Ach weißt, Gabi, sooo schlimm ist es in dieser sehr stadtnahen Gegend nicht. Die Zivilisation liegt Luftlinie meist keine 400 m entfernt.
Außerdem sind die stadtnahen Wege sogar oft von Mountain-Bikern, Marathon- oder Triathlontrainierenden und vor allen Dingen Hundeausführern "überbevölkert". Letztere sind dann auch oft Gelegenheiten für einen netten, kurzen Plausch.Das zeigen die eingestellten Bildchen natürlich nicht.
Und Löwen und Leoparde gibt es dort nicht (mehr). Aufpassen muss man eigentlich nur ein wenig auf Schlangen; aber die haben mehr Angst von uns, als wir von ihnen.
Am 01.02.2019 stand die zweite Wanderung auf dem Plan. Wir wollten in die nicht weit von unserer Unterkunft entfernten "Newland Forests". Und taten es auch.
Ausgangspunkt vieler Wanderwege dort ist die "Newlands Fire Station" an der mindestens sechs Überwachungshubschrauber stationiert sind. Zwei davon habe ich bildlich eingefangen.
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die die meisten von Euch wohl kennen dürften. Sie kommt von der Kaphalbinsel und es gibt sie in unzähligen Variationen. Blühende Exemplare haben wir auf dieser Wanderung leider nicht entdeckt.
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Zeit also für eine längere Rast und für die Brotzeit.
Auf dem Rückweg bogen wir an einem der schmalen Pfade ab und gelangten vom Wald in lichteres Buschgelände. Da hatten wir auch wieder etwas "Weitblick".
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Für mich gabs dann ein halbes Dutzend Austern, wobei in Hout Bay das Dutzend offensichtlich anders definiert wird, als bei uns.Nennt sich ja auch selbst: Republik of Hout Bay.
Und ja, es ist eine tolle Tour, neben der Trans-Suez, die beste, die wir gemacht haben. Ewig in Erinnerung wird uns die Fahrt auf dem Panamakanal mit der Begegnung eines U-Bootes bleiben.
Gerne noch ein paar mehr von den Schwarzweißbildern
Griaß Di Susanne,
ich halte Schwarzweißbildchen nur was für Künstler. In einem RB haben sie meines Erachtens nix zu suchen (mit vielleicht einigen Ausnahmen), da dort ja die wirklich gesehenen Eindrücke dargestellt werden sollten. Und wer sieht schon schwarzweiß ?
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Ein Freund hatte einen Wunsch geäußert. Er wünschte sich einen schwarzen Straußenledergürtel in einer bestimmtem Größe. Am Vortag hatten wir bereits in der Waterfront vergeblich danach gesucht, und da gibt es nicht gerade wenige Läden, aber nix gefunden. Da wir in Stellenbosch einen Laden kannten, der Straußenlederprodukte verkauft, entschlossen wir uns, über dieses Städtchen, weiter über Franschhoek, über den gleichnamigen Pass zum Thewaterkloof-Stausee und über Grabouw nach Hause eine relativ große Runde zu drehen.
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den vom Freund gewünschten Gürtel.
Leider hat dann in Franschhoek meine Kamera verrückt gespielt und nur Aufnahmen in schwarz-weiß gemacht. Das war später dann wieder vorbei, und ich weiß nicht, woran es lag. Hab wahrscheinlich, tollpatschig wie ich nun manchmal bin, unbewußt irgendwann auf das falsche Knöpfchen gedrückt oder am falschen Rädchen gedreht.
Zwei Bildchen will ich Euch aber trotzdem zeigen, verbunden mit lieben Grüßen an Sabine bina.63 und Takis tigerdisco . Sabine wird die Location wohl kennen, Takis nicht.
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Auf dem Rückweg mußten wir den Sir-Lowrys-Pass überqueren. Dort oben gibt es einen tollen Aussichtspunkt, der zwar meist (auch diesmal) ziemlich, nein: sehr windig ist. Man sieht dort auf die Orte (von links) Gordons Bay, Strand und Sommerset West, auf die "Cape Flats" und die "False Bay" mit dem kilometerlangen Sandstrand bei Mitchell's Plain.
