Beiträge von Sonny

    Wir sind gerade vom Essen zurück und nun habe ich etwas Zeit, um weiter zu schreiben. Beim Schreiben ist mir erst einmal bewusst geworden, wie gewaltig diese Reise war, was wir alles erlebt und gesehen haben in nur zwei Wochen, unglaublich.

    Nun zurück zu Koh Samui. Wir liefen also ins Meer, sprangen über die Wellen etwas weiter hinaus, mein Mann hatte sein neues Spielzeug, eine Action Kamera mit Selvie Stange dabei. Plötzlich merkten wir, dass die Strömung ziemlich stark war und es gab einen Sog auf´s Meer hinaus. Wir schwammen auf´s Ufer zu, kamen aber keinen Meter vorwärts, es zog uns immer wieder auf´s Meer hinaus. Ich bekam leichte Panik und rief nach Detlef. Der hatte genug mit sich selbst zu tun, kam dann aber natürlich in meine Nähe und hielt mir die Selvie Stange hin. Ich packte zu aber mit mir im Schlepptau kam Detlef gar nicht mehr vorwärts. So ließ ich die Stange los und versuchte es noch einmal allein. Es ging aber nicht, immer wieder wurde ich von einer rückwärts kommenden Welle überspühlt und meine Kräfte schwanden. Nun hatte ich richtige Todesangst, dachte nur noch, jetzt ertrinke ich. Mit letzter Kraft hielt ich meine Arme in die Höhe und winkte, den Kopf schon wieder unter Wasser. Gott sei Dank sah mich ein Mann, der mit seinen Söhnen am Ufer stand und kam mir sofort zur Hilfe, er war groß, mind. 1,90 Meter und kräftig. Er zog mich dann ans Ufer und anschließend holte er meinen Mann, der auch keine Kraft mehr hatte, allein ans Ufer zu kommen. Wir hätten es nie im Leben allein zurück an´s Ufer geschafft und waren dem Mann, er war Engländer, wie sich dann herausstellte, unendlich dankbar. Ich war ganz durcheinander und schleppte mich zu meiner Liege, ohne mich nach meinem Mann umzusehen. Er kam und kam nicht. Ich stand schon auf, um nach ihm zu schauen, da kam er endlich, total erschöpft. Er hatte es nicht mehr alleine geschafft, aufzustehen und der Engländer hatte ihm geholfen, hat noch einen Inhalierstift geholt und meinem Mann gegeben, so dass er wieder richtig Luft bekam.

    Diesen Schreck mussten wir erst einmal verdauen, der Appetit auf Mittagessen war uns erst einmal vergangen. Nachdem ich mich etwas erholt hatte, ging ich schauen, ob es denn keine Warnschilder gab. Nun, es gab sie, nur nicht direkt in unserem Blickwinkel. Für den Rest des Nachmittags gingen wir nur noch in den Pool.

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    demnach war Baden also verboten. Nachdem ich unsere TUI-Reiseleitung endlich mal gesehen hatte, ging ich zu ihr und erzählte ihr von dem Vorfall und das man die Gäste zumindest auf das Badeverbot und die Schilder aufmerksam machen sollte. Nun, sie meinte nur, die Wellen und das Wetter wären ja nicht jeden Tag so. Ich war einfach sprachlos und wollte den Vorfall eigentlich später der Bordreiseleitung melden, hab es dann aber doch nicht gemacht, an diesem Tag war dort niemand mehr, als wir zurückkamen und am anderen Tag hatte ich nicht mehr dran gedacht. Sie hatte vor der Rückfahrt auch keine Leute durchgezählt, es wäre also erst auf dem Schiff beim Auslaufen aufgefallen, dass wir fehlen, wäre was noch Schlimmeres passiert.

