Beiträge von Schoebelinchen

    Der Reiseführer per Anhalter durch die Galaxis beschreibt, dass der
    gefrässige Plapperkäfer von Traal vorbeiziehenden Reisenden ein schmackhaftes
    Mahl zubereitet. Dies ist ein bedauerlicher Druckfehler! Richtig ist vielmehr,
    dass der gefrässige Plapperkäfer von Traal sich aus vorbeiziehenden
    Reisenden ein schmackhaftes Mahl zubereitet.


    Nachdem der Tag mehr oder weniger ereignislos an uns vorbeigezogen war, ein paar
    Schiffe an Back- bzw. Steuerbord, beschlossen die beste Ehefrau aller und ich,
    im Atlantik essen zu gehen. Heute gibt es dort Steak. Ich sach mal - Lecker!
    Die gediegene Atmosphäre des Restaurants schlug über uns zusammen wie eine
    Welle. Für die die nicht wissen was am Atlantik so besonders ist, es ist das
    kostenfreie Bedienrestaurant. Bedeutet das man nicht nur seinen Platz
    zugewiesen, sonder seine Speisen und Getränke a la Card wählen darf, und
    serviert bekommt. Unser Gastgeber, ein älterer Herr mit unschwer erkennbarem
    niederländischen Akzent, überschüttete die beste Ehefrau aller mit
    Komplimenten. Na ja, fand ich jetzt nicht so lecker! ;-)


    Unsere Wahl nach einem Fensterplatz konnte die Platzanweiserin erfüllen, mit der
    Auflage den Tisch für vier, zu teilen. Mit dem kurz nach uns erschienenen
    Männerpärchen führte uns die junge Dame zu unserem Tisch. Die beiden Herren
    bekannten sich sehr schnell und eindeutig zu ihrer gleichgeschlechtlichen
    Beziehung, waren mit ihrer offenen Art sehr brillante Unterhalter und
    unzweifelhaft die Bereicherung des Abends. Sehr schön, wir haben die
    Gesellschaft und Unterhaltung genossen!

    Nach Auswahl der Speisen, es gibt zwei Menüs die auch bunt gemischt zur Verkostung
    kommen dürfen, ging es auch schon los. Das Besteck neu geordnet, die Gläser
    nach Bedarf abgeräumt – zack der erste Gang. Um der Wahrheit die Ehre zu geben,
    so zack war das nicht, doch wer es eilig hat sollte hier nicht essen gehen.
    Nach einer gefühlten halben Stunde gab es dann aber wirklich etwas auf die
    Gabel. Sehr übersichtlich, mit ein wenig Schicki Micki drum rum, aber nicht
    gerade uneben, also ganz nett. Das war schon lecker. Die beste Ehefrau aller
    hatte eine Petersiliencreme-Suppe und war begeistert.

    In Ermangelung unserer Entscheidung zu Vor-, Neben-, zweitem Nebengang mussten wir
    nun auf den Hauptgang, das Steak warten. Das gab es dann ungefähr einer Stunde
    später. Optisch schon mal ein voller Erfolg, konnte das Fleisch im Abgang nicht so
    recht überzeugen. Die beste Ehefrau aller hatte ihr Steak Medium-Well Done
    bestellt, wir bekamen alle vier ein Steak das eher medium-räh war. Darüber
    hinaus war es definitiv kein schönes Stück Fleisch, leider sehr sehnig. Die sehr
    abgewetzten Messer, schon eher stumpf zu nennen, machten den Gang leider auch
    nicht zu einer Freude, unsere Tischnachbarn teilten unsere Meinung.

    Die beste Ehefrau aller ist eine ganz Süße und verzichtet deswegen gerne mal auf
    die Nachspeise, ich wählte ein Parfait. Leider konnte mich auch diese Wahl
    nicht überzeugen. Insgesamt für uns ein Abend den wir angenehmer hätten
    verbringen können, an unserer Gesellschaft lag es bestimmt nicht.

    Sehr zum Ärger der besten Ehefrau aller hat die Fotomaschine im Atlantik versagt, also leider keine Fotos von
    diesem "hervorragendem" Mahl.


    Die beste Ehefrau aller freute sich schon einen Keks, am nächsten Tag endlich... STRAND!

    Am Anfang war die Dunkelheit … Die beste Ehefrau aller schläft, ich ziehe den
    Aufstieg ins Licht vor. Es ist 5:40 Uhr und dunkel, die mein Schiff 1 fährt langsam
    in das Hafenbecken von Colombo ein.

