Weiter ging die Bustour durch Kensington, vorbei an Eaton Place, Belgravia und Harriods, zum Victoria und Albert und nebenan das Naturhistorische Museum.
Wer wollte ging ins Museum oder machte was Anderes. Die meisten wollten sich dann ab halb fünf an der Westminster Abbey treffen, um bim Evensong dabei zu sein. Mehr dazu findet sich im Netz. Der Besuch ist kostenlos und es singen unterschiedliche Chöre. Dort würde dann auch später der Bus hinkommen und gegen halb sieben alle einsammeln.
Wir hatten vor allen Dingen Hunger und Durst, später auch eine Verabredung mit der Tochter und würden individuell zurück zum Hotel fahren. Guide Gabriele nahm die Hungrigen mit Richtung Metro, denn da gibt es eine spanische Schinkenbar.
Gut gestärkt ging's für uns zum Treffpunkt mit der Tochter, die in der Nähe von der Haltestelle Tottenham Court Road arbeitet. Die Wartezeit kann man sehr gut im Outernet verbringen und sich die ständig wechselnden Videoinstallationen ansehen.
Zum schnacken haben wir uns einen schönen Pub ausgesucht und sogar noch Plätze an einem Tisch gefunden. Auf ein englisches Ale mit wenig Kohlensäure musste noch prickelndes folgen.
Um halb sieben haben wir uns verschiedet und uns mit der Nothern Line auf in den Süden von London gemacht. An der Endhaltestelle kam auch gleich der Bus 164 nach Sutton. Das klappte echt gut und wir waren vor den anderen zurück.
Fazit: Reisebus in London bedeutet sehr viel Zeit im Stau, mit dem ÖPNV schafft man sehr viel mehr, wenn man gut zu Fuß ist.
Evensong war sehr beeindruckend, so wurde berichtet und ist auf der Liste für einen der nächsten Besuche in London