Am nächsten Morgen waren wir wohl schon ziemlich früh unterwegs da es mit der Zeitverschiebung eine frühe Bettflucht gab Wir fuhren mit Stadtplan bewaffnet in die Innenstadt. Die Jungs waren begeistert von den amerikanischen Autos und Feuerwehrwagen
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Unser Ziel war die Golden Gate Bridge. Ein wunderbarer Moment war es zum 1. Mal die Brücke live zu sehen und dazu noch ohne Nebel. Viele Urlauber schreiben und sagen ja, dass sie die Brücke noch nie ohne Nebel gesehen haben, wir bisher noch nicht mit
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Wie ihr vielleicht schon erkennen könnt, sieht man auf dem Bild einen leichten roten Streifen. Das konnte ich natürlich nicht sehen, erst als ich die Fotos damals im Fotoladen nach der Reise abgeholt habe... Ich hatte ziemlich viele Fotos gemacht. Wieviel 36er Filme ich mitgehabt habe, weiß ich leider nicht mehr. Ich tippe mal auf ca. 10 Stück. Also über 300 Fotos. In dem Laden musste man nur die Bilder nehmen und bezahlen, die man auch habe wollte und einem gefielen. Ich weiß noch heute, dass wir nahezu 200 Bilder in die Tonne geworfen haben. Sie waren einfach komplett kaputt und rot durchzogen... Ich konnte meine Tränen nicht unterdrücken als ich das sah
Ich konnte da ja noch nicht ahnen, dass ich schneller wieder in die USA kommen würde als ich mir vorstellen konnte
Im Jahr 1998 unsere beiden Jungs waren 10 und 6 Jahre, hatten wir in NRW zum letzten Mal 3 Wochen Osterferien. Wir überlegten ziemlich lange wohin wir verreisen wollten. Die Jahreszeit war nicht ideal für Ziele in der Nähe und die USA stand seit der 1. Reise auf unserer Wiederholungsliste. Ich holte mir im Vorfeld Kataloge aus dem Reisebüro und vom Automobilclub gab es tolle Landkarten.
Für die Städte waren diese sogar als eine Art 3D Ansicht, ich erinnere mich noch, dass man die Hügel um L.A. sehen konnte. Tja was wollten wir alles sehen ? S.F. stand ziemlich weit oben auf der Wunschliste. Gabelflüge waren unssagbar teuer. Also war es klar, dass wir in S.F. ankamen und dort auch die Reise beenden sollte. Also haben wir erstmal die Flüge gebucht es waren wieder BA Flüge mit Stopp in Heathrow. Dann ging es an die genauere Planung. In dieser Zeit hatten wir Kontakt mit dem Studienkollegen meines Mann es für einen großen Chemiekonzern für 4-5 Jahre in Texas war. Seine Frau und 2 Kinder sind etwas mit Verspätung nachgekommen. In Amerika hat man ja nicht so viel Urlaub. Aber eine Zeit wollten wir gemeinsam verbringen und dass zum Ende unserer Reise in S.F. Somit stand schon mal das grobe Gerüst.
Was uns sehr freute, dass wir mit uns Eltern und 2 Kindern immer nur den Zimmerpreis 1 x zahlen mussten und das Frühstück auch noch bei einigen Motelketten incl. war. Wir wollten den Preis für die Reise ja nicht so hoch treiben, denn dass hätten wir finanziell auch gar nicht gekonnt. Wir entschieden uns damals für die Motel 6 Kette und buchten alle Übernachtungen vor.
Die Zeit verging mit viel Aufregung und Vorfreude auf unseren 1. Roadtripp außerhalb von Europa. Am 29. März 1998 ging es dann ab Düsseldorf los nach S.F. Die Kinder waren vor Aufregung kaum ruhig zu bekommen und hielten die Stewardessen ganz schön auf Trab. Getränke holen, Schokolade dazu bekommen, das fanden sie alles sehr spannend. Der Jüngste schlief dann eine ganze Zeit. Ich kann es im Flieger schlecht bis gar nicht und die Sitze in der Mitte waren da auch nicht gerade von Vorteil. Unser Großer machte auf dem Flug kein Auge zu, dass sollte sich aber noch rächen
Apropo Sitze..... da fällt mir doch glatt ein, dass wir ursprünglich 4 Plätze an unterschiedlichen Plätzen hatten. Vorreservieren ging, glaube ich noch nicht. Am Check in meinte die Dame nur, dass können wir im Flugzeug mit der Stewardess regeln, dann klappt das. Neeee klappte nicht, wir sollten getrennt sitzt. Gehts noch ? Mit 2 Kindern im Alter von 10 und 6 Jahren und dazu der lange Flug. Es ging hin und her und mein Mann und ich blieben im Gang stehen. Das fand dann der Kapitän irgendwann nicht mehr lustig und meinte er müsste zur Startbahn. Tja dann regelte es sich mit Hilfe einiger Passagiere die uns entgegenkamen und wir saßen dann alle in einer Mittelreihe. Nicht so toll, aber besser als getrennt.
