Beiträge von bina.63

    Fazit unserer Balkanreise durch Nordmazedonien, Albanien, Montenegro und Kosovo: Es war eine 4* Studienreise durch den Balkan. Um es vorweg zu nehmen, wir kannten den RV und waren von der Marokkotour begeistert gewesen. Sonst hätten wir dort auch nicht wieder gebucht. Es fing mit dem Flug, Transfer und der ersten 4 Hotels auch wirklich sehr gut an und wir waren zufrieden.

    Allerdings änderte es sich mit dem Hotel am Ohridsee schlagartig. Somit waren 3 Übernachtungen in 2 verschiedenen Hotels schlichtweg nicht akzeptabel.

    Ebenso verhält es sich mit der Qualität des Essens. Die ersten 4 Hotels boten guten Essen mal mehr mal weniger schmackhaft.

    Die letzten 3 Tage war es einfach weit unter dem angekündigten Standard.

    Der Reiseleiter ist in seiner Art schwer zu beschreiben, daher möchte ich nur ein Beispiel nennen. Das zusätzliche Ausflugpaket kostete 119 € pro Person. Wenn ich jetzt 238 € bezahlen soll und sage ihm: 240 €, stimmt so, dann ist es meine Entscheidung. Er sagte hingegen: Kleingeld habe er nicht, er rundet einfach auf. Sind bei 42 Personen mal kurz 42 Euro Trinkgeld! Das geht einfach nicht.

    So ging es irgendwie Tag für Tag mehr oder weniger Aussagen und Sprüchen, die er dann aber auch so umsetzte. Sein ständiger Hinweis auf die vielen Rundreisen die er begleiten würde, mit der verbundenen Professionalität stimmten mit seinem Verhalten nicht überein. Ich werde morgen eine Zusammenfassung aus meinen Notizen schreiben und dem Reiseveranstalter zukommen lassen. Mal sehen was und ob eine Rückmeldung erfolgt.

    Einzelheiten zur Reise: Flug, Rundreise, Frühstück und Genußpaket als HP: 650 Euro pro Person

    Dazu 119 € zusätzliches Ausflugspaket pro Person.

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist immer noch gut. Aber wird sind es bei dem RV einfach anders gewöhnt und hörten es auch von den Mitreisenden anders aus deren Erfahrungen. Mal sehen, wie der RV auf Kritik reagiert. Einige andere Mitreisenden werden ebenfalls reagieren.

    Ich möchte euch ganz herzlich für eure Begleitung, Likes und eure Kommentare bedanken. Und ihr wisst ja, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Wir freuen uns schon auf unsere selbst geplante und organisierte Portugal Rundreise ab dem 5. Juni 25.

    Der Wecker klingelte heute früh um 4.50 Uhr, was für eine Zeit im Urlaub. Kurz frisch machen, anziehen, mal unten beim Frühstück vorbeischauen....

    Ein kleines Stück gefüllten Blätterteig gegessen und dann den letzten der Trollys geschlossen. Um kurz vor 6 Uhr waren alle im Bus und unser Bus fuhr als erstes zum Flughafen. Hier hatten wir 20 Minuten später eingecheckt und die Koffer abgegeben. Unser Plätze waren in der letzten Reihe (30 A,B)

    Da erschien leider schon auf der Anzeigetafel eine Verspätung von 50 Minuten, diese wurde etwas später auf 1.30 Std. ausgeweitet.

    Von Freebird Europe gab es einen Verzehrgutschein von 7 Euro pro Person. Wir holten uns im Airport Bistro 2 x Getränke und 2 Sandwich für den Flug. Letzendlich starteten wir gut 2 Stunden später in Richtung Düsseldorf. Auf diesem Flug kamen wir in den Genuss des Non-Stopp-Fluges und die Frankfurter mussten noch mit uns über Düsseldorf fliegen. Zumal es bei ihnen, anders als letzte Woche bei uns, noch nicht klar war ob sie sitzen bleiben können oder die Maschine wechseln müssen. Der Weiterflug war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt.

