Nach einer Stunde war die Trave-Kreuzfahrt zu Ende. Ich suchte mir ein Café, den Tag ausklingen lassen. Nach einer guten Tasse Cappuccino marschierte ich in aller Ruhe zu Bahnhof. Ich brauchte noch eine Fahrkarte nach Hamburg. Um 18:08 Uhr fuhr ich dann mit dem RE nach Hamburg. Ankunft am Hbf um 18:51 Uhr. Dort stieg ich in die S-Bahn nach Altona um. Der IC nach Frankfurt wurde dort bereitgestellt. Auf einen kurzen Trip in die Stadt verzichtete ich. So saß ich dann 3 Stunden in Altona ab.
Um 22 Uhr wurde der Zug bereitgestellt. Ich machte es mir bequem. Es ging auch pünktlich um 22:30 Uhr ab. Der Zug war ziemlich leer. So konnte der Sicherheitsabstand gut eingehalten werden. Das war auch der Grund, warum ich mich für die Nachtfahrten entschieden habe.
5. Tag: Mo 05.10.2020 - Ankunft in Bous
Die Fahrt nach Koblenz verlief ohne Probleme. Zug war pünktlich. Hier hatte ich nochmals eine Stunde Aufenthalt. Um 6 Uhr ging es dann mit dem RE 1 Richtung Saarbrücken weiter. Um 8:25 Uhr erreichte ich Saarlouis. Dort liess ich mich abholen. Eine Viertelstunde später war ich dann wieder zu Hause.
Fazit: Es war kurz, aber schön. Man merkte aber schon, dass die Zeiten nicht normal sind. Es hat gut getan, mal von dem ganzen Mist abzuschalten. Wetter hätte einen Tick besser sein können. Und Meer geht immer - auch ohne Schiff. Ich hoffe für uns alle, dass wir bald wieder unbeschwert mit Schiffen reisen können.
Danke. Aber das Wetter hätte einen Tick besser sein können. Die Bilder morgens in Lübeck sind fast schwarzweiß. Und mittags, als die Sonne kam, hatte ich keine Lust mehr, die Bilder nochmals zu machen. Zudem hatte ich auch eine blutige Zeh.
In einer Pizzeria saß ich dann noch eine Spaghetti Carbonara, bevor ich mich auf den Weg zurück nach Lübeck machte. Im Hotel angekommen, nahm ich eine erfrischende Dusche und zog mich um. Nun ging es noch ins nächtliche Lübeck.
Mein Fuß schmerzte, doch aufgeben wollte ich nicht. Dafür war die Zeit hier in Lübeck zu kostbar. Erneut strammer Fußmarsch Richtung City. Es dämmerte bereits, als ich am Holstentor ankam.
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Ich marschierte noch weiter, doch ich merkte, wie mich die Müdigkeit überkam. So hatte das jetzt keinen Sinn mehr. Also zurück zum Hotel. Dort angekommen, musste ich erstmal den Fuß verarzten. Dann ab in die "Falle".
4. Tag: Mo 05.10.2020 - Stadtrundgang und Heimfahrt
Ich hatte mich für das Frühstück um 8 Uhr eintragen lassen. So gönnte ich mir heute mal ein bißchen mehr Schlaf. Gegen 9 Uhr verließ ich das Hotel. Zunächst verstaute ich mein Gepäck im Schließfach. Dann erneut auf die Piste. Am Himmel hangen dunkle, schwarze Wolken. Da bedeutete nichts Gutes für meinen Spaziergang.
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Auf dem Rückweg fing es nun an zu regnen. Zunächst nieselte es nur, doch der Regen wurde stärker. Ich suchte ein Drogeriegeschäft, um mir einen Schirm zu kaufen, denn meinen hatte ich leider im Koffer verstaut - warum auch immer.
Es ging auf Mittag zu. Der Regen wurde stärker. Ans Weitergehen oder Fotografieren war jetzt nicht zu denken. So beschloss ich, eine Pause einzulegen. Maske auf, hoch in Karstadt ins Restaurant. Dort gönnte ich mir ein Wiener Schnitztel. Das war eine gute Entscheidung. Gut gestärkt konnte ich meinen Stadtspaziergang weiter fortsetzen. Und langsam hellte es sich auch auf. Die Sonne kam raus.
