Beiträge von keseburg

    Grand Turk - Home of Carnival

    bei schönstem Wetter entern wir Grand Turk. Das Cruise Center gehört irgendwie zu Carnival und die Magic wird heute auch noch erwartet.

    Als ersten machen wir einen Cache und sind auch erfolgreich.

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    Im Anschluss geht es dann ins Cruise Center. In Auge fällt mir eine kleines Areal, das irgendwie mit Raumfahrt zu tun hat. Hier geht es um Splashdown von 1962, als der Astronaut Scott Glenn mit deiner Kapsel vor Grand Turk ins Meer gefallen ist. Dazu musste ich natürlich eine Devotionale erwerben.

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    Bei einem Café soll es free Wifi geben und es ist nicht zu übersehen, dass es auch funktioniert. Seit wir aus Mexiko gestartet sind, das erste Internet! Bei so vielen Menschen geht es nur schleppend aber immerhin.

    Dann war bei der Wärme ein erfrischendes Getränk sein. Für 15 € zwei kleine Bier, dass war schon mal eine Hausnummer.

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    Aber die Aussicht vom Beached Whale war schon sehr schön.

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    Und dann kam die Magic in Sicht.

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    Uuih, war die groß.

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    Da haben wir uns schnell einen Schattenplatz gesucht. Liegen mit und ohne Schattenspender standen reichlich am Strand und waren kostenfrei. Wir haben ein bisschen gebadet, Ein- und Ausstieg waren nicht ohne wegen des unebenen Untergrunds, und dann geschaut, was passiert werden die Magic ihre Gäste von Bord lässt. Was für eine Völkerwanderung!

    Im Cruise Center war es jetzt richtig voll und Internet ging überhaupt nicht mehr. Jetzt mussten noch ein paar Souvenirs gekauft werden und dann ging es auch schon zurück an Bord. Wir legten schon am frühen Nachmittag wieder ab und konnten schauen, wie sich lange Schlangen vor den Zustiegen auf die Magic bildeten.

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    Am nächsten Tag hatten wir keine Lust, noch einmal vom Schiff zugehen. Nachmittags machte die Albatros sich dann auch in Richtung Gran Turk.

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    Letzter Halt auf Kuba - Santiago de Cuba

    Am frühen Nachmittag des nächsten Tages haben wir in Santiago de Cuba angelegt. Auch hier ging es durch eine schmale Stelle in eine schöne Bucht, an deren Ende die Stadt liegt.

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    Wir hatten wieder nichts geplant und wollten zumindest heute in den Ort bummeln. Gesagt, getan.


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    Es gab Autos zu bestaunen

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    und irgendwann hatten wir den zentralen Platz erreicht mit der Cathedral of Our Lady of the Assumption

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    Nebenan im Hotel Casa Granda Terrace Bar haben wir unseren ersten kubanischen Mojito genossen


    Dann sind wir mit dem Fahrstuhl nach oben auf die Dachterasse gefahren und haben die Aussicht genossen. Hier hätte man auch die Gelegenheit, etwas zu essen oder zu trinken.

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    Dann ging es auch schon zurück. Unterwegs wurden wir sehr oft angesprochen, ob wir Zigarren, Rum oder ähnliches kaufen wollten. Ich brauchte noch eine Cap aus Kuba und auch die konnte besorgt werden. Das war schon ein wenig lästig auf Dauer und ist mir in Havanna nicht aufgefallen.

    Was macht man nach so einem tollen Erlebnis? Nichts! Beziehungsweise nicht aufregendes mehr. Das erste und einzige Mal habe ich während der Kreuzfahrt den Pool genutzt. Der liegt meines Erachtens nicht so toll. Rundherum wird ist immer was los, wenn das Büffet geöffnet ist, da fühle ich mich wie auf Präsentierteller. Nach unserer Rückkehr von den Delfinen war nur wenig los, darum habe ich es mal gewagt.

