24.01.2019 der erste Tag in Ha Noi
Wir landen in Bangkok um viertel vor sieben und haben wir nicht
so viel Zeit zum Umsteigen, die Wege sind lang und nicht immer übersichtlich
ausgeschildert. Immigration und eine erneute Sicherheitskontrolle brauchen dann
auch noch ihre Zeit. Aber wir finden unser Gate und noch ist dort nichts
passiert. Hier können wird die ersten Mitreisenden ausmachen.
Um kurz vor acht
fliegen wir mit Vietnam Airlines Richtung Ha Noi weiter. Vor uns sitzen zwei
Reisende aus dem asiatischen Raum, die, sich kaum hingesetzt, gleich mal die
Lehnen nach hinten klappen. Ich bin begeistert. Aber knapp zwei Stunden lässt
es sich aushalten. Auch hier gibt es wieder laktosefreie Kost für mich: sechs
Weintrauben, eine halbe Mandarine und drei Schnitze Granny Smith. Das eigentliche
Menü sieht besser aus. Das wird mir auch noch (aus Versehen?) gereicht, aber da
lasse ich heute mal die Finger von. Auf dem Weg habe ich öfter aus dem Fenster
geschaut und fast die ganze Zeit lag eine dichte Wolkendecke über dem Land.
Zwischendurch stachen ein paar schwarze Berge hervor.
Kurz vor 10:00 Landung in Hanoi. Dort nimmt uns die örtliche
deutschsprachige Reiseleitung in Empfang. Durchschnittlich wird das Vorprogramm
von sechs Personen gebucht, dieses Mal sind es 14. Die jüngste ist 55, der
älteste 84. Die Temperaturen liegen bei knapp unter 20 Grad und es ist bewölkt
und ziemlich diesig, das lässt sich gut aushalten. Auf der Fahrt bekommt man schon einen kleinen Einblick in den vietnamesischen Verkehr.
Zuerst geht’s ins Hotel Flower Garden Hotel. Kurz
frischmachen und auf zur ersten Nudelsuppe. Gleich um die Ecke gäbe es eine
gute, so die Auskunft an der Rezeption. Wir ziehen zu viert los und trotz
anfänglicher Skepsis nehmen alle eine Suppe und genießen.
Kurz danach startet unser erster Ausflug. Es geht zum
Mausoleum von Ho Chi Minh und zur Einsäulenpagode, dem Wahrzeichen Ha Nois.
Hier hat Ankel Ho eher schlicht gewohnt. Nebenan ist gleich die Einsäulenpagode für das keine Gebet zwischendurch.
Weiter geht es zum Literaturtempel, das bedeutendes
historisches Gebäude beherbergte die erste Akademie des Landes und gehört zur
Liste der Weltkulturerbe.
Den Ausflug beenden wir im Wasserpuppentheater. 50 Minuten
dauert die Vorstellung und war sehr faszinierend, bunt, turbulent und toll
musikalisch untermalt, unter anderem mit einer Dan Bau.
Zum Abendessen geht es ins Sen Tay Ho, einem
Buffettrestaurant. Wir werden mit Livemusik empfangen. In diesem Tempel gibt es
alles an asiatischen Gerichten verteilt auf verschiedene Thementheken.
Besonders lang war die Schlange beim BBQ. Hier liegen überwiegend Fisch und
andere Meeresfrüchte auf dem Grill, dazu Spareribs auf asiatisch. Sehr lecker
waren die Pfahlmuscheln. An der Theke mit traditioneller vietnameischer Küche
stand ich allerdings bevorzugt an. Unten links auf dem Bild Seegurke, ich habs allerdings nicht probiert.
Danach aber schnell ins Bett. Nach einem 36-Stundentag bin
ich auch fast sofort eingeschlafen, obwohl das Bett asiatisch hart war.