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Unser erster Anlauf in einem australischen Hafen; heute ziehen wir auf eigene Faust los. Wir lassen erstmal alle, die früh unterwegs sind, um 8Uhr von Bord gehen - wäre also theoretisch genug Zeit fürs Frühstück gewesen - wir waren aber noch so pappsatt von gestern, dass uns ein Café Latte reichte.
Gegen 9Uhr sind wir dann auch runter vom Schiff und mit dem Taxi zum Queen Victoria Market gefahren. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Trödelmarkt, Lebensmitteln und Delikatessen. War ganz schön was los - ist aber auch logisch am Tag vor Heiligabend.
Vom Markt aus sind wir Richtung Downtown gelaufen.
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Im Vorfeld der Reise hatte ich mir einen Weg durch die Stadt gesucht, der an vielen sehenswerten, teilweise alten Gebäuden vorbei führte. Wir kamen dabei auch durch viele schöne Arkaden mit zahllosen Cafés, Restaurants, kleinen Läden usw.
Hach, ist das herrlich! Ausschlafen! Nichtstun! Die morgendliche Portion Koffein in Form eines Café Latte habe ich am Café Al Bacio geholt (es gibt keine Kaffeemaschine in der Kabine) - dort kann man von einfachem Espresso bis hin zu verschiedensten Kaffeespezialitäten so ziemlich alles bekommen, was das Herz begehrt. Dazu frisch gebackene Muffins oder anderes süßes Gebäck.
Gefrühstückt haben wir dann im Oceanview Café - Bilder vom Buffet-Restaurant folgen am nächsten Seetag.
Dann war unser Cruisecritic-Treffen, bei dem auch einige Offiziere anwesend waren und sich mit den Gästen unterhalten haben.
Danach wurde es Zeit für einen Spaziergang über die Außendecks.
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Auf dem Weg zur Hotglass-Show. Die findet immer an Seetagen statt - meistens sogar zweimal. Am Ende der Reise werden dann einige Werke für einen guten Zweck versteigert. Ist schon interessant, was alles so aus Glas gemacht werden kann.
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Hier stimmte einfach alles: der Service war perfekt und dabei unaufdringlich, die Qualität des Essens war echt gut und die Portionen so groß, dass wir keinen Platz mehr fürs Dessert hatten (den Fehler haben wir beim zweiten Mal nicht gemacht). Die Fotos zeigen das Antipasti-Board, Flatbread Pizza, Skirt Steak und Filet Mignon.
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Unser Frühstück haben wir ein letztes Mal am Circular Quay eingenommen - heute mit Blick auf unser Schiff. Anschließend sind wir zurück zum Hotel, haben unsere Koffer gepackt und sind dann zum Schiff gelaufen - sind keine 10 Minuten Fußweg vom Hotel. Gegen 10.30Uhr haben wir unsere Koffer abgegeben, zum Check-In, durch die Security - wir haben nicht mal 20 Minuten gebraucht, bis wir an Bord waren! Nachdem wir unseren Begrüßungssekt getrunken hatten, haben wir ein Specialty Dining Package für drei Restaurantbesuche gekauft - schließlich muss das Bordguthaben ja auch genutzt werden. Wir hatten "go best" gebucht; das beinhaltet das Service-Entgelt, unbegrenztes Internet, Premium-Getränkepaket und eben 300$ Bordguthaben pro Kabine. Dann sind wir zur Mast Bar auf Deck 14 (Bilder folgen) und haben mit Blick auf das Pooldeck etwas getrunken.
Als Gäste der Concierge Class durften wir zum Mittagessen ins Bedien-Restaurant. Das hat uns gut gefallen - das Buffet ist ja am Anreisetag oft tierisch voll. Nach dem Essen waren die Kabinen schon freigegeben - also haben wir mal unser Zuhause für die nächsten 24 Tage inspiziert:
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Jörgs Koffer war schon da - meiner hat deutlich länger gebraucht: das kleine Taschenmesser im Kulturbeutel hatte wohl die Aufmerksamkeit der Security erregt... (Es klebte ein Schild "knife" auf meinem Koffer - er war aber nicht geöffnet worden.) Die Zeit bis zur Seenotrettungsübung haben wir an der Sunset Bar "überbrückt". Die Übung war - wie schon von Astrid @goldast geschildert - nun ja: anders... Zunächst ein Zeichentrickfilm übers richtige Händewaschen - der eigentliche Sicherheitsfilm war wie ein Agenten-Thriller für Arme aufgemacht. Nicht nur wir haben uns verwundert die Augen gerieben... Auch diese Veranstaltung war irgendwann zu Ende - jetzt schöne Plätze fürs Auslaufen sichern! Haben wir geschafft und das Auslaufen von der Sunset Bar aus verfolgt.
