Beiträge von C_Jochum

    Samstag, 03.06.2017 - Dublin

    Wieder einmal lagen wir in einem Industriehafen. Das Begrüßungskomitee in Dublin bestand aus einem Dudelsackspieler und Trommlern, die abwechselnd ihr Können unter Beweis stellten. Auch in Dublin wurde ein Shuttlebus von Tui angeboten, es waren rund 15 Fahrminuten bis in die Innenstadt.

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    Kaum aus dem Shuttle ausgestiegen wurden wir schon von unterschiedlichen Anbietern der Hop On/Hop Off Rundfahrten angesprochen. Wir wollten aber in Richtung Trinity College und in die EInkaufsmeile.

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    In Dublin lagen wir bis 23:00 Uhr, sicherlich auch um einen Pub-Besuch zu ermöglichen. Wir hatten aber vorab einen anderen Besuch geplant.

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    Zum Abschluss des Tages ging es erneut in die "Himmel und Meer"-Lounge

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    Freitag, 02.06.2017 - Greenock

    Heute stand unser erster Ganztagsausflug (10 Stunden) über Tuicruises auf dem Programm. Treffpunkt war um 07:30 Uhr im Theater, daher klingelte der Wecker bereits um 06:00 Uhr X/ . Im Hafen hatten wir ein besonderes Empfangskommando.

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    Wir hatten uns für einen Ausflug nach Edinburgh entschieden. Die Busfahrt dauerte rund zwei Stunden, wir hatten einen schottischen Busfahrer und eine deutsche Reiseführerin. Wir wurden mit zahlreichen Infos zu Schottland und Edinburgh versorgt. In Edinburgh gab es einige Fotostops, danach ging es zu Edinburgh Castle. Im Anschluss hatten wir rund drei Stunden zur freien Verfügung.

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    Um 17:30 Uhr hieß es eigentlich "Alle Mann an Bord". Die Rückfahrt dauerte etwas länger, daher ergab sich folgendes Bild

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    Mit einer kleinen Verspätung legten wir dann bei bestem Wetter ab. Kapitän Troier legte noch eine 360 Grad Drehung an einem gekenterten Schiff ein und dann ging es weiter Richtung Dublin.

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    Donnerstag, 01.09.2017 - Belfast

    Der erste Tag mit viel flüssigem Sonnenschein. Belfast wollten wir auf eigene Faust erkunden; keiner der TUI-Ausflüge hatte uns zu 100 % überzeugt. Von TUI wurde eine Shuttlebus (sogar die berühmten Doppeldecker) in die Innenstadt angeboten, alternativ standen auch Taxis am Ausgang bereit. Es waren ca. zehn Fahrminuten bis ans Rathaus von Belfest bzw. der Touristeninformation.

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    Der Hafen war ein Industriehafen, dementsprechend waren tagsüber auch die Kräne, LKWs etc zu hören.

    Ausgerüstet mit der Hafeninformation und einem Stadtplan (gab es kostenlos an der Touristeninformation) testen wir die Regenbeständigkeit unserer Kleidung. Um die Mittagszeit hatten wir dann voerst genug von dem englischen Wetter. Auf dem Schiff ging es ins Atlantik Mediterran. Es war lecker, hat aber leider im Service etwas länger gedauert.

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    Das Wetter wollte sich an diesem Tag nicht mehr bessern, sogar das Shuffleboard musste abgesagt werden.

    Also machten wir es uns auf dem Schiff gemütlich.

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    Mittwoch, 31.05.2017 - 2. Seetag
    Ein typischer Tag zum "Entschleunigen" bei bestem Wetter.

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    Da lobe ich mir den Balkon, wenn es auch etwas frisch war.

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    Mittagessen im Tag & Nacht (dort fanden wir an Seetagen immer einen Platz)

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    Abendessen im Atlantik Klassik

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    Danach ins Theater zu "Ich mach mein Ding, die Deutschrockshow".

