Viele Fotografen machen auch nur Bilder in ZA, weil dort die Lichtverhältnisse super sein sollen.
Das ist richtig. Viele Werbeagenturen haben insbesondere die Provinz Westkap entdeckt, weil die Lichtverhältnisse dort optimal sind, wenn denn die Sonne scheint. Wir hatten ja leider oft ziemlich bewölktes Wetter.
Ich hab mal einen längeren Bericht über Kapstadt im Fersehen gesehen und sie berichteten sehr ausgiebig über die Kriminalität dort.
Die Berichterstattung ist diesbezüglich leider sehr negativ. In Kapstadt ist es auch nicht gefährlicher als in anderen Großstädten. Gewisse Bezirke sollte man zumindest bei Dunkelheit meiden. Aber man kann sich in Kapstadt zu jeder Tages- und Nachtzeit z.B. auf der Viktoria- und Alfred Waterfront aufhalten. Dort ist auch genügend Sicherheitspersonal im Einsatz. Die Innenstadt an sich würde ich nach 18:00 Uhr meiden, da dann dort, sobald die Geschäfte geschlossen haben, tote Hose herrscht.
Selbst in Jo`burg (Johannisburg), der seit vielen Jahren als die gefährlichste bezeichnete Stadt überhaupt, soll es inzwischen ein Künstlerviertel in der Innenstadt geben, in dem man sich auch bei Dunkelheit gefahrlos bewegen können soll. Aber wer macht schon dort Urlaub?
Wir übernachten ja immer in Stellenbosch. Dort ist es inzwischen auch abends so quirlig (Uni-Stadt), dass man nie das Gefühl hat, es könnte gefährlich werden. Das war anfangs, als wir mit den Reisen nach ZA begannen, auch noch anders. Da fuhren wir lieber mit dem Auto die 300 m zum Restaurant, als dass wir zu Fuss gingen.
Mit der Furiosität von @katrinluise kann ich natürlich nicht mithalten, da ich 1. schreibfaul bin, 2. gedankenfaul bin, 3. nebenbei was anderes tun muss/möchte und 4. Rentner bin.
Von Kapstadt ging es am 15.11.15 ca. 200 km gen Osten, nach Overberg, das von den africaans sprechenden Bewohnern auch das "pladde land" genannt wird. Es gibt dort wahrlich keine hohen Berge, aber viele Hügel und Hügelchen. Die Straßen dort sind jedenfalls ein einziges Auf und Ab.
Bevor man jedoch dorthin kommt, muss man eine kleine Gebirgskette auf dem Sir Lowry`s Pass überwinden. Am Scheitel des Passes hat man einen herrlichen Blick auf die "Flats", das Gebiet zwischen der Tafelberg-Gebirgskette und den Hottentots-Holland-Bergen (heißen wirklich so). Dort stehen auch für uns Europäer befremdliche Warntafeln.
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Auf dem Weg dorthin kommt man (leider) auch noch an solchen "Behausungen" vorbei, die zwar inzwischen seit vielen Jahren wenigsten Stromanschluss haben, aber noch erheblich mit den sanitären Gegebenheiten kämpfen. Wir merkten aber, dass die Hütten nach und nach durch kleine, einfache, aber nette Steinhäuser ersetzt worden sind und werden. Da bekommt man dann die unterschiedlichsten Eindrücke: ein Häuschen (bzw. deren Besitzer) hat einen tollen Vorgarten angelegt, der andere sein Gerümpel gestapelt, ein weiterer einen relativ neuen BMW davor stehen. Ich meine nur: Es wird und es wächst: Die multikulturelle Nation ZA.
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In Swellendam, einem kleinen Städtchen in Overberg, das von der Landwirtschaft lebt, hatten wir Quartier im Old Mill Restaurant & B + B. Übernachtung dort deshalb, weil wir den Bontebok-NP besuchen wollten, an dem wir zwar schon etliche Male vorbeigefahren waren, aber immer haben links liegen gelassen.
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Abennds gabs dann im Restaurant einen Waterbloomitijes-Eintopf mit Lammfleisch (traditionelles Gericht dort). Schaut zwar beschis... aus, schmeckte aber köstlich.
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Am nächsten Tag besuchten wir den bislang vernachläßigten Bontebok-NP. Dort, und nur dort, leben die etwa hirschgroßen Antilopen mit der relativ farbigen (bunten) Zeichnung.
