Wie ... sind wir allein an Bord?! ![]()
Beiträge von katrinluise
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Juhu, wir (Mama, Schwester, Bruder) sind auch dabei und freuen uns sehr!
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@katrinluise
wenn du sie wirklich nicht mehr möchtest dann würde ich sie nehmen. Magst du mir eine PN schreiben?morgen! Können wir gern so machen. Hab versucht... PN ging aber nicht?!
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Vielen dank für deinen interessanten Reisebericht. Wir fahren in Herbst ja die ähnliche Tour und sind auch am überlegen in Gibraltar die Delfintour zu machen. Jetzt bin ich etwas unsicher.
Zur Delfinsafari zwei Dinge: 1. Es war sehr gut organisiert, wir würden eingewiesen, es wurde viel erklärt u.a. auch, dass es halt ausschließlich im März/ April keine Sicherheit für Delfinsichtungen gäbe. Es war auch ohne Delfine ein schönes Erlebnis. 2. Wir haben einen Gutschein bekommen, könnten also nun drei kostenlose Wiederholertouren machen. Da wir aber sehr wahrscheinlich nicht so bald (wenn denn je) nach Gibraltar zurückkommen... Willst Du die Gutscheine haben? Ich könnte anfragen, ... ?
Alles Liebe, K
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12. und letzter Tag - 13. April - Palma, Mallorca
Heute sind wir mal ganz faul. Wir liegen „jwd", da beschließen wir: Wir bleiben auf dem Schiff… Wir haben die Verlängerung bezahlt, also nutzen wir sie auch. Wir gehen schwimmen, faulenzen auf dem Sonnendeck und schmausen noch einmal im Atlantik... und dann ... geht's auch schon mit dem Taxi zum Flughafen.
Ein Fazit: Wir haben die Fahrt genossen, die Ziele fanden wir - bis auf Gibraltar - gelungen, wir haben aber dieses Mal auch negative Punkte bemerkt. Aufgrund der oft kühlen Außentemperaturen war das Schiff oft voll, wir haben zu dritt kaum einen Platz bekommen. Da war unser Balkon schon wichtig (fast überlebenswichtig). Da es mehr Auswahl an Atlantik-Restaurants gibt, waren wir nicht bei einem festen Team, das empfanden wir als schade, aber das ist wohl auf kürzeren Reisen eh oftmals der Fall. Zudem haben wir dieses Mal zum ersten Mal auch Angestellte mit richtig schlechter Laune erlebt. Patzige Bemerkungen, etwa als wir für meinen Geburtstag einen Tisch im (ausgebuchten) Surf&Turf buchen wollten. Nun, man kann auch nett sagen, dass wir zu spät dran sind. Das empfinde ich als schade, weil es vielleicht auch einen Rückschluss auf den Teamgeist zulässt. Nun, ich hoffe, wir irren uns und dass unsere nächste Fahrt wieder "nur" schön wird.
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11. Tag - 12. April - Barcelona
Wir haben einen einzigen Tag in Barcelona - an sich schon eine Unmöglichkeit. Da man nicht alles sehen kann, habe ich drei Dinge geplant: 1. eine Tour zu Fuß durch’s Barri Gotico, 2. einen Besuch des Hauptmarktes an den Ramblas und 3. einen Besuch der Sagrada Familia.So, damit wäre das schonmal festgelegt... Also auf!
Schon bald, nachdem wir festgemacht hatten, schnappten wir uns - zusammen mit einem anderen Paar - ein Taxi und ließen uns zur Columbusstatue bringen. Schade, dass die TUI-Shuttles immer erst recht spät losfuhren. So hat sich das für uns nie angeboten. Zudem war’s mit dem Taxi auch günstiger.
Am Fuße der Ramblas angekommen, tun wir dann, was alle Touristen tun: Loslaufen… zunächst erst einmal bis zum Mercado La Boqueria. Der ist spitze - es gibt wirklich alles, und noch dazu so schön aufgestellt. Wir essen dann erstmal einen Obstbecher.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Pünktlich um 10 Uhr sind wir dann aber auch vorm Hard Rock Café an der Plaça de Catalunya und treffen Johannes von Dragontours. Wir sind zu zehnt und haben einen Riesenspaß. Die Tour ist ganz große klasse! Johannes ist Deutscher, lebt aber seit Jahren hier und ist - das merkt man - der Stadt rettungslos verfallen. Er kennt auch jede Ecke und jeden Schleichweg.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Aus den drei Stunden, die für die Tour angesetzt waren, wurden weit mehr. Wir haben viel gelernt! Dragontours ist nur zu empfehlen - sie bieten auch noch zahlreiche andere Touren an, etwa mit Schwerpunkt Gaudi. Zudem gibt es als Schmankerln oben drauf noch eine Liste mit Tapas Bars etc. - sehr gut! Gern hätten wir noch weiter geschwatzt, Johannes, aber wir hatten ja (zeitlich festgelegte) Karten für die Sagrada Familia.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Um 14.30 Uhr mussten wir nämlich dort sein. Mit dem Taxi ist das aber kein Problem.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und zur Sagrada Familia … kann man kaum etwas sagen. Sie macht einen sprachlos. Nur ein Zitat vom Brüderchen: „… findest Du nicht auch, dass man sich hier so leicht fühlt“? Ja, in der Tat. Ich habe schon viele Kirchen besichtigt und ich bin vorsichtig mit Superlativen. Oft geht leider ob der vielen Besucher das „Gefühl“ verloren. Hier nicht. Die Sagrada Familia ist für mich die schönste Kirche der Welt und wenn der gute Herr Gaudi das im Sinn hatte, als er sie entwarf, war er vielleicht wirklich ein Heiliger. Auch wenn ich mich wiederhole: Das Licht! Die Farben! Der Wahnsinn! Wir haben uns oft einfach nur hingesetzt und die Fenster und die Decke angeschaut.
