Beiträge von keseburg

    Wir berechnen auf Richtung Exeter und Jahren unterwegs an Eden Projekt. Die Eintrittskarten ist für ein Jahr gültig und kostet 42£. Die Zeit war viel zu kurz, da könnte man gerne noch mal wieder kommen.

    Im Biome Regenwald ist es feuchtwarm, im mediterranen (plus Südafrika) angenehm warm. Wir hatten eine Führung mit Kate, die uns alles super erklärte. Eigentlich ist an der Stelle nur ein tiefer Krater, entstanden nach dem Abbau von Porzellanerde. Nach dem Aufbringen von über 1000 Tonnen organischen Materials auf der lebensunfreundlichen Porzellanerde konnte das Projekt umgesetzt werden und ist inwischen die Attraktion in Südengland. Durchaus nachvollziehbar.

    Für Familien mit Kindern wird sehr viel geboten

    Diese Pflanze kann in Dunkeln leuchten

    Gegen sechs waren wir zurück in Hotel, das Abendessen beginnt erst um Viertel nach sieben, da haben wir denPool ausprobiert. Kann man empfehlen.

    Das Abendessen hatten wir schon morgens ausgewählt und war wieder lecker.

    Frühlingsrolle

    Hähnchen mit Gemüse und Kartoffelstampf

    Zum Nachtisch hatte ich mich für Eis (Schoko , Erdbeer und Vanille) entschieden, die Schokoladentarte oder der Orangenspongekuchen mit Vanillesauce wären die bessere Alternative gewesen.

    Weiter ging's nach Tintagel. Der Legende nach kommt König Artus von hier und in einer Höhlen hat Merlin gelebt.

    Dann gibt es noch Reste einer mittelalterlichen Festung oben an der Landspitze.

    Und zu Ehren von König Artus wurde hier 2016 eine imposante Statue errichtet

    Der Besuch der Anlage ist nichts für Fußkranke, die Wege sind ganz schön steil, und Höhenangst sollte man besser auch nicht haben, zwei schmale Brücken in luftiger Höhe liegen auf den Weg

    Auf dem Weg nach Bideford machen wir noch zwei Pausen, davon eine an einem Supermarkt. Sprudeliges Wasser und ein wenig Obst wanderte in unseren Vorrat.

    Wenn alles nach Plan läuft, sollten wir um halb sechs am Hotel sein, kurz Einchecken, dann mit Bus nach Westward Ho! an den Strand und danach Abendessen im Hotel.

    Das mit dem Hotel hat auch geklappt, nur mit dem Abendessen war man nicht so flexibel, das wäre für uns für Viertel vor Sieben vorgesehen.

    Ich hatte mir ja alle Hotels schon im Internet angesehen, aber irgendwie sind unsere Zimmer bisher immer im noch nicht renovierten Teil des Hauses. Aber das Zimmer ist sauber und das Bett ist schon groß und hat keine Kuhle.

    Der Renovierungsstau ist vor allen Dingen im Bad sichtbar und fängt mit der Schnur links im Bild fürs Licht an.

    Der Speisesaal hat Charme

    Zum Abendessen habe ich mir aus der kleinen Karte Champignons mit Knoblauch ausgesucht

    Zum Hauptgang Roastbeef mit Yorkshire Pudding, Wirsing, Möhren und Kartoffeln (das Messer hatte es schwer und das Gemüse war sehr pur)

    Als Dessert Cheesecake mit schwarzen Johannisbeeren (sehr lecker)

    Weiter ging die Bustour durch Kensington, vorbei an Eaton Place, Belgravia und Harriods, zum Victoria und Albert und nebenan das Naturhistorische Museum.

    Wer wollte ging ins Museum oder machte was Anderes. Die meisten wollten sich dann ab halb fünf an der Westminster Abbey treffen, um bim Evensong dabei zu sein. Mehr dazu findet sich im Netz. Der Besuch ist kostenlos und es singen unterschiedliche Chöre. Dort würde dann auch später der Bus hinkommen und gegen halb sieben alle einsammeln.

    Wir hatten vor allen Dingen Hunger und Durst, später auch eine Verabredung mit der Tochter und würden individuell zurück zum Hotel fahren. Guide Gabriele nahm die Hungrigen mit Richtung Metro, denn da gibt es eine spanische Schinkenbar.


    Gut gestärkt ging's für uns zum Treffpunkt mit der Tochter, die in der Nähe von der Haltestelle Tottenham Court Road arbeitet. Die Wartezeit kann man sehr gut im Outernet verbringen und sich die ständig wechselnden Videoinstallationen ansehen.

    Zum schnacken haben wir uns einen schönen Pub ausgesucht und sogar noch Plätze an einem Tisch gefunden. Auf ein englisches Ale mit wenig Kohlensäure musste noch prickelndes folgen.

