Beiträge von bina.63

    Kurz vor 8 Uhr wurden wir wach und machten erstmal fertig fürs Frühstück. Dort war an diesem Morgen ziemlich viel los ins es knubbelte sich am Büffet.

    Von Benni an der Rezeption holten wir uns Wandertipps. Die ursprüngliche Idee zum Olperer zu fahren verwarfen wir leider, da seiner Aussage nach und nach einem Anruf auf der dortigen Hütte noch "brutal viel Schnee liegt" somit fällt leider auch die Möglichkeit für DAS Foto am Stausee aus ;(

    Wir fuhren die 4 km bis Zell am Ziller und stiegen in die Rosenalmbahn. 2 Tickets für uns mit Berg- und Talfahrt kosteten mit der Gästekarte 39 Euro.

    Oben ist wohl eine ziemlich große Familien-Erlebniswelt aber der können wir ja aus dem Weg gehen.

    Die Mittelstation liegt auf 1310 m man bleibt aber in der Bahn sitzen und fährt hoch bis zur Bergstation auf 1744 m Höhe. Der Blick aus der Bahn war schon klasse, das Ruckeln und kurzzeitige Stoppen vergessen wir mal lieber....

    Es ist halt auf viel auf die Wintersaison in der Zillertaler Arena ausgerichtet. Für den Sommer gibt es die Möglichkeit mit der Bob Bahn zu fahren. Das haben wir allerdings ausgelassen ;)

    Das Foto habe ich aus der Bahn während der Gondelfahrt gemacht, sorry :rolleyes:

    Wir wollten erstmal bis zur Kreuzwiesenalm laufen. Allerdings fehlte irgendwie eine vernünftige Ausschilderung und wir liefen mit Hilfe der Wander App etwas runter. Dann war es aber schnell wegen Schnee auf dem Wanderweg vorbei und wir liefen quer Feld ein, den steilen Hang hoch um auf dem eigentlichen Weg anzukommen. Dort oben schaute uns ein älteres Ehepaar ziemlich verdutzt an. Wo wir da hergestiefelt kamen.

    Am Nachmittag waren wir zurück im Hotel. Wir nahmen uns eine Tasse Kaffee und je ein Stück Bienenstich und Apfelkuchen uns setzten uns in die bequemen Loungemöbel auf der Terrasse.

    Vor dem Abendessen saßen wir noch mit einem Glas Wein (die Suite hat einen kleinen Kühlschrank für den Wein von Mair&Mair ;) ) auf unserem Balkon und warteten nach dem Duschen aufs Abendessen.

    Der 1. Gang startete mit einem gebackenem Kalbsknödel

    Als Zwischengang nahmen wir uns etwas Salat vom Büffet

    Zum Hauptgang hatte mein Mann vom Vortag noch von Rotwein

    sein Hauptgericht bestand aus Kalbsrollbraten mit Brennessel, Spinat und Rösterdäpfel

    Ich dagegen hatte Seesaibling mit Blumenkohl aus Currylinsen, dazu hatte ich noch Pinot vom italienischen Abend

    Als Nachtisch gab es eine Himbeer Creme Brulee und für meinen Mann eine Kugel Vanilleeis

    Die Marille folgte dazu als leckerer Abschluss eines tollen Abendessen auf der Terrasse. Urlaub ist schon etwas Schönes :love:

    In Zell am Ziller suchten wir uns einen Parkplatz und drehten eine Runde durch den Ortskern. Dieser bestand aus 4-5 großen Hotels die eher och verschlafen wirkten, einigen Läden und Cafés an der Promenade der Ziller.

    Wir wollten noch weiter und hoch zum Gerlospass. Hierzu fuhren wir in Hainzenberg an unserem Hotel vorbei.

    Auf dem Gerlospass verläuft die Bundesland-grenze zwischen Tirol und dem Salzburger Land. Wir fuhren bis Hochkrimml dem höchsten Punkt, allerdings war da alles geschlossen. Es scheint dort alles nur auf den Skibetrieb ausgerichtet zu sein.

    Die Mautstrasse in Richtung Krimmler Wasserfälle wollten wir nicht nehmen. Dort waren wir schon einige Male. Die Mautstelle war besetzt und dort hätten wir pro Auto 10 Euro bezahlt. Wir hielten am Aussichtspunkt mit Blick auf den Stausee, der allerdings sehr ausgetrocknet war.

