Dann wollen wir mal weiterreisen.
6. Tag – Mexiko – Cozumel
Heute legten wir an Cozumel an. Heute doch tatsächlich bis kurz nach sieben geschlafen…uuppssss – somit wohl die Chance auf ein Laufband verspielt. Na ja egal, so ein Restday muss auch mal sein. Außerdem werden wir heute auf große Maya-Fahrt gehen.
Dementsprechend raus aus den Federn, frühstücken und gemütlich zum Treffpunkt. Alles ganz entspannt.
Zunächst mussten wir mit einer Fähre von Cozumel ans Festland. Ich schwöre euch, wenn ich vorher gewusst hätte, wie das wird, wäre ich von der Insel nicht runtergekommen. Dieses Ding schaukelte so dermaßen, ok es war auch echt windig und viele Wellen, ich musste mich echt konzentrieren, dass mir nicht schlecht wird. Nach 45 min. war es endlich vorbei.
Nun nur noch dem Spürhund der Mexikaner bzgl. mitgebrachtes Essen standhalten und dann konnte die eigentliche Fahrt losgehen. Kurzer Gang durch Playa del Carmen, hier sah es schon echt schön aus. Zwar ganz im Sinne für die Touris, aber sauber, schöne Einkaufsstraße und einige Hotels. Hier kann man es sich bestimmt durchaus gut gehen lassen.
Der Bus stand schon bereit, der Guide war ein Landsmann, der recht gut deutsch gesprochen hat. Aber, wir fanden seine Art zu erzählen nicht so besonders schön, so dass es für uns echt anstrengend war, ihm zuzuhören.
Es tut mir wirklich leid, wenn ich nicht ein bissl von dem wiedergeben kann, was er uns alles erzählt hat. Aber es ging nicht, ich konnte es nicht speichern im Kopf.
Ich habe dann mal ein paar Fotos aus dem Bus heraus gemacht.
Nach ca. 1 3/4 Stunden waren wir am Ziel – Coba, die Mayastadt im Dschungel.
Wir hatten uns bewusst gegen Chichen Itza entschieden, da uns die Fahrt zu lang war, dann gab es noch Mittagessen und im Endeffekt wären vor Ort nur 2 Std. geblieben. Das reicht dort niemals.
Also Coba…Außerdem steht dort auch noch eine Pyramide, die man besteigen darf. Das wollten wir natürlich tun.
Nach knapp 2 Std. Fahrt müssen vor allem die Frauen erst mal auf Klöchen. Ich fand es schon ziemlich komisch, da vor der Toilette ein männliches Wesen stand und das Toilettenpapier verteilt hat. Gut, wenn man nur „pullern“ musste. Es wäre dem einen oder anderen wahrscheinlich in der großen Schlange unangenehm gewesen, nach mehr Papier zu fragen.
Nun denn, Geschäft verrichtet – es konnte losgehen. In der Ausflugsbroschüre standen ca. 5 km Weg zum laufen. Das war auch ein Grund, warum wir das machen wollte.
Tja, und dann war nichts mit Bewegung – wir sollten uns fahren lassen. Es war auch keine andere Option zugelassen. Es war ja irgendwie cool, aber laufen hätte mir auch gefallen. Wenn ich unterwegs bin, bin ich dann doch ein Bewegungsjunkie.
Erster Stop – der gute erzählte was, ich wiederrum immer noch Probleme ihm zuzuhören, machte dann lieber Fotos. Es half ja nichts.
wobei hier weiß ich noch, dass er sagte, dass hier so eine Art Fußball gespielt wurde. Dieses Feld war sehr klein. Das in chichen Itza ist wohl größer.
Weiter gings – ab ins Taxi und gib ihm.
Nächster Stop – kurze Erzählstunde und somit ab hier 1,5 Stunden Zeit alles zu erkunden. Als erstes ging es die Pyamide hoch. Woohooo war das anstrengend. Sehr steil und uneben. Aber was soll’s. Treppensteigen ist gesund.
Der Ausblick war gigantisch:
wenigstens eins von mir, so wie hoch oben ich da steh.
Tja, und wer hoch klettert muss ja auch wieder runter. Ich sag euch, ein falscher Tritt wird dir definitv nicht verziehen, also „watch your step“.
Wir sind da noch ein wenig rumgelaufen, haben Fotos gemacht, bevor uns unser Fahrradtaxi wieder zurück gefahren hat.
Wir haben dann noch den ganzen Klimbim bewundert, ein Eis gegessen und eine Cola getrunken.
Wir wollten unbedingt diese Totenköpfe mitnehmen. Die hätten wunderbar vor unserer Haustür ausgesehen, aber sie war so groß und viel zu schwer.
Jo, das war es dann auch schon. Wir machten uns irgendwann wieder auf den Rückweg. Mir graute schon jetzt vor der Fähre.
Auf dem Rückweg hat unser Guide nicht mehr gesprochen, stattdessen ließ er 1,5 Stunden im Bus einen Film über die Mayas laufen. In Englisch. Unglaublich. Ich fand dies völlig unangemessen. Egal, ob ich mir was merken oder nicht, aber das gehört nicht dahin.
Alles in allem war somit etwas enttäuscht von dem Ausflug. Mit dem Guide hat TUI keinen guten engagiert. (das ist meine persönliche Meinung).
Wie dem auch sei, trotz allem haben wir einiges gesehen. Auf dem Fährrückweg saß ich leider so unglücklich, dass ich nicht aufs Wasser gucken konnte. Mir war somit 45 min kotzübel. Ich war froh, als ich da raus war. ![]()
Wir sind dann auf Cozumel noch etwas an der Touripromenade entlang, in der Hoffnung vll.dDoch noch irgendwas Unsinniges für zu Hause zu kaufen.
Abends gings ins Anckelmanns – ich liebe ja den WOK, das ist mega. Und Käse, der muss immer sein…
Danach noch an unsere Lieblingsbar – die Unverzichtbar – hier arbeiten die BESTEN Bartender. Der liebe Dominik, Tomas und Deyvi. Sie lieben ihren Job - zudem machen sie die besten Cocktails. Heute haben wir dann mal etwas länger gesessen, aber auch nicht zu lang.
Am nächsten Tag stand die nächste Fahrradtour auf dem Programm – Belize…