Bin vorhin durch Zufall auf deinen RB gestoßen und musste natürlich alles auf einen Rutsch lesen. Wir starten nämlich am kommenden Donnerstag unsere "Indian Summer-Tour", allerdings in umgekehrter Reihenfolge.
Super deine Bilder, hoffentlich kommen noch mehr, bis es bei uns los geht. Sie zeigen uns jetzt schon, was wir unbedingt alles anschauen müssen.
ich wünsche euch allen eine wunderschöne Cruise entlang der amerikanischen Ostküste.
Bin schon sehr gespannt darauf, was ihr so alles berichtet. In 3 1/2 Wochen nämlich mache ich fast die gleiche Tour, allerdings beginnen wir in Canada und fahren auch mit einem anderen Schiff.
Ihr geht demnächst auch die Mein Schiff 4 (neid*) und ich hätte eine große Bitte.
Wer kann mir vom Bordshop evtl. auch Fotoshop einen Kühlschrankmagneten mit dem Bild von der Mein Schiff 4 (kostet um die 5 Euro) mitbringen und später per Post zuschicken? Selbstverständlich gegen Bezahlung, auch der Porto- und sonstigen Versandkosten. Im Online-Shop sind die leider nicht erhältlich.
Würde mich riesig freuen wenn das klappen würde. Schon mal vielen Dank im voraus. Liebe Grüße Augusta
Prima Bericht und super schöne Fotos. Mensch, bei den Bildern von Giant's Causeway könnte ich glatt neidisch werden. Bei unserem Besuch im Juni hat es so was von geschüttet und gestürmt. Hat damals keinen Spaß gemacht.
Der letzte Stopp unserer Reise führte uns zur Balearen-Insel Menorca. Ein weiteres Ziel, das wir noch nicht kannten. Bevor das Schiff im größten Naturhafen des Mittelmeers anlegen konnte, musste es eine fjordartige Bucht von 5,5 km Länge durchfahren. Eigentlich wollten wir rechtzeitig aufstehen um uns das anzusehen, waren aber dann doch zu müde und blieben lieber noch etwas im Bett.
Die Anlegestelle war quasi mitten in der Stadt, und so konnten wir prima alles zu Fuß erkunden. Entlang der Hafenpromenade waren es nur ein paar Schritte bis zu den sehr vielen steilen Treppen, die hinauf zur Altstadt führten. Dabei hat man einen wunderschönen Blick auf Teile der alten Stadtmauer.
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Leider fängt dann mein Kreislauf an zu spinnen, irgendwie vertrage ich heute die Hitze nicht so gut. Also machen wir uns wieder auf den Rückweg Richtung Schiff. Die vielen Treppen sind dieses Mal einfacher zu gehen, es geht ja auch abwärts.
Unten angekommen werden wir auf ein Schild aufmerksam, das für Fahrten mit dem Glasbodenboot wirbt. Angeboten wird eine Fahrt durch den ganzen Fjord bis zum offenen Meer mit Unterwassersicht. Kurzentschlossen kaufen wir uns Tickets und können auch sofort in einen der gelbe Katamarane einsteigen.
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Danach ging es wieder in den Fjord hinein und das Boot fuhr um die Quarantäne Insel herum. Hier wurden im 13. Jahrhundert alle ankommenden Reisenden in einem Lazarett isoliert, damit sich die Stadt von den Pestepidemien Europas schützen konnte.
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Wir kommen vorbei an Es Castell, einer kleinen Gemeinde am Eingang des Hafens von Mahón. Früher hieß der Ort auch einmal Georgetown, zu Ehren des englischen Königs Georg des III.
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Der Flecken ist der östlichste Punkt Spaniens und hier soll es auch den ersten Sonnenaufgang im ganzen Land geben. Bald sind wir wieder im Hafen von Mahón angekommen und vom Boot aus haben wir noch einmal einen wunderschönen Blick auf das ehemalige Kloster el Carme.
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Von der Anlegestelle sind es nur ein paar Schritte bis zu unserem Schiff, zum Glück, denn wir sind ziemlich kaputt. Trotzdem können wir diese Bootstour nur empfehlen. Man durchfährt während einer guten Stunde den ganzen Fjord, hat eine gute Sicht auf alle Sehenswürdigkeiten und bekommt alles prima erklärt. Die Fahrt kostet 12,50 Euro für Erwachsene, für Kinder von 3-12 Jahren 6 Euro und für uns Senioren waren es 11 Euro pro Person.
Der Hafen in Mahón mit dem Städtchen und dem wunderschönen Fjord war für uns der schönste Halt auf der ganzen Reise. Das, was wir gesehen haben, macht Lust auf einen längeren Aufenthalt auf dieser Insel.
Leider endete der Tag dann doch noch etwas traurig, wir mussten nämlich Koffer packen. Aber vorher gab‘s noch einen Farewell-Sekt auf dem Pooldeck und die übliche Verabschiedung durch General und Entertainment Manager. Am nächsten Morgen sind wir pünktlich gegen 5 Uhr wieder im Hafen von Palma angekommen. Noch einmal frühstücken, dann mit dem Taxi zum Flughafen. Unser Flieger startete ohne Verzögerung und am Nachmittag waren wir wieder zuhause.
Es war eine wunderschöne Reise mit der AIDAaura und wir haben festgestellt, die kleinen AIDA-Schiffe haben einen ganz besonderen Reiz. Mal sehen, vielleicht schaffen wir es ja mal auf die Vita, die fehlt uns nämlich noch in unserem Reisekalender .
Danke an alle, die uns hier im Forum begleitet haben. Ich hoffe, mein Reisebericht hat euch etwas Spaß gemacht und vielleicht zur einen oder anderen Reiseentscheidung beitragen können.
Was macht man an solch einem Tag? Ausschlafen – frühstücken- ein Plätzchen suchen auf dem Pooldeck. In dieser Reihenfolge haben wir das dann auch gemacht. Wobei das mit dem Plätzchen auf dem Pooldeck gar nicht so einfach war. Schon kurz nach 10 Uhr war es hier probenvoll. Wir haben aber doch noch zwei Liegen erwischt und uns in eine freie Lücke quetschen können.
Zwei Stunden später wurde mit großem Tamtam ein Grill sowie eine Theke mit Salaten aufgebaut. Danach trugen vier starke Männer eine Wanne mit einem riesigen Thunfisch herbei. Angeblich war der Fisch, wie die Entertainment Managerin den Gästen mitteilte, vom Kapitän persönlich am Heck des Schiffes geangelt worden . Egal, ob geangelt oder gekauft, der Chefkoch jedenfalls zerlegte ihn fachmännisch und es gab für alle lecker gegrillten Thunfisch.
Fotos davon habe ich leider keine, die Kamera lag auf der Kabine und ich hatte keine Lust sie zu holen. Irgendwann am Nachmittag war uns dann das Gewusel zu viel und wir zogen uns auf unsere Kabine zurück.
Nach dem Abendessen haben wir uns zunächst im Theater die Show „Dabei ist alles“ angesehen. Danach war Schlagerpoolparty angesagt, was in der lauen Sommernacht richtig Spaß gemacht hat. Erst weit nach Mitternacht sind wir dann müde und zufrieden ins Bett gegangen.
Palamós
Von dieser Stadt in Katalonien hatten wir vor unserer Reise noch nie etwas gehört und so waren wir sehr gespannt, was uns hier erwartet.
Der Kreuzfahrthafen liegt zwar etwas außerhalb, es verkehren aber kostenlose Pendelbusse, mit denen man sich in die Stadt bringen lassen kann. Leider sind es nur kleinere Busse und so mussten wir uns in eine lange Schlange einreihen, bis wir endlich einsteigen konnten.
Im Städtchen angekommen hieß es zuerst Treppensteigen und dann einen Weg hoch laufen. Nur so kommt man in das alte Ortszentrum mit seinen vielen Gässchen. Hier gibt es zahlreiche kleine Boutiquen und ob man wollte oder nicht, hier musste Frau einfach shoppen.
In einer Seitengasse, fast etwas versteckt, findet man die Kirche Santa Maria del Mar.
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Nach einem Cappuccino für mich und einem großen Eisbecher für meinen Mann sind wir dann wieder zurück zum Haltepunkt des Shuttlebusses gelaufen und haben uns mit dem nächsten Bus zum Schiff bringen lassen.
Am späten Abend war dann große Black & White Poolparty mit Offiziershaken angesagt. Begleitet wurde das Ganze von einer fantastischen Lasershow und als Zugabe gab's noch einen herrlichen Sonnenuntergang.
Hallo Uschi nehme dich gerne mit auf unsere Reise. Es war vorallem in Palma sehr heiß, auf dem Schiff später angenehme Temperaturen. Da weht ja auch immer etwas der Wind. Bei den Ausflügen, gerade wenn man sich zwischen den Häusern einer Stadt bewegt hat war es auch sehr warm. Belastet hat uns das aber nur wenn es viele Treppen zu steigen gab oder der Weg steil bergauf führte. LG Augusta
Kann ich nur empfehlen, den Ausflug nach Portovenere selber zu organisieren. Bei unserer Reise mit der AIDA wurden auch Ausflüge da hin angeboten. Aber sehr teuer und ich weiß nicht was uns in den vielen Stunden die angegeben waren, alles hätte gezeigt werden sollen. So groß ist der Ort gar nicht. Man kann alles prima zu Fuß erlaufen und braucht auch keine Führung.
Für die Linienboote gelten vom 15. April bis 1. Oktober gelten folgende Abfahrtszeiten:
ab La Spezia: 9.15 h - 10.00 h - 11.15 h - 12.15 - 14.05 h in Portovenere ist man dann ca. 30 Minuten später
zurück ab Portovenere: 14.45 h - 16.45 h - 17.45 h -18.45 h Rückfahrtdauer auch wieder 30 Minuten
Die Tickets bekommt man wie ich geschrieben habe im Cruise-Terminal oder auch in einem kleinen Verkaufshäuschen neben dem Abfahrtsort der Boote. Preis Erwachsene für hin und zurück sind 12 Euro, Kinder von 6-11 zahlen 8 Euro
Auf diesen Hafen an der Riviera di Levante haben wir uns ganz besonders gefreut. Von hier aus ist es nämlich nur ein Katzensprung bis zum Nationalpark Cinque Terre. Man kommt auch gut nach Florenz oder Pisa, beide Orte haben wir aber schon mehrmals besucht.
Die Cinque Terre oder zu deutsch "Fünf Ortschaften" sind ein beliebtes Ausflugsziel und so hat auch AIDA dementsprechende Ausflüge im Angebot. Erfahrungsgemäß sind dann aber die kleinen Dörfer total überlaufen mit tausenden von Touristen, die sich hier gleichzeitig einfinden. Das wollen wir uns nicht antun, wir fahren lieber nach Portovenere. Dieses Städtchen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und befindet sich etwas 12 km südlich von La Spezia an der Spitze einer Landzunge. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören die über dem Ort thronende Festung sowie die Kirchen San Pietro (1256–1277 errichtet) und San Lorenzo (1116–1494 errichtet).
Gleich nach dem Frühstück lassen wir uns mit dem kostenlosen Shuttlebus zum Hafenausgangbringen, zu Fuß darf man nämlich das Hafengelände nicht verlassen. Beim modernen Cruise-Terminal wird man rausgelassen und man kann hier u.a. Autos mieten oder Ausflüge buchen. Auch unsere Tickets für die Linien-Boote, die zwischen La Spezia und Portovenere bzw. Cinque Terre verkehren, können wir dort erwerben. Preis pro Person für Hin- und Rückfahrt 12 Euro.
Bis zum Abfahrtsort der Boote sind es ca. 500 Meter zu laufen. Es ist ein sehr schöner schattiger Weg, entlang einer Promenade die bepflanzt ist mit Palmen, Oleander und blühenden Blumen.
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Die Fahrt durch den Golf der Poeten dauert etwa eine halbe Stunde und man hat einen wunderschönen Blick auf die steilen Klippen und Berghänge mit ihren bunten Häuschen.
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Nachdem wir angelegt haben und ausgestiegen sind laufen wir Richtung Städtchen. Am Ortseingang findet heute ein Markt statt. Hier gibt es hübsche Sachen zu kaufen und ich erstehe für mich ein luftiges Top. Man kann es leider nicht anprobieren und wie sich später herausstellt, passt es nicht, ist viel zu klein. Naja, freut sich zuhause Ebay, wenn ich dort mal wieder was zum Verkauf anbiete.
Unser Weg führt uns weiter hoch bis zur Kirche San Pietro. Die ersten Stufen von der Straße her schaffen wir noch, bis zum Kircheneingang reicht es dann nicht mehr mit unserer Puste. Zudem brennt die Sonne erbarmungslos und so flüchten wir bald wieder zurück in den Schatten. Aber auch auf halber Höhe hat man einen wunderschönen Blick über die Bucht bis zur Insel Palmaria.
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In einem der Straßencafés gönnen wir uns ein leckeres Eis, bevor es am späten Nachmittag mit dem Boot zurück nach La Spezia geht. Wir laufen wieder zum Cruise-Terminal und dort angekommen haben wir Glück und erwischen gleich einen Shuttlebus der uns wieder zur Aura bringt.
Unser Schiff bleibt heute über Nacht im Hafen liegen und so wollten wir eigentlich nach dem Abendessen noch etwas in La Spezia bummeln gehen. Wir sind aber zu kaputt und lassen daher den Abend lieber gemütlich bei einem kühlen Bier in der Aida-Bar ausklingen.
Morgen früh um halb sechs geht die Reise weiter, davon bekommen wir aber nichts mit, wir schlafen tief und fest als das Schiff ablegt und Italien verlässt.
Reisebericht: Spanien & Italien mit der AIDAaura im Juli 2017
Nachdem uns unsere letzten drei Seereisen in nördlichere Gegenden mit eher kühlem und regnerischem Wetter geführt hatten, wollten wir endlich mal wieder Sonne satt. Also wurde kurzfristig eine weitere Reise gebucht, es sollte für meinen Mann und mich mit der AIDAaura für eine Woche übers Mittelmeer gehen. Dieses Mal konnte uns aber unsere Tochter leider nicht begleiten.
Start war in Mallorca und trotz der kurzen Zeit haben wir bei Easy Jet wieder einen sehr preisgünstigen Flug gefunden. Wie immer, Anreise schon einen Tag früher und für die Vorübernachtung haben wir uns das Hotel Tryp Bellver direkt an der Bucht von Palma ausgesucht. Dort sind wir gegen Mittag angekommen und bekamen zunächst ein Zimmer mit Meerblick im 9. Stock zugeteilt. Allerdings mussten wir dann, als wir mit unserer Zimmerkarte die Tür öffnen wollten, feststellen, in diesem Zimmer wohnt schon jemand. Friedlich schlafend lag da ein Pärchen im Bett. Oh Gott wie peinlich. Ich war glaube ich noch nie so schnell wieder zurück an der Rezeption. Dem jungen Mann dort war ein Fehler unterlaufen, es sollte für uns zwar dasselbe Zimmer sein, allerdings zwei Stockwerke höher. Naja, im zweiten Anlauf hat es dann auch geklappt.
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Blick von unserem Hotelbalkon
Es war sehr, sehr heiß in Palma, deshalb verbrachten wir den Nachmittag nur am Hotelpool. Am Abend suchten wir uns dann an der Promenade ein nettes Lokal zum Abendessen und bummelten noch etwas in Richtung Kathedrale.
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Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, nach dem Frühstück am nächsten Morgen zu Fuß Richtung Altstadt zu laufen. Aber dazu war es uns einfach zu heiß. Später haben wir gehört, es hatte an diesem Tag knapp 40 Grad in Palma. Zwei Minuten vom Hotel entfernt gab es eine Haltestelle vom Ho-Ho-Bus, also haben wir uns kurzerhand für eine solche Rundfahrt entschieden.
Die Sightseeing-Tour führte uns zur Kathedrale, durch die engen Gassen und entlang der alten Gebäude im Zentrum von Palma, hoch zum Castillo de Bellver und abschließend noch zum Kreuzfahrthafen, wo wir einen ersten Blick auf die Aura werfen konnten.
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Danach sind wir zurück zum Hotel, haben unser Gepäck geholt und sind mit dem Taxi zum Cruise Terminal gefahren. Das Einchecken ging ratzfatz und wir konnten auch direkt auf die Kabine gehen. Super, trotz Vario-Buchung eine Kabine auf Deck 7, mittschiffs auf der Steuerbordseite und direkt bei den Aufzügen erwischt. Von diesen hat man im übrigen überhaupt nichts gehört. Später dann Koffer auspacken, Abendessen im Markt Restaurant und um 21.15 war SNRÜ. Pünktlich um 22 Uhr startete dann unsere Reise mit dem Auslaufen, vorbei an der hell erleuchteten Kathedrale von Palma, immer wieder ein wunderschönes Erlebnis.
1. Seetag – Richtung Insel Elba
Vor uns liegen 485 Seemeilen. Das Meer ist teilweise spiegelglatt, die Sonne scheint und es hat so um die 25 Grad. Obwohl wir wissen, dass wir die kommenden Ausflüge alle in eigener Regie durchführen werden, schauen wir am Vormittag doch bei der Ausflugspräsentation vorbei. Vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen Tipp für uns. Den Rest des Tages verbringen wir zunächst auf dem Pooldeck und danach auf unserem Kabinenbalkon. Von dort aus sehen wir sogar einen Walfisch, der gerade seine Schwanzflosse in die Höhe streckt.
Nach dem Abendessen sind wir im Theater bei der Kapitäns- und Crewvorstellung sowie bei der anschließenden Show „Aida Stars“ dabei. Später noch auf einen Absacker in die Aida-Bar und schon ist der erste Tag rum.
Portoferraio – Insel Elba
Heute wird getendert denn die Aura liegt in der Bucht von Portoferraio auf Reede. Am gestrigen Abend wurden dazu ab 16.00 Uhr Tendertickets ausgegeben. Doch bereits nach einer halben Stunde danach hieß es, alle Tickets schon vergeben, man könne aber ab 10.30 Uhr ohne Tickets von Bord.
Auch gut, brauchen wir uns mit dem Frühstück nicht beeilen.
Die Durchsage, es können nun alle Gäste von Bord, kam aber schon eine Stunde früher als vorgesehen und nun stürmte alles zum Ausgang. Was für ein Chaos, das Treppenhaus total überfüllt und es dauerte über eine Stunde bis man endlich im Tenderboot saß. Hier muss sich AIDA dringend ein anderes Ablaufszenario einfallen lassen oder mehr Tenderboote einsetzen. Sowas geht gar nicht.
Dafür wurden wir während der Überfahrt entschädigt mit einem herrlichen Blick auf die Stadt mit ihren mächtigen Stadtmauern und Befestigungsanlagen.
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Direkt beim Hafenausgang startet eine kleine Bimmelbahn, mit ihr kann man eine Rundfahrt durch die Altstadt bis hinauf zur Villa Mulini, der ehemaligen Winterresidenz von Napoleon machen.
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Naja, diese Fahrt hätte man sich eigentlich sparen können, sie gibt nicht viel her. Eine nette Abwechslung mehr aber nicht, zumal die Bimmelbahn nirgendwo anhält. Anschließend sind wir zu Fuß die Hafenpromenade entlang geschlendert und dabei wurde natürlich auch in die eine oder andere der zahlreichen Boutiquen rein geschaut. Gekauft haben wir aber nix, die Angebote waren entweder zu kitschig oder zu teuer.
Am späten Nachmittag sind wir dann zurück auf’s Schiff und nach dem Abendessen haben wir den Tag gemütlich auf unserem Kabinenbalkon ausklingen lassen.
Im Nachhinein waren mein Mann und ich uns aber einig, hier auf dieser Insel hätten wir besser einen der angebotenen Ausflüge über die Insel mitgemacht. Portoferraio war doch nicht so interessant wie zuvor angenommen.
Das war jetzt unsere dritte Reise hintereinander in den Norden bzw. in Gebiete, wo schon von vorneherein mit eher schlechtem Wetter zu rechnen war (Januar - Städtetour mit der Prima, April - nach Norwegen, Mai/Juni - rund um GB). Ist doch klar, bei sonnigem und warmem Wetter macht so eine Seefahrt noch viel mehr Spaß und das hat schon etwas gefehlt. Deshalb haben wir kurzfristig eine Reise übers Mittelmeer dran gehängt. Da gab's Sonne satt und wir wurden mehr als entschädigt.
Freut mich, dass euch mein Bericht gefallen hat und ich den einen oder anderen Tipp geben konnte. Inzwischen haben wir kurzfristig noch eine weitere Reise über's Mittelmeer gemacht. Ein Bericht darüber kommt noch, versprochen, aber erst gehts nächsten Samstag für eine Woche zum Badeurlaub an die Adria.
Ihr seht, ich bin etwas im Urlaubsstress :). Unsere Koffer werden gar nicht mehr weggeräumt sondern nur ein- und ausgepackt. Leider wird es aus gesundheitlichen Gründen für meinen Mann irgendwann nicht mehr möglich sein zu reisen. Daher wollen wir so lange es geht, noch vieles unternehmen.
Und da ist er, der letzte Tag an Bord und gleichzeitig noch einmal ein Seetag. Ein Blick nach draußen lockt uns so gar nicht aus dem Bett. Es regnet, ist stürmisch und es hat ganz schöne Wellen.
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Außerdem wurde uns heute Nacht eine Stunde gestohlen, d.h. die Uhren wurden wieder auf unsere heimische Zeit vorgestellt. Wir raffen uns trotzdem auf und gehen frühstücken. Um 11 Uhr ist Kapitäns-Fragestunde, die wollen wir uns nicht entgehen lassen.
Ansonsten passierte nicht viel an diesem Tag. Wir bummelten noch einmal durch’s Schiff, schauten im Bordshop vorbei, holten im Fotoshop unsere Bilder ab und machten es uns mit einem Buch auf den Liegen beim Innenpool bequem. Und ein letztes Eis von der Eisbar durfte natürlich nicht fehlen.
Gegen Abend wurden die Koffer gepackt. Zum Abendessen gingen wir später in‘s Atlantik Mediterran. Dort wurden wir an einen Sechsertisch gesetzt und schon bald haben wir Gesellschaft bekommen. Es sind die beiden Lektorinnen, die uns auf dieser Reise mit ihren Vorträgen bestens unterhalten haben. Im Laufe unseres Gesprächs stellte sich heraus, Prof. Dr. Wienker-Piepho wohnt ganz in unserer Nähe und Anke Bütow machte uns neugierig auf ihr Buch „Die Klippen von Bridwell“. Das habe ich mir übrigens gleich als ich zuhause war bestellt.
Obwohl draußen die Wellen immer höher wurden schaukelte das Schiff kaum. Das Meer hat sich dann auch erst kurz vor Bremerhaven wieder beruhigt.
Noch einmal ging’s für den üblichen Absacker in die Waterkant-Bar und bald danach war auch schon Bettzeit. Am nächsten Morgen sind wir pünktlich in Bremerhaven angekommen. Wir machten uns in aller Ruhe fertig und nach dem Frühstück verließen wir dann so gegen halb zehn das Schiff. Der Shuttle-Bus brachte uns zum Bahnhof und wir waren so zeitig dort, dass wir sogar einen früheren Zug bis Bremen nehmen konnten. Dort mussten wir umsteigen in den IC Richtung Köln und nach einem weiteren Umstieg in den ICE sind wir mit einer halbstündigen Verspätung in Basel angekommen. Die Heimat hatte uns wieder.
Fazit:
Es war eine wunderschöne Reise rund um Großbritannien, die ich sofort noch einmal machen würde. Schade nur, dass das Wetter insbesondere bei unseren Ausflügen nicht immer mitgespielt hat. Trotzdem haben wir viel Interessantes und Schönes gesehen und erlebt. Gerade Dublin hat uns total begeistert, da müssen wir unbedingt noch einmal hin.
Mit der Mein Schiff 4 sind wir ja im vergangenen Jahr schon einmal gefahren. Es hat sich so gut wie nichts geändert, Essen schmackhaft und von guter Qualität, Kabinenreinigung dezent und einwandfrei, Schiffscrew freundlich und hilfsbereit, gute Stimmung an Bord.
Das Einzige was uns gar nicht gefallen hat war die irre lange Wartezeit im Atlantik Mediterran. Hier wurden zwar die Vorspeise und Suppe zügig hintereinander serviert, bis es aber mit dem Zwischengang und dem Hauptgericht weiterging dauerte es schon mal fast eine Stunde. Und das war leider nicht nur an einem Abend so, sondern jedes Mal wenn wir dort gegessen haben. Irgendwie hat da die Kommunikation zwischen Küche und Bedienung nicht richtig funktioniert. Ausgerechnet an dem Abend, an dem im Theater die Crewshow stattfand, dauert es unzumutbar lange. Wir wollten die Show aber unbedingt ansehen, und da es mittlerweile kurz vor 21 Uhr war sind wir noch bevor uns das Hauptgericht serviert wurde aufgestanden und gegangen.
Im Atlantik Klassik klappte es zwar besser, aber das dort angebotene Menü war nicht immer nach unserem Geschmack und es hat sich vor allem bei den Fleischgerichten vieles mehrfach wiederholt (z.B. sehr oft Entenbrust).
Unsere nächste Reise ist schon gebucht, allerdings mit einem Schiff mit den vier großen Buchstaben. Leider bietet TUI Cruises nicht so viel Abwechslung bei den Reiserouten, so dass wir immer mal wieder zu einer anderen Reederei ausweichen müssen. Macht aber nix, Hauptsache Schiff.
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal liebe Grüße Augusta.
Naja, wir sind gen Süden gefahren, das stimmte schon, nur hat man davon nicht viel gemerkt. 15 Grad und größtenteils bewölkt dazu ein recht frischer Wind, da kam der heiße Rhabarberpunsch, der auf dem Pooldeck serviert wurde, gerade recht. Ansonsten passierte nicht viel an diesem Tag. Etwas rumgammeln am Innenpool, am späten Vormittag in der Waterkant-Bar der interessanten Lesung „Für Eile fehlt mir die Zeit“ gelauscht, und am Abend im Theater die Show der Artisten angesehen.
Zwischendurch ein Glas Champagner in der Diamant-Bar geschlürft und in der Cafe-Lounge die Pralinen-Gutscheine eingelöst. Essen gab’s natürlich auch, wieder im Atlantik-Mediterran. Das dort angebotene Menü hat für uns einfach jedes Mal besser gepasst.
Irgendwann war auch dieser Tag rum. Morgen sind wir in Southampton, da freuen wir uns drauf, wir haben nämlich wieder einen tollen Ausflug gebucht.
Southampton / England
Wir sind an der südenglischen Küste und gleichzeitig an der letzten Station unserer Reise angekommen. Leider ist hier das Wetter auch nicht besser als am gestrigen Seetag, nur 16 Grad und immer wieder vereinzelte Schauer. Vielleicht wird es am Nachmittag besser, wenn unser Ausflug nach Stonehenge startet.
Wir sind schon ganz aufgeregt, es soll das Highlight unserer Reise werden. Leider können wir nicht pünktlich losfahren, wir müssen auf die zurückkehrenden Busse der Vormittagstour warten. Es wird uns aber zugesichert, dass der Ausflug nicht im Schnelldurchlauf stattfinden wird und uns die vorgesehene Zeit auch voll zur Verfügung steht.
Wir haben wieder Glück, in unserem Bus begleitet uns eine deutschsprachige Reiseleiterin, die uns während der gut 1½ stündigen Fahrt alles prima erklärt. Zunächst führt uns die Fahrt aber raus aus Southampton und bald sind wir mitten im National Park „New Forest“. Eine sehr schöne Landschaft in der sich altgewachsener Wald mit Heide und Weideland abwechselt. Neben der Straße sind viele Ponys zu sehen, die dort in halbwilden Herden friedlich grasen.
Wir fahren durch einige der insgesamt 15 Dörfer die es hier gibt, vorbei an dem einen oder andere englische Landhaus. Vor allem aber an wunderschönen reetgedeckten Häuschen, die dem Gebiet ihren einzigartigen Charakter geben.
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Bald haben wir Salisbury erreicht, aber leider wird die Stadt nur umfahren. Schade, wir hätten uns gerne die prächtige Kathedrale angesehen. Zwischen Bäumen hindurch sieht man wenigstens in der Ferne den stattlichen Turm der Kathedrale der im Übrigen mit seinen 123 Metern der höchste Kirchturm in England ist.
