Der Gardasee mit seinen vielen schönen Orten hat auch den Vorteil, dass man diese nicht umständlich über die doch meist recht volle Gardesana ansteuern kann, sondern bequem mit den Booten auf verschiedenen Touren.
So fuhren wir mit einem Boot runter bis in den Süden nach Sirmione um uns den Ort anzuschauen. Auf dem Weg hielten wir auch in Bardolino, hier stiegen wir aus um eine Runde zu drehen und uns die Füße zu vertreten bevor wir weiter mit dem Boot nach Sirmione fuhren.
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Sirmione hat eine wunderbare Scaligerburg direkt am Wasser. Sie ist sehr gut erhalten und auch die kleine Altstadt ist wunderschön. Der Nachteile ist das dieser Ort wirklich ein absolutes Besuchermagnet ist und die Stadt regelrecht überschwemmt wird.
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Die Fahrt mit dem Boot dauert schon eine ganze Weile und wir wollten ja auch irgendwann wieder im Hotel ankommen. So entschieden wir uns für ein Schnellboot, es ging zwar schnell aber das war auch das einige Gute daran.
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Wir saßen unten in einem geschlossenen Raum, es war wahnsinnig laut und dazu unterhielt eine Schulklasse noch gleich das ganze Boot. Wir waren so froh als wir wieder aussteigen konnten.
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Den letzten Tag unserer Urlaubswoche genossen wir am Hotelpool, mit Baden im Gardasee und Bummel durch Limone. Am nächsten Tag machten wir uns nach einem frühen Frühstück auf den Rückweg und besuchten zum ersten Mal das Schloss Neuschwanstein. Als wir die Schlangen an wartenden Touristen gesehen haben, beschlossen wir es nicht mit einer Besichtigung zu versuchen.
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Anschließend ging es dann zurück nach Hause. Der Urlaub am Gardasee hat uns sehr gut gefallen. Limone wäre zwar nicht mehr unsere 1. Wahl, aber auch in diesem Jahr hat uns ein Besuch in dem Ort ganz gut gefallen. Wir mögen an Italien die Vielfältigkeit, die Freundlichkeit der Menschen, die Sprache (auch wenn wir sie nicht wirklich verstehen), das Essen natürlich nicht zu vergessen und den Wein.
Apropo Getränke, kann mir mal jemand sagen, warum die Sachen die man aus dem Urlaub mit nach Hause nimmt, dort einfach nicht so gut schmecken Wir hatten für uns und zum Verschenken Limoncello mit genommen.
Aber ganz im Ernst da war doch nicht das gleiche Getränk drin, wie vor Ort
Spektakulär war die Fahrt und der Ausflug zur Schauderterrasse. Die Fahrt dorthin ist schon sehr zu empfehlen. Die kleine Straße windet sich zwischen den Felsen und durch die Tunnel
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Der Blick von etwas 350 m runter auf den See ist klasse. Die Terrasse gehört zu einem Hotel dem Paradiso in Pieve di Tremosine. Hotel und Restaurantgäste dürfen diesen Ausblick genießen. Man kommt sich vor wie einem Sprungturm in einem Schwimmbad nur viel, viel höher. Auf diesem Bild seht ihr was ich mit dem Sprungturm meine
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Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, allerdings ist das Restaurant jetzt nichts, aber auch gar nichts Besonderes. Die Getränke waren nicht wirklich gekühlt und die Freundlichkeit des Personals war.... tja war einfach überhaupt nicht vorhanden
Wir hatten in unserem Hotel in Limone allerdings auch Halbpension bzw. sogar HP +. Das heißt die Getränke waren beim Abendessen incl. Das Essen war in Ordnung und der Service wirklich sehr gut. Es gab eine kleine Terrasse auf der vielleicht 5-6 Tische Platz hatten. Dort fanden wir abends eigentlich immer etwas Freies und da die Terrasse schon früh im Schatten lag, konnte man es abends auch dort aushalten. Nach 2-3 Tagen trafen wir uns dort mit einem Paar aus Newcastle und aßen zusammen.
