Beiträge von Emmalotta

    … wobei ich im Moment auch nicht weiß, ob wir auf den Azoren individuell an Land dürfen oder nicht.

    Moin Angela @Isuledda99 . Das steht auf der Seite vom Auswärtigen Amt:

    „Die Häfen der Autonomen Region Azoren sind für Kreuzfahrttourismus wieder geöffnet. Der Landgang von Touristen ist nur im sogenannten „Bubble-System“ möglich (organisierte Gruppenausflüge mit besonderem Hygienekonzept).

    Auf den Azoren gelten fünf Risikoeinstufungen, die von Insel zu Insel variieren können. Teilweise gelten nächtliche Ausgangssperren. Ausnahmen sind möglich für berufliche, medizinische oder weitere Gründe höherer Gewalt. Fahrten zum Flughafen zur Rückkehr nach Deutschland sind davon ausgenommen. Es gelten weiterhin eingeschränkte Öffnungszeiten und Auflagen für Geschäfte, Einkaufszentren, Restaurants und Cafés.“

    CelineHH

    Ich bin kürzlich mit tuifly im Paket nach Teneriffa geflogen. Sobald die Flugzeiten bekannt sind, kann man online Sitzplätze gegen Gebühr reservieren, 14 Tage vor Abflug dann online einchecken. Für die reservierten Plätze gibt es eine neue Buchungsnummer, die man eingeben muss, um für den Rückflug online einzuchecken.

    Aber das alles bewahrt einen nicht davor, am Flughafen in der Schlange zu stehen: es gibt keine drop off Schalter :cursing: , um nur das Gepäck abzuwerfen. Und man bekommt am normalen Schalter eine Bordkarte, obwohl man online schon eine gekriegt hat :rolleyes:

    Ich fahre, wann immer es geht, nur noch Bahn. Auch wenn das, z.B. hier vom westlichsten Westen bis in den hohen Norden oder den Osten, 5 Stunden oder länger dauert.

    • Es ist viel entspannter als Autofahren und als Einzelreisende auch billiger
    • Es ist viel entspannter als Fliegen, auch wenn man immer denkt, das sei bequemer und schneller am Ziel: die langen Märsche durch die Airports, das endlose Schlangestehen am Check-in und der Security und am Gate, das Eingepferchtsein im Flieger, das Rumstehen am Kofferband… X/ Ich fahre mit der Bahn zum Sparpreis 1.Klasse für deutlich weniger Geld als per Flug, habe viel mehr Platz als im Flugzeug auf normalen Plätzen, werde am Platz bedient und kann mir viel besser die Beine vertreten. Und nein, ich bin nicht Influencerin für die Bahn.
    • Meinen Koffer schicke ich mit TEFRA vorweg und reise dann nur mit Handgepäck an.
    • Die Bahnangebote der Reedereien waren schon immer viel zu teuer, die hab ich nie genutzt.

    Man hat immer wieder mal was zum Ärgern bei der Bahn - und trotzdem finde ich diese Art der Anreise unter dem Strich wesentlich angenehmer als das Fliegen.

    Leider, leider kommt man mit der Bahn nicht nach Malle, Teneriffa oder Dubai… ;(

    Tja Maske und fliegen. Mal sehen, wie das wird im März auch noch mit umsteigen =O. Bei uns sind es dann 26 Monate ohne einen Flug.

    Eine Idee ist auch mal die Altstadt in Las Palmas - da waren wir tatsächlich noch nie.

    Ach Angela @Isuledda99 - für Eure Traumreise zu den Azoren würde ich jeden Maskenflug in Kauf nehmen! Aber die Altstadt von Las Palmas de Gran Canaria… kann man machen, muss man aber nicht. Ist aber nur mein Eindruck.

