Beiträge von katrinluise

    Hallo, wie in meinem RB (s. hier) beschrieben, hatten wir in Saigon einen tollen Tag mit Ralf Dittko, wir waren zudem im Mekong-Delta unterwegs. Bezahlt haben wir 105 Euro inkl. Mittagessen und Getränken, wir waren zu 12, von 6 Uhr früh bis spätnachmittags unterwegs und restlos begeistert. Ralf hat uns übrigens auch offiziell angemeldet beim Reiseveranstalter von TUI Cruises, d.h. für den "Fall der Fälle" wären wir abgesichert gewesen.

    Bei Interesse bzw. Fragen einfach anmailen bzw. hier nachfragen.

    VG, Katrin

    Und die Moral von der Geschicht'?

    Spaß gemacht hat's - großen Spaß! Sowohl die Vorbereitung und Planung als auch das "Erleben"... wenngleich es noch etwas dauern wird, dass alles "nachzuhalten"... Auch wenn wir immer mal wieder einen oder zwei Seetage hatten, das war schon sehr intensiv. In jedem Fall DANKE Mama, das war ein toller Urlaub und DANKE euch allen, fürs "Dabeisein" - in der einen oder anderen Art.

    Alles, alles Liebe und auf bald (spätestens zu meinem Geburtstag geht's ja weiter!),

    Katrin

    Tag 24 +++ 2. Dezember 2015 - Singapur, Abreise

    Letzter Tag, *heul*. Kurz nach 7 Uhr aufgewacht, dann fertig gemacht, dann gegen 8 Uhr noch unsere Kabinengeister verabschiedet, dann erst einmal zur Rezeption - Trinkgeld für Volkan und seine Crew abgeben und zudem ein bissel Krawall schlagen: Unser am 1. Tag aus Zeitgründen (ihr erinnert euch?) abgesagter Ausflug steht nämlich in voller Höhe auf unserer Rechnung. So nicht, die Herrschaften! Wir sind zuerst nett und machen dann aber klar, dass wir auch unnett sein könnten. Nach zwei Minuten wird der Leiter der Landausflugsabteilung angerufen und was vorher auf gar keinen Fall möglich war, geht auch einmal: Man streicht die Kosten - aus Kulanz. Aus welchen Gründen ist uns egal, aber zahlen tue ich das nicht. Nun, das lehrt uns: Man muss Krawall schlagen, dann reagiert TUI. Hmm. Schade, aber nun...

    Nun, wir gehen dann erst einmal frühstücken, Lachs und Eier und leckeres Brot und ach, tausende Dinge, die wir ab morgen ja nicht mehr bekommen...

    Gegen 9.30 Uhr gehen wir dann von Bord, aber wir merken recht bald: Singapur letzte Woche, das war noch harmlos. Es sind heute 38 Grad angesagt und knapp 90 % Luftfeuchte, das ist nochmal schlimmer. Es ist sehr drückend und nach knapp 5 Minuten steht man bereits im eigenen Schweiß.

    Wir gehen aber tapfer raus, nehmen aber wieder den Shuttle zum Marina Bay Convention Center und sind begeistert: Ab morgen finden hier die ASEAN Paralympics statt - und es ist schon alles voller Athleten. Die finden hier aber nunmal fantastische Bedingungen vor - es ist alles sehr lebendig.

    Dann gehen wir wieder über die Rolltreppe und den Übergang zu den Gardens by the Bay. Die sind echt schön. Allerdings beeindruckt uns die Skybdrige bei den Supertrees nicht mehr so sehr - wir haben vom Marina Bay ja weiß Gott mehr gesehen, und das angebliche Cafe im größten Tree ist leider ein Restaurant und hat noch geschlossen. Hmmm. Auch die zwei Flower Domes reizen uns nicht so sehr - es scheint uns seltsam, als jemand, für den das mediterrane Klima Mitteleuropas jetzt nicht ganz so fremd ist, Eintritt zu zahlen für eben das. Ja, jetzt werden wir pieksig :) Also wandern wir wieder zurück - nachdem wir unser letztes Geld in Postkarten und Briefmarken investieren.

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    Im Marina Bay machen wir noch ein paar Fotos von der olympischen Fackel, bevor wir gegen 12.30 Uhr zurück fahren - es ist schlicht zu heiß.

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    In der TUI Bar füllen wir uns erst einmal mit einer Mischung aus Maracujasaftschorle und Strawberry Kiss auf und schreiben die Postkarten, bevor wir in den Ankelmannsplatz zum Mittagessen gehen. Es gibt wieder Keule, ein kleines Salätchen und ne Waffel mit Eiscreme ... Hach....

    Danach gehen wir unser Handgepäck holen und gehen in den Spa-Bereich. Dort duschen wir noch einmal und ziehen uns um - halbwegs wintertauglich, hoffen wir, auch wenn wir jetzt noch umkommen und tunlichst nur klimatisierte Bereiche des Schiffes betreten. In der Naschbar ein letzter Kaffee, dann gehen wir um 15.30 Uhr von Bord - um 16 Uhr geht unser Transfer zum Flughafen und wir müssen ja durch die Passkontrolle etc.. Pünktlich fahren wir los und pünktlich beginnt auch das Gewitter mit Wolkenbruch... puuuhhh.