Vor allem tranken wir auch zusammen Es gab Rotwein und Weißwein aus großen Fässern am Büffet und auch Bier vom Fass.
Eigentlich war das Paar mit einer Reisegruppe unterwegs, sonderte sich aber davon ab und wartete abends schon auf uns. Sie war Deutschlehrerin in Newcastle und ihr Englisch konnte ich wirklich gut verstehen. Bei ihm war es schon schwieriger und wenn er 2-3 oder auch 4 Gläser Rotwein getrunken hatte, wurde es nicht einfacher
Meistens waren wir die letzten Gäste im Restaurant und sahen dann den aufräumenden und tanzenden Kellnern zu. Auf einen Absacker, einen Grappa oder Limoncello, gingen wir dann meist noch runter ins Zentrum von Limone. Im Hotel lagen auch einige Flyer aus u.a. vom Wasserfall in Varone im Noden des Sees in der Nähe von Riva del Garda.
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Dort sind wir dann auch mal für einen halben Tag hingefahren. Was mich aber viel mehr interessierte war Verona und das zusammen mit einer Aufführung in der Arena. Im Hotel konnte man geführte Ausflüge buchen. Dazu entschieden wir uns auch, dann hätten wir selbst mit der Fahrt und mit den Karten nichts zu tun. Wir bekamen einen Übersicht in einem Flyer was wann gespielt wurde. Leider war AIDA erst wieder dran, wenn wir schon zu Hause waren
Da uns aber Nabucco auch interessierte, entschieden wir uns für die Vorstellung und buchten den Ausflug. Es war eine Art Sammeltaxi/Bus, der Unmengen von Hotels anfuhr und uns schon ziemlich früh abholte. Als wir dann endlich in Verona angekommen waren, hatte uns die Reiseleiterin im Bus schon einiges erzählt, spannte dann ihren Schirm mit den Engeln von Leonarda da Vinci als Erkennungszeichen auf und führte uns durch Verona.
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Anschließend gingen wir in die Arena und bezogen unsere Plätze in den oberen (billigen) Rängen. Der Überblick war aber sehr gut und die Atmosphäre gefiel uns gut. Die auch am Abend immer noch hohen Temperaturen allerdings weniger und der dann nach der Hälfte der Aufführung einsetzende Platzregen auch nicht Ich erinnere mich noch das alles 5 Euro gekostet hat, der Sekt aus der Dose genauso wie die dann verkauften Regenponchos
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Nach der wirklich tollen Aufführung von Nabucco mit dem stimmgewaltigen Gefangenenchor liefen wir zusammen wieder zum Bus und fuhren die Strecke zum Hotel wieder zurück. Wir waren ja tagsüber ziemlich die ersten Gäste die eingesammelt wurden und warum auch immer, die letzten die zurück gefahren wurden. Der Nachtportier machte uns dann so gegen 4 Uhr morgens die Tür auf und wir fielen todmüde ins Bett
Im August 2003 ging es dann für meinen Mann und mich zum 1. Mal für einen mehrtägigen Urlaub an den Gardasee. Dazu hatten wir Reisebüro das Hotel Splendid Palace in Limone ausgesucht.
Das Hotel ist direkt von der Straße zu erreichen und liegt etwas vor Limone. So hatten wir einen schönen Blick auf den Ort und den See.
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Es gab unterhalb der Zitronengärten auch einen kleinen Seezugang für die Hotelgäste. Das Wetter war in diesem August einfach nur heiß und trocken. Bei Ausflügen war es allerdings auch so heiß, dass wir das Cabriodach schnell zumachten und die Klimaanlage an
Sehr gut gefallen hat uns die Bootstour rüber nach Malcesine und dort die Wanderung auf dem Monte Baldo. Wir sind allerdings mit der Bergbahn hochgefahren und nur oben gelaufen.
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Der Ausblick auf den See ist klasse, allerdings sind die Wanderung dort nicht wirklich gut beschrieben und so liefen wir viel weiter als wir eigentlich vor hatten.
