Beiträge von seenixe

    Bis jetzt kam ich als absoluter Bahnfan voll auf meine Kosten. Doch es sollte noch besser werden, das aber ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Vom Gremmelsbacher Tunnel musste ein kurzes Stück bergauf klettern. Es war nicht immer einfach, den richtigen Tritt zu finden. Dank der Wanderstöcke war das aber kein Problem. Die Sonne versuchte nun, sich gegen die Wolken durchzusetzen. Doch die Wolken verhinderten das. Noch. Ich hoffte, dass es auch so blieb. Bis jetzt war es zu ertragen. 300 m legte ich nun zurück.


    Station 6: Oberer Dreibahnenblick

    Der Untere Dreibahnenblick war Station 2, die ich zum Schluss besuchen wollte, es aber dann sein ließ, weil die Hitze mit fast 38°C zu groß geworden war. An dieser Station verweilte ich 1,5 Stunden. Und bekam meinen "Spaß", denn heute war wohl "Tag des ICE auf der Schwarzwaldbahn" angesagt. Normalerweise verkehrt hier keiner (außer ein "Touri-ICE" in den Sommermonaten an den Wochenenden; Samstag hin nach Konstanz, Sonntags zurück nach Köln).

    Aufgrund einer Tatsache (ich nehme mal an Baustellen) wurde heute massiv umgeleitet. Das wusste ich aber nicht, als ich mich am Morgen auf dem Weg zur Tour machte. Ich geriet auf der Aussichtsplattform fast in die Ekstase. Am Vorabend hatte ich mir Gedanken gemacht, wo ich den "Touri-ICE" abpassen wollte. Es gab mehrere Möglichkeiten. Die Begegnung sollte zwischen 14 und 15 Uhr stattfinden.

    Auf einer Bank, die unter einem Baum stand, machte ich es mir zunächst mal bequem. Inzwischen war es Mittag geworden. Mittagessen war angesagt. Das bestand aus zwei Bananen und Wasser. Und wieder ein toller Blick über den Schwarzwald.






    Ich stand eine Weile da. Und genoss die Aussicht. Auf einmal fingen die Schienen an zu summen. Ich bereitete mich vor. Ich erwartete den RE 2 und bekam den ICE 4! Krass, was war das denn? 8| Und dann noch den ICE 4 mit 14 Wagen (Baureihe 412; 346 m lang; Anzahl Passagiere 830):!:

    Der ICE war in Richtung St. Georgen unterwegs.


    Das war ein ausgesprochener Glücksfall. Ich wollte danach weiter gehen, doch irgendwas in mir sagte mir, warte noch einen Moment. Und dann kam auch schon ein ICE 4 in Gegenrichtung. Mensch, war das irre! Diesen Zug konnte ich dann auf allen drei Ebenen sehen.




    Nach ausgiebigen Zuggucken ging es weiter zur nächsten Station.


    Station 5: Gremmelsbacher Tunnel

    2 km hatte ich zu diesem Zeit schon geschafft. Hier wurde das "Hören der Schwarzwaldbahn" behandelt. Ein ausgedientes Streckentelefon diente als Hilfe dafür.







    Weiter. Unter der Schwarzwaldbahn durch vorbei an einem kleinen Bach (der aufgrund der großen Hitze ausgetrocknet) ist zum Gremmelsbacher Tunnel. Hier erwischte ich einen Güterzug in Fahrtrichtung St. Georgen und die RE 2 in Fahrrichtung Triberg.





    Station 4: Vierbahnenblick

    Hier hielt ich mich lange auf. Man hatte einen tollen Blick über den Schwarzwald und die Kehrschleifen der Schwarzwaldbahn. Inzwischen hatte ich Gesellschaft bekommen. Eine junge Taiwanesin hatte sich dazu gesellt. Wir kamen ins Gespräch. Es wurde eine nette, kurze Unterhaltung. Danach marschierte sie weiter. Von weiten hörte man bereits einen Zug. Sehen konnte man ihn noch nicht.




    Blick auf das Gutachttal und die Kuckucksuhr und die Kehrschleife. Ich hatte schon einige Höhenmeter hinter mir.



    Der RE 2 in Fahrtrichtung Offenburg.


    Der RE 2 in Richtung Fahrtrichtung Konstanz an Station 2

    Immer an der Gutach vorbei ging es nun zum Kuckucksuhren-Park. Dort befindet sich der Aufstieg zum Unteren Pfad.





    Um 8:15 Uhr stieg ich den Pfad ein. 20 Serpentinen lagen nun vor mir. Ich war gespannt, was mich auf dem Weg nach oben erwartete. Start war bei 596 Höhenmeter. Der höchste Punkte war 780 m. Geschichte des Baus und der laufende Betrieb der Schwarzwaldbahn, erbaut von Robert Gerwig von 1863-1873, werden hier in insgesamt 16 Stationen (Unterer und Oberer Pfad) einem näher gebracht. Beide Wege sind jeweils 6 km lang.

    Der Anstieg forderte schon gleich alles. Nun gut, ich wollte es ja so haben. Über Stock und Stein, ging es in den Wald hinein. Hier war es erträglich. Noch.





    Nach mehreren Trinkpausen war ich nach gut 65 Minuten oben. Geschafft.


    Freitag, 14.08.2026 - Anreise nach Triberg

    Der 2. Teil des Erlebnispfades stand. Dafür hatte ich das das Wochenende vom 14.08.-16.08.2026 ausgesucht. Nach der Arbeit ging es gleich nach Triberg. Und schon die Anreise nach Triberg wurde wieder mal ein "Erlebnis". SEV (Schienenersatzverkehrt Saarbrücken - Kaiserslautern) stand an. Mit dem Bus ging es um 12:06 Uhr Richtung Pfalz. Hier merkte ich schnell, wie praktisch doch die Bahn ist, wenn sie fährt, auch wenn es "nur" ein RB ist. Statt 60 Minuten waren wie knapp zwei Stunden unterwegs. Nicht nur an der Bahnstrecke wird gebaut, Baustellen ohne Ende auch auf den Straßen. Kurz vor 14 Uhr waren wir am Hauptbahnhof in Lautern. Die Hitze war schon wieder unerträglich. Weiter ging es nun mit der S 1 Richtung Mannheim. Leider konnte ich heute nicht über Landau/Pfalz abkürzen, da auch auf der Strecke Landau-Karlsruhe gebaut wurde.

    In Schifferstadt stieg ich um. Nun sollte es mit der S 3 weiter Richtung Karlsruhe gehen. Nur vier Haltestellen bis Karlsruhe. Doch leider gab es auch hier Probleme. Die S-Bahn fuhr heute aufgrund hoher Eingangsverspätung nur bis Germersheim. So musste ich auf den nächsten Zug Richtung Mannheim warten. Dadurch verlor ich viel Zeit. Zum Glück konnte ich in in Mannheim am Bahnsteig gegenüber gleich in die S 9 nach Karlsruhe umsteigen. Doch auch dieser Zug hatte Verspätung. Nach einer Stunde erreichte ich Karlsruhe. Ich hatte Glück, denn auch der RE 2, der Schwarzwald-Express, der zwischen Karlsruhe und Konstanz hin und her pendelt, hatte Verspätung. Um 17:15 Uhr ging es endlich Richtung Schwarzwald. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits mehr als fünf Stunden unterwegs. Vier Stunden heute bis Mannheim - Rekord. Normal sind 1,5 Stunden von Saarbrücken.

    Freitagabend, Wochenende, Feierabendverkehr. Der RE wurde brechend voll. Zudem funktionierte die Klimaanlage im Zug nicht richtig. Ich war froh, als ich um 18:40 Uhr - mit zwei Stunden Verspätung - in Triberg eintraf. Mein Taxi zum Hotel stand auch schon bereit. Im Hotel angekommen, erst mal unter die Dusche.

    In Triberg findet jeden Freitagabend während der Sommermonate Live-Musik im Städtchen statt. Der Veranstaltungsort erinnerte an einen Weihnachtsmarkt - mitten im Sommer bei 36°C. Trotz der Hitze war dieser gut besucht.

    Ich probierte bei dieser Gelegenheit die Schwarzwald-Mule. Hat echt lecker geschmeckt.



    Ich aß schnell eine Portion Pommes. Dann ging es zurück durchs nächtliche Triberg zum Hotel.




    Ich wollte morgen früh raus, da für diesen Tag sagenhafte 38°C angesagt waren. Ich wollte oben sein, bevor die Sonne ihre ganze Kraft entfalten konnte.


    Samstag, 15.08.2026 - 2. Tag Triberg - Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad - Unterer Pfad


    Um 6 Uhr klingelte der Wecker. Eine Dusche, dann ging es auf die Tour. Triberg am frühen Morgen. Fast für mich alleine.





    Sonntag, 05.07.26 - Heimreise ins Saarland

    Und schwupps, war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Leider. Ich hätte gerne noch 1-2 Tage weiter gemacht. Es war einfach zu gut und zu schön. Aber so bleibt ja noch eine Option offen. Die werde ich dann im August ziehen, vorausgesetzt, wir haben keine Hitzewelle. Nach wird der untere Pfad in Angriff genommen - als Vorprogramm zu meinen Kurztrip ins Berchtesgadener Land.

    Nach dem Frühstück verließ ich das Hotel. 1,5 km bis zum Bahnhof. Geplant war die Heimfahrt für 10:15 Uhr. Aufgrund diverser Baustellen musste ich meine Pläne umstellen. Zwischen Neustadt/Weinstr und Hochspeyer war an diesem Sonntag SEV (Schienenersatzverkehr). Darauf hatte ich keine Lust. So beschloss ich, die Heimfahrt über Frankfurt anzutreten. Hat mich zwar 3 Stunden gekostet, dafür verlief alles planmäßig.

    Der RE 2 kam planmäßig. Und war auch schon gut besetzt. Richtig voll wurde der Zug ab Hornberg. Da standen die Leute wie die "Ölsardinen" in den Gängen. Teilweise waren die Türen blockiert. Der Triebfahrzeugführer musste mehrmals drauf hinweisen, sich besser zu verteilen. Fahrräder kamen zum Teil nicht mit. Freitag und Sonntags kann man einfach keine Bahn fahren. Ich war froh, als wir Karlsruhe erreichten. Von dort ging es nun mit der S9 nach Mannheim, von dort mit dem ICE nach Frankfurt und von dort mit dem RE 3 nach Saarbrücken. In Frankfurt das gleiche Spiel: Zug bis zum Anschlag voll. Auch hier kam es zu Verzögerungen. Mit einer geringfügigen Verspätung von 5 Minuten erreichten wir Saarbrücken. Kurz vor 20 Uhr war ich wieder zu Hause.

    Zurück am Bahnhof ging es jetzt mit dem Bus 550 nach Triberg. Ich war "platt". Im Hotel angekommen, ging es erst einmal unter die Dusche. Das Abendessen genoss ich im Hotel eigenen Restaurant auf der Terrasse. Ein hausgemachter Holunder-Quitten Spritz und orginial Schwarzwälder Maultaschen genoss ich zur Stärkung.



    Nach dem Abendessen ging ich zu den Wasserfällen. Eigentlich wollte ich es nicht, da ich ja erst vor kurzem bei einem Tagesausflug (5. Juni) da war. Aufgrund der Gästekarte des Hotels hatte ich den Eintritt frei (sonst 9 €). Bis ganz hoch schaffte ich es nicht mehr. Die Oberschenkel "brannten". Inzwischen war auch die Sonne weg, und es war jetzt angenehm. Und es war fast menschenleer.