Gute Idee, liebe Siegrid @uschisiggi , alle Mitreisewilligen auf dem Rasen zu versammeln - dann hat jeder Platz - und der Weg zur Sunset Bar ist nicht weit.
Mann, wir waren schon ganz schön erledigt nach diesem anstrengenden aber wunderschönen Tag und hätten uns gerne einfach nur noch auf die Terrasse gesetzt. Wir haben aber noch keine Bilder im Dunkeln! Und wenn wir die heute nicht machen, wird das nix mehr! Also kurz renovieren, eine halbe Stunde später haben wir uns wieder getroffen und sind nochmal los:
(Zum Pylon Lookout komme ich noch, wenn wir wieder in Sydney sind.)
Heute war frühes Aufstehen angesagt: bereits um 7.15Uhr wurden wir am Hotel abgeholt - Ziel des heutigen Tages: die Blue Mountains! Wir hatten eine private Tour gebucht, um möglichst den Menschenmassen zu entgehen; der Plan ging auf. Insgesamt gab es 5 Sitzplätze in Pauls Land Rover - mit von der Partie waren zwei junge Frauen aus Singapur bzw. London. Wo immer es möglich war, ist Paul mit uns über unbefestigte Straßen und Wege gefahren - ohne Geländewagen nicht machbar - und für Busse schon gleich gar nicht. So hatten wir viele wunderbare Plätze für uns alleine.
Wir haben Sydney über die Harbour Bridge verlassen und uns auf den Weg in die Blue Mountains gemacht. Eine Theorie besagt, dass die Berge ihren Namen von den am Nachmittag aufsteigenden ätherischen Ölen der Eukalyptus-Bäume haben. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt, auf der Paul uns viel Wissenswertes erzählt hat, haben wir unseren ersten Aussichtspunkt erreicht: Jamison Valley.
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Hier gab es dann Morning Tea, Kaffee, frische Früchte und zwei "National-Süßigkeiten": Anzac-Biscuits und TimTams. Da ich ja aus dem Forum wusste, wie man die isst, musste ich es auch gleich ausprobieren:
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Ich habe noch nie vorher Kakadus in der freien Natur gesehen; hier gab es viele davon - nur die schwarzen waren leider zu weit weg, um ein gescheites Foto von ihnen zu bekommen.
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Nachmittags ging's dann über Stock und Stein zu weiteren Aussichtspunkten - teilweise direkt mit dem Auto zu erreichen, teilweise sind wir ein Stück gelaufen.
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Auf dem Rückweg nach Sydney sind wir in ein kräftiges Gewitter geraten - die Temperaturen fielen auf 23°C - macht nix: wir saßen warm und trocken, und tagsüber hatte das Wetter gehalten. Gegen 17Uhr waren wir wieder zurück am Hotel. Eigentlich wollten wir uns nur noch platt auf die Terrasse setzen - aber da war doch noch was...
Danke für Euer Lob und das große Interesse an unserer Reise!
Schwindelfreiheit ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Bridge Climb - nicht nach unten gucken wäre ja keine Alternative... Was vielen Leuten mehr Probleme macht, sind die Gitterroste: man kann durchsehen, es wackelt ein bisschen (da drunter befinden sich schließlich eine achtspurige Straße und Schienen) - und es kann recht laut werden. Als besonders anstrengend haben wir den Climb eigentlich nicht empfunden; wir haben oft Pause gemacht, es gab Wasserspender - und bestimmt war auch eine ordentliche Portion Adrenalin mit im Spiel!
Heute stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: Weihnachten 2016 hatte Jörg mir den Bridge Climb über die Sydney Harbour Bridge geschenkt! Ein Jahr Vorfreude auf das, was uns heute erwartete. Die Wettervorhersage war schon mal gut: bis 33°C, leichte Bewölkung, etwas Wind.