    3. Februar, Teneriffa

    Abreisetag. Mit aller schon so oft erlebter Melancholie…

    Den Koffer hab ich, weil TC darum bat, selbst von Bord gebracht. War schön dumm von mir, siehe ganz oben. Nun noch ein letztes Mal Frühstück im Anckelmanns, und da lasse ich es krachen - wird ein langer Tag. Der Flieger geht um 17 Uhr, wir werden erst um 14 Uhr zum Flughafen transferiert. Immerhin eine bessere Zeit, als ich es früher schon bei TC erlebte - und schon vier Stunden vor Abflug am Airport ausgesetzt wurde X(

    Der Check-in gut organisiert, viele Schalter offen ( statt nur zwei wie beim Hinflug in Düsseldorf), es geht wirklich ratzfatz. Neben den üblichen Papieren wollen sie auch die deutsche Einreise-Anmeldung sehen. Die hatte ich am Vortag online absolviert, das funktionierte problemlos. Man bekommt dann eine Bestätigung als PDF, die man auf iPad (ich) oder Handy vorzeigt, und gut isses. Bei der Ankunft in Düsseldorf wollte das niemand sehen.

    Als ich am Schalter meinen Schnellhefter mit all den Papieren und Formularen vorlege, sagt die Dame anerkennend „Well organized!“ Tja, typisch deutsch eben… :D Ich bin nämlich, wie ich Schlange stehend beobachte, nicht die einzige mit Schnellhefter im Handgepäck.

    Im Flieger hab ich wieder einen sogenannten Komfortsitz am Notausgang, der diesmal in Sachen Beinfreiheit seinen Namen verdient - aber auch 35 Euro gekostet hat. Der Flug ist völlig unspektakulär, bis auf die richtig harte Landung, die einige Paxe aufschreien lässt. Merke: Wenn’s beim Landen rummst und kracht, hat’s der Copilot gemacht.

    Mein Koffer ist - oh Düsseldorfer Wunder - noch unter 30 Minuten auf dem Band, ein Taxi schnell gefunden, und kurz vor Mitternacht bin ich wieder zuhause.

    Fazit:

    Es war richtig, richtig schön, dem in jeder Hinsicht grauen Alltag auf die sonnigen Kanaren zu entfliehen! Es war aber auch richtig, richtig anstrengend, erstmal zum Schiff zu kommen. Rund zehn bis zwölf Stunden ununterbrochenes Maskentragen ist nicht ohne. Die Flieger sind bis auf den letzten Platz besetzt und sehr eng bestuhlt. Unter solchen Umständen können 4 1/2 Stunden seeeehr lang werden. Dann landet man schwitzend - immerhin ist es am Ziel um die 20 Grad wärmer - und hat noch diverse Fußmärsche durch den Flughafen und am Pier entlang vor sich. Das alles muss man sich klarmachen, bevor man bucht.

    Das tägliche Fiebermessen an Bord wird dagegen schnell Routine, und die Maskenpflicht im Schiff ist auch kein Problem - sobald man sitzt, kann man das Ding ja absetzen.

    Die Paxe waren im Großen und Ganzen sehr diszipliniert, vor allem an den Fahrstühlen habe ich niemals Gedrängel erlebt. Am Buffet verlässt manch einen zwar die gute Erziehung, aber das waren wirklich Einzelfälle.

    Insgesamt muss ich wirklich sagen: so viel gegenseitige Rücksichtnahme hätte ich gerne auch mal vor Corona erlebt!

    Würde ich in diesen Zeiten so eine Reise noch mal buchen?

    Ja, unbedingt - aber: bei längerem Anflug nicht unter einer Reisedauer von 14 Tagen.

    Nun habe ich fertig. Ich hoffe, es hat gefallen.

    2.Februar, Gran Canaria

    Die einzige der kanarischen Inseln, die ich schon mal besucht hab. Zwei Hotelaufenthalte und ein Ausflug ins Inselinnere. Heute will ich mal die Altstadt von Las Palmas besuchen, die etwa 6 Kilometer vom Hafen entfernt liegt.

    Am Hafenausgang haben zwei Schätzchen festgemacht - die Seacloud und die Seacloud II.

    Ich finde rasch ein Taxi, das mich in das Altstadt-Viertel Triana bringt.

    Gleich nebenan beginnt die Haupteinkaufsstraße, mit Geschäften, die man überall finden kann - aber gesäumt von vielen schönen Gebäuden.

    Am frühen Nachmittag bin ich wieder an Bord, es muss ja nun leider schon wieder der Koffer gepackt werden. Vorher treffen Sandra, Tanja und ich uns noch in der AA Bar, um beim Red Wind den letzten Tag gebührend zu verabschieden. Und Peter Wir drei sind einverstanden mit diesem Bild im Forum!