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Nachdem wir oben noch in den Liegestühlen einer Gastronomie gelegen haben und ein gekühltes Getränk genossen haben, fuhren wir mit der Bergbahn wieder runter nach Malcesine
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Malcesine hat uns da schon besser gefallen als Limone. Die Lage ist von der Sonne her einfach wesentlich besser. Und uns war klar, dass wenn wir nochmal am Gardasee Urlaub machen dann in Malcesine. Wie ihr wisst, sollte es ja auch so kommen
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Mit Alitalia ging es mit einem Stopp in Mailand nach Hause nach Köln. Es war einer der besten Flüge mit einer kleinen Propeller Maschine knapp über die Alpen mit fantastischem Ausblick und einem 1A Service.
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Ich hoffe, dass wir diese wunderbare Stadt noch einmal besuchen und genießen können. Sollte es nochmal passen, denke ich aber auch dass die 4-6 Tage einfach ideal sind. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Hinter jeder Ecke wartet die Stadt mit irgendeinem Highlight und einer Überraschung.
Wir freuen uns jetzt schon drauf. Nur wenn es geht nicht mehr im Juli, es war einfach sooooo heiß
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Unsere Kinder haben die Fotos später zu Hause eher mit den Worten, Mama da ist doch alles kaputt, betitelt. Aber für mich steht Rom auf jeden Fall auf der erneuten Besuchsliste.
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Wir haben damals sehr viel den Bus genutzt und sind kreuz und quer mit der Linie 64 durch Rom gefahren. Rom liegt ja bekanntlich auf den sieben Hügeln, einige davon haben wir besucht und den Blick genossen.
Im Juli 1998 flogen mein Mann und ich ohne Kinder zur Städtereise nach Rom. Die Stadt stand schon lange auf meiner persönlichen Reise-Wunsch-Liste. Für 6 Tage ging es dann mit dem Flieger von Köln nach Rom. Wir hatten über das Reisebüro ein DZ im Ariston Hotel in der Nähe das Bahnhofs
angemietet. Es erleichterte die Anreise mit dem Zug in die Stadt und dem kurzen Weg zum Hotel.
Rom hat uns mit Sehenswürdigkeiten nahezu erschlagen, an jeder Ecke, an jeder Straßenkreuzung wartete ein weiteres Highlight.
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Wir ließen uns durch diese beeindruckende Stadt einfach treiben und haben viele Details aufgezogen. Einzig die weit über 30 Grad machten die Städtetour sehr anstrengend und schwer.
Schade, dass die Pizzeria nicht mehr geöffnet hatte, als euer Sohn die nochmals besuchen wollte. Aber ist wie so oft: alles hat seine Zeit.
Gerade auf dem einen Bild, diese schmalen Strässchen - das ist für mich Italien pur. Danke, dass ich dieses Jahr wenigstens noch auf Bildern mich wech träumen durfte.
Einen schönen dritten Advent morgen!
Das hast du sehr treffend beschrieben Angela.
Ich hoffe in 2021 kommen auch wieder viele neuen und auch live Berichte dazu
Die ziemlich gleiche Reisezeit vom 28.5. - 11. Juni nutzten wir auch nochmal im Jahr 1994. Die letzte Chance bevor für unseren Großen die Schule losging und wir an die Ferien gebunden waren.
Die Unterkunft war auch wieder das Hotel Cristal in Pietra Ligure. Nachdem wir auch wieder die Nacht durchgefahren waren, kamen wir zur Frühstückszeit schon im Hotel an. Wir konnten direkt das Appartement beziehen. Es war genau neben dem vor zwei Jahren. Auch wieder ebenerdig und die Terrassenmöbel vor der Tür. Als wir unsere Koffer und Sachen aus dem Auto holte, ging ein anderer Hotelgast gerade zum Brötchen holen. Es waren die Gäste aus Bayreuth mit denen wir uns im Vorjahr angefreudet hatten, die Kinder zusammen im Pool und wir abends Karten gespielt haben. Wir waren nicht verabredet und haben uns über die zufällige Begegnung sehr gefreut. Einige Ausflüge haben wir gemeinsam gemacht, waren auch mal zusammen im Ort Pizza essen oder erzählten uns abends von den Erlebnissen.