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Während der Besichtigung des Doms ging wieder ein Schauer nieder. Und wie! Ich blieb in der Kirche und gönnte mir jetzt eine Auszeit. Mein Fuß schmerzte wieder. Nach 10 Minuten hörte es auf. Ich konnte meine Tour fortsetzen. Nun kreuz und quer durch die Straßen. Richtung Altstadt.
15 Uhr. Ich hatte noch genügend Zeit, eine "Kreuzfahrt" auf der Trave zu machen. Die dauerte eine Stunde. Und führte uns einmal rund um Lübeck. Preis: 14 € für Erwachsene.
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Am späten Nachmittag machte ich mich auf dem Weg zum Bahnhof.
Mit der S-Bahn zurück nach Rostock. Bevor ich aufs Zimmer ging, bezahlte ich die Hotelrechnung. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder in die Stadt. Ziel war der Stadthafen.
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In einer Pizzeria kehrte ich zum Abendessen ein. Eine leckere Pizza und ein Pils zum Abschluss. Damit war mein Besuch in Rostock beendet.
3. Tag: So, 04.10.2020 - Abreise und Weiterfahrt nach Lübeck
Nach dem Frühstück machte ich mich gegen 9 Uhr auf den Weg nach Schleswig-Holstein. Die Sonne schien. Das Wetter machte Hoffnung auf einen schönen Aufenthalt an der Trave. Mit der S-Bahn ging es zunächst nach Güstrow. Dort musste ich in den RE nach Lübeck umsteigen. Knapp 3 Stunden dauerte die Fahrt durch Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem MV-Ticket konnte ich bis Lübeck fahren. Lübeck erreichte ich gegen Mittag. Mit dem Koffer ging es zunächst zum Hotel. Dort konnte sofort aufs Zimmer.
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Zurück Richtung Stadt. Ich bekam Hunger. Schnell was essen, dann zurück nach Rostock. Denn jetzt machte sich die Müdigkeit merklich spürbar. Ich war bereits seit 24 Stunden auf den Beinen ohne richtigen Schlaf. Im Zug konnte ich ja nur dösen.
Beim Leuchtturm entdeckte ich "Gosch Sylt". Super. Ich betrat das Restaurant. Dort musste ich zunächst warten. Kontaktdaten in die Liste eintragen, dann wurde mir ein Platz zugeteilt. Bei der Auswahl war es schwer, sich für irgendwas zu entscheiden. Ich entschied mich für ein Zanderfilet mit Garnelen vom Grill. Dazu ein Glas Weißwein.
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Nach dieser Stärkung ging es nun gemütlich Richtung Bahnhof. Jetzt wollte ich einfach nur noch ins Bett.
2. Tag: Sa 03.10.2020 - Rostock und Warnemünde
Gegen 6:30 Uhr war ich wieder auf den Beinen. Erster Blick aus dem Fenster. Dunkle Wolken hangen am Himmel. Sah nicht sonderlich gut aus.
Frühstück war um 7:15 Uhr. Ein anderes Zeitfenster bekam ich nicht mehr.
Aufgrund Corona ist ja alles begrenzt. Am Restaurant angekommen, musste ich warten. Dann wurde mir der Platz zugewiesen. Es gab ein Buffet, wo man sich selbst bedienen konnte. Aber alles "abgespeckt". Wurst und Käse waren eingepackt. Auch nicht gerade umweltfreundlich, aber im Augenblick nicht anders machbar. Kaffee stand in einer Kanne auf dem Tisch. 45 Minuten hatte man dafür Zeit. Für mich ausreichend. Danach hoch aufs Zimmer, Rucksack holen. Und schon war ich wieder auf der "Piste". Ich fing mit der Stadt an. Mit der Tram ging Richtung Innenstadt.
An der Haltestelle Steintor begann ich meinen Stadtrundgang.
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Dort entschied ich mich für eine große Hafenrundfahrt. "Minikreuzfahrt" nach Warnemünde. Fahrzeit: ca. 1 Stunde. Doch noch ein bißchen Schiff-Feeling. Rostock vom Wasser.
Da ich im Intercity-Hotel abgestiegen war, hatte ich für die Dauer des Aufenthaltes in Rostock alle Verkehrsmittel frei, einschließlich die Fähre rüber zur Hohen Düne. In der S-Bahn konnte ich sogar 1. Klasse fahren.
Ankunft in Warnemünde. Den Bahnhof hatte man letztes Jahr umgebaut. Einen so gut umgebauten Bahnhof habe ich selten gesehen. Absolut Top!
