Beiträge von xMaryLou

    Was ich bei Azamara nicht so toll fand (u. auch auf den diversen Fragebögen kommuniziert habe): es gibt pro Tag je zwei Weiß- und Rotweine sowie einen Rosé, die includiert sind. Es ist eigentlich immer was dabei, was dem persönlichen Geschmack entspricht (bzw. nach ein paar Tagen kennt man ja die Weine u. seine persönlichen Vorlieben), aber eine größere Auswahl hätte ich besser gefunden. Die Weine wechseln täglich und man kann natürlich immer einen Schluck probieren.

    Meinen Schatz hat es gefreut, dass Newcastle Brown Ale frei war, aber es gab z.B. keinen includierten Cider - nicht gut für mich :|.

    Nach meinem persönlichen Empfinden war die Getränkeauswahl bei NCL z.B. besser (bei TUI haben mir häufig die Weine nicht so zugesagt). Eine komplette Getränkekarte habe ich aber leider nicht fotografiert, wie mir jetzt gerade auffällt ?(

    Und was macht man zuerst an Bord eines Schiffes?? Richtig: erstmal die Verpflegung testen! instinktiv haben wir den Weg zu unserer künftigen Lieblings-Location gefunden: The Patio, direkt am Pooldeck. Hier gibt es eine kleine Salat-Bar, frisch gegrillte Burger etc. und eine Softeis-Maschine incl. jeder Menge Toppings. Hier konnte man wirklich schön sitzen; es gab auch Heizstrahler, die bei etwas kühleren Temperaturen angeschaltet wurden (bzw. es wurde gefragt, ob sie angeschaltet werden sollen).

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    xxxAdminxxx (Wurde aus Datenschutzgründen gelöscht, da man die Vor und Zunamen lesen konnte. LG Sophie)


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    Die Azamara Quest ist das mit Abstand kleinste Schiff, das wir bisher gefahren sind: Die Mein Schiff 1 (alt) und Norwegian Spirit haben beide um die 2.000 Passagiere, die Azamara Quest ganze 686 - bei ca. 400 Mann Besatzung. Das merkt man natürlich, alles ist überschaubar, teilweise schon familiär -und für uns einfach perfekt!

    Die Ausfahrt aus Vancouver verlief recht unspektakulär, wie bei den meisten Reedereien leider üblich, aber wir haben uns was Schönes zu trinken geholt u. das Ablegen von Deck aus genossen. Es war einfach traumhaft schön.

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    Wir konnten vorab bei Azamara eine Check Inn-Zeit auswählen; frühestens 13 Uhr. Check Out beim B&B war 11 Uhr, so haben wir uns auch ein Taxi bestellt. Geplant war, dass wir versuchen, unser Gepäck schon mal abzugeben und dann noch bissel am Canada Place spazieren gehen oder so. Aber es kam anders: Das Taxi war pünktlich da, in ca. 10 Minuten waren wir am Schiff (9 CAD, ca. 6,10 EUR) und konnten unser Gepäck direkt abgeben. Können wir etwa schon direkt aufs Schiff? JA! Innerhalb von 20 Minuten haben hatten wir Gepäckabgabe, US-Immigration, Check Inn bei Azamara erledigt. Das war für uns neuer Rekord und lief übrigens völlig stressfrei und problemlos ab. Mein Bester meinte, so freundliche US-Grenzbeamte hätte er noch nie erlebt (ich hab da ja keinerlei Erfahrung!).

    So waren wir also schon ca. 11.30 Uhr an Bord und konnten wir uns schon mal etwas umschauen. Und was wir gesehen haben, gefiel uns ausgesprochen gut!