    Cienfuegos mit Delfinarium

    Die Vorstellung im Delfinarium beginnt um 10:00, der erste Tender um 08:45. Allerdings nur für Gäste mit Phoenixausflug. Wir waren rechtzeitig vor Ort und hofften auf freie Restplätze. Und wir hatten Glück.

    Am Terminal mussten wir für die heutige Aktion wieder Geld tauschen. Mein Bargeldvorrat in Euro nahm bedenklich ab. Ein Taxi war schnell gefunden und pro Paar 20 CUC für die Fahrt fällig. Das Delfinarium ist ca. 20 km entfernt und so haben wir auch ein wenig vom Hinterland gesehen. Das Delfinarium liegt an der Küste und besteht aus mehreren abgetrennten Bereichen zwischen den Mangroven direkt am Strand und machte einen recht natürlichen Eindruck.

    Bei bestem genossen wir eine Delfinshow, wie es sie so ähnlich wahrscheinlich überall gibt. Für einige Nummer wurden Gäste dazu gebeten. Das war ein großer Spaß.

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    Nach der Show hieß es umziehen und umziehen, denn wir hatten Show und Schwimmen mit Delfinen gebucht (50 CUC p.P.). Jetzt wurde es für uns aufregend, denn ich wusste ich nicht, was Schwimmen mit Delfinen ausmacht. Wir wurden in kleinen Gruppen und auf verschiedene Bereiche aufgeteilt, die teilnehmenden Delfine wurde vorgestellt (für uns war Triton verantwortlich) und schon durften wir ins Wasser und Triton gesellte sich uns. Wir durften in anfassen und er gab Küsschen, wenn wir die entsprechenden Zeichen machten. Anschließend gab es für jeden Teilnehmer ein Shooting mit Triton, der seine Rolle sehr gut wahrnahm, ich schaue ein wenig deppert drein, aber egal. Zum Abschluss kam jeder in den Genuss, von zwei Delfinen quasi auf der Schnauze getragen zu werden. Ein ganz tolles Erlebnis für uns. Die Delfine wirkten auf mich wie kleine Hunde, die darauf warten, dass Herrchen das Stöckchen und er losstürmen kann. Die Bilder konnte man Ende dann für 40 CUC pro Paar erwerben, was für uns keine Frage war.

    Ich weiß, dass die Haltung von Delfinen in solchen Anlagen grenzwertig sind. Ich habe es trotzdem genossen.

    nächster Halt Maria la Gorda

    Maria la Gorda ist ein Biosphärenreservat im Südosten von Kuba. Hier musste das Schiff driften und es wurde getendert. Am Strand war ohne uns kaum was los und auch nach dem Einfall von uns, war es noch entspannt. Am Strand gab es reichlich Schatten durch Palmen, die Liegen konnten ohne Gebühr benutzt werden, das Wasser war toll und es gab sogar ein paar Fische. Ins Wasser zu kommen war nicht überall ohne Probleme möglich, da bis an den Strand neben Sand, ein sehr fester und auch sehr kratriger Untergrund vorherrschte.

    Ich hatte Fritz Frosch dabei, der eigentlich von jedem Stand Grüße nach Hause schicken sollte. Am Ende gab es nur welche von hier

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    Bis zum frühen Nachmittag hatten wir Zeit zum relaxen, baden und schnacken. Mit der GoPro habe ich nach Fische gesucht, leider gab es in Schwimmdistanz nur wenige Korallen mit Fischen, aber immerhin ein paar kleine Filmchen habe ich machen können.

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    Mit anderen Reisenden haben wir uns über die geplanten Aktivitäten im nächsten Hafen Cienfuegos unterhalten. Wir hatten nichts geplant und wollten schauen, was vor Ort angeboten wird. Die Beiden wollten ins Delfinarium, von dem sie gehört haben und fragten, ob wir daran Interesse hätten. Dann könnten wir uns das Taxi teilen. Eine sehr gute Idee!