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Die Kirche steht im neuen Bussana. Ihr erinnert euch sicher noch an meine Erzählungen von dem schlimmen Erdbeben und dem Künstlerdorf im letzten Teil. Dieses Mal haben wir den neuen Ort direkt am Wasser besucht. Hier steht auch diese Kirche
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Gemeinsam sind wir hoch nach Ranzi in die Pizzeria gefahren. Wir bekamen alle zusammen einen Tisch zugewiesen nachdem wir auch wieder um kurz vor 19 Uhr um Einlass gebeten hatten
Und dieses Mal hatten wir großes Glück, wir bekamen diese leckere Eierspeise eine Art Crepes. Die von einem der Söhne gemacht wurde und man nicht bestellen konnte. Somit waren wir wohl als Gast angenommen
Abends bummelten wir oft durch die Gassen von Pietre Ligure, saßen auf den netten Plätzen bei einem Glas Wein und sahen den Kindern beim Toben zu. Die Italiener waren von unseren beiden Lockenschöpfen immer total begeistert. In den Restaurants wurden sie nicht selten mit in die Küche genommen oder bis an die Tür und bekamen kleine Pizzabrötchen und Schinken
In dem Jahr haben wir auch mehr Zeit am hoteleigenen Strand verbracht und das Baden dort ausgiebig genutzt. Es waren wieder wunderschöne knapp 2 Wochen und auf dem Rückweg haben wir noch einen 4 tägigen Stopp in Flachau in Österreich eingelegt.
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Hier hatten wir eine FEWO auf einem Bauernhof mit Pferden und Kühen und einen Hofhund. Die Kinder konnten morgens mit der Milchkanne gegenüber im Haupthaus frische Milch holen und bekamen dort auch Brötchen. Jeden Nachmittag gegen 16.30/17.00 Uhr durften sie eine Runde Ponyreiten um einen kleinen See. So mussten natürlich unsere Tage so strukturiert werden, dass wir um die Zeit wieder zurück waren
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Und waren auch in der Nähre des Dachsteingebirges, allerdings war an diesem Tag kein schönes Wetter auf ca. 1700 m Höhe, aber dafür ein zusammen gekehrter Schneebergrest
Mitte Juni ging es dann endgültig mit gepackten Koffern zurück nach Hause, dort wurden wir bzw. die Jungs schon sehnsüchtig von den Großeltern erwartet
Fazit:
Die Region der Blumenreviera bietet so viele Möglichkeit, dass wir noch vieles Neue gesehen und schon Bekanntes genossen haben. Unser Großer war letztes Jahr von Imperia aus nochmal in Ranzi und wollte seiner Frau die Kindheits-Pizzeria zeigen. Leider hatte die Ende 208/Anfang 2019 endgültig geschlossen
Das Hotel mit dem Appartement hatte auch in dem Jahr unsere Ansprüche zufrieden gestellt. An die Zuggeräusche hatten wir uns scheinbar gewöhnt und fanden sie gar nicht mehr so störend. Die zufällige Begegnung mit den Urlaubern aus dem Vorjahr hat uns sehr gefreut. Wir bleiben in Kontakt, schrieben uns immer mal wieder Postkarten und haben sie auch mal für einige Tage in Bayreuth besucht. Der Kontakt schlief dann leider etwas ein. Durch einen Zufall haben wir im letzten Jahr telefoniert und uns dann auf einer Urlaubsrückreise getroffen und einen Tag zusammen verbracht.
Es gibt noch so viel zusehen in dem Bereich der ital. Riviera. Monaco ist ja auch nicht so weit entfernt und so haben wir schon auf der Rückfahrt gesagt, dass diese Region uns auf jeden Fall wiedersehen wird
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Die Kinder und wir genossen die Zeit mit der Familie. Die Jungs schlossen Freundschaften mit kleinen und großen Kindern und wir Eltern trafen uns abends am langen Tisch und kloppten bis nach Mitternacht UNO. Dazu leerten wir den ein oder anderen leckeren italienischen Wein. Es war ein total entspannter Urlaub.
