Auch so ein Wunsch seit meiner Jugend: Einmal den Panama-Kanal durchfahren.
Da kam auf dieser Reise der TC-Ausflug "Fahrt durch den Panama-Kanal" (oder so) gerade recht. Wir buchten diesen Ausflug ziemlich früh und lagen richtig damit, denn er war, wie erwartet, relativ schnell ausgebucht. Wer den Panama-Kanal intensiv erleben will, kommt nicht umhin, diesen Ausflug zu unternehemen. Er lohnt sich allemal und war nach Chichen Itza das zweite Highlight unserer Reise.
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auf der Autobahn nach Gamboa, das in etwa der Mitte des ca. 80 km langen Kanals liegt. Kurz vor Gamboa überquerten wir den Rio Chagres. Durch diesen sehr wasserreichen Fluss wird der gesamte Kanal gespeist. Der Panama-Kanal ist ein reiner Süßwasserkanal und verläuft ca. 26 m über den Meeresspiegeln des Atlantik und des Pazifik. Die Schiffe werden in den Schleusen also jeweils diese 26m hinaufgehoben und am anderen Ende wieder abgesenkt.
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In Gamboa standen wir dann und warteten und warteten, ohne jegliche weitere Info, wie es denn weitergehen solle. Einige Mitreisende verloren nach kurzer Zeit die Geduld und begannen zu schimpfen. Waren wohl auf Geschäftsreise . Schließlich erschien der auf dem Ausflugsboot mitfahrende Lektor und erklärte, dass das Ausflugsboot wegen hoher Wellen Schwierigkeiten beim Anlegen habe. Später erfuhr ich auch noch, dass die Busse eine halbe Stunde zu früh in Gamboa eingetroffen waren.
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Der TITAN kommt aus Hamburg und wurde von den Amerikanern als Kriegsbeute verschleppt, war lange in San Diego im Einsatz, bis er in den 1960er Jahren hier in Gamboa stationiert wurde. Er dient dazu, im Falle eines Falles die schweren Schleusentore aus der Schleusenkammer herauszuheben.
Dann sahen wir schon das erste große Schiff um die Kurve kommen. Es war, welch ein Zufall, ein Kreuzfahrtschiff, die NCL Jewel.
bei einem Gläschen sauguadem ZA-Wein (Beyerskloof Chenin blanc - Pinotage) hab ich meine geliebte brasilianische Musik angeschaltet und bin am Sortieren und Auswählen der Bildchen, die ich von unserem absoluten Highlight dieser Reise geschossen habe. Ist gar nicht so leicht, sind nämlich viiiiele.
Aber habt spätestens morgen Spaß mit mir/uns, auf der Durchquerung des Panama-Kanals dabei zu sein.
den Rudi kannte ich bisher nur als Winemaker von Thelema (
Nach meinen Infos macht der Rudi seit einigen Jahren Weine unter einem eigenen Label ohne selbst ein Estate zu haben. Gibt ja inzwischen einige solcher Winzer, denke nur an Pieter Walser, der geniale Weine aus gekauftem Lesegut mehr oder weniger in der Garage produziert.
Dieses von überwältigender Natur und Vulkanismus geprägte Land hatten wir schon auf unserer Reiseagenda. Dass wir dann mit der MeinSchiff hinkommen würden, hatten wir uns nicht vorgestellt.
Sonnenaufgang kurz vor Puerto Limon und anlanden. Die EQUINOX war schon da.
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Am Vormittag besuchten wir die Stadt, die uns sehr sympatisch war. Vor allen die Einwohner waren überaus freundlich. Sogar die ab und an herumstehenden Polizisten grüßten uns lächelnd.
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In einem dem Meer zugewandten kleinen Park mit überhohen Palmen, in dem natürlich auch ein Weihnachtsbaum stand, entdeckten wir das erste Faultier in einem Baum, kaum zu sehen, wenn wir nicht darauf hingewiesen worden wären.