Am 30.01.2019 gönnten wir uns einen Ruhetag ..............vom Wandern.
Was tun ??
Da das Wetter zwar trocken, aber oft nicht recht sonnig war, beschlossen wir nachzuschauen, was sich an der Viktoria & Alfred Waterfront so seit unserem letzten Besuch dort geändert hat. Die Fahrt dorthin mit dem Auto dauerte keine 15 min. (das ist unmöglich bei Berufsverkehr) und wir fanden auch gleich in Greenpoint, in der Nähe des WM-Fussballstadions einen kostenlosen Parkplatz. Von dort spazierten wir am Meer entlang in kürzester Zeit zur Waterfront.
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Mit Entsetzen stellten wir fest, dass es das gemütliche Cafè "Hildebrand", in welchem wir früher einige Male einkehrten, nicht mehr gab. Das Gebäude beherbergt jetzt ein Lokal namens "LIFE GRAND CAFE" und machte einen ziemlich verlassenen Eindruck.
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Dann kamen wir zum im Herbst 2017 eröffneten MOCAA. Das vom ehemaligen Puma-Manager Jochen Zeitz gegründete "Museum of Contemporary African Art" wurde in ein nicht mehr benutztes Getreidesilo gebaut. (Ich benutze diese Ausdrucksweise absichtlich, denn ein Umbau des alten Gebäudes war es jedenfalls wahrlich nicht).
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Das jetzige, ein wenig an die "Elphi" in HH erinnernde Gebäude, beherbergt im niedrigen Teil das MOCAA und im hohen Teil das sündteure Silo Hotel mit einem Riesenpool auf der Dachterrasse. Wir besuchten das MOCAA, dessen Atrium aus dem Beton des alten Getreidespeichers herausgeschnitten wurde, nicht winkelig, sondern rund. Für mich ist das überraschend, genial und phantastisch.
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Die Kunstwerke im Innern waren auch teilweise sehr überraschend und haben uns mehrheitlich ziemlich gut gefallen. Leider kann ich Euch hier keine Bildchen zeigen. Auf alle Fälle ist dieses neue Museum einen Besuch wert.
Am 29.01.2019 herrschte strahlender Sonnenschein und wir entschlossen uns zu einer Wanderung am Tafelberg. Startpunkt war das nur zwei Kilometer entfernte Constantia Nek, wo der "Contour Path" beginnt. Dieser Weg führt in Höhen zwischen 300 und 500 m ca. 25 km um den Devil's Peak herum und auf der Vorderseite des Tafelberges bis zum Kloof Nek. Mit "Nek" werden dort kleine Pässe bezeichnet. Am Constantia Nek befindet sich ein großer Parkplatz, an dem einige Wanderwege beginnen. Wir fuhren aber noch einige hundert Meter in den Wald hinein, bis die Straße gesperrt ist. Auch dort sind viele Flächen zum Parken.
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Obwohl ziemlich berühmt, gefiel uns dieser Weg so garnicht, da man keinerlei Blick auf die Umgebung hatte. Wir wollten hinauf, drehten demzufolge um und folgten an der entsprechenden Abzweigung dem Constantia Nek Jeep Track. Der führt nämlich zu den höhergelegenen Wasserreservoirs des Tafelberges.
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Die Wasserreservoirs haben wir nicht geschafft, da es immer heißer wurde und Schatten Mangelware war. Dafür habe ich mir, trotz Sonnenschutz, auf der Nase einen Sonnenbrand eingefangen. Es ging also wieder bergab.
meine "Geheimtipps" gibt es leider nicht mehr. Wie wir uns kürzlich überzeugen konnten, sind einige nette Unterkünfte, die wir besuchten, leider dem Erdboden gleichgemacht und durch teuere Boutique-Hotels ersetzt worden.
Wir würden in Kapstadt, oder auch in Stellenbosch, die vier Nächte verbringen und Sternfahrten unternehmen. Viele Sehenswürdigkeiten sind mit dem Mietwagen kurz und schnell erreichbar, wenn man nicht gerade in den Berufsverkehr gerät, der dort höllisch ist.