    Frank hatte vom Verzehrgutschein 2 Sandwich und 2 Wasser geholt, das haben wir während dem Flug gegessen und getrunken. Der Flug war überwiegend ruhig, bis auf die ersten 5-10 Minuten.

    Mit der Airlines Freebird Europe sind wir vorher noch nicht geflogen, waren damit aber zufrieden.

    Es geht los

    Über die Alpen und über den Rhein im Landeanflug auf Düsseldorf

    Hotel in Skopje Continental Hotel: Ein Hochhauskomplex neben der Shopping Mall.

    4* stand dran, kein * war drin !

    Wir bekamen zuerst ein Zimmer in der 8. Etage und fuhren mit dem Aufzug hoch. Was uns erwartete übertraf ALLES! Der Duschvorhang fiel mir auf den Kopf als ich ihn zur Seite schieben wollte. Die Decke war voller Schimmelbildung, die Deckenplatten war schief und lose. Wir nahmen die Karte und gingen wieder zur Rezeption. Unser RL war noch dort und wir bekamen die 516. Kurz angeschaut und auf jeden Fall für etwas besser empfunden. Alleine da es eine Glasscheibe auf der Badewanne gab und keinen abfallenden Vorhang. Auf den zweiten Blick fand sich auch hier viel Schimmel. Der Rauchmelder an der Decke fehlte komplett.

    Leider konnte dieses Hotel absolut nicht überzeugen.

    Fazit angebliches 4* Hotel Sileks in Ohrid am Ohridse: Es ist ein altes Hotel, wohl aus Tito Zeiten. Der erste Eindruck der Lobby, war eigentlich auf den 1. Blick nicht so schlecht. Das Niveau des alten Balkan holte uns aber beim Betreten des Zimmers ein. Uralte, abgenutzte Möbel, muffiges Ambiente.

    Das 1. Zimmer direkt hinter der Bar im EG bot vom Balkon den Blick auf die Wand des Busses und keinen Ausblick. Dafür hatte es ein neueres Bad mit ebenerdiger Dusche. Auf Nachfrage bei der Rezeption konnten wir das Zimmer in das 212 tauschen. Das Mobiliar war identisch, dazu gab es in dem 2 Raum App. eine Art Singleküche und eine große, abgerockte Dachterrasse mit eingeschränktem Seeblick.

    Das 1,40 m Bett war eher wackelige, total niedrig und unbequem. Sauber war es bei uns schon, was aber von Mitreisenden der anderen Zimmer verneint wurde. Mülleimer wwurdenaber während der 2 Übernachtungen nicht geleert.

    Das Restaurant hatte Bahnhofskarakter, laut und ungemütlich. Die Essenauswahl war mehr als überschaubar und nicht wirklich lecker. Beim Frühstück war es noch einigermaßen in Ordnung, der Kaffee ungenießbar.

    Das Gelände der Anlage mit Pool und Nebengebäuden wirkte sehr runtergekommen bisher zu bereits verlassen.

    Absolut keine Empfehlung!

    Altes Gebäude armenischer Stil, aus den 20ger Jahren

    Zur verabredeten Zeit liefen wir zum Bus und wurden innerhalb von 5 Minuten zum Hotel Continental gebracht. Ein Hochhauskomplex neben der Shopping Mall. 4* stand dran, kein * war drin.....!!


    Wir bekamen ein Zimmer in der 8. Etage und fuhren mit dem Aufzug hoch. Was uns erwartete übertraf ALLES! Der Duschvorhang fiel runter als ich ihn zur Seite schieben wollte. Die Decke war vor Schimmelbildung, die Deckenplatte schief und lose.

    Wir nahmen die Karte und gingen wieder zur Rezeption. Unser RL war noch dort und wir bekamen die 516. Kurz angeschaut und auf jeden Fall für etwas besser empfunden. Alleine da es eine Glasscheibe auf der Badewanne gab und keinen Vorhang.