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    Hallo Ihr Lieben,

    entschuldigt bitte, dass ich Euch so lange warten lasse - aber irgendwie war ständig was los und für ´nen Reisebericht brauche ich einfach etwas Muße, ein schönes Glas Wein, genügend Zeit u. nicht den Gedanken im Hinterkopf, dass morgen früh 5.30 Uhr ja wieder der Wecker klingelt. Jetzt sieht es aber ganz gut aus und ich lege mal los - und alle Störenfriede werden für heute verbannt ;)

    Heute (04.06.2019) mussten wir uns von unserem netten B&B samt Staff verabschieden. Sehr gerne würde ich nochmal hierher zurückkommen. Bei einem erneuten Vancouver-Besuch wäre das O´Canada House meine erste Anlaufstelle, allerdings muss man - da es nur wenige Zimmer gibt - schon sehr frühzeitig buchen. Also hoffe ich einfach mal, dass es irgendwann mal wieder passt!

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    Für den Abend hatten wir eine Sunset Dinner Cruise gebucht, eine entspannte Fahrt in den Sonnenuntergang mit Livemusik und Buffet. War wirklich schön, der angebotene Lachs außerordentlich lecker u. die Zwei-Mann-Combo hat richtig gute Musik gemacht, Also ein absolut würdiger Abschluss unseres Urlaubsauftaktes.

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    Es sah einfach hammerschön aus, wie Teile der Skyline von der Abendsonne angestrahlt wurden *seufz*



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    Aber so ganz verabschieden müssen wir uns ja noch nicht, uns bleibt ja noch ein letzter Tag in dieser schönen Stadt!

    Ein Besuch in Vancouver ist natürlich nicht komplett ohne die Steam Clock in Gastown. Sie ist in direkter Nähe zur Waterfront Station, in der Umgebung gibt es jede Menge Bars und Restaurants, Souvenirshops etc. und man kann sich wunderbar die Zeit vertreiben. Zu jeder Viertelstunde wird Dampf gemacht u. die Musik spielt - und Heerscharen von Touris (uns eingeschlossen) versuchen den rechten Moment einzufangen.

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    Weiter ging es mit dem Bus Granville Island Public Market. Hier gibt´s jede Menge leckere Sachen, Lebensmittel aller Art, Kunsthandwerk, Nippes - alles Mögliche halt ^^

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    Eigentlich wollten wir mit einer kleinen Fähre über den False Creek wieder zurückfahren, aber dazu war es uns heute doch etwas zu windig und frisch. Also haben wir an einem geschützten Platz einfach bissel in der Sonne gesessen u. die Aussicht genossen.

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    Ja, Vancouver u. Umgebung sind auf alle Fälle eine Reise wert! Die Fahrt nach Whistler z.B. soll auch toll sein, sind ca. 1,5 Stunden. Und auf Vancouver Island kann man mit Sicherheit auch die eine oder andere Woche verbringen. In unserem B&B war ein Ehepaar, die sind weitergefahren zu einer Kajaktour auf Vancouver Island. Nix für uns, aber spannend hat sich das auf alle Fälle angehört!

    Man könnte auch von Vancouver aus an der Küste bis nach San Francisco fahren, das soll auch eine schöne Strecke sein. Hach, Urlaubsträumereien sind doch eine feine Sache!! ;)

    Morgen ist schon unser letzer Tag in Vancouver *schnüff* Ich muss zugeben, ich hab mich bissel verliebt in diese schöne Stadt und ihre Einwohner, gerne würde ich nochmal länger hier her kommen! Es sind so viele kleine Dinge, die zum Wohlfühlen beitragen. Z.B. die Freundlichkeit der Menschen: ich habe noch niemals so nette Busfahrer erlebt! Ein "Guten Morgen" ist ja schon mal ganz nett, aber man wird auch auf die Stufen hingewiesen; es wird gewartet wenn man den Eindruck hat jemand will noch einsteigen; es wird auf Haltestellen hingewiesen wenn man z.b. beim Einsteigen danach gefragt hat; ich hab mich einfach wohlgefühlt!

