Beiträge von bina.63

    Wir wollten dann doch nochmal nach Salerno fahren. Es waren nur 20 Minuten bis dahin, den zentralen Parkplatz kannten wir ja schon.

    Denn wenn wir jetzt einen Tag mehr in der Region zur Verfügung haben, dann wollen wir doch noch mal an die Amalfitana. Aber au keinen Fall mit dem Auto. Was liegt da von Salerno aus näher als das Boot zu nutzen. Wir fragten am Hafen nach den Seiten für Amalfi und Positano. Die Fahrt dauert ca 1,15 Std und kostet 9 bzw 14 Euro je nachdem wie weit man fährt. Wenn wir morgen das Hotel wechseln dann werden wir wohl übermorgen Boot bzw Fähre fahren

    Wir gingen in Richtung Altstadt und San Matteo Dom.

    Danach weiter sie Altstadttreppen hoch bis nahezu zum höchsten und gefühlt heißesten Punkt in Salerno. Wir suchten den Eingang vom viel beschrieben Garten mit Aussichtsterrasse. Mein Navi sagte irgendwann noch 2 Minuten und dann 10 Minuten später und noch höher nix mehr von dem gewünschten Ziel. Sehen konnten wir auch nichts. Müde waren wir auch und mein Knie hatte schon längst genug. Wir genossen kurz den Ausblick auf Salerno und das Mittelmeer

    So machten wir uns an den Abstieg. Der Ausblick war allerdings schon sehr schön. Auf einem Teil der Strecke kamen wir an der Polizeistation vorbei und ich fragte sie nach dem Garten. Er meinte, es wäre wohl besser einen Wagen für da hoch zu nutzen. Aber der Garten wäre wirklich sehr schön. Danke nein, aber dann wohl eger ein anderes Mal.

    Elektrik der Moderne 2.0

    Wir liefen weiter runter und kehrten unten zwischen den Gassen im Civico Tresici ein. Hier gab es für uns ein Grand Reserva Weizenbier und ein Lemon Soda bevor wir zum Auto zurück liefen. Dort hatten wir 11,5 km und knapp 17.000 Schritte auf dem Zähler. Jetzt machten wir uns auf den Weg die 40 Minuten zurück zum Hotel zu fahren. Übrigens kann man ab Salerno die Autostrada kostenlos nutzen. Es gibt keine Mautstellen hier.

    Im Hotel Capasso Terme wartete sehnlichst die Dusche und nochmals ein Abendessen. Morgen früh wird früher als geplant gepackt und wir freuen uns auf das Strandhotel Ancora.

    Anschließend gab ich ins Navi den Strand vor Paestum ein und so hatten wir ein weiteres Tagesziel. Der Strand ist hier sehr unterbrochen von Campingplätzen, Kiefernwäldern und wieder nicht zugänglichen Bereichen.

    Ehe wir uns versahen waren wir vor unserem nächsten gebuchten Hotel, dem Ancona direkt am Meer.

    Das Haus gefiel uns sofort so gut, dass wir rein gingen und fragten ob wir schon morgen statt übermorgen anreisen könnten. Sehr gerne hieß es, heute seien sie ausgebucht aber ab morgen könnten wir unser Zimmer mit Balkon und Meerblick gerne beziehen. Kurz überlegt und zugesagt.

    Schräg gegenüber ist das Beach-Restaurant

    Riva hier aßen wir Spaghetti mit rohem Thunfisch und Pfeffer und Nudeln mit Bacon und süßen, gelben kleinen Tomaten dazu 1 x Weißwein 1 x Heineken und ein großes Wasser das Ganze mit fantastischen Ausblick.

    Originelle Tischdeko über einem umgedrehten Weinglas

    Hier waren wir nicht zum letzten Mal. Auch der abschließende Espresso war klasse.

    In Paestum gab es ausreichend Parkplätze für 3 Euro in Eingangsnähe. Wir gingen zum Ticketschalter lösten für 2 x 12 Euro den Eintritt

    Wir liefen gut 1,5 Stunden zwischen den drei Tempeln von Nettuno. Hera und Atena umher. Es war nicht stark besucht und wir konnten fast alle Bilder ohne Menschen machen.