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Irgendwann waren wir dann kurz vor S.F. und hatten den Blick auf die Rocky Mountains Bevor wir etwas später in S.F. gelandet sind. Wir holten den vorbestellten Mietwagen ab und fuhren ins Motel 6 es lag etwas außerhalb, wir sind ca 30 Minuten gefahren.
Wir suchten noch einen Imbiss auf dem Weg. Da zeigte sich dann aber die absolute Ermüdung unseres Großen der nach einer Zeit alles was er gegessen hatte, wieder nach draußen brachte
Ich glaube, heute dürfte man in diesem Stadium der Schwangerschaft schon gar nicht mehr fliegen.
Das denke ich auch Katrin, wir haben auch mit der SSW etwas geschummelt und es war bei mir nicht viel zu sehen. Als wir in Heathrow durch die Sicherheitskontrolle gingen und es pipste, wurde ich von einer netten Sicherhheitsbeamtin abgetastet und sie meinte dann nur: oh Baby beeps
Tina244 auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum und viel Vorfreude auf die 1. Kreuzfahrt.
Wir haben schon einige KF gemacht, lange nicht so viele wie einige User hier, aber die 1. KF ist schon etwas ganz besonders und wenn es dir gefällt dann nimm dich bloß in acht vor dem Virus
Und die wunderbare Kamera meines Mannes hatte die Macke, manchmal mitten im Film plötzlich zurück zu spulen.
Der Nachkauf von Filmen war irre teuer.
Ach ja, schwanger war ich auch, allerdings erst in der 14. Woche.
Zu den Macken einer Kamera komme ich dann in meinem nächsten Bericht vom Westen der USA. Evtl. heute Nachmittag
Ich in der Schwangerschaft schon etwas, also viel weiter. In der Nacht als wir nach Hause kamen war ich noch mit Wehen im KH. Es waren meine Kolleginnen und die fragten ob etwas Ungewöhnliches passiert wäre. Nein, sagt ich eigentlich nicht. Wir hatten einen angenehmen Flug aus den USA Es waren die Senkwehen und 4 Wochen später kam unser Jüngster auf die Welt. Heute verstehe ich gut, dass meine Eltern damals überhaupt kein Verständnis dafür hatten, dass ich noch mit geflogen bin
Unsere Bilder vom Standesamt vom Fotografen (1977) hatten z.B. alle einen Lilastich, der ging komplett raus und die Bilder im Fotobuch sind schöner als die lilastichigen im Original
Das hört sich auch sehr gut an Gabi, nutzt du auch Photoshop ?
ohne Vorinformationen aus dem Internet so eine Reise zu machen...
So geht es mir (leider) heute auch. Aber es war doch auch eine spannende Zeit und ich finde, man wurde vor Ort mehr überrascht als heute. Natürlich positiv wie auch negativ
PS: 1992 hab ich zum erstenmal im Flieger gesessen. Sprachreise nach England
Da schreibst du was Ücki. Ich musste wirklich nachdenken ob es bei uns auch so gewesen ist. Aber da fiel uns unsere Urlaubsreise 1/2 Jahr nach unserer Hochzeit ein, da waren wir Ende 1986 auf Djerba.
@Isuledda99 stimmt Angela Kodak Gold, dass du das noch weißt und ja, den Malboro Katalog hatten wir auch. Gerade für die Touren mit den N. P. Klasse ja das mit der Überraschungstüte kenne ich auch zu gut. Dazu im nächsten Bericht auf März/April 1998 mehr
tigerdisco Takis so hatte ich auch unzählige Bilder mit Fotoecken und/oder Fotokleber in den Alben. Irgendwann habe ich dann angefangen diese, aufzulösen und die Bilder einzuscannen wohlgemerkt mit enormen Qualitätsverlusten. Aber auf jeden Fall digital.
