Beiträge von bina.63

    Dann machten uns auf den Weg das kurze Stück nach Cortina d' Ampezzo. Das Herzstück ist die große Barock Kirche Philippus und Jakobus.

    Wir bummelten ein wenig durch die Fußgängerzone und bei der Suche nach einem Restaurant fanden wir ein kleines Bistro mit Terrasse. Die Temperaturen waren hoch genug um draußen zu sitzen. Es gab Sandwich mit Käse und Schinken dazu Wasser, Cola und Tonic Water. Zu dieser Jahreszeit ist es wirklich mehr als verschlafen, dass haben wir vor 3 oder 4 Jahren auch schon bemerkt.

    Unser Ziel für den Nachmittag war Brixen und wir fuhren über den Passo Valparola und Passo Falzaregio.

    Die meine Männer schon vom Motorrad fahren im letzten Juni kannten. Hier waren die Straßen zwar frei, aber rundherum war ziemlich Winder. Die Jungs konnten die gut 2 Stunden Fahrt für den Mittagsschlaf nutzen. Den eigentlichen Plan bis nach Kaltern zu fahren verwarfen wir während der Fahrt. Die Rückfahrt zum Gailerhof ist dann noch noch ein Stück weiter.

    Nach dem Frühstück fuhren wir zum Misurina See der noch eine leichte Eisschicht hatte.

    Am See direkt an der Straße sind einige Restaurants/Bars zum Teil mit Souvenirshop.

    Parkplatz für die Laufrädchen ;)

    Für die Außengastronomie war es noch zu frisch, so bestellten wir uns innen Kaffee, Espresso und warme Schokolade. Der Ausblick rund um den See ist immer wieder schön.

    Blick auf das Grand Hotel Misurina und den leicht zugefrorenen See

    Es trägt die Wasservögel noch, vor dem Betreten wird allerdings gewarnt


    Ab hier geht es auch zur Auffahrt hoch zur Auronzo Hütte am Fuß der Drei Zinnen. Die Umrundung dort ist im Sommer oder Herbst wunderbar. Jetzt ist alles eher noch im Winterschlaf bzw nach der Wintersaison im Ruhemodus. Entlang des See ging es zurück zum Wagen.

    Die Gäste der Suite Apartments bekommen das Frühstück nach Vorbestellung am Vortag ins Apartment gebracht. Wir entschieden uns gemeinsam zu frühstücken bekamen 3 Etagen mit Rührei, Spiegeleier mit Bacon, Croissants, Brötchen. Schinken, Käse, Muffins und frisches Obst. Dazu gab es frischen Orangensaft, Cappuccino und Kaffee sowie naturtrüben Apfelsaft.

    Nach dem Frühstück fuhren wir zum Misurina See der noch eine leichte Eisschicht hatte.

    Am See direkt an der Straße sind einige Restaurants/Bars zum Teil mit Souvenirshop. Für die Außengastronomie war es noch zu frisch, so bestellten wir uns drin Kaffee, Espresso und warme Schokolade.

    Das war schon alles sehr lecker, aber durch den Transport nach oben war leider das Rührei und der Cappuccino nicht mehr wirklich heiß :(

    Wir fuhren am Nachmittag zum Ortszentrum von Welsberg, mit dem Auto keine 10 Minuten runter. Hier merkte man auch die Zwischensaison, vieles war zur Zeit geschlossen oder machte erst später abends auf.

    Neben dem Ortskern ist ein schöner Park mit Spielplatz und großem Sportangebot.

    Wir fanden im Dorfcafe einen Platz in der Sonne bestellten 2 kleine Pizzen für die Jungs, Aperol und Bier für uns dazu gab's Chips zum Knabbern. Für uns nahmen wir aus dem Supermarkt frisches Landbrot, Schinken, Salami und Bergkäse mit dazu einen Rotwein, Weißwein und Forst Bier.