    Es ist schon eine ziemlich großzügige Anlage und die Sonne schien erbarmungslos

    Die Temperatur lag inzwischen bei 32 Grad. Wir liefen die Runde zwischen den Tempeln und Thermen, Markthalle bzw deren Ruinen weiter über die alte gut erhaltene Straße

    Zum 3. Tempel der Atena und dann zum Ausgang.

    Wir hatten nicht erwartet, dass die Tempel so gut erhalten sind. Gegenüber des Ausgangs war ein nettes Cafe und nebenan ein Souvenirshop. Hier holte ich mir ein Magnet und im Café suchten wir uns einen Schattenplatz. Wir bestellten uns 2 Espresso und Wasser.

    Wir wurden heute nicht vom Gesang der Vögel sondern von den Autos auf der Straße vorm Balkon geweckt, haben aber gut geschlafen.

    Ein kurzer Blick aus dem Wetter versprach hochsommerliches Wetter.

    Das Frühstück zu dem wir dann gingen hatte mit 4 Sternen allerdings nicht viel zu tun.

    Warum gibt es Porzellanteller und Tassen aber den Saft in Plastikbechern ???? Der Kaffee war gut und das Personal wie schon gestern freundlich. Wir schienen auch heute die einzigen nicht italienischen Gäste zu sein und direkt in englisch begrüßt.

    Es gab Brot, Croissants und Unmengen von süßen Kuchen. Der bei den Gästen auch regen Zuspruch bekam und konsumiert wurde.

    Wir entschieden uns für etwas Schinken, Croissants, Butter und Brot. Der einfach nur süße Saft blieb dann auch stehen. Alles andere Ausgewählte war gut.

    Eigentlich stand von hier aus der Besuch von Matera auf meiner Wunschliste. Aber bei is zu 39 Grad 2 Stunden in eine Richtung ins Landesinnere zu fahren macht wohl wenig Sinn.

    Wir waren aber nur 55 Minuten vom Meer entfernt und dort liegt das antike Paestum. Das sollte unser heutiges Tagesziel werden. Lag es doch nahe dem Meer. Da wanderte doch auch noch die Badetasche ins Auto und los ging es.

    Als es schon Richtung 19 Uhr ging, gingen wir aufs Zimmer duschen und machten uns fürs Abendessen fertig. Da noch etwas Zeit war, gingen wir auf die Terrasse des gegenüber liegenden Cafes/Bar und bestellten 2 kleine Bier.

    Was dann kam....... 2 x Bier dazu Nüsse, Chips, warmes Gebäck und 2 unterschiedliche Pizzen klein geschnitten. Wir staunten nicht schlecht. die 2 Bier 0,3 kosteten zusammen 4 Euro.

    Wirgingen rüber ins Hauptgebäude hier ist die Lobby, der Thermeneingangfür Hotelgäste und das Restaurant.

    Gegenüber sieht man nochmal das Nebengebäude mit den kleinen Balkonen. Wir sind raus zur anderen Seite.

    Unser Balkon im Schatten eines großen Ahorn leiden haben alle Balkone keine Stühle und im Zimmer steht nur einer ||

    Dann rief das Abendessen, hätten wir gerade alles gegessen. Hätten wir uns das Abendessen sparen können. Im Rahmen der HP gab es 3 Gänge und Mineralwasser incl. Wir entschieden uns für Spaghetti Meeresfrüchte und Penne Ragout.drr 2. Gang war für mich Salmone von Grill und für Frank Pork vom Grill. Die Nudeln waren klasse.

    Beim 2. Gang war Beides ziemlich tot..... der Insalata mista war o.k. mehr auch nicht. Ich nahm noch ein Dessert, es hab einfach den Teller gelegte 2 Stücke Honigmelone. Da wäre für ein 4 Sterne Hotel mehr drin gewesen. Der Weißwein und Rotwein war in Ordnung und schmeckte.

    Wir gingen anschließend noch ein paar Schritte an der Straße lang und auf ein kleines Bier zur bekannten Terrasse gegenüber.

