Es kann ja nicht so schwer sein, jedes Jahr neue Menüs auf die Karte zu setzen.
Das wird wohl nicht das Problem sein, Michael, denn Papier ist geduldig. 
Aber ob es die Küche schafft, sich jedes Jahr umzustellen, ist wegen der vielen angelernten Kräfte schon problematischer.
Und letztlich werden wohl die Gäste selbst entscheiden. Die Küche führt natürlich akriebisch Buch darüber, was bestellt wird und was übrig bleibt. Letzteres wird dann eben nicht mehr angeboten. Für meinen Vater, der Wirt war, war das selbstverständlich. Kann mich gut erinnern, wenn mal was nichtbayerisches auf der Speisenkarte stand, konnten wir das selbst verspeisen. Hier regelt eben die Nachfrage das Angebot.
Und, meiner Meinung nach, sind wir Deutschen zum Großteil nicht unbedingt die mutigen "Versuchs- und Erlebnisesser" und blieben lieber bei unseren Leisten,....ääh bekannten Speisen.