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    Über Stimmen kann man streiten, mir hat es gefallen.

    Dienstag, 30.05.2017 - Invergordon

    Vor uns am Anleger lag bereits die Norwegian Jade. Wir waren - für unsere Verhältnisse - früh wach, da meine Frau um 09:00 Uhr zur Foto-Safari starten sollte. Ich bin eher ein Freund von spontanen Bildern (meistens mit dem Handy oder einer kleinen Kamera), daher trennten sich an diesem Vormittag unsere Wege. Zur Begrüßung spielte ein Dudelsacksspieler am Ausgang zu den Bussen. Ich hatte somit schottische Livemusik beim Lesen.

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    Blick auf den Anleger in der Früh.

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    Um 14:00 Uhr war Treffpunkt für unseren gemeinsamen Ausflug zu Loch Ness - doch keine Spur von den Teilnehmern der Foto-Safari. Stattdessen eine lange Schlange vor dem Schiff. Abends hatten wir dann gehört, dass die Gangway mehrmals wegen der Flut nachgestellt werden musste.

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    Unser Ausflug hieß "Loch Ness & Urquhart Castle". Mit dem Bus ging es in Richtung Loch Ness mit einem Zwischenstop in Beauly.

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    Unser Reiseführer John war Schotte, der ganz gut Deutsch sprechen konnte. Im Vergleich zu anderen Bussen, die deutschsprachige Reiseführer hatten war John aber sparsam mit Informationen. An Loch Ness gab es ein Besucherzentrum und mehr als eine Stunde zur freien Verfügung zur Erkundung der Burgruinen etc.

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    Nessi hatten wir übrigens auch gesichtet, aber ich hatte mir dieses Fabelwesen anders vorgestellt. :joke:

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    John erzählte aber auch, dass es mehrere Geschichten zur Entstehung der Nessi-Saga gäbe; viele hatten interessanterweise mit Whiskey zu tun.

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    Auslaufen aus Invergordon

    Nach einer Stärkung ging es abends noch ins Theater zum "Lied der Gezeiten".

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    Montag, 29.05.2017

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    Es war eine ruhige Nacht. Dass am ersten Seetag etwas mehr Betrieb beim Frühstück herrscht ist ja nicht neu. Wie machten uns um kurz nach 10 UHr auf in Richtung Abtanzpaar. Unterwegs meldete sich schon die Kreuzfahrtdirektorin, dass sich die Passagiere bitte an die vorgegebenen Zeiten halten sollten. :wacko:

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    Die Verkehrsmeldung hätte lauten müssen "Stau und zäh fließender Verkehr im Bereich des Tag&Nacht-Bistro bis zum Eingang des Theaters. Gut 20 Minuten hieß es anstehen. Die eigentliche Kontrolle ging dann schnell. Bei den Gastgebern die Bordkarte einchecken und dann folgte eine einfache Gesichtskontrolle.

    Danach suchte ich auf dem Pooldeck nach einige "Foris", hatten wir doch im Vorfeld ein kleines Forumstreffen organisiert. War ein schönes Treffen, wenn es am Pooldeck vielleicht auch etwas frisch war.

    Der Nachmittag wurde zum "Entschleunigen" genutzt, abends ging es nochmals ins Klanghaus zu einer musikalischen "Reise um die Welt"

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    Ganz schön anstregend, so ein Seetag ;)

    Das Be- und Entladen in Bremerhaven war ganz interessant. Per Kran wurde Container mit Koffern, Lebensmittel und Getränken zur MS 4 gebracht. Wegen der Höhenunterschiede Anleger/Schiff wäre das wohl die gängige Praxis.

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    Am Nachmnittag wurde noch ein Schiffsrundgang mit den Gastgebern angeboten. Bei jeder Reise nahme ich daran teil; ist irgendwie eine Tradition. Leider gab es bei diesem Rundgang keine neuen Erkenntnisse. Ende war auf Deck 14, da habe ich schnell noch einige Fotos von Bremerhaven gemacht.