    Allerdings sagten wir sofort. Bitte keine Snacks mehr, zumindest nicht heute Abend.

    Punkt 10 Uhr saßen wir im Auto und vor uns lagen 500 km zum nächsten Ziel in der Region Salerno.

    Schnell waren wir auf der A1 die uns vorbei an Rom und Neapel weiter in den Süden führt.

    Kurz vor Rom lag rechts an der Autobahn ein sehr schöner Ort namens Orte hoch auf dem Berg.

    Der Vesuv lag leider komplett im Dunst wohl auch den Temperaturen von inzwischen 39 Grad geschuldet.

    Wir entschieden uns in Salerno von der Autobahn zu fahren und uns nahe dem Hafen einen Parkplatz zu suchen. Die waren in ausreichender Zahl vorhanden und sehr zentral. Die Temperatur lag hier am Wasser bei 30 Grad. 1. Blick aufs Mittelmeer

    Wir gingen in ein Restaurant gegenüber. Wie sich herausstellte zwar mit Selfservice aber nicht schlecht. Ich holte uns Gambas, frittierten Tintenfisch mit Pommes und 2 kleine holländische Bier.

    Das Treiben auf der Straße erinnerte uns sehr an Neapel. Wir lösten den Wagen aus. Fuhren ihn nochmal voll tanken und machten uns auf den Weg zur Autostrada A3 um die restlichen 50 Minuten zurückzulegen.

    Hier liegen für uns überraschender Weise mehrere Thermen-Hotel nebeneinander. Wir checkten im Terme Campasso ein. In dem 4 Sterne Hotel haben wir 3 Ü mit HP gebucht und bezogen das Zimmer 504 im Nebengebäude.

    Das Zimmer ist nicht groß aber sauber mit kleinem Balkon und einem schönen Bad.

    Für die Hotelgäste ist die Nutzung der Therme incl. Die 4 Becken haben Temperaturen von 30, 36 und 46 Grad. Wir mal kurz in die unterste Ebene mit 36 Grad gegangen. Dann aber oben ins auch größte Becken mit 30 Grad. Bei den Außentemperaturen mehr als ausreichend.

    Ich habe mich schon öfters gefragt wer eigentlich diese Duschhauben nutzt die in manchen Hotels liegen......hier ist Badekappenpflicht.....ihr habt jetzt sicher keine Fragen mehr oder 8o

    Es liegt sich wunderbar im Schatten mit einer gekühlten Zitronata. So warten wir jetzt aufs Abendessen.

    Leider hat La Vialla dieses Jahr keine Wohnung mehr frei ;( - Ich hatte am Montag angefragt - Heute kam die Absage ;( .

    Wir bekommen jedoch als Trost ( weil keine Wohnung mehr frei ist) ein Gutschein fürs Abendessen - dann fahren wir mit Wohnmobil dort hin - Wohnmobilstellplatz hat La Vialla auch 8o

    Das ist schade Takis. Aber so macht ihr es richtig und kommt dann trotzdem in die Region und erlebt erneut das Event am Abend :thumbup:

    FAZIT LA VIALLA:

    Wir hatten uns für La Vialla entschieden da uns tigerdisco Takis Bericht so gut gefallen hat.

    Durch Corona hat der Wunsch dorthin zu fahren etwas verschoben. Anfang 21 stand unsere grobe Urlaubsplanung für dieses Jahr und ich hatte per Mail angefragt. Es war noch zu früh, im September würde angefangen die Anfragen für 2022 abzuarbeiten. Das Ferienhaus La Torraccia wurde bereits genannt und Mitte September kam die Bestätigung. Anfang diesen Jahren planten wir dann unseren Urlaub drum herum.

    Wir wussten ja im Vorfeld von den Bildern hier wie das Gelände aussehen wird und entschieden uns den kostenlosen PKW zu nutzen. Schon bei 1. Auffahrt war es klar, dass es die richtige Entscheidung war.