Danach lassen wir uns wieder zum Schiff zurückfahren. Was für ein Tag, was für ein Abschluss unserer Reise. Denn morgen, ja, morgen ist schon der letzte Tag: Ziel Mallorca.
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10. Tag - 11. April - Seetag
Heute wird offiziell gefaulenzt - ich habe Geburtstag. Es geht also ins Atlantik oben zum gemütlichen Frühstücken, dann zur nautischen Fragestunde und auf ein Foto mit dem Kapitän (dem neuen - wir hatten ja Kapitänswechsel).
Mittags verspeisen wir dann eine ganze halbe Iberico-Haxe, die halb versteckt neben dem "ganz schön gesund"-Stand auf Zulauf wartete und machen noch einen Rundgang ums gesamte Schiff. Nachmittags erwarten mich auf der Kabine vier Pralinen als Geburtstagsgruß (hihi, wenn TUI wüsste, dass mein Bruderherz Chocolatier ist) und am am frühen Abend gehen wir zum Kochduell in die Arena. Das ist ziemlich witzig.
Abends im Atlantik gibt es dann ein Geburtstagsständchen (peinlich, Mensch! ;)), danach gehen wir noch auf einen Molekularcocktail in die Diamantbar. Zuerst gibt es aber noch ein Glas Champagner, von Volkan, der mitbekommen hat, dass wir leider keinen Tisch mehr im Surf&Turf reservieren konnten. Danke! Das war ein schöner Geburtstag!
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9. Tag - 10. April - Malaga (Alhambra de Granada)
Wer schon den einen oder anderen Reisebericht von mir/uns gelesen hat, weiß, dass wir nur selten geführte Ausflüge mitmachen. Bei der Alhambra haben wir aber schon sehr früh beschlossen, dass wir hier das TUI-Angebot nutzen. Die Tickets der Alhambra sind nämlich nicht nur schwer zu bekommen und getimed, sprich man muss um x.45 Uhr da sein, man muss auch innerhalb der Alhambra aufpassen - u.a. 30 Min. nach Eintritt an Punkt Y sein.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dass das auch TUI vor gewisse Herausforderungen stellt, sollten wir noch erleben, aber erst einmal freuten wir uns auf einen schönen Tag in der Alhambra.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir fuhren früh los (für einige zu früh, gell, Brüderchen?), aber unser Reisebus war nicht ganz voll, weshalb wir zu dritt zwei Bänke hatten und uns auch etwas ausstrecken konnten. Dann machten wir noch eine kleine Pause (inkl Café von leche).
Gegen 9.30 Uhr waren wir „da“.
Wir verließen unsere nette „Busbegleiterin“, die uns schon viel über die Geschichte von „Al Andaluz“ erzählte und wurden einem niederländischen Hühnen zugeteilt. Ich dachte da noch, das wäre eine gute Sache, da man ihn überall leicht sieht… aber dazu später mehr.
Wir bekamen dann unsere Kopfhörer, eine tolle Sache, da man so auch ein bissel weiter von der Gruppe entfernt bummeln kann, aber trotzdem alles mitbekommt, was der Führer sagt und dann auf einmal ging es los - und zwar in Riesenschritten. Wo immer der gute Mann einen Schritt machte, brauchte ich gefühlte drei und Mama, die sich wegen ihrer Knie extra noch einmal vergewissert hatte, dass „wenige Stufen“ (wie der Ausflug beworben war) auch der Realität entsprach, kam ordentlich in die Bredouille. Wären Brüderchen und ich nicht dagewesen, das Tempo hätte sie nicht geschafft. Einigen älteren Herrschaften aus der Gruppe ging es ähnlich. Aber Kultur ist Kultur und die Alhambra, so lernten wir schnell, ist nicht Spanien. Wenn hier auf der Karte steht: 10 Uhr Eingang zum Nasridenpalast, dann hat das 10 Uhr zu sein - und nicht 5 nach. Die Dame am Eingang las unserem Reiseführer dann auch noch einmal ordentlich die Leviten, aber ich schätze sein Charme oder der Anblick unserer immer noch zu Atem kommender Gruppe haben sie dann erweicht: Wir kamen auch um 10 nach 10 noch rein.