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    Das Auslaufen begann pünktlich um 19:00 Uhr. Mich hat es gefreut wieder die "alte" Auslaufmelodie zu hören. Ich sage nur "Gänsehautmoment". Im Gosch fanden wir einen freien Tisch und konnten so das Beste aus Gosch und Anckelmannsplatz genießen. Wieder auf der Kabine war der Abendservice schon durch.

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    Neben die Informationen für den kommenden Tag fanden wir noch Hinweise auf die anstehende Zeitumstellung und die Ausweiskontrolle.

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    Uns zog es abends noch ins Klanghaus. Mich begeistert immer wieder die verbaute Technik

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    Und "mit der gleichen Aussicht wie der Kapitän" gönnten wir uns dann noch einen Absacker.

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    Punkt 15 Uhr wurden dann die Kabinen per Durchsage freigegeben. Wir hatten uns für Kabine 9111 entschieden. Unser Resümee nach zehn Tagen: die Kabine kommt auf die "Können-wir-nochmal-buchen-Liste". Ruhige Lage (trotz nahem Treppenhaus), kurze Wege zum Wasserspender. Ich fand die Sicht gut, im Bereich der Treppenhäuser sind die Kabinen ja etwas weiter nach außen gebaut.

    Landausflustickets, der ein oder andere Gutschein über Bordguthaben sowie die Tagesinformation lagen schon bereit. Erstmalig hatten wir auch zwei Gutscheine für ein "Viergang-Menue exkl.Getränke" im Surf&Turf geschenkt bekommen. Ein kulinarisches Highlight der Reise.

    Sonntag, 28.05.2017
    Frühstück gab es bis 10:30 Uhr. Um 11:00 Uhr mussten wir das Zimmer verlassen. Unser Transfer zum Cruise Terminal war vom Hotel bereits für 12:30 Uhr vorgeplant worden; somit fielen die "großen" Sehenswürdigkeiten in Bremerhaven, wie z. B. das Klimahaus, aus.

    Nach zehn Minuten Fahrt sind wir am Columbus Cruise Center Bremerhaven. Obwohl nur die MS 4 angelegt hat herrschte ein reger Betrieb. Viele Mitreisenden - so hatte ich den Eindruck - stellten den PKW direkt am Cruise Center ab. Vor dem Eingang wird das Gepäck bereits freundlich in Empfang genommen, der Check In kann beginnen. Dachten wir jedenfalls... bis wir im Cruise Center standen.

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    Direkt am Eingang war auch die Abgabe der Autoschlüssel für die PKW-Unterstellung. Bis sich hier jeder in seine Schlange eingeordnet hatte verging etwas Zeit. Aber nach 40 Minuten war es geschafft. Foto gemacht, Kreditkarte eingelesen, die üblichen Hygienefragen beantwortet und dann die Bordkarten erhalten. Nach einer kleinen Stippvisite bei der Bundespolizei (die Bundespolizei führt in Bremerhaven die Personkontrolle durch) ging es an Bord.

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    Hier einige Eindrücke vom Seestadtfest.

    Am 27.05.2017 war es dann soweit: Abfahrt nach Bremerhaven. Sieben Stunden waren wir unterwegs und erfreuten uns an diversen Investitionen in die verkehrstechnische Infrastruktur, Fußballfans bei Köln (das Spiel fand in Köln statt) und etlichen LKWs, die "überhol mich am Berg" spielten. In Bremerhaven hatten wir 28° C und strahlenden Sonnenschein.

    Generell hatten wir viel Sonnenschein auf unserer Reise, auch aber viel flüssigen Sonnenschein.

    Aber noch kurz zu Bremerhaven. Hier im Forum hatte ich relativ spät von dem Seestadtfest gelesen. DIe Festzone war etwas 15 Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Bei bestem Wetter gab es viele Boote zu sehen, für Essen und Trinken war auch gesorgt. In unserem Hotel-Arrangement war aber ein 3-Gänge-Menü in einem ehemaligen hölzernen Frachtsegler bereits enthalten. Kein schlechter Einstieg in den Urlaub.