    Aber nun, der Preis für die schönste Autobahn geht eindeutig an Singapur - wahnsinnig hübsch bepflanzt, sehr gepflegt und sehr grün. Am Flughafen dann der einzige Lapsus für TUI heute - der Busfahrer setzt uns nicht an der richtigen Tür ab und nirgendwo ist ein Geist in türkis zu sehen - aber wir sind ja doch durchschnittlich intelligent und finden den Check-in allein. :) Sozusagen Anpassung ans richtige Leben... Wiedereingliederungshilfe :)

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    Dann noch die Postkarten zur Post bringen (gell, Mama, ich hab' dann doch noch dran gedacht) und dann war's das - denn der angeblich tollste Flughafen der Welt ist ziemlich langweilig. Es gibt Geschäfte, ja, aber bei Tiffany's shoppe ich eher selten spontan und auch Alkohol oder Ähnliches wollen wir nicht kaufen, wir steigen ja in Abu Dhabi um, da weiß man ja auch nicht, was die so erleben. Zum Glück müssen wir nur etwa 1,5 Stunden warten, dann geht es auch schon los... der Flug ist ganz OK, wir schauen Filme und schlafen ein bissel, aber es ist halt mitten in der Nacht und Umsteigen ist nie so der Hit. Abu Dhabi Airport auch nicht (nun, es gibt kostenloses Wifi und italienischen Kaffee, aber sonst irgendwie kaum was). Zurück nach Düsseldorf sitzen wir dann wenigstens nur zu zweit, aber man muss schon feststellen, dass Etihad 'ne sehr deutliche Klasse unter Emirates liegt. Wir sind in jedem Fall überpünktlich in Düsseldorf, beide Koffer sind da und ... ja, es ist kalt ... :( Mamaaaaa!

    Tag 23 +++ 1. Dezember 2015 - 11. Seetag

    Zum Glück wieder ein Seetag zum Erholen - aber kaum, dass wir uns fertig gemacht haben der Schock: Die haben uns einfach die Koffer vor die Tür gestellt. Habäääääh! Sowas Unnettes. Aber nun... wir lassen uns erst einmal nicht aus der Ruhe bringen und gehen den Tag wie üblich an: Frühstück, Deck 14 A (heiß, heiß, heiß!), dann Mittagessen im Ankelmanns, dann aufs Promenadendeck inklusive Kaffee an der Naschbar. Gegen 15 Uhr dann aber auf die Kabine - die Koffer wollen gepackt werden.

    Am Abend dann Pässe abholen, einen Cocktail trinken, ... dann heute zum letzten Mal bei Volkan und seinen Mannen - hach! Wir bekommen sogar ein Geschenk - Volkan hat alle Menükarten der letzten Wochen aufgehoben und zusammengestellt. Das ist wirklich nett! Zudem erfahren wir, dass Volkan, der auch nur noch eine Woche vor sich hat, im Februar wieder aufs Schiff geht - diesmal auf die MS 4, das heißt wir sehen uns im April wieder.

    Wir plaudern wieder sehr nett (und lang) mit dem Paar aus Hamburg, das wir schon einmal getroffen haben und sind erst um 21 Uhr fertig.

    In der TUI Bar füllen wir dann den Gästefragebogen aus und verabschieden noch einige Mitreisende... Gegen 22.30 Uhr dann aber auf die Kabine, wir müssen noch zu Ende packen und uns organisieren. Dann die großen Koffer noch vor die Tür gestellt (bis 2 Uhr) und schlafen gehen.

    Tag 22 +++ Mo, 30.11.2015 - Saigon (Phu My)

    Ein weiteres Highlight - und schon einmal vorweg die Warnung: Ich habe einige Fotos von Menschen auf Mopeds gemacht, aber ich gelobe, hier nicht mehr wie ein Dutzend einzustellen. Aber ehrlich, das hat mich begeistert! :)

    4.30 Uhr aufstehen, 5 Uhr frühstücken im Ankelmanns (ab 4.30 Uhr wäre es möglich gewesen, chapeau, TUI), um 5.45 Uhr Treffpunkt mit den anderen 10 Teilnehmern unseres Ausflugs mit Ralf Dittko vor der Rezeption - wir wollen sofort nach dem Anlegen raus und vor den TUI-Ausflügen. Leider scheinen die Vietnamesen nicht ganz so erfahren im Aufstellen von Gangways. Da nützt auch das böse Gucken des Kreuzfahrtdirektors nichts, und schon gar nicht der Gastgeber, der uns irgendwann hilfreich rät, doch "noch einen Kaffee trinken zu gehen, das könnte noch dauern" - ja klar... wir stehen hier nur aus Spaß! 6.30 Uhr ist es schließlich, als wir unser Stempelchen in die Landungskarte bekommen. Dann geht es aber flott - wir gehen die Gangway hinunter (wobei Mama gleich einmal das Putzen übernimmt und ihre Hände daraufhin aussehen, als wenn sie jahrelang als Schornsteinfeger tätig gewesen wäre, aber da lohnt wenigstens mein Sagrotan plus Taschentuch - Notfallset mal) und unten erwartet uns schon Herr Thong, Mitarbeiter von Ralf Dittko und leitet uns zu einem kleinen Bus.

