Beiträge von keseburg

    Ich war auch ganz gespannt auf Südafrika und habe die Diskussion hier sehr gerne mitverfolgt.

    Im ersten Moment war ich von der Route enttäuscht, aber inzwischen habe ich mich damit doch schon ein wenig angefreundet. Sechs Seetage zum Erholen finde ich schon mal ziemlich gut. Dann fast vier Tage Zeit für Kapstadt und das nähere Umzu, auch nicht schlecht. Wer den Reisebericht von ebenezer gelesen hat, weiß, was ich meine. Die längeren Liegezeiten in der Walvis Bucht und Port Elisabeth sind auch für einen längeren Ausflug, ev. mit Übernachtung, gut geeignet.

    Jetzt fehlen mir nur noch mehr Infos zu den inkludierten Ausflügen, ein schnöder Stadtrundgang ist da eher nicht so prickelnd, und dem allgemeinen Ausflugsprogramm. Damit wird das Paket Südafrika für mich erst richtig rund.

    25.01.2019 Ha Noi auf eigene Faust und Fahrt nach Ha Long

    bis mittags haben wir Freizeit. Wir frühstücken in Ruhe und machen uns auf den Weg für eigene Unternehmungen, sprich geocachen. Es ist wieder ein eher trüber Tag mit Temperaturen knapp unter zwanzig Grad. Für den Vietnamesen heißt das Daunenjacke, wir begnügen uns mit einer Strickjacke. Nach dem gemeinsamen und leckeren Mittagessen geht es weiter mit einer 4,5-stündigen Landschaftsfahrt nach Ha Long.

    Unterwegs halten wir zum Frischmachen an einer großen Manufaktur halt. Hier werden von behinderten Menschen wundervolle Seidenstickereien erstellt. Wem der Sinn nach Marmor steht, wird draußen fündig. Verkauft werden hier u. a. auch Bekleidung, Holzarbeiten, Lebensmittel und Schmuck. Und in einem kleinen Cafè gibt es auch was zu trinken. Hier findet eine Tafel vietnamesische Schokolade den Weg in meine Tasche. Die Toiletten sind für einen großen Ansturm gerüstet und ganz ordentlich.

    Einen zweiten Halt legen wir an der Perlenmanufaktur Legend Pearls ein. Auch wieder ausreichend und saubere Toiletten. Eine deutschsprachige Mitarbeiterin erklärt uns die verschiedenen Schritte zur Zuchtperle. In der Halong Bucht herrschen hervorragende Bedingungen für die Perlenzucht, da es in diesem Teil des chinesischen Meeres durch die vielen kleinen vorgelagerten Inseln sehr ruhiges Wasser gibt. In der angeschlossenen Boutique gibt es fast schon zuviel Auswahl. Aber mit etwas Geduld meistere ich auch diese Herausforderung.

    Wir übernachten im Saigon Halong Hotel in einer großen Suite mit Wohn- und Schlafzimmer. Das Bad ist zum Schlafzimmer mit einer deckenhohen Glaswand abgetrennt. Den Vorhang davor habe ich erst übersehen, soviel Aussicht wäre mir sonst zu viel gewesen. Die Aussicht vom Balkon ist auch m Dunkeln nicht schlecht. Heute steht individuelles Abendessen auf dem Programm.

    Auf der Fahrt hatten wird schon eine nahgelegene Pizzeria ausgemacht und brechen zu viert auf. Pizza und Pasta war ganz okay. Vor dem Restaurant ereignete sich kurz vor unserem Aufbruch der einzige Unfall, von dem wir während unseres Urlaubes was mitbekommen haben. Allerdings in diesem Fall ohne Fremdeinwirkung, der junge Mann ist beim Posen auf dem Moped samt Freundin abgeschmiert. Beide konnten danach wieder aufstehen, aber so ganz schmerzfrei kann der Ausrutscher nicht gewesen sein.

    24.01.2019 der erste Tag in Ha Noi

    Wir landen in Bangkok um viertel vor sieben und haben wir nicht so viel Zeit zum Umsteigen, die Wege sind lang und nicht immer übersichtlich ausgeschildert. Immigration und eine erneute Sicherheitskontrolle brauchen dann auch noch ihre Zeit. Aber wir finden unser Gate und noch ist dort nichts passiert. Hier können wird die ersten Mitreisenden ausmachen.

