Beiträge von keseburg

    ein kleines Fazit

    Autofahren in Schottland ist grundsätzlich nicht so schlimm, sagt mein Mann. Zumindest auf mehrspurigen Straßen. Single Track hingegen sei schon sehr anstrengend, zumal die Straßen auch noch sehr schmal sind und sich rechts und links der Fahrbahn auch oft ganze schöne Abgründe auftun. Da leidet man auch als Beifahrer*in. Dann kommt noch der Gegenverkehr hinzu. Die Einheimischen fuhren immer recht zügig und je nach Kurvigkeit der Strecke kamen sie auch sehr plötzlich um die Ecke. Da ist es gut, wenn die Bremsen funktionieren. Beim Zurücksetzten helfen dann die Kameras am Auto sehr gut.

    Mit unseren Unterkünften war wir im Großen und Ganzen zufrieden. In Edinburgh wohnten wir sehr zentral, diverse Geschäfte und Restaurant waren gleich um die Ecke und bis zur Royal Mile waren es 15 Minuten zu Fuß, Die Wohnung ging über zwei Etagen, im Erdgeschoss waren ein kleines Wohnzimmer und ein Schlafzimmer nach hinten raus. Unten im Keller ein weiteres Schlafzimmer mit Fenster, ein kleines Bad mit Badewanne und ein große Küche, die beiden ohne Fenster. Einen Essplatz hatten wir nicht und so dackelten wir mit unserem Frühstück immer die schmale Treppe rauf ins Wohnzimmer. Die Wohnung war auch eher etwas dunkel, denn die Vorhänge nach vorne zur Straße ließ man besser zu wegen der Baustelle und Spaziergänger. Hier sind wir abends immerhin mal lecker essen gewesen.

    In Inverness wohnten wir dann recht luxuriös. Aus einem länglichen Stallgebäude wurde vier kleine Reihenhäuser. Unseres war sehr liebevoll eingerichtet. Unten waren das Bad mit Dusche und Pflegeprodukten, die vollausgestattete Wohnküche mit Esstisch und vier Stühlen sowie einem Sofa. Dazu noch ein kleiner sonniger Hof mit bequemen Sitzmöbeln. Oben dann zwei Schlafzimmer mit bequemen Betten. Zum Haus gehörte auch ein Parkplatz. Gleich um die Ecke war der Wanderweg am Ness entlang. Zu Fuß dauerte es auch nur 15 Minuten ins Zentrum. Hier sind wir nur einmal essen gegangen und ich hatte mit der Restaurantauswahl schwer daneben gegriffen.

    In Lochaline wohnten wir landschaftlich sehr schön in der ehemaligen Feuerwache. Drei Schlafzimmer, eine vollausgestattete Küche und ein behindertengerechtes sehr großes Bad. Zur Isle of Mull war es ein Katzensprung, aber alles andere dann doch zu weit entfernt. Hier hatten wir das erste und einzige Mal eine Kaltschaummatraze und ich habe wunderbar geschlafen. Um die Ecke gab es ein kleines Lebensmittelgeschäft, ein Café, dass aber nur von 10 bis 13 Uhr auf hatte, und ein Restaurant. Im Restaurant gab es täglich ein Menu mit regionalen Produkten für 52 Pfund, was sich sehr lecker las. Aber eine*r mochte immer irgendwas nicht, so wollten wir uns kein Urteil bilden.

    In Drymen im Umfeld des Loch Lomond wohnten wir in der Mitte von nichts. Ein großes Gebäude mit 3 Wohnungen samt asphaltiertem Parkplatz direkt an Straße und sonst weit und breit nichts außer Schafen. Der Vermieter verlangte ein Deposit von 100 Pfund, bevor es den Code für den Schlüssel gab. Da war ich schon seht verwundert, als er sich ein paar Tage vor Ankunft damit meldete. Die Wohnung hatte zwei sehr große Schlafzimmer, aber nur ein kleines Bad und auch die Wohnküche war eher klein. Der Essplatz war in eine Ecke des verwinkelten Flur gequetscht.

