Beiträge von bina.63

    Jetzt gehen meine Sorgen zu den beiden Reisenden, die nicht mitkonnten. Was haben Sie vielleicht gegessen, was ihr nicht gegessen habt? Habt ihr und / oder die anderen Reisenden Euch gegen Cholera und Typhus impfen lassen? Manche Ärzte empfehlen es ja. Nehmt ihr oder die anderen beiden schon die Malaria-Prophylaxe? Wir planen die Reise nämlich auch, daher frage ich das alles. Liebe Grüße und noch eine schöne und vor allem gesunde weitere Reise.

    Gabi, ich habe glaube ich noch nicht deine Fragen beantwortet. Sie denken, es kam vom Essen, mal Salat oder Getränke mit Eiswürfeln im Glas. Die ärztliche Behandlung hat bei den Beiden gut angeschlagen. Den ein oder anderen Mitreisenden hatten wir aber trotzdem Vorsichtsmaßnahmen dabei. Viele haben sich in der Apotheke mit Durchfallmedikamenten eingedeckt. Das Kritischesind halt die Transfertage zur nächsten Lodge.

    Cholera haben wir nicht impfen lassen, genau wie Gelbfieber. Typhus, Hepatitis B und A hatten wir, Diphtherie in der 4er Impfung wurde aufgefrischt. Tollwut und japanische Enzepahalitis hatten wir für andere Reisen bereits. Malaria Prophylaxe nehmen wir seit jetzt 7 Tagen ohne Probleme.

    Hippos im Wasser und ein einzelnes Hippo auf einer Insel draußen

    Einige Antilopen waren ebenfalls in Wassernähe

    Nach 3 Stunden machten wir uns auf den Rückweg. Ich muss gestehen, dass es schon viele Jeeps waren die an den Hotspots auftauchten. Auch wenn wir viele Tiersichtungen hatten und wie mit den Elefantenkadavern auch spezielle Momente. So war uns doch z.B. der Mudumu Nationalpark lieber. Drn Park hatten wir nahezu mitunter 2 Jeeps für uns alleine.

    Wir fuhren zurück nach Kasane zur Kwalape Lodge und freuten uns aufs Frühstück

    Dabei begleitete uns der Gesang der Webervögel

    Wir haben jetzt noch Relaxzeit. Manche liegen wie wir gerade am Pool oder haben sich in die klimagekühlten Zimmer verzogen. Der nächste Programmpunkt ist heute Treffpunkt um 14.45 Uhr an der Rezeption und Abfahrt zur 3 stündigen Bootssafari auf dem Chobe River.

    And now - time to relax <3

    6 Löwinnen mit einem Elefanten als Mahlzeit.

    Er ist aber wohl nicht gerissen worden sondern gestorben. Die Tiere sterben wenn sie alt sind, wenn sie verhungern da sie durch den Sandabrieb keine Zähne mehr haben und/oder durch Wilderer

    Geier und Marabu warten schon im Abstand

    2 Löwenmännchen

    Noch ein gestorbenen Elefant, daran bedienen sich Schakal, Geier und Marabus.

    Eine Büffelherde auf einer Landzunge, sie sind gute Schwimmer. Im Hintergrund ist der Landbereich von Namibia zu sehen.der Chobe Fluss ist hier die Grenze zwischen Botswana und Namibia, fließt dann in den Sambesi und stürzt später die Victoria falls runter.

    Nachdem wir den Nachmittag relaxen konnten u.a die Terrasse genutzt und die Anlage erkundet haben, trafen wir den ein oder andere auf ein Getränk vorm Abendessen

    Der Tisch war für uns und ein weiterer für eine andere, größere Gruppe gedeckt. Der Service von Nancy war sehr aufmerksam und das Essen lecker. Nach einer ruhigen Nacht geht es jetzt auf die Frühpirschfahrt in den Chobe Nationalpark.

    Abfahrt Ortszeit hier 5.45 Uhr

    Im Zimmer bereiteten wir uns nur einen Kaffee vor. Jetzt geht es los. Wir sind sehr gespannt.

    Heute morgen so gegen 4 Uhr hat es heftig geregnet und auf das Zeltdach geprasselt. Es war so heftig, dass ich 2 Seitenbereiche geschlossen habe da es durch das Netz rein spritzte. Danach war es beim Aufstehen wieder schön

    Nach dem Frühstück ging es heute um 9 Uhr entspannt los. Es ist ein reiner Transfertag, ohne Aktivitäten. Es ging Richtung Katima-Mulilo. Diese Asphaltstrasse war eine arge Huckelpiste.

    Wir kamen wieder vorbei an vielen kleinen Hütten und Dörfern. Sahen Rinder-und Schafherden, sowie erbeut so viele Menschen zu Fuß die Strasse entlang laufen. Bei der Gelegenheit sei erwähnt, dass es schon Bushaltestellen gibt auf die auch mit 1,1 oder 1,5 km hingewiesen wird. Allerdings sahen wir dort nie jemanden stehen und warten, noch sahen wir Busse.

    Was auch heute erneut auffiel, war der mal mehr oder mal weniger rumliegende Plastikmüll hier im Norden Namibias.