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Am Nachmittag unternahmen wir mit TC auf einem Tortuguero-Kanal eine Bootsfahrt mit anschließender Fahrt in einem alten Zuckerrohr-Zug. Die Bootsfahrt war empfehlenswert, die Zugfahrt sprach uns nicht so an, da sie zwar auch durch den Dschungel ging, aber auch an viel Industrie und Gewerbe vorbei führte.
Bereits auf der kurzen Busfahrt zum Bootsanleger sahen wir das nächste Faultier.
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Zum Dinner gings dann ins Surf & Turf bei einem guten ZA-Rotwein. Mein Mädchen ließ sich Surf & Turf munden und ich mir ein 250 gr Bison Ribeye Steak. War alles sauguad und samt Vorspeise, Suppe und Dessert mächtig viel.
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Eine Fahrt auf einem der Tortuguero Kanäle ist für Naturliebhaber sicher empfehlenswert, da sowohl der Guide, aber insbesondere der Bootsführer Tiere entdecken, die von uns Touris mit Sicherheit übersehen werden.
Habe mich bemüht, auch von diesem Tag ein paar nette Bildchen zu präsentieren. War halt, wie bei uns an Seetagen üblich, wenig Action, sondern eigentlich nur schlafen, lesen, essen, cocktailieren etc.
Die Erika, mein Mädchen, hatte sich doch glatt zum Frühstück in der X-Lounge Steaks bestellt. Und ich meine geliebten Eggs Benedict.
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Irgendwann sah ich diese "Tennisbälle" auf dem Wasser schwimmen und dachte spontan an eine Art von Bojen, die mit den "Boatpeoplen" in Verbindung standen. Weiß aber bis dato nicht, wie diese Ereignisse einzuordnen sind.
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Nebenbei bemerkt (könnte auch BTW posten): Die Route des Schiffes führt anfangs sehr weit nach Osten, weit weg von Nicaragua, und schwenkt erst spät nach Süden Richtung Costa Rica. Das hat den einfachen Grund, dass vor Nicaragua ein ziemlich großes Riff mit vielen Untiefen liegt, das die Kreuzfahrtschiffe meiden.
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Vor dem Eingang zur ehemaligen (Atlantik)Brasserie habe ich endlich die dort aufgestellten, entzückenden Miniaturen einigermaßen auf die Platte bannen können.
Zum Schluss noch ein kleiner SUG (Sonnenuntergang).
wie hieß der Ausflug in Roatan und weißt du wie der Park mit der Hängebrücke hieß?
Griaß Eich Claudia + Uwe,
der Ausflug nennt sich:
Dschungelspaziergang auf den Spuren der Mayas.
Ist aber nicht so unbedingt zu empfehlen. Gibt bestimmt bessere Ausflüge. Wenn sie allerdings Faultiere haben, dann ....... Aber das weiß vorher keiner.
wie war es im allgemeinen (und bei speziellen Ausflügen) mit insekten(Schutz)?
Wir hatten uns bei den Landgängen die Arme samt Hals (wenn ärmellos) und die Beine (wenn kurzhosig) mit NOBITE eingesprüht. Mein Mädchen hat auf der ganzen Reise keine Mücke, ich vielleicht deren zwei bemerkt. Kommt mir so vor, als wenn die Warnungen alle ein wenig übertrieben wären.
Oder wir beide stinken so bestialisch (für Mücken), dass wir nicht begehrenswert sind.
Wir hatten z.B., nach einer Beratung durch das Tropeninstitut, auch keine Gelbfieberimpfung.
Von Cozumel aus haben wir den gleichen Ausflug wie ihr gemacht und just aus dem gleichen Grund wie du: auch mein Mann hat sich von klein auf wohl mit Maya, Atzeken und Inkas beschäftigt (... ich war froh, dass ich die Namen schon mal gehört hatte ) und auch er hätte niemals gedacht, wirklich nach Chichen Itza zu kommen! Die Strapaze von ca. 4 Stunden Hinfahrt - 4 Stunden Aufenthalt - und 4 Stunden Rückfahrt war für ihn kein Hindernis: er wollte unbedingt dort hin ... okay, und ich bin dann auch mit. Ich muss sagen, die Fahrt hat uns keine Minute gereut! Wer ein bisschen Interesse dafür hat (oder wie ich sogar bis dato keins), dem sei der Ausflug zu empfehlen - ich war begeistert!
