Beiträge von keseburg
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Die Überfahrt war dieses Mal ausgesprochen ruhig, die Tabletten wurden nicht wirklich benötigt und alle hatten vom Abendessen.
Noch ein kurzer Gang an Deck und ab ins Bett
Jetzt sind wir schon auf der Autobahn Richtung Heimat unterwegs, gleich kommt die übliche Pause kurz vor Grenze.
Zeit für ein Fazit zu dieser Reise. Wer Spaß an Geologie hat ist hier gut aufgehoben. Der ehemalige Professor als Reiseleitung macht da einen richtig guten jobb. Wer Spaß daran hat, dass Pläne nicht nur Pläne bleiben, sollte noch einmal seine Schmerzgrenze überdenken. Wegen Verkehr, engen Straßen und Baustellen, hier und da mal ne Verspätung am vereinbarten Treffpunkt, da klappt nicht alles wie am Schnürchen.
Die Hotels werden vorher kommuniziert, aber, wie oft im Leben, kennen Fotografen die besten Perspektiven, um ein Hotel in Szene zu setzen. Bild und Wirklichkeit klaffen doch teilweise weit auseinander. Aber wir haben überwiegend gut geschlafen und gegessen. 2850€ sind da schon ne Menge Holz. Fun fact: das beste Hotel (bei Glasgow) war mit Abstand das günstigste der Reise.
Die Busfahrerei war gut auszuhalten. Der Fahrer war super und fast alle hatten zwei Plätze, auf denen sie sich ausbreiten konnten. Alle zwei Stunden eine Pause mit der Möglichkeit zumindest Snack zu besorgen oder die Toiletten zu besuchen, waren schon angenehm. Gegen Entgelt konnte man beim Fahrer Getränke erwerben.
Mit einigen aus der Gruppe waren wir ja schon letztes Jahr in Südengland unterwegs und auch dieses Jahr war es wieder ein großer Spaß.
Pläne für nächstes Jahr sind auch schon im Entstehen, da könnte es nach Südschweden gehen
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Rechtzeitig bei der Fähre angekommen. Die einen sagen, viel zu früh, die anderen kommen auch gerne zu früh
Auf unserem letzten Fahrtabschnitt mit dem Bus wurden Tipps und Drugs für eine entspannte Überfahrt gegen nette Worte getauscht, damit morgen alle mitreden können, wenn's um das leckere Buffet geht.
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Unterwegs zur Fähre in Newcastle mussten wir wieder ein knappes Stündchen Pause machen. Und passenderweise liegt Gretna Green auf dem Weg. Die Heiratsoase macht ganz schön was her und wird erstklassig in Schuss gehalten.
Sehr saubere Toiletten, ein Café, ein Restaurant, ein Shop mit heimischen landwirtschaftlichen Produkten, einer mit all den anderen typischen Dingen aus Tweed, Wolle etc. Da war die Stunde schnell rum.
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Heute morgen gab's noch eine kurze Stadtrundfahrt mit Kerstin. Ein paar Wandmalereien würden gesichtet, u.a. eine sehr bekannte von Smug. Die habe ich schon in Arjäng, Schweden, gesehen. Die zeigt die moderne Interpretation des St. Mungo, dem Stadtpatron von Glasgow
Am Victoriabrunnen aus Terrakotta haben wir kurz gehalten.
Auf der einen Seite ist der People's Palace, der gerade in ein Museum umgebaut wird
Auf der anderen die ehemalige Teppichfabrik Templeton, die Fassade im Stile ihrer Teppichmuster. Fabriziert würde auch für die Titanic
An verschiedenen Universitätsgebäuden ging's vorbei
Bis wir wieder zurück an der Kathedrale waren. 30 Minuten blieben uns zur Besichtigung und biologischen Pause
Der rechte Weg führt auf den riesigen Friedhof bzw Necropolis.
Da war unsere sehr knappe Zeit in Glasgow leider auch schon vorbei.