    Katima-Mulilo ist eine große Stadt in der Nähe der Grenze zu Sambia. Wir fuhren an einem riesig großen Friedhof vorbei. Es folgte ein Gewerbegebiet mit Lagerhallen, Tankstelle, Guesthäusern und kleineren Firmen. An einer Tankstelle wurde der Bus getankt und wer wollte konnte die Toilette besuchen. Standard ist dort immer 2-3 N$. Kurz danach hielten wir in einem großen Supermarkt zum Einkaufen für die weitere Fahrt. Je nach Bedarf holte sich der ein oder andere Getränke oder Essen, uns reichten 2 einfache Croissants. In den großen Supermärkten gibt es ganz viele europäische Produkte, sei es Süßigkeiten, Drogerieartikeln oder Lebensmittel.

    Der Markt war heute viel voller als die bisherigen Märkte während unserer Stopps. Es war der 1. November und die Menschen standen dicht gedrängt an langen Schlangen am ATM.

    Entlang des Sambesi-Fluss fuhren wir weiter durch die ehemalige Capriviregion (heute Sambesiregion) Richtung Kasane in Botswana. Noch hatten wir 1 Stunde bis zur Grenze Ngoma Border.

    Der Stempel zur Ausreise aus Namibia war ganz fix erledigt. Dann ging es dieses Mal mit dem Bus weiter zur Grenze nach Botswana über die Brücke über den Chobe River. Das ganze Gebiet ist von Januar bis April Überschwemmungs- gebiet.

    Hier mussten wir jeder noch ein paar zusätzliche Schuhe mitnehmen um diese

    zu desinfizieren und bekamen einen weiteren Stempel im Reisepass. Hier sahen wir schon 3 wunderschöne, sehr beeindruckende Baobab (Affenbrotbäume). Direkt hinter der Grenze fuhren wir in den Chobe Nationalpark. Heute allerdings nur die Durchfahrt nach Kasane und kein Game-Drive. Der N.P. ist 11.000 qkm groß und ein Paradies für Tiere und Vögel auf dem Weg zur Kwalape Lodge. Wir sahen 2 Oryx-Antilopen und 3 Kudu-Bullwn, allerdings ohne Hoffnung auf ein Foto. Ab der Ausfahrt aus dem N.P. hatten wir nur noch 15-20 Minuten zur Kwalape Safari Lodge.

    Auf dem Stück sahen wir große Obst Plantagen, die hatten wir zuvor noch gar nicht gesehen.

    Kwalape Safari Lodge, Kwalape heißt übrigens "Zuhause". Wir wurden freundlich mit einem Getränk am Pool empfangen und zuvor hatten wir bereits an der Rezeption die Zimmernummer bekommen

    Am Pool gab es dann weitere Infos und die Schlüssel

    Wir bekamen die Nummer 1 und waren sehr zufrieden, direkt nebenan waren unsere Freunde

    Ein schönes, sauberes Badezimmer und eine Klimaanlage die das Zimmer bereits runtergekühlt hatte, erwartete uns

    Eine schöne, schattige Terrasse im Grünen und erwartet wurden wir auch schon ;)

    Ich glaube hier können wir es die nächsten 2,5 Tage aushalten :)

    Die Temperaturen liegen übrigens bei 37 Grad und was ich noch gar nicht geschrieben habe, seit 6 Tagen nehmen Frank und ich unsere Malaria Prophylaxe und haben keinerlei Probleme damit.

    Nach gut 45/50 Minuten machten wir uns auf den Rückweg und kurz vor der Lodge mussten wir nochmal an der großen Hippo Familie vorbei. Da gelangen mir die Bilder auf die ich bereits gewartet hatte


    EINFACH SOOOOO TOOOOL

    Gänse

    Abschließend noch der Sonnenuntergang auf dem letzten Stück der Bootsfahrt.

    Uns erwartete anschließend ein Abendessen unserer Guides mit gegrillten Oryx-Antilopenwürstchen und Lammsteaks. Es war wieder ein geselliger Abend der noch länger ausklang.

    Um 19 Uhr gab es ein gemeinsames Abendessen mit tollem Blick

    Was auch wirklich sehr gut ist. Ist die Situation der Lademöglichkeit fürs alle im Restaurant

    Nach einigen Getränken ging einer nach dem anderen schlafen.

    Heute früh wurden wir bereits im 4.30 Uhr vom Geräusch der Hippos am Fluss unter uns geweckt. Es grunzte und platschte im Wasser. Der Wecker ging um 5.15 Uhr und pünktlich 6 Uhr waren alle beim Frühstück. ....Auch für die heimische Vögel

    Es gab geröstetes Toast, Rührei. Aufschnitt, Marmeladen und Honig. Dazu Obst wie Bananen und Orangen.

    Zur Abfahrt um 6.45 Uhr waren alle am Treffpunkt und stiegen in die mit zwei Jeeps. Wir fuhren durch dss Naturschutzgebiet welches zu Namibia, Botswana, Angola, Sambia und Zimbabwe gehört.

    Wir fuhren ca. 20 Minuten bis zum Mudumu Nationalpark am Ngenda Gate.

    Kurz nach dem Eingang sahen wir Pferdantilopen und Steppenzebras