    Gebadet hatte ich den Tag über mit einem Sonnenschutzshirt mit halben Arm. Das hat man dann später gesehen. Kurz überm Ellenbogen traf dezente Bräune auf Blässe. Da hieß zum ärmellosen Top Strickjacke tragen.

    Havanna Teil 3

    Heute hatten wir noch einen Tag in Havanna. Nach dem Frühstück ging es auch gleich los. Am Terminal wurde die CUC Bestände aufgefüllt, ich brauchte doch noch Souvenirs. Wir bummelten ohne festen Plan durch die Altstadt.

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    Irgendwann zog es uns in die Bar La Lluvia de Oro mit Livemusik.

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    Zu trinken gab es ein leckeres Bucanero. Die Musik war gut, es war warm, das Bier lecker und so durfte es noch ein zweites sein.

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    Zur zweiten Session der Band kam ein älterer Herr in die Bar, sang ein paar Lieder mit und verschwand wieder.

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    Eine tolle Stimme hatte der. Eine Bar beeindruckte durch die Deko im Stile der 60er

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    Ein bisschen chillen im Park musste auch noch sein.

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    zum Abschluss noch ein Eis

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    Dann waren die Füße rund und es ging zurück zum Schiff.

    Havanna Teil 2

    Wir machten uns auf zu unserem Treffpunkt. Dort erwartete uns schon unsere deutschsprechende Begleitung (ihren Namen habe ich leider vergessen) und dann kam auch schon Ramirez mit seinem 56er Buick in pink und creme

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    und schon ging es los durch Havanna, vorbei am Capitol

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    am Platz der Revolution

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    an der Universität vorbei

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    am kubanischen Christus, der in der linken Hand einen Mojito und rechts eine Zigarre halten könnte

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    Es gab den ein oder anderen Stopp um zu Fotografieren, Souvenirs kaufen, Rum probieren und andere Autos schauen

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    Wir waren drei Stunden unterwegs haben viel gesehen, gehört und gerochen. Besonders interessant sind Tunneldurchfahrten mit einem offenen Wagen. Die Autos in Kuba sind ja teilweise richtige Dreckschleudern und im Tunnel kann man es hautnah erleben. Leider konnte ich nicht so lange die Luft anhalten.

    Am Ende unserer Tour wollten wir noch nett Essen gehen und unser Tourguide hat uns noch in ein nettes Restaurant mit Dachterasse geführt. Dort gab es Hummer, Fisch und Shrimps für uns. Dazu einen chilenischem Weißwein, Kaffee und Rum zum Abschluss. Auf dem Weg zu Schiff haben wir dann auch noch eine kleine Eismanufaktur entdeckt. Sehr, sehr lecker.

    Es wurde langsam dunkel und so ging es zurück zum Schiff

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    Havanna Teil 1

    wir waren zeitig wach und konnten beim Anlegen zusehen und die ersten Fotos machen.

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    Wir hatten uns für 14:00 über Old Cars Havanna einen Wagen bestellt und brauchten noch CUC. Ich hatte ein wenig Bargeld eingepackt und wollte irgendwo mit Kredikarte Geld ziehen, meinem Mann war das nicht geheuer und am Ende haben wir mehr Euro aus der Kabine geholt und direkt am Terminal gegen CUC getauscht. Dollar ginge auch, aber da fällt beim Tauschen die Gebühr höher aus.

    Bis zu unserem Treffen mit unserem Fahrer war noch ein bisschen Zeit, die wir zum Bummeln, Cachen und Kaffee trinken genutzt haben.

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    Pracht und Verfall findet man in Havanna nebeneinander, bei einigen Häusern hätte ich mich nicht auf den Balkon getraut.

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    Wer wollte, konnte Fotos mit hübsch gekleidete Damen machen. Die Kostüme waren sehr farbenprächtig

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    Stelzenläufer mit musikalischer Begleitung baten um Spenden.