    Der Ausblick

    Auf den zweiten Blick fand sich auch hier Schimmel an der Decke und an den Badezimmerfugen. Das Bett war in Ordnung und viel mehr brauchten wir für die eine Nacht nicht. Für 18 Uhr hatten wir uns verabredet und entschieden uns hier auf keinen Fall zu essen sondern in die Shopping Mall ins Steakhaus zu gehen.


    Das Essen war fantastisch. Frank bestellte sich sein erstes Tomerhawk Steak und war begeistert, es wurde am Tisch geschnitten, dazu gegrillte Kartoffeln. Ich hatte ein New York Rumpsteak und war ebenfalls sehr zufrieden. Als Vorspeise teilten wir uns einen super leckeren Rucola Salat mit Rosinen, Granatapfelkernen und einem tollen Dressing.

    Dazu gab es Bier und die Männer tranken noch einen Ouzo. Die Rechnung für unsere beiden Steak, Beilagen und Rucola Salat als Vorspeise war mit 72 Euro absolut fair.
    Nach dem Essen liefen wir noch durch die super Mall. Ein paar T-Shirts als Mitbringsel für die Enkel wanderten in die Tüte. Den Ausgang in die richtige Richtung zu finden war gar nicht so einfach. Zumal wir 22 Uhr hatten und die Mall geschlossen wurde. Wir waren irgendwie zu tief in den Etagen und verließen sie über die Fahrrampe der Tiefgarage.
    Ein Absacker an der Bar beendete den Tag mit einigen Gesprächen auf Grund des Hotelstandard.

    Wir liefen anschließend zum alten Basar, der größte auf dem Balkan

    Street Art

    Ein paar Dinge kauften wir für zu Hause als Mitbringsel

    Wir liefen zurück über die steinerne Brücke

    und suchten uns zu viert ein Plätzchen um uns ausruhen, dem Troubel zuzusehen und etwas Kaltes zu trinken

    Dabei kamen nochmal am Museum vorbei und überquerten den Fluss

    Es gibt viele schöne, große Plätze in Skopje

    Wir trafen uns um 13 Uhr mit der Reiseleiterin Ornella vor der St. Kliment Kirche, mit vielen Fresken und der weltweit größten Jesusdarstellung. Ein Auge der Freske an de Decke ist 1,5 m groß.

    Es ging zum Mazedonien-Platz mit vielen Statuen von Alexander dem Großen, eines mit einem Pferd mitten im Brunnen.

    Das gelbe Gebäude gegenüber hat das Erdbeben überstanden

    Gedenkhaus Mutter Teresa

    Theater zwar zerstört aber nach dem Original wieder aufgebaut

    Holocaust Museum im alten jüdischen Viertel, hier stand eine Synagoge

    Das Holocaust Denkmal

    Nach gut einer Stunde war die Führung am Holocaust Museum zu Ende. Direkt dahinter wurde uns der Treffpunkt des Busses gezeigt.

    Den Wecker stellten wir für gestern früh auf 5.30 Uhr, 6 Uhr Frühstück und Abfahrt um 7 Uhr nach Skopje. Aber trotz der erneuten frühen Zeit, waren alle pünktlich am Bus. 20 Minuten später war der letzte "Konsumpunkt" Teppichknüpferei. Wir bekamen eine kleine Einführung und anschließend eine Auswahl an handgeknüpften Teppichen gezeigt. Dazu reichte man Kräutertee und/oder Rakeij. Wir schlenderten anschließend etwas durch die Räume, da wir die Stunde Zeit ja umgekommen mussten. Es waren auch wirkliche Kunstwerke aber scheinbar nicht der Geschmack oder die Preisliga der Anwesenden. Bei leichtem Nieselregen fuhren wir dann in Richtung Skopje, unsere letzte Station der Reise.
    In 1215 m Höhe bei nur 9 Grad machten wir 1/2 Stunde Pause am Rastplatz. Wir holten uns einen Kaffee, Cappuccino und Boerek mit Fleisch. Das war wirklich super lecker.