    Hier hatten wir das erste Mal keine French Press für den morgentlichen Kaffee, keine Schüssel, keine Auflaufform und nur drei Frühstücksteller für uns vier. Der Rest von Geschirr und Besteck war auch überschaubar und bunt zusammengewürfelt. Und dafür Deposit? Wenn bei dem Sammelsurium in der Küche was kaputt geht, will ich vorher eine Aufstellung des Inventars und mich nicht später um Kleinigkeiten streiten. T2 hat mir eine schöne Frage dazu formuliert und wir bekamen eine Antwort, die mich dann zufrieden stellte. Es hätte in dem Haus schon Parties gegeben und dabei seien Wände und Türen in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit dem Deposit wollte man solche Mieter fernhalten. Wenn Gläser und Geschirr kaputt gingen, wäre das natürlich im normalen Mietpreis enthalten. Blöd nur, wenn die Aufforderung zum Deposit erst kommt, kurz bevor der Vermittler das Geld einzieht und man kaum eine Chance hat, auf die Schnelle noch eine Alternative zu finden. Wieder was gelernt und bis jetzt ist das Deposit noch nicht wieder auf dem Konto meiner Tochter zurück. Mit der Bewertung warte ich besser noch ein bisschen.

    Mit dem Zug nach Schottland zu fahren ist auf den einen Seite ganz entspannt, aber auch nicht ganz stressfrei. Da der Platz im Eurostar mit zusätzlichen 40€ nicht ganz ohne ist und man nicht von gleich auf jetzt umbuchen kann, weil die Bahn bis dahin schon Verspätung hat, würde ich beim nächsten Mal wieder in Brüssel oder auch Paris eine Übernachtung einplanen. Interrail an sich war eine positive Erfahrung und würde ich glatt wiederholen. Und wenn was zu Reservieren ist, das nicht auf den letzten Drücker machen

    Vielen Dank für Euer Interesse und lieben Rückmeldungen.

    Wieder zuhause.

    Bei unserer Tochter in London haben vor uns schon um halb sieben auf den Weg gemacht und waren 1:20 Stunden vor dem Start des Eurostars am Bahnhof St. Pancras.

    45 Minuten dauerten Gepäckkontrolle, Passkontrolle durch die Briten und danach noch durch die Franzosen. Immerhin dieses Mal ohne Probleme. Das Boarding in unseren Zug um 09:01 nach Brüssel ging dann auch bald los. Da wir jeder wieder unseren Sitzplatz selbst gebucht hatten, saßen wir natürlich wieder getrennt, T1 und ich in Wagen 1 und der Göga in Wagen 14. Unterwegs gab es ein kleines Frühstück: ein Brötchen, ein Crossaint, Butter, Marmelade, Orangensaft, Wasser und Kaffee, jeweils im Kleinformat.

    Der Zug fuhr pünktlich los und die Zeichen standen gut, mit der Umsteigezeit von 25 Minuten in Brüssel auszukommen. Dummerweise ist Wagen 1 der letzte Waggon im Bahnhof, Wage 14 recht weit vorne. Unseren nächsten Zug konnten wir von Gleis 2 schon auf Gleis 3 stehen sehen. Wir mussten aber ganz bis zum anderen Ende des Gleises, noch zwei Schwenker nach links um dann vor einer ausgeschalteten Rolltreppe und einem belagerten Fahrstuhl zu stranden. Der Göga hat liebenswerter Weise 10 Minuten auf uns gewartet und die Rolltreppe mit unseren beiden großen Reisetasche gewältigt. Dann mussten wir Gleis 3 wiederfinden, dass jetzt nicht mehr direkt nebenan war. Unten in der Halle stauten sich auch schon die Gäste für die nächste Tour zurück nach London, die Beschilderung versteckt sich hinter Säulen und auch sonst war reichlich Volk im Bahnhof unterwegs. So schmolzen unsere 25 Minuten immer mehr dahin und am Ende waren wir drei Minuten vor Abfahrt an unseren reservierten Plätzen angekommen. Bis Köln lief es dann immerhin problemlos. Dort trennten sich dann unsere Wege, T1 fuhr weiter nach Berlin und wir nach Bremen

    In Köln hatten wir eine Stunde Zeit bis unser Zug nach Bremen und weiter nach Hamburg ging. Der hatte jetzt schon eine Verspätung von 10 Minuten eingefahren, also war genug Zeit für einen Kaffee und was kleines zu Essen. Danach machten wir uns bereit für die Weiterfahrt und kauften noch Wasser ein. Wagen 14 war der letzte und wir warteten auch an der richtigen Stelle, um dann festzustellen, dass die Tür zu Wagen 14 defekt war. Aber nicht nur das, der ganze Waggon war gesperrt. Also umschwenken in Wagen 12 und im zweiten Abteil waren gleich zwei Plätze frei und Platz fürs Gepäck war auch noch. Wir wurden freundlich begrüßt mit dem Hinweis, dass im gesamten Wagen die Klimaanlage ausgefallen sei. Das kann ja heiter werden.