    Abends ließen wir den Abend in den Apartments ausklingen. Die Jungs konnten schon nebenan, überwacht vom Babyphone schlafen, wir quatschen, ließen uns die leckeren Sachen schmecken und machten Pläne für den nächsten Tag.

    Wer sich evtl erinnert, wir haben ja schon mal auf der Terrasse des Gailerhof gestanden und im letzten Jahr Fotos gemacht.

    Es hat uns schon sehr, sehr gut dort gefallen aber innen <3<3<3

    Aber fangen wir mal draußen an

    Das gefiel uns schon sehr gut und wir checkten ein. Suite Apartments 203 und 205 waren für uns reserviert

    Es ist sehr, sehr hochwertig und ansprechend gestaltet <3

    Wir ließen ein Auto noch nach Absprache stehen und fuhren gemeinsam nach Ötz rein. Aber zuvor konnten die Jungs noch an der Villa Ambach auf dem riesigen Trampolin Luftsprünge machen und waren begeistert. Wem das,Trampolin und der Fuhrpark für Kinder wie Bagger, Trecker, Spielzeug gehört kann ich nicht zuordnen. Evtl teilen es sich die Villa Ambach mit der Pizzeria Roberto. Vor dem Haus war auch noch ein ganz neuer Spielplatz der noch nicht freigegeben war.

    In Ötz parkten wir wieder in der Ortsmitte und liefen eine Runde zum Wasser. Dort gehen direkt mehrere Wanderweg los.

    Oben noch die restlichen schneebedeckten. Unser nächstes Ziel war das Café Heiner, es ist beliebtes Restaurant, Cafe und Pizzeria. Wir bestellten 3 Kaffee bzw Cappuccino und 2 x kleine Eisbecher. Gestern Nachmittag war es sehr, sehr gut besucht. Heute hatte es gerade erst geöffnet und es war noch sehr leer.

    Um kurz nach 11 Uhr liefen wir zum Auto und fuhren nochmal zur Unterkunft zurück um unseren Wagen zu holen. Jetzt machten wir uns gemeinsam auf den restlichen Weg nach Südtirol. Dazu wählten wir die alte Brennerstrasse

    Nachdem die Familie schon kurz nach 6 Uhr komplett war, waren wir dann kurz nach 7 Uhr schon die ersten zum Frühstück im Frühstücksraum :)

    Der Frühstücksraum war im Souterrain mit Terrasse davor. Dafür reichte das Wetter jetzt nicht, aber auch drinnen was es nett gemacht

    Es gab Brötchen, Saft, Kaffee, Kaiserschmarrn, viel Obst, Müsli, Aufschnitt, Käse und Rührei.

    Der Frühstücksraum ist im Souterrain mit kleiner Terrasse davor. Die Villa Ambach ist wirklich genau für die Zimmervermietung und B&B konzipiert.

    Für das DZ, ich glaube alle Zimmer haben Balkon oder Terrasse, haben wir 97 Euro incl Frühstück für 2 Personen bezahlt. Ich hatte gestern unseren Sohn zum Frühstück angemeldet. Für ihn wurden 10 Euro berechnet, für die 2,5 jährigen Zwillinge gar nichts.

    Bezahlt hatten wir gestern schon direkt bei. Check in, so dass wir jetzt den Schlüssel einfach auf dem Zimmer liegen lassen konnten.

    Das Zimmer war klein, aber schön eingerichtet und gemütlich. Mit dem begehbaren Kleiderschrank und dem Bad mit ebenerdiger Dusche war es für eine Zwischenübernachtung mehr als ausreichend. Würden wir länger vor Ort bleiben hätte ich wohl eher ein Zimmer/Appartement zentral in Ötz gesucht. So war es jetzt für uns absolut in Ordnung.

    Danach drehten wir eine Runde urch Ötz und den historischen, wenn auch kleinen Ortskern. Wenn der Ort auch klein ist, gibt es wunderschöne alte Hausfassaden

    Die Pfarrkurche mitten in Ötz tront imposant auf dem Felsen

    Wie den Gasthof zum Stern mit wunderschönen Fassadenmalereien

    Zwischen den alten Häusern gab es auch Höfe mit Ställen in denen die Schafe blöckten.