Und wow! Es hat sich gelohnt! Diese Höfe, die Kacheln, das Licht… magisch! Wir gingen durch immer neue Seitentüren und kamen in immer neue Innenhöfe… einer schöner wie der andere. Unnötig zu sagen, dass wir hier fast 200 Fotos aufnahmen!
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der Generalife war wunderschön... voller Blumen und mit toller Aussicht!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Am frühen Nachmittag hatten wir noch eine halbe Stunde zur freien Verfügung (Souvenirshop!), ehe wir zum Mittagessen aufbrachen. Das hätte es für mich nicht gebraucht, ich hätte lieber noch Zeit in der Alhambra gehabt, aber nun, es war ganz gut, mit leckerer Paella. Dann ging es auf die Rückfahrt. In Malaga begann es dann auch zu regnen, so dass wir nur aus dem Busfenster einige Eindrücke sammelten, bevor wir - etwa 40 Min. vor der „alle an Bord“ Zeit - wieder auf der MS 4 ankamen.
Am Abend im Atlantik, es gab schließlich Käsebüffet. Jam!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Danach zum ersten Konzert von Till Brönner. Kurz gesagt: Er kann halt einiges. Ob es aber allen gut gefallen hat? Da bin ich unsicher, sie haben z.T. sehr jazzig gespielt. Ich habe zudem schon Combos erlebt, bei denen der Leader nicht ganz so im Mittelpunkt stand. Außerdem kam zumindest bei mir der Hinweis: „Nein, es gibt keine Zugabe mehr, Sie können ja morgen wiederkommen“… nicht ganz so gut an. Trotzdem eine nette Zugabe.
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8. Tag - 9. April - Gibraltar
Frühstück im Atlantik. Wir sind auf den Geschmack gekommen. Brüderchen bestellt sich wieder mal ein Minutensteak und dann geht wieder mal die Diskussion los, was ein Minutensteak ist. Also das, was auf seinem Teller liegt, sicher nicht. Das ist ein ausgewachsenes Abendessensteak. Aber was soll ich sagen: Brüderchen ist’s zufrieden.
Was Gibraltar angeht: Nun… der Plan waren Delfine. Gesehen haben wir Affen und 'nen Sonnenfisch. Aber langsam und von vorn: Freunde, die schonmal dort waren, beschrieben Gibraltar als Helgoland im Mittelmeer. Das weckte bei mir nicht gerade Begeisterungsstürme. Also schaute ich ein bissel und entdeckte, dass es zwischen Gibraltar und Tarifa viele Delfine gibt und am Hafen von Gibraltar auch einen vielversprechenden Anbieter: Dolpin Safari. Die geben eine 100% Garantie, Delfine zu sehen - mit Ausnahme des Monats April. Hmmmmm. Nun, mal sehen...
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir starteten jedoch erst einmal "üblich" in den Tag, sprich mit einem Bummel in die Stadt. Sagen wir mal so: Ist alles eher klein, klar. Dann fuhren wir mit der Seilbahn hoch (und ich muss an dieser Stelle betonen, dass ich einen Tag vor meinem 35. Geburtstag als Studentin deklariert wurde, nun, dann kann die Faltencreme doch noch warten) und schauten uns oben mal um. Hmm. Irgendwie hatte ich mir da mehr vorgestellt. Tolle Aussicht ja, aber leider auch tolle Affen und das ist nicht so mein Ding. Die waren reichlich krawallig, sprangen Leute an, und da suchte ich lieber das Weite. Wir liefen noch ein Stück Richtung Naturreservat, fuhren dann aber bald wieder hinunter.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unten kauften wir noch einen Whiskey für Brüderchen und tranken einen Cidre am Hafen (ganz hübsches Areal im Übrigen), bevor wir um 14 Uhr auf Delfinsafari gingen. Das Wetter war herrlich, und es war auch toll, Gibraltar mal richtig vom Wasser aus zu sehen. Delfine gab's aber leider keine. Wie um die Ehre der Anbieter zu retten, zeigte sich am Ende noch ein "sunfish" - reichlich seltsames Wesen, aber immerhin.
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Dankenswerterweise landete dann noch ein Flugzeug, so dass wir das "Landebahn mit Straße drauf-Phänomen" mal erleben konnten, aber dann waren wir wieder auch glücklich an Bord, es war doch recht warm.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Abends wieder Atlantik Mediterran (wieder mit arg langen Laufzeiten... ), danach Schokofrüchtebüffet. Das war diesmal ordentlich voll - man kann kaum laufen, so voll ist es. Also verziehen wir uns mit unserer Beute auf den Balkon. Man muss sagen, der Balkon ist toll, aber auch wirklich nötig. So voll ist mir "mein Schiff" bislang noch nie vorgekommen. Alle Bars sind bis auf den letzten Platz gefüllt!