    Um halb sieben haben wir uns verschiedet und uns mit der Nothern Line auf in den Süden von London gemacht. An der Endhaltestelle kam auch gleich der Bus 164 nach Sutton. Das klappte echt gut und wir waren vor den anderen zurück.

    Fazit: Reisebus in London bedeutet sehr viel Zeit im Stau, mit dem ÖPNV schafft man sehr viel mehr, wenn man gut zu Fuß ist.

    Evensong war sehr beeindruckend, so wurde berichtet und ist auf der Liste für einen der nächsten Besuche in London

    Zu Fuß ging es zuerst zum College of Arms. Da bin ich schon öfter dran vorbeigegangen, könnte mir aber nichts drunter vorstellen. Klang irgendwie nach Schule. Heute ging's also rein, mit so kleinen Gruppen auch kein Problem. Hier werden u.a. Wappen für Menschen entworfen, die in den Adelsstand erhoben werden. Interessanterweise können wir ein neues Wappen bewundern, welches für einen neuseeländischen Zimmermann entworfen wurde. Drauf zu sehen sind u.a. ein Kiwi und Hämmer. Abgeholt wurde es allerdings bisher nicht. Demnächst gibt's dann auch eins für Andrew Lloyd Webber.

    Weiter ging's zur Milleniumbridge, die bei Ihrer Eröffnung durch Lizzy für Aufregung sorgte. Es wollten soviele Menschen unkoordiniert rüber, dass sie mächtig ins schaukeln kam. Eine Maßnahme hätte sein können, dass Gleichschritt zwingend vermieden werden muss oder nur 100 Leute zur gleichen Zeit rüber dürfen. Am Ende wurde für einige Millionen zusätzlich was an der Stabilität getan. Vier Jahre später konnte sie dann uneingeschränkt genutzt werden.

    Heute begeistert die Brücke aber auch durch ihre Kaugummikunst. Wir hatten sogar die Gelegenheit den Künstler John Ben Wilson persönlich kennenzulernen. Für mich ein echtes Highlight.

    Nächster Stopp dann St. Pauls, auf die man von der Milleniumbridge direkt zuläuft. Reiseführerin Gabriele wusste auch hier einiges zu den Bauarbeiten zu berichten. Die alte Kirche , war wie so vieles den großen Feuer 1666 zum Opfer gefallen. Wren, der Baumeister, hatte seine Vorstellung mit einem Modell verdeutlicht, welches den Auftraggebern mit der Kuppel aber zu papstig war. Wie er es trotzdem hinbekommen hat, steht hoffentlich bei Wikipedia.

    Im Keller der Kirche gibt's einen Souvenirshop, ein Café und saubere Toiletten. Dann ging's zurück zum Bus

    Halb sieben klingelt der Wecker und ich hab erstaunlich gut geschlafen.

    Sieben Uhr Frühstück mit ausreichender Auswahl. Nur Porridge habe ich vermisst.

    Wir sind pünktlich am Bus und es kommen doch tatsächlich einige zu spät ;)

    Wie befürchtet, dauert der Weg bis zum Tower viel länger und wir picken unsere Reiseführerin erst ein Stunde später als geplant auf.

    Dann geht die Parkplatzsuche für den ersten Rundgang los. Na gut, ausnahmsweise kann man auch vor der Church of Scientology parken, wenn es sonst keine gibt.

    Um acht Uhr am Abend sind wir endlich am Hotel, dem Holiday Inn in Sutton. Ich freue mich über unser großes Zimmer mit zwei Queen-Size-Betten. Alles ein bisschen abgerockt, aber sauber. Andere müssen sich die 1,60 mit Kuhle teilen.

    Auf uns wartet noch ein kleines und leckeres Buffet sowie ein erstes englisches Bier.

    Dann schnell ins Bett. Morgen sollen alle um acht am Bus sei, also früh aufstehen.

    Heute morgen klingelte der Wecker um 04:30, das ist so gar nicht meine Zeit, aber heute geht's.

    Viertel vor sechs sind wir dann auch am Treffpunkt. Der Busfahrer kennt den neuen ZOB noch nicht und kommt von der falschen Seite.

    Der Bus ist sehr komfortabel mit kleiner Teeküche, vernünftiger Toilette, WLAN und Slideoutsitzen. Die meisten können die zwei Sitze alleine besetzen, aber auch zu zweit geht's sehr gut.

    Der aufblasbare Hocker ist dann auch schnell im Einsatz zum Füße hochlegen.

    Der aktuelle Fahrer bringt uns bis kurz vor Osnabrück, dort steigt der Fahrer ein, der uns den Rest der Reise begleiten wird. Nach 20 Minuten Biopause geht's auch schon weiter.