    In der Eismanufaktur Vivan testeten wir das Stracciatella und Creme Brülee Eis und befanden es für sehr gut.

    Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne genossen wir bei einem weiteren Glas Wein auf der Terrasse der Pizzeria neben unserer Villa Ambach.

    Für den nächsten Morgen stellten wir uns den Wecker auf 6 Uhr um dann per WhatsApp zu sehen wann unser Sohn mit den Zwillingen eintreffen wird. Zum Frühstück hatte ich sie hier schon angemeldet.

    Am Ötztal ging die Ausfahrt raus und 4 km weiter waren wir bei der Villa Ambach angekommen.

    Nach der zeitlichen Angabe hätte die Rezeption besetzt sein sollen aber es gab auch eine Telefonnummer. Dort wurde mir gesagt wir sollten kurz warten. Dann kam auch jemand der uns begrüßte und den Zimmerschlüssel für die 7 in der 1. Etage gab.

    Das Zimmer war recht klein

    aber gemütlich eingerichtet und genau wie auf der Internetseite mit schönem Badezimmer, Balkon und einem begehbaren Kleiderschrank. Den brauchen wir jetzt für eine Nacht nicht, bietet aber ausreichend Platz für einen längeren Aufenthalt, samt kleinen Kühlschrank.

    Parkplätze stehen vor dem Haus zur Verfügung und noch dazu gibt es direkt nebenan das Restaurant/Pizzeria Roberto mit einer wunderbaren Terrasse und Bergblick.

    Was will man denn mehr. Wir gingen rüber und bestellten uns ein Weizenbier, einen Veltliner, ein Mineralwasser, eine Pizza Margarita mit Knoblauch und einen Fitnesssalat mit Hähnchen.

    Die Pizza war mega lecker aber eher mit 40 cm Durchmesser ein Wagenrad.

    Wir schafften sie nicht ganz und so blieb die zur Zeit laufende Aktion " dass der, der 2 Pizzen schaff, bekommt 1 Pizza umsonst bekommt" von uns unangetastet ^^

    Anschließend führen wir nach Ötz und wollten sehen ob morgen noch die Bergbahn Oberötz fährt. Leider war aber heute der letzte Betriebstag und sie geht bis Mitte Juni in die Betriebsferien.

    Den Wecker hatten wir uns gestern Abend zur Sicherheit für 7.15 Uhr gestellt, wir wollten nicht um spät los fahren.

    6.50 Uhr weckte mich mein innerer Wecker und wir machten uns langsam fertig fürs letzte Frühstück im Arenas Hotel Resort in Wengen.

    Nochmal ein Blick vom Balkon, das Wetter war weiterhin gigantisch gut 8)

    Es war noch ziemlich entspannt im Lobhörner Restaurant. Die Servicekraft sagte uns, dass am Wochenende 80 HP Gäste in Hotel waren und es heute auf 20 runter geht.

    Wir checkten nach dem Frühstück aus, zahlten die Rechnung und packten unsere Koffer. Der Himmel verabschiedete uns mit tief blauer Farbe und erneut ohne Wolken.

    Um 9.30 Uhr gingen wir rüber zum Bahnhof, lösten die Einzelfahrt für 6,30 CHF runter nach Lauterbrunnen und um 9.45 Uhr saßen wir im fahrenden Zug. Und hatten ein letztes Mal fantastische Ausblicke ins Lauterbrunnen Tal.

    Am Bahnhof und Parkplatz angekommen waren die 2 Koffer, Wanderstöcke und Schuhe schnell verladen und kurz nach 10 Uhr fuhren wir mit vielen wunderschönen Erlebnissen weiter in Richtung Ötztal.

    Mit dem Wagen ging es aus dem Lauterbrunnen Tal raus durch Wilderswill Richtung Brienzer See und weiter über den Brüningpass und Hasliberg.