Unsere Start-Zeit war 9.15Uhr. Man soll 15 Minuten vorher da sein. Eingangsbereich und Wartebereich oben.
Dann wird man aufgerufen, muss einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen, Atem-Alkoholtest: unter 0,05 Promille ist Pflicht, sonst darf man nicht teilnehmen. Danach werden die Anzüge verteilt, es erfolgt eine Sicherheitseinweisung, alle losen Gegenstände müssen in ein Schließfach. Kamera, Handy - alles strengstens verboten (man muss auch durch eine Kontrolle wie am Schiff oder Flughafen). Brille, Kappe - alles wird am Anzug befestigt - sogar ein Taschentuch, das man sich zudem ums Handgelenk wickeln muss. Dann gibt's die Kopfhörer; abschließend muss man eine Leiter "probeklettern", damit man weiß, wie das mit der Sicherung funktioniert. Nach insgesamt 50 Minuten Vorbereitung geht es dann mit maximal 14 Personen pro Gruppe los! 1332 Stufen liegen vor uns. Der höchste Punkt der Brücke liegt bei 134 Metern. Und so sieht das Ganze dann aus:
Die Fotos hat der Guide von uns gemacht; 10 Fotos waren bei uns im Preis enthalten.
Einige Fotos bekommt man zu den gekauften dazu; das hier finde ich ganz gut:
Tolle Bilder, Monika. Leider bekomm´ ich da meine Frau nicht hin.
Gruß Micha
Das ist schade, Micha, aber ich kann verstehen, wenn jemand diesen langen Flug nicht machen möchte - dazu die Zeitverschiebung von 9 (Queensland) bis zu 12 Stunden (Neuseeland).
Nach unserem hervorragenden Mittagessen sind wir mit dem Bus zur Westfield Shopping Mall gefahren. Dort befindet sich der Aussichtsturm Sydney Tower Eye. Bevor wir dort hoch gefahren sind, sind wir noch ein wenig durch die Stadt gebummelt.
Hyde Park mit Archibald Fountain und St. Mary's Cathedral
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Okay, das Foto muss ich erklären: wir waren zu dritt unterwegs (wir haben die Reise zusammen mit unserer Freundin Marion gemacht) - macht also 2 Bier für jeden (oder wir geben @Lemar und @Isuledda99 eins ab ). Es war Happy Hour - nur: wie groß ist das Bier? Ich habe den Kellner gefragt: ein Schooner! Ähm, wieviel ist das denn? Verlegenes Schweigen. Ist das kleiner als ein Pint? Ja! Na, dann bring mal bitte zwei für jeden - wir haben nämlich echt Durst! Er grinste und war kurz drauf mit dem Tablett wieder da - das tat gut!
Anschließend haben wir uns über die Pyrmont Bridge wieder auf den Weg Richtung Hotel gemacht.
Heute gehen wir in den Zoo! Genauer gesagt: heute fahren wir mit der Fähre zum Taronga Zoo - quasi schräg gegenüber vom Circular Quay. Wir haben die Fähre um kurz vor 9Uhr genommen - war fast menschenleer - viel Platz für uns zum Gucken und Genießen! Und das war unsere 12-minütge Fahrt zum Zoo:
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Schon fast schade, dass wir aussteigen mussten... Normalerweise fährt man vom Fähranleger mit der Seilbahn zum Eingang vom Zoo; wir waren aber etwas zu früh dran und sind mit dem Bus zum Eingang gefahren.
Dann sind wir doch noch mit der Seilbahn gefahren - und zwar runter und wieder hoch! Auch aus der Bahn hat man immer wieder einen fantastischen Blick auf Sydney:
@Lemar Die Bierchen sind leider schon ausgetrunken - bei der nächsten Runde bestelle ich eins für Dich mit!
@Nitsrek8 Die Oper haben wir nur von außen gesehen (bis auf die Bar). Ich sammle ja immer Gründe, um irgendwo nochmal hinzu"müssen"...
@uschisiggi Ja, der extrem günstige Tarif von 2,60AUD gilt ausschließlich sonntags, ansonsten wird nach Entfernung bezahlt - bestimmt immer noch billiger als Taxifahren.