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7. Tag - 8 April - Cadiz
Frühstück oben im Atlantik - mit Bedienung… Man gönnt sich ja sonst nichts. Und dann… nichts wie raus, Cádiz entdecken.Vorweg: Cadiz, das gebe ich zu, war vor dieser Reise das „naja“-Ziel. Ich hatte Einiges rausgesucht, v.a. aber Wege, rauszukommen, etwa nach Jerez oder in Bodegas im Landesinneren. Das haben wir dann aber doch nicht getan... Wie sehr man sich täuschen kann. Wir waren hin und weg von Cádiz. Was für eine wunderschöne Stadt - unsere Empfehlung!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Schon zu Beginn sind wir verzückt: Das Wetter ist herrlich, alles ist voller Orangenbäume… und dann die Stadt an sich - viele kleine Gässchen und hinter jeden Tür ein toller Innenhof, voll mit Kacheln. Toll: Es gibt verschiedene „Linien“ auf dem Boden (orange für die Geschichte der Seefahrer, rot für … ähm… nun, etwas anderes). Da weiß man immer (nun, i.d.R.), wo man langlaufen sollte… (nun, man muss sich aber nicht dran halten). Wir machen eine Runde "drinnen" und eine "draußen", entlang der Uferbefestigung.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Befestigungen geben einen wunderschönen Blick aufs Meer und die vielen kleinen Parks sind gern in Anspruch genommene Schattenplätze.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir bummeln auf den Markt und weiter durch die Stadt und machen einen kleinen Stopp zum Postkartenschreiben (bei Limo und Boquerones, mjam).
Danach gehen wir in die Kathedrale von Cadiz - mit Audioguide, der ungelogen jedes einzelne Bild erklärt. Nun, es ist eine schöne Kathedrale, wenngleich etwas renovierungsbedürftig, aber die 32. Abbildung der Jungfrau inkl. Beschreibung des edlen Spenders schenken wir uns dann doch.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Mamita geht dann ins Café am Platz, Brüderlein und ich stiefeln den Turm hoch (zuerst eine Rampe, oben dann Treppen). Und das lohnt sich - was für ein Blick! Abgesehen von der Tatsache, dass man schon aufpassen muss, wann man hier oben ist (die Glocken bimmeln alle Viertelstunde, und man steht genau daneben), ist das Spitze!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Danach zurück aufs Schiff, Maracujaschorle fassen und eine Kleinigkeit im Anckelmannsplatz (Waffel plus Eis geht immer), dann wollen wir noch einmal los - zum Schwimmen. Wir gehen in die Nähe des berühmten Badehauses (ich sage nur James Bond!), es ist aber echt kühl und so stecken wir nur mal kurz die Füße ins Wasser und fahren dann mit dem Bus zurück zum Schiff.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nach so einem grandiosen Tag verhandeln Brüderchen und ich dann beim Abendessen ohne Scham: Ich bekomme eine doppelte Portion der Vorspeise (Jakobsmuschel auf karamellisierter Ananas), er eine dreifache. So muss man es aber machen
Auch die Hauptspeise, Gambas, ist sehr lecker…Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Abends dann im Klanghaus das Travestie-Programm (mit einer 2.07 m großen „Dame“) - ein unterhaltsames Programm, mal etwas anderes. Ein rundum gelungener Tag, ziemlich unerwartet

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@Kaddi0205 Japp, bin ich gerade am Schreiben... wir waren da.

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6. Tag - 7 April - Lissabon, Portugal
Lissabon! Wow! Ein Hauch "verlottert", ein wenig heruntergekommen, aber melancholisch-schön! Wir stehen extra früh auf, um die Einfahrt in den Hafen mitzubekommen... und auch, weil wir früh loswollen - denn wir haben Einiges vor. Bis zuletzt war nicht ganz klar, wo genau wir liegen werden - es wurde dann der Jardim do Tabasco-Anleger - sehr zentral. Deshalb sind wir auch gut angebunden und können uns problemlos orientieren. Zuerst geht es mit dem Bus nach Belem, zum Kloster, zum "Torre" und zum Entdeckerdenkmal.Das Kloster wollte ich mir unbedingt angucken, schließlich ist da gefühlt jeder zweite Vertrag der EU unterzeichnet worden. Leider sind wir aber zu früh, alles noch zu. Da tröstet mich, dass Dr. Hiddesen gestern meinte, innen wäre sowieso nicht allzuviel erhalten geblieben. Von außen ist es beeindruckend genug (es ist riesig)!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir gehen dann durch den Park zum Padrão dos Descobrimentos, direkt am Tejo. Wir finden sogar Philippa von Lancaster, die einzige Frau (und Mutter von Heinrich dem Seefahrer), die auf dem Denkmal verewigt ist.