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Unser Kleiner fand in der Poolumrandung die perfekte Lauf-Lern-Hilfe und sein Bruder konnte ihn vom Wasser beobachten, oder war es umgekehrt....
Natürlich durfte auch ein Besuch bei den Schönen und Reichen in Portofino nicht fehlen. Es ist eine der kleinsten Gemeinden Liguriens und scheinbar für den Jetset sehr interessant und beliebt. Wir bummelten entlang der Jachten, aßen Eis und genossen die Atmosphäre.
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Am 12. Juni ging es nach 14 Tagen Italienurlaub wieder in einem "Rutsch" nach Hause.
Fazit:
Dieser Urlaub war wunderschön. Die Kombination aus Besichtigungen und Neugier auf das Land und die Orte waren für uns perfekt.
Die Reisezeit war von den Temperaturen her gerade auch mit kleinen Kindern prima. Es war nicht zu heiß, es kühlte nachts noch ab, denn eine Klimaanlage hatte die Butze nicht Dazu waren die Preise sehr moderat und Plätze und Orte nicht überfüllt.
Der Ort selbst bot viele Möglichkeiten die Tage und die Abends zu verbringen. Die Märkte in der Region gefielen uns auch ausgesprochen gut und wir haben den ein oder anderen Markt besucht.
Das Hotel Cristal war für uns und unsere damaligen Ansprüche genau richtig. Was nicht so toll war, war die unmittelbare Nähe zur Bahn die Tag und Nacht fuhr. Wenn auch nachts etwas weniger, man hatte das Gefühl der Zug fährt durch das Zimmer. Tagsüber machten sich die Jungs einen Spaß zu wetten ob der Zug von rechts oder von links kommt. Man hörte ihn nämlich nicht nur, sondern konnte ihn auch direkt sehen. Es war nur eine Straße von vielleicht 8-10 Metern dazwischen
Die Fahrtstrecke von Ligurien nach Hause nach NRW ist natürlich schon eine ganze Ecke und man hätte es sicher nicht mit jedem Kind machen können Für unsere Jungs war das o.k. und so konnten noch weitere Urlaube in der Region folgen
An einem der Urlaubstage sind wir nach Dolce Aqua gefahren, eine kleine Gemeinde nahe Imperia mit einer beeindruckende alten Brücke über den Fluss Nervia. Die Steinbrücke überspannt ungefähr 30 Meter und ist bereits aus dem 13. Jahrhundert.
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Man konnte wunderbar durch die engen Gassen schlendern. Dolce Auqa liegt schon fast an der Grenze zu Frankreich.
Unsere Hotelleitung gab uns auch den Tipp nach Bussana Vecchia, dem Künstlerdorf zu fahren. Es gehört zu San Remo und der alte am Berg liegende Ort wurde 1887 durch ein starkes Erdbeben zerstört. Es gab fast 2000 Tote. Die überlebenden Bewohner blieben erst in den Ruinen oder in Unterständen und flüchteten dann runter ins Dorf ans Meer. Der Ort heißt heute Bussana. In Bussana Vecchia ließen sich erst verbotener Weise und später Künstler nieder. Als wir dort gewesen sind gab es viele kleine Ateliers, Bars und Unmengen von freilaufenden Katzen. Allerdings war stellenweise der Geruch nicht so ganz angenehm....
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Das Wetter war überwiegend wirklich sehr gut und angenehm von den Temperaturen. An einem Tag gab es allerdings mal Regen und da fuhren wir spontan zum Gardasee. Es war unser 1. Besuch dort, aber nicht der Letzte.
Ein sehr schöner Ort irgendwo in den Bergen oberhalb war Triora. Dieser Ort hatte 520 Einwohner und 10 Kirchen. Den schönsten Blick hatten wir von der Anhöhe vor dem dort gelegen Friedhof. Allerdings mussten wir dafür erstmal dort hoch laufen.