    Dann kam der erste, der in unserem Abteil eigentlich einen Platz reserviert hatte. Der Hinweis, dass sich durch den Wegfall von Wagen 14, die Reservierung aufgehoben waren, fand natürlich keinen Beifall, wurde aber akzeptiert. Ab Aachen wurde der Wagen dann langsam leerer, es gab wieder freie Sitzfläche in der ersten Klasse und man kam auch wieder bis zur Toilette durch.

    Und wenn ein Zug erst einmal Verspätung hat, kommt gerne auch noch was dazu. Weil andere Züge Vorrang haben, andere langsam vor einem herfahren oder im Bahnhof schlicht gerade kein Platz ist. Ich habe drei Kreuze gemacht, als wir mit 50 Minuten Verspätung in Bremen endlich aussteigen konnten. Die letzten 1,3 km haben wir dann zu Fuß hinter uns gebracht, uns war einfach mal nach Bewegung und die Reisetaschen liefen gut auf ihren Rollen.

    Back to Edinburgh

    Vor zehn schaffen wir es loszukommen.

    Da haben wir noch Zeit für einen Stopp am Antonius (oder Antonine) Wall und das Fort, eine alte Verteidigungsanlage der Römer.

    Vom Fort kann man noch Reste sehen, der Wall selbst wurde aus Torf und ähnlichem gebaut und hat sich immer Laufe der Zeit verflüchtigt. Ganz im Gegensatz zum Hadrians Wall, der aus Stein gebaut worden ist.

    Unterwegs schaffe ich noch ein Bild von den Kelpies, Wassergeister in Pferdegestalt, die an die früheren Antrieb der Lastenschiffe auf den britischen Kanäle erinnert

    Wenn das Navi den richtigenWeg zur Autorückgabe kennt, dann fährt man nicht über den Parkplatz und zahlt dafür auch noch 4 £. Nicht weit entfernt, fährt die Tram ab in Richtung Waverley Station und nach 40 Minuten sind wir auch schon im Bahnhof und haben noch eine Stunde, bis der Zug fährt, für den die Töchter Tickets haben.

    Ein Mitarbeiter prüft, ob die beiden ev. mit ihren Ticket auch früher fahren können. Das ginge, kostet aber. Wir haben keine Reservierung und fragen, ob da noch was geht? Und es geht natürlich nicht und da Sonntag ist und der Zug schon aus dem Norden kommt, ist der schon ziemlich voll. Mist.

    Aber im Wagen M seien sechs nicht reservierbare Plätze und wenn die frei sind, haben wir Glück. Und wir haben Glück ^^

    In York müssen wir den Zug außerplanmäßig verlassen, weil es im aktuellen Zug einen Riss in der Frontscheibe gibt. Der Ersatz steht schon bereit und jeder nimmt seinen Platz wie vorher wieder ein. Das ging flott.

    Um sieben sind wir dann in London und es ist warm. Daran müssen wir uns dann wohl gewöhnen =O

    Ben More

    Heute scheint die Sonne und so geht es los Richtung Scotlands First. Etwas über eine Stunde geht es mir den Auto am Loch Lomond längs bis zum Parkplatz, an dem der Path Ben More beginnt.

    Die Idee hatten und werden später noch weitere haben. Es sind zwischendurch immer wieder kleine Gruppen an Wanderern unterwegs, aber die meisten gehen hoch zum Gipfel.

    T1 und der Göga gehen vor, T2 und ich folgen gemütlich. Ich muss gucken, wir weit mich die Ersatzteile in den Knie tragen. In der Beschreibung steht was von Klettern und runter ist das dann am Ende eher schlecht. Die beiden sind dann auch schnell aus unserem Sichtfeld verschwunden.

    Nach dreihundert Höhenmeter, gabelt sich der Weg und geradeaus geht es zusätzlich treppenartig nach oben.

    Sehen können wir niemanden. Nach Konsultation des Bericht eines Geocachers sind wir aber der Meinung, geradeaus ist richtig. Nach weiteren 100 Höhenmetern werden die Stufen aber so unregelmäßig, da komme ich nicht mehr vernünftig zurück, wenn das so weiter geht.

    Also machen wir eine kleine Pause, genießen die Aussicht und treten den Rückweg an. Nach etwas über zwei Stunden sind wir wieder beim Auto, die anderen noch nicht ganz oben. Wie sich herausstellt, haben sie den rechten Weg genommen und eine riesigen Umweg gemacht. Aber am Ende auch den Cache gefunden.