    Ich trauere meinem eigentlich angedachten Essen im Hanami noch nach, freue mich aber auf das Menu im Atlantik Klassik. Tja, shit happens - weil wir uns noch eine schöne, dicke belgische Waffel gegönnt haben, gehe ich erst um halb acht ins Atlantik. Und bekomme keinen Platz mehr. Alles besetzt und vor der Tür eine Schlange… ;(

    So endet dieser Tag mit einen Essen von der Wok-Station im Anckelmanns eher schlicht.

    Fortsetzung und Fazit folgt.

    1.Februar, Fuerteventura

    Dies ist mein zweiter Seetag - zwar fest im Hafen von Fuerteventura, aber ich gehe nicht von Bord, und geplant ist nix. Naja, fast nix. Aber davon später.

    Ich springe tatsächlich in den weitgehend leeren Pool, lasse aber ansonsten den lieben langen Tag die Seele baumeln. Und da ich mich selber dabei nicht fotografiert habe, kann ich ja an dieser Stelle noch ein bisschen kanarische Flora zeigen:

    Um 17 Uhr habe ich aber dann doch einen Termin: nämlich den Sushi-Workshop im Hanami. Bin sehr gespannt, war ich doch immer ein großer Sushi-Skeptiker, bis ich bei Freunden mal vorsichtig probierte und ziemlich begeistert war. So begeistert, dass ich nicht nur den Workshop gebucht, sondern für den letzten Abend auch einen Tisch im Hanami reserviert hatte. Und bis dahin beinahe täglich die Speisekarte dort studierte…

    Als ich kurz vor fünf im Hanami eintreffe, ist alles schon vorbereitet und sieht sehr vielversprechend aus:

    Basteln ist eigentlich nicht so meine Stärke, aber dann geht es eigentlich ganz einfach - der Sushimeister macht es vor, wir machen es nach und tadaaa! es klappt auf Anhieb:

    Kaum zu glauben - das hab ich gemacht!!

    Nur leider, leider …. schmeckt es mir nicht. =O Es fühlt sich im Mund an wie Knetmasse - so fühlte sich der Reis auch schon in den Händen an - und vom Lachs und Thunfisch und dem Krabbenfleisch schmecke ich rein gar nichts X/. Ich bin total enttäuscht und gebe aber nach der Hälfte auf . Ich mag das, was wir da fabriziert haben, einfach nicht. Es wird beim Kauen auch irgendwie immer mehr im Mund und schmeckt wirklich nach nichts. Ich gucke verschämt nach links und rechts - alle verputzen alles auf ihrem Teller. Also muss es an mir liegen ;(

    Zurück auf der Kabine, bestelle ich meinen Tisch im Hanami frustriert wieder ab… ?(

    Essen kann ich an diesem Abend nichts mehr, der klebrige Reis war zu mächtig.

    Erst viel, viel später frage ich mich, ob die im Hanami den Klebreis wohl extra klebrig gemacht haben, damit wir Touris beim Sushi-Einrollen auch wirklich ein Erfolgserlebnis haben? Man weiß es nicht… Meine bisher einzigen Sushis bei Freunden schmeckten jedenfalls leicht, fluffig und würzig. Meine selbstgemachten waren das Gegenteil davon.

    Fortsetzung folgt.

    Immer noch Lanzarote

    Nach diesem wunderschönen Ausflug - unbedingte Empfehlung!! - komme ich ziemlich glücklich wieder auf meine Kabine. Und - das hatte ich Euch bisher verschwiegen - es erwartet mich wiederum mein Tier des Tages:

    Dies ist meine 6. Reise mit der Mein Schiff, und ich hatte noch nie! ein Tier aus Handtüchern oder Bettdecken ;( Nun aber täglich ein neues :). Ich erspare Euch die Galerie, aber meinen Liebling stell ich Euch noch vor:

    Ich weiß, nicht jeder mag das, aber ich finde, das grenzt schon an Kunsthandwerk und sollte gewürdigt werden. Ebenso wie die Obst- und Gemüseschnitzereien. Bei denen bin ich allerdings zwiegespalten, weil „Mit Essen spielt man nicht“ noch immer in meinem Kopf ist…

    Und abends gibts dann eine Menge davon, zur White Night Lounge auf dem Pooldeck mit Schokoladenfrüchte-Buffet.

    Fortsetzung folgt.