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    Da wir nur zu 12 sind, haben wir viel Platz für uns, es ist angenehm klimatisiert, es gibt Wasser, ach, wir Armen. Kurz hinter dem Hafentor stößt dann auch Ralf zu uns - er müsste nämlich sonst 30 Dollar extra zahlen, um den Hafen betreten zu dürfen und es geht, da hat er vollkommen recht, ums Prinzip.

    Wir fahren und sind begeistert - von den Mopeds, den Menschen, dem, was wir am Wegesrand so sehen... Reisfelder, jede Menge Garküchen, ziemlich viel Gewusel, aber sehr nett. Ralf ist sich auch sehr schnell sehr sicher, dass das ein guter Tag wird - wir sehen nämlich ganz früh eine ganz große Beerdigung. Und da hier immer geschaut wird, dass Yin und Yang im Gleichgewicht sind und das Pech des einen das Glück des anderen ist, werden wir heute Glück haben. Später erklärt Ralf, dass das Ganze so weit geht, dass Schwangere, die hier als Inbegriff des Glücks gelten, tunlichst nicht früh auf den Markt oder in einen Laden gehen sollten, da die Ladenbesitzer sich sonst bei ihnen beschweren, aus Angst, dass es schlechtes Karma für den Tag bedeutet.

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    Wir lernen, dass es immer noch wichtig ist, wer wo gekämpft hat im Vietnamkrieg, und man dies z.B. bei Lebensläufen noch immer angeben muss. Den Krieg nennt man hier im Süden nicht den amerikanischen Krieg (wie im Norden), sondern den Bürgerkrieg - und auch Ho-Chi-Minh-Stadt sagt hier niemand, sondern Saigon.

    Was die gefühlten 100 Mio. Mopeds angeht: Es gibt auch eine Helmpflicht, man glaubt es nicht. Die Vietnamesen nennen Helme hier allerdings Reiskocher, weil es so heiß drunter ist. Ein Moped ist grundsätzlich zugelassen für 2 Erwachsene und 2 Kinder unter 12 Jahren. Aha. Ab 16 darf man dann selbst fahren - wenn man einen theoretischen Test ablegt (zu dem man im Normalfall bereits mit dem eigenen Mofa anreist und bei dem man gegen ein kleines Entgelt auch gezeigt bekommt, wo man das Kreuzchen machen muss und bei dem die einzige Schwierigkeit ist, dreimal eine "8" zu fahren). Das erklärt einiges.

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    Dann erklärt Ralf noch, wie das mit dem Müll funktioniert - nicht wirklich gut. Eigentlich soll jeder seinen Müll morgens vor 6 Uhr an den Wegesrand legen. Einiges wird dann von der Müllabfuhr abgeholt, anderes von Müllsammlern. Das machen alles aber schon abends und das ruft die "kleinen Onkel" auf den Plan, Ratten, die man nicht so nennen darf, weil sie sonst ihre Verwandten mitbringen, und das passt wiederum dem ABV, dem Abschnittsbevollmächtigten, den hier jede Nachbarschaft hat, Sozialismus sei Dank, nicht. Also vereinbarte das Nachbarschaftskommittee rein freiwillig versteht sich, die Anschaffung von Mülltonnen. Nun, laut Ralf haben die Müllsammler sehr schnell kapiert, dass die Mülltonnen aus feinstem Plastik waren.

    1. Station: Mekong Delta - Ben Tre und My Tho (zwei gegenüberliegende Provinzen): Wir streifen die Außenbezirke von Saigon und fahren dann weiter, in die Reiskammer Vietnams. Dort lernen wir, dass man seine Toten gern auch mitten im Reisfeld bestattet und dann aber regelmäßig mit Essen, Zigaretten und Räucherstäbchen versorgt...

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    Zuerst fahren wir zu einem Hafen im Mekong-Delta und steigen in ein Boot.

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    Dann fahren wir den Mekong entlang - es ist herrlich, eine leichte Brise weht und wir sehen Hochsee-Fischer (immer etwa 12 auf einem Boot, die mehrere Tage rausfahren und die von Fabriken entlang des Flusses Eis bunkern, um den Fang so lange zu lagern), sowie Bauern, die unter Pontons Fische züchten. Dazu schlürfen wir frische Kokosnuss. Auch eine Fabrik für Schwalbennester sehen wir, eine Delikatesse - es geht um den Speichel der Schwalben, bäh. Ziemlich teuer... Ralf erklärt uns dann noch dass die Wasserhyazinthe das Unkraut des Mekongs ist, weil sie rund 30 cm pro Tag wächst und im Vietnamkrieg ein beliebtes Versteck darstellte.

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    Dann geht es zu vier Inseln im Mekong, wir halten auf einer an und spazieren ein bissel durch ein Bauern-Dorf - sehr toll, viel Obst, was wir später auch probieren und dazu grünen Tee mit Kumquat und Honig trinken (lecker). Mama macht dann die Bekanntschaft einer Würgeschlange ("...fühlte sich ganz toll an, so kalt, wie 'ne Handtasche" ); wir sehen zudem noch Krokodile und eine Fabrik für Bonbons aus Kokosnuss. Wir sehen Sternfrucht, jede Menge Kokospalmen, Drachenfrucht, Jackfruit, Bananen, Chili und Pomelos, jede Menge Papayas und sogar Kakao. Auch Maniok sehen wir, der während des Vietnamkriegs angebaut wurde, weil er als Knolle unter der Erde Agent Orange übersteht. Dann bekommen wir noch eine arg gewöhnungsbedürftige Gesangseinlage geboten, aber nun, ... Danke, ...

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    Dann wechseln wir vom großen Motorboot auf kleine Ruder-/ Stocher-Boote (inklusive doofer Hüte, aber gut gegen die Sonne und für Fotos :) ) und fahren durch noch kleinere Kanäle.... es ist toll.

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    Danach wechseln wir wieder das Gefährt - es geht weiter mit kleinen Pferdekutschen. Wir bekommen echt etwas geboten... und sind zudem mutterseelenallein auf weiter Flur. Wo sind die ganzen Touristen, die hier überall sein sollen? Nun, ist uns egal.

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    Nach einem leckeren Mittagessen (wir wagen Nudeln und Rindfleisch, auch wenn uns Ralf lang erzählt, dass auch sein Hund schon fast im Kochtopf gelandet wäre - es gibt auch den Spruch "wir essen alles was vier Beine hat außer Stühle" - dazu nehme ich Mirinda, die nach einer Mischung aus Lakritz und Spülmittel schmeckt) geht es dann zurück mit dem großen Boot zum Hafen am Mekong und von dort dann weiter mit dem Bus Richtung Saigon - wieder auf der neuen Autobahn, die Deutschland und die Kfw mitgesponsort haben. Kostet trotzdem 60.000 Dong pro Mautstrecke.

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    Was uns auch fasziniert: Alle tragen hier Handschuhe und Mundschutz etc... es geht darum, ja nicht braun zu werden... das schickt sich hier nicht. Der Mann von Welt aus Vietnam nutzt zudem, so Ralf, Nivea Deo mit Bleiche für die Achsel. Autsch.

    2. Station: Saigon - Erster Halt in Saigon ist eine TCM-Apotheke. Ich sag mal: Hier wird traditionelle chinesische Medizin nicht ganz vegetarisch verstanden, so wie bei Mamas Tee, auch wenn sie einzelne ihrer Tee-Pilze erkennt :) Aber es gibt auch jede Menge Tiere bzw. Teile von Tieren eingelegt oder getrocknet (aber nur für die Herren, wenn ihr versteht, was ich meine)... Nun, wenn's denn hilft.

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    Ralf erzählt dann auch, wie es ihn nach Vietnam verschlagen hat - nach seinem Studium (Lehramt, Anglistik und Sport) wollte er mit dem 50-Mark-im-Monat-Konto seiner Oma ein bissel reisen, kam aber nur bis Saigon, bevor ihm der Blinddarm brach. Da ihm dann - nachdem er die OP 1994 im von der DDR gespendeten Krankenhaus überlebte - geraten wurde, mind. 4 Wochen vor Ort zu bleiben, begann er, Englischkurse zu geben... blieb dann etwas länger und als in einem Kurs seine Frau auftauchte, schließlich ganz lange... Er erzählt dann auch vom Oktoberfest (Eintritt 1,5 Mio Dong, aber dafür trinken, soviel man will oder kann oder auch nicht) und von seinem Leben. Er zahlt 6 Mio. Dong Miete, davon 1 Mio offiziell per Lastschrift und den Rest holt er dreimonatlich von der Bank als 100.000 Dong Schein-Stapel ("Möchten Sie eine Tüte?") und übergibt es seiner Vermieterin bar. Nunja.

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    Weiter geht es in die Innenstadt, vorbei am An Thong Markt und gefühlten Tausenden Mopeds, zur Kathedrale Notre Dame und zum berühmte Eiffel-Postamt, wo wir etwas bummeln. Sehr schön - es gibt viele schöne alte Bauten, dazu viele alte Bäume... das ist eine schöne, überraschend grüne Stadt. Wir bummeln ein bissel und schauen uns dann noch den Stadtpark, den Wiedervereinigungspalast und die Oper an, das Hotel Continental, das Hotel Rex (wo immer die US-Pressekonferenzen im Vietnamkrieg stattfanden), das Rathaus mit einer neuen Ho-Chi-Minh-Statue und die Fußgängerzone an.

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    Dann gehen wir durch einen Markt zum Bitexko-Tower, wo wir einen vietnamesischen Kaffee (Eiskaffee mit gesüßter Kondensmilch aus der Tube) trinken und die tolle Aussicht genießen.

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    Am Ende erklärt uns Ralf dann noch die vielen Hängematten, die überall am Wegesrand in den Garküchen hängen - eine Mischung zwischen Truckerraststätte und "Begegnungsmatte" ... ahaaaa und die Sache mit den Geldwarzen, die man(n) nicht entfernen darf, sonst gibt's Unglück. Vorbei an der Eiffel-Brücke (der Herr war hier echt aktiv), brechen wir dann um 16.15 Uhr auf, zurück zum Hafen.

    Wir haben Glück, keine 5 Min. nachdem wir wieder im Bus sitzen, bricht ein Unwetter los. Um 17. 30 Uhr sind wir dann wieder im Hafen... es hat alles geklappt und wir sind begeistert.

    Nach einer Schorle am Deck 12 - man muss den Tag noch einmal Revue passieren lassen und hoffen, dass man von TUI-Ausflüglern angesprochen wird, die sicher nicht die Hälfte von dem gesehen haben, was wir gesehen haben - gehen wir auf die Kabine, säubern uns von mindestens sechs Lagen Autan und Sonnencreme und gehen dann essen.

    Dort positioniert uns die neue Gastgeberin aber falsch - da muss Volkan glatt nur zum Plaudern vorbeikommen, weil wir "fremdsitzen" :) Zumindest gibt es heute wieder Käsebüffet. Dann gehen wir an die Naschbar, auf einen Kaffee und zum Schreiben, dann zum Schokofrüchtebüffet. Da hat Mama allerdings leider mal wieder Recht mit ihrer Befürchtung von gestern - die Früchte wurden schon gestern mit Schoki übergossen und das ist heute schlicht nicht mehr gut. Grad die Erdbeeren schmecken leicht gegoren. Bääääh! Protest! Da hilft nur, das Ganze mit einem weiteren Cocktail hinunterspülen - was für ein Tag! :)

    @katrinluise die Idee mit der Thaimassage ist klasse. Was hat denn der Spaß gekostet , wenn ich fragen darf, und wo/wie hast du vorgebucht?
    LG, Lemar

    Lieber Lemar,

    das "Peace Spa" (den ganzen Name kann ich leider nicht schreiben, weil ein Wort hier zensiert ist, haha) ist im Internet ganz gut bewertet und war u. E. nicht zu teuer. Wir hatten die genannten Anwendungen zu zweit, rund 2.5 Stunden, und konnten vorher den Pool und die Hoteleinrichtungen nutzen und wurden abgeholt und zum Schiff gebracht und haben rund 125 Euro (inkl. Trinkgeld) gezahlt. Es gibt aber viele verschiedene Anwendungen, günstiger und teurer... Ich habe das Spa direkt angeschrieben (Herrn Google fragen), die haben super schnell und sehr nett geantwortet. Das war ein netter, entspannter, Tag...

    Liebe Grüße, Katrin

    Tag 21 +++ So, 29.11.2015, 1. Advent - 10. Seetag

    Wenig überraschend schon um 6 Uhr wach, aber sehr gut geschlafen. Dann ein kleiner Kampf mit der Schublade, die meinen zweiten Schuh schluckt, dann mit der Rezeption, die niemanden beschaffen kann, der ihn wieder beschaffen kann.... deshalb erstmal frühstücken. (Nach dem Frühstück im Übrigen die Erkenntnis, dass man im Zweifel nur seinen Kabinenengel rufen muss, und alles gut wird, also auch verschwundene Schuhe wieder auftauchen.) Im Atlantik weihnachtet es sehr... Hmm...

    Dann wollen wir, wie üblich, auf unser Lieblingsdeck, allerdings ist das geschlossen - es ist schon auf Deck 12 so windig, dass man aufpassen muss, dass man nicht wegweht. Also machen wir das einzig vernünftige: Wir gehen aufs Promenadendeck. Keine Sonne, aber auch kein Wind und herrliche Ruhe.

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    Dort bleiben wir bis mittags, dann kurz zum La Vela auf eine Vorspeise und ins Gosch auf eine Nachspeise (wobei die rote Grütze sehr "suppig" ist) und dann fertig machen - um 15 Uhr steht Herr Spilker mit seiner Vietnam-Multivisionsshow an (Ergebnis eines 5-wöchigen Urlaubs 2012/3), um 16.30 Uhr zeigen wir dann beim Quiz mit Frau Spilker, was effizientes Raten ist - wir gewinnen mit ziemlich desaströsen 9 von 20 Punkten :). Super: Es wurde sofort reagiert, Herrn Spilkers Vorträge und das Quiz seiner Frau sind nun immer zu unterschiedlichen Zeiten!

    Dann wieder in die TUI Bar, etwas lesen, dann ins Atlantik.... Dort allerdings wird es schlimm. Mama verzichtet extra auf den Nachtisch, da es ja heute die Schokofrüchte geben soll, aber leider ist das Wetter da draußen weiterhin schlecht, so dass alles gesperrt werden muss und das Büffet um einen Tag verschoben wird. Tssss. Ob das den sicher bereits vorbereiteten Schokofrüchten gut tut? Dann gibt es im Ankelmanns auch noch nicht einmal ein Eis nach Mamas Gusto... der Abend wird schwierig. Also in die Naschbar... wobei wir gegen 22 Uhr auch schon in die Kabine gehen - morgen geht es ja nach Saigon und wir treffen uns schon seeeeeehr früh!

    Tag 20 +++ Sa, 28.11.2015 - Koh Samui

    Heute tendern wir und sind schon früh um 6 Uhr beim Frühstück. Obwohl es hieß, dass man als Individualreisender ohne TUI-Ausflug u.U. eben diese zwischen 7.30 Uhr und 9.00 Uhr vorlassen müsse, können wir ohne Probleme schon direkt um 7.15 Uhr von Bord. Nun, das machen wir dann mal glatt.

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    Das Tendern dauert aber ne Weile - gegen viertel vor 8 sind wir in Ban Nathon. Hmmm. Hübsch isses nicht in dieser Inselhaupstadt, aber nun, es wirkt ein bisschen wie z.B. Kuta auf Bali - viele Restaurants und kleine Läden mit Textilien und nachgemachten Marken. Wir suchen erst einmal den TESCO, wo wir uns später treffen und kaufen dann einen hübschen Schal und eine Tasche für Mama (ziemlich gut gehandelt, Katrin!), bevor wir auf dem Markt herumschauen und einen Tempel besichtigen. Dann schreiben wir noch zwei Postkarten und trinken etwas, bevor wir überpünktlich mit einem tollem Van (kostenlos bei Arrangements) abgeholt werden und zum Peace Resort kurz vor Bophut gebracht werden.

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    Dort verbringen wir zunächst 2 Stunden am herrlichen Pool (es gäbe auch Strand, aber da hat es Sand und Wellen und eine Warnung vor Jellyfish/ Quallen, also schwimmen wir im Pool). Um 13 Uhr überqueren wir dann - mit Hilfe eines Sicherheitsmannes (sehr wichtig!) - die Rundstraße um die Insel und genießen dann unser Arrangement im Spa des Hotels (90 Min Massage, 30 Min. Fußmassage, 30 Min. Öl-Kopfbehandlung). Herrlich, aber nicht unanstrengend!

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    Danach geht es retour zum Pier nach Nathon - wieder kostenlos. Ich laufe noch schnell zur Post, und dann zurück zum Tendern, keine Minute zu früh. Grad als wir ins Tenderboot einsteigen, ohne jede Wartezeit, öffnet sich der Himmel - das Wasser strömt nur so durchs undichte Dachfenster. Uns geht es aber noch gut - die armem AIDA-Leute (die AIDA bella ist ja heute auch hier) - müssen in einer riesigen Schlange vor dem Tenderbooten warten, alle werden nass. Hier merkt man, für was man zahlt - TUI hat noch zusätzliche große Tenderboote angemietet, AIDA scheinbar nicht. Aber wir leiden auch, denn es regnet fies und tropft rein, dazu noch die miese Luft, aber nun... wir können ja gleich danach duschen... und alles wird gut.

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    Pünktlich um 18 Uhr dann ins Atlantik, wo Volkan nur auffällt, dass wir müde aussehen... tssss... jajaa... Sind wir irgendwie auch. Thaimassagen sind anstrengend! :) Zum Glück sind wir in einer Stunde fertig - inkl. Seelachsröllchen. Da wir aber heute so gar nichts zu Mittag hatten, holen wir uns noch eine Kugel Eis, bevor wir in die Naschbar wechseln auf einen Kaffee. Gegen 20 Uhr dann sind wir aber so müde, dass wir auf die Kabine gehen - man lässt nach, hihi.

    Tag 19 +++ Fr, 27.11.2015 - 9. Seetag

    Heute gibt es wieder Lachsfrühstück, mjam.

    Dann folgt ein wunderbarer Seetag, mit viel Sonne - wir sitzen bis 12.30 Uhr auf Deck A 14, dann gehen wir ins Anckelmann zum Mittagessen, am frühen Nachmittag wechseln wir dann in den Schatten aufs Promenadendeck.... man findet ja doch irgendwie Liegen, auch wenn die Liegenpolizei wohl nicht mehr allzu aktiv ist.

    Um 15.30 Uhr schauen wir uns dann mal das angeblich "transasiatische Kuchenbüffet" an. Nun, ähm, ... sagen wir mal so: Manchmal erweckt TUI einfach Erwartungen, die sie nicht halten können. Was soll denn bitte asiatischer Kuchen sein? ;) Was wir vorfinden: Berliner, Churros, Crema Catalan und Mokkatorte. Hmm... Nun, wenigstens der Crumble ist wieder lecker - und das Eis eh. Dann gehen wir mit einem Kaffee (ja, die Maschine in der Naschbar ist wieder heile) um 16.30 Uhr zum Spilker-Vortrag über Koh Samui ins Theater, danach auf die Kabine, duschen, fertig machen, dann ins Atlantik, wo wir wieder unsere Frankfurter treffen und nett plaudern. Danach schauen wir uns im Konferenzraum "Die Firma" an - dieses Mal gibt es aber nur Nüsschen, kein Popcorn.

    Tag 18 +++ Do, 26.11.2015 - 8. Seetag

    Gut geschlafen, gegen 8 Uhr zum Frühstück, es gibt u.a. fantastische Cantaloup-Melone und sehr leckeren Schinken. Dann versuchen wir das übliche Vorgehen: Wechsel in den Badeanzug und Deck 14 A. Klappt zunächst auch ganz gut, ich mache gegen viertel vor 11 Uhr leider nur den Fehler, den Satz "wenn wir diese schwarze Regenwolke überstehen, dann... " zu beginnen.... und dann bricht wieder alles los (die Außendecks müssen komplett gesperrt werden, das ist ein richtiger Monsun).

    Aber wir sind ja mittlerweile recht flott im Umplanen und gehen dann einfach zum Tuchbinde-Workshop - der ist drinnen und wirklich nicht schlecht.


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    Danach gehen wir ein Stündchen in die Himmel und Meer Lounge - da hat man wenigstens freie Sicht auf das "wechselhafte" Wetter (wie der Herr Kreuzfahrtdirektor es nennt) und gegen 12.30 Uhr gehen wir dann ins La Vela zum Mittagessen (Spaghetti Bolognese braucht der Mensch auch mal wieder - Mama begnügt sich mit mini-Portiönchen Saltimboca und Barsch), wo wir mit einem netten Paar, das auch auch schon seit Dubai dabei ist, das wir aber bisher noch nie gesehen haben, so lang schwatzen, dass wir - Skandal - im Ankelmannsplatz als Dessert nur noch ein Eis bekommen... (nach 14.15 Uhr räumen die doch glatt ab!).

    Nun, wir tragen es mit Fassung und wechseln in die Naschbar, doch dann kommt es ganz dick: Die Kaffeemaschine ist kaputt! Drei Herren bemühen sich, aber wir müssen Tee trinken :) Wenigstens spielt der Pianist... hach, was für ein Leben!

    Wir wechseln dann in die TUI Bar, da gibt es nämlich noch eine funktionierende Kaffeemaschine, hihi, und dazu die nette Bedienung :) Dann noch einmal Hummer in Champgnersoße im Atlantik, mjam, da könnte ich mich reinsetzen. Dann wieder in die TUI Bar, Leute gucken und den Shipping Wizzards zuhören...

    Tag 17 +++ Mi, 25.11.2015 - Singapur

    Heute starten wir ein wenig später - um kurz vor 8 Uhr zum Frühstück, dann aber auch direkt "raus". Um 9 Uhr sind wir schon am Convention Centre, und fahren mit der Rolltreppe von den "Shoppes" zum Übergang zu den Gardens by the Bay. Das ist recht cool - man kann von einem Weg im 6. Stock aus ins Marina Bay Hotel gucken und direkt zu den Gardens by the Bay (Geheimtipp im Übrigen: Hier oben gibt es Sitzplätze, von denen aus man auch die Lasershow sicher sehr gut anschauen könnte).

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    Dann - gegen 10 Uhr - Mamas beste Idee das Tages: Lass uns doch hochfahren, zum Marina Bay Hotel zur Aussichtsplattform, es ist schließlich super Wetter. Nun, ich bin eher skeptisch - 23 Dollar und ob man da oben was sieht? Fassen wir es kurz: Es ist der Wahnsinn! Keine Schlange, gerade mal ein Dutzend Leute oben, man kann sich fast einmal herumbewegen um das Dach und sogar den berühmten Infinity-Pool kann man sehen... und die Weitsicht! Wahnsinn!

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    Wir laufen oben zwar so viel herum, dass ich mir (in meinen 5 Jahre alten Schuhen, war ja klar) eine Blase laufe, aber nun, Dank des Shuttles können wir ja relativ bequem zurück zum Schiff und ich die Schuhe wechseln. Da es dann grad 12 Uhr ist, und es heute Keule im Ankelmannsplatz gibt, essen wir noch eine Kleinigkeit zu Mittag, und füllen unseren Flüssigkeitshaushalt auf, bevor wir dann noch einmal mit dem Shuttle zurück fahren.

    Von Bayfront aus fahren wir dann nach Esplanade, zum Raffles. Wir sind überrascht, man kann hier ohne Probleme rein, deshalb bummeln wir hindurch durch dieses wirklich tolle Hotel - jetzt, in der brüllend-feuchten Mittagshitze, steht uns allerdings wirklich nicht der Sinn nach einem Singapore Sling - der wird hier aber am meisten genommen, ist ja schließlich 100-jähriges :)

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    Nach so viel Stil entscheiden wir uns, nach Little China zu fahren, zum People's Centre, einem Einkaufszentrum voller kleiner Shops. Hier gibt es viele Dinge, von denen wir nicht im Ansatz wissen, wofür oder wogegen sie sind (u.a. ein ganzer Laden nur mit getrockneten Vogelnestern) und jede Menge TCM, ein toller "Hawkers-Food-Court" mit jeder Menge Essen, Imitate, Perlen, wir kaufen ein wenig ein und setzen uns auf eine Cola in dieses Chaos - auch, weil mittlerweile draußen die Welt untergeht... sturzbachartige Regenfälle gehen nieder. Da hatten wir heute früh ja wirklich Glück mit dem Wetter... Mensch, Mensch. Herrlich in der U-Bahn: Der Hinweis, dass man keine Durians (Stinkfrüchte) mitnehmen darf!

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    Als es ein wenig nachlässt, gehen wir noch durch die Pagoda Street, die Hauptverkaufsstraße von Little China, zum Sri Mariamam Tempel. Wir lernen, dass man nicht nur keine Schuhe anhaben darf, sondern sie auch wirklich draußen vor der Schwelle des Tempels (und nicht auf der Schwelle) stehen lassen darf.... also patschen wir auf nassen Füßen durch den Tempel und hoffen, dass unsere Schuhe, wenn wir zurück kommen, ebenso nass noch da stehen (jawollja!).

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    Danach fahren wir dann aber mit der MRT wieder zurück zum Marina Bay Convention Center und von dort mit dem Shuttle zum Cruise Center. Dort checken wir - Dank freiem WLAN - kurz unsere Mails, bevor wir - geringfügig gesäubert - um 19 Uhr im Atlantik Abendessen, an einem netten Tisch mit Neuankömmlingen (es gibt wieder den leckeren Barrakuda mit Kochbanane).

    Bei der erneuten SRÜ treffen wir dann auch Peter und seine Frau wieder - sie sind dann doch nicht, wie eigentlich geplant, nach Sentosa Island gefahren, sondern mit dem Hoponhopoff-Bus - und sie sind im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen. Sie saßen nämlich im oben offenen Bus, als das Gewitter losging und dann ging erst einmal gar nichts mehr ... die Armen! (... also liebe Reisende, in Singapur lohnt der Schirm, bzw. die flexible Ausflugsgestaltung).

    Diese SRÜ läuft ab, ohne dass man an die Boote muss (es regnet immer noch, vielleicht liegt es daran?). Man glaubt es nicht, aber es gibt Mitreisende, die regen sich auch darüber auf. Nun, wer sich bemüht, findet halt etwas zum Aufregen. Ansonsten ist es witzig, jeder sucht und findet "alte Hasen" an Bord und man merkt, dass das Publikum ein bissel wechselt, es gibt einige unentspanntere Genossen an Bord. Nun, das wird sich hoffentlich noch ändern.

    Wir ergreifen dann auch bald die Flucht, gegen 22 Uhr holen wir uns noch einen Cocktail und verziehen uns mit Nüsschen auf die Kabine. Positiv: Heute erhalten wir endlich mal wieder eine Stunde zurück!

    @katrinluise

    Ein sehr schöner Reisebericht, ich war richtig gefesselt, weiter so.

    Eine Frage habe ich noch zu dem KTM Komuter in KL, kannst Du mir vielleicht sagen, wie die Station heißt, wo man mit dem Taxi hin muss und ob man umsteigen muss? Und gibt es am Bahnhof dann auch genügend Taxen?

    Lieben Dank + viele Grüße
    Anja

    Na klar, die Station heißt Pelabuhan Klang (also "Port"/ Hafen Klang"), der Zug fuhr alle 30 Min., ab Batu Caves jeweils 00 und 30. Umsteigen muss man nicht, es gibt mehrere Linien, aber die Linie ab P. Klang geht über KL Sentral und KL (den "Innenstadt-Bahnhöfen" von KL) direkt bis zu den Batu Caves.

    Direkt am Cruise Center gab es einen Taxi-Stand, wo man Taxi-Festpreis-Tickets kaufen konnte. Man kann es Mafia nennen oder froh sein, dass zumindest alle Touristen das Gleiche zahlen :) Auch am Bahnhof waren Taxen vorhanden; ansonsten kann man aber sicher auch eine der netten Damen und Herren im Ticketschalter fragen, die waren sehr hilfsbereit. Ich hatte mir zur Sicherheit das Taxi-Ticket aufgehoben, wegen der Nummer.

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    Wichtig: Schal! Die Hälfte des Schiffs hat einen Husten aus KL mitgebracht - entweder aus dem Bus oder der Bahn!

    Alles Liebe,
    Katrin