    Skopje hat 526.000 Einwohner und eine schöne Altstadt, Universitätstadt mit 30.000 Studenten. 1963 war das letzte große Erdbeben mit "zwar nur 1000 Toten" aber über 200.000 Obdachlosen. 70 Prozent der Stadt wurden zerstört.

    Zurück zum Hotel Sileks am Ohridsee. Wir entschieden uns am 2. Abend nicht im Hotelrestaurant zu essen und haben es nicht bereut. Der Freitagabend war wunderschön. Der kurze Gang zum Restaurant nebenan war ein wahrer Glücksfall. Wir hatten uns mit einem netten Paar aus der Nähe von Aachen verabredet und uns entschieden nicht wieder im Hotelrestaurant zu essen. Den Balkan Abend der in dem Ausflugspaket enthalten war und im Hotel stattfand, ließen wir ausfallen.

    Blick vom Restaurant auf den See. Das Restaurant war gemütlich und wir wurden sehr freundlich begrüßt und bedient. Wir bestellten Bier und Aperol, dazu als Vorspeise fritierte Zwiebelringe zum Teilen. Anschließend gab es für mich Spaghetti mit Meeresfrüchten und für Frank Filetsteak mit Pommes und Reis.

    Vorspeise fritierte Zwiebelringe

    Spaghetti mit Meeresfrüchten

    Sehr leckeres Filetsteak mit Pommes.

    Während der Zeit kam eine 4 Mann Band u.a. mit Saxophon, Trommel. Da noch nicht viele Gäste im Restaurant waren, kamen sie zu uns an den Tisch. Sie spielten und sangen wirklich klasse und wechselten zwischen deutschen und einheimischen Liedern. Nach einer Zeit kam eine größere Gästegruppe und auch da wurde dann die Musik direkt für die Gäste gespielt. Wir fanden es sehr schön so einbezogen geworden zu sein. Auf der anderen Seite fanden wir schön, wie sehr sich die Band über unsere Begeisterung für die Musik freute.

    Wir sind pro Paar mit dem guten Essen, ein wirklich gutes Filetsteak und einigen Getränken unter 50 Euro geblieben. Vom Haus aus gab es noch ein zuckersüßes, fettgebackenes, Dessert. Ein rundum gelungener Abend außerhalb des Hotels.

    Wir sitzen am Gate und haben gerade von mindestens 1,5 Std. Verspätung erfahren. Somit nutze ich die Zeit für mein Fazit vom Hotel OTRANT in Ulcinji: die Lage direkt am längsten Strand der Region war schön. Auch wenn der Sand leicht dunkel war, war es schön am Wasser entlang zu gehen und natürlich den Blick aufs Meer zu genießen.

    Der Check in ging schnell und problemlos, trotz der 3 Busse. Mit dem Zimmer 113 waren wir nicht so glücklich da uns der erhoffte Meerblick fehlte. Auf Nachfrage bei der Rezeption konnten wir in die 115 wechseln und waren damit sehr zufrieden.

    Das Zimmer schien noch nicht vor allzu langer Zeit renoviert worden zu sein, das Badezimmer stand wohl noch bevor, war aber soweit sauber. Auf dem Balkon standen 2 Stühle und 1 Tisch.

    Das Abendessen war mit Frontcoking recht gut. Im Vergleich zum letzten Abend konnte es aber nicht mithalten. Dafür war das,Frühstück heute mit frischem Obst besser. Ist natürlich auch immer Geschmackssache. Auch der Kaffee schmeckte uns etwas besser.

    Das Boot fuhr entlang des rechten Ufer in Richtung Ohrid. Vorbei an schönen Felsformationen und dem kleinen Ort Saint Tropez, mit 300 Einwohnern.