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    Der Kapitän dreht unser Schiff einmal um die Längsachse, dann machen wir auch schon am Pier fest. Wir liegen direkt
    hinter einem amerikanischen Army-Transporter, die USS Comstock hat ihren Liegeplatz vor uns. An Deck ein paar beige
    lackierte Humdies, nichts wirklich Bewegendes. Ausser vielleicht die patrouillierenden Boote, die waren mir schon
    im Morgengrauen aufgefallen, weil ohne Positionslichter.

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    Die beste Ehefrau aller werfe ich um halb, statt um sieben Uhr zum Frühstücken aus der Koje,
    danach ist Strand angesagt. Es geht zum Ypsilon Resort.


    Nach dem üblichen Prozedere von Anmeldung, wir warten auf ein paar Nachzügler, geht
    es los zum Bus.

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    Unser heutiger Tourguide, ich nenne ihn mal Ranschid, spricht
    nur wenige Worte deutsch, so das wir unsere Informationen in Englisch erhalten.
    Ranschid ist auf Sri Lanka, ehemals Ceylon eine britisch Kolonie, geboren. Er
    erklärt die Einflüsse der unterschiedlichen Kolonialherren und deren
    Religionen. Alles sehr interessant bis zu dem Zeitpunkt an dem die
    Lautsprecheranlage ihren Dienst versagten bzw. nach und nach immer mehr
    einstellten. Sehr Schade!

    Die Fahrt durch das Verkehrschaos von Colombo gestaltete sich aber trotz diesen
    Umstand als äusserst abwechslungsreich und interessant. Vorbei an
    kulturhistorisch wertvollen Statuen und Gebäuden durch die überfüllten
    Verkehrsadern der Stadt. Es sollte uns am Abend während der Rückfahrt besser
    treffen, hier kommt der Individualverkehr fast völlig zum erliegen. Aber ich
    greife vor. Das Automobil, also der PKW, ist sicher das bestimmende Element des
    herrschenden Gewirrs. Gewürzt mit wendigen Motorrädern, behäbigen Bussen und
    dem allgewärtigen Tuk Tuk. Diese kleinen Gefährte sind das Salz in der Suppe des
    Chaos! In vielerlei Farben und Ausprägungen, fast ebenso geschmeidig zu führen
    wie ein Motorrad, quetschen sich diese Gefährte lautstark durch (fast) jede
    sich bietende Lücke! Apropos Lautstark: Wer hupt hat recht, wer lauter hupt hat
    mehr recht, wer häufiger und lauter hupt hat Vorrecht! Somit dürfte klar sein
    das die Hupe als das wichtigste und am häufigsten benötigte Element bezeichnet
    werden muß. Wehe dem der eine defekte hat!

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    Sri Lanka ist ein grüne Insel, zumindest war die Landschaft entlang des Highway
    sehr grün. Nach ca. zwei Stunden Fahrt lag das Ziel, der indische Ozean, vor
    unseren Augen. Die beste Ehefrau aller und ich fühlten uns von diesem Fleckchen
    Erde angezogen. Heller, fast weißer, Strand, Hohe Palmen die mit ihren
    ausschweifenden Wedeln Schatten spenden. Ein Inselchen, nein sogar zwei, in
    greifbarer Nähe. Die anrauschende Brandung sorgt mit ihrem ewigen Lied für
    Hintergrundmusik. Alle Komponenten fügen sich in stimmiges, rundes Bild.
    Herrlich!

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    Doch dann – Gemurmel klingt dröhnend wie Trommelklang, bald stürzt eine ganze
    Armee³ … Die Schlacht an der Y-Bay ist entbrannt, doch hier geht es nicht ums essen, nein
    nur um den besten Liegenplatz! Kurz und hart toben die Zweikämpfe, auch die beste
    Ehefrau aller stürzt sich ins Getümmel. Bis nach kurzem, heftigem Infight sich
    der Pulverdampf erhebt. Die Fronten sind klar, die beteiligten Parteien konnten
    sich zu einem trügerischen Frieden zusammenraufen, bis zum nächsten Mal.
    Vielleicht schon morgen auf dem Pooldeck. Frieden, man lächelt. By the Way:
    Lächeln ist die schönste Art einem Gegner die Zähne zu zeigen!


