Heute führt uns der Weg die norwegische Küste entlang immer weiter nach Norden. Um die Mittagszeit passieren wir den Polarkreis auf 66° 33′ 55″. Das Ereignis muss natürlich gefeiert werden. In dicken Decken eingehüllt trinken wir in der Außenalsterbar ein Weizenbier. Ab der Überquerung des Polarkreises geht für uns für fast eineinhalb Wochen die Sonne nicht mehr unter.
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Um zwei hören wir uns im Theater den ersten Vortag vom Schiffslektor Markus Kummerer an, Thema ist: Von Tromso über das Nordkapp an die russische Grenze. Wir sind begeistert von dem Vortrag und verpassen auf der ganzen Reise keinen mehr. Herr Kummerer versteht es meisterhaft sein Publikum mit Bildern und Geschichten zu fesseln. Um halb sechs Uhr nachmittags sehen wir in der Ferne die ersten Inseln der Lofoten. Leider ist dort kein Halt vorgesehen.Nach einem guten Abendessen lassen wir den Tag in der Waterkantbar ausklingen. Sonnenaufgang: ca. 03:56 Uhr, nach Querung des Polarkreises geht die Sonne nicht mehr unter. Das Wetter ist bewölkt bei ca. elf Grad und es kann am Abend zu Regenschauern kommen.
Gleich gehts es weiter mit Honningsvag und dem Nordkap.
Das Anlegen in Geiranger ist für acht Uhr geplant. Ich werde sehr früh wach und bin schon um fünf Uhr an Deck. Aber was sehe ich da? Das Wetter ist ganz bescheiden, tiefe Wolken, Nieselregen und fast keine Sicht, schade zum Fotografieren nicht besonders gut geeignet. Aber trotzdem werden Bilder gemacht, wir sind schließlich nur heute hier und es kann eigentlich nur besser werden. Die Fahrtroute geht an Alesund vorbei in den Storfjord, anschließend in den Sunnylvsfjord. Kurz vor Hellesylt zweigt dann der Geirangerfjord ab. Vorbei an dem Wasserfall „die sieben Schwestern“ erreichen wir um sieben Uhr dann Geiranger. Wir legen am Seewalk an, einem mobilen Kai der zum Schiff gefahren wird. Es regnet mittlerweile etwas heftiger, aber ein Blick zum Himmel verheißt aber besseres Wetter. Wir wollen heute den Ausflug „Das Beste von Geiranger“ machen.
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Los geht es um halb neun. Der erste Haltepunkt auf dem Weg zum 1.500 m hohen Dalsnibba ist der Aussichtspunkt Flydalsjuvet. Dieser bietet einen fantastischen Ausblick auf den schmalen Geirangerfjord, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Von hier aus kann man die Mein Schiff 4 wunderbar im Geirangerfjord sehen und fotografieren.
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Anschließend fahren wir weiter zum Djupvatnet. Eine kurze Kaffeepause ist dort vorgesehen. Der etwa 2km² große See befindet sich auf einer Höhe von rund 1016 Höhe. Er wird gespeist vom Hesteelva, dem Abfluss des auf dem Dalsnibba-Massivs gelegenen Litledalsvatnet sowie von zahlreichen Schmelzwasserbächen. Anschließend fahren wir weiter über eine enge Serpentinenstraße zum Dalsnibba Aussichtspunkt. Der Dalsnibba ist ein ca. 1500 hoher Berggipfel südlich des norwegischen Ortes Geiranger, in der Gemeinde Stranda, Provinz Møre og Romsdal. Der Berg ist über die Nibbevegen-Straße, die von der Djupvasshytta auf den Gipfel führt, erschlossen und wegen der Aussicht auf den 7 Kilometer entfernten Geirangerfjord beliebt. Das Wetter wird jetzt besser, die Wolken reißen auf und wir können unser Schiff tief unten im Geirangerfjord erkennen. Hier oben ist die Landschaft total fazinierend, die Berggipfel sind noch weiß, unten Fjord ist alles grün. Nach einer Stunde geht es weiter zum Fjordzentrum Geiranger.