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Ich weiß nicht ob es daran lag, dass wir in N.Y. schon auf dem World Trade Center gewesen sind. Es hat mich nicht mehr so berührt wie der Blick in N.Y. aber vielleicht liegt es auch einfach an der Einzigartigkeit von Manhatten. Unten angekommen holten wir uns an einem Hot Dog Stand etwas zu sehen und setzten uns neben viele andere Menschen die es uns vormachten einfach auf die grüne Wiese. Somit hatten wir den Restaurantbesuch am Abend auch schon gespart
Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Schwimmbad und im Whirlpool und genossen den letzten Abend. Am nächsten Morgen bestellten wir uns ein Taxi für den Weg zum Flughafen, hatten aber vorher noch Zeit das nahe gelegene Aquarium zu besuchen.
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Danach hieß es endgültig Abschied von der USA zu nehmen und den Rückflug anzutreten.
Am 27. Juni 1992 landeten wir mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck in Düsseldorf und wurden dort sehnlichst von meinen Eltern erwartet. Es war eine beeindruckende Reise, die noch einige Urlaube in der USA nach sich zog und unsere letzte Reise zu dritt. Einige Wochen nach dem Urlaub kam unser 2. Sohn auf die Welt. Heute würde ich es wohl nicht mehr so mutig riskieren. Wir mussten auch im Vorfeld erfahren als wir eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hatten, dass eine Geburt nur mit der Kreditkarte möglich ist. Eine Geburt ist schließlich keine Krankheit sondern vorhersehbar.
Obwohl wenn es dort passiert wäre, hätte unser Sohn eine Greencard.... Aber wer weiß wofür es so besser gewesen ist.
Mein Fazit zu den beiden Städten:
N.Y. hat uns, wie so viele Andere auch, total begeistert und wie schon geschrieben, ich möchte auch noch ein weiteres Mal dort hin.
Chicago fanden wir sehr schön, die tollen Gebäude und die Atmosphäre der Stadt hat uns gut gefallen. Die Lage am Lake Michigan ist wirklich toll.
Eine Erfahrung noch mit dem Hotel und dem Hoteldirektor: Wir waren ja noch nicht erfahren mit Reisen außerhalb von Europa und so hatten wir zwar Dollar mit, aber scheinbar auch noch keine Kreditkarte oder nur eine KK die man zur Sicherheit hinterlegen konnte wie bei der Autovermietung.
Wir wollten dann im irgendwo Bargeld abholen, aber das ging mit der EC oder mit Reiseschecks in den USA nicht. Da baten wir unsere Reception um Hilfe. Die waren aber nicht dazu berechtigt uns Geld rauszugeben und riefen am Wochenende den Hoteldirektor an. Der nahm es "auf seine Kappe" und wir bekamen Geld ausgezahlt. Das nenne ich mal Kundenservice
Die Herausforderung in der damaligen Zeit ohne die Technik und Vorarbeit war jetzt bis auf den N.P. in Chicago gut zu meistern. Etwas schwieriger war da die Planung des Roadtrip durch Kalifornien und Nevada im Jahr 1998. Wenn ihr mögt, berichte ich davon hier auch noch etwas.
An dieser Stelle schon mal vielen Dank für die netten Kommentare.
Der Chicago Loop ist der Bereich Chicago Downtown. Die Bustour startete nur einige Meter von unserem Hotel und fuhr auch dann mit dem offenen Doppeldecker und einem Live-Guide direkt an unserem Hotel vorbei. Es war sehr warm und so konnten wir sogar ganz oben sitzen und alles perfekt sehen.
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Der Guide erzählte von den Preisen im Hilton und gerade im Towers mit eigenem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. Das Hotel ist einen Häuserblock groß und 3 Blocks seinen 1,8 km. Die Preise in der oberen Etage können je nach Ausstattung der Suiten schon mal an die 800 $ pro Nacht liegen. Unser Sohn dann ganz trocken zu uns, Mama guck unser Hotel
Wir konnten ja nicht ahnen, dass hinter uns einige Gäste einer Partnerstadt aus Hessen saßen. Die sprachen uns ja gleich mal an, unser Sohn würde Späße machen Nö, machte er ja nicht.
Ich klärte dann aber doch auf, dass es auch etwas günstigere Zimmer gab.