    Der Blick auf die Uferlinie war wunderschön, im Hintergrund sogar noch mit Schnee auf den Bergspitzen.

    Fotostopp jetzt vom Boot aus, in der sogenannten Knochenbucht eine rekonstruierte Anlage.

    Nach einer guten Stunde kamen wir in der Ortschaft Ohrid an und hatten eine kleine Führung durch die Altstadt. Wir erfuhren, dass es Tradition hat wenn ein Priester ein Kreuz ins Wasser wirft und die Jugendliche springen hinterher. Wer es als Erster findet hat ein glückliches Jahr. Termin ist der 19. Januar bei ca. 12 Grad Wassertemperatur. Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Taufe im Jordan.

    Leider hatten wir einen sehr unmotivierten, lustlosen, örtlichen RL in seiner Heimatsprache. Unser RL übersetzte zwar, aber es war eher ein langweiliger, unmotivierter Spaziergang mit etwas Erklärung.

    Es war wunderbar hier allein durch die Gassen zu laufen.

    Mit Blick auf den See saßen wir in der Sonne, führten nette Gespräche bei gekühlten Getränke bis wir zum Treffpunkt am Bus gingen. Hier erwischte uns der erste Regenschauer auf dem Weg.

    Tosehama liebe Marina und bluekat liebe Katrin, ja bisher war es grundsätzlich sauber. Aber dazu morgen oder übermorgen mehr.

    Nächster Stopp war die Kloster Anlage Heiliger Naum. Vom Parkplatz aus liefen wir ein paar Schritte zum Kloster. Hier machten wir Fotos und sahen uns um. Was u.M.n. nicht ging, war die Aussage des RL, wir könnten uns umsehen. Das Innere wäre für einen Eintritt von 2 Euro zu besichtigen. Im Ablaufplan stand Besichtigung des Klosters incl. Eintritt.

    Flußlauf ist die "Schwarze Drim" dort konnte man auch Ruderboot fahren.

    Wir hatten eine Stunde Freizeit und setzten uns auf einen Espresso Macciato auf die Seeterrasse.

    Der Bus brachte uns anschließend zum Campingplatz am Ohridsee. Hier hatten wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Bootes und unterhielten uns mit Mitreisenden.

    Unser Hotel war das 4* Hotel Sileks. Hier holte uns leider der Standard des Balkan bzw. Nordmazedoniens ein. 4 *= 1* pro Etage, hieß es unserer Meinung nach und der Mitreisenden.

    Zuerst bekamen wir das Zimmer 001, direkt hinter der Bar und der Bus direkt vorm Fenster. Ich fragte freundlich nach und bekam die 212. Ein größeres 2 Raum Appartement, mit Singleküchen aber im gleichen, alten und ziemlich abgewohnten Zustand.

    O.k. Wir waren ja bisher sehr positiv überrascht worden, nur leider sind wir hier auch noch für 2 Nächte untergebracht. Was ich aber sagen muss, das Zimmer war sauber.

    Das Abendessen war nicht besonders gut und wir waren sehr froh tagsüber lecker schon gegessen zu haben. Der Speisesaal war dazu sehr ungemütlich.

    Wir haben erstaunlich gut geschlafen, haben aber auch noch ziemlich lange in der Lobby gesessen und waren spät im Bett. Die Dusche hatte heißes Wasser und wahnsinnig viel Wasserdruck, dafür kam aus dem Handwaschbecken nur kaltes Wasser.

    Das Frühstück war soweit überraschend gut, nur den Kaffee ließ ich lieber stehen. Das Hotel ist noch aus Tito Zeiten.
    Der Ohridsee ist der tiefste See Europas und schätzungsweise auch der älteste der Welt. Der See ist an der tiefsten 289 m über 200 Tierarten leben hier und ist durch die UNESCO geschützt. Geteilt zwischen Nordmazedonien und Albanien. Bekannt ist die Ohridforelle. In Nordmazedonien wird sie nur mit der Angel raus geholt und in Albanien mit größeren Netzen.