Hier ist wirklich alles gelungen. Auch die Unterführung zum Terminal wurde entfernt.
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Deutschland-Urlaub 2020 - Teil 2. Nach den Bergen nun die See. Wenn ich schon nicht aufs Schiff konnte, so wollte ich doch ein wenig Seeluft schnuppern. Meine im November 2019 gekauften Bahntickets wollte ich einfach nicht so verfallen lassen. Dank der Corona-Kulanzregelung sind die bis Ende Oktober 2020 gültig. Also ging es trotz 2. Absage nach Warnemünde. Doch das war mir zu kurz. Also beschloss ich kurzfristig, noch Lübeck dranzuhängen.
Anreise Do 01.10.2020 - Anreise nach Rostock
Um 15 Uhr war "Schicht im Schacht". 14 Tage Urlaub. Schnell nach Hause, noch das Nötigste erledigen. Um 20 Uhr ging es los. Zunächt mit dem RE 1 Richtung Mannheim. Dort hatte ich dann 2,5 Stunden Aufenthalt, bevor es mit dem ICE 698 nach Berlin ging.
Fr 02.10.2020 - Mannheim - Berlin - Rostock
Abfahrt war um 1:44 Uhr. Aufgrund der besonderen Umständen entschied ich für die Nachtfahrt. Und das war auch gut so. Wir saßen nur zu Fünft im Wagen der 1. Klasse. Somit konnte der Sicherheitsabstand von 1,5 m locker gewahrt werden.
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Hier hatte ich 1,5 Stunden Aufenthalt bis es mit dem IC 2272 nach Rostock weiterging. Ankunft hier um 11:37 Uhr. Und wieder planmäßig. Gebucht hatte ich hier das Intercity-Hotel direkt am Hbf.
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Nachdem ich mein Zimmer bezogen und mein Gepäck verstaut hatte, gönnte ich mir erstmal eine Dusche. Danach ging es gleich auf die "Piste". Rostock-Stadt war mein Ziel. Erste Orientierung. Leider war es bewölkt, aber es war zumindest warm. Zurück am Bahnhof machte ich mich auf den Weg nach Warnemünde.
Und Schwups, waren die zwei Tage Bayern mit Tirol auch schon wieder Geschichte. Nach dem Frühstück checkte ich kurz nach 8 Uhr aus dem Hotel aus. Ich wollte noch eine Zwischenstation am Starnberger See einlegen, wenn man da schon vorbeifährt.
Nach Umstieg in Tutzing war ich dann um halber Elf in Starnberg. Zum Glück waren es nur ein paar Meter bis zum Seeufer. Leider gab es dort keine Schließfächer (zumindest habe ich dort keine gesehen), so dass ich das Gepäck mitnehmen musste. Und so wurde es dann auch nur ein kleiner Spaziergang am See.
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Ich wäre gerne noch länger dort geblieben. Nur leider musste ich nach München zurück, denn der IC 2264 nach Karlsruhe fuhr um 14:28 Uhr. Und mit der S-Bahn sind es noch gut 30 Minuten bis in die Stadt. Am Hauptbahnhof angekommen, ging ich schnell noch was essen. Der Zug fuhr planmäßig in München ab, und kam auch in Karlsruhe an. Dort hatte ich gerade mal 12 Minuten Übergangszeit. Von einem Ende des Bahnhofs ans andere Ende. Mit Gepäck und Maske durch das Gewühle. War nicht so einfach, doch es klappte . Außer Atem kam ich an Gleis 102 an. Der RE nach Kaiserslautern fuhr ebenfalls pünktlich ab. Und nach einer Stunde kamen wird dort auch an. Erneut musste ich umsteigen. Doch hier nur am Bahnsteig gegenüber. Auch der RE Richtung Saarbrücken war planmäßig. Heute passte mal alles!
Um 20:26 Uhr war ich dann in Völklingen, wo mein "Privattaxi" schon bereit stand. Gegen 21 Uhr war ich wieder zu Hause.
Fazit: Es war eine tolle "Mini-Kreuzfahrt" auf der Schiene.
Drei Städte und ein See innerhalb von 72 Stunden. Es tat einfach gut. Einfach mal wieder raus. Nach all den ganzen Wochen. Es hört sich nach Stress an, aber für mich war das kein Stress. Im Oktober habe ich nochmals Urlaub. Vielleicht nehme ich mir das Berchtesgardener Land vor, evtl. Passau und Oberammergau. Mal sehen, was sich ergibt.