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Es ging dann eine Runde durch Downtown, wobei ich wohl auch wegen der diesigen Luft keine weiteren Fotos mehr davon habe. Wir wollten trotzdem noch zum Sears Tower und mal gucken ob wir für den Tag Karten für die Plattform bekommen konnten.
Chicago hatten wir nur 2 Tage, aber ich fands toll am Lake Michigan und ich erinnere mich noch sehr gut an die Preise.... 1 Kugel Eis am Navy Pier für 5 Dollar! Und nicht in XXL
Ja die Preise waren schon heftig und scheinbar nicht nur die Parkgebühren
Am nächsten Morgen bekamen wir vom Hotel die Infos wie wir zum Indiana Dunes N.P. fahren konnten und wir haben es auch irgendwie geschafft mit Notizen und einer ziemlich ungenauen Karte.
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Es hätte auch direkt unten über einen anderen Zugang Parkplätze gegeben. Wir kamen von der anderen Seite der Düne, das heißt wir mussten erstmal rüber laufen. Durch den weichenden Sand war es gar nicht leicht und ziemlich anstrengend. Ganz im Hintergrund sieht man auf dem Bild die Skyline von Chicago.
Nach diesem Ausflug, der uns gut gefallen hat, gaben wir den Wagen im Stadtbüro ab. Was wir noch sehen wollten, schafften wir auch ohne Auto und die Parkgebühren wollten wir uns sparen.
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Den Nachmittag vertrödelten wir im kleinen Zoo im Lincoln Park. Dort gab es einige Affen und andere Tiere. Sehr interessant war die Nähe der Tierpfleger die an Hand der Kleintiere wie Meerschweinchen ect. den Kindern etwas darüber erzählte und einige Tiere auch gestreichelt werden konnten. Ebenso verschiedene Abdrücke der Tiere in Gips. Auch wenn unser Sohn es nicht verstand, fühlte er sich trotzdem wohl. Wir als Eltern waren ja auch in der Nähe.
Mein Mann musste am nächsten Morgen nochmal zu kurz zur Konferenz, bevor wir dann gemeinsam durch den Loop fahren wollten.
Am nächsten Tag war mein Mann bis zum Nachmittag in der Konferenz und ich machte mit unserem Sohn die Stadt per Bootstour unsicher. Wir genossen den anderen Blick auf die Stadt und vor allem die wieder sommerlichen Temperaturen.
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Wir starteten ziemlich gegenüber der "Marina City" einem tollen Gebäude aus dem auch schon mal, für einen Film" ein Sportwagen samt Fahrer heraus fuhr/fiel...
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Kurz vor dem Ende der Tour gab es eine Wasserfontaine unter der wir zum Leidwesen unseres Sohnes nicht durchgefahren sind. Das fand er nämlich ganz, ganz gut.
Blick auf den Sears Tower und die Skyline. Der Searstower war damals noch das höchste Gebäude der Welt mit seinen 450 m Höhe. Ich glaube mit Antenne sind es über 500 m, seit 2009 heißt er nicht mehr Sears Tower sondern Willis Tower.
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Wir trafen uns am Nachmittag mit meinem Mann im Hotel und nutzten die große Poolanlage die hier im Inneren war. Um den Pool verlief eine Tartanbahn für sportlichere Menschen als uns
Uns reichte es einige Bahnen zu schwimmen und im Whirlpool zu liegen
Das Zimmer im Hotel war übrigens sehr großzügig, hatte sogar zwei große Bäder und war luxeriös ausgestattet. Leider habe ich davon kein Foto für euch
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An den großen Autos musste dann doch mal ein Bild gemacht werden (der niedliche Zwerg ist heute fast 33 und Vater von unseren Zwillingsenkeln)
Wir sind vom JFK abgeflogen und sind nach ca 3 Std. in Chicago gelandet.
Geflogen sind wir mit American Airline.
Ich weiß noch heute, dass ich aus dem Flugzeug meine Eltern angerufen habe. Es war für uns etwas ganz Neues, dass so etwas möglich war. Einfach die KK einstecken und mal eben zu Hause anrufen. Leider hatte ich die Zeitverschiebung nicht berücksichtigt und meine Eltern mitten in der Nacht angerufen.