    Die beste Ehefrau aller bekennt sich zum Hang als Badenixe, ich bemühe erstmal den
    Fotoapparat. Nach und nach führen mich meine Erkundungen von einem zu anderen
    Strandende. Kurz gesprochen, dieser Strand ist nicht riesig, er besticht eher
    durch Qualität als Quantität. Die Bedienung des Ypsilon Ressorts ist präsent,
    jedoch nicht aufdringlich. Der Preis für das uns feilgebotene Lagerbier war mit
    ungefähr vier Euro in einer Kategorie die wir durchaus als bezahlbar empfanden.
    Das im Preis enthaltene Essen ist keine kulinarische Höchstleitung, eher
    unteres Mittelmass, jedoch durchaus Schmackhaft. Nichts zu bemäkeln. Weiterhin
    im Preis sind zwei Softdrinks und eine Obstauswahl enthalten. Letztere genossen
    wir nicht selbst, sah aber ebenfalls durchweg gut aus. Die beste Ehefrau aller
    waren rundum zufrieden. In der letzten Stunde, der Aufenthalt war auf insgesamt
    fünf beziffert, bedeckte sich der Himmel. Dies gehört zwar zu den
    bemerkenswerten, jedoch nicht zu den Dingen die wir unserem Reiseveranstalter
    (TUI) ankreiden. Die dunklen Wolken trübten unsere Freude an der gelungenen
    Erkundung der Insel nicht. Der während der Rückreise einsetzende Regen zeigte
    zum Aussteigen Einsicht, wir konnten trocken das Schiff erreichen. Am frühen
    Abend jedoch öffneten sich ein weiteres Mal die Himmelschleusen, doch auch
    dieser Umstand gehört nicht zu den Umgebungsvariablen die wir beanstanden.

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    Auf einer Überführungsfahrt sind Seetage wie der heutige dazu gedacht Seemeilen auf
    den Tacho zu bekommen, also Strecke machen. Ergo bestens dazu geeignet zu
    entspannen. Die beste Ehefrau aller gerne um ein wenig mehr Farbe auf die Haut
    zu bekommen, ich häufig um Fotos zu sortieren oder am launigen Reisebericht zu
    schreiben. Selten, eher sehr selten, kommt es dann zu Begegnungen der
    besonderen Art. Während dieser Reise sollten wir häufiger als sonst an solchen
    Begegnungen teilhaben dürfen. Sobald der Schlachtruf: Delphine, irgendwo an
    Bord erklingt, bewegt sich die Corona in Richtung eben der Person die den oder
    die Delphine gesichtet haben will. Häufig zu spät, dass liegt in der Natur der
    Dinge, schauen die meisten dann lediglich ein wenig belämmert ins Wasser. Noch
    seltener gelingt es einen der frei schwimmenden am Schiff vorbei ziehenden
    Kollegen auf ein Foto zu bannen. Der besten Ehefrau aller ist es gelungen, wenn
    auch nicht gleich am ersten Tag.

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    Glückes Geschick und eine schnelle Hand waren
    hilfreich, hatten wir doch bereits am ersten Seetag von unserer Kabine aus die
    herrliche Aussicht auf springende Delphine. Aus gut unterrichteten Kreisen ist
    bekannt geworden das Delphine sich in diesen Gewässern besondern heimisch
    fühlen. Heute leider noch nicht, aber könnte ja noch.

    Zweiter
    Reisetag. 23. März 2017, Port Klang / Kuala Lumpur

    Am späten Nachmittag, ca 16:00 Uhr erreichen wir Port Klang. Port Klang liegt in
    the Middle of nowhere! Auf der einen Seite Industrie, auf der anderen Seite
    Mangrovenwald.

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    Ratz Fatz hat der Kapitän die Mein Schiff angelegt und wir
    durfen von Bord. Ein wenig Zeit ist noch bis 18:10 Uhr, dann soll unsere Tour
    durch nächtliche Kuala Lumpur beginnen. Kuala Lumpur soll, so unser Erklärbär,
    im übrigen schlammige Flußmündung bedeuten. Die beste Ehefrau aller und ich
    sind beeindruckt haben diese Aussage jedoch nicht überprüft. Unser Guide, ein waschechter
    Malaysier, erklärt uns ein wenig vom Leben in und um Malaysia. Malaysia gibt es
    seid knapp 60 Jahren, vorher war es eine englische Kolonie. Die Zeitzeugen sind
    unübersehbar. Der Vortrag hätte interessant sein können, aber leider war unser
    Guide nur bedingt der deutschen Sprache mächtig. Aus den geplanten 75 Minuten
    zur Innenstadt sind dann doch 90 geworden, die Rush Hour hat uns ereilt. Es
    geht hinauf zum KL Tower, dem Fernsehturm.

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    Erster Fotostop. Am Fuße des Turms angelangt fragen wir uns welches Fest Kuala Lumpur
    gerade begeht. Einige Bäume und Sträucher sind mit bunten Lichterketten
    verziert, fast wie Weihnachten.

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    Der Turm erstrahlt in einem giftigen grün, wir
    entern auf.