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    erster Seetag auf dem Weg nach Havanna

    Die erste Nacht war schon ganz gut. Jetlag war so gut wie gar nicht vorhanden. Mein Bett lies eine gewisse Weichizität vermissen, aber die Rezeption wusste zu helfen und Noel, unser Kabinensteward, hat eine Auflage besorgt.

    Frühstück gibt es draußen immer bis 10:30, da war vorher noch Zeit für das Treffen mit dem Chefkoch um über Unverträglichkeiten zu plaudern. Meine Tischnachbarin war auch da. Sie mit Gluten, ich mit Laktose. Zum Frühstück gibt es die Karte für Mittag- und Abendessen in den Bedienrestaurants und jeder kreuzt an, was er gerne essen möchte und dann wird es entsprechend an die Unverträglichkeit angepasst. Isst man draußen am Lidobüffet, muss man selber drauf achten.

    zum Frühstück sind wir dann auch gleich mal nach draußen gegangen. Das Buffet ist fällt kleiner aus, ist aber sehr lecker. Eierspeisen bestellt man am Tresen bei Benedict und der macht dann das gewünschte Rührei, Omelette oder Spiegelei von beiden Seiten. Dazu frisches und reifes Obst sowie warmes Porridge und ich bin glücklich.

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    Alle Backwaren, bis auf Pumpernickel, Knäckebrot und Croissants, werden täglich an Bord gebacken, sogar die glutenfreien. Und alles war sehr lecker.

    Nach dem Frühstück haben wir uns den Vortrag zu Kuba angehört. Und dann ging es los mit faulenzen. Mein eBookreader war schließlich voll mit den Krimis von Elisabeth George. Und ich wollte mit dem ersten Band wieder von vorn anfangen.

    Die Liegensituation war überwiegend entspannt. Es wurde des Öfteren morgens das Handtuch geworfen und es passierte dann lange nichts. Aber bei einer Belegung von 75 % fand man fast immer was.

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    Zwischendurch gab es den ein oder anderen Rundgang und wir entdeckten die vielen Plaketten. Wer findet den Fehler?


    Zum Abendessen waren wir dann an unserem Tisch das erste Mal vollständig. Es gab ein wenig Verwirrung, wer wo sitzt, aber am Ende war alles gut. Die anderen beiden Paare waren um die Achtzig, Phoenixerfahren und ganz schön rumgekommen. Für Gesprächsstoff war gesorgt.

    Nach dem Abendessen stellten sich die Offiziere und das Phoenixteam in der Atlantik Showlounge vor. Dazu wurde Sekt gereicht und auch nachgeschenkt. Einige dort auf der Bühne habe ich durch VnM dann auch schon gekannt. Danach waren wir auch schon platt und sind ins Bett gegangen.

    Progreso in Mexiko

    Wir wollen ja noch mal an den Strand. Die Koffer kommen auch schon und die Badesachen werden schnell rausgesucht und untergezogen. Am Pier liegt noch ein Carnival Schiff. Die scheinen bald abzulegen, es strömen reichlich Amerikaner zurück auf’s Schiff. Wir wollen noch einen Cache am Pier machen, werden aber nicht fündig.

    Die Deutschen sind anscheinend nicht dafür bekannt, Geld auszugeben, sodass die Shops am Cruiseterminal nach und nach schließen und die Beschäftigten mit uns den Shuttlebus zurück in die Stadt nehmen.

    Der Bus ist in einem eher mäßigen Zustand und so geht es, kaum schneller als mit Schritttempo, zurück an Land. An einem zentralen Busbahnhof hält der Bus und von hier aus geht es dann auch später wieder zurück. Der Weg zum Strand ist ein wenig ausgeschildert und dauert 10 Minuten. Der ein oder andereLaden unterwegs verkauft Tourikrams und man wird des öfteren ngesprochen, zu schauen. Am Strand ist viel Platz und das Wasser herrlich. Der Cache am Strand ist dann gleich gefunden und wir haben noch Lust auf ein mexikanisches Bier. Aber in der Strandbar warten wir 10 Minuten auf den Service und gehen dann wieder.