    Fotostopp an einem Museum, hier wurden 100derte Pfahlbauten unter Wasser entdeckt und restauriert.

    Morgen geht es hier weiter, gute Nacht aus Nordmazedonien.

    Wir fuhren über die alte Römerstraße die Via Egnatia. Sie war früher die alte Eisenbahnstrecke und in einigen Orten sind noch alte Brücken oder Reste der Brücken vorhanden.

    Die Straße wurde kurviger und verlief weiter ins Landesinnere. Die Temperatur ging hier allerdings auf 17 Grad runter.

    Die Landschaft war wunderschön und bot ab und zu auch noch noch den Blick auf die alte Eisenbahnstrecke und die alten Brücken.

    Dann kam der Grenzübergang zwischen Albanien und Nordmazedonien. Auch hier wurden die Ausweise gefordert rauszugeben um sie zu scannen und zu überprüfen. Dieses ist unser letzter Grenzübertritt unserer Reise auf dem Landweg.

    Am späten Nachmittag erreichten wir das Hotel am Ohridsee, hier bleiben wir nun für zwei Nächte

    bina.63 Sabine, meinst Du Tirana ist einen Städttrip wert; fliegt die AUA ja mehrmals täglich hin und zurück. Irgendwann hatte ich diese Stadt mal auf dem Schirm, aber zu wenig Zeit. Aber die haben wir ja ab nächstem Jahr.

    Liebe Martina, ich bin mir nicht sicher ob MIR die Stadt dafür ausreichen würde. Sie ist lebhaft und ziemlich modern, mit einem großen Shoppingcenter. Ich habe mich allerdings jetzt für diese Reise zu wenig damit beschäftigt was man außer unserem geführten Programm noch hätte machen können.

    Tiapilar Josi, wir sind da immer recht spontan und entscheiden so etwas nach Eindruck des Lokals aus dem Bauch heraus. Es war sehr lecker und ist uns gut bekommen.

    Wir liefen über die Fußgängerzone zum Footcourt.

    Moderne Dekoelemente

    Wir entschieden uns für die Wine Bar and Restaurant "Shendevere". Dort bestellten wir uns 1 x Beef Tartare und 1 x Roastbeef.

    Wir teilten es uns jeweils und waren damit sehr zufrieden. 1 Wein und 2 Bier. Um 14.45 Uhr waren wir Alle pünktlich am Treffpunkt und liefen gemeinsam zum Bus der vor der Pyramide parkte.

    So konnten wir noch einen Blick auf das Mausoleum werfen, welches allerdings nie genutzt worden ist.

    Jetzt lagen noch 170 km und ein Grenzübergang vor uns.

    Kurz vor Tirana die Festung Skanderbeck und der Test der alten Eisenbahnbrücke

    Es folgte die Hauptstadt Albaniens, Tirana. Hier machten wir gemeinsam einen Spaziergang.

    Rundherum neue, moderne Gebäude

    Skanderberg-Platz mit der Statue Skanderberg auf seinem Pferd. Er regierte das Land "mit eiserner Faust". Tirana ist heute eine moderne Großstadt und auch die nur 30 km bis zur Adria tragen zur positiven Weiterentwicklung der Stadt und des Landes bei.

    Haus der Blätter, der frühere Geheimdienst des Landes

    Et'hem-Bey-Moschee, die alte, ursprüngliche Moschee. Diese sollte laut Beschreibung auch ein Bestandteil des Programms sein, incl Eintritt. Der RL meinte, wir könnten uns sie alleine ansehen der Eintritt wäre frei. Wir wollten jetzt nicht rein, kostete aber wohl 2 Euro.


    xxxAdmin (Datenschutz - Erkennbares Kennzeichen.) xxx


    Das Bunker Museum

    Moderne Gebäude

    Heute gab es dann ein gutes Frühstück mit frischen Eierspeisen, Crepes, Brot, Obst und gutem Kaffee. Ich gin danach noch einmal durch die Anlage bis zum Pool und Meer.

