Beiträge von bina.63

    Das ist die Teufelsbrücke. Die Anlage war auf Grund des tollen Wetters sehr gut besucht aber durch die Größe nirgendwo voll. Wir liefen auf die Terrasse des Schlosshotels, bestellten Affogato, Café Creme und Wasser dazu ein Stück Käsekuchen. Bei Verzehr von 20 Euro ist das Parken kostenfrei

    Nach gut 40 Minuten waren wir in Warburg im Hotel ten Hoopen West Art. Wir checkten ein und bekamen das Zimmer 24 im gegenüberliegenden Neubau, ein Premiumzimmer wie gebucht. Das Zimmer und das Bad gefiel uns wirklich sehr gut. Das Fenster konnte man bis zum Boden als Glastür öffnen und auf den Hotelbiergarten sehen.

    Für 19 Uhr hatte ich bereits von zu Hause einen Tisch reservieren können. Was wir im Restaurant "Deele" sehen konnten gefiel uns ebenfalls , wir sind sehr gespannt.

    Ach wie schade, Sabine, aber so ist das leider in wasserreichen Gegenden oft. Hier bei uns mit allein zwei Flüssen und vielen Bächen, haben wir auch oft mit Nebel zu kämpfen.

    Das kennen wir ja vom Niederrhein auch Susanne. Zum Glück sehe ich bei uns ja auch immer wieder mal einen Schwarm Kraniche zu Hause, aber 130.000 das wäre natürlich schon sensationell :love:

    Über die A38 und A7 ging es dann zum Parkplatz Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel.

    Es ist Europas größter Bergpark. Wir parkten den Wagen am Schloss Hotel und liefen rüber zum Schloss. Es beherbergt heute ein Kunstmuseum.

    Blick auf die Orangerie

    Was für eine großzügige und beeindruckende Anlage die kostenfrei zugänglich ist

    Blick auf das Aquadukt, ab hier ging es dann noch weiter hoch. Das Wasserspiel und die Fontäne waren leider nicht an.

    Die Treppenstufen waren ziemlich ungleich und rutschig. Blick zum Halbgott Herkules

    Anschließend liefen wir wieder zurück nach unten, auch hier mit immer wieder schönen Ausblicken.

    Auf dem Weg zum nächsten Ziel schrieb ich schon mal das Fazit des Aparthotels in Wernigerode:

    Die Lage ist absolut perfekt, ich wüsste nicht was besser gehen sollte. Die Beschreibung zum Parkplatz auf dem Innenhof, der übrigens mitten in der Altstadt kostenlos war, kam ein paar Tage zuvor. Das Hotel hat 30 Zimmer, ob es überhaupt DZ gibt kann ich nicht sagen. Wir hatten mit dem Zimmer 30 mit 1 Doppelbett im großen Wohn/ Schlafraum incl Singleküche und 1 DZ mit Kinderbett, allerdings nur 1 Bad. Die Einrichtung war in Ordnung, Teppichboden ist nicht mein Geschmack im Hotel, war aber augenscheinlich sauber. Die Matraze war mir allerdings zu weich. Zimmerreinigung findet alle 2 Tage statt, das kennt man inzwischen ja öfters. Der Preis von 310 Euro incl Touristensteuer und einem wirklich guten Frühstück fanden wir fair.

    Nach dem Frühstück heute gegen 8 Uhr checkten wir um 9.30 Uhr aus und fuhren über die A36 Richtung Kelbra. Hier wollten, wir dem Tipp meines Cousin folgen, zum Stausee nach Kelbra. Hier rasten die Kraniche, neuesten Zählungen zu Folge ca 130.000 Tiere !! Bei weiterhin bestem Herbstwetter und 14 Grad fuhren wir die 70 km durch nette Ortschaften mit Fachwerkhäusern und erstaunlich großen Kirchen abwechselnd mit tollem Herbstwald mit den Farben des indian summer.

    Das änderte sich leider kurz vor Kelbra, da fuhren wir in eine Nebelwand, der Dunst war sehr dicht. Am 1. Stopp dem Seecampingplatz sahen wir buchstäblich nix.

    Aber wir hörten die Rufe und den Gesang der Kraniche. Ich war schon enttäuscht, das könnt ihr mir glauben. Zumal mein Cousin gestern noch war, mich anrief und von den tollen Beobachtungen erzählte. Nun gut wir wollten, wenn auch mit wenig Hoffnung, noch vom Staudammbereich auf der anderen Seeseite versuchen. Wir kamen selbst mit der Straße sehr dicht dran, liefen bis vor den abgesperrten Bereich auf dem Deich und sahen NIX!

    Hier gingen wir selbstverständlich nicht mehr weiter

    Durch den Nebel flogen scheinbar die Kraniche auch nicht nur einige wenige Graugänse. Die haben wir zu Hause am Niederrhein in Massen. Nun gut, etwas traurig liefen wir zum Auto und setzten unsere Fahrt nach Kassel fort. Mir gelangen auf dem Stück noch ein paar schöne, wie ich finde, ganz stimmungsvolle Fotos.

    Nachdem wir anschließend ca 15 km aus dem Bereich gefahren waren fuhren wir wirklich wieder der Sonne entgegen aber hinter uns war noch alles dicht. Vielleicht hängt es auch oftmals dort länger über dem Wasser.

    GrannySmith Ich bin froh, dass du dich an deinen 1. RB gewagt hast. Der ist wirklich sehr ansprechend und informativ geworden. Dafür danke ich dir sehr.

    Man kann aus deinen Zeilen nicht wirklich entnehmen oder nur erahnen wieviel Eindrücke in dieser Reise zu verarbeiten waren. Das muss man wahrscheinlich live erleben.

    Ich bin virtuell sehr gerne dabei gewesen, danke Elke :)

    Wir fanden am Hotel/Restaurant gegenüber am letzten freien Tisch auf der Terrasse einen Platz, bestellten uns 2 Bier und teilten uns eine Portion Currywurst mit Pommes um die Wartezeit zu überbrücken.

    Mit dem Bus fuhren wir anschließend zurück nach Wernigerode, durch die Gästekarte war es kostenlos.

    Vorbei am Kreishaus war der ca 500 m Weg zum Hotel schnell zurückgelegt, nach einer Dusche machten wir uns auf den Weg zu meiner Freundin ins Krankenhaus nach Halberstadt. Ihren Mann mit Tochter und Freund trafen wir auch dort. Nach einer ganzen Weile verabschiedeten wir uns alle von ihr und ließen den Abend beim Griechen Saloniki ausklingen. Es war dann schon 22.30 Uhr als wir zurück am Hotel waren und ziemlich müde ins Bett fielen. Gewandert sind wir insgesamt 15 km und 23000 Schritte gelaufen.

    Das erste Stück war über den Asphalt mit schmalem Seitenstreifen nicht so schön zu laufen, das zog sich ziemlich.

    Kurz vor dem Abzweig fragte ich einen Ranger nach der Beschaffenheit des Weges. Na ja die Renne ist wohl schon ziemliche Kraxelei aber vorher gäbe es noch die Möglichkeit sich anders zu entscheiden

    Also liefen wir los. Der Zuweg zur eigentlichen Renne erwies sich schon an Herausforderung über Steine, rutschige Wurzeln und große Pfützen.

    Weg oder Schlammpfad...

    Immer wieder Ausblicke auf den Nationalpark Harz

    Nach einer ganzen Zeit in der wir nicht wirklich Strecke geschafft hatten gab es einen Abzweig Richtung Schierke Bhf. Es ging zwar wieder etwas hoch und zurück aber alles besser als hier weiter zu laufen.

    Dort angekommen erfuhren wir, dass der nächste Zug uns zwar in 25 Minuten runter zur nächsten Umsteigemöglichkeit am Bhf Drei Annen Hohne bringen wird. Hier geht der Bus allerdings nur alle 2 Stunden.... Wartezeit für uns 1,5 Stunden.

    Auf dem Brocken stiegen wir aus und liefen oben eine Runde, besuchten die Toilette und kauften ein Magnet für zu Hause.

    Blick auf unsere Lokomotive

    Aussichtspunkt und Hotel

    Noch ein Stopp an der Brockenuhr, die statt Uhrzeiten die Entfernung zu verschiedenen Städten der Welt zeigt.

    Dann machten wir uns auf den Weg nach unten. Erstmal mit dem groben Ziel Wernigerode und dann Richtung Steinerne Renne. Kurz vor dem Abzweig fragte ich einen Ranger nach der Beschaffenheit des Weges.

    Na ja die Rinne ist wohl schon ziemliche Kraxelei aber vorher gäbe es noch die Möglichkeit sich anders zu entscheiden

    Also liefen wir los.

    Die Dampflokomotive wurde angekoppelt und unter Volldampf ging es los. Das Ganze bei bestem Herbstwetter und strahlend blauem Himmel.