    Auf dem Weg zum Bus darf es dann eine eisgekühlte Kokosnuss sein. Am nächsten Stand ist sie leer und der Kokosnussverkäufer dort schlägt sie mir auf und schält das Fruchtfleisch heraus. Das schmeckt noch etwas fad, ist aber erfrischend.

    Dann geht es auch schon zurück zum Schiff. Den Cache am Pier finden wir nach erneuter Recherche der Hints dann auch noch. Und wider Erwarten hat der ein oder andere Laden noch auf. Ein perfektes Mitbringsel aus Mexiko ist natürlich Tequila. Und den gibt es auch in 0.375l Flaschen, wer weiß was noch so zusammen kommt während der Reise. Ich darf probieren und will schon zu
    schlagen, als er mir den Preis für die kleine Flasche nennt. 60 $ empfinde ich spontan für zu teuer. Im letzten Laden vor dem Schiff versuche ich es wieder, aber auch hier das gleiche Preisniveau. Am Ende kaufe ich eine Flasche Likör aus Tequila und Mango für 50 $, weil der absolut lecker ist. Womöglich sind die dortigen Preise für Tequila aus 100% Agave angemessen, aber ich hatte ich mich im Vorfeld nicht informiert.

    Zurück an Bord, werden dann die Koffer ausgepackt. Der Platz in den Schränken ist etwas begrenzt, darum sieht es in unserer Kabine gleich gemütlich aus. Davon habe ich kein Foto für Euch. Unterm Bett ist Platz für zwei Koffer, die passen leider nicht alle ineinander, einer muss daher vorm Spiegel auf seinen nächsten Einsatz warten und dient bis dahin als Dreckwäschebehälter.

    Wie am Anfang berichtet hatten wir eine Kabine der Kategorie C2 mit Stockbetten auf Deck 5. Die Lage war super. Nicht weit weg war die Rezeption, ein Deck höher die Restaurants, das Theater und das Lidodeck, wo man alle Mahlzeiten auch draußen einnehmen konnten. Die würden wir beim nächsten Mal glatt wieder nehmen.

    Beim Einchecken bekommt jeder Reisende ein phoenixblaues Mäppchen mit der Schlüsselkarte, dem Bordpass und einen Zettel mit der Tischnummer für die ganze Reise. Frühstück, Mittag- und Abendessen kann man dann dort immer einnehmen. Zur Kaffeezeit ist freie Platzwahl, aber das nutzt nicht wirklich jemand.

    So machen wir uns gegen 19:00 auf zu unserem Tisch 148 im Restaurant Möwe. Und sind ziemlich lange die einzigen an unserem Tisch. Das war schon ein wenig frustrierend. Dann kam aber kurz vor knapp noch ein Paar, etwas älter als wir und sehr sympathisch. Mit uns waren am Nachmittag 23 Passagiere gekommen und sie gehörten zu denen, die einen Direktflug im Vollcharter von Frankfurt nach Merida genommen hatten und gerade angekommen waren. Die vier freien Plätze werden dann morgen wohl auch besetzt sein. Die beiden waren dann auch noch
    Albatros-Profis und haben uns ein wenig in das Bordleben eingeweiht.

    hier noch ein Bild vom Anflug auf Mexiko City

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    und vom Flughafenterminal 2 mit einem Kunstwerk aus der Reihe die Reisenden

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    Die Anreise - Teil 2

    Ich habe sehr gut geschlafen. Das Frühstück kostet 12 € und in Ermangelung einer Alternative in der Nähe, haben wir es genommen. Das war auch ganz okay.