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Alles gut geregelt, hier.Danach brauchen wir aber erst einmal eine Pause - also Törtchen, die berühmten Pasteis de Belem (die Mönche benötigten früher für die Herstellung der Hostien nur Eiweiß, da musste man ja irgendwas mit dem Eigelb machen... so sind die Törtchen entstanden). Echt lecker. Ein Tipp: Im Arsenal, neben dem Torre und der kleinen Kaffeebar, gibt es annehmbare Toiletten!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dann geht es mit der Tram in die Altstadt ... und von dort aus weiter ... wieder mit der Tram. Ach, ich könnte den ganzen Tag nur Tram fahren. Hoch und runter, durch ganz enge Gassen, rund um die Alfama... Herrlich!
Dann schauen wir uns noch den Elevador an ... seltsames Ding, aber cool... und bummeln durch die Straßen der Baixa.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wobei - der Tag ist noch nicht vorbei. Die Ausfahrt ist noch einmal richtig toll - unser Lektor erläutert von der Brücke aus noch einmal alle Sehenswürdigkeiten am Ufer und wir genießen das mit einem Aperol auf unserem Balkon. Besser geht's kaum.
Abends wieder im Atlantik Klassik... Wir armen, armen Menschen

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5. Tag - 6. April - Seetag
Seetage sind was tolles! Ausschlafen, frühstücken, dann in die Himmel-und-Meer-Lounge. Schade, dass es hier keinen Kaffee mehr gibt. Warum eigentlich nicht? Das wirkt kleinlich, TUI. Was auch auffällt: Es ist voll! Draußen ist es nicht ganz so nett, da steigt man sich innen schon ein wenig auf die Füße...Um 12 Uhr geht's dann ins Theater zum Stammgästetreffen - wobei wir mit 3 bzw. 4 Reisen ja unter den "Jünglingen" sind. Hier gibt es 15-fache Wiederholer! Hans und der Kapitän erzählen ein bissel über die neuen Schiffe und dann gibt es - wow! - auch einen Sekt (warum darf man denn sonst eigentlich nichts mehr trinken hier??) und eine Showeinlage.
Wir verbringen den weiteren Tag mit faulenzen und gehen am Abend ins Atlantik Mediterran. Das ist voll, aber die Regelung ist klasse: Man bekommt ein Kärtchen und wird in die Bar nach oben geleitet. Dort gibt es einen Sekt (oder Getränk nach Wunsch) und Häppchen, und man wird abgeholt. Allerdings... und auch wenn das Leiden auf hohem Niveau ist: Die Dame, die uns abholt, spult ihr "Ihr Tisch im Atlantik Mediterran steht jetzt für Sie bereit, ... " so unecht freundlich herunter... meimeiemei... Das Essen ist ganz gut, mir allerdings nicht in Erinnerung geblieben (was auch viel sagt), der Service hatte seine Längen, wieder mal...
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4. Tag - 5. April - Funchal/ Madeira
So, nun geschieht es - im Hafen - also doch noch: Die AIDA überholt uns und stellt sich voll vor unsere Aussicht. Sowas! Scheinen wohl ältere Rechte oder weniger Tiefgang zu sein
Nun, wir machen uns in jedem Fall früh auf, frühstücken im Anckelmann’s und dann geht es auch schon los - Funchal entdecken. Das scheint uns auch ratsam, denn neben uns und der AIDA liegt auch noch die Eurodam der Holland-America-Linie im Hafen. Da wird einiges los sein - und wir haben ja schließlich "Programm"
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir bummeln also vorbei an der buntbemalten Kaimauer die Promenade entlang, durch die Innenstadt, zum „Mercado dos Lavradores“ (aus dem meine Rechtschreibprüfung immer „Labradore“ machen will). Dort sind wir schier geblendet von den Blumen und der Pracht der Maracujas… Was es hier alles gibt?
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Schade nur, dass extra noch einmal durchgesagt wurde, dass man keine Erde mit an Bord nehmen darf… Da halten wir uns also zurück... die Blumen werden im deutschen Klima wohl eh nicht so prächtig werden wie hier. In der Fischhalle sehen wir dann auch die berühmten Espadas - Degenfische aus der Tiefsee. Häßlich, aber, so sagt Mamita, echt lecker.
Nächste Station ist eine Limo im Ritz, dann ist es auch schon 11.30 Uhr und somit Zeit für unsere - deutsche - Tour durch Blandy’s.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wenn wir schon auf Madeira sind, müssen wir ja schließlich auch Madeira trinken. Die Tour habe ich unkompliziert online gebucht und neben uns dreien sind nur noch drei AIDA Gäste da. So lässt es sich aushalten. Wir lernen auch eine Menge - u.a. dass es Madeira auch in trocken gibt (jam!) und dass man ihn früher in Ziegenhäuten transportiert hat (manchmal bin ich für den Fortschritt sehr dankbar). Und abgerundet wird das Ganze natürlich noch mit jeder Menge Tests---
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Angenehm beschickert geht es dann zurück in die Stadt, zum Teleferico, zur Seilbahn. Wir wollen schließlich auch noch hoch nach Monte. Dort hängen noch dunkle, dicke Wolken (nun, es muss ja einen Grund gehabt haben, dass der gute Kaiser sich dort ne Lungenentzündung zuzog), aber die schrecken uns nicht. Toller Ausblick, u.a. auch auf unser Schiffchen im Hafen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Oben aber wirklich ein ganz anderes Klima: Feucht-tropisch,riesige Farne, viel Moos… aber es klart auf!