Super Idee von dir, mal was über die Verkehrs- und Strassenverhältnissen zu berichten! Danke!
Griaß Eich Claudia und Uwe,
viele Bekannte und Verwandte sind immer am meisten erstaunt darüber, dass wir uns es wegen des Linksverkehrs trauen, solche Reisen durch ZA zu unternehmen. Deshalb meine Idee, Euch und allen Mitlesern die Scheu vor dem "falschen" Verkehr zu nehmen, die ja dann oft dazu führt, eine organisierte Reise dort zu unternehmen.
Aber ich kann guten Wissens behaupten: Das Reisen in ZA mit dem Mietwagen ist genau so easy wie in den USA, wenn nicht sogar wegen der "Verkehrsmoral" der Südafrikaner noch angenehmer.
Fällt mir gerade noch ein: Habe heute die Abrechnung des Autovermieters HERTZ erhalten. Ursprünglich sollten wir für den Wagen ca. 430,00 € berappen, auch nicht gerade teuer für 3 Wochen. Jetzt haben wir den Karrn für 230 € bekommen. Das hätte ich bei der Übernahme des Wagens auch schon merken müssen, aber der freundliche Mietwagenmitarbeiter namens Reinhardt hat auf meinen Wunsch nach einem kostenfreien Upgrade nur geantwortet (auf englisch, deutsch wollte er nicht sprechen, obwohl er es konnte), dass ich ein besonderes Angebot erhalten werde. Habe dann auf den Vertrag nicht weiter geachtet und bin von den gebuchten 430 € ausgegangen. Lustig, gell!
habe gemerkt, dass ich relativ viele Bildchen aus dem fahrenden Auto gemacht habe, und da will ich Euch mal ein Bißchen über die Fahrerei in ZA erzählen.
Unser Mietwagen (ich steige übrigens auf der richtigen Seite ein).
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Das Fahren auf der "falschen" Seite war für mich nur anfangs, vor fast 20 Jahren sehr gewöhnungsbedürftig. Die letzten Male in ZA habe ich mich, wahrscheinlich unbewußt, sofort auf den Linksverkehr eingestellt. Ich komme nicht mehr in Versuchung, auf der linken Fahrzeugseite einsteigen zu wollen, schaue auch nicht mehr nach rechts oben in den Rückspiegel, denn da ist keiner. Der Wählhebel der Automatik ist halt links von einem, das ist aber nicht gewöhnungsbedürfig. Erfreulich ist, dass die Pedale wie beim Rechtsverkehr angeordnet sind und nicht vertauscht.
Das Fahren in ZA macht mir jedesmal wieder Freude. Die Rücksichtsnahme ist im dortigen Verkehr einfach beruhigend. Jeder paßt auf den anderen auf und hält sich eher zurück, als dass er vorprescht. Das liegt wahrscheinlich an der Gelassenheit, die den Südafrikanern wohl gegeben ist. Hektik ist dort ein Fremdwort.
Die Straßen sind in ZA gut bis sehr gut ausgebaut. Meist haben sie einen breiten Randstreifen, der oft locker als weitere Spur genutzt werden kann und wird, z.B. beim Überholen. Die langsamen Fahrzeuge weichen dann nach links auf den Standstreifen aus, so dass der Überholende, auch bei Gegenverkehr, genügend Platz hat. Für das Platzmachen bedankt sich der Überholende mit einer kurzen Betätigung der Warnblinkanlage und wird vom Überholten mit der Lichthupe verabschiedet.
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Im Addo-NP sind alle größeren Steigungen asphaltiert, ansonsten rumpelt man dort mit max. 40 km/h auf zwar breiten, aber schlaglöcherlastigen Pisten durch die Gegend auf der Suche nach Elefanten und sonstigem Getier.
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Wir sind in den drei Wochen 4.123 km selbst gefahren. Wenn man aber bedenkt, dass es von Kapstadt bis Colchester (30 km nach Port Elizabeth) schon ca. 780 km weit ist, erscheint uns das gar nicht mal so viel.