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    Die Aussichtsplattform soll eine gigantische Aussicht bieten. Ist
    auch so, aber … Für Fotos so gut wie ungeeignet da von rückwertig beleuchtet,
    mal wieder schade. Immerhin ist der Blick über die Stadt wirklich sehenswert,
    wenn auch nur bedingt in Bilder zu digitalisieren.

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    Wieder zurück auf dem Boden, dürfen wir das Farbspiel der Turmbeleuchtung bestaunen. Für uns Quasi ein
    Nebenprodukt aber durchaus reizvoll.

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    Unser Resümee:
    Die beste Ehefrau aller und ich können einige sehr schöne Impressionen erhaschen, sind aber nicht völlig
    begeistert.

    Die Petronas auch Twin-Towers genannt stehen als nächstes auf dem Programm, für uns das erklärte Ziel und Highlight!

    Zweiter Fotostop. Busstop, Ausstieg links, links über die Straße, einige Schritte in
    den kleinen Park. Gigantisch wachsen die beiden Türme vor uns in den Himmel,
    kratzen scheinbar an den Wolken. Die in schwindelnder Höhe montierte
    Verbindungsbrücke zwischen den Türmen sieht grazil aus. Strahlend beleuchtet
    dominieren die zwei Giganten die Nacht. Das Bild der Himmelszwillinge brennt
    sich in unsere Köpfe. Alleine für diesen Anblick haben sich die Strapazen der
    langen Anreise von Deutschland gelohnt. Mal wieder ein kleiner Augenblick für
    die Ewigkeit. Die beste Ehefrau aller und ich sind schwer begeistert.

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    Mit denWorten von Hans Rosental: Das war spitze! Viel zu schnell vergeht die
    Zeit wir müssen zurück zum Bus. Weiter zum Friedensplatz.

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    Dritter Fotostop. Nach dem Erlebnis an den Twin-Towers fällt es schwer Worte zur
    Dletzten Attraktion zu finden. Die Gebäudefronten, wieder zeigt sich der Stil
    der ehemaligen Kolonialherren, sind durchweg hübsch anzuschauen und
    entsprechend fotogen. Dieser Halt war, wie bereits geschrieben, nicht unser
    Favorit aber trotzdem sehenswert.

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    Weiter ging es mit dem Bus durch die Stadt. Am Bahnhof gab es leider keinen Stop, aus
    dem vorbeifahrenden Bus konnten wir kein Foto erhaschen. Schade, soll auch im
    Kolonialstil von englischen Konstrukteuren erbaut worden sein.

    Resümee:
    Diesen Ausflug, wir haben mit TUI gebucht, sollte man unbedingt bei Nacht
    machen. Wie bereits beschrieben ist der Anblick der Twin-Tower ein echter
    Hingucker und für uns das absolute Muß in Kuala Lumpur!

    Nach Rückkehr wurde dann im gewohnten Kreise - nein, Anke und Guido waren noch nicht da -bei ausreichend schmackhafter Getränke der Ausflug erörtert.

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    Wir hatten an diesem Abend noch viel Spaß mit unserem "Krabbelkäfer", aber dies sei den Insidern wirklich vorbehalten.

    Dritter Reisetag 24.03.2017, Port Klang

    Schon am Abend in Kuala Lumpur zeichnete sich das beginnende Drama ab! Die beste Ehefrau aller, angezapft von einem liederlichen Insekt, litt an einem stark
    geschwollenem Fuß. Laufen war ohne Schmerzen nicht möglich, weswegen wir auf einen Ausflug verzichteten. Vorgenommen hatten wir uns eine private Erkundung,
    war allerdings nicht machbar. So blieb nur das Schiff mit seinen Annehmlichkeiten und ein kleiner Bummel durch die Geschäfte im Terminal.

    Vierter Reisetag 25. März 2017, Seetag

    Von Seetagen gibt es in der Regel nicht viel zu berichten, außer das die beste Ehefrau aller und ich an sonnigen Tagen den Aufenthalt im Schatten vorziehen.
    Wir hatten einen sehr sonnigen Tag auf See und entsprechend waren die Sonnenliegen um 11:00 Uhr bereits alle vergeben. Das ist nicht weiter schlimm,
    bringt mich aber an den Punkt eine der seltsamsten Gestaltwandlung, auch Metamorphose, zu beschreiben.