In der Kirche von Monte allerdings herrscht noch ein ganz eigenes Klima… da halten wir es keine 5 Min. drin aus. (Für Schimmelpilz-Empfindliche schlicht nicht anzuraten).
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Stattdessen schauen wir uns noch ein wenig die Korbschlittenfahrer an (sieht mir sehr gefährlich aus und ist dazu noch teuer), aber angucken macht, wie gesagt, Spaß.
Wir nehmen allerdings ein Taxi zum Reid’s Hotel. Bald zeigt sich allerdings, dass das nicht weniger gefährlich ist, Steigung ist Steigung (ich fürchte, der Gestank, den wir nach 5 Min. erheblicher Steigung riechen, sind unsere nicht mehr vorhandenen Bremsbeläge), aber wir kommen an.
Im Reid’s haben wir für 15.00 Uhr eine Teatime auf der Terrasse gebucht… und weil das nicht einfach ist, habe ich geschrieben, dass mein Bruder und ich dies meiner Mutter anlässlich eines besonderes Tages schenken wollen - sie war hier schonmal vor … Jahren und das wollen wir feiern… Nun, es klappt, wir bekommen einen fantastischen Tisch und genießen die Teatime… bis plötzlich ein Ober kommt mit einem Stück Torte „zum Geburtstag“. Nun, das ist irgendwie falsch angekommen. Aber zum Glück reagiert Mama schnell und sagt schlicht: „Danke“
In jedem Fall ist anzuraten, selbst zu buchen: Es gibt auch mehrere Gruppen hier (u.a. eine der Eurodam und eine von uns), aber da die Gruppen groß sind, sitzen sie innen, in einem extra Raum. Das ist auch schön, aber diese Aussicht und die Terrasse sind natürlich noch einmal das I-Tüpfelchen!Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zurück zum Hafen nehmen wir wieder ein Taxi - ein wunderbarer Tag geht zu Ende.
Am Abend gehen Mama und ich zu der Comedian Harmonists Show (Playback, aber gut), Brüderchen schaut „Hausrauf-Filme“ auf der Kabine.
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3. Tag - 4. April - Seetag
Was für ein Morgen! Um 7 aufgewacht, auf den Balkon (jippiejajeaaaa!) und den Sonnenaufgang angeschaut - mit einem Kaffee! Und mit Kaffee ist sogar Brüderchen zum Aufstehen bereit (wobei, kleiner Hinweis, heute müssen wir uns noch zwei Tassen teilen, die dritte bekommen wir erst am nächsten Morgen - das ist aber Leiden auf ganz hohem Niveau).Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Da das Ankelmanns sehr voll ist (meine Güte, so viele Menschen sind an Bord?), frühstücken wir im Atlantik. Das Highlight am heutigen Tag - was die Seefahrt angeht - ist die Querung der Islas Solvaghens, zweier Naturschutz-Reservate.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir schauen uns noch den Ausguck an und wandern ein wenig über Deck, aber um 11 Uhr fängt ja auch schon der Gourmet-Rundgang an.
Allerdings zunächst wenig positiv: Wir sind knapp 90 Leute, trotzdem will man die Gruppe nicht teilen. Das führt dazu, dass beim Hanami nur knapp ein Drittel überhaupt etwas mitbekommt. Aber immerhin erfahren wir so viel, dass Brüderchen spontan entscheidet, dass er den Sushi-Workshop heute Abend mitmachen will. Als sich dann aber immer mehr Gäste beschweren, dass die Riesengruppe den Gang verstopft, haben die Gastgeber auch ein Einsehen: Sie teilen die Gruppe.
Unser Teil macht sich zuerst auf in die Kaffee Lounge, dort gibt es einen Eiskaffee und eine Praline, mjam. Dann ins Richards, leider eine Enttäuschung. Nicht nur, dass die Kleinigkeiten nicht besonders schmecken (meiner Meinung nach fehlt der letzte Pfiff, aber nu, kann auch an meinem "einfachen" Geschmack liegen), auch der Service ist pampig: Als Mama Brüderchen eines der kleinen Plättchen reichen will und sich selbst auch eins nimmt, wird sie angepflaumt "Nur eins pro Person". Als ich dann, halb im Spaß entgegne "Na, Sie brauchen keine Angst haben, sie gibt das andere weiter", bekomme ich nur ein "Ich habe keine Angst, es ging um diese Dame da, die sich zu viel nimmt..." Nunja. Manch eine ist scheinbar nicht für den Servicesektor geboren. Aber vielleicht braucht das Richards ja auch keine Gäste.