P.S. Versuche heute noch die Berichterstattung fortzusetzen.
genaue Zeitangaben für Fahrten von Cape Town nach Stellenbosch oder ans Kap vermag ich Dir nicht zu nennen. Das kommt auf die Verkehrslage an. Wir sind schon in einer halben Stunde ans Kap gefahren, waren aber auch schon zwei Stunden unterwegs. Für die Fahrt nach Stellenbosch gilt Ähnliches. Die N2 ist zum Berufsverkehr oftmals total überlastet und nicht mal auf der Landstraße nach Stellenbosch kommt man zügig voran. Schnell geht`s in der Nacht. Da herrscht überall tote Hose.
Von Stellenbosch fährt man ungefähr 60 km an der "False Bay" (der falschen Bucht, die die frühen Seefahrer irrtümlich für die richtige Bucht auf der anderen Seite der Kaphalbinsel hielten) entlang über Muizenberg, Fishhoek und Simons Town zur südlichen Spitze der Kaphalbinsel, die, nebenbei bemerkt, mehr als doppelt soviel Pflanzenarten hervorgebracht hat, als ganz Europa und die als das kleinste, aber vielfältigste Biotop auf der Welt gilt.
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den wir letztmalig vor ca. 10 Jahren besuchten, entpuppte sich als fast schon überlaufendes Touristenziel , war aber trotzdem wieder sehr beeindruckend.
Aufstieg zum Leuchtturm. Wollten es uns nicht nehmen lassen, zu Fuß hinauf zu wandern, obwohl auch eine Bahn hinauf fährt (für Rentner ).
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Die Kapspitze, an der sich indischer und atlantischer Ozean treffen und vielen Seefahrern die Grenzen ihrer Fähigkeiten aufzeigten. Der Cape Point ist, entgegen vielfacher Meinung, nicht der südlichste Punkt Afrikas. Das ist Cape Agulhas, etwa 300 km weiter östlich.
Bereits im April 2015 hatten wir die LH-Flüge von MUC-CPT(Kapstadt)-MUC für den 10.11.2015 und den 30.11.15 gebucht. Dann kam uns der Streik der Flugbegleiter in die Quere. Am 09.11.15 wurde von LH mitgeteilt, dass der Flug am 10.11.15 nach CPT annuliert ist. Schei..., was jetzt?
Kurzerhand buchte ich am 09.11.15 bei Emirates einen Flug am 10.11.15 über Dubai nach CPT für nur ca. 100,00 € p.P. mehr und konnte sogar noch Fensterplätze ergattern. Der Flug dauerte zwar erheblich länger, aber wir sollten wie geplant am 11.11.15 in CPT sein. Der ersten Unterkunft und dem Autovermieter gab ich per Mail Bescheid, dass wir etwas später erscheinen würden.
Da ich ein positiv denkender Genosse bin, freute ich mich auf die beiden Flüge, denn der erste ging mit dem Riesenbaby A 380 nach Dubai und der zweite mit der Boeing 777 nach CPT. Beide Flieger kannten wir noch nicht und waren insbesondere auf den Super-Airbus gespannt.
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Ich sage Euch, es war ein Vergnügen mit diesem Riesenbaby zu fliegen. Natürlich technisch bestens ausgestattet und mit einem tollen Service, aber das Beeindruckenste war die fast absolute Stille des Fluges: kein übliches andauerndes Motorengeräusch. Man hatte nicht das Gefühl, in einem Flugzeug zu sitzen.
Der ca. 9-stündige Flug mit dem "Dreamliner" von Dubai nach CPT gestaltete sich auch ziemlich abwechslungsreich, da ständig freie Sicht nach unten war. Leider konnten wir den Kilimandscharo nicht ausmachen, da die Route wohl doch zu weit davon entfernt vorbei führte. Beim Anflug nach CPT war leider die Sicht nicht die beste, der Tafelberg hatte auch sein übliches "Tischtuch".
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Unsere 1. Unterkunft auf dieser Reise, das Weingut und Hotel ASARA in Stellenbosch kannten wir bereits von unserer letzten Reise nach ZA vor zwei Jahren (wen`s interessiert, guck hier) und waren maßlos enttäuscht, dass unser zwar tolles Zimmer mit ebenso tollem Blick auf die Umgebung bei einer Aussentemperatur von ca. 19° auf 17° runtergekühlt war. Das House-Keeping hat uns dieses Mal insgesamt enttäuscht und war den nicht gerade geringen Preis keinesfalls wert.