    Nun denn, irgendwann hatten wir dann doch Hunger und gingen zum Buffet, um uns zu stärken. Das Essen war typisch asiatisch und sehr lecker. Der Rest des Nachmittags verging dann wie im Fluge. Wir hatten kostenlos Wlan in der Anlage und haben ein paar What Apps nach Hause geschickt. Bald war es Zeit zurückzufahren. Wir fuhren nun eine andere Strecke als auf der Hinfahrt und waren gegen 16:30 Uhr wieder am Hafen in Nathon. Auf das Tenderboot mussten wir ziemlich lange warten, d.h. bis wir mitkamen und es war heiss in der Sonne. Wir wollten nur noch auf´s Schiff.

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    Es war trotz unserer Todesangst im Wasser ein toller Tag. Die Hotelanlage hat uns sehr gut gefallen, ein perfekter Tag für uns also auf Koh Samui. Wieder an Bord genossen wir noch einen Cocktail in der Aussichtsbar und sahen einen schönen Sonnenuntergang zum Auslaufen. Danach duschen und Abendessen, wo, weiss ich jetzt gar nicht mehr.

    Nachdem ich von meinem kleinen Rundgang zurück war und noch ein wenig auf der Liege relaxt hatte, gingen Detlef und ich ein wenig am Strand entlang und tranken in einem Strandlokal eine eiskalte Cola, der Preis war für Thailand schon ganz ordentlich ;) aber dafür hatten wir eine super Aussicht. Die Strandverkäufer hier waren total unaufdringlich.

    Diese Verkäuferin hatte gute Geschäfte gemacht und ich durfte sie gerne fotografieren.


    Als wir zurück waren, es war nun ordentlich heiss geworden, wollten wir uns im Meer abkühlen und nun passierte etwas, was wir in unserem Leben nicht mehr vergessen werden. =O

    Später geht es weiter :)

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    Mich hielt es nicht sehr lange auf der Liege, wollte ich doch noch die schöne Hotelanlage besichtigen, der schön angelegte Garten und den tollen Pool.

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    4. Tag, 5. März, Koh Samui

    Ankunft: 7:00 Uhr
    Tenderluke: 3
    alle Mann an Bord 17:30 Uhr

    Wetter: heute scheint die Sonne, begleitet von einigen Wolken. Die Höchsttemperaturen betragen meist 35°. Der Wind säuselt leicht aus Ost.

    Koh Samui kannten wir ja schon von unserem Hotelurlaub 2010 und dort habe ich die Insel auch schon beschrieben, es gibt hier im Forum auch einen RB darüber. Ein herrlicher Sonnentag erwartete uns. Mit dem Frühstück mussten wir uns heute etwas beeilen, so dass wir unsere Sachen schon mit in die Außenalster nahmen. Wir hatten uns heute für den TUI-Ausflug: Sonne, Strand und Meer im Centara Grand Beach Resort entschieden, da wir die Insel ja schon kannten und wir einen entspannten Tag am Strand verbringen wollten, Kosten: 89€ pro Person. Treffpunkt war um 7:45 Uhr im Konferenzraum auf Deck 6.

    Wir bekamen Tenderkarten und um 8 Uhr ging es auch schon los. Wir fuhren mit dem Tenderboot ca. 15 Minuten bis zum Hafen von Nathon, der Hauptstadt von Koh Samui, wo wir in einen der wartenden Busse stiegen.


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    Wir hatten eine sehr nette Reiseleiterin, sie sprach englisch, erzählte uns so einiges von Land und Leuten. Ein Tour-Guide von TUI kam auch mit und außer den Übersetzungen hatte sie nicht viel zu tun, sie wirkte auf uns ein bisschen gelangweilt.


    auf der Fahrt bis zum Chewang Beach habe ich noch einige Aufnahmen aus dem Bus gemacht, wir konnten uns noch gut an die Insel erinnern, die Stromkabel sahen noch ganz genauso abenteuerlich aus wie damals :P