    Eine gute Stunde später fuhren wir entlang des Vierwaldstätter Sees Richtung Luzern und Zürich.

    Auch dieses sind Beides wunderschöne Orte die wir schon besucht haben.

    Kurz vor Zürich geht es ab auf die A3 Richtung Chur und San Bernadino. Dabei hatten wir links den Blick auf den Zürich See.

    Hier in den Niederungen der Schweiz grasen die Kühe schon auf den satt grünen Weiden mit unzähligen Butterblumen und zum Teil wunderschön blühender Obstbäume.

    In Richtung Vaduz ging es nach Liechtenstein und weiter nach Österreich. Am Grenzübergang der in Liechtenstein von den Schweizer Grenzern durchgeführt wird kauften wir die Vignette für 9 Euro.

    Kurz danach waren 11 Euro für die Durchfahrt durch den Arlbergtunnel fällig.

    Unternehmungen:

    Jungfraubahnen:

    Die Bahnkarte für die Bergbahnen ist hier unerlässlich um sich etwas anzusehen. Wir hatten die 3 Tageskarte für uns Beide 360 CHF. Die jeweilige Auf und Abfahrt von Lauterbrunnen nach Wengen kostete pro Person 6,30 CHF dafür lohnt sich kein weiterer Tag der Karte.

    Wenn man weiß, dass die einzelnen Fahrten einfach so teuer sind, rechnet sich die Tages/Mehrtageskarte immer.

    Der Normalpreis zur Fahrt aufs Jungsfraujoch lag bei zusätzlich fast 200 CHF. Der jetzt durch Corona und fehlenden ausländischen Touristen absolut reduzierte Preis bon 49 CHF ließ und schwach werden und zum Heli Flug auch nochmal hier hoch zu fahren. Wer weiß wann es die Kombi mit Preis und Kaiserwetter nochmal gibt.

    Für uns ein absolut fantastisches Erlebnis gerade auch mit der Wanderung zur Mönchsjochhütte.

    Helikopter Flug

    Wir hatten über Swiss Heli in Gsteiwiler gebucht und eine Zahlung vor Ort ausgemacht. Die 20 Minuten Runde war das mittlere der 3 Möglichkeiten. Im direkten Vergleich zum 1 Stunden Flug in den Dolomiten letzten August war es jetzt zwar kurz, aber wir starteten ja direkt vor Ort und nachdem der Heli sich erhob waren wir schon mittendrin und einfach nur begeistert.

    Der Flug kostete als Vorabbuchung 520 CHF für uns Beide.

    Ob wir es empfehlen können: Absolut!!!

    Region:

    Das Berner Oberland hat es seit vielen Jahren zu unserer Lieblingsregion geschafft, wir genießen die atemberaubende Bergkulisse jedes Mal aufs Neue. Wir haben auch schon andere Gegenden gesehen sei es Davos, Sankt Moriz, Riederalp, Blatten, Zermatt o.ä.

    auch dort hat es uns gefallen aber Grindelwald gehört unser Herz und als wir heute morgen auf dem Balkon einen letzten Blick auf die Berge hier geworfen haben, haben wir uns angesehen und wussten, wir kommen erneut hierher zurück.

    Noch ein Wort zu Corona Schutzmaßnahmen:

    Die Masken sind nicht mehr wirklich präsent. Im Hotel hatte das Personal Maskenpflicht, dies wurde mal mehr und mal weniger umgesetzt.

    In allen anderen Bereichen wie Bahnhof, Geschäften ect. waren kaum Masken vorhanden.

    Wir haben für uns persönlich die FFP2 Maske immer dann genutzt wenn wir mit mehreren Leuten drinnen zusammen waren wie im Supermarkt, in den Bahnen und im Aufzug.

    Damit fühlten wir uns einfach wohler. Der heute durchgeführte Selbsttest war negativ. Gefordert wir nirgends mehr ein Test.