    Ausgangspunkt ist der wahrscheinlich allen bekannte Hai, allerdings ein weißer Hai. Trivial
    auch bekannt als der gemeine hellhäutige Passagier, der noch nicht an
    Sonneneinstrahlung gewöhnt ist. Diese Spezies, mal mit mal ohne Sonnenschutz
    hat, wie von uns beobachtet, häufig den Hang zu Selbstüberschätzung! Wobei
    diese Selbstüberschätzung sich auf sehr genau einen Umstand reduzieren läßt –
    die Zeit. Die Zeit die ein noch nicht an die Sonne gewöhnter Mensch in der
    Sonne verbringen sollte! Der geneigte Leser beachte bitte den von mir
    verwendeten Konjunktiv. Endpunkt der Metamorphose ist ein Indianer, also ein
    Ur-Einwohner Amerikas, Umgangssprachlich auch Rothaut genannt. Die Sonne brennt
    vom Firmament, der Sonnenhungrige schmort im eigenen Saft. So vollzieht sich
    unter den Strahlen der gleissenden Sonne die wohl seltsamste Metamorphose
    dieser Erde, vom Weißen Hai zum Indianer. Aua!

    Erster Reisetag. 22. März 2017


    Nach dem langen Flug sind die beste Ehefrau aller und ich froh ein paar Schritte laufen
    zu dürfen. Doch die gefühlten 35° im Schatten hauen uns quasi um. Nützt ja nix,
    Hackenporsche gesattelt auf zum Bus. Der ist zwar klimatisiert, aber verdammt
    eng bestuhlt.

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    Nur ein halbes Stündchen später, Singapur ist im Übrigen eine
    sehr grüne Stadt, erreichen wir den Hafen. Apropos grün. Der Umstand das
    Singapur sehr grün ist, ist sicherlich auch durch die Tatsache das es hier
    häufiger Niederschlag, in Form von Regen herrscht.

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    Am Liegeplatz angelangt finden wir das Goldstückchen mit der Hamburger Attitüde, die Mein Schiff 1!

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    Nach einem freundlichen in die USB-Kamera grinsen, Zahlungsmittel der Reise
    festlegen, dürfen wir endlich an Bord. Unsere Kabine 4144, wir haben diesmal
    ein Fenster, ist nah am Fahrstuhl C gelegen. Indes ist die Lage im 4. OG nicht
    so ganz zufriedenstellend, das Maschinengeräusch ist deutlich hörbar.

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    Koffer?
    Nein, noch nicht da. Doch die beste Ehefrau aller hat ja vorausschauend
    geplant, unser Handgepäckskoffer ist für alle Eventualitäten gepackt. Also
    kurze Hosen und leichte Shirts, für den zu erwartenden Sommer, genauso wie
    Bergwanderschuhe, falls es Schnee gibt, und Südwester gegen die tropischen
    Stürme. Deswegen hat das Ding kaum in die Handgepäcksklappe gepaßt!

    Wir entern auf Deck. Vom Seestern, vierte Etage, geht es nach oben auf das
    Pooldeck. Die Unverzichtbar hat schon geöffnet, dass erste kühle Getränk zischt
    die Kehle hinab – lecker! Lang unterdrückte Bedürfnisse finden Befriedigung,
    die beste Ehefrau aller stöhnt wollüstig auf, der erste Glimmstengel nach über
    24 Stunden!

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    Mir juckt es im Fotofinger und auch die Füsse wollen auf
    Wanderschaft. Der erste Rundgang auf dem Schiff, hinauf auf Deck 12. Steuerbord
    voraus das Marina Bay Sands. Hammer, muss man gesehen haben! Die Fotomaschine
    läuft, Bild um Bild landet auf Zelluloid. Weiter zum Bug. Der Ausblick wird
    immer besser. Der Vergnügungspark am Fusse des Marina Bay Sands mit dem zweit
    größten Riesenrad, der Marina Flyer, der Welt. Ganz großes Kino! Überhaupt ist
    die sich bietende Skyline mehr als sehenswert. Möchte wissen was der Architekt
    verdient hat, könnte mir auch gefallen. Wir verweilen noch ein wenig an der
    Bar, geniessen das eine oder andere Getränk und die sommerlichen Temperaturen.

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    Die einsetzende Dämmerung verdeutlicht einen anderen Vorzug unseres Dampfers. Hoch
    ragt das Schiff über die Stadt zu unseren Füssen, Licht aus Spots an! Von
    unserem erhöhten Aussichtspunkt haben wir einen grandiosen Blick Farb- und
    Lichtspiel. Alles überstrahlend zeichnen sich die drei Säulen des Marina Bay
    Sands mit dem von ihnen getragenen Schiff vor dem langsam dunkler werdenden
    Firmament ab. Die Lightshow der Marina Bay Garden Towers ist deutlich zu
    erkennen, daneben das Riesenrad. Mein Fotoauslösefinger ist beinahe wund, der
    Film fast voll, die Nacht bricht herein. Die beste Ehefrau aller am Arm stürzen
    wir uns ins Nachtleben. Für Morgen ist die Erkundung der Stadt angedacht.