    Der Ferienhaus gefiel uns ausgesprochen gut. Es war authentisch eingerichtet, alles was wir brauchten war vorhanden und wir fühlten uns sofort wohl. Fernsehen und WLAN gibt es nicht. WLAN nur unten bei der Fattoria. Wir hatten aber oben Handy Empfang konnten mal mit zu Hause telefonieren und im Internet surfen.

    Ansonsten haben wir die Einzigartigkeit genossen. Draußen zu Essen ob Frühstück oder Abendessen.

    Zu erwähnen bleibt auf jeden Fall die Einsatzbereitschaft des Personals. Das gemeinsame Abendessen war ein absolutes Highlight. Das heutige Frühstück war gut aber jetzt nicht besonderes.

    Die Preise der Getränke in der Fattoria haben immer wieder für Überraschung bei den Gästen gesorgt. Wenn i. Restaurant ein Preis von 6 - 10 Euro auf der Weinkarte steht hält man es für den Glaspreis und nicht für die Flasche. Der Begrüßungskorb war klasse und kam in dem Umfang sehr überraschend.

    Die Umgebung bietet so unendlich viele Möglichkeiten. Auch bei unserem dritten Besuch in der Toskana haben wir noch Ziele und auch überraschende Orte auf dem Weg die wir uns noch gerne ansehen möchten. Auch auf dem Gelände selbst haben wir bisher nur einen Bruchteil gesehen.

    Für uns war es eine wunderbare Woche die viel zu schnell umgegangen ist.

    Die Jahreszeit dachten wir im Vorfeld wäre doch noch nicht so heiß. Aber da müssen wir uns wohl im Mai/Juni auch schon an diese hohen Temperaturen gewöhnen.

    Nun geht unsere Italienreise weiter. La Vialla war auf jeden Fall ein Highlight.

    Der Wecker klingelte um kurz nach 7.00 Uhr wir tranken in Ruhe einen Kaffee, packten die Koffer und verstauten sie im Wagen. Nach einem kurzen Plausch mit dem Nachbar, neben denen wir beim Abendessen gesessen hatten und die heute ebenfalls abreisen, fuhren wir ein letztes Mal die Piste runter zum Parkplatz.

    Wir packten unsere Koffer um und gingen hoch zum "Herrenhaus"

    dort an der uns bereits bekannten Tafel gab es Frühstück im Büffetstil, es war innen aufgebaut.

    Es gab verschiedene Salami, Brot, Käse, gekochte Eier und Rühreier, verschiedene Aufstriche, Erdbeeren, Nektarinen, Orangen, Joghurt und Kaffee.

    Auf dem Tisch stand Wasser und Traubensaft.

    Nach einer knappen Stunde gingen wir ins Büro und zu bezahlen und uns auf den Weg zur nächsten Station zu machen.

    Wir bezahlten pro Übernachtung 86 Euro, 2 x 25 Euro für das Abendessen und 2 x 7,50 Euro fürs Frühstück und Touristiksteuer insgesamt 667 Euro und eines vorab, es war jeden Cent mehr als wert.

    Fazit folgt gleich noch....

    Ein paar Meter und Gässchen machten wir noch

    Liefen dann ziemlich genau zur ablaufenden Parkzeit zum Parkplatz auf. Die Temperatur inzwischen auf 34 Grad und Sonne pur angestiegen entschieden wir zwar unsere Runde in Richtung Montepulciano fortzusetzen aber wohl nicht mehr dort anzuhalten. Es war auch hier absoluter Parkplatzmangel und bei den Temperaturen mussten wir jetzt nicht auch neue Gassen und aufgehitzte Steinmauern durchlaufen.

    2-3 Fotos von Montepulciano reichten uns und wir programmierten das Navi auf Heimfahrt.

    Schließlich hatten wir auch noch nicht den Badesee erkundet geschweige denn gesehen.

    Die Badetasche stand im Leihwagen, der auch heute noch getankt werden musste und somit brachen wir sozusagen ab.

    Mit der Rückfahrt schloss sich auch die geplante Runde. Kurz vor der Autobahnauffahrt wurde die Landschaft flacher uns die typischen Hügel der Toskana verschwanden.

