Beiträge von seenixe

    Fotostopp an den Leuchttürmen.

    Nach einer halben Stunde ging es weiter. Das nächste Ziel war der Vulkan San Antonio (632 m. ü. NN) bei der Ortschaft Los Canarios.

    Vom Besucherzentrum aus ging es nun gut 20 Minuten bis zum Aussichtspunkt.


    Fotostopp. 20 Minuten. Danach ging es weiter durch unzählige Bananenplantagen zum Vulkan San Antonio (632 m. ü. NN). Hier hatten wir dann eine gute Stunde. Vom Eingang des Besucherzentrums marschierten wir am Kraterrand zum Aussichtspunkt. Dort

    6. Tag: 10.03.2025 - Santa Cruz La Palma


    Liegeplatz: Dique del Este

    Liegezeit: 08:00 - 18:00 Uhr

    Alle an Bord: 17:30 Uhr

    Wetter: wolkig; Regen 0 %

    Temperatur: 21°C

    Wind: NO 8 km/h

    Wasser: 19°C

    Ausflug: ESSPC003 "Zwischen Wein und Vulkan" ; Dauer: 3,5 Stunden


    Zum 2. Mal in Santa Cruz de La Palma. Hier war ich 2011 mit der AIDAsol. Das Einlaufen beobachtete ich bei einer Tasse Kaffee auf dem Balkon. Und weiter begleiteten uns die schwarzen Wolken. Wenn es nur trocken bleiben würde, mehr wollte ich nicht.


    Ich hatte lange überlegt, hier einen Ausflug zu buchen oder nicht. Ich entschied mich dann letztendlich für eine Kraterwanderung. War eine gute Entscheidung, es war ein schöner und gut geführter Ausflug. Treffpunkt war um 8:30 Uhr am Bus. Zunächst ging es gut eine Stunde an die Südspitze von La Palma.

    Der Abschied von Madeira fiel mal wieder schwer. 245 Seemeilen (454 km) in stürmischer See lagen vor uns.

    Wir waren noch keine Stunde auf See, als es nun richtig los ging. Von der Brücke kam die Aufforderung, beim Betreten der Außendecks vorsichtig zu sein. Inzwischen hatten wir Windstärke 9 und 4-5 m hohe Wellen. Die Steuerbordseite wurde komplett gesperrt, ebenso der Bugbereich. Der Atlantik "steppte".



    Die für 21:30 Uhr angesetzte Pool-Party "ABBA bitte mit Sangria" wurde abgesagt und auf den nächsten Abend verschoben. Beim Abendessen im Atlantik blieben eine ganze Menge Tische frei. Ich verzog mich auch frühzeitig in die Kabine zurück. Während der Nacht wurde es dann allmählich besser.

    Jetzt hatte ich aber wirklich keine Lust mehr. Ich wollte einfach nur noch zum Schiff. Und Hunger hatte ich inzwischen auch. Auf der Kabine erst einmal eine Tasse Kaffee und relaxen auf dem Balkon. Doch lange konnte ich mich da nicht aufhalten. Vom Nachbar-Balkon zog eine Rauchfahne zu mir hinüber. Also wieder rein und Türe zu. Ich wollte mich sowieso duschen. Um 18 Uhr ging es zum Schlemmen ins Atlantik. Da wir overnigtht lagen, nutzte ich die Gelegenheit, noch einmal ins nächtliche Funchal zu marschieren.

    An der Hauptstraße angekommen, traute ich meinen Augen nicht; da leuchtete tatsächlich noch die Weihnachtsbeleuchtung! 8o

    Da schein ich aber was verpasst zu haben. ;)

    Gegen 23 Uhr ging ich langsam zurück zum Schiff. Die Müdigkeit machte sich jetzt doch extrem bemerkbar; selbst zum Absacker reichte es heute nicht mehr. Der Tag war doch recht lang. Dank meiner guten Wanderschuhe konnte ich heute eine persönliche Bestleistung aufweisen: 27.387 Schritte, ca. 18 km.


    5. Tag: 09,03.2025 - Funchal / Madeira - 2. Seetag


    Wetter: wolkig; Regen 25 %

    Temperatur: 17°C

    Wasser: 19°C


    Nach dem Frühstück suchte ich mir ein schönes Plätzchen an der TUI-Bar. Ich hatte keinen "Bock", nochmals vom Schiff zu gehen. Nach dem Mittagessen im Atlantik sicherte ich mir einen Platz an der Außenalster-Bar. Das Auslaufen war für 14 Uhr vorgesehen. Und es ging auch pünktlich los. Die Sonne schien. Das machte den Abschied schwer. "Tschüss Madeira, bis irgendwann!". Es erklang "Große Freiheit", die Mein Schiff 5 fuhr rückwärts aus dem Hafen.

    Vom Hafenpersonal und vom Lotsen wurden wir herzlich verabschiedet.

    Schon beim Auslaufen konnte man erahnen, was uns auf der offenen See erwarten wird. Der Wind blies schon im Hafen aus allen Fugen. Oha, das konnte lustig werden.

    Während der Fahrt durften wir einen Regenbogen bewundern.

    An der Bergstation angekommen, marschierte ich am Botanischen Garten vorbei Richtung Kirche Nossa Senhora do Monte, die auch Gräbstätte des letzen österreichischen Kaisers, Karl I. (1887-1922) ist. Vom Plateau hat man einen herrlichen Blick auf Funchal.



    Kurze Besichtung. Auf der linken Seite des Hauptschiffes liegt die Grabstätte von Kaiser Karl I., dem letzten Kaiser von Österreich. Nach diesem Besuch der Kirche dürfte ich nun alle Habsburger gesehen haben.

    Die Fahrt mit den Korbschlitten beträgt aktuell für eine Person 27,50 €, für zwei Personen 35 €. Ich kaufte mir mein Ticket und reihte mich ein. Allzu lange brauchte ich nicht zu warten. Und dann ging es 2 km den Berg runter.

    Ok, es war mal ein Erlebnis, aber ein 2. Mal brauch ich das nicht unbedingt. Es ist meine persönliche Meinung. Danach zurück mit dem Bus nach Funchal.

    Tag 3: 07.03.2025 - 1. Seetag


    Wetter: windig, Regen ca. 20 %

    Temperatur: 18°C

    Wind: West, 36 km/h

    Wasser: 20°C


    Erster Blick aus dem Fenster. Oh ja, das war schon heftigt. Der Wind pfiff aus jeder Ecke. So kannte ich die Überfahrt nach Madeira noch nicht. Mein erstes Frühstück nahm ich im GOSCH ein. Das Lachs-Buffet war ein Traum!

    Wenn man schon die Möglichkeit hat, kostenlos im Bedien-Restaurant zu Essen, sollte man das auch nutzen. Für mich persönlich war das Anckelmannsplatz-Buffet-Restaurant keine Option. Ohne irgendeinen Ellbogen in den Rippen zu verspüren, genoß ich das Frühstück.

    Nach dem Frühstück suchte ich mir einen schönen Platz in der TUI-Bar. Bei einer Tasse Cappuccino las ich endlich das Buch weiter, das ich mal irgendwann angefangen habe, aber nie Zeit hatte, es weiter zu lesen. Doch weit kam ich nicht. Ich traf meine Bekannte und deren Sohn. Es wurde ein lustiger Plausch. Zum Mittagessen ging ich wieder ins Atlantik.

    Dr

    Nach dem Mittagessen. "Auszeit" in der Kabine. Um 17 Uhr fand in der Galerie-Bar das Alleinreisenden-Treffen statt. Es fanden sich doch erstaunlicher Weise einige ein. Bei Sekt und einer persönlichen Vorstellungsrunde wurde viel gelacht. Das Saarland war diesmal überdurchschnittlich stark vertreten. Zusammen ging die Gruppe dann zum Abendessen ins Atlantik-Klassik. Ich ging nicht mit, weil ich für den Abend des 1. Seetages das Zuzahl-Restaurant Schmankerl gebucht hatte. Mir wurde ein schöner Zweier-Tisch am Fenster zugewiesen. Bei Wiener Tafelspitz und einem Glas Weißwein konnte ich den Sonnenuntergang genießen.

    Während des Abendessens kam die Ansage von der Brücke, dass wir nicht wie geplant gegen Mitternacht in Funchal anlegen, sondern an die Ostküste der Insel fahren und dort das Sturmtief abwarten. Es war eine gute Entscheidung, es wurde ruhiger auf dem Schiff. Neuer Andock-Termin war nun gegen 8 Uhr morgens.

    Um 21:30 Uhr stellte Kapitän Greulich im Theater seine Crew vor. Danach war Schluss für mich. Ich hatte seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen. Anspannung, Aufregung, Stress in der Firma. Ich schließ auch direkt ein. Das Rollen des Schiffes war irgendwie Beruhigung für mich.


    Tag 4: 08.03.2025 - Funchal/Madeira


    Ankunft: 08.03.2025, 08:00 Uhr

    Liegezeit: 09.03.2025, 14 Uhr

    Liegeplatz: South Pier 2

    Alle Mann an Bord: 09.03.2025, 13:30 Uhr

    Ausgang: Deck 2, Treppenhaus B


    Wetter: wolkig, Regen; 25 %

    Temperatur: 15°C, Wind NW 17 km/h

    Wasser: 19°C


    Bei bewölkten Himmel liefen wir dann gegen 7 Uhr in Funchal an.


    Das Anlegemanöver beobachtete ich beim Frühstück im Anckelsmannplatz. Gegen 8 Uhr wurde das Schiff für den Landgang freigegeben. Da ich bereits zweimal eine Inselrundfahrt gemacht habe, verzichtete ich diesmal auf einen geführten Ausflug. Heute wollte ich Funchal erkunden. Mit dem Shuttle-Bus von TUI Cruises fuhr ich in die Stadt. Nahe der Seilbahn-Station hielt der Bus. Von dort aus noch ca. 5 Minuten bis zur Seilbahn.

    Es war noch kein Andrang an der Station. Das Ticket für Hin- u. Rückfahrt kostet 20 €. Vorsichtshalber buchte ich das Rückfahrtticket gleich mit. Die Sonne schien zwar, aber durch den Nieselregen waren die Straßen feucht, und somit nicht sicher, ob man die Korbschlittenfahrt machen kann. Die Fahrt auf den Monte dauert ca. 10 Minuten.