    Um kurz vor acht fliegen wir mit Vietnam Airlines Richtung Ha Noi weiter. Vor uns sitzen zwei Reisende aus dem asiatischen Raum, die, sich kaum hingesetzt, gleich mal die Lehnen nach hinten klappen. Ich bin begeistert. Aber knapp zwei Stunden lässt es sich aushalten. Auch hier gibt es wieder laktosefreie Kost für mich: sechs Weintrauben, eine halbe Mandarine und drei Schnitze Granny Smith. Das eigentliche Menü sieht besser aus. Das wird mir auch noch (aus Versehen?) gereicht, aber da lasse ich heute mal die Finger von. Auf dem Weg habe ich öfter aus dem Fenster geschaut und fast die ganze Zeit lag eine dichte Wolkendecke über dem Land. Zwischendurch stachen ein paar schwarze Berge hervor.

    Kurz vor 10:00 Landung in Hanoi. Dort nimmt uns die örtliche deutschsprachige Reiseleitung in Empfang. Durchschnittlich wird das Vorprogramm von sechs Personen gebucht, dieses Mal sind es 14. Die jüngste ist 55, der älteste 84. Die Temperaturen liegen bei knapp unter 20 Grad und es ist bewölkt und ziemlich diesig, das lässt sich gut aushalten. Auf der Fahrt bekommt man schon einen kleinen Einblick in den vietnamesischen Verkehr.

    Zuerst geht’s ins Hotel Flower Garden Hotel. Kurz frischmachen und auf zur ersten Nudelsuppe. Gleich um die Ecke gäbe es eine gute, so die Auskunft an der Rezeption. Wir ziehen zu viert los und trotz anfänglicher Skepsis nehmen alle eine Suppe und genießen.

    Kurz danach startet unser erster Ausflug. Es geht zum Mausoleum von Ho Chi Minh und zur Einsäulenpagode, dem Wahrzeichen Ha Nois.

    Hier hat Ankel Ho eher schlicht gewohnt. Nebenan ist gleich die Einsäulenpagode für das keine Gebet zwischendurch.

    Weiter geht es zum Literaturtempel, das bedeutendes historisches Gebäude beherbergte die erste Akademie des Landes und gehört zur Liste der Weltkulturerbe.

    Den Ausflug beenden wir im Wasserpuppentheater. 50 Minuten dauert die Vorstellung und war sehr faszinierend, bunt, turbulent und toll musikalisch untermalt, unter anderem mit einer Dan Bau.

    Zum Abendessen geht es ins Sen Tay Ho, einem Buffettrestaurant. Wir werden mit Livemusik empfangen. In diesem Tempel gibt es alles an asiatischen Gerichten verteilt auf verschiedene Thementheken. Besonders lang war die Schlange beim BBQ. Hier liegen überwiegend Fisch und andere Meeresfrüchte auf dem Grill, dazu Spareribs auf asiatisch. Sehr lecker waren die Pfahlmuscheln. An der Theke mit traditioneller vietnameischer Küche stand ich allerdings bevorzugt an. Unten links auf dem Bild Seegurke, ich habs allerdings nicht probiert.

    Danach aber schnell ins Bett. Nach einem 36-Stundentag bin ich auch fast sofort eingeschlafen, obwohl das Bett asiatisch hart war.

    Los gehts mit der Anreise am 23.01.2019

    Der Flieger soll um 10:35 starten. Wir stehen um acht auf und machen uns schnell fertig. Die Koffer stehen schon seit gestern abend unten. Das Taxi kommt um halb neun. Vor dem Flughafen Kurzer Stau, aber mit vereinten Kräften finden wir eine elegante Umfahrung. Einchecken geht schnell und ohne Probleme, um das Gepäck müssen wir uns erst wieder in Ha Noi kümmern. Unsere Sitze hat mein Manns schon frühzeitig klar gemacht und wir können während der Reise zusammensitzen. Frühstück gibt es heute in der Lufthansa Lounge. Unsere Freunde treffen wir beim Boarding und der Flieger nach Frankfurt startet pünktlich.