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Heute haben wir uns von dort William verabschiedet. Zum Abschluss hatten wir noch die Gelegenheit, die Destille Ben Nevis zu besuchen. Alternativ konnte man auch noch etwas in der kleinen Einkaufstraße bummeln und den Wollladen erkunden. Da wir es vor vier Jahren nicht geschafft hatten, uns eine Destille von innen anzugucken, habe ich der dann den Vorzug gegeben. War richtig interessant, die Nase in den Maischebottich zu halten und am Gärbottich zu schnuppern. Zum Abschluss gab es den Standard-Whiskey des Hauses und einen zweiten nach Wunsch. Der für mich leckerste darf mit mach Bremen.
Dann ging's aber wirklich los Richtung Glasgow. Und es ging immer mehr an, zu regnen. Ein sehr kurzer Fotostopp am Castle Stalker
Dann 45 Minuten an Tyndrum beim Green Welly Stop, damit der Busfahrer seine Lenkzeit einhält. Eigentlich wollte ich nichts essen, aber es gab Cullen Skink. Die Suppe fehlt noch auf meiner kulinarischen Liste. Ich hab's nicht bereut, fotogen ist sie allerdings nicht
Dann weiter bei Regen. In Glasgow wollten wir uns die Mungo Murials bei der Kathedrale ansehen und auch in die Kathedrale selbst, aber der Feierabendverkehr machte uns einen Strich durch die Rechnung und so ging's gleich ins Hotel, wieder etwas außerhalb.
Das Golden Jubilee Conference Hotel ist direkt an die Universitätsklinik angegliedert. Da kann ja nichts mehr schiefgehen, zumal auch noch ein Pflegekongress stattfindet.
Die Zimmer sind wider Erwarten sehr modern.
Nach dem ganzen Tag im Bus noch eine Runde zu zwei Memorials und einem Kunstobjekt
Das Hotel liegt richtig schön am Clyde
Feierabend mit Innis and Gunn
Das Abendessen war auch noch richtig gut. Hier hatten wir gerne ein paar Übernachtungen mehr gehabt.
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Dann weiter nach Portree, wir haben eine Verabredung zu Fish & Chips am Hafen. Im Ort mal eine andere Treppe und andere Straße vom Parkplatz aus genommen und schon ist es voll niedlich. Und voll.
Gut gestärkt geht's weiter grobe Richtung Old Man of Storr.
Dann Staffin, die Küstenformation und Wasserfall bewundern und Besuch des Dinosauriermuseums. An der Küste würden in den 70ern zufällig Fußabdrücke und ein paar wenige Knochen sowie Ammoniten und andere Fossilien gefunden
Dann auf einer Single Track Road weiter nach Duntulm Castle
Biologische Pause am Museum über das Leben aus Skye. Leider reicht die Zeit nicht mehr für den Besuch.
Und weiter auf der schmalen Straße bis Uig, wo eine normale Straße uns zurück nach Fort William führt.
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Heute geht's zu Isle of Skye mit der Fähre von Mallaig
Schöne Aussichten unterwegs und dann
Dunvegan Castle
Mit sehr schöner Gartenanlage
Zum Schluss ist noch Zeit für einen kurzen Spaziergang durch Portree mit Einkehr in einem Biertempel.
Perfektes Wetter für ein Isle of Skye IPA
Heute hatten wir wettertechnisch wieder alles: Regen, Schnee (oder sehr viel Hagel) und ganz viel Sonne.
Morgen geht's noch einmal auf die Isle of Skye, dann aber auf dem Landweg.
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Greenhorn.ch die Kulinarik ist bei dieser Reise ein eigenes Thema. Das Abendessen hat sich inzwischen ein bisschen gesteigert.
Zum Frühstück gibt's in Fort William alles was das schottische Herz begehrt: Black Pudding, Haggis, Spiegelei, Bohnen, Speck, Würstchen, Rösti, Porridge. Ein paar Cerealien, Joghurt, Marmelade und Toast, wenig Aufschnitt und Käse, Obst. Die große Vermissung von Schwarzbrot geht rum. Ich bin von der Porridgefraktion plus Haggis

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