    Der Tag nahm mit dem Badesee ein perfektes Ende. Hierzu tauschten wir wieder das Auto und ließen unseren Wsgen auf dem Parkplatz stehen.

    Der Weg zum großen Badesee war dank Karte des Geländes leicht gefunden. Das restliche Stück ging es zu Fuß weitet zum Badebereich

    Zum Abschluss gönnte wir uns noch in der Fattoria einen Rose frizzante und fuhren dann ein letztes Mal hoch in das Ferienhaus. Hier gab es Brot mit Tomatenaufstrich den Rest Wein und

    angenehmene Temperaturen am letzten Abend

    Unser nächstes Ziel ist Pienza. Ein historischer Ort den wir erreichten als wir uns aus südlicher Richtung durch das Val d'Orcia schlängelten.


    Wir hatten enorme Probleme in Pienza einen Parkplatz zu finden und erst bei der 2. Ehrenrunde fuhr ein WOMO weg und gab 2 Parkplätze frei. Wir liefen bei inzwischen 32 Grad durch die Altstadt.

    Pienza ist die Heimatstadt vom Papst Pius II. Er ermöglichte sich hier durch viele einheitliche Bauten die perfekte ideale Stadt der Renaissance.

    Wir kehrten bei der "Trattoria Latte de Luna" ein.

    Die Plätze waren wunderbar im Schatten der Büsche und Sonnenschirm. Das Team war freundlich und perfekt organisiert. Wir bekamen einen schönen Tisch für uns beide.

    Wir bestellten 1/2 Liter Weißwein, 1 Liter Wasser, dazu Spagetti Tartufo mit frischen Trüffel, Spaghetti Agliolino und Insalata mista. Es war sooooo lecker und als Dolce teilten wir uns eine Zabalionecreme.

    Die Espressomaschine war leider defekt und so bekamen wir jeder einen kleinen Marsala aufs Haus.

    Ihr könnt mich dann bitte mal durch die Gassen kullern......

    Wir haben uns hier auch ohne Wecker auf ca. 7.30/8.00 Uhr eingestimmt und wurden wir auch heute um die Zeit wach. Der Kühlschrank muss ja morgen zur Abfahrt leer sein

    Somit gab es zum Kaffee Rühreier mit Schinken, Brot und Aufstrich Pappa pomodore. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg.

    Wie immer starteten wir durch Meliciano in Richtung Ponte Buriano über den Fluss Arno bei um jetzt kurz vor 10 Uhr bereits 26 Grad.

    Da wir heute bei der Anfahrt etwas Zeit sparen wollten nutzen wir die Mautstrasse und fuhren über die Autobahn. Es ging etwas südlich Richtung Orvieto, allerdings verließen wir die Autobahn an der Ausfahrt Chiusi wieder in Richtung Chianciano. Am heutigen Feiertag fielen die Staus an den Autobahnausfahrten gerade Richtung Lago Trasimeno auf.

    Wir fuhren zu meinem 1. Wunschziel "la foce" die Kurve, die bekannteste Zypressenallee seit es Prospekte und Reiseführer gibt. Es ist aber auch ein privates Gelände mit immer wieder prämierten Garten, der von einem englischen Landschaftsgärtner entworfen und umgesetzt worden ist.

    Wir schauten mal durch das Tor, bei den Temperaturen kam aber für uns ein Besuch dort nicht in Frage. Dann gingen wir zur kleinen Mauer und hatten diesen fantastischen Ausblick

    Was für eine Landschaft, DAS ist TOSKANA <3

    Ich dachte es war ein für die Toskana vielleicht entworfenen Werbelogo, so ein geschwungener Pinselstrich,den man immer wieder sieht.

    Aber nein es ist Realität, es ist Natur.

    Wir trennten uns nur schwer von dieser Stelle und diesem Blick fuhren dann aber doch weiter

    Immer mal fotografieren und ganz viel stauen konnten wir aber weiterhin. Wir waren von der Landschaft begeistert. Wie wunderbar es aussieht. Hier und da mal Höfe auf den Hügeln oder ein Dorf.