Danach geht es ins Surf and Turf, dort gibt Iberico, Pommernrind und Wagyu. Dann geht es in die Schaubar, mit White Russian oder drei anderen Cocktails. In der Diamantbar gibt es einen Wein (OK) und einen Molekularcocktail (mjam!) und ganz zum Schluss noch einen Champagner draußen am Heck. Gelungen, wirklich gelungen, dieser Rundgang. Danke dem Forum für den Tipp!
Da der Rundgang auch "inhaltlich" so gelungen war, sparen wir uns das Mittagessen und gehen stattdessen ein bissel auf Deck 14 in die Sonne. Wobei wir dazu schon die blauem Kuscheldecken brauchen, die man überall (und witzigerweise ohne Handtuchkarte) bekommt. Brüderchen pennt auf der Kabine.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Um 14 Uhr gehen wir ins Theater, zum Vortrag von Dr. Rolf Hiddesen (seine Vorstellung: "Ich bin Westfale, nie umgezogen und seit 28 Jahren mit derselben Frau verheiratet, ich weiß, das ist eine Leistung"). Der macht es gut, auch wenn wir noch an "unseren" Herrn Spilker von der Asientour gewöhnt sind.
Danach gehen wir ins Tag&Nacht (Brüderchen probiert einen Burger), danach zur Kaffeestunde in den Ankelsmannsplatz. Mama und ich gehen dann schwimmen, und legen uns noch ein wenig auf Deck 12 in die Sonne (warum ist das alles so leer?), Brüderchen ruht noch ein bisschen in der Kabine und macht sich dann um 17 Uhr auf zum Sushi-Workshop. Der dauert bis weit nach halb 8 und erbringt auch für uns - überraschende - Ergebnisse, nämlich eine ganze Platte Sushi und einen begeisterten Bruder, der nur so sprudelt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Um viertel vor 8 gehen wir ins Atlantik - und hier verlässt uns unser Glück. Denn beim Gastgeber heißt es, dass es sehr voll sei und Ludmilla, zu der wir wieder wollen, nicht da sei. Sie hätte gestern nur ausgeholfen. Nun, wir werden dann an einen Tisch steuerbords geführt... Und es wird klar: Es ist seeeeehr voll. Dem Team merkt man an, dass es voll ist, alle wirken gestresst, und das ist für das Atlantik - zum ersten Mal - eine nicht so tolle Erfahrung.
Ich bestelle, als man uns nach fast 10 Min. endlich fragt, einen Aperol Spritz, Mama wieder einen roten Martini und Brüderchen einen Port. Mama wird ein weißer Martini geliefert und ich bekomme ein Wasserglas voll mit Aperol (pur, nehme ich an), ohne Prickel und mit Resten von Orange oder etwas Ähnlichem im Glas, u.a. schwimmt ein längliches Teil Schale (und nein, das ist keine Deko!) - eine Orange ist zudem nirgendwo zu sehen. Eis ist nur noch zu erahnen, der Aperol hatte wohl schon ein langes Leben. Den lasse ich also zurückgehen. Man nimmt es, nach Diskussion, was ich hier an Bord auch noch nie hatte, zur Kenntnis, und ... bringt mir denselben Aperol zurück, lediglich ein Viertel Orange ist jetzt drin. Das längliche Stück Schale schwimmt immer noch drin und freut sich auf ein Wiedersehen. Veräppeln kann ich mich selbst, Herrschaften, so nicht!
Und es wird nicht besser: Es dauert weitere 10 Min., bis uns dann irgendjemand überhaupt wieder zur Kenntnis nimmt und die Bestellung aufnimmt und noch einmal 15 Min., bis der erste Gang dann kommt. Mama hat Schwerfischtartar mit Krabbenbrot. Was sie bekommt: Schwertfischtartar und ein trockenes Brötchen. Hmmm. Unsere Creme Brulée von der Gänseleber, die in Asien so lecker war, hat einen stumpfen, leicht bitteren Nachgeschmack. Nunja. Zwischengang ist Risotto mit Bran Duro Käse (der fehlt bei Mama leider), lecker, aber auch schon fast kalt und nicht so schlotzig, wie gewohnt.... Ist irgendwas in der Küche los? Dann der GAU: Mein Lieblingshauptgang von der Asientour: Hummer auf selbstgemachten Linguini in Champagnersauce. Ich hatte mich den ganzen Tag draufgefreut... Vergeblich: Es ist kalt, die Sauce hat Champagner noch nie gesehen und besteht nur aus Sahne und Ei. Bäääääh! Mamas Hauptgang ist ebenfalls kalt und Brüderchens auch. Wenngleich sein Gericht - Ente mit Mohnsauce - wenigstens lecker ist. Ich bin echt enttäuscht... das ist ja noch nie passiert hier!