    Auf den Weg zur Unterkunft halten wir am Auchentullich Farmshop, den hatte ich auf den hinweg schon gesehen. Sie werben mit Eis, hergestellt aus der Milch der eigenen Kühe. Das ist ziemlich lecker. Und dann bekommen wir dort auch alles, was wir für unser Abendessen benötigen, in bester Qualität.

    Morgen geht es dann leider schon zurück.

    Loch Lomond

    Heute unser letzter Umzug. Für zwei Nächte gehört das Riverside Apartment Nr. 3 in Drymen uns. In der Nähe ist Glasgow, aber auch der Ben More mit Scotlands First Geocache. Der soll morgen vom Göga und T1 gesucht werden, wenn das Wetter mitspielt.

    Auf dem Weg lag die Fähre von Corran, für die wir von unserem Vermieter eine Freifahrt geschenkt bekommen haben. Über Oban geht's in Glencoe. Ein tolles Tal in den Highlands mit immer neuen tollen Aussichten. Wegen des Regens, gibt es überall reichlich Wasserfälle.

    Am Visitor Center haben wir nur ein biologische Pause gemacht, es liegt auf jeden Fall sehr schön. Wegen des Regens haben wir auf einen Rundgang übers Gelände verzichtet.

    Da inzwischen Doune Castle wieder geöffnet hat, machen wir einen kleinen Umweg. Und der hat sich gelohnt, allein schon wegen des Audioguides, gesprochen von Terry Giiliam :love:

    Dann noch schnell was eingekauft, weil in der Nähe der Unterkunft nichts ist, außer Schafen.

    Nach einem Tee machen wir dort noch einen Spaziergang zum Buchanan Castle. Viel zu sehen gibt es allerdings nicht. Und ich Anfänger hatte keinen Stift dabei, gab es dort doch einen Cache =O

    Isle of Mull

    Weil alles so wie weg ist und umständlich zu erreichen, geht's heute noch einmal zur Isle of Mull, nur 18 Fährminuten entfernt. Am Morgen denken wir noch an eine komplette Rundfahrt über die Insel, aber am Ende ...

    Auf Mull gibt es eine sehr hohe Dichte an Ottern. Einfach am Meer mal anhalten, wo sich der Tang in den Wellen wiegt und schauen, wer da so unterwegs ist. Heute leider keiner

    Weiter geht's zum größten Ort auf Mull, Tobermory. An Hafen kann man gut parken und dort liegt auch die Destille Tobermory. Ein reguläres Tasting wollen wir nicht machen, aber wir dürfen gerne was probieren, wenn wir nicht mehr fahren müssen. T2 mag das Fahren für den Rest des Tages übernehmen, also probieren wir gerne deren Einsteigerwhisky - 12 Jahre und in alten Bourbonfässern gelagert bzw. 10 Jahre ebenfalls in Bourbonfässern gelagert, aber mit gepeateter Gerste angesetzt. Beide sehr lecker. Am anderen Ende der Insel wird Hebridean Gin destilliert und deren Produkte können wir auch probieren. Einmal mit Holunderblüten, dann mit Heidekraut (Mountains) und zuletzt mit Seegras (Coast) als jeweilige Hauptzutat ausgebaut. Auch nicht schlecht.

    Dann bummeln wir einmal die Promenade längs. Kunsthandwerk, Schmuck, Seife, Schokolade, Keramik, alles was das Touristenherz wünscht, gibt's reichlich und in guter Qualität.

    Das nächste Ziel ist dass Castle Glengorm und die dort stehenden Steine. In den alten Stallgebäuden ist ein Café, das uns der Mitarbeiter der Destille ans Herz gelegt hat. Ein kleiner Lunch und Kuchen ist im Angebot. Schokoparfait mit frischen Himbeeren, Scones sowie Pekanbiscuit waren richtig lecker.

    Frisch gestärkt, noch eine Rundgang zu den stehenden Steinen und zum Castle.

    Auf den Rückweg haben wir ein weiteres Mal nach Ottern Ausschau gehalten, haben aber wieder kein Glück. Immerhin gab's noch pittoreske Wracks

    Heute haben wir uns einen Seetag gegönnt und die nähere Umgebung erkundet.

    Die Wohnung liegt sehr schön und für den gestrigen Ausflug ziemlich genial, aber alle anderen Ziele, die ich in meinen Kopf hatte, sind eher schlecht zu erreichen. Fahre und Single Tracks kosten halt Zeit und das hatte ich so nicht auf den Zettel.