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Das Norwegische Fjordzentrum vermittelt grundlegende Informationen über das Welterbe Geirangerfjord. Man lernt Leben und Arbeit der Menschen am Fjord kennen und erfährt einiges über die reiche Geschichte der Gegend und die herrliche Landschaft. Mithilfe modernster Technologie werden Informationen über Bergrutsche, Wasserkraftwerke, Flora und Fauna, Straßenbau, Tourismus, Verkehr, Alltagsleben und Natur vermittelt. Die Multimediashow „Frå fjell til fjord“ („Vom Gebirge zum Fjord“) zeigt das Welterbegebiet in allen vier Jahreszeiten. Auf wunderschönen Bildern ist die Landschaft vom Hochgebirge bis hinunter zum Fjord zu sehen, begleitet von speziell komponierter Musik. Eine hervorragende Gelegenheit, mehr über die Geschichte, Kultur und Natur dieser Gegend zu erfahren. Diese Multimediashow war der absolute Knaller. Nach eineinhalb Stunden Aufenthalt im Fjordzentrum geht es zur letzten Station des Ausfluges, der Fahrt über eine steile Serpentienstraße hinauf zur Adlerkehre. Der Aussichtspunkt liegt ca. 600 m hoch und bietet einen tollen Rundblick über den Geirangerfjord. Man hat einen tollen Blick zu den „sieben Schwestern“. Die Sieben Schwestern sind sieben direkt nebeneinander in den Fjord stürzende Wasserfälle. Die größte Fallhöhe ist 300 m. Die Straße ist rund 8 km lang und hat eine Steigung von bis zu 10 %. Besonders der südliche Anstieg vom Geirangerfjord aus ist eine der touristisch eindrucksvollsten Strecken in Norwegen. In elf Serpentinen schlängelt sie sich von Meereshöhe hinauf nach Korsmyra auf 620 m, wobei immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf den Geirangerfjord mit seinen Wasserfällen sowie auf den Ort Geiranger möglich sind.
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Nach diesem wundervollen Ausflug sind wir am frühen Nachmittag wieder auf dem Schiff und fast erschlagen von dieser gewaltigen Landschaft. Um achtzehn Uhr legen wir ab, leider wird das Wetter wieder schlechter und der eine oder andere Regentropfen ist wieder zu spüren. Am Wasserfall „die sieben Schwestern“ wird das Schiff um 360 Grad gedreht, ein einmaliges Erlebnis. Um neunzehn Uhr legen wir bei strömenden Regen in Hellesylt an um die Ausflügler die die große Tour gemacht haben wieder an Bord zu nehmen. Sonnenaufgang: ca. 04:01 Uhr, Sonnenuntergang um ca. 23:13 Uhr, das Wetter ist bewölkt und es kommt zu Regenschauern bei 11 Grad.
Die Ankunft in Bergen ist für acht Uhr geplant. Um kurz nach sechs gehe ich an Deck um das Einlaufen durch die Fjordlandschaft zu fotografieren. Leider ist das Wetter mehr als bescheiden, tiefhängende Wolken, Nebel und Einheitsgrau sind keine geeigneten Umstände zum Fotografieren. Bergen ist schließlich die regenreichste Stadt Europas. Im Schnitt regnet es an dreihundert Tagen im Jahr. Trotz alle dem kann ich einige schöne Fotos machen. Vorbei an kleinen Inselchen, Bohrtürmen, unter imposanten Brücken hindurch erreichen wir kurz vor acht den Hafen mit dem Liegeplatz Dokken. Die Wolken reißen auf und stellenweise lugt die Sonne hervor. Das ist sehr gut, wir wollen in Eigenregie auf den Floyen. Tickets für die Floybanen habe ich im Vorfeld schon im Internet gekauft. Das erweist sich als den die Schlange am Ticketschalter ist lang.
