Der Blick richtete sich dabei auf die vielen schönen Fassaden und Giebel der umliegenden Häuser
Wie hier im Hintergrund am Gebäude der Industrie und Handelskammer auch das "Schwarze Haus" genannt sieht man an der linken Seite den sogenannten Schwiegermutter Giebel über den Anbauten wenn sich die Familie vergrößerte.
Am Platz am Sande beendete die Stadtführerin die Tour. Es war der Platz an dem die reichsten Leute gewohnt habe. Der Platz zeigt die verschiedenen Fassaden und Stile.
Früher im Mittelalter gab es das Kopfsteinpflaster noch nicht. Vorherrschend war Matsch, Dreck und Gestank. Großstädte wie Lüneburg hat man schon 15 km vorher gerochen. Daher stammt auch der Spruch: "Immer der Nase nach".
Dieser Matsch wurde regelmäßig mit Sand aufgefüllt um ihn passierbar zu machen. Früher hatten die Zugänge zu den Häusern hier "am Sande" ca 10-15 Stufen vorm Haus. Durch das Auffüllen sind diese gänzlich verschwunden und die Straße liegt jetzt gut 2 Meter höher. Nur an wenigen Stellen sieht man noch 2-3 Stufen, meist keine mehr.
Nach gut 1,5 Stunden war die Stadtführung beendet. Wir waren mit den 2x7 Euro absolut zufrieden und bekamen auf freundliche Art viele interessante Informationen, von denen Einige mit euch teilen wollte. Die Gruppe löste sich hier auf.
Wir liefen ein Stück zurück, kamen an kleinen Gsssen vorbei. In der Nähe des kleinen Wasserturms liefen vorhin mit der Gruppe und auch gestern schon an der kleinen Terrasse der La Cucina Italiana dem "Mama Rosa" vorbei. Das war jetzt unser Ziel zum Ausruhen, wir hatten Glück und bekamen einen der letzten 2 freien Tische und freuten uns. Dass das Wetter noch den Außenbereich zulässt
Später auf der Rechnung konnten wir lesen, dass es auch zum Bergström gehört.
Wir bestellten einen Kaffee und ein kleines Radler. Das zu Baguette welches mit Südtiroler Schinken oder Bergkäse angeboten wurde. Als wir sagten, dass wir es uns teilen wollten wurde uns angeboten halb Schinken halb Käse zu wählen. Das kam unserem Wunsch nochmal näher!
Dazu war es auch noch sehr lecker und so reichlich, dazu noch mit super freundlichem Service, dass die 11.50 Euro für das Baguette absolut gerechtfertigt waren. Entlang der Ilmenau liefen wir anschließend weiter in Richtung Wasserturm