    Eine Straße gibt es in Vancouver Downtown, die man als Tourist besser meiden sollte. In der E-Hastings-Street gibt es wohl viele Obdachlose, Drogensüchtige. Wirklich gefährlich sind diese Leute nicht (so wurde uns gesagt), aber sie versuchen natürlich zur Finanzierung ihrer Sucht an Geld zu kommen. Also da besser einen Bogen drum machen.

    Was mir sehr positiv aufgefallen ist: die Sauberkeit! Auf den Straßen sieht man kaum irgendwelchen Müll liegen; es ist selbstverständlich dass jeder darauf achtet, Müll zu entsorgen. Als wir am Lonsdale Quay waren, sind wir ja mit dem Seabus zurückgefahren u mussten ein paar Minuten bis zur Abfahrt warten. Ein junger Mann hatte ein Brötchen, von dem ein winzig kleines Stück runtergefallen ist. Ehrlich, ich hätte mich nicht darum gekümmert aber er hat das aufgehoben u im Papierkorb entsorgt. Es sind halt so viele kleine Dinge, die eine Stadt zu was Besonderem machen!

    Weiter ging es nach Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. Hier sind wir einfach etwas spazieren gegangen u. haben uns ein leckeres Cider gegönnt :-)

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    Erste Station auf Vancouver Island waren die Butchart Gardens. Hier hatten wir zwei Stunden Zeit zur freien Verfügung und konnten uns in Eigenregie umschauen. Pläne vom Park und Regenschirme (die wir nicht gebraucht haben) gibt es am Eingang. Eine wunderschöne Gartenanlage, ganz gut besucht aber die Besucher verlaufen sich in der weitläufigen Anlage. Wenn wir mit dem eigenen Pkw unterwegs gewesen wären, hätten wir sicher noch länger hier zugebracht, aber die zwei Stunden waren schon gut ausreichend u. wir mussten nicht hetzen.

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    Da ausschlafen und erholen im Urlaub völlig überbewertet sind, haben wir für heute eine Tagestour nach Vancouver Island geplant. Los geht es 8 Uhr in einem der großen Hotels, zwei Straßen weiter. Wir waren mit einem kleineren Bus (28 Personen) unterwegs, unser Fahrer Leslie war sehr nett u. unterhaltsam. Die Fahrt zur Fähre (Tsawwassen) dauert ca. 45 min, die Überfahrt nach Vancouver Island (Swartz Bay) ca. 90 min. Da wir in den letzten beiden Tagen von der Sonne so verwöhnt wurden, haben wir keine Jacke mitgenommen - die hätten wir aber heute morgen an Deck manchmal gebrauchen können.


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    Wenn man hier ist, muss man natürlich auch den Totem Park anschauen (und ganz wichtig: Souvenirs kaufen!! ;)

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    Ein phantastischer Tag neigt sich dem Ende, wir waren noch bei einem der vielen Inder lecker essen u. haben uns den Wecker für morgen gestellt, denn da hieß es früh aufstehen; Vancouver Island stand auf dem Plan!

    Wenn wir den gestrigen Tag noch einigermaßen gut ohne Sonnenbrand überstanden hatten, hatten wir heute keine Chance. Okay, ich geb ja zu, es war eigene Blödheit, aber auf dem Wasser, immer ein leichtes Lüftchen, ständig tolle Fotomotive vor der Nase - wer denkt denn da bitteschön ans Eincremen?!? Zumal ich mit so einem herrlichen Wetter wirklich nicht gerechnet hatte!

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    Zurück von unserer kleinen Hafenrundfahrt sind wir Richtung Stanley Park gegangen. Das ist ist der größte Stadtpark Kanadas und im Prinzip DAS Naherholungsgebiet für Vancouver. Es gibt perfekt ausgebaute Rad- und Gehwege (Fahrräder kann man sich vor dem Stanley Park an vielen Stationen ausleihen). Hier kann man wunderbar die Seele baumeln lassen, sich auf einer der vielen Bänke oder auf dem Rasen niederlassen, den Wasserflugzeugen zuschauen, mit den Enten um die Wette schnattern, auf die nicht erscheinenden Lachse warten - nur eins darf man nicht: Rauchen. Fand ich für so einen öffentlichen Ort draußen recht ungewöhnlich, aber als Raucher hat man es hier in Kanada anscheinend nicht so ganz leicht. Naja, betrifft uns seit etlichen Jahren nicht mehr, aber aufgefallen ist es mir schon.

