Beiträge von katrinluise

    Tag 16 +++ Di, 24.11.2015 - Singapur

    Der geneigte Leser weiß bereits, wie der Tag startet: Frühstück im Atlantik ... danach noch ein bissel auf die Kabine, ein Stündchen Ruhe, bevor es um 11 Uhr mit Herrn Spilker und seinem Singapur-Vortrag weitergeht... Danach stärken wir uns noch ein bissel im Ankelmannsplatz, bevor wir pünktlich um 13.30 Uhr anlegen und kurz danach losgehen... Singapur wartet - und zwar im vollen Panorama. Wir haben Liegeplatz 1 im Marina Bay Cruise Centre, das ist schon eine Ansage! Toll: TUI bietet uns für 7 Euro pro Nase einen Shuttlebus zum Marina Bay Convention Centre - das ist 'ne tolle Sache, denn es gibt zwar eine MRT-Station (Marina South Pier), die nur rund 700 m vom Cruise Centre entfernt ist, aber das ist doch trotzdem ein Weg und der Shuttle bringt uns bis zur Marina Bay, das ist halt in der Mitte von allem.

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    Wir bummeln zuerst einmal entlang der Marina Bay, und sind total begeistert vom Ausblick und der Skyline... Wahnsinn. Dubai in schön :) . Auch den Merlion sehen wir.

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    Da sich das Wetter aber rasch zuzieht, entscheiden wir, dass es sinnvoll sein könnte, zur Orchard Road zu fahren, und ein bissel unser Shoppingglück zu versuchen... Wir sind zuerst einmal begeistert, dass es uns problemlos gelingt, MRT zu fahren - das ist super einfach, wir sind ziemlich schnell in Somerset in der Mitte der Orchard Street. Die überfordert uns dann aber ... nicht nur, dass das eine Art Königsallee in den Tropen ist, unter riesigen Bäumen, es ist alles weihnachtlich geschmückt - inklusive Rudolf und blinkenden Tannenzapfen, es ist auch alles riesig.

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    Auf jeder Seite der vierspurigen Straße liegen riesige Shoppingcenter, in denen man allein mehrere Stunden zubringen kann (wenn es denn das Bankkonto zulässt; günstig ist hier nichts) - und wehe, man weiß nicht, wo man hin will... hier kann man sich echt verlaufen! Wir laufen nur bis zum Hardrockcafé (das liegt im Übrigen genau neben "Jamie's Italian", natürlich ist auch Herr Oliver bereits hier) - der Lieblingsbruder will ja schließlich sein T-Shirt haben. Im HRC trinken wir dann noch eine recht teure Limo, dann geht's nach Little India, genauer gesagt, nach Farrer Park, zum Mustafa Centre.

    Das ist der Wahnsinn. Das Mustafa Centre ist im Prinzip ein eigenes Stadtviertel - eine Art Kaufhaus mit einer Ansammlung von allem, was man irgendwie kaufen können wollen würde. Mit allem, wirklich allem. Am unterhaltsamsten: Mama und ihre Begeisterung für das Angebot der Woche "Burqa-Stoffe" ("wirklich ein fantastischer Stoff"). Wir kaufen u.a. eine Handtasche und einen Sari und Stoff... es ist sehr unterhaltsam!

    Generell muss man aber sagen: Das Klima ist der Wahnsinn - 35 Grad und 90% Luftfeuchte, für so etwas ist der Mensch nicht gemacht. Punkt. Für minus 3 Grad Klimaanlage aber auch nicht. Nunjaaa. Um 20.45 Uhr sind wir wieder am Marina Bay und trinken noch einen Tee, während wir auf die Lasershow um 21.30 Uhr warten... Denn die wollen wir noch sehen. Die ist auch erheblich geschmackvoller als erwartet, mit Bildern, die auf Wasserfontänen projiziert werden. Sehr nett...

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    Danach sind wir dann aber wirklich müd und froh, dass wir - auch als wir um 22.15 Uhr retour auf dem Schiff sind - im Anckelmannsplatz noch jede Menge zu essen bekommen. Man soll's nicht glauben, aber die kennen ihre Pappenheimer. Danach müssen wir einfach noch einen Cocktail auf dem Pooldeck trinken - bei dieser gigantischen Aussicht... Gegen 23.30 Uhr dann aber auf die Kabine - diesen Tag haben wir wirklich gut genutzt!

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    Tag 15 +++ Mo, 23.11.2015 - Port Klang (Kuala Lumpur), Malaysia

    Gegen 7 Uhr biegen wir in den Kanal ein, der den Hafen von Port Klang einfasst. Und den fahren wir dann noch ne Stunde entlang... ein Riesen Dingen, dieser Hafen. Wir begehen dann den Fehler, nach dem Frühstück (es gibt wieder mal eine "lange Leine vor dem Kaffeeautomaten" :) ) direkt aufs Promenadendeck zu gehen, wo wir das Ausschiffen erwarten wollen. Nun, ich sage mal, das ist bei 34 Grad und gefühlten 90 Prozent Luftfeuchtigkeit keine so super Idee. Aber wir wollen ja raus... also durch das schicke Boustead Cruise Center, wo man auch direkt Geld tauschen kann und wo es einen Kiosk gibt, wo man Fixpreistickets für Taxen für verschiedene Destinationen kaufen kann. Alles gewohnt malaiisch-gut organisiert - und das Empfangskomitee ist auch schon da :)

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    Wir fahren also nach Port Klang (Pelahuban Klang) zur Endstation des KTM Komuter-Trains, der uns zu den Batu Caves bringen soll. Kostenpunkt: 40 Ringitt. 20 Min. später sind wir da und kaufen uns für den riesigen Preis von 5,40 Ringitt je ein Ticket zu den Caves.

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    Die Züge kommen aus China, sind modern, es gibt extra-Waggons für Frauen und gefühlte 3 Grad Innentemperatur.

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    Wir fahren auch durch KL, wie jeder hier Kuala Lumpur nennt, und sehen auch die Petronas Towers und den Fernsehturm. Man kommt also durchaus "rum" und sieht ein wenig von der Stadt.

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    Es dauert dann aber doch fast 2 Stunden, bis wir bei den Batu Waves ankommen (zurück dauert es nur etwa 1.5 Stunden)... Dort nutzen wir die Behindertentoilette (denn die hat nicht nur ein Loch im Boden, wie bei den anderen!) und machen uns auf den Weg - es ist aber alles etwas anders als gedacht, mehr ein Jahrmarkt als ein Tempel.

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    Ich entscheide dann, dass ich den Aufstieg allein wage, denn die Stufen sind unbequem, sehr steil und es ist einfach verdammt heiß... auf dem Weg lerne ich nicht nur jede Menge Makaken kennen, sondern auch noch Papa Joe, einen alten Japaner.. Wir schleppen uns gemeinsam hoch und scheuchen die doofen Affen weg... Joe raunt mir oben nur zu, er würde mich mitnehmen in die Dark Cave, in die dunkle Höhle... Na, als wenn ich mit alten Japanern in dunkle Höhlen ginge... aber er will mir was zeigen - und zahlt dafür für mich sogar noch 5 Ringitt extra (Mama hat meine Tasche unten behalten, super Sache). Wenn man durch eine Höhle geht, hat man einen super Ausblick auf die Petronas Towers... ahaaaa.... !

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    Nun, ich gehe weiter hoch... nach der dritten Treppe und der dritten Höhle (wo eine Amerikanerin zusammenklappt) gebe ich dann aber auf - hier ist es so feucht, dass man Gefühl hat, dass es regnet in den Höhlen... Die sind schon ziemlich gewaltig!

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    Also wieder runter.... und dort unten einen Eistee, der so furchtbar schmeckt, dass man denkt, er bestünde nur aus E-Nummern.... , aber nun, Flüssigkeit tut Not. Danach gehen wir noch einmal um den Berg herum, aber der linken Seite gibt es noch eine kleine Höhle mit Figuren, die ist hübsch gemacht und relativ kühl (5 Ringitt Eintritt, dafür sieht man aber jede Menge nette Figuren, die das Leben von Vishnu und seinen gefühlten fünfzig Avataren zeigen - alle sehen übrigens aus wie Leslie Mandoki).

    Mit dem Zug um 13 Uhr fahren wir dann aber retour, wieder durch "KL", gegen viertel vor 3 Uhr sind wir wieder in Pel. Klang. Dort teilen wir uns ein Taxi mit einem jungen Paar vom Schiff, die mit dem Zug nach KL gefahren sind und dort (mit dem im Forum kursierenden Plan) zu Fuß unterwegs waren (Achtung, wegen Bauarbeiten am Bahnhof nicht unproblematisch, es ist wohl ein ziemliches Abenteuer, die Stadtautobahn zu überqueren) und sind gegen 15.30 Uhr, nachdem wir noch ein bissel das kostenfreie Wifi genutzt haben, wieder auf dem Schiff.

    Dort nutzen wir die diesmal sehr ausgedehnte Kaffeestunde im Ankelmannsplatz und erholen uns langsam... Dann auf die Kabine, duschen und erfrischen, dann ins Atlantik, auf ein bissel Hummer und ein bissel mehr Käsebüffet (arg schafslastig für Mama, aber grad richtig für mich - Highlight: der Soumatrain) und am Ende schwatzt uns Volkan wieder einen Armagnac auf...

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    Ich kann mit meinen "wer so gierig ist, dass er drei Teller transportieren muss (nun, einen für die Mama), muss das auch mit Stil tun" sogar punkten. Danach auf einen Drink an die Naschbar, dann wollen wir in der TUI Bar eigentlich nur nachfragen, was genau ein Singapore Sling ist... das lässt sich der Chef natürlich nicht nehmen, das recherchiert er sofort genau (Gin, Angostura, Benedictine, Cherry Heering, ... ) und bietet uns an, den für 4 Euro mal auszuprobieren. Na, da sind wir dabei - so schlimm schmeckt das Ganze dann nicht.

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    Danach auf die Kabine mit einem Drink, schreiben und dies und das tun ... die ESC-Show aus dem Theater schauen wir uns im TV an. Morgen geht's nach Singapur, da müssen wir vorbereitet sein!

    @katrinluise Ich muss schon sagen, wenn ich deine Berichte so lese, könnte ich meinen ich wäre gerade vor Ort. Toll fand ich deinen Bericht über Colombo, wo ich Anfang der 90er Jahre mal gewesen bin und da sah es dort nicht so schön aus. Ist somit sicher mal wieder eine Reise wert.
    Bin jetzt mal ganz gespannt was du so von Langkawi und Kuala Lumpur berichtest.
    Kann man eigentlich in Port Klang auch was unternehmen??

    LG, tauchtwas

    Langkawi siehe oben, das hat uns gut gefallen, KL folgt... das hat mich ein bissel ratlos zurückgelassen (und mit einem ziemlichen Husten). :)

    Tag 14 +++ So, 22.11.2015 - Langkawi, Malaysia

    Heute steht Langkawi an - also 6 Uhr aufstehen, 7 Uhr frühstücken im Atlantik (und dabei das kleine Bötchen anschauen, das neben uns liegt, die "Ocean Victory", 'ne ganz 'ne kleine Yacht von einem Herrn aus Russland) und 8 Uhr von Bord. Man muss sagen: Die sind organisiert, die Malaysier...


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    Wir mögen das erste deutsche große Kreuzfahrtschiff sein, das hier anlegt, aber keine 2 m hinter der Gangway ist ein offizieller Geldwechsler, und auch Musikanten begrüßen uns hier wieder. Weiter hinten die Jetty runter (im Foto neben dem gelben Haus) ist ein Hotel, dort bitten wir den Bellman, uns ein Taxi zu bestellen. Das kostet uns 36 Ringitt bis zum Oriental Village, Festpreis - und das ist ein Stückel! 30 Min. sind wir schon unterwegs, durch den grünen Dschungel. Wir sehen Affen und Warane und Adler... es ist schon der Wahnsinn.

    Am Oriental Village, der Talstation der Seilbahn (einem Vergnügungspark) angekommen, treffen wir die richtige Entscheidung (anders als es z.B. die eben auch erst eingetroffenen TUI-Ausflügler tun können) und kaufen für 85 statt 20 Ringitt Expresstickets. So können wir direkt, ohne jede Schlange und mit Vorzugsbehandlung direkt hochfahren (sonst hätten wir jetzt noch eine Stunde warten müssen, hier ist es voll). Und oben geht es auch sofort weiter zur Bergstation (und später auch runter). Das ist echt praktisch und viel wert - vor allem bei diesem Wetter! Was die Seilbahn angeht: Qualität von Doppelmayr aus der Schweiz!

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    Oben wagen wir dann den Abstieg (das ist das perfide, man muss zuerst runter, später hoch) zur Skybridge (kostet nochmals 5 Ringitt extra) - das ist anstrengend (viele Stufen, aber machbar, auch für Mama), zudem wird aber derzeit eine weitere Seilbahn gebaut, die hoffentlich bald fertig ist.

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    Das Ganze lohnt - es ist beeindruckend! Der Ausblick ist fantastisch!

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    Unten kommt dann die Hitze und die Anstrengung doch etwas hammerhart und wir brauchen zwei Dosen süßes Etwas, bevor wir wieder halbwegs einsatzfähig sind. Wir nehmen dann wieder ein Taxi und das fährt uns für 40 Ringitt praktisch direkt aufs Schiff, wo wir um 14 Uhr wieder eintreffen.

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    Dort nehmen wir dann im Ankelmannsplatz noch einen Salat (Kalium-Spiegel!) und gehen dann - glücklich, aber geschafft - duschen. Wir wollen um 17 Uhr ja das Ablegen mitbekommen - heute mal im Hellen und bei den hübschen Inseln sicher ganz nett. Da es dann doch noch einige Ausflugsbusse gibt, die zu spät kommen, dauert es dann auch etwas, bis wir ablegen, aber gegen 18 Uhr legen wir dann schließlich ab. Die Abfahrt ist dann auch sehr hübsch.

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    Danach geht's natürlich ins Atlantik; es gibt Rib Eye Steak. Danach sind wir eigentlich etwas müde, aber wir gehen dann doch noch ins Theater, zur Beatles Forever Show - und die ist so toll, wir sind beeindruckt. 30 Songs, super gemischt, arrangiert, miteinander in Bezug gesetzt und vor allem Beatrice Forler, die etwas stabilere Sängerin, ist sooo toll!

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    Komm gut zu Hause an!

    @werder
    Mal ne Frage oder auch zwei zu Ho-Chi-Minh-Stadt. Ihr hattet dort einen Ausflug mit Christian Schinck oder Ralf Dittko gebucht? Wann wurde das Schiff freigegeben und wann habt ihr Euch getroffen? Wann gab es an diesem Tag Frühstück oder wie habt ihr Euch vorab versorgt. Würde mich über eine Antwort freuen.
    LG Enix

    (wenn ich da mal reingrätschen darf): Wir waren mit Ralf Dittko unterwegs und hellauf begeistert. Es gab im Ankelmannsplatz ab 4.30 Uhr Frühstück. Das Schiff sollte ab 6 Uhr freigegeben werden und wir hatten vorab abgemacht, dass sich alle Teilnehmer des Dittko-Ausflugs um 5.45 Uhr an der Rezeption treffen, um pünktlich von Bord zu kommen. Leider - Überraschung - man braucht man ja eine Gangway... und die aufzubauen, dauerte dann doch länger als gedacht. Wir konnten also erst um 6.30 Uhr von Bord, das war aber kein Problem.

    Alles Liebe, Katrin

    Tag 13 +++ Sa, 21.11.2015 - 7. Seetag (es summiert sich!)

    Huaaaaa.... Ausschlafen, aufstehen, frühstücken (Schal vergessen, Mist - er taucht aber wieder auf), Buch in die Bücherei zurückbringen und neues ausleihen, dann um 11 Uhr zur nautischen Fragestunde mit dem Kapitän.


    Dann ein wunderschöner Tag wie üblich auf Deck 14 A .... herrlicher Wind, Schatten, meine Güte... wir bewegen uns erst wieder zur Kaffeestunde (16 Uhr) hinunter... dann gehen wir aber mal zum Quiz von Frau Spilker, das ist ganz unterhaltsam, wenngleich auch schwierig. Wir melden dann auch gleich, dass wir das blöd finden, dass die beiden (also Herr Spilker mit seinen Vorträgen und Frau Spilker mit ihrem Quiz) sich sonst immer Konkurrenz machen... Nun, heute, so müssen wir lernen, wird es gar keinen Vortrag von Herrn Spilker geben, denn Frau Lind wird ihren gestrigen Vortrag wiederholen. Menno... Nun, dann machen wir uns schon fertig und gehen früh ins Atlantik.

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    Dort erwarten uns Luis (der vernachlässigte Weinkellner), Volkan und Manuel mit selbstgebastelten Blümchen und einem breiten Grinsen... Jaja... wir sind vermisst worden. Es gibt Rotbarbe, blauen Marlin und ein Matcha-Tee-Parfait. Dann auf einen Kaffee zur Offiziersmodenschau in die Naschbar und dann ins Theater, zur Loriot-Show... süß in 2-D inszeniert. "Die Ente bleibt draußen!" :)


    Und dann heißt es auch schon fertig machen für morgen, denn wir werden ja endlich wieder festen Boden unter den Füßen haben: Langkawi!

    Tag 12 +++ Fr, 20.11.2015 - 6. Seetag

    Wieder Zeitumstellung, wieder mal eine Stunde verloren... so langsam wird's dann aber .... wir wachen deshalb erst gegen 9 Uhr auf, gehen dann frühstücken und verkrümeln uns dann aufs Deck 14 A. Dort ist es heute herrlich. Es ist bedeckt, ein wenig windig... wir verbringen einen wunderbaren Tag... bis gegen halb 2 auf einmal Bewegung in die Menschen kommt und zwei Minuten später eine Durchsage des Kapitäns: "Meine Damen und Herren, es wird gleich ein starker Regen niedergehen, vielleicht möchten Sie hineingehen". Ja... das möchten wir - den das sind Sturzbäche, die uns der Monsun da von hinunterschickt.

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    Also in den Ankelmannsplatz, auf ein Salätchen und ein Eis und dann auf einen Kaffee in die Naschbar. Dann - business as usual - machen wir uns für Herrn Spilker fertig, der um 16.30 Uhr über Port Klang und Kuala Lumpur berichtet.

    Danach gehen wir ins Gosch, da uns die Karte des Atlantik heute nicht sonderlich angesprochen hat. Wir nehmen die Nordseekrabben mit Salat als Vorspeise, ich nehme sie mit Backkartoffel auch als Hauptgericht und Mama nimmt den Backfisch. Der erste ist kalt und zäh, aber als sie sich dann aber, als der Kellner fragt, ob alles passt, ein Herz fasst und bittet, ob sie auch einen knusprigen, heißen Backfisch bekommen könnte, ist diese zweite Portion nicht nur riesig groß, sondern auch noch gut. Vielleicht stand die erste schon ein wenig unter der Wärmelampe? Als Nachspeise nehme ich dann noch eine Mango Crème Brulée, die frisch abgeflämmt ist - und deshalb so heiß, dass ich mir am Schälchen 'ne Brandblase hole... Aber lecker. Dazu so viel leckerer Gosch-Wein, wie man nur trinken kann... Mensch, es gibt doch guten Wein an Bord (nur nicht im Atlantik :( )

    Dann noch ein Bummel übers Schiff und Sonnenuntergang-gucken, dann um 20 Uhr (endlich mal) zum Bingo in die TUI Bar (nun, knapp vorbei ist auch daneben) und dann entscheiden wir uns gegen Frau Lind und ihre Tatsachenromane und für Kino im Theater - es gibt "Ziemlich beste Freunde" und sogar Popcorn (süß und salzig!).

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    Danach noch in die "Blaue Welt Bar", wo es einen Solo-Abend der dünnen Sängerin gibt (nun, die Stimme ist leider nicht ganz so gut wie die derjenigen, die eher meine Figur hat, sie macht es aber trotzdem gut). Bei einem allerletzten Absacker an der TUI Bar treffen wir dann wieder unsere Frankfurter Freunde, die uns melden, dass wir im Atlantik vermisst wurden und der Maitre d' meinte "die Mädchen seien noch gar nicht da". Nunja... wir dürfen ja auch mal "fremdgehen" :)

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    Hatte ich eigentlich schon den Spruch der Woche verraten? Ich traf einen Herrn am Wasserspender (und da soll man ernst bleiben). O-Ton: "Ich sage Ihnen, diese Steine, die man in die Karaffe tun soll, ... da tun die Appetitzügler rein, damit TUI sparen kann". Ahaaaa! Also ich darf versichern, an Appetitlosigkeit leide ich hier an Bord nicht!

    Tag 11 +++ Do, 19.11.2015 - 5. Seetag

    Ausgeschlafen, dann ins Atlantik zum Frühstücken, dann in etwas Luftigeres schlüpfen und aufs Deck 14 A. Dort löst sich der Schatten dann aber gegen Mittag auf, so dass wir wieder im Ankelmannsplatz Asyl suchen. Dort wage ich mich zum ersten Mal ans Wokbüffet - also diese Garnelen auf die Minute braten, das können die Leute hier wirklich! Dann ein Eis und dann... ja, dann wird es schwer.

    Zuerst verziehen wir uns nach hinten in die Überschaubar am Heck, aber da ist es doch sehr laut. Am Promenadendeck und auch sonst ist aber die Liegenreserviereritis ausgebrochen... da ist nichts zu finden, auch weil Leute nicht nur ihre Liegen, etwa während sie Mittagessen gehen, reservieren, sondern weil z.B. ein Paar, wie wir beobachten, gleich 4 Liegen reserviert - zwei im Schatten, zwei in der Sonne, sowas!

    Nun, gegen 15 Uhr verziehen wir uns ein Stündchen auf die Kabine, um 16.30 Uhr sind wir dann wieder im Theater bei Herrn Spilker und seinem Vortrag über Langkawi.

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    Nach einem Wein in der TUI Bar (den wir mitnehmen ins Atlantik, da kennen wir ja nichts) werden wir namentlich gegrüßt - es gab heute nämlich wieder einen Drill der Mannschaft und unser Maitre d' hatte uns auf der Liste derer, um die er sich im Falle eines Falles kümmert. Nun, ... wir sind's zufrieden und fühlen uns gut aufgehoben. Das Prime Rib aus Kansas starb nicht umsonst und nach dem zweiten Gang plaudern wir auch wieder nett mit Peter und seiner Frau. Danach einen Kaffee in der Naschbar, dann mit einem Cocktail ins Theater - heute bekommen wir eine lustige Castingshow geboten. Danach bummeln wir noch ein wenig übers Schiff, gucken Sterne und den Mond und etwas Wetterleuchten, aber um halb 1 sind wir dann auch auf der Kabine.

    Tag 10 +++ Mi, 18.11.2015 - Colombo, Sri Lanka

    Erster Eindruck. Hm... Ja... "OKEEE"... Nun, sagen wir mal so: Der Hafen von Sri Lanka ist einer der größten Häfen Südostasiens und er gehört nicht zu den schönsten Häfen Südostasiens. Punkt.

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    Wir merken sobald wir auf das Promenadendeck hinausgehen, dass es 1. wahnsinnig heiß ist und 2. die Luft hier wahnsinnig schlecht ist.... eine Mischung aus Abfall, irgendwas, das brennt, aber wohl nicht verbrannt werden sollte und ... ja, Staub, Dreck? ... und es ist noch nicht einmal 7.00 Uhr! Aber nun, hilft alles nichts, wir wollen etwas sehen, also frisch gestärkt bei einem Frühstück im Atlantik und dann nichts wie raus. Wenn man den Hafen und seine Aktivität vergleicht mit dem Hafen von Muskat ist das hier die Vorhölle - es gibt kein Terminal, links ist eine Raffinerie oder so etwas Ähnliches, vor uns werden Container ausgeladen und wir bummeln mittendurch. Was der gute Sultan dazu sagen würde? ;)

    Nun... Obwohl uns die Hotelmanagerin noch vor dem Schiff versichert, dass die Innenstadt auch zu Fuß gut erreichbar wäre (haha!) tun wir hinter der Hafeneinfahrt das einzig richtige: Wir trauen unserem Bauchgefühl und werden mit einem Taxifahrer handelseinig, der uns für 10 Dollar zum Fort Hotel in der Innenstadt bringt, wo wir Mark Forbes, unseren heutigen Führer für die "Walking Tour" treffen. Er hatte uns mitgeteilt, dass wir, falls wir nicht an einer der vorderen Berths landen, besser ein Taxi nehmen und nicht mehr als 10 Dollar zahlen sollten. Um 9 Uhr ist Treffpunkt im Innenhof des niederländischen Hospitals.

    Wir sind etwas früh, deshalb schauen wir noch gegenüber ins topmoderne, aber wenig hübsche, World Trade Center, wo wir in perfektem Deutsch vom Portier begrüßt werden, aber leider (weil zu früh, noch) kein Geld bekommen... Hier gibt es aber Banken und Cafés, etc. pp. und eine gute Toilette... :)

    Etwas vor 9 Uhr treffen wir dann Mark, einen Burgher, d.h. Nachkomme von Singhalesen und Kolonialherren, in seinem Fall Niederländer und Schotten. Mark ist super ausgestattet mit IPad und zudem führt er uns - obwohl wir ja eigentlich keine private Tour gebucht haben - ganz allein. Er bietet - als Historiker und Fotograf - seit einiger Zeit zusammen mit seiner Frau Ruvi Spaziergänge durch Colombo an (aber auch Touren durchs ganze Land, wie er uns berichtet). Man muss sagen: Da haben wir wieder mal Glück gehabt (bzw. gut geplant, jaja) - der Tag ist spannend und lehrreich, wir sehen viele Dinge, die wir sonst nie gesehen hätten, Mark ist "Überzeugungstäter" und hat Spaß, und wir ebenfalls (soll heißen: sehr zu empfehlen!).

    Wir beginnen im Innenhof des niederländischen Hospitals, wo Mark uns zuerst einmal (interaktiv, versteht sich) eine Karte des alten portugiesischen Forts zeigt. Davon ist aber heute - bis auf die Umrisse - nichts mehr erhalten. Das Hospital hingegen schon. Nach dem Ende des Bürgerkriegs vor wenigen Jahren hat man die Armee angehalten, das Gebäude wieder herzurichten und mittlerweile ist es ein kleines Einkaufszentrum mit Restaurant, sehr nett und charmant - für Touristen, sehr hübsch. Hier werden wir später noch einmal herkommen.

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    Erst einmal aber machen wir uns auf den Weg - zum weltweit einzigen Leuchtturm, der auch eine Uhr ist, bzw. es mal war (also Leuchtturm, die Uhr funktioniert noch heute - und wurde vom Uhrmacher hergestellt, der auch den Big Ben baute), zu wunderschönen, alten Gebäuden... U.a. sehen wir auch eine alte Bank, die neu hergerichtet wird und zu einem Museum umfunktioniert werden soll. Es ist beeindruckend - überall zeigt uns Mark alte Fotos, die er in Archiven ausgegraben hat, damit wir sehen, wie es früher aussah und wie noch vor wenigen Jahren. Er macht auch klar, dass wir noch Anfang des Jahres hier nicht hätten herumbummeln können - es gab wegen der damals noch erheblich unsicheren Lage überall Checkpoints und Absperrungen. Nun kommen aber auch die großen Konzerne - Kentucky Fried Chicken ist schon da und irgendwo gibt es auch einen Starkbucks... Mark ist nicht begeistert, sieht es aber als Zeichen, dass sicherere Zeiten anbrechen, und das ist gut.

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    Für uns geht es weiter... Nach dem Präsidentenpalast folgt ein Highlight: Das Cargills, das erste Kaufhaus Colombos - von schottischen Händlern gebaut auf den Überresten des Hauses des niederländischen Gouverneurs. Innen ist unglaublich viel erhalten geblieben - u.a. die alten Regale und sogar die Lifte - und die Minerva, die früher auf dem Dach der Residenz des Gouverneurs stand. Auch die alte Rohrpost zum Versenden von Geld ist noch da. Im Moment ist hier ein zweifelhafter Laden untergebracht, der laut Mark "halb China" (d.h. jede Menge Plastikkrams) verkauft, aber wir erfahren: Hier wird bald das Raffles bauen... das freut uns und Mark noch viel mehr...

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    Weiter geht es, durch Fort und seine Gebäude, und immer wieder in wenig vertrauenserweckende Eingänge und Hinterhöfe, die uns verborgene, wunderschöne Gebäude und ihre toll erhaltene Innenausstattung zeigen, Vieles liegt wie im Dornröschenschlaf, es ist gibt überall etwas zu entdecken. Wir sind über 1,5 Stunden unterwegs, bevor wir im Grand Oriental Hotel Halt machen - das ehemals beste Hotel am Platz. "Damals" hatte es 175 Zimmer, heute werden noch 30 vermietet. Wir gehen hinein, auch wenn das Ganze wenig vertrauenserweckend aussieht, und wundern uns, aber Mark meint nur: "abwarten", denn oben gibt es ein Restaurant, von dem man einen sehr guten Ausblick hat über diesen riesigen Hafen. Wir genießen auf Marks Einladung ein kühles Getränk und diesen Blick.... denn als nächstes sollte es nach Pettah gehen, zum größten Markt der Insel. (Zum Bild: Dies ist das alte Hafengebäude. Laut Mark ist geplant, den Hafen zu vertiefen, so dass direkt dort Kreuzfahrtschiffe an einem Terminal anlegen können. Das wäre schon ziemlich cool.)

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    Wie Mark so sagte, entweder man hasst ihn oder man liebt es, es gibt nichts dazwischen... Alles, was auf die Insel kommt, wird hierher gebracht und alles, was man kauft, kauft man hier - auch als Großhändler. Es gibt eine Straße für Juwelen, eine für Stoffe, eine für Kochtöpfe... wir nehmen ein Tuktuk und los gehts... Hilfe!!!! Erst einmal aber fahren wir zur ältesten niederländischen Kirche von Colombo hoch auf dem Hügel von Pettah - 1749 erbaut und heute noch da... mit dem originalen Gestühl und Grabsteinen.

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    Wir sammeln Punkte, dass wir die lesen können. Aus dieser noch scheinbaren Oase der Ruhe geht es aber weiter, hinunter zum Markt... und mitten hinein. Ich sage mal so: Ägypten war nichts dagegen. Autos, Busse, Tuktuks, Menschen, mehr Autos, mehr Tuktuks, noch mehr Menschen, die riesige Wagen mit Waren hinter sich vor sich und neben sich transportieren... aber es funktioniert, es kracht nicht...

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    Weil wir sagen, dass wir gern kochen, schauen wir uns zuerst eine alte Markthalle der Briten an, dort gibt es zunächst viel Plastikzeugs, aber weiter hinten gehen wir dann durch reihenweise getrocknete Fische, dann kommen Kräuter und Gewürze, dann ein Obst- und Gemüsemarkt. Dort versichert Mark uns glaubhaft (und mit zunehmender Begeisterung), dass man aus so ziemlich jedem Gemüse hier ein fantastisches Curry kochen könne (und es diese Zutat so natürlich nur hier gäbe). Es gibt Woodapples, Tapioka, "Drumsticks", jede Menge Chilis, Turmeric (Kurkuma) und eine Art bittere Gurke und ach, so viele Gemüsesorten, von denen wir keine Ahnung haben... Bananen, sowohl die Früchte als auch die Blüten, viele Rübchen und so ein Zeugs ... Mark kauft uns dann sogar eine Guave und eine Mango - mjam! Und sogar Curryblätter gibt es in hunderterlei Art. Es duftet... irgendwie ...

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    Kurz nach 12.30 Uhr bringt uns Mark mit dem Tuktuk wieder ins holländische Hospital, wo wir im Fort Café (Visa sei Dank) bei Mirinda und Cola und Klimaanlage so langsam wieder ins Leben zurückkehren... Was Mark auch noch tut (und was eine gute Sache ist): Er verschafft uns einen Tuktuk-Fahrer, der uns für 10 Dollar, wann immer wir das wollen, zum Galle Face und auch bisschen weiter fährt und dann zurück zum Hafen. So sind wir sicher und alles ist organisiert. Das für keine 70 Dollar ist wirklich OK! Wir bummeln aber noch ein bisschen durch das Hospital. Jetzt Crab Cakes zu essen (die hier im "Ministry of Crab" sehr gut sein sollen), können wir uns nicht vorstellen, aber Getränke, freies WLAN (im Fort Café) und 'ne Toilette sind auch schon toll.

    Danach entdecken wir noch einen tollen Laden im Hospital-Komplex ("Barefoot", sehr zu empfehlen, von einer einheimischen Designerin, die Stoffe entwirft und in Dörfern im Landesinneren selber herstellen lässt), und kaufen Seide für Mama und Baumwolle für mich (der Plan ist, daraus einen Bettüberwurf zu nähen), bevor wir gegen 14 Uhr wieder aufbrechen und in "unser" vorverhandeltes Tuktuk steigen. Zuerst geht es zum Galle Face Green, zur Uferpromenade... hier wird gebaut - Shangrila, Sheraton... in ein paar Jahren ist hier echt was los... Auch heute ist es recht angenehm, es weht eine Brise vom Meer her, aber die Sonne sticht und es wahnsinnig heiß. Dann fahren wir noch um einige der zahlreichen Seen zum Parlament und zum Präsidentenpalast und bis zum Cinnnamon Green und zum buddhistischen Tempel mit dem Rolls Royce vor der Tür, von dem uns Herr Spilker in seinem Vortrag berichtete, bevor wir umdrehen und zurück zum Hafen fahren.

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    Das dauert dann aber... mittlerweile ist der Verkehr nochmals schlimmer geworden. Unser Tuktuk ist wenig und unser Fahrer kennt seine Maße eindeutig, aber manchmal geht gar nichts mehr... und meist steht dann ein uralter Laster neben uns. Feinstaubüberdosis... Gegen 15 Uhr sind wir (endlich!) wieder am Hafen. Dort geht es erst einmal in die TUI Bar - Maracujasaftschorle auffüllen und gegenüber @Maultäschle aus dem Forum angeben, was wir alles gemacht haben und ihren Berichten der TUI-Ausflüge lauschen. Mensch, man kann hier schon echt viel unternehmen!

    Nach etwa einer dreiviertel Stunde setzt unser Kreislauf dann wieder ein und wir gönnen uns einen klitzekleinen Burger auf dem Pooldeck und dann noch einen Kaffee unter Deck. Dann müssen wir aber wirklich erst einmal duschen und uns dieses Chaos von der Haut waschen. Witzig ist, dass oft die Frage kam, ob es in Indien nicht dreckiger ist. Kann ich so nicht bestätigen. Die Luft ist hier kriminell... ich schätze, es ist gut, dass es in Mumbai keine Tuktuks gibt. Ansonsten: Es ist faszinierend, wie die Singhalesen mit ihrer Vergangenheit umgehen. Auch die koloniale Herrschaft ist ein Teil dieser Vergangenheit und wird anerkannt - wie Mark meint, eine der Lektionen des Bürgerkriegs. Hoffentlich können die "Colomber" ihre Pläne umsetzen - es wird spannend sein, hierher zurückzukehren!

    Gegen 17 Uhr gehen wir dann in die TUI Bar zum Lesen und Leute gucken, danach geht's wie üblich ins Atlantik... Da wir uns nicht entscheiden können, ob wir das Sushi-Grade Thunfischsteak nehmen sollen oder doch das T-Bone-Steak, nehmen wir einfach beides (auch wenn die beiden Gänge jeweils gigantische Ausmaße haben). Und zudem plaudern wir wieder nett mit Peter und seiner Frau. Am Ende dann der Ritterschlag: Volkan bringt uns unaufgefordert, aber mit einem breiten Lächeln, auch noch die Mango-Charlotte mit eigenem Mango-Eis... und die ist wirklich lecker ("das wäre schade, wenn Sie das verpassen"). Eine weitere Sünde, die sich lohnt. Dann gehen wir gemeinsam zur Naschbar, wo uns unsere Tischnachbarn relativ unaufgeregt erzählen, dass sie auf der Costa waren - auf der fraglichen Costa. Die haben echt was erlebt! Gegen 21 Uhr gehen wir dann auf die Kabine - es war doch ein langer Tag....

    Tag 9 +++ Di, 17.11.2015 - 4. Seetag

    Halb 8 aufwachen, anziehen, frühstücken, dann um 9 Uhr aufs Sonnendeck, auf die tollen Sonnenliegen, das ist ganz nah an Perfektion. Nicht zu heiß, nicht zu kalt, ein leichter Wind, ein bisschen Unterhaltung durch die indischen Marineflieger, die uns mal beweisen will, dass es (anders als bei der deutschen Marine, wie wir heute im Bordnachrichtenblättchen lernen) Hubschrauber gibt, die übers Meer fliegen können und die deshalb ein kleines Manöver veranstaltet - steuerbord ... und gegen Mittag kommen dann sogar noch fliegende Fische und Delfine (!) dazu. Auch die Liegenaufsicht dreht zum ersten Mal ihre Runden, was uns freut (auch wenn wir ja immer noch etwas gefunden haben...).

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    Um 13.30 Uhr wird es dann aber etwas ungemütlicher, der Wind dreht auf und es wird dunkel. Was machen wir also: Wir suchen Asyl bei Salat und geräuchertem Truthahn im Ankelmannsplatz (und der üblichen Waffel mit Eiscreme). Danach gehen wir wieder in die Naschbar auf einen Kaffee. Traditionen sind was Feines.

    Programmpunkte haben wir heute nicht - nur die Crewshow heute Abend im Theater, die wir uns am Abend auf jeden Fall anschauen wollen. Als es nach unserem Kaffee dann aufklart, haben wir noch wunderbare Stunden auf Deck 14 A, allerdings suchen wir uns bald einen Schattenplatz.

    Dann gehen wir auf die Kabine und wieder zeitig, gegen 18.30 Uhr, ins Atlantik. Das Fasanenbrüstchen war nicht schlecht, aber leider etwas trocken... aber Leiden auf sehr hohem Niveau :). Die Trilogie von Valrhona-Schokolade tröstet etwas...

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    Wir gönnen uns dann noch einen Cocktail und ein halbes Stündchen Klaviermusik in der Blauen Welt Bar, bevor wir uns ins Theater aufmachen. Die Crewshow ist unterhaltsam, es gibt Tanztruppen, Gesang und sogar eine Kurzversion von Aschenputtel (für die Eingeweihten sag ich nur "OKEE").


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    Danach machen wir uns aber auf Richtung Kabine, morgen um 7 Uhr landen wir schließlich an in Colombo...

    Hallo, ihr Lieben,

    zum Thema "Mumbai in Eigenregie" verweise ich auf den Eintrag in meinem Reisebericht (bzw. die drei Einträge), s. hier. Ich kann "Mumbai Magic" sehr empfehlen, wir hatten einen tollen Tag.

    VG, Katrin

    Tag 8 +++ Mo, 16.11.2015 - 3. Seetag

    Skandalöserweise bis 8 Uhr geschlafen, dann ins Atlantik frühstücken, dann auf Deck 14 sonnenbaden, ... wobei es einen Hauch zu windig ist, aber nun... wir ertragen es mit Fassung (und Wäscheklammern - wobei wir da ja schlecht ausgestattet sind, gegenüber den Spanngurten, die es hier z.T. gibt. Mama, da müssen wir dringend "nachrüsten"!).

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    Gegen Mittag lassen wir das Pooldeck-Curry-Büffet dann aber links liegen und gönnen uns nur einen Salat im Ankelmanns (plus ein klitzekleines Eis mit jeweils einem halben Dutzend Maracujas), bevor wir aufs Promenadendeck gehen, auf einen Kaffee und unser aktuelles Buch.

    Um 16.30 Uhr wartet ja wieder Herr Spilker - diesmal mit seinem Colombo-Vortrag. Er will uns dazu überreden, mit dem Zug "einfach mal so" in der zweiten Klasse ("die ist vollkommen OK") nach Kandy ins Hochland zu fahren ("Klimaanlage ist vorhanden, sprich die Fenster sind offen")... nun, wir halten uns glaube ich dann doch eher an unsere "Walking Tour" und bleiben in Colombo und im Fort-Viertel. Dies ist, wie auch er bestätigt, vom Schiff aus gut erreichbar. (Nachtrag: Oder auch nicht, wenn es denn der srilankesische Lotse drauf anlegt, alle zu verwirren... Im Zweifel aufs eigene Bauchgefühl verlassen, das hat uns gerettet).

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    Um 17.30 Uhr gehen wir dann auf einen Cocktail (Mama nimmt einen American Caipirinha, ich einen Strawberry Kiss) in die TUI Bar, bevor wir dann um halb 7 ins Atlantik gehen. Dort haben wir leider einmal Pech mit den uns zugewiesenen Tischnachbarn, denen alles nicht schmeckt und die kaum was sagen und wenn, dann nur, um sich zu beschweren, aber nun, da sind wir uns selbst ja genug. In jedem Fall wird ein glückliches, dickes Ibericoschwein zumindest von uns genügend gewertschätzt (v.a. die Kombination mit Tandoori Gewürz und einem Gemüse von Tomaten, Artischocken und Oliven... mjam, muss man sagen). Am Ende esse ich dann - es gibt gewisse Verpflichtungen meinem Bruder (Konditor) gegenüber - sowohl die Dessertvariation Mein Schiff (Highlight hier das Parfait von Basilikum) als auch das Schlumberger Sorbet mit Blattgold - welche Aufopferung!

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    Danach wieder einen kleinen Kaffee (bzw. ich einen Tee) in der Naschbar - diesmal mit Modenschau - bevor wir zur Filmmusik-Gala wieder ins Theater gehen. Man muss sagen, das macht echt Spaß. Ganz toll ist, dass alle Sänger und Tänzer am Ende immer noch zu den Theatertüren kommen und sich verabschieden.

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    Danach bummeln wir noch ein bissel (Verdauungsspaziergang muss sein) und machen einen Halt in der Außenalsterbar, wo die Bluegrass-Jazz-Truppe spielt, bevor wir uns zur Kabine aufmachen.

    Tag 7 +++ So, 15.11.2015 - Mumbai, Indien (Teil 3)

    Wobei ich auch sagen muss: Wir sind um 8 Uhr vom Schiff, jetzt ist es kurz nach 17 Uhr und ich merke, dass es ein langer, sehr intensiver Tag war. Aber auch ein toller Tag! So viele Eindrücke, und so anders als erwartet... ich kann jedem nur empfehlen, Mumbai so (oder Ähnlich) zu erleben...

    Zurück an Bord decken wir uns mit Maracujasaftschorle ein, baden in Desinfektionsmittel, dann duschen wir und dann geht es ins Atlantik... das ist schon ein Kulturschock.... Wir plaudern mit Tischnachbarn, die nichts organisiert hatten, und die schon Ärger hatten, mit dem Taxi zum Gateway of India zu kommen... nun, wir scheinen alles genau richtig gemacht zu haben. Aber jetzt roh marinierte Jakobsmuschel auf gebratener Ananas, dann gebratene Riesengarnelen auf Lauchpüree mit Zitrusfrüchtesauce und als Nachspeise Schoko-Obstspieße auf dem Polodeck ... das ist schon ein ziemlicher Wechsel. Wenngleich nicht der Schlechteste.

    Löblich nach ziemlich anderen Erfahrungen auf der WMM und ÖMM-Kreuzfahrt vor drei Jahren: Es gibt noch nicht einmal eine Schlacht ums Schoko-Büffet, es ist erheblicher entspannter! Nach zwei Nachschlägen und Schokotropfen auf der Hose (natürlich!) ergattern wir noch zwei Stühle auf Deck 12 und beobachten das Treiben noch eine Weile, aber gegen 23 Uhr bin ich dann bettschwer (die Jugend von heute) und wir trollen uns auf die Kabine.

    Tag 7 +++ So, 15.11.2015 - Mumbai, Indien (Teil 2)

    Weiter geht es zu einem Cricketfeld, wo sich Sudha bemüht, uns die Regeln dieser, wie sie sagt, „Religion“ zu erläutern. Die Menschen hier sind Cricket-begeistert, egal woher sie kommen. Hier spielt wirklich jeder - auf kleinstem Raum sind mind. 25 verschiedene Mannschaften mit Begeisterung dabei - von barfuss spielenden Jungs bis zu schick im weißen Sportdress gekleideten älteren Herren.

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    Immer wieder machen wir Halt - wir schauen uns die Universität an (wunderschöne Architektur), den obersten Gerichtshof, die Fort-Gegend (Finanzzentrum), wo wir u.a. einen Büchermarkt auf der Straße besuchen (Sudha ist sicher, die haben jedes Buch, was wir suchen) und dann fahren wir zum Prince of Wales Museum, dann zum Weltkulturerbe Victoria-Terminus (dem Bahnhof, der heute anders heißt, den Namen kann ich mir aber nicht merken, sorry) und zur Flora-Fountain.

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    Ich gestehe, auf dem Weg durch die Unterführung dorthin denke ich zum ersten Mal: "Danke lieber Gott, dass wir hier nicht allein sind". Es ist der Wahnsinn, aber alles ist irgendwie doch geregelt(er) als man zunächst denkt und die Züge sind heute zu 94% pünktlich. Es gibt sogar jeweils ganz vorn "Lady Coaches" nur für Damen. Erster und zweiter Klasse ist ein Unterschied von 5 zu 50 Rupien z.B. für eine Reise in einen Vorort, Klimaanlage gibt es aber nirgendwo. Sudha regt sich etwas auf, dass es - nach den schlimmen Terrorangriffen - überall elektronische Kontrollen wie am Flughafen gibt, aber keiner wirklich kontrolliert. Die Dinger piepsen aber keinen stört es. Nun ja...

    Dann geht es weiter zu einem Markt (hier kann man sich Träger mieten, die einem während des Einkaufs mit einem Korb auf dem Kopf folgen und das Ganze am Ende dann nach Hause oder ins Auto packen, praktisch) und dann zur "Perlenkette der Königin" (Uferpromenade), am Strand vorbei ("hier spaziert man herum, um zu sehen und gesehen zu werden... keiner badet hier, erstens macht man das nicht und zweitens ist das Wasser toxisch, wer hier im Wasser ist, ist also nicht aus Mumbai", so Sudha).

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    Dann geht es weiter zum Gandhi-Haus (wo es neben einem sehr nett gemachten Museum auch eine Toilette gibt).

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    Dann fahren wir zu einem Becken für rituelle Waschungen. Wenn ich das richtig behalten habe, müsste das das Banganga-Becken in Malabar Hills gewesen sein. Eine Oase der Ruhe - aber auch wichtig für viele Zeremonien. Man benötigt z.B. für das Fest des Ganesha Wasser, um Idole des Gottes dort zu reinigen. Dort sehen wir auch eine kleine Wäscherei, wie sie hier - abgesehen von der riesigen Dohby Ghat - jedes Viertel hat. Das ist faszinierend. 1. kann sich hier jeder derartige Dienstleistungen leisten, sonst würde es nicht funktionieren und 2. geht nichts verloren. Sagt zumindest Sudha und die muss es wissen, weil sie auch in einer solchen Wäscherei waschen lässt. Auch eine in Wahlkampfzeiten sehr beliebte Spende erklärt uns Sudha: Dann werden vor Tempeln Wände aufgestellt, wo Zeitungen aus den verschiedenen Landesteilen Indiens angeschlagen werden - so können Menschen lesen, in ihrer Sprache, was zu Haus passiert, ohne sich eine Zeitung kaufen zu müssen. Auch ein paar Kühe sehen wir hier - die stehen v.a. vor Tempeln, dort kann man ihnen etwas zu fressen geben und somit eine gute Tat tun, bevor man in den Tempel hineingeht. Und die Person, die das Gras sammelt und sich um die Kuh kümmert, hat auch wieder etwas davon.

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    An einem Jain-Tempel erklärt uns Sudha diese zugegebenermaßen seltsame Religion - die Anhänger achten jedes Lebewesen, selbst Mikroorganismen, weshalb sie in der "Messe" Mundschutz tragen. Zudem essen sie nichts, was unterhalb der Erde wächst. Die Jains sind aber sehr reich, v.a. im Diamantenhandel.

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    Nächste Station sind die hängenden Gärten, die so heißen, weil sie auf Wasserreservoirs gebaut sind... dort mache ich mal wieder Fotos mit der Bevölkerung, hihi. Es ist aber ehrlich gesagt laut und chaotisch... meine Güte, da sehne ich mich fast nach der eher stillen Wäscherei.

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    An den Towers of Silence der Parsen vorbei (wo man früher die Toten aufgebahrt hat, damit Geier sie auffressen, was heute nicht mehr klappt, weil die Geier an den Medikamenten, die die Menschen zu sich genommen haben, eingingen), geht es dann zum Mittagessen.

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    Zum Glück laden wir Sudha ein, so bestellt sie uns ein gutes Mal aus Mangolassi, Softdrinks, verschiedenem Gemüse und diesem und jenem,... alles sehr lecker und für uns 5 nur 20 Dollar (wir haben noch kein Geld getauscht, deshalb zahlen wir in Dollar, was sicher etwas teurer ist, aber egal). Weil das Restaurant zu einem Hare Krishna Tempel gehört und Matthias den Wunsch äußert, man hineinzuschauen, machen wir genau das - und sind wieder einmal überrascht. Natürlich ist ein Hare Krishna Tempel eher speziell, aber 1. erklärt uns Sudha auch hier alles und 2. ist jeder nett und offen. Uns wird sogar mehrere Male angeboten, dort zu essen, man bekommt dort stets gratis ein Essen. Und Fotos sollen wir machen und uns alles ansehen... eine sehr nette, offene Atmosphäre. Wie sagt Sudha: Hinduismus ist eine Lebenseinstellung. Man versucht, selbst Gutes zu tun und für andere Gutes zu tun. Scheint zumindest hier irgendwie zu klappen.

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    Wir schauen uns dann noch den großen Dohby Ghat, die größte Wäscherei an... hier hat man am Nachmittag mittlerweile angefangen, zu bügeln - mit kohlebefeuerten Bügeleisen... Man sieht selbst Hotelhandtücher... und alles ist sauber und ordentlich.

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    Dann geht es weiter zum Gewürzmarkt - wir sollen unbedingt schauen, wie Garam Masala hergestellt wird. Das ist so eine spezielle Sache. Eigentlich stellt man Gewürze früher im Jahr her, dann aber fürs Ganze Jahr. Für eine Familie z.B. reichen 1-2 kg Garam Masala für ein Jahr. Damit das alles richtig gemacht wird, wird das aber streng überwacht, bzw. der Prozess der Herstellung beobachtet. Das bedeutet, ein armer Kerl steht vor einem Kessel. Dort hinein kommen verschiedene Gewürze, die werden geröstet, dann getrocknet, dann gemahlen und während dieses ganzen Prozesses sitzen Horden von Omas und Tanten und gucken ihm auf die Finger. So geht es nun auch einem Herrn. Wobei da viel diskutiert wird, denn jede Familie hat scheinbar "ihr" einzig wahres Masala Rezept. Als Sudha zufrieden ist mit den Künsten eines "Rührers" (und wir kaum noch atmen können, so scharf ist die Luft) verhandelt sie und auch wir kaufen Garam Masala und zudem süß-scharfes Chili mit Kokosnuss. Mal sehen, ob wir das überleben.


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    Auf dem Weg durch den Markt sehen wir noch einen Ohrenreiniger, der einem für 20 Rupien die Ohren reinigt (beide Ohren, gründlich!), bevor wir uns wieder auf dem Weg Richtung Hafen machen.

    Vorher aber noch einen Stopp - wir müssen ja noch Geld umtauschen. Auch hier wird erst noch der Fahrer geschickt um zu vergleichen, welche Tauschrate uns angeboten wird, und natürlich unter Bewachung von Sudra und ihrem prüfenden Blick dann getauscht. Mensch, was sind wir dankbar, dass wir sie haben. Sudha erklärt uns dann auch, dass es heute viel weniger Bettler gibt. Noch vor 10 Jahren hätte man an den Ampeln nicht halten können, weil so viele Bettler angekommen wären, heute wäre es viel besser. Es gibt sogar Schulen, die Bettlerkinder tageweise an der Straßenecke lehren... Immer mal wieder, ... nun, es scheint zumindest zum Teil zu klappen. Wir waren aber auch gut beschützt und halt auch nur zu viert unterwegs - da sind wie (blonde Haare hin oder her) nicht so aufgefallen.

    Dann geht es, wie wir baten, in ein Geschäft, das Schals verkauft, allerdings verdammt gute Schals. Nun, für einen verdammt guten Schal reicht unser Geld noch (und gut verhandelt hab ich auch). Sorry Mama, aber halt nicht für zwei davon :) Am Ende fast noch beschämend: Wir zahlen den vereinbarten Preis und geben Sudha dann noch unser restliches Geld und es sind 400 Rupien zu viel (d.h. 5 Euro!), da meint Sudha nur, wir hätten ihr zu viel gegeben. Tsss. Wir legen nochmal Trinkgeld (in Dollar) oben drauf für sie und den Fahrer. Etwa 60 Euro pro Nase für diesen Tag voller Eindrücke - das ist wahrlich kein Preis! Sudha lacht nur und meint, sie hätte sich gefreut, dass uns ihre Stadt gefallen hat und das glaube ich ihr wirklich. Ich bin auch total überrascht, wie toll dieser Tag war, wieviel wir gesehen und erlebt haben...

    Tag 7 +++ So, 15.11.2015 - Mumbai, Indien (Teil 1)

    Das erste Highlight unserer Reise - lang und auch ein wenig mit Respekt erwartet: Mumbai!

    Früh aufstehen, deshalb haben wir - generalstabsmäßig - schon am Abend alles vorbereitet: Desinfektionsspray, Reinigungsmittel, Sagrotantücher, Mückenspray für die Kleidung, für uns, Sonnencreme... Man macht sich ja so seine Gedanken, was einen in Mumbai erwartet... Um 7 Uhr gehen wir zum Frühstücken ins Atlantik, dann bummeln wir noch einmal auf dem Promenadendeck entlang. Da die "Mein Schiff" das erste Mal in Mumbai anlegt, werden wir gebührend empfangen - uns erwartet eine Kapelle mit etwas, was je nach Gemütslage als Krach oder Musik auszulegen ist und eine Delegation von Damen in Saris. In jedem Fall ist es hübsch und bunt und laut.

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    Um 8 Uhr treffen wir dann unsere "Mit-Touris" Matthias und Michael an der Rezeption - wir wollen sichergehen, dass wir pünktlich um 8.30 Uhr mit der "Immigration" fertig sind, dort treffen wir ja Parveen und Sudha von Mumbai Magic für unsere Tour. Es geht dann aber - Dank oder trotz der erheblichen bürokratischen Vorbereitungen - sehr flott. Ein Blick auf die gelbe Einreisekarte. Fertig. Wir sind da. Und viel zu früh. Direkt hinter der Ankunftshalle steht dann auch schon Parveen im schwarzen Sari mit einem Schild (d.h. 30 Min. zu früh - und das in Indien!), und keine 20 Min. später kommt Sudha, unsere Führerin (unser "lady guide", für die ist Mumbai Magic berühmt) für heute. Zur Erläuterung: Ich hatte im Internet recherchiert und auch von einer Freundin sehr gute Empfehlungen für Mumbai Magic erhalten. Daraufhin hatten wir - mit zwei netten Kerls aus dem Forum (huhu, Matthias und Michael, ich hoffe, ihr seid auch gut wieder angekommen) - eine private Tour für heute gebucht. Es gibt eine Dame, die deutsch spricht, der Rest der lady guides ist englischsprachig; es war aber alles sehr gut verständlich und wir hatten keine Probleme.

    Sudha stellt sich uns vor und führt uns zu unserem Auto mit Fahrer (und Klimaanlage). Matthias und Michael setzen sich hinten hin, wir in die Mitte und dann geht es los. Ob wir etwas besonderes sehen wollen oder unternehmen wollen, fragt Sudha, sonst würde sie uns eine Auswahl zusammenstellen. Wir geben an, dass wir gern die Wäscherei sehen würden, und das Leben hier verstehen wollen und vielleicht noch einen Schal oder zwei kaufen wollen würden. Eigentlich wollten wir auch diese ganz besondere Art des Mittagessen-Verteilens anschauen (die Dabbawallas, die Tausende und Abertausende Blechdosen mit Selbstgekochtem von zu Hause an den Arbeitsplatz transportieren und kaum jemals falsch liegen) aber nun, heute ist Sonntag, zudem ist der letzte Tag des Diwali-Fests, insofern haben heute viele Dinge und Märkte zu, andererseits ist ein Feiertag, das heißt, es sind auch viele Inder unterwegs...

    Sudha verspricht jedoch, dass wir auf unsere Kosten kommen und so ist es denn auch. Wir machen immer wieder kleine Stops, können uns dann aber auch immer wieder im klimatisierten Auto erholen, wo wir auch Wasser verfügbar haben, das ist schon sehr angenehm - denn auch wenn es leicht bedeckt ist, es sind rund 35 Grad und die Luftfeuchte ist hoch.

    Ich schreibe hier einfach mal auf, was wir alles gelernt haben - es war soo toll, dass ich einfach davon ausgehe, dass ich das auch toll findet. Sonst protestiert halt... :)

    Wir beginnen unsere Tour am Gateway of India, dem Triumphbogen, der - wie so Vieles in dieser Stadt - eine interessante Mischung ist. Er wurde gebaut, um Dampfschiffe voller Briten zu begrüßen, gleichzeitig ist dies aber auch der Platz, wo 1948 die letzten Briten das Land verließen. In jedem Fall eindrucksvoll, und wie uns Sudha erklärt, auch einer der Plätze, die man als Inder vom Land gesehen haben muss, wenn man nach Mumbai kommt. Meine hellen Haare machen denn auch Furore, ich posiere gern für einige Fotos - es gilt wohl als schick, wenn man jemanden kennt, der ausländisch aussieht.


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    Und hier zeigt sich auch zum ersten Mal das, was Sudha "service-orientation" nennt: Auch der arme Inder vom Land ohne Stromanschluss kann hier ein Foto von sich machen lassen. Dank kleiner, mobiler Drucker lässt man es sich für wenige Rupien dann gleich vor Ort ausdrucken und kann es mitnehmen. Keine schlechte Idee. Wir bummeln dann noch einmal am Wasser entlang - es bilden sich schon riesige Schlangen für die Bootsfahrt nach Elephanta, denn jeder will dort picknicken. Das ist wohl zu Diwali das tollste. Nun, wir sind froh, dass wir uns dagegen entschieden haben, denn das würde heute wohl viel Zeit erfordern.

    Auch das berühmte Taj Mahal Palace Hotel ist hier zu finden - erbaut von einem Inder (Herrn Tata), dem der Eintritt zum damals schicksten, nur für Briten zugänglichen, Hotel am Ort verwehrt wurde (Watson's). Rache ist Blutwurst. Auch hier kommen wieder Licht und Schatten zusammen, denn hier gab es bei den fürchterlichen Anschlägen 2008 auch viele Tote.

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    Sudha erklärt uns dann, dass Mumbai ursprünglich aus sieben Inseln bestand und es heute noch Reste der Fischerdörfer gibt, der Colabas, die die ersten Siedler ausmachten. Sie sind arm, aber hochangesehen. Ein solches Dorf in der Stadt besichtigen wir. Wir werden gebeten, keine Fotos zu machen, aber wir erleben so wirklich, wie die Menschen in diesem kleinen Viertel leben - weil wir in der kleinen Gruppe mit Sudha hier hineinkommen dürfen. Sogar Fischer sehen wir, die heute ihre Netze flicken. Aber wie uns Sudha erklärt, fischen können sie nur ganz weit draußen, denn das Wasser hier ist "toxisch". Sudha erklärt uns dann, wie die Türschwellen dekoriert werden, um den Gott des Reichstums hineinzubitten, was das Lichtfest Diwali ist und wie die Sache mit dem Müllsammeln funktioniert - u.a. schauen wir bei einem Müllzwischenhändler vorbei. Spannende Sache. Überhaupt ist es nicht halb so dreckig wie befürchtet, wenngleich westliches Schmutzempfinden hier schon auf eine harte Probe gestellt wird.

    Auch Streetfood erklärt uns Sudha ("aber nichts essen hier") und was für Spezialitäten es wo gibt.

    Der Verkehr ist Sonntag früh noch nicht so schlimm, aber es ist alles voller Taxen - 50.000 gibt es. Die sind aber teuer, auch weil der Verkehr so unberechenbar ist, deshalb fährt man lieber Zug, erklärt uns Sudha.

    Dann geht es weiter, zum ersten britischen Hotel - genau, dem "Watson's". Es steht noch heute, auch wenn es seit den 60er Jahren nicht mehr als Hotel genutzt wird, sondern ... eher informelle Nutzungen erfährt. Nun, die deutsche Bauaufsicht hätte ihre Freude - Dank Stahlträgern ist das Ganze aber angeblich noch stabil und wird u.a. als Büroraum für kleine Büros genutzt. Mutig würde ich sagen, sinnvoll, weil damals halt gut gebaut, sagt Sudha. :)

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    Tag 6 +++ Sa, 14.11.2015 - 2. Seetag

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    Um 7.30 Uhr sind wir wach und gehen auf Deck 6 ins Atlantik, wo wir zur Abwechslung mal à la carte frühstücken, danach lungern wir noch ein bissel in der Himmel-und-Meer-Lounge herum, bevor wir - zusammen mit dem halben Forum :) - vor der X-Lounge die Brückenführung beginnen (ich glaub, 9.45 Uhr sollten wir da sein?).

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    Wir sind beeindruckt. Etwa 20 Personen dürfen auf die Brücke (der Eingang liegt direkt hinter der Kabinennummer 10001), dort liegen auch die Kabinen des Kapitäns und der Offiziere) und der Kapitän macht die Führung selbst und nimmt sich richtig viel Zeit für uns. Er ist halt ein alter Nautiker, gell, und kein Mann der vielen Worte, also zumindest kein italienischer Show-Kapitän, aber einer, der - so meine Einschätzung - sein Handwerk versteht. Die Führung ist sehr interessant, wenngleich ich schon wieder die Hälfte vergessen habe. Der Kapitän erklärt uns, wie man manövriert und auf welche Arten man die Position bestimmt (er lässt selbst noch mit dem Sextanten üben, weil man das ja auch üben muss), wo es welche Wellen gibt (wir werden eher weniger Wellengang auf dieser Reise erleben) und dass er auch schon 15-m-Wellen erlebt hat. Auch die Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer spricht er an und am Ende dürfen wir sogar noch Fotos mit ihm machen.


    Gegen 11 Uhr sind wir wieder "unten", ziehen uns um und lungern zuerst im Schatten, dann in der Sonne herum, bevor wir gegen halb 2 Uhr im La Vela eine italienische Kleinigkeit essen und dann im Ankelmannsplatz die übliche Schweinerei bestehend auf Waffeln und Eiscreme mampfen (irgendwie isst jeder an Bord Eiscreme und fast jeder Waffeln und zusammen schmeckt es nochmal so gut). Nach einem Kaffee in der Naschbar und ein wenig Klavierspiel machen wir uns dann wieder ein bissel vorzeigbarer - um 16.30 Uhr hält Herr Spilker seinen Vortrag über Mumbai im Theater. Der ist wieder gut und lässt uns gespannt auf morgen warten... Mumbai ist ja nicht mehr weit.

    Dann "same procedure...": Einen Mosquito (Minze, Limette, Rohrzucker, Bitter Lemon) in der TUI Bar, plaudern und lesen und Leute und Sonnenuntergang gucken. Gott, ist das Leben fürchterlich!

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    Dann ins Atlantik (Sirloin Steak mit Café de Paris Butter) und abends dann die "Rock the Boat Show" - unterhaltsam, wenngleich Freddie halt eindeutig nicht der Stimmlage des Sängers entsprach, was der aber auch sehr schnell einsah... :)

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    So sollte ein Tag zu Ende gehen (... wobei wir am Abend, nach einem ersten, kurzen Hinweis des Kapitäns heute früh, und Dank Verbindung mit der deutschen Welle (wenigstens DW kann man hier an Bord empfangen) zum ersten Mal von den schlimmen Anschlägen in Paris erfahren... da wird einem schon anders).

    Tag 5 +++ Fr, 13.11.2015 - 1. Seetag

    Nach einem rundum schönen Tag in Muskat sind wir schon um 7 Uhr aufgewacht (senile Bettflucht?!), aber wir starten langsam in den Tag - mit dem Lachsfrühstück im Atlantik. Kurz und knapp: Mjam.


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    Dann auf die Kabine, "Badezeuch" anziehen, dann zwei Stündchen Sonnendeck - Hängematte - dann werden wir auch schon aufgerufen (nach Decks geordnet bitte in die Blaue Welt Bar, links rein, rechts raus) - es gilt, sich den indischen Behörden vorzustellen. Jawollja. Wir wollen für unsere xx Euro und den Aufwand mit den indischen Visa auch was erleben. Das sehen die indischen Zollbeamten auch so - die sind nämlich schon an Bord (ein Schelm, der ...). Alle Pässe wurden ja beim Einchecken in Dubai einbehalten. Davon wurden nun Kopien gemacht, die werden nun (mit uns?) überprüft, damit wir in Mumbai nur die Kopien von Bord nehmen, die Originale bleiben an Bord. Sicher richtig. Zwar überfordert auch das wieder einige Mitreisende :), aber im Endeffekt ist alles gut organisiert und wir haben auch das rasch hinter uns.

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    Danach legen wir uns ein dreiviertel Stündchen in die Sonne, dann ein Stündchen (unser Geheimtipp) auf die tollen Transats in den Schatten von Deck A 14.... herrlich! Seetage sind was Feines.

    Gegen 17 Uhr machen wir uns dann "schick" und gehen um 18 Uhr, nach einem Prosecco in der TUI Bar, ins Atlantik. Dort verwöhnt uns Volkan wieder ... es gibt u.a. Kleeschwein ("jetzt haben Sie ganz viel Glück") und Seezungenröllchen mit Estragon-Buttersauce. Wir wagen sogar die Tom Kha Kai Suppe, Mamas Leib- und Magenspeise. Man muss ja auch dem armen Suppenkoch, der uns auf den letzten Reisen leider nur selten zu Begeisterungsstürmen brachte - (mal wieder) eine Chance geben.. Um es kurz zu machen: Auf Volkans gespanntes "und?" sagt Mama nur... "fragen Sie nicht"... und auch dem Wein zeigen wir heute wieder die kalte Schulter - zum Leidwesen unseres Weinkellners. Aber der Wein schmeckt uns halt nicht. Und es gibt nur den einen inklusive... Wobei... In der TUI Bar gibt es all die leckeren Weine aus der Pfalz noch... da findet sich ein Weg :) Wir haben auch wieder schöne Musik, der Pianist ist echt klasse, der spielt andauernd irgendwo an Bord (ab 18.30 Uhr immer im Atlantik) und wirklich, wirklich gut! Wie so ein echter "Kaffeehausmusiker". Und man muss sagen: Parfaits, das kann der Dessertkoch... Mjam!

    Um kurz vor 20 Uhr dann geht es in den Konferenzraum, zur Multivisionsshow über Indien mit Herrn Spieker ("... erinnern Sie sich noch an die Diaabende, wo man eine halbe Stunde versuchte, die Projektionswand aufzustellen, dann Bücher suchte, um den Projektor auszurichten und dann das erste Bild seitenverkehrt war?"). Die Idee ist: Wir sollen auch noch etwas anderes als "nur" Mumbai sehen - das ist beeindruckend und macht Lust auf mehr.

    Um 21.30 Uhr dann gehen wir - versehen mit einem leckeren Weinchen - ins Theater, wir wollen Frau Lind (vielmehr "Herlind Wartenburg, Alt") sehen - bzw. hören, denn die ist ja "unser Stargast" auf dieser Reise. Wir sind zunächst weniger begeistert, weil keine "wahren Fans" - das ändert sich aber rasch, denn die Frau ist witzig. Und kein bissel eingebildet. Echt nett. Plaudert da auf der Bühne locker und unterhaltsam und ist auch sonst - mit Töchterlein - überall dabei und stets freundlich. Ein wiederum gelungener Abend.


    Danach ist allerdings die Stimmung in der TUI Bar (die Shipping Wizards spielen auf - und auch die sind gut) fast ein bissel arg - deshalb verziehen wir uns in die Naschbar, wo unser Lieblingspianist wieder spielt. Was für ein Leben!

    Als wir auf die Kabine zurückkommen, entdeckt Mama zum Glück auf dem Tisch eine Einladung, bevor wir unser Zeug dort abladen - man bittet .... zur Brückenführung! Juhu! Wir hatten gleich am ersten Tag charmant nachgefragt... und siehe da... :) Na, ich gehe davon aus, dass wir da einige Foris wiedersehen werden, gell?!