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    Wir haben wieder die Nacht zum Tag gemacht¹ Die Nacht war kurz ein Kaffee sorgt für Linderung der
    Nachwirkungen. Dieter und Brigitte sind spät dran, ihre Nacht war nicht nur
    kurz sondern auch noch laut. Die 69 Dezibel können wir wohl nicht toppen! Mit
    einer knappen Stunde Verspätung geht es dann aber doch los. Auf dem langen Weg
    Richtung Ausgang treffen wir auf Ha-Gü. Der hat seinen Ausflug verschlafen und klinkt
    sich kurzentschlossen bei uns ein. Ergo sind wir fünf und brauchen ein
    Großraumtaxi. Kaum aus der Abfertigungshalle raus, die örtlichen Behörden sind
    etwas nervig, warten in der Tat drei Großraumbeförderungsmittel auf uns. Der
    Preis, zwei Stunden für 120 malaysische Dollar, ist verhandelbar wir bezahlen
    100. Auf geht’s zum Marina Bay Garden.

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    Erster Fotostop. Herrschte am Anreisetag noch der Regen vor, so ist es heute sonnig.
    Sehr sonnig, fast schon etwas zu sonnig für große Erkundungen. Aber nicht meckern,
    zeigt sich Singapur doch heute von seiner schönen Seite. Raus aus dem Wagen, in
    15 Minuten wieder hier. Wir sind sehr angetan von den Trichtern die mit Brücken
    miteinander verwoben sind. Im Hintergrund omnipräsent das Marina Bay Sands. Von
    unserem Driver, Mathew, erfahren wir das dies hier so eine Art
    Naherholungsgebiet ist. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt, schade das so
    wenig Zeit ist. Weiter zur Marina Bay.

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    Zweiter Fotostop. Auf der linken Spur zu fahren ist doch immer wieder eine Eröffnung,
    aber Mathew kennt seine Stadt und ist das gewöhnt. Er erklärt auf Nachfrage
    gerne was wir gerade wo sehen, wer allerdings der englischen Sprache nicht
    mächtig ist hat verloren. An China Town ging es leider nur vorbei, sah gut aus
    nächstes Mal mehr Zeit einplanen. Mathew meinte lakonisch um alles zu sehen
    bräuchten wir bestimmt 5-6 Tage. Als wir halten ist der besten Ehefrau aller
    und mir zunächst nicht ganz klar warum. Nachdem wir den Durchgang passieren
    nach links schwenken, streng nach Anweisung von Mathew, wird klar was uns hier
    erwartet. Auch hier wieder riesengroß das drei Türme Hotel, nur diesmal von der
    anderen Seite. Vor uns der See des Marina Bay links von uns ein wasserspeiender
    Löwe. Hübsch haben die es hier! Schnell sind die vereinbarten 20 Minuten um,
    wir müssen zurück. Nächster Halt Indischer Tempel.

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    Dritter Fotostop. Wir sind in Little India. Eingeplant hat Mathew für uns eine Minute
    zum Fotografieren des Tempels, daraus sind mal bummelig 10 bis 15 geworden. Der
    Tempel, entspricht meinem Klischee, bunt, eher sehr bunt, ich möchte behaupten
    schreiend bunt. Motive gibt es ergo reichlich. Wer nicht so auf schreiend bunte
    Farben steht sollte schnell weiter scrollen. Die beste Ehefrau aller und ich
    fanden es gut, ist halt eine völlig andere Religion.

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    Nachdem wir alle indischen Gottheiten, oder was immer da sonst noch dargestellt ist, abfotografiert
    hatten, ging es zurück. Schon von weitem war klar – kein Mathew in Sicht! Der
    hatte uns auf der Abbiegespur heraus gelassen und konnte dort selbstredend
    nicht so lange verweilen. Zwei Minuten später konnten wir ihn zurück begrüßen,
    er war nur mal um den Block.


    Das Raffels, ein Hotel ich würde behaupten alter englischer Stil, ob das an den
    früheren Besatzern liegt? Leider ist ausser einem hübschen größtenteils in weiß
    gehaltenen Bauzaun nichts von dem Gebäude zu erkennen. Schade! Ergo kein Stop,
    die zwei Stunden sind auch schon fast vorbei. Mathew setzt Dieter und Brigitte
    am Park ab, sie wollten noch ein wenig lustwandeln, wir fahren zurück zum Hafen.

    Resümee:
    Singapur ist definitiv eine Reise Wert, wäre der Weg nicht so weit würden wir
    hier gerne häufiger sein. Der weitere Abend plätschert an uns vorbei, das
    Auslaufen haben wir fast verpasst. Ausparken kann er also auch unser Kapitän.