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Um dann von da oben runter zu sehen, so ganz hat es unser Großer nicht verstanden, machte aber alles gut mit. Der Jüngste saß ja bequem im Buggy
Das Hotel wurde von einem Ehepaar und seinem fast erwachsenen Sohn geführt. Man kümmerte sich wirklich toll um die Gäste und selbst wenn die Kinder dort mal lauter waren und mit Anderen tobten, es gab immer ein Lächeln und ein kurzes Gespräch. Ab und zu auch mal einen Ausflugstipp, wie z.B. die Pizzeria in Ranzi. Es ist ein kleines Bergdorf etwas 5-7 km oberhalb von Pietra mit einer ziiiiiiemlichen Serpentinenstraße ins Niergendwo
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Hier gibt es eine Handvoll Häuser, einen kleinen Friedhof, eine winzige Kapelle und eben diese Pizzeria. Es war eine sehr, sehr einfache Pizzeria in die man auch nicht so einfach rein kam... Vor der Tür waren 5-6 weiße Plastikstühle. Man musste als Gast dort warten und irgendwie um Eintritt bitten. Die Pizza-Mama wies uns dann die Stühle im Inneren zu. Wir bekamen am Fenster einen Tisch und auf dem Weg dorthin gingen wir am offenen Pizzaofen vorbei. Dort wirbelten die 2 Söhne der Pizza-Mama ca um die 30 Jahre alt. Pizza-Mama lief übrigens in Kittelschürze und Latschen sehr bäuerlich rum. Einer der Söhne machte Pizza und der Andere irgendwelche Speisen die wir nicht kannten, nicht wussten wie man diese bestellt, die scheinbar willkürlich den Gästen angeboten und auf den Tisch gestellt wurden. Nur uns und einem Nachbartisch nicht
Die Pizzen waren super lecker, der Fensterplatz hat nichts genützt Die Reihe der Fensterflächen war einfach zu hoch, nämlich sie verlief über unseren Köpfen und man musste sich sehr strecken um einen Blick nach draußen zu haben. Aber dafür waren wir ja auch nicht da. Hatte man aufgegessen, kam direkt die Rechnung. Das hieß aber die Pizza-Mama fragte was man hatte,schrieb alles auf einen Zettel, bekam von uns das Geld in bar und lief damit rüber in das Nachbargebäude. Dort sahen wir später saß die Pizza-Oma, die rechnete alles genau nach, zählte das Wechselgeld ab und schickte die Pizza-Mama wieder damit zu den Gästen. Einfach nur herrlich
...ich könnte mich gerade noch halb tot lachen, wenn ich daran zurück denke. Und glaubt mir, wir haben es noch öfters gesehen
Im Frühsommer 1993 war unser 2. Sohn knapp ein Jahr alt und es war die perfekte Jahreszeit für eine erneute Reise an die italienische Riviera. Wir hatten uns im Vorfeld die Hotels in Katalogen angesehen und uns für das familiengeführte Hotel "Residenz Cristal" in Pietra Ligure.
Ich habe es mal gerade nachgesehen, es gibt es noch immer, wird als einfaches Hotel mit 3 *** beschreiben. Ich kann mich allerdings nicht erinnern ob es 1993 auch schon auch nur einen * hatte. Es war schon ziemlich einfach Wir entschieden uns mit den beiden Jungs ein Apartment zu buchen und machten uns am Abend des 28. Mai auf den Weg. Natürlich nicht bevor wir das Gölfchen (kein Kombi) bis unter die Decke vollgepackt hatten und die Dachbox ebenfalls. Es ging bei Bettwäsche und Reisebett für den Jüngsten über Windeln, Anziehsachen, Buggy, Badesachen, Spielzeug, Handtücher uvm. Für einen Wagen mit 55 PS schon eine Herausforderung und ca 1100 km lagen vor uns.
Unsere Jungs waren das Autofahren von Anfang an sehr gewöhnt, trotzdem fuhren wir mit Beiden einfach gerne in der Nacht und waren zum späten Frühstück vor Ort. Wir dann ziemlich müde und die Jungs fit für jegliche Herausforderung
Das Hotel ist nicht in direkter Strandlage, hat aber für seine Gäste einen eigenen Strandbereich.