    In Zellberg/Zell am Ziller kamen wir von der Höhenstrasse wieder runter und fuhren weiter rechts tiefer ins Zillertal rein Richtung Hippach

    Hier fuhren wirdann auch auf die ZillertalerHöhenstrasse, vorbeian einigen Höfen und vielen FEWO Objekten. In Kehren, Serpentinen und Kurven ging es meist sehr eng einspurig immer höher bis auf 2000 Höhenmeter auf die Melchbodenalm. Dorthin wollten wir ursprünglich von der anderen Seite aus wandern Hier bekamen wir im Selbstbedienungsservice den 1. Kaiserschmarrn des Urlaubs.

    Wir teilten uns die äußert großzügige Portion. Der Ausblick auf der Sonnenterrasse war fantastisch und das Weizenbier und Radler schmeckte dazu.

    Im Hof gab es Federvieh

    Was für ein Prachtstück

    Hier stand übrigens ein Schild mit dem Hinweis: Zutritt nur mit negativem Corona Test. Gefragt hat niemand danach...

    Nach gut 1,5 Stunden fuhren wir wieder runter, denn die geschlossene Schranke verwehrte uns genau wie auf der anderen Seite der Höhenstrasse den weiteren Weg.


    Höher wäre es eh nicht gegangen und dieser Platz zählt zu den schönsten Aussichtspunkten.

    Wir fuhren nach einer Zeit die Zillertaler Höhenstrasse weiter, eins kann ich verraten breiter wurde die Straße nicht.

    Noch eine Kurve hinter der Hirschbichlalm und dem Zellberg Stüberl ging es, dann kam das was wir bei dem Blick auf die gegenüber liegende, ansteigende und schneebedeckte Kehrenstrasse zu erwarten war, eine geschlossene Schranke.

    Der Blick zur gegenüber liegenden Seite zeigte auch das die Straße wohl nicht befahrbar war. Es gibt aber immer Verrückte und Unbelehbare die auch unter geschlossenen Schranken ihren Weg fortsetzen =O

    Hier trafen wir ein Motorradpaar aus Ennepetal und schauten gemeinsamen die Karte der Höhenstrasse. Wir entschieden uns nach einigen Fotos die Zubringerstrasse in Richtung Zellberg runter und wollten dann am Ramsau i.T. wieder über eine Zubringerstrasse versuchen die Höhenstrasse von der südlichen Seite zu befahren. Evtl kommen wir ja dort bis zum Gasthof Melchboden.

    An der Kaltenbacher Skihütte machten wir auf einen Kaffee und Cappuccino Pause und hörten vom Wirt das Wandern hier oben noch nicht möglich is. Die Mautstrasse ist seit gestern befahrbar offiziell noch nicht freigegeben. Deswegen waren auch die Mautstellen noch gar nicht besetzt und die 8 Euro wurden noch nicht kassiert.

    Auf der Kaltenbacher Skihütte konnte man ahnen was hier im Winter los ist. Die Skihütte liegt direkt an der Skipiste und ist wirklich auf Massen eingestellt. Sehr schön aber auch für Kinder der tolle Abenteuer Spielplatz, die Hasen im Gehege und die Murmelies. Obwohl mir in freier Wildbahn viel lieber sind.

    Ein Murmeli Magnet für unsere Tür musste auch noch mit in meinen Rucksack.

    Nach einem leckeren Frühstück mit Spiegelei für meinen Mann und Omelett für mich, Kaffee und Orangensaft dazu Melone frische Erdbeeren planten wir unseren Wandertag. Dazu orientieren wir uns an Plan der Zillertaler Höhenstrasse. In Kaltenbach fuhren wir auf die 401. Was auf dem Plan wie eine Bundesstraße aussah entwickelte sich zu einer schmalen, sehr schmalen wenn auch asphaltierten Wald- und Wiesenstrasse vor dessen Kurven Frank hupte und ich regelmäßig die Luft anhielt und mir vorstellte was passiert wenn uns doch jemand entgegen kommen sollte...

    Traumhafter Ausblick überall

    Der Titel vom Thread hier wurde kurzerhand geändert. Es heißt jetzt nicht mehr 5+4 sondern 5+4+3, die Reise wird um 3 Nächte verlängert. Wir fahren noch nach Meran.

    Da hier so viele Leute dabei sind, dachte ich mir das besser anzukündigen im Vorfeld. Nicht das sich einer beschwert weil er nichts davon wusste ^^ Andere Termine usw. 8o

    Was für eine wunderbare Programmänderung/Verlängerung. Ich mag Meran sehr und freue mich, dass die Wartezeit bis Mitte August wenn wir eh wieder dort sind, nicht so lange ist. Seid ihr direkt in Meran?