Griaß Di liebe Edith,
hätte nicht geglaubt, dass es noch mehr so Verrückte, wie mich gibt. Schönen, unbekannten Gruß an Deinen Mann.
Und: Meinem Mädchen hat der Ausflug auch sehr gut gefallen.
P.S. Deine Spinne sieht meiner ziemlich ähnlich, und meine hatte auch ein riesiges Netz. Jetzt werden wir beide noch Spinnenliebhaber.
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und eine Rythmusgruppe sang und trommelte von 8 - 18 Uhr.
Eigentlich hatte ich mir ja von dem Nachmittagsausflug (über TC) in eine Art Tierauffangstation mit Mayatouch versprochen, ein Faultier in die Arme nehmen zu können. Hatten aber keine Faultiere, nur freilebende Papageien und Kapuzineraffen, und ein schönes Schmetterlingshaus; aber Schmetterlinge, auch solche, wie dort gehalten, haben wir in letzter Zeit genug gesehen.
Zuerst gings auf einen Aussichtspunkt von dem man schön auf die MeinSchiff 4 hinab schauen konnte.
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Dann wurden wir auf einem Pfad durch den Dschungel geführt in dem in Abständen bekannte Maya-Repliken standen, Frauenkalender, Männerkalender (ja, so was gabs da) etc.
Nach dem 12,5 Std. Ausflug in Mexico haben wir uns auf Empfehlung einiger Foris den weitaus weniger anstrengenden Ausflug in Belize zu den Maya-Stätten von Lamanai angetan. Die Tipps waren jedenfalls gut.
Belize wird von Kreuzfahreren durch einen relativ schmalen Kanal in dem dem Land vorgelagerten Korallenriff angefahren. Die MeinSchiff 4 konnte am nächsten Punkt zur Stadt ankern, was die Tenderzeit merkbar verkürzte.
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ehemals British Honduras, einem Land, das wir nie auf einer unserer Wunschzielliste hatten.
Der Ausflug nach Lamanai begann etwas zögerlich im Hafen von Belize Stadt, da auch zwei Ami-Schiffe auf Reede lagen. Nach einer ca. einstündigen Busfahrt gen Norden erreichten wir eine Art Hazienda, die ganz offensichtlich sehr neu ist. Als Guide hatten wir eine nur englisch sprechende junge Frau, die aber für uns (für andere nicht) sehr gut verständlich war.
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die uns dann durch das verwirrende Flusssystem des New River mit ca. 5 Hauptarmen, dutzenden Nebenarmen und zahlreichen Verbindungskanälen zu einem See, an dem Lamanai liegt, bringen sollten.
Gleich am Anfang, bei noch geruhsamer Fahrt, wurde ein (männlicher) Leguan (die Weibchen sind grün) und ein Termitennest in den Bäumen entdeckt.
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Da die Boote mit ca. 35 km/h fahren, ist für empfindliche Leute auf alle Fälle Sonnenbrille, Schal und/oder Jacke mit Kapuze angeraten. Es zieht mächtig.
Schließlich gelangten wir nach ca. einer Stunde Bootsfahrt am Anleger von
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an.
Die Ruinen von Lamanai sind im Gegensatz zu denen in Chichen Itza nur grob vom Dschungel befreit und sehr wenig restauriert. Die Bauwerke befinden sich (fast) noch im Entdeckerstadium.
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Zurück am Tenderanleger in Belize Stadt um ca. 17:00 Uhr hätten wir noch genügend Zeit gehabt, uns dort ein wenig umzuschauen, da die MeinSchiff 4 erst um 20:00 Uhr ablegte. Doch die dortigen Läden und Restaurants waren allesamt schon geschlossen, warum auch immer.