Es gab und gibt wohl immer noch drei Gebäudeteile. Im eigentlichen Hotel ist die Rezeption und dort auch die Zimmer. Im Erdgeschoßanbau ist ein Restaurant. Daneben gibt es noch 3-4 geschossiges Gebäude mit Apartments, ohne Aufzug wohlgemerkt. Und zum Glück noch seitlich davon ein Gebäudeteil mit nur dem Erdgeschoss und 2-Raum Apartments. Genau solch eine Unterkunft bekamen wir, das war mit den Jungs total perfekt.
Alle drei Gebäude waren um dem Pool gebaut und die ganze Anlage eingezäunt. Da konnten unsere Wirbelwinde sich frei bewegen. Geräumig war es bei uns im Inneren nicht gerade. Der Eingangsbereich war die Küche und an der Wand war ein Klapp-Etagen-Bett, welches tagsüber in der Wand verschwand und die Kinder Platz hatten. Rechts davon war dann das Schlafzimmer und das kleine Bad. Vor dem Gebäude war eine Sitzgruppe mit 4 Stühlen und unser Essplatz. Es ist total verrückt aber ich sehe es gerade komplett wieder vor meinen Augen
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Wir packten alles aus und trugen es rein um die Schränke einzuräumen und fühlten uns auch direkt wohl dort. Neugierig wie wir alle waren, machten wir uns auf den Weg zum Strand. Es waren gut 15-20 Minuten zu laufen. ES war ja noch Vorsaison in Italien und es war angenehm leer. Am Strand gab es reservierte Liegen immer 2 pro Zimmer/Apartment und unsere Standen in der 1. Reihe am Wasser. Für die Jungs absolut perfekt. Der Kleine konnte noch nicht laufen und robbte durch den Sand zum Wasser, der Bruder tobte hingegen schon in den "Fluten"
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Am Nachmittag liefen wir wieder zurück zum Hotel und es gab einen großen Topf Spaghetti mit Tomatensoße. Unser Großer vertrieb sich die Zeit im Pool Er war mit seinen 5 Jahre eine richtige Wasserratte
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Unsere Kinder konnte man zum Glück immer und überall zum Schlafen hinlegen, so klappte es hier auch ohne Probleme. Wenn die Kinder ins Bett gingen, konnten wir die Zeit auf der "Terrasse" vor dem Zimmer nutzen. Sehr schön war ein großer langer Holztisch unter den Bäumen. An diesem Tisch trafen sich die Gäste aus den Zimmern des Hotels und auch die Apartmentgäste. Wir knüpften schnell Kontakt zu zwei Familien aus der Nähe von Bayreuth die dort auch mit Kindern in Urlaub waren.
Am nächsten Morgen gingen mein Mann und unser Großer Brötchen holen und wir nutzen die Terrasse zum Frühstück vor der Tür. Es verlief eigentlich den ganzen Urlaub fast jedes Essen draußen, dadurch fühlten wir uns überhaupt nicht beengt in den Räumlichkeiten.
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Dem Foto nach, waren wir am nächsten Tag in Alassio unterwegs. Die Strecke sind wir am Meer entlang gefahren, es sind nur gut 20 km. Wir haben es mit den Kindern meist so gehandhabt, dass wir uns morgens etwas angesehen haben und nachmittags am Pool blieben oder auch mal einen Strandtag eingelegt haben. Abends konnte man prima durch die kleine Altstadt von Pietra laufen und der Kleine auch schon mal im Buggy einschlafen.
Vorwort: "Jeden Freitag wieder, kommt das Zinni-Kind"
Klasse jetzt habe ich einen Ohrwurm
@Zinni herzlichen Dank für deinen, erneut, wunderbaren Reisebericht. Die Donautour steht auch noch auf unserer Reise-Wunsch-Liste. Eigentlich nur bis Budapest, aber wenn ich die Delta-Bilder sehe
Dein Blick auf die Fotomotive gefällt mir sehr, sehr gut. Gerade bei den Stadtbilder mit Brücken und Straßen hast du einen besondern Blick für Motive
Über manche Reisebegegnungen muss man halt irgendwie drüber weg sehen