    In Frankfurt haben wir ausreichend Zeit um zum nächsten Gate zu kommen. Die ersten verstohlenen Blicke, wer denn alles türkise Batches am Koffer oder Rucksack hat. Aber noch fällt mir keiner auf.

    Mit einem A380 und Thai Airways geht es etwas verspätet nach Bangkok. Unsere Sitze sind im Oberdeck in Reihe 76 außen. Die Bestuhlung ist hier 2/4/2. Vor uns beginnt die Business Class und wir haben erstaunlich viel Beinfreiheit in der Reihe. Ich sitze am Fenster, muss ja Fotos machen, und kann ohne zu stören meinen Platz verlassen. Schlafen kann ich nicht und meine Einschlafhilfe Hörbuch hat auch nicht funktioniert. Das Entertainment an Bord ist eher mäßig. Christopher Robin ist wenigstens auf Deutsch, die meisten anderen Filme haben keine deutsche Tonspur. Aber irgendwie gehen auch die fast 11 Stunden rum. Die Verpflegung war ganz ok, für mich gab es laktosefreie Kost.


    Danke für netten Wünsche. Die erste Nacht in meinem Bett war herrlich. Nachher geht es ans Abbauen der Wäscheberge und Sichern der Fotos.

    Mein Mann hat oft geschaut, was ich hier so geschrieben habe und angemerkt, dass es ruhig etwas mehr Text hättte sein können und Ta Prohm hätte ich garnicht erwähnt. Aber auf dem Handy schreibe ich nicht so gerne lange Texte, da nervt mich die Autokorrektur so richtig. Bei Interesse würde ich die Reise noch etwas intensiver revuepassieren lassen. Fotos habe ich auch noch einige gemacht ....

    Ein letztes Frühstück, beim Pool sind um halb acht erst die Hälfte der Liegen belegt.

    Nach einem Tag fast puren Nichtstun ging es gestern morgen um 08:00 mit den Shuttle zum Flughafen von Koh Samui und nachhause.

    Alle Flüge waren fast pünktlich und wir mussten mal nicht hetzen. Um 22:10 sind wir schon in Bremen gelandet. Gepäck war auch schon da und um elf lag ich schon in meinem weichen Bett. Darauf hattet ich mich tierisch gefreut und das hat mir den Abschied von Südostasien tatsächlich ein wenig leichter gemacht.

    Jeeptour auf Koh Samui

    Heute noch mal ein wenig Aktion. Um zehn startet unsere Jeeptour mit Mr. Rastaman. Zuerst geht es zu den Felsen Großmutter und Großvater.

    Wasserfall

    Magic Garden

    Mittagessen mit Aussicht

    Buddha

    Ein Teil der Tour fand offroad statt und max.

    vier Passagiere konnten auch auf der Fahrerkabine platznehmen. Wegen Reifenpanne gab es einen Extrastrandaufenthalt.

    Das Gepäck ist angekommen, die Füße sind eingesprüht. Zeit fürs Abendessen

    Feuerwerk zu unseren Ehren?

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    Wir können aus der Karte Vorspeise , Hauptgericht und Dessert aus den Rubriken Thai oder Western wählen. Ich hatte Tom Ga Kai vorweg und gebratenen Reis mit Ananas, Huhn, Caschew und Rosinen, serviert in einer halben Ananas.

    Beides total lecker und nur ein wenig scharf. Insgesamt aber zuviel um noch ein Dessert zu genießen.

    Artisans Angkor

    Heute gab es noch einmal Kunst. Die Einrichtung Artisans Angkor bildet in verschiedenen Werkstätten verteilt auf das ganze Land in diversen Handwerken aus und hat auch Teile bei der Restaurierung von Angkor Wat beigetragen.


    Dann war noch Zeit für den Old Market. Die letzten Mitbringsel, unter anderem Kaffee, habe ich noch gefunden. Ice Rolls haben wir auch gegessen. Für mich Avocado und Taro. Sehr lecker