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    Wie jede Stadt sieht Vancouver vom Wasser aus nochmal ganz anders aus als von Land - und was wir zu sehen bekommen, gefällt uns ausgesprochen gut! Eine wunderschöne Skyline, sehr viel Grün, dazu die ständig startenden und landenden Wasserflugzeuge und Boote / Schiffe in allen erdenklichen Größenkategorien

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    Was mir besonders auffällt: Nahezu alle Hochhäuser haben komplette Glasfronten und Balkone, teilweise richtige Dachterrassen mit Bäumen - das sieht einfach toll aus! Leider hat uns Elisabeth gestern erzählt, was Freunde von ihr für eine 3-Zimmer-Wohnung in einem der Hochhäuser, allerdings nicht in Downtown, nicht am Wasser, zahlen (2.000 CAD) - die Preise für diese Wohnträumchen hier dürften also für Otto Normalverbraucher im im Reich der Träume und Märchen liegen ;)

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    Ebenfalls ins Auge gesprungen sind uns diese gelben Hügelchen. Auf Nachfrage haben wir erfahren, dass das Schwefel ist, der hier gelagert wird. Sieht irgendwie ziemlich strange aus...

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    Hallo Ihr Lieben,

    hier geht es nun auch endlich weiter - sorry, dass es so schleppend vorangeht, aber die derzeitigen Temperaturen machen mir doch ganz schön zu schaffen 8) Aber lt. Wetterbericht besteht ja Aussicht auf Besserung u. damit auch auf einen zügigeren Reisebericht!

    Nach Kanada-Zeit ist heute Samstag, der 1.6.2019. 24°C, strahlender Sonnenschein, einfach herrlich! Da wir noch unsere Tickets für die gebuchte Sunset-Dinner-Cruise am Montag Abend abholen müssen, machen wir uns auf den Weg Richtung Stanley Park; dort ist die Station von Harbour Cruises. Da es zeitlich gut passte, haben wir gleich noch eine 1-stündige Hafenrundfahrt gemacht.

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    Am späteren Nachmittag sind wir dann mit dem Sea Bus (ist im Preis der öffentlichen Verkehrsmittel enthalten u. verkehrt aller 15-20 Minuten ab Waterfront Station) zum Lonsdale Quay gefahren. Dort gibt es jeden Freitag einen Markt mit Foodtrucks, Musik, jedem denkbaren selbstgemachten Krimskrams. Man kann wunderbar bummeln, probieren, unnütze Sachen kaufen :-)

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    So, und weiter gehts! Gestern war mit mir leider nix anzufangen - alles über 35°C ist für mich Folter :(

    Dank Jetlag sind wir todmüde ins Bett gefallen -und waren in aller Herrgottsfrühe wieder wach. Ehrlich, das hatte ich mir nicht so nervig vorgestellt u. dabei war es im Prinzip ja nur ein Vorgeschmack auf die Rückreise - schönen Dank auch!!

    Für den Freitag hatten wir über ein Internetportal (mehr darf ich hier nicht sagen, wenn ich mich recht erinnere?) eine "Tour with a Local" gebucht. Elisabeth ist eine Deutsche, die schon seit ca. 30 Jahren in verschiedenen kanadischen Städten lebt. Wir haben allerhand über den Alltag hier in Vancouver erfahren, über große und kleine Träume. Witzigerweise ist Elisabeth Angestellte beim ÖPNV in Vancouver, sodass mein Bahn-Fan direkt mal Zugführer spielen konnte ;) Es war ein schöner Nachmittag, incl. einem leckeren japanischen Mittagessen - Premiere für uns!


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