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    Um 9:15 Uhr kamen wir schon im Hotel an, auf den Straßen war zu so früher Stunde noch nicht viel los. Wir wurden mit einem Getränk und heissen Tüchern begrüßt, außerdem gab es für jeden Gast ein blaues Gummiarmband, dass wir für die Zeit unseres Aufenthaltes hier tragen sollten. Danach wurden wir an einen für uns reservierten Strandabschnitt mit Liegen, Auflagen und dicken Handtüchern geführt. Schatten gab es durch Palmen und Sonnenschirmen. Dann gab es noch für jeden einen Gutschein für´s Mittagsbuffet und einem Getränk. Wir machten es uns gemütlich und genossen den herrlichen Blick auf´s Meer. Unsere thailändische Reiseleitung sagte noch, dass das Wetter heute herrlich für´s schwimmen im Meer wäre, doch dazu später ^^

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    er kletterte wie ein Äffchen die Palme hoch um sie von abgestorbenen Wedeln zu befreien

    schnell hatten wir ein hübsches Plätzchen mit Blick auf den schönen, privaten Strandabschnitt gefunden

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    3. Tag, 4. März, Seetag auf dem Weg nach Koh Samui
    Wetter: Heute ist es wechselnd bewölkt und es muss mit Gewitter und Regen gerechnet werden. Die Temperatur steigt im Laufe des Tages bis auf 29°. Es weht eine mäßige Brise aus nordöstlichen Richtungen.

    Nun, es gab weder Regen noch Gewitter und es war auch gefühlt heißer als 29°, es wehte wohl ein starker Wind und einige hatten wohl vergessen, sich richtig einzucremen, so auch mein Mann :P . Heute hatten wir so richtig viel Zeit, es uns gutgehen zu lassen und uns an das Klima zu gewöhnen. Wir frühstückten wieder draussen in der Außenalster, hier war es ruhiger als im Ankelmanns. Nach dem Frühstück legten wir uns auf´s Pooldeck, alle Schattenplätze waren gegen 11 Uhr belegt, weil man es in der Sonne gut aushalten konnte, die Sonnenplätze auch. Um 12 Uhr gab es am Pooldeck keine freie Liege mehr.

    Mittags von 11:30 Uhr - 12:30 Uhr gab es auf dem Pooldeck ein asiatisches Buffet, dass sehr gut schmeckte, wir aßen aber nur eine Kleinigkeit, waren vom Frühstück noch gut gesättigt. Der Nachmittag verging mit faulenzen, sonnen und lesen, ab und zu sprangen wir in den Pool, dass Wasser war nicht wirklich erfrischend aber immer noch kälter als die Luft. Aus den Duschen am Pool kam nur heisses Wasser. Ein perfekter Tag bei herrlichem Wetter, was will der Urlauber mehr? :)

    Abends gingen wir dann in den Ankelmanns zum Essen. Ich stellte mir beim Wok einen Teller zusammen. Es hat sehr gut geschmeckt, obwohl mein Teller wohl von einem anderen Gast abgeholt wurde, aber der hatte einen guten Geschmack ^^ . Detlef war sehr enttäuscht von seinem Essen, dass Fleisch war zäh und verkocht und nur noch lauwarm. Auch die Auswahl der Speisen war nicht mehr so, wie wir es von der Mein Schiff 2 und 3 kannten. Nach dem Essen wollten wir in der Außenalster noch etwas trinken aber alle Tische waren besetzt, so stellten wir uns an die Reling, dort gab es ein paar Barhocker. An der Theke selbst gibt es auf der Mein Schiff 1 ja keine. ie Bedienung war sehr sehr langsam und unmotiviert, vielleicht hatten sie keine Lust mehr, da es zum Saisonende hin ging? Auch wenn man tagsüber mal einen Cappu draußen an der Außenalster trinken wollte, musste man mit sehr langen Wartezeiten rechnen. Da verging uns die Lust auf Cappuciono, schade :huh: .

    Wir waren enttäuscht, kannten wir das doch anders. Aber wir wollen ja nicht meckern, ist ja schließlich Urlaub :) .