    Einmal zur Isle of Skye dauert dann auch gleich vier Stunden eine Richtung. Also heute eine Wanderung durch die Wälder.

    Wer kommt hier denn noch so längs?

    Kleine Schönheiten am Wegesrand

    Wer es schafft durch den Stein der Wünsche duchzukrabbeln, ohne die Seiten zu berühren, hat eine gute Chance, dass seine/ihre Wünsche in Erfüllung gehen

    Die kleine Kirche bei Lochaline, auf deren Friedhof das Grab des Soldaten Donald Livingstone, welcher es geschafft hat, das Banner des Stewart of Appin bei der Schlacht in Culloden zu retten. Er hat die Schlacht noch um einige Jahre überlebt.

    Und hier erinnert noch ein Stein an die Schlacht.

    Und immer wieder kleine Inseln mit pittoresken Ruinen

    Weiter geht es zu den Treshnish Islands und zur Insel Lunga, der größten der Gruppe. Hier gibt es keinen festen Anleger. Jedes Schiff vertäut sich an einen mobilen Steg, nimmt sich den mit und bugsiert ihn mit ein wenig Anlauf an das steinige Ufer. Wenn alle ausgestiegen sind, legt das Boot wieder ab, platziert den mobilen Steg wieder an einer Tonne für das nächste Boot.

    Wir haben zwei Stunden Freizeit, aber erst mal den felsigen Uferstreifen überwinden und bloß nicht abrutschen. Weiter geht's hoch auf ein Plateau und da oben sehe ich schon die ersten Puffins. Aber bitte erst hochgehen, sonst staut es sich, hat der Kapitän uns mitgegeben.

    Und dann lege ich mich ins Gras und kann den kleinen Gesellen mit einem Lächeln im Gesicht zuschauen, bei was immer die tun. Ca. zwei Meter haben uns getrennt.

    Ich habe mit meiner anderen Kamera, die einen ordentlichen Zoom hat, noch einige Bilder mehr gemacht. Falls Interesse besteht, stelle ich gerne noch welche ein.

    Pünktlich um 17:45 waren wir wieder zurück und es gab noch Kaffee :love: Ein traumhafter Ausflug und jeden Pence wert. Zur letzten Überfahrt der Fähre zurück nach Lochaline um 19:00 waren wir auch wieder rechtzeitig vor Ort.

    Zum Essen zuhause haben wir dann noch Besuch bekommen

    Skaffa und Treshnish Islands

    Schon Zuhause habe ich diesen Ausflug bei Turus Mara für uns vier gebucht. Dafür sind wir wieder um acht aufgestanden. Luftlinie ist der Treffpunkt nicht wir weg, aber eine Fähre und einige Kilometer Single Track können sich ziehen.

    Der Ausflug selbst dauert sechs Stunden und man möchte seinen Lunch und Getränke bitte selbst mitbringen. Machen wir. Und angepasste Kleidung. Dafür sind die Wanderschuhe in den Koffer gewandert.

    Die Fähre können wir von der Unterkunft aus schon sehen, wenn sie anlegt, müssen wir los. Das klappt schon mal wunderbar.

    Wir sind fast eine Stunde vor dem Start vor Ort und es nieselt ein wenig. Schottisches Wetter, wir wir es erwartet haben. In der Brew Box am Parkplatz verkauft eine Lady leckeren Kaffee, behauptet T1. Hoffentlich ist sie später auch noch da.

    Pünktlich um 11:40 geht es nicht los, ein Paar kommt etwas zu spät. Man kann draußen und drinnen sitzen. Weil es nieselt, bleibe ich lieber drinnen. Eine kurze Stippvisite draußen bestätigt meine Wahl. Es nieselt immer noch, ist windig und auch ganz schön Seegang mit so einem kleinen Schiff.

    Eine Stunde brauchen wir bis Skaffa. Der Kapitän zeigt uns die Fingals Cave zuerst von außen und den Weg dort hin. Die Basaltsäulen sind sehr beeindruckend. Der Giants Causeway sieht ähnlich aus

    Dann legen wir kurz an und wer jetzt nicht aussteigt, muss an Bord bleiben.

    Man kann auch ein Stück in die Höhle reingehen, aber der Weg ist sehr schmal, links geht es zehn Meter steil bergab und es sieht glitschig aus. Letzteres soll es nicht gewesen sein, aber besser nicht für mich.

    Zum Schluss konnte man noch hoch auf ein Plateau steigen und ev. schon Puffins sehen, aber da kämen später noch genug. Die Aussicht war großartig und das Wetter erst :love: