Ich kann gar nicht sagen, warum aber dieser Ort und dieser Moment, der hat sich in mein Herz eingebrannt. Wir saßen dort eine lange Weile und ich bin dann nochmal raus in die Umgebung. Vor dem Haus lag ein kleiner See, Fisch hing zum Trocknen auf einem Gestell, eine kleine Ansammlung Häuser mit Rentieren auf den Hängen und eine so friedliche Stille und Stimmung, das war einmalig.
Die Bilder spiegeln das nicht wieder und es ist auch mein persönliches Empfinden, aber dieser Ort muss hier einen Platz im Reisebericht finden ![]()
Wir verabschieden uns irgendwann von diesem Ort und fahren zurück zum Hafen. Insgesamt dauerte unser Ausflug mehr als 5 Stunden und war somit deutlich länger, als ausgeschrieben. Ich könnte mir vorstellen, dass für unseren letzten Stop im Waffelhaus vielleicht im Vorfeld etwas weniger Zeit eingeplant worden war, aber wir sassen alle so nett zusammen und haben uns unterhalten, das war vielleicht dann auch für Monika eher Freizeit als Arbeit.
Herzlich fiel dann auch die Verabschiedung von ihr am Hafen aus.
Wir wollten uns direkt auf den Weg in den Ort machen, als wir mitbekommen haben, dass ab Nachmittag sämtliche Ausflüge von TUI hoch zum Kap, aufgrund des Wetters abgesagt worden waren. Das Nordkap wurde bereits evakuiert und die Ausflügler die dort oben noch waren, wurden sofort zurück in die Busse beordert. Da war die Enttäuschung natürlich bei Einigen groß.
Wir sind auf der Suche nach der Galerie die Hauptstrasse in Honnigsvag entlang spaziert. Viel gibt es nicht zu sehen und bis zur Kirche sind wir nicht mehr gelaufen. Die Galerie haben wir gefunden, aber leider war sie bereits seit 16.00 Uhr geschlossen. Wohl auch wegen des Wetters, wie an der Tür stand.
Na, ja dann gibt es heute kein Bild für mich. Es sollte so sein.
Dafür haben wir dann noch einen Abstecher in den örtlichen Supermarkt gemacht und einige Scheiben eingeschweißte Rentier-Salami (ich esse keine Wurst, kann also nicht sagen, ob sie schmeckt) und norwegische Schokolade und einige Goodies für unseren daheimgebliebenen Sohn eingekauft.
Langsam geht es zurück zum Schiff, es reicht für heute.
Wir bekommen zum Abendessen einen Platz am Fenster im Anckelmannsplatz - heute muss es mal wieder Fisch und Garnelen- vom Fischmarkt sein und beobachten das Treiben im Hafen.
Um 21.00 Uhr sitzen wir gespannt im Theater und verfolgen das Achtelfinale Deutschland gegen Dänemark. Das Ergebnis ist bekannt, wir sind im Viertelfinale (da ist das Ergebnis auch bekannt) und so geht ein rundum gelungener Tag zu Ende.
Das Auslaufen ist für 01.00 Uhr geplant, los geht es eine halbe Stunde früher.
Da sah es auf dem Schiff so aus - nass.