Meine Mutter meldete sich nur mit den Worten: Sabine ist etwas passiert Oh, weh das wollte ich natürlich nicht. Denn mit dem kurzzeitigen Abhandenkommen unseres Sohnes wollte ich auf keinen Fall am Telefon berichten
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Wie sind wir damals nur auf die Hotels gekommen die wir damals so buchten. Klar, wir hatten Kataloge der Veranstalter gewälzt und uns auf die Reisebüros verlassen. Wir hatten damals mit dem RB einen Preisrahmen für New York abgesteckt und somit waren wir im Days Inn gelandet. Es war nichts besonders, die Lage war ziemlich zentral und es war sauber. Das Beste daran war der Dachpool mit tollem Ausblicke (das habe ich scheinbar früher noch nicht so fotografisch festgehalten)
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Diese Vorgaben hatten wir dann auch für Chicago gemacht. Was wir nicht wussten, dass Chicago wesentlich günstiger bei den Hotelübernachtungen war. Ich glaube nicht, dass es heute noch unbedingt so ist. Somit sind wir dann in einem besonderen Hotel gelandet
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Nun gut es war auch das "Hilton & Towers" ein sehr, sehr gutes Hotel mit heute 4 *. Ich meine damals waren es fünf, ich bin mir aber nicht sicher. Aber es war seeeeeehr luxeriös für uns das 1. Mal in so einem "Schuppen". Den bekam ich leider gar nicht mit der Kamera vernünftig ins Bild und nahm mir eine Postkarte davon mit, leider darf ich die hier aber wohl nicht abfotografiert reinstellen. Es lag direkt an der Michigan Ave. Später war es in einigen bekannten Comedyserien im Vorspann von außen zu sehen, ebenso der davor liegende Buckingham Brunnen im Grant Park der vor dem Hotel verläuft.
Wir machten uns auf den Weg die Stadt zu Fuß zu erkunden. Ihr erinnert euch an die sommerlichen Temperaturen in New York mit Spielen im Central Par im T-Shirt, Schwimmen auf dem Dachpool und Sommerklamotten. Chicago wird auch die "Windy City" genannt, der Wind vom Michigan See fegt oft durch die Straßen und die Temperaturen gehen ziemlich runter. Wir mit unseren Sommersachen im Juni zogen dann auch mal Schichten übereinander wenn es zu zugig wurde.
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Was uns ganz und gar nicht gefiel war die Tatsache der Parkgebühren im Hotel. Ca. 30 Dollar pro Tag war für uns damals ganz schön viel Geld und wir entschieden uns den Wagen am 3. Tag wieder abzugeben. Aber am übernächsten Tag wollten wir noch einen Ausflug machen und ihn dann im Stadtbüro abgeben.
auch wenn ich beim World Trade Center doch heftig schlucken musste.
Das ging mir auch bei den Fotos so Angela. Wir waren dann ja mit unserem Jüngsten 2007 nochmal in N.Y. Zu der Zeit war das Memorial noch nicht fertig und gerade im Bau. Es war ergreifend und traurig zu stehen. Unser Sohn konnte in seinem jugendlichen Alter gar nicht recht verstehen, warum mir dort die Tränen gekommen sind. Es muss ja sehr schön geworden sein, eigentlich möchte ich unbedingt nochmal dort hin. Mal sehen, wann
Was wir da alles mit ihm ohne Murren und Knurren abgelaufen haben! Daran hab ich so manches Mal Jahre später gedacht, wenn unser Junior unterwegs jammerte "wann sind wir endlich da, ich kann nicht mehr..?!"....
Man kann den Kleinen ziemlich viel zutrauen, vor allem wenn sie Spaß dran haben.
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Was für eine Wahnsinnsstadt, die wir einige Jahre später auch noch einmal besuchen durften. Den nächsten Tag verbrachten wir mit dem ein oder anderen Spielplatzbesuch im Central Park und gekühlten Getränken im Restaurant "Tavern on the Green" und natürlich mit dem Besuch der Spielwarenetage im o'Macys. Ich weiß es noch wie heute, wie freundlich die Mitarbeiter waren. Jedes Spielzeug wurde unserem Sohn zum Ausprobieren in die Hand gegeben, wenn etwas mal nicht funktionierte, wurde sofort jemand losgeschickt neue Batterien zu holen. Der junge Mann war begeistert
Am nächsten Tag verließen wir N.Y. und machten uns auf den Weg nach Chicago, der eigentlichen Station und Grund unserer Reise.