@Steffen78 Die Jewel haben wir einige Male unterwegs getroffen - da kommen ein paar schöne Bilder auf Dich zu...
@sandy Die Rente ist noch sooo lange hin! Wer weiß, ob die Gesundheit dann noch so lange Flüge zulässt? Jetzt passte es für uns einfach.
@Isuledda99 Von dem Service im Hotel und der allgemeinen Freundlichkeit war ich total angetan - ein super Auftakt für unsere Reise! Bierchen kommen nachher noch ein paar...
@ all Ich freue mich total über das große Interesse und so viele Mitreisende! Es war wunderschön und ich hoffe, dass ich Euch mit meinem Bericht einen kleinen Eindruck davon vermitteln kann.
@Gabi46 @Tiapilar Ich könnte auch schon wieder hin - wenn's nur nicht so weit weg wäre - seufz... Mit dem Hotel haben wir einen echten Glücksgriff getan: die Lage - ich würde auch immer wieder am Circular Quay wohnen wollen - die Ausstattung: wunderschöne viktorianische Möbel und viel Platz, dazu die große Terrasse und sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter - nur das Frühstück haben wir außerhalb eingenommen; es war nicht im Übernachtungspreis enthalten und sollte 35AUD pro Person kosten.
@Hundefreundin Kopf hoch: es kommen bestimmt wieder bessere Zeiten, in denen Reiseplanung nicht nur im Kopf stattfindet, sondern zu konkreten Zielen führt!
Was kann man am besten machen, um mit dem Jetlag fertig zu werden? Richtig: sich an der frischen Luft bewegen! Für heute hatten wir uns die Küstenwanderung von Coogee nach Bondi Beach vorgenommen. Als wir morgens aus dem Hotel herausspazierten, fragte der Concierge nach unseren Plänen für den heutigen Tag. Wir sagten ihm, dass wir mit dem Taxi nach Coogee fahren und dann nach Bondi Beach laufen wollten. Ob wir noch 5 Minuten Zeit hätten? Klar - ist doch Sonntag - wir haben Zeit! Der Concierge hat uns geraten, lieber mit dem Bus (für 2,60AUD) statt mit dem Taxi (ca. 70AUD) nach Coogee zu fahren und hat uns auch genau erklärt, wie das mit den Tickets funktioniert, wo die Busse halten, welche wir nehmen können etc. Außerdem hat er selbst über 30 Jahre in Bondi gewohnt und hat uns zahlreiche kulinarische Tipps gegeben. Schon fast schade, dass wir nur für eine Mahlzeit dort sein werden...
Nach einer ca. 30-minütigen Fahrt durch die Stadt und die Vororte haben wir Coogee erreicht. Heute war es meistens bedeckt - das kam uns noch bei weitem nicht an australische Sonne gewöhnte Touris doch sehr entgegen. Die Strecke von Coogee nach Bondi Beach ist ca. 6,5km lang - wir haben uns dafür etwa 3 Stunden Zeit gelassen.
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Jetzt hatten wir uns aber wirklich eine Pause verdient. Und was haben wir vergessen: Fotos vom Essen zu machen! Es kommen aber noch einige Essensfotos - versprochen!
Wir sind dann wieder mit dem Bus nach Sydney zurückgefahren.
Uiuiuiui - da wird's aber mal eng in der ersten Reihe... Vorschlag: wir stellen uns alle an die Reling und legen das Schiff quer! :joke:
Ich freue mich, dass mich so viele liebe Foris nach Down Under begleiten möchten! Geht gleich noch weiter mit unserem 2. Tag in Sydney.
@uschisiggi Wir haben auch erst überlegt, einen Stoppover in Singapur einzulegen. Da wir aber im Februar/März 2017 schon für mehrere Tage dort waren und uns die Tage dann für Sydney gefehlt hätten, sind wir in einem durchgeflogen (Business Class). Es waren aber natürlich trotzdem zu wenig Tage für Sydney - hab noch so viel auf meiner Liste gehabt... Muss wohl noch mal dahin - irgendwann... Auch von Deinem Reisebericht habe ich mir viele Tipps für diese Reise geholt - danke im Nachhinein! Du wirst bestimmt was wiedererkennen.