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Nach dem Frühstück schnell runter vom Schiff, mit dem Hafenshuttle an die Haltestelle Jekteviken Cruise Termin der Hop on Hop off Busse. Diese fahren ab neun Uhr. An der Haltestelle Floybanen steigen wir aus, gehen an der langen Schlange an den Ticketschaltern vorbei. Drinnen hat sich aber auch schon eine relativ lange Schlange gebildet. Die Wartezeit ist aber nur kurz und schon um halb zehn sind wir auf dem Floyen angelangt. Eine tolle Aussicht bietet sich uns hier. Bergen liegt uns zu Füßen, die Sonne scheint mittlerweile.Es liegen drei Kreuzfahrtschiffe im Hafen, Mein Schiff 4, MSC und ein Schiff von Costa, die NEO Romantica. Wir machen viele Fotos und Videosequenzen. Danach noch einen kleinen Rundgang und wir beschließen wieder in die Stadt zu fahren, da mittlerweile viele Menschen den Aussichtspunkt bevölkern.
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In der Stadt angekommen, gehen wir als nächstes auf den Bergener Fischmarkt, der sehr bekannt ist. Hier gibt es was es sonst nicht gibt, chinesische Verkäufer die Eismeerkrabben und Rentiersalami verkaufen . Nach diversen Fotos von Auslagen schauen wir uns die Umgebung an und steigen in den nächsten Hop on Hof off Bus und setzen die Stadrundfahrt fort.
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Mittlerweile hat es sich wieder zugezogen und der graue Himmel ist zurück. Wie gut, dass wir gleich auf den Floyen gefahren sind. Ein weiterer Halt ist das Hafenviertel Bryggen das bei den Stadtbränden mehrmals nicht verschont blieb und wurde nach jeder Zerstörung nach originalen Plänen wieder aufgebaut. Das Profil ist daher heute noch dasselbe wie im 12. Jahrhundert. Aus diesem Grund wurde Bryggen durch die UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe ernannt.
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Als es am frühen Nachmittag anfängt zu regnen beschließen wir wieder zum Schiff zurückzukehren. Um siebzehn Uhr geht die Reise weiter Richtung Geirangerfjord wo wir morgen früh um acht anlegen werden.
Sonnenaufgang: ca. 04:27 Uhr, Sonnenuntergang: ca. 23:00 Uhr, Wetter: bewölkt mit kurzen sonnigen Abschnitten, 18 Grad und leichter Wind aus Südwest.
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Das war dann Bergen, die regenreichste Stadt in Europa. Wir haben aber Glück gehabt, der Großteil des Tages war trocken. So geht es jetzt weiter nach Geiranger, davon morgen mehr.
Herzlich Willkommen allen die noch mitreisen wollen, morgen geht es weiter in Bergen, Norwegen in der Regenhauptstadt von Europa, aber keine Angst so schlimm war es nicht. LG Elke
Hallo Anne @Resi1952 schön von Dir zu hören. Ja, das war eine unvergessliche Reise. Ich denke so oft daran, deswegen auch der verspätete RB. Der Sonnenaufgang am Nordkap war ein Highlight. LG Elke
Unser Transfer zum Ostseekai ist für halb elf bestellt, das Taxi ist überpünktlich. Nach einer kurzen Wartezeit können wir um elf schon unsere Koffer abgegeben. Bei der Abgabe nimmt das Unheil seinen Lauf, unsere beiden Gepäckstücke kommen in verschiedene Container. Der eigentliche Checkin beginnt um zwölf Uhr wir sind gegen halb eins schon an Bord. Um drei werden die Kabinen freigegeben und entgegen allen Gewohnheiten fehlt ein Koffer. Wir wundern uns warum aber diverse Nachfragen bringen kein Ergebnis. Wir sind aber nicht die einzigen denen das Gepäck fehlt. Um achtzehn Uhr kommt die Durchsage, dass sich die Abfahrt wegen des logistischen Problems um eine Stunde verschiebt. Nach der obligatorischen Seenotrettungsübung ist auch der verschollene Koffer da. Leinen los heißt es dann um zwanzig Uhr und bei schönen Wetter verlassen wir Kiel.Unser Kapitän auf dieser Reise ist Andreas Greulich, der früher auf der MS Deutschland (Fernsehtraumschiff) und der MS Berlin war.
Sonnenaufgang: ca. 04:54 Uhr, Sonnenuntergang: ca. 21:54 Uhr
In Kiel ist an dem Tag auch Schwesterntreffen, die Mein Schiff 5 liegt direkt neben uns.