    Anreise.
    21.03.2017

    Berlin,
    Berlin – wir fahren nach Berlin!

    Was kann ein Tag schon bringen der mit aufstehen anfängt? Vieles! Heute wissen wir
    wofür wir aufstehen, heute geht es los. Oder mit anderen Worten: On the Road
    again, auf dem Tripp nach Singapur.

    Zeit 6.42 Uhr Kaffee ist das Lebenselixier der Stunde. Nochmal kurz unter die
    Dusche, die beste Ehefrau aller zieht es vor nur die Haare zu machen.
    Rasierapparat in den Koffer, Koffer schließen, wo sind die Schlüssel? So zu das
    Ding! Nur noch die Treppe runter damit – nur noch? Hätte vielleicht hinterher
    duschen sollen, egal. Die beste Ehefrau aller föhnt entspannt ihre Haare …
    Geschafft, die beiden Schrankkoffer sind ohne größere Blessuren (meinerseits)
    die Stiege hinunter gelangt. Stolz verkündet die beste Ehefrau aller beim
    wiegen: Da ist noch Luft nach oben! Bei mir ist die Luft weg.

    Mittlerweile ist es nach 8:00 Uhr, wir geraten leicht ins taumeln. Alles nochmal überprüft,
    sind die Fenster zu, der Herd aus, die Heizung gedrosselt? Check, check, check.
    Jeder geht nochmal aufs Klo – dann ist die Abmarschbereitschaft hergestellt.
    Der Weg zur U-Bahn, nur lächerliche 7 Minuten. Die beste Ehefrau aller bewegt
    das Handgepäck, der größte Esel aller den kläglichen Rest! Zwei winzige
    Gepäckstücke, einer 15 der andere 20 Kilöchen. Ich sollte mehr Sport treiben!
    Doch auch diese Hürde nehmen wir bravourös, nächster Stop Hamburg Hauptbahnhof.
    Wir verbreiten unsere Ladung in einer Ecke der Bahn, eine quatschige Dame trägt
    zu unserer Unterhaltung bei. Oh nee, die hat mir gerade noch gefehlt. Doch,
    nach Murphies Law, geht ja bekanntlich alles schief was schief gehen kann! Eine
    Horde Erstklässler stürmt den Wagon. Tagesausflug nennt man das wohl. Die
    Quasselstrippe und die beste Ehefrau aller sind angetan von der jugendlichen
    Frische der 1c, ich nicht! Nein, ich bin kein Kinderhasser, aber mal Butter bei
    die Fische, hätte ich sonst diese Sätze formulieren können? ;-)

    Hauptbahnhof, es ist 9:45 Uhr. Die Frisur sitzt, die Rolltreppe ist ausgefallen! Hatte die
    beste Ehefrau aller nicht gesagt wir nehmen den Aufzug? Die Treppe zieht sich,
    meine Arme auch. Wie war das doch gleich mit Sport? Erreicht das Gleis mit Müh
    und Not, der Koffer lebt, der Kerl fast tot! Unser stählernes Roß fährt heute
    ausnahmsweise von Gleis 7. Da steht der Kumpel aber nicht dran. Auf Nachfrage
    erklärt uns eine junge Dame von der Bahn, nennt sich das Bahnbedienstete?, der
    Zug fährt Ausnahmsweise von Gleis acht. Das ist großartiger Weise am gleichen
    Bahnsteig gegenüber. Da nuschelt der Lautsprecher eine Durchsage, die beste
    Ehefrau aller und ich verstehen aber nur Bahnhof. Die zweite Klasse rauscht an
    uns vorbei, für die erste hat es nicht gereicht, also fix hinterher. Beinahe
    wären wir über zwei Bahnbedienstete gestolpert, alles hat seinen Grund, die
    eine Dame erklärt genervt das dieser Zug nicht nach Berlin fährt. Welch ein
    Chaos! Der nächste ICE hält Einzug. Wie könnte es anders sein, die zweite
    Klasse ist im vorderen Teil war beim ersten Zug ähnlich nur kommt der jetzige
    aus der anderen Richtung. Klasse! Im Schweinsgalopp, wir sehen schon die Rücklichter,
    hinterher. Die beste Ehefrau aller und ich ergattern sogar einen Sitzplatz mit
    Tisch. Unglaublich aber wahr. Was mich dazu animiert Reisebericht zu schreiben.

    Ein Seefahrt die ist lustig eine Seefahrt die ist schön …

    Darum, weil eine Seefahrt lustig ist, machen die beste Ehefrau aller und ich die so
    gerne, aber Bahn fahren ist L a n g w e i l i g. Ich denke ich mache mal ein
    Nickerchen.