    Emmalotta Liebe Jutta, da fällt mir gerade etwas ein. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit beim Discounter ein Angebot für ein Hotel in Interlaken gesehen. Bis dahin kommt man super mit der Bahn. Incl waren ca 4 Tage vor Ort, mit einer Bahnfahrt auf den Hausberg Harder Kulm. Von dort hat man auch einen fantastischen Rundumblick auf die Berger und nach unten auf Thuner und Brienzer See. Dazu war eine Fahrt nach Grindelwald mit dem Top of Europe dabei. Vielleicht ist das mal etwas Passendes für dich.

    Das war der 1. Teil unseres Urlaubs. Es geht weiter mit dem Ötztal als Zwischenstation.

    Fazit 1. Urlaubsteil Berner Oberland:

    Die Auswahl des Ortes bzw des Hotels war dem Reiseprospekt eines großen Discounters geschuldet. Dort wurden 4 Ü mit Skipass angeboten und auf Grund der direkten Nähe zu Grindelwald machte es mich sehr neugierig. Kurz mit meinem Mann angesprochen und mit unserem Terminplan abgeglichen, fand sich kein Argument dagegen. Bei dem Versuch der Buchung kamen Fragen bzgl der Zimmerkategorie, Skipass den wir nicht brauchten, ob es auch mit dem Wanderpass das Angebot gab. Letztendlich habe ich im Hotel Arenas Resort direkt angerufen und ein für uns nochmal passenderes Angebot über Ostern erhalten. Wir könnten es ja überlegen meinte die freundliche Dame. Ich bat nur um einen kurzen Moment, blickte zu Frank der auf dem Sofa neben mir saß, er nickte und ich ließ es reservieren. Die Bestätigung kam binnen Minuten. 4 Ü mit HP im Komfort DZ. Nachdem ich mich nochmal auf der Internetseite schlau gemacht hatte und wir auf jeden Fall kein Zimmer mit wunderbarem Talblick oder Dorfblick bekommen wollten, rief ich nochmal an und buchte uns das Jungfraublickzimmer für insgesamt 80 CHF Aufpreis.

    Somit waren wir bei 960 CHF für die 4 Nächte für uns Beide.

    Hotel Arenas Resort in Wengen:

    Die Lage ist 1a, das Hotel ist ein 3 Sterne Haus mit großem Pool, Wellness wie Massagen, Sauna und Dampfbad und Whirlpool auf der Terrasse.

    Diese Möglichkeiten lassen mich eher zu 4 Sternen greifen.

    Der Service der Mitarbeiter war sehr gut und freundlich. Einzig einmal musste ich an der Rezeption Bescheid geben, das versprochene tgl. Gletscherwasser nicht auf dem Zimmer nachgefüllt worden ist.

    Das Zimmer war aber mit 3 Sternen gut eingeschätzt, es hatte keine Minibar/Kühlschrank. Der uns jetzt aber auch nicht fehlte.

    Das Bad mit WC und Dusche war sehr klein, für 4 Tage aber ausreichend.

    Balkon war großzügig, hier merkte man aber den zerfallenden Charme der Jahrzehnte und Bedarf wenn man es erhalten möchte, auf jeden Fall Renovierungsarbeiten.

    Die Zimmerreinigung hätte von daher gründlicher sein können, da 1x die Gläser nicht ausgetauscht wurden, und das Untertellerchen welches wir für Nüsse auf dem Balkon genutzt hatten auch nicht erneuert worden ist. Die eigentliche Zimmerreinigung war in Ordnung.

    Die Gastronomie im Rahmen der HP war absolut 4 Sterne wert. Das Essen war ausgezeichnet und der Service freundlich, präsent, persönlich und unaufdringlich. Es hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen.

    Jetzt komme ich zum Preis. Ja die Schweiz ist und bleibt ein teures Pflaster.