    Danach haben wir unsere Koffer untergestellt und sind mit dem Bus, der fast vor der Haustür abfährt, und Tageskarte zum Sightseeing in die Frankfurter Innenstadt gefahren. Vier Stunden Zeit hatten wir dafür eingeplant. Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir überlegt, wie wir zum Flughafen Terminal 2 fahren wollen. Mit dem Shuttle für 5 € p.P. - der aber nur zum Terminal 1 fährt, mit dem Taxi für 8 € oder mit dem Bus ohne zusätzliche Kosten, da wir ja eine Tageskarte hatten. Und mit dem Bus war es am Ende auch kein Problem.

    Zum Einchecken war wir nur eine halbe Stunde zu früh, aber dann ging es recht flott. Der Flieger startet pünktlich und schon waren wir in Madrid. Der Flug war überwiegend ruhig, es gab auch eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Beinfreiheit war eher wenig vorhanden, aber es ging.

    In Madrid stieß dann eine Reiseleiterin, Dodo Doppler, von Phönixreisen zu uns und so langsam konnte man ahnen, wer alles mit uns fahren würde. Auf dem Madrider Flughafen war nach 22:00 auch nicht so wirklich was los und ich hatte inzwischen Hunger. Hätten wir doch in Frankfurt nach was zu Mittag gegessen! Ein belegtes Baguette mit Serrano für 10 € schienen mir ganz schön happig. Bei Starbucks war es noch am günstigsten, wer hätte das gedacht. Um 23:40 ging es dann weiter Richtung Mexiko City. Und bald nach dem Start gab es eine warme Mahlzeit und Getränke. Und lecker war es auch noch. Um die Zeit liege ich sonst schon zwei Stunden im Bett, aber, im Gegensatz zu meinem Mann, konnte ich nicht einschlafen. Gut das es ein ansprechendes Entertainmentangebot gab. Nach Shape of Water und Three billboards outside Ebbing, Missouri, habe ich es noch einmal versucht und womöglich auch ein wenig geschlummert. Zum Frühstück gab es noch einen weiteren Film, Wonder mit Julia Roberts, und schon waren wir im Landeanflug auf Mexiko City.

    An der Immigration mussten wir gefühlt eine Stunde anstehen, ab und zu wurden Menschen herausgebeten und konnten mit einem maschinenlesbaren Reisepass woanders durch. Das ist dort wohl noch in der Testphase. Danach mussten wir unser Gepäck abholen und zum Inlandsterminal mit dem Shuttlebus fahren. Das kostet einen Dollar p.P. Ev. gibt es noch eine andere Möglichkeit zu dem Terminal zu wechseln, zumindest haben wir noch einen Skytrain wie in Düsseldorf gesehen. Aber wir sind unserer Reiseleitung hinterher gedackelt.

    Dort angekommen war es kurz nach 06:30 morgen Ortszeit und bis zum Boarding unseres Anschlussfluges noch fast fünf Stunden Zeit. Gootseidank konnten wir unser Gepäck schon per Selfservice aufgeben, was erstaunlich gut klappte.

    Im Terminal gibt es diverse Restaurants und Shops. Wir hatten Durst auf ein kühles Getränk (und zuhause wäre es ja schon Nachmittag gewesen) und was zu essen wäre auch nicht schlecht, nach dem pappigen Brötchen an Bord. Im Toks gab es beides, Cerveza Artesanal und Eier mit Avocado, Speck und Bahnen. Beides sehr lecker.

    Irgendwann waren die Zeit dann auch mal rum und es ging weiter Richtung Merida. Die zwei Stunden ging irgendwie auch flott rum. In Merida trennte uns dann nur noch eine Busfahrt von ca 45 Minuten von unserer Reiseabschnittsheimat. Mexiko zeigt sich auf der Fahrt genauso attraktiv wie die DomRep. Es wirkte im Landesinneren alles eher ein wenig trostlos.

    Die Pier in Progreso ist ca. 5 Meilen ins Meer hinaus gebaut. Aber das Meer und der Strand sahen schon schön aus. Und gebadet wurde dort auch. Es war ja erst halb drei, da konnten wir uns doch später auch noch ins Meer stürzen?!

    Die Anreise - Teil 1

    wie ober schon geschrieben, war unsere Anreise nach Mexiko nicht ganz ohne. Insgesamt waren wir drei Tage mehr oder weniger gemütlich unterwegs.

    Los ging es am 06.03.2018 gegen kurz nach 10:00 Richtung Bahnhof. Unsere Nichte hat uns netterweise gebracht. In unser Auto gehen auch vier große Koffer, zwei Rücksäcke und drei Personen. Wir durften p.P. 30 kg Gepäck mitnehmen, der einzelne Koffer durfte aber nicht mehr als 23 kg wiegen. Das haben wir voll ausgenutzt. Man kann an Bord waschen, aber ich da Lust zu?

    Am Bahnsteig habe ich mein Onlineticket prüfen wollen und es nicht gefunden. Da ist mir plötzlich klargeworden, dass das mit dem Umbuchen der Plätze auf einen anderen Tag in der 1. Klasse damals nicht so ganz ausreichend war. Eine Nachfrage beim ebenfalls zusteigenden Personal war auch eher entmutigend. Da müssen wir wohl für ein wenig Geld einen Fahrschein nachlösen, da das Sparticket nur für den 05.03.3018 galt. So auf die schnelle klappte es mit einem neuen Ticket nicht, also erst einmal in den Zug und auf den Zugbegleiter warten. Der kam auch zeitnah und war auch derjenige, dem ich meine Geschichte grob geschildert hatte. Er ließ sich zuerst unser Ticket zeigen, prüfte und stellte fest, dass der Zug gestern ausgefallen war und wir natürlich mit unserem Sparticket auch heute fahren können. Man muss auch mal Glück haben ;-)

    Unterwegs gab es noch einen Nothalt wegen eines medizinischen Notfalls, ansonsten war es eine sehr entspannte Fahrt nach Frankfurt/Flughafen.

    In Frankfurt dann suchten wir den Shuttle zu unserem Hotel, der am Ausgang B5 Ankunft alle 30 Minuten losfährt. Wenn man allerdings Abflug B5 einen Shuttle erwartet, kommt so schnell kein Shuttle vorbei. Nach einer Stunde haben wir es dann auch gemerkt. Der Shuttle zum Hotel ist kostenlos, vom Hotel zum Flughafen kostet er 5 € p.P.

    Unser Hotel war das Moxy Frankfurt Airport. Mit dem Shuttle dauert es etwas 5 Minuten. Das Hotel ist relativ neu und drum herum wird reichlich gebaut. Infrastruktur drumherum ist kaum vorhanden, aber im werden. Das Einchecken ging flott und wenn man Glück hat, trifft man auf einen deutschsprechenden Mitarbeiter.

    Ich hatte für 19:00 einen Tisch im vielleicht besten Burgerladen in Frankfurt reserviert. Durch das unser "Malheur" mit dem Shuttle war es etwas spät geworden und mit Bus und Bahn hätten wir eine Stunde bis dort hin gebraucht, sodass wir die Reservierung über Opentable storniert haben.

    Hunger hatten wir aber trotzdem. Im Empfangsbereich des Hotels findet man gegen den Hunger eine reichliche Auswahl an abgepackten Sandwiches, Wraps, Obst, Eis und einem warmen Tagesgericht, heute Gulasch mit Reis. Das Gulasch war auch ganz gut. Dazu hatten mein Mann ein Bier und ich einen Äppelwoi. Günstig war es nicht, aber OK.

    Das Zimmer lag ruhig zu einem Innenhof, war modern eingerichtet und hatte ein sehr bequemes Bett.