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7. Juli 2016 Seetag auf dem Weg nach Bergen Heute ist Entspannen angesagt. Nach einem gemütlichen Frühstück im Anckelmannsplatz suchen wir uns ein schönes Plätzchen im Bereich der Waterkantbar. In der Bücherwand dort befinden sich viele interessante Reiseführer. Mittags um halb eins haben wir die Fleischverkostung im Surt & Turf Restaurant gebucht. Es gibt Probierportionen von fünf verschiedenen Fleischsorten, angefangen mit dem Iberico Schwein, geht es weiter Lammfleisch, dann folgt Filet vom Charolais Rind. Ein besonderer Leckerbissen ist das Wagyu Rind, eine Rinderrasse die ursprünglich aus Japan stammt. Den Abschluss bildet ein Stück vom amerikanischen Büffel, allerdings ist das nicht mein Geschmack. Als Beilage werden Brot, verschiedene Dips und Kräuterbutter gereicht. Rot- oder Weißwein ist im Probierpreis von 25 Euro pro Person ebenfalls includiert. Mehr als satt verlassen wir nach guten zwei Stunden das Surf & Turf. Um vier ist ein Forumstreffen in der Außenalsterbar angesagt. Schön wenn man Mitreisende kennenlernt. Leider wird das Wetter immer schlechter und wir verziehen uns runter in das Gosch. Nach dem Abendessen im Anckelmann gehen wir noch in die Waterkantbar, aber nicht mehr lange, morgen geht’s früh raus, das Einlaufen in Bergen will fotografiert werden.Sonnenaufgang: ca. 04:35 Uhr, Sonnenuntergang: 22:41 Uhr, Wetter: etwas bewölkt, 14 Grad bei starkem Wind aus Südwest
nach längerer Vorbereitung ist mein Reisebericht unserer großen Nordlandtour im vergangenen Jahr endlich fertig.
5. Juli 2016 Hamburg und Kiel
Anfahrt nach Kiel mit Zwischenstopp in Hamburg. Am frühen Dienstagmorgen geht es endlich los Richtung Kiel mit einem Zwischenstopp in Hamburg. Um halb zehn kommen wir in Hamburg an und nutzen den Park und Ride Parkplatz in Bahrenfeld. Dort steigen wir in die S-Bahn mit dem Ziel St. Pauli Landungsbrücken. Das Wetter ist schön, es ist warm und die Sonne scheint. Für den Nachmittag sind allerdings Gewitter vorhergesagt. Wir wollen eine Hafenrundfahrt machen und anschließend weiter nach Kiel fahren wo wir übernachten werden. Ich kaufe Tickets beim Barkassen Meyer und schon kurze Zeit später geht es los. Die Route führt uns an der Hafencity und Elbphilharmonie vorbei in die Speicherstadt. Das ist schon ein tolles Erlebnis durch die Speicherstadt zu fahren. Durch die Ellerholzschleuse geht es anschließend in den Containerhafen und wieder zurück zu den Landungsbrücken. Die Rundfahrt hat ca. 90 Minuten gedauert und viele Fotos sind gemacht worden.
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Wir steigen aus, aber der Blick zum Himmel verheißt uns nichts Gutes, es hat sich zugezogen und es fängt an zu regnen. Schnell um die Ecke ins Brauhaus Blockbräu zum Mittagessen. Mittlerweile schüttet es wie aus Eimern. Nach dem Essen schnell zurück zum Auto und weiter geht es nach Kiel.In Kiel haben wir im GHotel eine Übernachtung mit Frühstück gebucht und können dort unser Auto für die Zeit der Reise parken. Weiterhin ist der Transfer zum Schiff und nach der Rückkehr der Transfer zum Hotel im Preis enthalten. Auch in Kiel regnet es heftig und es ist nicht daran zu denken in die Stadt zu gehen. So essen wir im Hotel und freuen uns auf den nächsten Tag, dem Start der Reise in den hohen Norden.
Gleich geht es noch mit der Einschiffung in Kiel und dem ersten Seetag weiter.