    Einige Bilder vom Seestadtfest folgen.

    Nachdem die Reise im Pooldeck unseres Vertrauens ;) gebucht war machten wir uns Gedanken über die Anreise. 2016 reisten wir aus dem Saarland nach Kiel mit der Bahn. Die Hinfahrt war völlig stressfrei. Sitzplätze waren reserviert, größtenteils konnten wir im ICE reisen. Einzig das Abteil war eine Herausforderung. Sechs Sitzplätze (wie es der Zufall wollte alles Mitreisende auf der MS4) aber zu wenig Platz für sechs große Reisekoffer. Zwei Koffer mussten daher auf dem Flur stehen. Die Rückreise war dann leider etwas unentspannter, nachdem es zu Verzögerungen auf der Bahnstrecke kam und unser Anschlusszug in Mainz weg war. Wir waren rund 1,5 Stunden später daheim.

    Was wir vorher auch nicht "auf dem Schirm" hatten war das Reiseende in Kiel. Denn die Reise endete um 11:00 Uhr. Unseren Rückreisezug hatten wir für 12:30 Uhr gebucht. Daher hatten wir einen ungeplanten Aufenthalt im Bahnhof Kiel.

    Die möglichen Zugverbindungen nach Bremerhaven waren überschaubar, dazu noch eine Rückreise unter der Woche... Schnell stand fest dass wir mit dem Auto anreisen werden. Lange bevor wir von dem Seestadtfest erfahren haben hatten wir uns für eine Arrangement mit Übernachtung, Parken des PKW am Hotel während der Reise und Shuttle zum Cruise Terminal entschieden. Jetzt hieß es abwarten und den Countdown herunterzählen lassen.

    Unser schwimmendes Hotel kannten wir bereits aus dem Vorjahr, es war erneut die Mein Schiff 4. Aufgrund früherer Erfahrungen (siehe Kabinenberichte) hatten wir uns bei dieser Reise für eine Kabine auf Deck 9 entschieden. Ich hätte gerne einen geschwungenen Balkon wie bei z. B. Kabine 9101 gehabt, aber diese Kabinen waren bereits bei der Buchung belegt. Kabine 9111 war/ist eine sehr schöne Kabine ohne Wenn und Aber.

    Positiv überrascht waren wir bei einem Blick auf die Website von Tuicruises kurz vor der Fahrt: unser Kapitän war Jens Troier. Kapitän Troier hatte uns bereits durch Südnorwegen navigiert und wir hatten ihn in sehr guter Erinnerung.

    P.s. "Wir" sind übrigens meine Frau und ich ;)

    Am Anfang dieser Reise stand die Diskussion. Geht es "ins Warme" oder in den Norden. Nachdem wir 2016 zuletzt Norwegen besucht hatten, war meine Tendenz eigentlich eher in Richtung Süden. Doch hier im Forum fanden sich viele tolle Bilder und dazugehörige Berichte; so schwer war die Entscheidung dann doch nicht. Da die Routen nach Großbritannien sehr überschaubar sind war die Terminauswahl begrenzt. Abwarten bis es Flexkabinen gibt wollten wir nicht - auch mit dem Wissen dass es evtl. auch keine Flexpreise geben könnte.

    Für uns war es unsere Flexkabine und die erste Kabine auf einem Neubau von Tuicruises. Vieles hatte ich bereits vorab im Forum gelesen und was soll ich sagen: es stimmt.

    Das Bett steht in Fahrtrichtung, das Sofa steht am Balkon. Durch das darüberliegende Pooldeck war Sonne nur selten zu Gast auf unserem Balkon.

    Kabine 11030 liegt in der Nähe des Treppenhauses A und nah am Wasserspender. Insgesamt eine ruhige Lage.