    Aber auch immer wieeder komplett vertrocknete Felder rund um die Höfe

    Gegen 20 Uhr sollen wir im La Vialla ankommen. Was für ein ausgefüllter Urlaubstag mit 2 so unterschiedlichen Orten. Zurück ging es ein Stück über die Emilia-Romagna. Der Bereich zieht sich seitlich von Genua über Bologna bis an die Adria und San Marino.

    Wir kamen nochmal in Anghiari vorbei wenn auch die Zeit für einen Besuch des Ortes fehlte, so war ein Fotostopp auf jeden Fall drin.

    Kurz vor der Unterkunft fuhren wir über die schöne Brücke mit Blick auf den Arno

    Es war wirklich ein schöner Tag und es passte auch Beides ins Tagesprogramm. Wir waren aber erst um 20.30 Uhr oben am Haus. Somit schon ein langer Fahrtag.

    Wenn ich mich zwischen dem Besuch von Rimini und San Marino entscheiden müsste. Würde San Marino gewinnen. Wobei beide Orte ihren Reiz haben.

    Jetzt sitzen wir mit den Sesseln im Haus vor der geöffneten Scheunentür, lauschen dem Kautz und den Vogelstimmen und sehen schon im stockdunklen die ersten Sterne.

    Gute Nacht Toskana

    Man hat auch die Möglichkeit mit der Gondelbahn hoch zu kommen

    Hier gibt es ein historisches Gelände mit Schiessstand. Auffallend waren auch die Geschäfte in denen es Samurai Schwerter und Macheten gab

    Es gab trotz Dunst einen tollen Ausblick

    Vor dem Theater wurde für ein Event aufgebaut vielleicht für den morgigen Feiertag

    Gut 2,5 Stunden ließen wir uns treiben und staunten bevor wir durchs Stadttor wieder rausgingen und uns einen Schattenplatz im Café an der Mauer suchten. Hier bestellten wir 2 x Bitter Lemon und 2 x Affogato. Das war allerdings hier ein ziemlich großer Eisbecher mit Eis, Espresso und Sahne (Abendessen entfällt heute)

    Unser Auto lösten wir für 3 Euro aus und nachdem wir an der nächsten Tankstelle den Wagen getankt hatten machten wir uns auf den Rückweg zum Ferienhaus.

    Wir fuhren das kurze Stück nach San Marino. Einen wirklichen Plan hatten wir nicht sondern fuhren nach Navi ins historische Zentrum. Jeder hat schon mal Aufnahmen von dem kleinen und wohl ältesten Staat gesehen. Er liegt ziemlich oben auf dem Monte Titano.

    Womit wir gar nicht gerechnet hatten, dass wir so einfach der Kehrenstraße folgen können und bis oben an die Stadtmauer hochfahren konnten.

    Wir fuhren auf einen der ausgewiesenen Parkplätze und liefen nachdem wir den wunderbaren Ausblick genossen hatten. Durch das Stadttor. Hier gab es direkt einen kostenlosen Stadtplan und wir liefen durch die steilen, kleinen Gassen hoch und runter.

    Wir waren begeistert von diesem schönen Ort der UNESCO Kulturerbe ist. Es geht auf kleiner Fläche in Serpentinen rauf und runter und an jeder Ecke ist etwas zu gucken.

    Die Terrasse des TIki sah mit seinen hellblauen Stühlen und Tischen sehr einladend aus. Wir bestellten uns 2 kleine regionale Bier, ein großes Wasser, Pizza Capriciosa und Spaghetti vongole.

    Es war wirklich sehr lecker und mit 2 x Espresso zahlten wir 36 Euro für ein Essen am Strand und einen Platz in der 1. Reihe.

    So langsam näherten wir uns dem Ende der eingeworfenen Parkzeit und machten uns bei 29 Grad auf den Weg zurück.

    Hier war der Zugang zum Strand des Grand Hotels

    Am Parkplatz stand auch direkt der Leuchtturm


    Bei der Ausfahrt kamen wir noch an den echten Fischerbooten vorbei die wirklich in einer großen Zahl dort lagen.

    Entlang der Stadtmauer verließen wir Rimini zum nächsten Tagesziel.