    Anschließend durch die Lobby zum Treffpunkt vorm Hotel. wir die Sachen zusammen und um 7.45 Uhr saßen alle im Bus. Nach ca 30 Minuten erreichten wir die albanische Grenze. Die Aus- und Einreise ging zügig und ohne Vorlage der Ausweise.
    Der Bus fuhr mit uns ist grüne, bergige Hinterland. Vorbei an Steinbrüchen, Zementfabriken und durch grüne Täler. Auch diese Strecke ist ein Teil der Panoramic Road.
    Wir sahen große Flächen mit alten Olivenbäumen und Hinweisschilder zu Seifenherstellungen.
    Der erste Tagespunkt heute war der Besuch von Shkodra, der Stadt der Fahrräder. Eine 2400 Jahre alte Kulturhauptstadt am Shkodrasee. Aber auch Funde aus wesentlich älterer Zeit. Die Moschee Ebu Bekr, es ist allerdings eine neue Moschee, die schöne Alte wurde abgerissen.
    Es gibt eine gemütliche Innenstadt mit netten Läden, Bars, Cafés und Restaurants zu wohl günstigen Preisen.
    Was wir beobachten konnten waren die vielen abgestellten Autos in der 2. Reihe mal mit oder mal ohne Warnblinkanlage. Der Fahrer war dann mal eben Kaffee trinken, es wird in der Regel geduldet und drüber weg gesehen.
    Hier hatten wir etwas Zeit für uns zur Verfügung. Oberhalb der Stadt steht die Festung. Hier lebt eine große Anzahl Roma.

    Der Stopp zum Aussteigen war vor der Kathedrale des Heiligen Stephan mit einem Blick ins schöne Innere. Die Kirche mit weißen Bändern und Blumen geschmückt. Am Altar stand ein großes Bild vom verstorbenen Papst. Evtl gibt es einen Trauer- oder Gedenkgottesdienst.

    Wir liefen gemeinsam durch die Fußgängerzone und hatten dann 45 Minuten Zeit.

    Nachdem wir uns etwas umgeschaut hatten, die Moschee nur von außen, suchten wir einen Platz vor einem Café. Eigentlich war die Moschee ein Punkt unserer Tourbeschreibung. Der RL meinte aber, wer rein möchte kann reingehen, aber es ist ja nur eine neue Moschee. Die Moschee in Tirana wäre sehenswerter.

    Hier trafen sich viele der Mitreisenden. Für 1 Café Americano und 1 Cappuccino zahlten wir 3 Euro. Das nenne ich mal günstig. Das Café war eine Patisserie und hatte fantastische Törtchen und Kuchen in der Auslage. Wie gut, dass wir vom Frühstück kamen. Nun hatten wir ca. 2 Stunden Fahrt bis nach Tirana vor uns. Leider mit vielen Baustellen, damit verbundenen Staus und schlechten Strassen.

    Das Restaurant ist ziemlich groß, aber auch verwinkelt, was der Akustik zu Gute kommt. Dazu fanden wir einen Platz am Fenster mit Blick auf die Terrasse, den Strand und das Meer. Die Auswahl war ausreichend, das Essen heiß und gut. Alles was am Büffet in Soße liegt war wirklich lecker. Das Kurzgebratene war zum Teil trocken, es zieht aber auch halt nach. Sehr viel Kuchen und Gepäck war neben Süßspeisen vorhanden und wurde sehr gut angenommen. Das ist jetzt nicht so für uns, aber Obst war auch da.

    Anschließend saßen wir zu sechst in der Lobby und das sogar noch ziemlich lange mit netter Unterhaltung auch "Bus übergreifend" ;)

    Das Rauschen des Meeres sollte beim Einschlafen helfen, hat aber bei mir nicht wirklich geklappt da ich mit dem Kopfkissen nicht zufrieden war. Irgendwann bin ich aber doch eingeschlafen.