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(Foto ist leider etwas verwackelt und unscharf, da aus dem fahrenden Bus aufgenommen)
Als wir in Stonehenge ankommen regnet es und stürmt. Wir laufen daher vom Busparkplatz aus nur die kurze Strecke bis zum Shuttle-Bus, der uns fast direkt zu dem geheimnisvollen Steinkreis bringt. Und sind schwer beeindruckt von diesem historischen Denkmal. Die tief- hängenden dunklen Wolken geben dem Ganzen eine ganz besondere mystische Atmosphäre. Schaut da nicht gerade ein Druide um’s Eck?
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Der Wind heult über die Anlage und ist so eisig, das uns nach einiger Zeit fast die Ohren abfallen.
Nachdem wir den berühmten Kreis umrundet und uns alles genau angesehen haben machen wir uns daher bald wieder auf den Weg zurück zum Shuttle-Bus. Wir lassen uns am Besucherzentrum absetzen und schauen uns dort die interessante Ausstellung über Stonehenge und Umgebung sowie über die Menschen die hier gelebt haben an.
Zur vereinbarten Zeit sind wir dann wieder beim Bus und wir fahren auf schnellstem Weg zurück zum Schiff. Dort kommen wir gerade noch rechtzeitig vor „Alle Mann an Bord“ an. Auch in Southampton stürmt es heftig und so muss ein Schlepper gerufen werden, der die Mein Schiff gefahrlos vom Liegeplatz weg bugsiert. Leider wird uns dieses Mistwetter, wie vom Kapitän angekündigt, bis Bremerhaven begleiten.
Zum Abendessen gehen wir heute ins Anckelmanns und zum Tagesabschluss hören wir uns später den Shanty Chor der Schiffscrew an, der in der Waterkant-Bar vergnügte Seemannslieder zum Besten gibt.
Tut mit leid, wenn Du so lange auf die Fortsetzung meines Berichts warten musstest. Bedingt durch viele wichtige Termine und eine kurzfristig eingeschobene weitere Cruise bin ich einfach nicht dazu gekommen. Aber nun ist alles abgearbeitet und es geht demnächst weiter. Bis dahin liebe Grüße Augusta
Nach einer ruhigen Nacht sind wir in der irischen Hauptstadt angekommen und kaum zu glauben, es scheint die Sonne. Für den heutigen Tag haben wir keinen Ausflug gebucht, wir wollen selber los. Draußen vor dem Schiff werden wir aber erst einmal von zwei irischen Bands mit fetziger Musik begrüßt. Herrlich.
Mit dem Mein Schiff Shuttle geht’s dann während einer 40minütigen Fahrt zur Endhaltestelle beim Merrion Square North. Schräg gegenüber ist der Einstieg No 6 der roten Hop on – Hop off – Busse. Wir haben Glück, es fährt gerade ein Bus vor und wir bekommen prima Plätze auf dem Oberdeck. Die Sightseeing Tour führt uns dann über eine Stunde lang an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten von Dublin vorbei.
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Nachdem der Bus die Runde einmal durchgefahren war stiegen wir wieder aus und bummelten zu Fuß durch die nahegelegene Nassau- und Dawson-Street. Hier gibt es viele Geschäfte und Boutiquen. Die Einkehr in einen Pub auf ein kühles Guinness musste natürlich auch sein. Irgendwann hatten wir aber genug gesehen und mit dem Shuttle-Bus ging‘s dann vorbei an der Samuel Beckett Bridge wieder zurück zum Hafen.
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Nach dem Abendessen war dann die White Night Poolparty angesagt, mit herrlichem Schokobuffet. Zum Glück hatten wir Plätze unter dem Dach gefunden, es fing nämlich später wieder mal heftig zu regnen an.
Auweia liriel, da habe ich mich aber böse verschrieben. Natürlich waren wir mit Mein Schiff unterwegs. Aber mein Kopf ist wohl schon bei der nächsten Reise. In zwei Wochen stechen wir nämlich wieder in See, diesmal aber mit AIDA. Sorry.
Das was die Reiseleiterin ursprünglich erzählt hat, konnten wir leider nicht hören. Sie hat ohne Mikrofon gesprochen. Wir mussten also glauben, das stimmt alles, was uns übersetzt wurde.