Weiter im Text.... 
Die ABC Inseln wurden wie folgt verarbeitet.
Aruba: Auf eigene Faust an den Strand
Bonaire: TUI Ausflug "Mit einer Motoryacht zum Schnorcheln" + Zu Fuß etwas shoppen
Curacao: Willemstad auf eigene Faust zum Bummeln
Der Standtransfer per Taxi kostete erträgliche 13$. Eagle Beach. Alles sauber alles chic. Nur fand ich den Preis für einen Sonneschirm inkl 2er Liegen für 40$ sehr sportlich. Ich, als Mann, hätte jetzt auf Handtuch im Sand umdisponiert und gut. Meine pubertierende Tochter machte mir allerdings unmissverständlich klar, dass es ohne Schirm und Liege gar nicht geht. In das gleiche Horn blies meine liebe Frau. Somit war ich zahlenmäßig unterlegen und fühlte mich gezwungen das Gespräch mit dem Liegenverwalter erneut zu suchen. Bei 30$ einigten wir uns. Damit war mein Seelenfrieden etwas gerade gerückt. Es war ein toller Tag an einem tollen Strand. Dies war der einzigste Tag unserer Reise, an dem es NICHT regnen sollten... Glück gehabt. 
Der Ausflug mit der privaten Motoryacht war ebenfalls sehr schön und unterhaltsam. Zum Schnorcheln gab es auch genügend Zeit und Möglichkeiten. Einkaufen auf Bonaire im Hafen klappt prima und hat mir noch besser gefallen wie in Willemstad.
Die letzten Tage auf See waren recht windig und das Schiff hatte mit einigen Wellen zu tun. Es ging schon einige Male nach oben und nach unten.. Der Pool ist einige Male übergeschwappt, in den Treppenhäusern hingen die Papiertüten und auch meine liebe Familie hatte zu kämpfen....
Es ereignete sich ein zufälliges Treffen mit Bekannten an Bord. Der obligatorische Austausch von Informationen und den persönlichen Befindlichkeiten... Unsere Bekannten meinten zum Thema Wellengang, dass dies doch noch recht harmlos ist ,gegenüber einer Kanarenfahrt im Herbst/Winter.
Allein am Gesichtsausdruck meiner Frau, konnte ich Ihre Gedanken zu unserer bereits gebuchten Reise in den Herbstferien rund um die Kanaren lesen.
Schon wenige Sekunden später kamen die zu erwartenden Worte: Das müssen wir umbuchen. Sowas will ich nicht erleben!!!
Wir plauderten mit den Bekannten weiter und verschoben das Thema auf später in unserer Kabine.
Ganz ehrlich gesagt, ich bin auch kein wirklicher Kanaren Fan. Aber es war beim Buchen die einzigste Reise, welche in die Ferien passte und wo noch eine JS zur 3er Belegung frei waren . (manche von euch erinnern sich an einen anderen Fred von mir zum Thema Belegungsmöglichkeiten einer JS für 2 oder 3 Personen). Wir hatten eine Woche über Pooldeck gebucht. Zwei Wochen ging nicht, weil es keine JS zur 3er Belgung mehr gab. Alle Versuche über Pooldeck und über TUI waren vergebens, noch eine zweite Woche zu bekommen. Nach unzähligen Telefonaten mit Hamburg blieb nur die Aussage: "Warten Sie bis vielleicht eine Stornokabine frei wird und dann buchen Sie schnell." Gesagt getan... nach zwei Wochen des täglichen Schauens, haben wir eine Kabine entdeckt (es war früh 6 Uhr). Sofort direkt über die TUI Seite gebucht und nach ein paar Stunden hatten wir die Gewissheit, es hat geklappt. Somit hatten wir jetzt 2 Wochen am Stück Kanaren mit einem Kabinenwechsel, aber mit zwei völlig getrennten Buchungsvorgängen und zwei Buchungsnummern. Einmal bei Pooldeck gebucht und einmal bei TUI direkt.
Flüge wollten wir jetzt im Frühjahr sep buchen. Diese Kombi sollte sich später als Mammut Aufgabe für die Bordreiseleitung herausstellen 
Auf der Kabine fing die Diskussion über eine mögliche Umbuchung an. Meine Frau wollte nicht mehr im Herbst auf die Kanaren und ich schaute mich in unserer schönen Kabine um und sprach meine Idee zu einer H&M Umbuchung aus. Die Antwort war binnen Millisekunden für gut befunden worden.
Also wurde das sehr lahme WLAN strapaziert und auf den TUI Seiten nach Alternativen gesucht.
Juhuu, im Juli war auf der MS6 noch eine Suite frei. Mittelmeer mit Ibiza. Das ist ok und sogar Flug ab Leipzig. Ein kurzer Blick zur Uhr, in einer Stunde öffnet die Bordreiseleitung. Nichts wie hin.
In der Bordreiseleitung angekommen, schilderte ich mein Anliegen und äußerte die Bitte einer Umbuchung.
Als ich ihm meine Harikiri-Buchung für den Herbst erklärt hatte, schauten mich zwei große Augen an, mit den Worten: "Sowas hatte ich noch nie!" Die anderen anwesenden Mitarbeiter brachten sich auch mit ein und Versicherten mir, dass sie so eine Buchung auch noch nie stornieren und umbuchen sollten. Dies war für mich nicht gerade beruhigend und nicht wirklich konstruktiv. Hinzu kam, dass in Deutschland Feiertage sind und auf Grund der Zeitverschiebung eine Kommunikation schwierig würde...
Aber alle waren motiviert genug, um mir zu helfen. Die Optionsbuchung auf die letzte H&M Suite war schnell gemacht und die Anfrage nach Hamburg und an das Pooldeck Team, ob die den ganzen Umbuchungsspaß mitmachen war auch schnell gemacht. Also bangen, wie sich alle Parteien entscheiden werden.
Nach zwei Tagen Post auf der Kabine. "...Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass einer Umbuchung nichts im Wege steht...Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass es bereits eine weitere Option auf diese Kabine gab..." bla bla bla... was für eine sch...!!!
Die Umbuchung hat sich aberinzwischen schon so manifestiert bei uns, dass wir jetzt unbedingt eine H&M haben wollten. Also, wieder ran ans Internet und weitere Alternative gesucht...Noch EINE freie H&M auf der Route Mittelmeer mit Kanaren im Sommer. Wieder Kanaren, aber im Sommer ist es bestimmt nicht so wellig
Dies redeten wir uns jedenfalls ein. Schnell wieder zur Reiseleitung. Diesmal wollte ich nicht schon wieder der zweite Gewinner sein. Bitte alles ganz schnell in den Rechner tippen und ab nach Hamburg damit.... wieder warten bis zum nächsten Tag. Dann endlich die Gewissheit, es hat geklappt. Superglücklich konnten wir unsere Reise fortsetzen. Pooldeck und TUI haben sich hierbei äußerst kooperativ gezeigt. Danke!!
Nachdem wir so viele Nerven ließen, musste unsere Minibar mal wieder herhalten. 
Zur Feier des Tages, Essen im Hanami! Super gut!!