    Der 2.Zustieg ist an der Hochschule, die einzige Hochschule mit Bahnhof auf dem regelmäßig eine Dampflok hält. Es ging direkt an den Vorlesungssäalen vorbei und durch die enge Straße.

    Es ging durch Hasselrode, hier wird das bekannte Bier mit dem Auerhahn gebraut.

    Die Strecke bis zum Brocken hat eine Gesamtlänge von 140 km. Wir fuhren vorbei an Wanderparkplätzen und hielten an weiteren Bahnhöfen wie die "Steinerne Renne" benannt nach einem hier verlaufenden Tal. Es gibt auf der Strecke einen einzigen Tunnel mit einer Länge von 70 m. Es geht stetig mit einer Steigung von 3 Prozent aufwärts.

    Ich nutzte zwischendurch immer mal die Aussichtsplattform zwischen den Waggons um Fotos zu machen. Leider fiel der Blick auf die toten Fichten der Monokultur. Es ist schon sehr traurig zu sehen aber auch hier holt sich die Natur mit Birken und anderen Bäumen ihr Stück zurück.

    Drei Annen Hohne war der nächste Bahnhof an dem auch wirklich sehr viele Fahrgäste zustiegen und sich der Zug füllte.

    Der Nationalpark Harz verändert sich, der alte Wald stirbt, ist aber im Wachstum wie lange nicht. Das tote Holz bleibt liegen und neuer, junger Mischwald entsteht neu. Der ganze Bereich ist im Wandel.

    Ab Schirke geht es nochmal 400 HM zum Bahnhof Brocken in 30 Minuten mit 1142 m der höchste Berg im Mittelgebirge Harz.

    Blick auf den Wurmberg an der Grenze zu Sachsen-Anhalt in Niedersachsen. Es sieht schon sehr traurig aus aber man sieht auch schon, dass sich die Fläche renaturiert.

    Nach einer ruhigen Nacht allerdings auf zu weichen Matrazen, erwartete uns ein wirklich gutes Frühstück in einer schönen Atmosphäre.

    Das Schild stand im Treppenhaus vor dem Frühstücksraum. Was für humane Preise.

    Anschließend schnürten wir unsere Wanderschuhe und liefen zum Bahnhof. Die Tickets für die Harzer Schmalspurbahn hatte ich online gekauft. Eine Fahrt auf den Brocken kostet 37 Euro pro Person.

    Wir machten uns etwas frisch und gingen durchs inzwischen abendliche Wernigerode

    Nachdem wir eine Durchgangstür vom Innenhof geöffnet hatten standen wir schon auf der Fußgängerzone

    Was wir sahen gefiel uns gut. Wir guckten in das ein oder andere Restaurant und entschieden uns für das

    Der Name der Chefs ist hier Programm und er empfing uns auch an der Tür. Es ist eine Kombination von Eiscafe und Restaurant und war gut besucht. Wir bestellten uns 2 Gläser Wein und Wasser, dazu die gemischte Vorspeise zum Teilen und anschließend eine Pizza Parma ebenfalls zum Teilen.

    Fotos ? Habe ich heute echt vergessen....

    Es schmeckte ganz gut, haben wir aber auch schon besser gegessen

    Vorbei am schönen Rathausplatz gingen wir anschließend zurück zum Hotel

    Im Schaufenster sahen wir auch noch diese Schneefälle

    Um 21 Uhr werden hier aber buchstäblich die Bürgersteige hochgeklappt. Die Restaurants schließen überwiegend und kaum jemand ist noch auf der Straße zu sehen.

    Gute Nacht aus Wernigerode es war doch ein langer Tag.

    Nach dem Familienbesuch machten wir uns auf den Weg nach Wernigerode

    Und fuhren erstmal direkt zum Hotel Apart mitten in der Stadt an der Fußgängerzone. Es gibt kostenlose Parkplätze auf dem Hof und einen sehr netten Empfang

    Das Zimmer 30 in der 2. Etage ist ein Zweiraum Apartment mit 2 Doppelbetten und einem Kinderbett, dazu einen großzügigen Balkon zum Innenhof

    Das Haus ist von 1912 und auf den Bildern vor der Renovierung sah es wie eine abbruchreife Ruine aus. Es gibt im Zimmer eine kleine Single Küche mit 2 Kochplatten, Kühlschrank und einigen Küchenuntensilien.

    Diese werden wir jetzt hier aber nicht nutzen, das Zimmer ist mit Frühstück.