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    die Schaubar auf Deck 7 war ein schönes Plätzchen aber meistens belegt, ja andere wissen eben auch, wo es schön ist ^^

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    Im Theater gab es heute "Rock the Boot", kannten wir aber schon und so gingen wir zeitig ins Bett, morgen mussten wir ziemlich früh aufstehen.

    Vielen Dank für eure netten Kommentare :) @maischo Claudia, mein Mann war wieder völlig ok, leider haben wir beide uns eine miese Bronchitis aus Asien mitgebracht, mir geht es wieder gut aber Detlef hat noch zu kämpfen, nächste Woche will er wieder arbeiten, mal schauen. Die Temperaturunterschiede von draussen nach drinnen und umgekehrt waren schon manchmal extrem, wir haben so aufgepasst mit Schals und Jäckchen aber dann hat es erst mich in Penang erwischt und Detlef als wir wieder zu Hause waren. Er sagt schon, er macht keinen Urlaub mehr, weil der krank macht :huh: na ja, so schlimm wird´s schon nicht werden.

    An der Haltestelle des Shuttlebusses des Observationscenter angekommen, mussten wir leider noch 20 Minuten auf den Bus warten, der Shuttle kostet 7€ p.P. und für Kinder 5€, man kann damit beliebig oft hin- und herfahren an einem Tag. um ca. 15:30 Uhr waren wir wieder am Cruise Terminal an der Marina Bay angekommen und nutzten noch schnell freies Wlan. Danach noch einige Kontrollen mit Pass vorzeigen und Taschen durchleuchten, bevor wir wieder von Singapur ausreisen durften :D . Unsere Pässe mit den weissen Karten der Emigration mussten wir abgeben und bekamen sie für unseren 2. Singapur Aufenthalt wieder zurück.

    Wieder auf der Mein Schiff 1 angekommen, setzten wir uns erst einmal in die kühle Casino Bar und genossen einen Cocktail mit und ohne Alkohol. Danach gingen wir auf unsere Kabine um zu duschen und uns umzuziehen, bevor es um 18:15 Uhr zur SNRÜ ging. Unsere Musterstation war das Theater auf Deck 7 und so saßen wir ganz gemütlich und nach 20 Minuten war auch das überstanden. Auf die Frage, wer denn seine Rettungsweste mitgebracht hätte......keine Antwort.

    Danach schauten wir uns das Auslaufen an und ich trank endlich meinen Singapur Sling ;) Um 19 Uhr verließen wir Singapur, danach gingen wir dann ins Atlantik zum Abendessen und waren begeistert, wie fix alles ablief, nach 1 1/2 Stunden und 5 Gängen waren wir pappsatt.

    Ach ja, ins Theater gingen wir an diesem Abend auch noch, es gab "Cinema Songs" und wir fühlten uns gut unterhalten. Danach gingen wir ins Bett. Es schaukelte kein bisschen so weit vorne im Schiff, aber es war ja auch Ententeich ;) .

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    So, jetzt sollte ich mal aufhören für heute, mein Mann rief mich schon hier oben im Büro an ^^ Mal sehen, wann es weitergeht.

    einmal auf die Balkone gespinnst ^^

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    und nach unten zum Einkaufscenter geschaut

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    Das Shoppingcenter ist bestimmt das Anschauen wert aber wir waren fertig für heute, die Hitze schlaucht doch ganz schön, vor allen Dingen, wenn man bei 3° in Deutschland losfliegt und in Singapur bei 38° und relativ hoher Luftfeuchtigkeit landet und wir wollten es ja langsam angehen lassen, denn wir wollen uns ein paar Tage der Umstellung gönnen. Am Ende der Brücke fuhren wir mit dem Aufzug hinunter und standen wieder vor dem Hotel.

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    hier nun der Weg zum Aufzug von außen herum

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    ich hatte ja alles schon im Internet und in einigen Reiseberichten bewundert ab er das alles jetzt mit eigenen Augen zu sehen, ist ein Traum


    So langsam machten wir uns auf den Rückweg zur Haltestelle des Shuttlebusses und fanden, oh Wunder auch die Brücke, die den Park mit dem Marina Sand Hotel verbindet. Zuerst fuhren wir mit einem Aufzug eine Etage höher und standen vor der Brücke.

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    der höchste Swimmingpool der Welt, nur für Hotelgäste nutzbar

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    Die Bar im 57. Stock, wenn man sagt, man möchte einen Drink nehmen, kann man kostenlos hochfahren, hat aber nur eine eingeschränkte Sicht. Die Bar war abgesperrt, man kam von dort aus nicht auf den Observationsdeck. Wir wollten aber die Rundumsicht, so dass wir die Tickets kauften.

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    der Merlion, halb Seejungfrau, halb Löwe, dass Wahrzeichen von Singapur von oben

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    Nachdem wir uns sattgesehen und unseren Kühlschrank-Magneten gekauft hatten, fuhren wir wieder hinunter, unten angekommen, wollten wir zum "Garden by the Bay" ein wunderschön angelegter Garten, die Hauptattraktionen hier sind die Stahlbäume, einige verbunden mit einer Hängebrücke und die Gewächshäuser. Die Bäume sind nicht nur Touristenattraktion, sondern dienen auch der Stromerzeugung. -Der östliche Teil des einmal 101 Hektar umfassenden Parks wurde 2012 fertiggestellt. Garden by the Bay soll eine weitere grüne Lunge für die Bevölkerung Singapurs sein. Nachts werden die Stahlbäume beleuchtet und es finden Licht- und Tonshows statt. Leider hatten wir keine Gelegenheit diese zu sehen, da wir am Ankunftstag gestern einfach zu müde und kaputt von der langen Anreise waren.

    Unten angekommen, sind wir erst einmal etwas herumgeirrt, um den Weg zum Garten zu finden. Es sollte eine Brücke geben, die das Hotel und den Garten verbindet. Wir fanden sie zuerst aber nicht, konnten sie zwar sehen, kamen aber nicht hin. So folgten wir Schildern, die uns durch die MRT Station führte, hmm.. aber dann waren wir da und kauften ein Ticket für die Bimmelbahn (3 S'$), die durch den Garten fährt, hat sich aber nicht gelohnt, kann man wirklich gut zu Fuß machen. Bei der "Flower-Domen", zwei riesigen Klimahallen war Endstation. Die Hallen haben wir nicht besucht, sie sind auch recht teuer, soll sich aber lohnen, na ja, wenn wir noch einmal nach Singapur kommen sollten (ich meine einen anderen Urlaub) werden wir auf jeden Fall reinschauen.

    So schlenderten wir etwas herum, wir brauchten dringend etwas zu trinken und sahen das Restaurant mit dem großen M, also hinein in die kalte Stube, war das eine Wohltat nach der Hitze draußen. Wir tranken eine große, eiskalte Cola und aßen einen kleinen Hamburger. M war bevölkert von einer Schulklasse auf Ausflug und mit Glück ergatterten wir noch einen freien Tisch.

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    2. Tag, Singapur, 3. März

    Alle Mann an Bord: 17:30 Uhr
    SNRÜ: 18:15 Uhr
    Wetter: Heute ziehen nur ab und zu dünne Wolkenvorüber und die Temperaturen steigen am Tage auf 36°, der Wind säuselt leicht aus nordöstlichen Richtungen.

    Singapur, die Löwenstadt hat ca. 6 Millionen Einwohner und zählt zu den saubersten Städten der Welt. Kaugummi kauen, rauchen, Essen und Trinken sind in der Öffentlichkeit verboten. Es darf an bestimmten, ausgewiesenen Plätzen geraucht werden aber nur gestempelte, in Singapur gekaufte Zigaretten. Wird man mit ungestempelten Zigaretten oder beim Kaugummi kauen erwischt, kann das zu einer hohen Geldstrafe führen. Wir verzichteten auf Zigaretten und klebten uns ein Pflaster auf, war überhaupt kein Problem.