Schon als Junge hatte ich mich mehr für die alten Hochkulturen Mittel- und Südamerikas, Azteken, Inkas, Mayas etc. interessiert als für die ollen Griechen und Römer. Wahrscheinlich war ein einziges Gebäude der Auslöser für dieses Fable. Zu diesem Gebäude wollte ich unbedingt mal hin und es nicht nur auf Bildern, sondern in natura betrachten und, wenn möglich, besteigen. Letzteres geht seit einigen Jahren (wohl richtigerweise) nicht mehr.
Und auf dieser Reise wurde mir zusammen mit meinem Mädchen dieser Wunsch erfüllt.
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Der Tempel, die Pyramide des Kukulcan (Castillo)
Nicht nur seine Bauweise, insbesondere seine astronomische Ausrichtung hat mich fasziniert. Würde es gerne erleben, wenn zur Sommersonnenwende die Sonne beim Auf- und Untergehen an den Treppenwangen der Nordwest-Seite eine leuchtende Schlange entstehen läßt, die in einem der steinernen Köpfen endet. Aber alles kann man nicht haben,
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Nach der Besichtigung dieser zu Recht zu einem Weltwunder der Neuzeit gewählten Maya-Kultstätte bekamen wir in einer nahen Hazienda ein Mittagessen in Buffetform, samt begleitender Tanzdarbietung.
Es gab u.a. auch paniertes Fischfilet. Aber was für eins. Zarte, kleine Filets in einer Panade, wie wir sie selbst zuhause machen, und das Ganze nicht frittiert, sondern ganz offensichtlich einzeln in der Pfanne herausgebraten. Köstlich. Hab zweimal Nachschlag geholt.
Nach der längeren Busfahrt zurück nach Playa del Carmen, die die meisten Mitfahrer verschlafen haben , ging das Warten auf die eigens gecharterte Fähre los. Alle sechs oder sieben Busse waren pünktlich am Hafen, nur die Fähre fehlte, und trudelte erst so nach einer gefühlten Stunde (war allerdings höchstens eine halbe) ein. Das Schiff konnte erst fast eine Stunde später ablegen. Das war der einzige Minuspunkt auf diesem Ausflug. Da muss und wird TC noch daran arbeiten müssen.
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Es galt also früh raus aus den Federn . Das Ankelmannsplatz war bereits seit 5:30 Uhr geöffnet, so dass wir wenigstens ordentlich frühstücken konnten.
Um 6:45 Uhr gings auch prompt los und wir bestiegen keine 200 m vom Schiff entfernt die Fähre nach Playa del Carmen auf dem mexikanischen Festland. Nach einer gut halbstündigen Fahrt war letzteres auch schon in Sicht.
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Dann gings mit unserem Reiseführer Chain, der gut deutsch sprach,
auf die lange, fast 2 1/2 stündige Busfahrt zum Weltkulturerbe Chichen Itza. Von Chain wurden wir während der Fahrt ausfühlich in der Geschichte und Kultur der Mayas unterrichtet. Unterwegs unterquerten wir öfters solche über die Straße gespannte, aus Seilen geflochtene Gebilde.
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Nach unterschiedlichen Theorien soll die Verlierermannschaft (oder deren Anführer) oder die Siegermannschaft (oder deren Anführer) hingerichtet und geopfert worden sein. Heute ist man aber so weit, dass nur feststeht, dass man nix weiß.
Weiter gehts zur Adler und Jaguar Plattform, die die toltekischen Einflüsse (Adler) in Chichen Itza etwa ab 980 n.Chr. verdeutlicht.
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Auf dem Rückweg und in der uns zur Verfügung stehenden Freizeit von einer knappen Stunde suchten und fanden wir eine heilige Cenote (Brunnen), die in einem Gebiet liegt, das noch fast garnicht ausgegraben ist.
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Dem aufmerksamen Mitleser wird schon aufgefallen, sein, dass irgendein wichtiges Gebäude fehlt. Dem ist auch so. Das gibts aber erst in Teil 2 zu sehen.