    Nach diesem letzten Spaziergang ging es ins Hotel. Ich konnte nun wirklich nicht mehr. Kaum im Bett, schlief ich auch schon ein.

    In Triberg zurück, erst mal ins Geschäft, mir was kaltes zum Trinken kaufen. Kurze Rast, bevor es weiter Richtung Bahnhof ging. Mein linkes Knie schmerzte ganz schön. Auf dem Rückweg ging es dann am Robert-Gerwig-Denkmal vorbei (Station 8). Diesem genialen Menschen, dem wir eine der schönsten Bahnstrecken Deutschlands zu verdanken haben; der mit den wenigen Hilfsmitteln seiner Zeit innerhalb von nur 10 Jahren (!!) eine Strecke mit 39 Tunnels hochgezogen hat, eine Meisterleistung, die ihresgleichen sucht (mit Ausnahme der Gotthard-Bergstrecke in der Schweiz. Hier war Gerwig auch ab 1875 mit am Werk).



    Station 15: Nußbacher Bahnhof (Strukturwandel); 745 m ü. NN

    1981 stillgelegt. 1984 wurde das Bahnhofsgebäude abgerissen. Schade eigentlich, das hätte man jetzt prima als Gasthaus nutzen können. Doch damals hatte man wahrscheinlich noch nicht an den Erlebnispfad gedacht. Chance vertan. Der Abstieg zum Bahnhof war allerdings schon eine kleine Herausforderung und ging ordentlich in die Knochen. Mein Knie meldete sich. Zum Glück gab es dort eine Bank, so dass ich eine längere Pause einlegen konnte. Die letzte Banane wurde "verdrückt". Mein Wasservorrat ging nun auch langsam zu Neige. Was für mich bedeutete, sich in Richtung Triberg aufzumachen.



    Nach Talabwärts ging es wieder durch die pralle Sonne Berg hoch zum Ausgangspunkt Station 11. Rechtzeitig, um den Schwarzwald-Express zu erwischen, bevor er in den Tunnel einfuhr (Fahrrichtung St. Georgen).

    Zurück an Station 10 vorbei. Dort durfte ich dann wenig später einen ganz seltenen Gast auf der Schwarzwaldbahn begrüßen: den ICE (Fahrtrichtung Konstanz). Leider hatte ich da gerade nicht mein Handy zur Hand. :(

    Wieder an Punkt 9 angekommen, ging es nun abwärts Richtung Triberg. Das Gefälle hatte es in sich. Meine Knochen haben sich "bedankt". Ein paar mutige Radfahrer (mit und ohne Akku) kamen mir entgegen. Bei der Hitze den Berg hoch: Respekt!

    Mir "brannten" inzwischen die Sohlen. Zu den Stationen 13 und 14 ging es durch den Wald. Wohltat.


    Station 13: Der Bahnwärter - Signaltechnik; 760 m ü. NN

    Hier musste ich erstmals die Bahngleise überqueren. Das ist aber auch die einzige Stelle auf dem Pfad, wo das passiert. Vorsichtig "pirschte" ich mich an den Übergang ran. Oh, Blocksignal stand auf Grün. Also war was im "Anmarsch". Schnell huschte ich rüber. Kurz darauf schlossen sich die Halbschranken.

    Da kam er auch schon der RE 2 aus St. Georgen Richtung Triberg.


    Die Schranken gingen wieder hoch. Aber nur für ein paar Minuten. Jetzt kam der Gegenzug aus Triberg.



    Station 14: Technik und Spiel; 760 m ü. NN

    Diese Stelle fand ich richtig gelungen. Spiel- und Grillplatz verbunden mit Wissen. Das Grillgerät ließ Heimatgefühle aufkommen. :P




    Das war die Station auf dem oberen Erlebnispfad. Nun hatte man die Wahl: nach St. Georgen durchzulaufen oder den gleichen Weg zurück. Für mich hieß es: Marsch zurück. Kurz nach Station 12 gab es nun den Abzweig zur Station 15: der Abstieg zum ehemaligen Bahnhof Nußbach.

    Blick auf Station 10 (Hofleben, 741 m ü. NN)



    Station 11 (Panoramen und Landschaft, 780 m ü. NN). Toller Blick hier über den Streckenverlauf. :thumbup:Unglaublich schön. Leider wurde das Bild durch die Hitze "verbrannten" Wiesen und Feldern etwas getrübt. Alles braun und strohtrocken. :( Hier war ich zumindest mal nicht alleine; zwei Wanderinnen genossen auch die herrliche Aussicht auf den Schwarzwald. Ich kam mit ihnen ins Gespräch. Kurzer Plausch, dann ging es weiter. Am Nachmittag hatte ich das Glück, den Schwarzwald-Express hier zu verwischen. :)



    Allmählich wurde es unangenehm. Obwohl "nur" 25°C , "knallte" die Sonne richtig runter. Kaum Schatten, nur Asphalt. Aufgeben war jetzt allerdings keine Option. Ich hatte gerade meinen Lauf. Also weiter.


    Station 12: Eisenbahn als Lastenträger; 780 m ü. NN

    Damit war der höchste Punkt des Erlebnispfades erreicht.



    Nach der Stärkung ging es weiter. Hier an Station 9 (Topografie )gibt es den Schnittpunkt zwischen den Unteren und Oberen Pfad. Ich überlegte, wie es nun weiter gehen sollte. Ich beschloss, ein Stück des Unteren Pfads zu erkunden.


    Blick auf Triberg

    Zurück zur Station 9. Nach der Unterführung befand ich mich auf dem Oberen Pfad.

    An Station 16 (Leben an der Schwarzwaldbahn) fand ich ein schönes Plätzchen, um ein wenig zu verweilen. Mit einem tollen Blick auf die Bahn. Am Fahrplan orientierte ich mich, wann der Schwarzwald-Express vorbei rauschte.

    Um 11:50 Uhr war es dann soweit. Der RE Richtung Konstanz kam. Pünktlich.

    Hier hatte ich nun die Wahl, den Weg über einen Waldweg fortzusetzen oder über die Straße. Ich nahm die Straße. Der Weg führte zur Station 11 (Panoramen und Landschaft) mit Abzweig zur Station 10 (Hofgeschichten). Ich überlegte kurz, ob ich runtergehen sollte. Inzwischen war es Mittag geworden, und die Sonne "knallte" schon mächtig vom Himmel. Ich verzichtete drauf. Vielleicht auf dem Rückweg.

    Nach diesem ersten, ausführlichen Rundgang bekam ich Hunger. Ich suchte mir ein Restaurant. Zudem "brannten" die Sohlen. Bei einem kühlen Bierchen und einem leckeren Garnelen-Salat ließ ich es mir gut gehen.



    Nach diesem Abendessen war aber für mich "Schicht im Schacht".


    Samstag, 04.07.2026 - Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad - Oberer Pfad


    Nach dem Frühstück ging es nun auf die "Piste". Vom Hotel zunächst mal 1,5 km zum Bahnhof. Dort stand ich nun eine Weile und überlegte, was ich als erstes in Angriff nehme. Ich entschied mich für den Oberen Pfad. Der Aufstieg war allerdings nicht weniger heftig. Zumindest war er breit und asphaltiert. Oben an Station 9 angekommen, lief mir schon die Brühe in Strömen. Und da war es erst kurz vor 11 Uhr. Zum Glück waren für diesen Tag nur Temperaturen um die 25°C angesagt. Dort gab es erst mal eine längere Trinkpause. Zudem verdrückte ich mal zwei Bananen.

    Während ich dort "chillte", rauschten die Züge über mir vorbei. An jeder Station hängen Fahrpläne aus, wann die Züge an der entsprechenden Stelle vorbei fahren. Ich hatte sogar Glück und erwischte einen "Flirt" der SBB. Die Schweizer auf der Schwarzwaldbahn? Hatte der sich verfahren? ;)