Nachdem ich in den letzten Tagen immer mal wieder alte Fotobücher in der Hand hatte, kamen mir Gedanken zu der früheren Vorbereitung unserer und sicher auch eurer Urlaubsreisen.
Ich gehe da mal einige Jahre bzw. Jahrzehnte zurück. Unsere 1. Reise in die USA war 1992 (echt, ist da schon so lange her) Damals musste mein Mann zu einer Konferenz nach Chicago und wir überlegten wenn schon USA dann auf jeden Fall auch New York.
Im Automobilclub waren wir schon und bekamen von dort einiges an Informationen. Natürlich musste man da noch in den Shop um sich die Unterlagen abzuholen. Die Flüge für uns beide und unseren damals 4 jährigen Sohn habe wir im Reisebüro an der Ecke gebucht und am 14.6.1992 ging es ab Düsseldorf zum 1. Mal über den großen Teich in die USA. Meine Eltern brachten uns zum Flughafen und wir flogen mit BA über Heathrow nach New York. Unser Hotel war das Days INN in der 57.th.
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Nachdem wir mit dem Bus in die City gefahren waren, gab es nur eine kurze Orientierung am Rockefeller Center, das reichte uns mit unserem Kleinen und wir zogen uns ins Hotel zurück. Sehr schön war dort der offene Pool auf der Dachterrasse und das dazu passende Sommerwetter
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Das passte wohl nicht auf ein Foto
Am nächsten Morgen starteten wir eine Stadtrundfahrt mit einer dem vielen Touri-Busse. Es ging kreuz und quer durch die beeindruckende Stadt. Wir konnten an verschiedenen Punkten aussteigen um uns Gebäude und Straßenzüge näher anzusehen. Es war allerdings kein reiner Hop on/off Bus.
Zwischendrin wurde an einem Cafe auch mal wieder der gute alte Stadtplan ausgebreitet um den nächsten Ort rauszusuchen Außerdem brauchten die kleinen Füße unseres Sohnes auch mal eine Pause.
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Meine Eltern hatten im Vorfeld ziemliche Angst dass wir mit dem kleinen Jungen so weit weg nach Amerika fliegen würden. Eine so große Stadt, ein so lebhaftes Kind, nicht dass ihr ihn verliert... ich höre meine Mutter heute noch diese Worte sagen Tja und dann besuchten wir die Freiheitsstatue, gingen zu dritt auf die Aussichtsplattform und genossen den tollen Blick auf die Stadt. Anschließend wollte ich noch kurz in den Shop ein Andenken kaufen, bezahlte, drehte mich um und wo war unser Sohn??? WEG
Mein Mann und ich sahen uns an und konnten es nicht glauben, ein Bruchteil von Sekunden und er stand nicht mehr neben uns. Panik kam in uns auf. Einer ging rechtsrum, der Andere linksrum nur der kleine Mann war nicht zu sehen. Der Laden hatte irgendwie zwei Eingänge und er war rausgegangen und wollte nochmal die großen Häuser sehen. Da hielt ihn ein Mann wohl fest, setzte sich mit ihm auf einen Stein und meinte: we ar waiting for your mom! Ich denke, ihr könnt euch vorstellen wie erleichtert wir waren, als wir die Zwei dort am Eingangsbereich sitzen sahen und ich bin dem Herrn heute noch dankbar. Wahrscheinlich wäre unser Sohn auch gar nicht mit dem Schiff rüber aufs Festland gekommen, aber man weiß es ja nie. Unser 4-jähriger hatte auch gar keine Angst, er fühlte sich sichtlich wohl. Auch wenn er ja nicht verstand, was der Mann sagte.
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Zu dritt fuhren wir wieder zurück nach Manhatten. Wir wollten das World Trade Center besuchen.
Mir fällt auf, wie wenig Fotos ich damals gemacht habe. Es war auch noch keine Digitalkamera, sondern man musste solche kleinen Rollen in die Kamera legen, konnte dann bis zu 36 Bilder machte und das Ergebnis sah man erst, wenn man die Bilder im Fotoladen abgeholt hatte.
Ich kann mich noch erinnern wie spannend es war, wenn man im Laden die Bildertüte bekam. Die Fotos wurden von mir vor Jahren eingescannt, ich bitte euch die schlechte Qualität zu entschuldigen. Aber vielleicht mögt ihr mich trotz begleiten