Danke Regina @Regina soviel Lob auf einmal, rotwerd Ich trage mich momentan mit dem Gedanken noch einen RB von der letztjährigen großen Nordlandtour zu erstellen, Fotos sind fertig und der Text auch bald. Der RB von der Westeuropa Tour war ja mein Erstlingswerk und hat mir viel Spaß bereitet. LG Elke
Danke @NiHa für den tollen Reisebericht und die wunderschönen Fotos. Auch mache nur RAW Aufnahmen und bearbeite diese dann mit LR. Man hat viel mehr Möglichkeiten damit. LG Elke
Danke @Kaline für den tollen RB mit den wunderschönen Bildern, die Sonnenaufgänge in NY sind ja von der besonderen Art Diese Tour steht auch noch auf meinem Merkzettel. LG Elke
Danke an Alle, die meinen Reisebericht gelesen haben. Hier nun noch der Rest und ein kleines Fazit. Vom Seetag nach Bremerhaven gibt es nicht viel zu berichten, beide sind wir nun krank und verlassen die Kabine nur zum Essen und Trinken. Das Wetter ist auch mal wieder nicht berauschend, also bleibt viel Zeit zum Lesen oder Fernseh gucken oder einfach nur rausschauen. Da fährt dann auch mal die AIDA Prima auf ihrem Weg nach Southampton vorbei.
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Gegen halb sechs Uhr morgens legen wir dann wieder an der Columbuskaje in Bremerhaven an und ich genieße den letzten schönen Blick auf die Weser in der Blauen Stunde.
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Wir gehen um sechs zum Frühstücken, genießen ein letztes Mal die Annehmlichkeiten am Morgen. Die Koffer nehmen wir selber mit vom Schiff, da wir bei Zeiten beim Auto sein wollen. Um viertel vor sieben ist das Schiff schon freigegeben und wir verlassen unsere Heimat der letzten vierzehn Tage. Ein kurzer Fußweg zum Parkplatz, ab sieben Uhr kann man das Auto abholen. Auf gehts in die Heimat, 450 km liegen vor uns. Pünktlich zur Mittagszeit sind wir wieder zu Hause. Nachmittags wird dann die Katze wieder aus der Pension abgeholt und wir sind wieder komplett.
Ein kurzes Fazit zu der Westeuropatour: Es hat uns wieder sehr gut auf der MS4 gefallen, mittlerweile kennen wir das Schiff in und auswendig, es war der 4. Aufenthalt. Ein besonderes Erlebnis war der Abend im Barbecue Grill vor dem Surf und Turf. Leckeres Essen und Trinken vor der Kulisse von Lissabon in der untergehenden Sonne, was will man mehr? Sehr gefallen hat uns auch die Destination Portland, England von seiner schönsten Seite!!! Enttäuscht waren wir von Stonehenge, der ganze Ablauf mit den viel zu wenigen Shuttlebussen im strömenden Regen, das brauche ich nicht nochmal. Porto und La Coruña waren ein Traum, besonders La Coruña mit seiner lieblichen grünen Landschaft im Umland hat es mir angetan. Le Havre ist halt eine graue Betonstadt mit kleinen, aber versteckten Reizen. Honfleur wunderschön, aber extrem überlaufen. Amsterdam hätten wir noch viel mehr genossen, wäre da nicht die fiese Erkältung gewesen. Das einzige negative an dem ganzen Urlaub war halt das wechselhafte Wetter, es gab kaum die Möglichkeit mal einen ganzen Seetag das Pooldeck zu nutzen. Aber was soll es, dieser Sommer war halt ein ganz besonderer.
Das zu dieser Reise, die nächste dauert noch ein wenig, April 2018 Mittelmeer mit Kanaren auf der MS 6.
Auf gehts zum Finale unserer Westeuropatour, die Grachtenrundfahrt in Amsterdam. Das Wetter ist mittlerweile ganz passabel, Sonne und Wolken im stetigen Wechsel. Kommt die Sonne zum Vorschein ist es angenehm warm.
Hallo @Emmalotta dann lobe ich mir den Lektor Marcus Kummerer der bei unserer Tour im August die Einfahrt in Lissabon moderiert hat. Interessant und ganz viel Fachwissen. Danke für die tolle Reisebeschreibung und die Fotos die trotz verstellter Kamera doch gut geworden sind. LG Elke