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Dort fand ich ein Restaurant. Es war inzwischen nach Mittag. Und ich bekam Hunger. Doch leider war das Mahl nicht nach meinen Vorstellungen. Einmal durchschütteln und weiter.
Am Nachmittag entschloss ich mich, die Rückfahrt nach Garmisch in Seelfeld zu unterbrechen, da der Ort auf der Strecke lag. Es wurde ein toller Spaziergang durch Seefeld. Und das Wetter hielt. Zum Glück.
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Die Wolken am Himmel wurden wieder dichter und dunkler. Ein Anzeichen für mich, aufzubrechen. Und das war auch gut so. In Mittenwald ging ein Unwetter nieder. Und die Ausflügler "stürmten" den RE nach München. Gegen 17 Uhr war ich dann wieder in Garmisch. Es regnete immer noch. Ab ins Zimmer, duschen und umziehen. In den Abend ließ ich im Augustiner-Bräu ausklingen.
Donnerstag, 13.08.2020 - Tagesausflug nach Innsbruck
Frühzeitig war ich wieder auf der "Piste". Heute wollte ich nach Innsbruck. Schon seit Jahren wollte ich die Olympiastadt besuchen. Irgendwas hinderte mich immer dran. Ausgerechnet Corona machte dies nun möglich.
Nach dem Frühstück ging es zum Bahnhof. 33,80 € bezahlte ich für Flex-Europa-Ticket. Mit einem RE der ÖBB ging es um 8:07 Uhr nach Innsbruck, über Mittenwald und Scharnitz. Durch eine wirklich reizvolle Landschaft.
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erreicht. Das Wetter machte mir Sorgen. Dunkle, schwarze Wolken hingen am Himmel. Wenn es wenigstens trocken bleibt. Zumindest die Temperaturen waren im "Wohlfühlbereich". Der erste Blick fiel auf Bergisel mit der Sprungschanze.
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Ohne Stadtplan ging es nun auf die "Piste". Den hatte ich vor lauter "Reisefieber" vergessen, aus dem Internet runterzuladen.
Nun gut, so musste es also auch so gehen. Vom Bahnhof aus konnte man Bergisel mit der Sprungschanze gut erkennen. Also, Augen zu und drauf....
Ich überlegte kurz, ob ich den Hop-On, Hop-Off-Bus nehmen sollte. Ich entschied mich dagegen. Trotz drohender "Gefahr" von oben marschierte ich los. Vorbei am Bozner Platz und dem Rudolfsbrunnen.
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Leider sind die Bilder nicht so gut. Die Innsbrucker Altstadt ist im Moment Großbaustelle. Und es war schwer, eine gute Stelle zum Fotografieren zu finden, ohne das man einen Bagger auf dem Foto hat.
Dort suchte ich als Erstes ein Restaurant auf. Frühstück war angesagt. Bei einer Tasse Cappuccino und einem Stück Apfelkuchen sah den Wagemutigen beim kraxeln auf den Felsen mit dem Gipfelkreuz zu. Nix für mich. Ich genoß lieber den Ausblick auf Deutschland und Österreich. Nach der Stärkung nun der Rundgang.
Blick auf den Eibsee und ins Tal Richtung Garmisch-Partenkirchen.
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Dafür, dass es ein Wochentag (Mittwoch) war, herrschte hier richtig Gedränge wie vor Corona-Zeiten. Mir wurde das allmählich zuviel. So entschloss ich mich, wieder mit der Seilbahn nach unten zu fahren und noch ein wenig auf dem Zugspitzplatt zu verweilen. Und was zu Essen. Es war schon nach Mittag. Also auf zur Seilbahnstation. Dort wieder angekommen, machte ich mich auf die Suche. Und fand einen Platz im Außenbereich. Die Temperaturen ließen es auch zu, draußen zu Essen.
Ich bestellte mir ein "Helles vom Faß" 0,5 l (Löwenbräu) und ein "Bayerisches Bowl" (Salat mit Weißwurst, Rettich, Radieschen, Brezen). War sehr lecker. Und eine große Portion. Rund 18 € bezahlte ich dafür. Fand ich ok.
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Danach ging es mit der Zahnradbahn wieder Richtung Tal. Gegen 16 Uhr war ich dann wieder am Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen. Gepäck aus dem Schließfach, ab zum Hotel. Über ein Buchungsportal hatte ich das Hotel "Vier Jahreszeiten" gebucht. Die Unterkunft lag direkt am Bahnhof.