    Das anschließende italienische Büffet war sehr lecker. Es gab verschiedene Vorspeisen, kalte Vorspeisen wir Schinken, Oliven, Salate aber auch Suppe dazu Ciabatta. Frisch zubereitet wurden verschickt Spaghetti mit Aglio olio, Bolognese und andere. Es gab Lasagne, Pizza und Saltimbocca.

    Wir haben mal hier und da probiert und haben dazu Weißwein für mich und einen Roséwein für meinen Mann bestellt.

    Die abschließende Creme Brulee ließen wir uns auf der Terrasse servieren. Die ganze Atmosphäre war sehr entspannt, das Essen sehr gut.

    Ich war sogar mal mit den Füßen im Becken. Kühl aber angenehm ;)

    Später saßen wir noch auf unserem Balkon und genossen den Blick auf den beleuchteten Garten und die "glühenden Berge"

    Wir fuhren bis Mayrhofen und drehten eine Runde, gönnten uns ein Eis im Hörnchen und fuhren anschließend bis Hintertux zur Gletscherbahn um uns zu informieren.

    Das Problem dieser Zwischensaison ist das viele Bergbahnen nicht fahren. Witzig war das die Leute aus der Gletscherbahn kamen, dicke Skisachen an hatten und Ski vor den Sonnenterrassen in Hintertux standen aber das Thermometer 22 Grad anzeigte.

    An der Finkebergbahnstation stellten wir erfreut fest, dass die fährt und uns somit Wandermöglichkeiten in höheren Bereichen bietet ohne das wirklich erst hochlaufen zu müssen. Allerdings sah es auf der Webcam nicht so aus als wenn oben Wanderwege frei sein würden.

    Wir nahmen uns Informationen mit und fuhren zum Hotel zurück und freuten uns auf die Terrasse. Von 16-17 Uhr gibt es bei uns auch eine für Gäste inklusive Kaffeestunde mit Kaffee, Gebäck und Kuchen. Da aber ab 18.00 bis 20.00 Uhr heute italienisches Büffet ist, wollten wir darauf verzichten. Überhaupt scheint es abends verschiedene Aktionen wie Grillabende und Galaabende zu geben. Wir haben den Jörgelerhof ja zum Glück mit HP. Aber erstmal genossen wir nach einer Dusche unseren Balkon :)

    Direkt hinter dem Outlet Center am Brenner standen 5 Österreicher Polizeibeamten mit einen Schild Gesundheitskontrolle. Sie lächelte freundlich und winkten uns durch. Wir fuhren jetzt durchs Wipptal und kamen auch wieder durch den netten Ort Matrei am Brenner durch. Anschließend ging es auch wieder unter der Europabrücke durch. Da wir seit der Abfahrt auch wieder offen fuhren sind mir einige Fotos möglich gewesen. Das Thermometer zeigte übrigens 20 Grad bei tiefblauem Himmel an. Wiir fuhren ein ganzes Stück parallel zum Inn überall roch es nach frischen Gras das gerade von den Bauern gewendet.

    In Innsbruck fuhren wir nur kurz an der Schanze vorbei und ließen die Stadt links liegen und wurden vom Navi außen herum geführt.

    Hall in Tirol sah sehr schön aus, da fuhren wir direkt durch. Vor Wörgl ging es dann von der 171 ab iauf die 169 ns Zillertal.

    Blick auf die Europabrücke

    Ein für uns unbekannte Urlaubsregion wobeimit Neukirchen am Großvenediger, den Krimmler Wasserfällen und Zell am See waren wir schon öfters mal ziemlich nah dran.

    Wir hatten ja schon online eingecheckt, wurden freundlich im Hotel Jörgelerhof begrüßt und bekamen den Schlüssel 307 für die Panorama Alpin Suite. Eine schöne Suite mit schönem Balkon und Bergblick. Unter uns ist der Garten mit Terrasse und Fußbadebecken.

    Mein Mann nutzte erstmal die vorhandene Kaffeemaschine und machte uns einen Kaffee mit Ausblick vom Balkon dazu. Ich räumte kurz den Koffer aus, Platz war hier im Schrank für einen längeren Aufenthalt.

    Der Balkon war großzügig und hatte eine wunderbare gemütliche Deckenschaukel. Da schmeckte der Kaffee noch besser.

    FAZIT:

    Seis als Ort war für uns perfekt, nicht zu klein und von der Lage her für Unternehmungen absolut zentral mit sehr guten und vielen Möglichkeiten. Die einzelnen Tagestouren haben uns sehr gut gefallen und die Wandermöglichkeiten waren unserem Leistungsstand sehr gut anzupassen.