    Berlin, die Hauptstadt empfängt uns mit leichtem Nieselregen. Die beste Ehefrau aller
    und ich chartern Ali. Ali heißt im wahren Leben wahrscheinlich Mustafa oder
    Ütztürk und ist seines Zeichens Droschkenchauffeur. Diese Droschke bringt uns
    mehr oder weniger sicher zum Airport Berlin Tegel. Im Punkto Sicherheit war
    unser Ali nämlich nicht gerade eine Eröffnung. Die beste Ehefrau aller sprach
    von Blut und Wasser geschwitzt! Jetzt noch knapp zwei Stunden dann dürfen wir
    einchecken. Die Freunde der typischen Berliner Currywurst dürfen sich auf den
    Flughafen freuen, hier gibt es in einem alten S-Bahnwagon Wurst und kalte
    Getränke. Prost!

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    Für alle die etwas Geld sparen wollen gibt es aber auch den Linienbus. Kostet nur
    2.80 Euro und fährt alle 10 Minuten. Irgendwann war die Wartezeit, andere
    nennen es rumhängen, vorbei. Mal wieder in die Schlange einreihen und einchecken.

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    Der Flieger von Qatar Airways bietet erstaunlich viel Platz und das obwohl wir
    quasi auf dem Flügel saßen.
    Eine Sache war dann aber doch nicht so doll. Mein Fußbereich war nur halb so groß wegen irgend so einem Kasten,
    sind ja nur sechs Stunden. Genau diese sechs Stunden später ist umsteigen in Doha. Die 60 Minuten
    zum wechseln klingen viel, ist es aber nicht. Die beste Ehefrau aller war genervt, ich sag nur Rauchentzug!

    Hatte ich behauptet der Flieger bietet viel Platz? Der neueste Sprössling der Airbus
    Familie erwartete uns, ein wahres Raumwunder. Ein funkelnagelneuer A 350 in der
    extra long Version sorgte für den weiteren Transport.

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    Auf nach Singapur! Um15:15 Uhr Ortszeit, die beste Ehefrau aller und ich sind schon über 24 Stunden
    unterwegs, kommen wir in Singapur an.

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    Selbstverständlich haben wir, wie sollte es anders sein, den langsamsten Beamten zur Bearbeitung. Gähn …

    Danke für die lieben Wünsche für unseren Urlaub, wir bringen Euch die MS 1 sicher und heile nach Dubai. Unsere Koffer sind gepackt, morgen früh um 10.00 gehts auf nach Berlin. Der Flieger soll um 17.15 abheben.
    Leider werden wir keine von Euch mehr kennenlernen, unser Rückflug geht schon um 6.30 Uhr. Ich wünsche Euch eine tolle Reise, genießt die Zeit und das Schiff.

    LG Anke

    Noch ein kleiner Tipp, fotografiert Euren Taxifahrer, uns ist es im letzten Jahr passiert, dass wir das Taxi nicht wiedergefunden haben, weil der Parkplatz sehr groß ist und sie Dich direkt vor der Moschee absetzen, das Taxi aber umparken. Uns hat das Foto geholfen, unseren Fahrer wiederzufinden, weil "man kennt sich" als Taxifahrer ^^

    " Für die Moscheebesichtigung brauchen die Frauen ein großes Tuch, dass man sich um locker um den Kopf legen kann. Es wird hier nicht so eng gesehen, wie in Abu Dhabi. Die Damen sollten aber entweder lange Hosen oder einen langen Rock anziehen und die Arme bedecken."

    Das stimmt nicht ganz, unser Taxifahrer hat mich im letzten Jahr noch "umgekleidet", damit wir Zugang zur Moschee bekommen.

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    Das ist der Dresscode :)

    Die beste Ehefrau aller und Knut sind schon ganz aufgeregt. Knut kompensiert das recht gut, aber er hat ja auch eine Menge Zuhörer. Die kennen nur Weihnachten und lauschen völlig gebannt Knuts Erzählungen von der weiten weiten Welt. Elchschulung sozusagen! Keine 10 Tage mehr dann geht es los!

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    Da wir ja erst am 6.4. von unserer Reise zurück kommen, werden wir Knut dann auch noch mitnehmen zum Hamburger Forentreff. Die Elbphilharmonie hat er glaube ich noch nicht gesehen.
    Vielleicht will er ja noch ein Hamburger Jung werden ;) Im Augenblick verkürzt er sich die Wartezeit bis zur Abreise und spielt mit seinen Kumpels, die schnell aus der Weihnachtskiste wieder rausgeklettert sind, als sich sein Besuch ankündigte.