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Schnell den Koffer ausgepackt, dann ab unter die Dusche. Das tat richtig gut. Frisch "gestylt" ging es nun wieder auf die "Piste". Ein Rundgang stand auf dem Programm.
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Doch allmählich schlug die Müdigkeit durch. Der fehlende Schlaf der letzten Nacht haute nun durch. Ich hatte keine Lust mehr und drehte um. Im Hotel eigenen Restaurant saß ich zum Abend. Danach war aber wirklich "Schicht im Schacht".
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Urlaub. Ich musste mal raus. Zur Auswahl standen die Nordsee, das Allgäu, das Berchtesgardener und Werdenfelser Land. Mein Topfavorit war Sylt. Doch als ich die Bahnpreise gesehen hatte, war die Insel raus aus der "Verlosung". Nun also die Berge. Nach einigem Hinundher entschied ich mich für das Werdenfelser Land. Zugspitze geht immer. Da ich aber nur eine Woche Urlaub hatte, dazu noch Termine, musste ich mich mit zwei Tagen "Auszeit" begnügen. Aber besser wie nix.
Dienstag, 11.08.2020
Um 20:11 Uhr war Abfahrt in Bous. Umstieg in Saarbrücken. Weiter ging es um 20:47 Uhr Richtung Mannheim. Dort hatte ich nun zwei Stunden Aufenthalt. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre fahre ich grundsätzlich ein bis zwei Züge früher. Um 01:06 Uhr ging es mit dem ICE 619 weiter nach München. Der Zug war pünktlich, Klimaanlage funktionierte und auch mit Maske war es kein Problem. Und alle hielten sich daran.
Um 5:53 Uhr war ich am Umsteigepunkt München-Pasing angekommen. Hier hatte ich nun gut 40 Minuten Zeit zum Umsteigen. Um 6:38 Uhr ging es mit dem RE der "Werdenfelsbahn" weiter Richtung Garmisch-Partenkirchen. Das Ziel erreichte ich dann um 7:54 Uhr. Koffer und Tasche im Schließfach verstaut, dann gleich zur Zugspitzbahn. Diese befindet sich gegenüber des Bahnhofes. Der aktuelle Fahrpreis beträgt 59,90 € für die Fahrt zur Zugspitze.
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Hier kann man zur Seilbahn wechseln. Zunächst wollte ich damit nach oben fahren, aber als ich die Schlange beim Eingang sah, entschied ich mich für die Weiterfahrt mit der Zahnradbahn.
Vielen Dank für Euer Lob. Ok, das Wetter hätte besser sein können. Aber ich bin froh, dass es sich bis abends gehalten hat. Mal sehen, wie es dann im Oktober wird.
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Nach diesem ausgiebigen Spaziergang ging es nun zurück. Wir standen vor der Wahl: mit Bus 111 zurück oder Laufen. Wir entschieden uns für letzteres. Zunächst ein kleines Stück an der Elbchaussee entlang, dann durch den Hindenburgpark wieder runter zum Elbufer. Mich überkam es, die Füsse in die Elbe zu stecken. Das tat gut.
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Gut eine Stunde verbrachten wir dort. Dann beschlossen wir, mit der Fähre 62 zurück zu den Landungsbrücken zu fahren. Über der Stadt hing bereits eine "schwarze" Wand. Das bedeutete nix Gutes. Bevor es losging, wollten wir wieder zurück sein. Vorbei an der MS Europa 2, die am Cruise Terminal Altona lag.
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Und dann erreichten wir auch schon wieder Brücke 3 an den Landungsbrücken. Nun war es Zeit, sich zu verabschieden. Ich überlegte kurz, ob ich noch durch den Elbtunnel laufen sollte. Ich entschied mich aber dann dagegen. Stattdessen fuhr ich mit der U 3 zum Rathaus. Ich wollte mir für die Rückfahrt noch eine Decke organisieren. Falls die Klimaanlage erneut ausfallen sollte. Unkosten, die so nicht geplant waren.
In Karstadt fand ich das, was ich wollte. Ich war nur 15 Minuten im Kaufhaus. In dieser Zeit öffnete der Himmel seine "Schleusen". Ich staunte nicht schlecht, als ich raus kam. So einen Platzregen habe ich selten gesehen. So entschied ich mich, in die Europa-Passage, die gegenüber von Karstadt liegt, zu gehen. Ich wollte mir noch Verpflegung für die Rückfahrt besorgen. Nachdem das erledigt war, musste ich mir Gedanken, was ich mit der verbleibenden Zeit anfange. Weitere Unternehmungen waren bei diesem Regen nicht möglich. So hieß es nun: Zeit absitzen.