    Ein großer Vorteil für uns und sehr hilfreich waren die Tipps unseres Sohnes der ja gerade vor uns hier war. Ich denke, dass wir unsere Tage optimal genutzt haben die ein oder andere Wanderung würden wir sicher nochmal wiederholen. Die Wanderung auf die Schlernhütte reizt uns, das geht aber nur im Sommer ganz ohne Schnee. Wer weiß ob es mal passt.

    Residence Burghof:

    Hier gibt es 10 FEWO in einem ansprechenden Gebäude in dem auch im EG die Vermieter wohnen. Parkplätze sind 3 vor der Tür und die restlichen in d der eigenen Tiefgarage vorhanden. Es waren jetzt nur 3 oder 4 Wohnungen besetzt, Do konnten in immer direkt vor dem Aufgang parken.

    Unsere FEWO hatte ca 70 qm in der 2. Etage und einen großzügigen Balkon in Südausrichtung mit Bergblick. Die Wohnung war gut ausgestattet, hatte alles was wir brauchten. Der Handtuchservice sogar mit komplettem Austausch war wirklich überraschend, wäre jetzt aber auch nicht unbedingt nötig gewesen da wir immer alles auf dem Balkon trocknen konnten.

    Wir haben für 6 Übernachtungen, incl Brötchenservice und Kurtaxe für 2 Personen 550 Euro bezahlt. Der Preis war absolut angemessen und in Ordnung.

    Wir machten uns dann auf den Weg nach Hainzenberg ins Zillertal dort wartete der Jörgelerhof auf uns. Gestern hatten wir online eingecheckt, vom Hotel gab es dafür per Email einen Link und auch für die Einreise nach Österreich gab es etwas auszufüllen. Von Italien aus gilt die A-Regelung. Als eine Art Ausnahme mit den 3 x G (genesen, geimpft oder getestet) sonst wird Quarantäne Pflicht.

    Wir waren gespannt ob es kontrolliert wird. Vor uns lagen nur 170 km und die fuhren wir wieder ohne Mautstrassen und ohne Autobahn ganz entspannt über die alte Brennerstrasse.

    So kamen wir auch nochmal durch Sterzing hatten zuvor den Blick auf einige Burgen über uns und ins Ridnauntal. Wir sind gespannt ob es im nächsten Jahr dort mit dem Taljörgele klappen wird. Jetzt kamen wir nochmal direkt am Hotel Rosskopf vorbei und dahinter auch an der Rosskopfbahn, die aber immer noch nicht fuhr. Die alte Brennerstrasse schlängelt sich durch Kurven und kleine Orte. Ab und zu sieht man die Brennerautobahn über uns.

    Kurz hinter Sterzing gab es einen kleinen Stau an dem wir eine Zeit standen. Es ging dann aber bald weiter, wir hatten scheinbGlück. Denn an der Baustelle stand ein Hinweis, dass es zu zeitweilige Sperrungen von bis zu 30 Minuten kommen könnte.

    Zur Sicherheit hatten wir uns für gestern 7 Uhr den Wecker gestellt um pünktlich die FEWO zu verlassen.

    Wir frühstückten in Ruhe, ich spühlte anschließend die paar Teile weg und packte die Koffer, so das wir nur noch einen Koffer für die 5 Tage im Zillertal brauchen.

    Nochmal ein Bllick vom Balkon und dann räumten wir den Rest zusammen. Den Müll sortierten wir dafür in getrennten Boxen im Keller vor der Waschküche. Da hatte ich gestern doch noch schnell 3 Jeans in die Waschmaschine geworfen die doch vom Laufen ziemlich schlammig geworden sind. Das war schon alles sehr angenehm in der Residence Burghof.

    Wir gingen unten bei den Vermietern bezahlen und unterhielten uns noch eine Weile sehr nett. Wir können verstehen, dass hier viele Stammgäste immer wieder her kommen.

    Die Sonnenterrasse des "Nordic Bar und Restaurant war unser Ziel für den heutigen Affogato.

    Wir genossen den letzten Blick auf die Seiser Alm mit ihren über 50 Quadratkilometern Fläche bevor wir den restlichen Weg zum Parkplatz zurück liefen und nach Seis fuhren.

    Nach einem Stopp am Supermarkt wo wir noch Wasser kauften, freuten wir uns auf den letzten Tagesausklang auf unserem Balkon.

    Bei angenehmen Temperaturen konnten wir auch an diesem letzten Abend in Seis draußen zu Abend essen. Der Kühlschrank gab Tiroler Speck und eine Pfanne Rühreier her <3