    Das Angebot für die 4 Nächte DZ mit HP, dazu abends eine Flasche Rotwein (45-60 CHF) wobei am 1. Abend die Getränke incl waren, Gletscherwasser war immer kostenlos am Tisch und im Zimmer, hat uns mit Beherbergungsgebühr 1060 CHF gekostet. Alleine für dassehrgue 4 Gng Menü würden wir wohl ca. 140 CHF für uns Beide pro Abend rechnen.

    Der Franken steht ziemlich genau 1:1 zum Euro.

    Wir waren kurz vor 17 Uhr im Hotel, auf unserer Terrasse war schon langsam Schatten und so gingen wir auf die Terrasse des 2. Hotelrestaurant des "Pasta & more".Bei einem Weizenbier und einem kleinen Hellen einer "Stange' dazu einen Teller Pommes bei uns zum Naschen.

    Irgendwann rief die Dusche und später gingen wir zum letzten Abendessen ins Restaurant.

    Wir bekamen erneut unseren Tisch mit Blick auf die Berge.

    Der Kellner kam und nahm unsere Bestellung auf. Auf Vorspeise entschieden wir uns 2 x für den Spargelsalat 1 x mit Crevettenspieß und 1 x ohne auf Grund der Schalentierallergie meines Mannes.

    Die Vorspeise war vorzüglich, die Minz-Erbsensuppe ebenfalls. Anschließend bestellten wir 2 x das Kalbsfilet mit Morchelsoße und Kroketten an Möhren Poree Gemüse. Auch dieses Gericht schmeckte uns sehr gut genau wie der Schokokuchen zum Dessert an Zitrusfrucht und Erdbeere.

    Das letzte Abendessen hat ebenfalls voll gepunktet. Bevor wir schlafen gingen stellten wir den Wecker auf 7 Uhr für den nächsten Morgen. Es war unser Abreise bzw Weiterreisetag.

    Es folgt gleich das Fazit zum 1. Urlaubsteil

    Danach liefen wir durch den Bereich der Erlebniswelt und in Richtung Eispalast. In der Erlebniswelt geht es um die Entstehung des Tunnels und das Gedenken an die Opfer während der Bauzeit. Bilder vom Inneren kann ich euch leider nicht zeigen.

    Den Eispalast haben wir uns nicht angesehen.

    Ein Magnet mit einem alten Jungfraubahnmotiv wanderte in meinen Rucksack. Danach gingen wir runter zur Station (3454 m) und 5 Minuten später kam der Zug.

    Hier gibt es Bereiche mit und ohne Sitzplatz Reservierung. Wir liefen zum gelben Sektor (ohne Reservierung) und fuhren in gut 20 Minuten durch den Tunnel runter bis zum Eiger Gletscher.

    Hier mussten wir erneut aus und umsteigen um zur Kleinen Scheidegg zu gelangen. Wir hatten zum 1. Mal relative Wartezeit, erst hat unser Anschlusszug nicht gewartet und dann wartete der Zug in dem wir saßen auch noch auf den nächsten Zug. Damit hatten wir 45 Wartezeit.

    Der Plan dann noch auf der Kleinen Scheidegg. Mit Eiger Blick in der Sonne zu sitzen ging somit nicht auf. Zudem hatte das Restaurant noch oder schon geschlossen und zum nächsten hoch laufen wäre auch zu knapp gewesen. So genossen wir nochmal den Blick auf das Hotel Bellevue und fuhren mit dem Zug um 16.45 Uhr runter nach Wengen.

    Der letzte Zug fährt die Zeit um 17.15 Uhr runter.

    Wir hatten nochmal den Blick aufs Schilthorn und die Lobhörner die unserem Hotelrestaurant den Namen gaben.

    Wir konnten uns nur schwer von diesem Platz trennen, machten uns aber irgendwann auf den Rückweg. Ein Helikopter brachte neue Lebensmittel für die Mönchsjochhütte.

    Es waren nur noch wenige Wanderer unterwegs. Zur Zeit fahren die Bahnen noch nicht so lange.