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bei herrlichem Wetter einen ausführlichen Bummel durch das uns liebgewonnene Universitäts-Städtchen Stellenbosch. Dort gab es nach zwei Jahren Abwesenheit viel Neues zu entdecken, z.B. waren an allen Ecken und Enden zeitgenössische Skulpturen einheimischer Künstler aufgestellt worden.
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Und zum vorläufigen Abschluss noch ein kleines Vögelchen, aufgenommen von der Frühstücks-Terrasse unseres Hotels: einen Red Robin, der seine gewebten Nester ins Schilf baut.
vom 10.11.2015 bis 30.11.2015 unternahmen wir die selbstgebuchte Mietwagenrundreise durch Südafrika (ZA) mit den Stationen: Stellenbosch in den Winelands (ca. 60 km von Kapstadt entfernt), Swellendam im Gebiet Overberg, Oudtshoorn (Straußenstadt in der kleinen Karoo), Colchester (Nähe Port Elizabeth) am Addo-NP, und schließlich Knysna (Austernhauptstadt an der Garden Route).
Eines vorweg:
Die Reise hat uns maßlos enttäuscht !! ............ wettermäßig.
Wir waren ja nun schon das 7. oder 8. Mal am wohl wunderschönsten Ende der Welt (Grüße an Micha @OHV_44 ), aber eine solche größtenteils kühle Witterung mit fast drei (allerdings nicht zusammenhängenden) Tagen Dauerregen (was selbst die Einheimischen überraschte) hatten wir noch nie.
Da die Reise aber fast drei Wochen dauerte, hatten wir trotzdem genügend Zeit, die geplanten Erkundungen der Fauna und Flora durchzuführen. Es erwies sich wieder mal als Vorteil, in einer Gegend nicht nur eine Nacht zu verweilen, sondern deren mehrere. An den Regentage wurde dann eben relaxed, was auch nicht zu verachten war. Es erwies sich auch als Vorteil, dass wir keinerlei Touren, Führungen etc. vorgebucht hatten, denn so konnten wir flexibel auf die Unbillen der Witterung reagieren. Was an einem Tag wegen Regen ausfiel, wurde halt auf den nächsten oder übernächsten verschoben. Eine entsetzliche Vorstellung, wenn wir an den Regentagen irgendwelche vorgebuchten Touren hätten unternehmen (oder stornieren) müssen. So hatten wir an jeder der o.g. Stationen genügend Zeit, die uns noch unbekannten oder nochmals besuchenswerten Attraktionen aufzusuchen.
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Letztere Mietzekatzis allerdings nur in großen Gehegen und leider nicht in freier Wildbahn. Näheres dazu im weiteren Bericht.
Besonders gespannt waren wir auf die Elefanten im Addo-NP. Und wir wurden nicht enttäuscht, was sag ich: wir waren begeistert. Wir hatten den Addo-NP schon mal vor 19 Jahren besichtigt und damals auch einige Elefanten zu Gesicht bekommen, so drei, dann fünf, dann sogar eine kleine Herde, mit der wir auf der Piste mitfuhren (mußten). Aber eine solche Vielzahl von Dickhäutern, wie wir sie diesmal erlebten, hatten wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Laßt Euch überraschen.
Natürlich haben wir auch wieder gut und extrem günstig gegessen und (Wein) getrunken.
bist ja wohl auch MeinSchiff-süchtig, so wie wir. Wir haben bislang auch sechs (6) Fahrten mit den MeinSchiffen erlebt und (eine mehr, als Du) drei in 2016 gebucht.
Finde das gar nicht lustig und auch nicht kommentierungswert, wenn sich ein Mensch @Peter verletzt.
Lasst die beiden @Chrisi und @Peter doch mal einige, mehrere Tage in Ruhe. Hauskauf, Renovierung, Reisebüro, Forum muss alles unter einen Hut gebracht werden. Und die Kinder sind ja auch noch da.
Ihr seids ja fast alle total verseucht von dem vermaledeitem KF-Virus.
Ich bleibe da ganz ruhig. Wenn ich meine ersehnte Reise mit der MeinSchiff in der von mir bevorzugten JS nicht kriege, dann fahr ich halt wieder nach ZA (oder nach BR oder nach AUS oder nach AOTEAROA).
Nebenbei: Habe vorgestern einen Bericht über den Zug von Perth nach Sydney (AUS) gesehen, und da ist mir eine Idee zu einer außergewöhnlichen Weltreise eingefallen, die mir gefallen würde. Davon später im Laber-Chat.