    Die Bevölkerung besteht aus Chinesen, Malaien, Inder und andere Völkerstämme, darunter viele Gastarbeiter. Mehrere Religionen leben hier einträchtig nebeneinander, wobei der Buddhismus den größten Teil einnimmt. Das Marina Sands Hotel, der Garden by the Bay und der Singapore Flyer, zweitgrößtes Riesenrad der Welt gehören zu den Hauptattraktionen. Es gibt viel zu sehen in Singapur, dass asiatische Leben spürt man in Chinatown und Little India. Hier gibt es auch einige Tempel zu bewundern. Eine Fahrt auf dem Singapur River ist ein Erlebnis und dann gibt es noch Sentosa Island, eine vorgelagerte Insel mit großem Vergnügungspark. Für verschreibungspflichtige Medikamente sollte man einen vom Arzt ausgefüllten Bogen, den man im Internet vom ADAC ausdrucken kann, mit sich führen. Bei meinem Mann hat sich keiner dafür interessiert aber es kann ja auch anders sein. Auch unsere 17, abgezählten Zigaretten wollte keiner sehen :P .

    Unser Tag beginnt gemütlich mit spätem Frühstück in der Außenalster, hier haben wir immer unsere erste Mahlzeit des Tages eingenommen und hier habe ich fast jeden Morgen auf meinen Mann bei einer Tasse Kaffee und Zigarette :D gewartet, denn er steht immer später auf als ich. Ich liebe es am Morgen, wenn noch alles so schön ruhig ist und ich kann stundenlang auf´s Meer schauen. Als wir auf einer anderen Reise eine Balkonkabine hatten, habe ich meinen Kaffee dort getrunken aber meinem Detlef hat das laute Geräusch der Espressomaschine gestört :D na, dass Problem hatte er jetzt nicht. Es war ein ganz schöner Weg von vorme im Schiff aber am 2. Tag hatten wir uns dran gewöhnt, ein bisschen Bewegung schadet ja auch nicht.

    In der Kabine hatten wir immer das Licht im Bad angelassen und die Tür angelehnt, so konnte man sich ganz gut orientieren. Zuerst liessen wir die Bugkamera am Fernseher an, dass war uns dann, d.h. meinem Göttergatten zu hell, so dann die andere Lösung ^^

    Es war bisher die erste Innenkabine für uns und ich hatte erst Bedenken, war aber alles ganz easy und hat mich nicht gestört.

    Nachdem wir uns ausgehfertig gemacht hatten, verließen wir das Schiff so gegen 12 Uhr. Vorher besorgten wir uns noch an der Rezeption die Tickets für den Shuttlebus, der uns bis zum Marina Sands Hotel bringen sollte. Unser Plan war heute der Sands Skypark und Garden by the Bay. Das würde uns genügen für den ersten Tag in Singapur. Wir wollten es langsam angehen lassen in diesem Urlaub, mein Mann war auch gesundheitlich etwas angeschlagen, die Ärzte gaben erst 20 Stunden vor Abflug das OK zu dieser Reise. War schon ein bisschen Krimi 8)

    Nun ja, alles gut und der Urlaub kann beginnen. Am Hotel, d.h. direkt daneben nach 10 Minuten Fahrtzeit angekommen, gingen wir zum Tower 3, denn dort sollte es die Karten und den Aufzug zum Observations Deck des Hotels geben. Es dauerte ein wenig, bis wir den Ticketschalter gefunden hatten. Nun fuhren wir bis in den 56. Stock und es drückte ganz schön auf den Ohren. Oben angekommen....wow, einfach fantastisch, man wusste gar nicht, wohin man zuerst schauen sollte. Es breitete sich eine spektakuläre Aussicht auf Singapur vor uns aus. Das Wetter spielte auch mit, wie im ganzen Urlaub, es gab Sonnenschein und klare Sicht, keinen Dunst wie so oft über dieser Stadt. Die Karten kosteten S$ 23, ca. 15€ pro Person.


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    ja Sigried, dass war etwas ärgerlich, im Internet waren diese 68 Plätze in der Economy Class on the Top vorhanden, na ja, durch eure Antworten bin ich nun motiviert, weiter zu machen

    Ich suche gerade wie blöde dieses Foto von unserer Kabrine, dass ich natürlich nicht gleich am Anfang gemacht hatte, als alles noch frisch für uns hergerichtet war, sondern einige Tage später, ich finde es aber zur Zeit nicht aber ich glaube, ihr wisst, wie so eine Kabine mit Pullmannbetten aussieht.

    Unsere Koffer waren noch nicht da aber als schlauer Kreuzfahrer hatten wir natürlich unsere Badesachen im Handgepäck :P also schnell umgezogen und rauf auf´s Pooldeck, zwei Liegen im Schatten geschnappt und ausruhen und etwas trinken war angesagt, Hunger hatten wir noch keinen, da wir ja im Flieger zu den unmöglichsten Tages- und Nachtzeiten mit Nahrung versorgt worden waren. Gegen 17 Uhr waren wir dann wieder auf der Kabine, die Koffer standen vor der Tür, schnell geduscht und umgezogen, dann gingen wir zum Abendessen in den Ankelmannsplatz. Danach bewunderten wir die erleuchtete Skyline von der Marina Bay und gingen dann ins Bett, wir waren kaputt von der langen Anreise mit wenig Schlaf. Das wir in unserem Leben jemals nach Singapur kämen, hätten wir nie gedacht. Nun freuten wir uns auf unseren ersten, richtigen Tag in Singapur.

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    hier die Seekarte vom ersten Reiseabschnitt, die dann am Ende der Woche verlost wurde

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    Ich habe überlegt, soll ich oder soll ich nicht noch einen Asien-Reisebericht schreiben, zumal @sandy gerade noch über die gleiche Reise berichtet und ich auch noch den tollen Bericht von @enix verfolge. Eigentlich sollte es ihn nur über meine HP zu lesen geben, aber mein Programm macht im Moment durch eine PC- und Programmänderung erhebliche Probleme, so dass dies noch etwas länger dauert. Jeder erlebt so eine Reise ja auch anders, deshalb fange ich jetzt mal an.

    Lange hatten wir überlegt, wohin dieses Jahr unsere große Reise gehen soll, entweder Karibik, Florida mit Karibik oder nochmal nach Asien. TUI bot zum ersten Mal Asien-Kreuzfahrten an und so entschieden wir uns für diese 14-tägige Reise mit der Mein Schiff 1, die wir auch noch nicht kannten, zumal sie für einen, für uns akzeptablen Preis angeboten wurde. Im August letzten Jahres hatte ich dann bei Peter gebucht, das Komplettpaket mit Anreise. Die Route führte von Singapur über Koh Samui, Leam Chabang/Bangkok zurück nach Singapur. Danach im 2. Teil der Reise von Singapur nach Port Klang/Kuala Lumpur, Langkawi, Phuket, danach über Penang wieder zurück nach Singapur. Außer Koh Samui kannten wir keine Destination, es versprach also ein sehr abwechslungsreicher Urlaub zu werden.

    Wie entschieden uns dieses Mal für eine Flex-Innenkabine und uns wurde die 8024 auf Deck 8, ziemlich weit vorne im Schiff, zugeteilt.

    Wir entschieden uns für Emirates Airline ab Düsseldorf nach Singapur mit Zwischenstation in Dubai. Hätten wir gewusst, wie anstrengend die Rückreise werden sollte, hätten wir uns doch für den Direktflug mit Singapur-Airline ab Frankfurt entschieden.

    1.+2. Tag Anreise, 1. März: Morgens um 10:15 Uhr fur unser Zug zum Flughafen nach Düsseldorf, den wir dann um 11:30 Uhr erreichten. Der Flieger sollte um 14:40 Uhr starten, also hatten wir genügend Zeit um einzuchecken und durch die Sicherheitskontrolle zum Gate zu gehen. Wir flogen zum ersten Mal mit der A 380, die über 500 Passagiere aufnehmen kann und zwei Decks hat. Ich hatte vorher im Internet schon unsere Sitze für alle 4 Flüge reserviert und wir freuten uns auf unsere 2er-Sitze on the Top. Daraus wurde leider nichts, denn angeblich gab es diese Sitznummern nur unten in der reinen Economy Klasse. Wir waren schon etwas enttäuscht, hatten aber Glück, dass auf 3 Flügen ein Sitz unserer Dreierreihe frei blieb, so hatten wir doch etwas mehr Bewegungsfreiheit. Der Sitzabstand ist auch ok bei Emirates, wenn man nicht gerade 1,90 Meter und größer ist. Die Rückenlehne machten wir nicht ganz nach hinten, man muss ja auch etwas Rücksicht auf die hinter uns Sitzenden nehmen. Das Entertainment bei Emirates ist sehr gut, man kann über 100 Filme schauen und die Verpflegung war auch ok. Einen Vorteil, mit der A 380 zu fliegen, sahen wir für uns jetzt nicht.

    So vergingen die 6 1/2 Stunden Flug bis Dubai ziemlich schnell. In Dubai angekommen, mussten wir ca. 3 Stunden auf unseren Anschlußflug nach Singapur warten. Der Flug dauerte dann noch einmal 7 Stunden und wir erreichten Singapur um ca. 14:30 Uhr am 2. März. Die Zeitverschiebung beträgt im Winter 6 Stunden+.

    Die Sicherheitskontrolle in Singapur verlief ganz fix, obwohl wir zigmal unsere Pässe zeigen mussten. Im Flieger füllten wir schon eine Emigrationskarte aus, die dann in dem Pass verblieb. Unser Gepäck kam dann auch recht schnell (30kg + 8kg Handgepäck durften es sein ;) ) haben wir aber nicht erreicht. Wir liefen mit unseren Koffern zum TUI-Bus, freundliche TUI-Mitarbeiter wiesen uns den Weg. Nach einer Fahrt von ca. 20 Minuten erreichten wir den Cruise Terminal Marina Bay, wo weitere Kontrollen anstanden, die aber schnell vonstatten gingen. Um ca. 15:30 Uhr waren wir dann auf dem Schiff und konnten sofort unsere Kabine beziehen. Unsere Kabine auf Deck 8 hatte noch 2 Pullmannbetten, die an der Wand geklappt waren. Ich hatte mir vorher Gedanken darüber gemacht, ob es dadurch nicht ziemlich eng werden könnte, dem war aber nicht so. Wir konnten bequem in unser Bett und auch wieder herauskommen, ohne uns Beulen am Kopf zu holen :P . Wir waren sehr zufrieden mit dieser Kabine, sie war sehr ruhig bis auf das Theater, dass sich direkt darunter befand. Wenn man vor Ende des Programms ins Bett gehen will, hört man schon die Bässe dröhnen. Da es bei uns während der gesamten Reise nur 3 x vorkam und wir immer noch vor dem Einschlafen lesen, hatte es uns nicht gestört.

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    Hallo @Sandi wir haben diesen Ausflug auch gemacht, ihr ward wohl in einem anderen Bus, denn wir waren zuerst bei den Petronas Tower und hatten dort ca. 45 Minuten Aufenthalt und waren auch im Garten und haben die Lichtspiele am Wasser gesehen, danach sind wir dann zum KL Tower, dort oben hatten wir etwas mehr Zeit als ihr, uns hat dieser Ausflug, den ich noch an Bord gebucht hatte, super gut gefallen :)