    Unterwegs machten wir nochmals unzählige Aufnahmen der sensationellen Fotomotive bevor wir aufs Top of Europe der "Sphinx" fuhren. Der Aufzug geht 108 m in weniger Sekunde durch den Felsen. Hier gibt es auch noch mal einen fantastischen Rundumblick der bis in den Schwarzwald und die Vogesen reicht. Auch der Bereich der kleinen Scheidegg ist mit der Bahn nach Wengen und dem Hotel Bellevue gut zu erkennen.

    Aber auch zurück zum Aletgletscher und auf die Gletscherspalten ziemlich neben dem Wanderweg

    Nach ca 45 Minuten waren wir oben an der Hütte uns bot sich dieses Bild.

    Die letzten Höhenmeter ging es über kleine Kehren und dann in die Mönchsjochhütte. Hier heißt es Schuhe ausziehen und in die Schlapppen schlüpfen. Leider waren keine mehr für mich da, Frank erwischte das Letzte in 44.

    Wir fanden einen Platz wind geschützt draußen auf der Bank mit sensationellem Ausblick u.a auf diese Kletterer in schwindeleregender Höhe auf einem Grad des Mönchs.

    Frank ging und Getränke holen und kam lange nicht wieder. Es war wohl absolut unorganisiert. Kreditkarten ja, unsere nicht.... also in Euro bezahlt und für 0,33 Bier "Gletscherbier" mit original Grindelwalder Gletscherwasser für 6 CHF ja wohl ein absoluter Schnapper!!!

    Gebraut mit Grindelwalder Gletscherwasser

    Dazu solche Momente, ich war und bin so glücklich, dass wir den Tag gestern so gestaltet haben <3

    Unsere Stöcke hatten wir ja vorsorglich im Rucksack und machten uns auf den Weg. Der Himmel war unfassbar dunkelblau mit nicht einer Wolke.

    So machten wir uns mit einigen Anderen auf den Weg. Wir sahen einige Tourengeher mit angeseiltem Guide und später auch Abfahrtsläufer die scheinbar an der kleinen Scheidegg ankommen werden.

    Ich möchte mich wirklich nicht wiederholen aber wirkonntendieses Wetterglück fast selbst nicht glauben. Immer wieder blieb ich stehen um Foto zu machen mal mit der Kamera mal im Panorama und mal mit dem Handy es war unglaublich. Zumal wir ziemlich genau vor 28 Jahren bei genau dem gleichen Wetter mit unserem damaligen 2 jährigen Sohn hier oben waren und genau solch ein Glück hatten. Allerdings sind wir damals nicht bis zur Hütte gewandert sondern haben uns nur auf dem Gletscher bewegt.

    Jetzt hatten wir die Hütte bald im Blick und über uns flog der Heli wieder seine Tour

    Die Hütte hing wie ein Schwalbennest an der Wand

    Wir hatten einen Platz am Fenster und einen daneben zum Gang. 10 Minuten später bremsten wir leicht ab und sahen die Fenster in der Eiger Nordwand. Dort "standen" wir gestern mit dem Helikopter vor.

    Das nächste Abbremsen war auf 3160 m Höhe und 5 Minuten Fotostopp.

    Rechts das gigantische Eismeer und links Blick auf den Eigergrad und die Mitteleglishütte.

    Jetzt die Hütte mit dem Zoom

    Diese Fenster sind uns gestern nicht aufgefallen und wurden vom Piloten auch nicht extra genannt. Sie scheinen mir größer gewesen zu sein.

    Was für gigantische und unterschiedliche Perspektiven in so kurzer Zeit :love:

    Pünktlich geht es weiter und bereits um 11.40 Uhr waren wir am höchstgelegenen Bahnhof Europas.

    Schnell ließen wir die vielen Besucher hier hinter uns und suchten den Ausgang zum Aletgletscher.

    Schon der erste Blick auf den Aletgletscher war fantastisch und es wuchs der Wunsch die Wanderung zur Mönchsjochhütte zu unternehmen.