Mit der S 1 fuhr ich zum Hauptbahnhof zurück. Ich musste noch meine Tasche aus dem Schließfach holen. Draußen machte es immer noch wie dolle. Also fuhr ich mit der S 1 zurück nach Altona. Dort wartete ich dann auf die Abfahrt. Schade um die 2 Stunden. Geplant war noch ein kleiner Spaziergang an der Außenalster.
Gegen 22 Uhr wurde der IC 2021 nach Frankfurt bereitgestellt. Ich machte es mir bequem. Und aß mal was. Die Klimaanlage funktionierte, auch "Saft" war auf der Dose. So konnte ich mein Handy laden. Der Akku war leer. Der Zug fuhr planmäßig um 22:30 Uhr ab. Und ich hatte Glück. Ich saß die ganze Nacht allein im Abteil. So konnte ich es mir gemütlich machen.
Bis Köln verlief die Fahrt ohne Probleme. Dann ging es wieder los. Aufgrund einer Oberleitungsstörung musste der IC umgeleitet werden, was Auswirkungen auf meinen Anschluss in Koblenz hatte. "RB 81 nach Trier konnte leider nicht warten!". Es ging gerade mal um 5 (!!) Minuten. Folge: wieder 2 Stunden Wartezeit. Aber ich hatte den ganzen Bahnhof für mich! Zum Glück war es angenehm draußen, so dass ich mich dort hinsetzen konnte. Sämtliche Sitze sind zur Zeit aufgrund der Corona-Verordnung in der Bahnhofshalle gesperrt.
Um 7:05 Uhr ging es mit dem RE 1 Richtung Saarland. Um 10 Uhr war ich wieder zu Hause.
Fazit: es war ein wunderschöner Tag an der Elbe. Bahnfahren zu Corona-Zeiten etwas Gewöhnungsbedürftig, aber es ging. Ok, ich hatte auch eine Tages-Rand-Verbindung. So ließen sich die Vorgaben besser umsetzen. Tagsüber dürfte das anders aussetzen, so mal es jetzt auch mit den Sommerferien losgeht. Ich freue mich schon auf das Wiedersehen mit Hamburg im Oktober, unabhängig davon, ob die Kreuzfahrt stattfindet oder nicht. Hamburg kann man immer wieder besuchen. Wunderschöne Stadt!
Dank des Online-Tickets konnte ich gleich durchgehen. Einmal gescannt, dann war ich schon drin. Die Verantwortlichen haben die Abstands- und Hygieneregeln gut umgesetzt. Es wurde die WuStVo (Wunderlandstraßenverkehrsordnung) eingeführt. Das ist echt cool und witzig. Schon beim Eingang von der Straße geht es los. Im Einbahnstraßensystem wird man hier gut durchs Wunderland geführt. Und es funktioniert einwandfrei.
Bevor ich startete, verstaute ich meinen Rucksack und meine Jacke im Schließfach. Auch hier wurde genau drauf geachtet, dass der Abstand von 1,5 m eingehalten wird. Und auch die Benutzung der Toiletten ist dahingehend geregelt, dass jeweils nur eine Person im Raum sein darf. Bedeutet: längere Wartezeit vor dem Toilettengang.
Nun ging es los. Gespannt war ich auf den Themenbereich Italien. 2015 war ich zuletzt hier gewesen. Da war dieser gerade in Bau. Es wurden drei tolle Stunden.
Nach dem Besuch erhielt ich eine Whatsapp von der Dame, mit der ich verabredet war. Sie war mit ihrem Mann gerade auf dem Michel. Also dahin. Gehzeit ca. 10 Minuten. Dort angekommen, meldete ich mich bei ihr. Kurz darauf ein herzliches "Hallo". Zusammen mit ihrem Mann und einem Bekannten machten wir uns Richtung Landungsbrücken auf. Dort nahmen wir die Linie 62 nach Finkenwerder. Dort stiegen wir auf die Linie 64 um. An der Haltestation "Teufelsbrück" stiegen wir aus. Dort nahmen wir einen kleinen Imbiss zu uns, bevor wir dann los marschierten.