Wenigstens ist der - ich nenne ihn hier mal so, weil ich es nicht besser weiß - Abräumer professionell: Er sieht, dass ich nicht viel gegessen habe, versteht meine freundliche Erklärung aber nicht. Unser Kellner ist nirgendwo zu sehen. Der Abräumer geht aber zu einem Maitre d' und gibt meinen Gesichtsausdruck weiter. Dieser kommt an den Tisch und fragt nach und notiert es sich. Nun. Bringt mir nichts, ist aber professionell.
Brüderchen ist nach zwei Desserts wenigstens etwas versöhnt, ich tröste mich damit, dass ich seine Sushi noch in der Hinterhand, sprich in der Kabine habe.
Wir gehen aber erst einmal in die TUI Bar, auf einen Wein, bzw. Armagnac, und schreiben. Zwischendurch muss natürlich der Sonnenuntergang fotografiert werden, bevor es gegen 22 Uhr auf die Kabine geht - ich habe Hunger.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Sushi, lieber Bruder, sind das Beste an diesem Tag - und die Einfahrt nach Funchal entschädigt für Vieles. Wieder mal intuitiv die richtige Seite gewählt. Auf der Kabine erwartet uns zudem ein nettes Postkartenset und eine Einladung zum Vielfahrertreffen. Der Tag endet also versöhnlich.
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... nun, "einen" mach' ich heute noch:
2. Tag - 3. April, Gran Canaria, Beginn der Kreuzfahrt
Gut geschlafen, dann runter zum Frühstück (inklusiv). Das ist nicht schlecht, z.T. mit regionalen Spezialitäten, aber leider alles kalt. Nun, wir haben bald in Hülle und Fülle Essen, bei der Aussicht fällt Verzicht leicht(er).Zum Hotel ist zu sagen: Auf dem Papier ist es ein Viersternehotel, ein Best Western. In der Realität stellt sich das dann aber etwas anders dar. Positiv: Das Hotel liegt sehr gut - 50 m vom Strand Las Canteras und der Promenade, keine 300 m zum Hafen Muelle Santa Catalina/ Puerto de La Luz, der Check In war nett, es gibt Dreibettzimmer und ein Sonnenterasse mit Swimmingpool und Whirlpool auf dem Dach; WLan und Frühstück sind inklusive. Negativ: Nun, das Hotel hat eindeutig bessere Zeiten erlebt, schätzungsweise die späten 70er Jahre. Der Schreibtisch hat nur noch drei funktionierende Beine, die Zimmertür verliert das Paneel, der Ausblick ist auch von Etage 6 wenig einladend, die Dusche kann man nur nutzen, wenn man eine Überschwemmung im (Marmor-!) Badezimmer in Kauf nimmt und die Vorhänge fallen einem entgegen. Aber nun, Deal ist Deal, und 125 Euro für alle drei ist OK.
Nach dem Frühstück gehen wir schwimmen, wir sind schließlich am Strand von Las Canteras. Das hatten Brüderchen und Schwesterchen gestern so vereinbart. Das Wasser ist ... frisch, arg frisch, so dass man nicht sicher ist, ob man erfriert, oder sich nur abhärtet, ... aber herrlich.
Danach flugs unter die Dusche und nochmal aufs Dach, den Pool und den Ausblick anschauen. Nun, letzterer hält sich in Grenzen - wir sehen den Hintern von "unserem Schiff", aber arg viel mehr auch nicht. Zudem fängt es fies an zu regnen.
Also entscheiden wir ganz schnell - wir müssen aufs Schiff. Und zwar per Taxi und nicht, wie eigentlich angedacht, zu Fuß. Mit dem Auto dauert es zwar fast länger, aber das Wetter .... nun, ja. 5 Euro später sind wir da.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Kaum ausgestiegen, nimmt man uns die Koffer ab, von allen Seiten kommen hilfreiche "türkisfarbene" Geister - hach, wir sind "zu Haus". Beim Check-In werden wir dann auch das erste Mal erkannt: Waren Sie letztes Jahr auf der MS 1? Jawoll!) Nach einem ersten Ausflug in die Außenalsterbar, einem ersten Aperol Spritz und einem Besuch im Anckelmannsplatz (Mama vermutet richtig, die Rinderkeule gibt es am Anreisetag immer), flüchten wir in die Himmel und Meer Lounge.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dort sind noch zwei Liegen frei. Brüderchen fühlt sich so wohl, er pennt gleich mal ein und weiß den Kaffee, den ich extra aus der TUI Bar hole, weil es hier keine Heißgetränke mehr gibt (Skandal!) gar nicht zu schätzen. Gegen 14 Uhr legen wir unser Handgepäck in der Abtanzbar ab und bummeln noch einmal raus - gegenüber dem Hafeneingang liegt das Muelle Shopping-Center, und das hat sogar offen. Dort ersteht Brüderchen noch ein Paar Schuhe und wir folgen den vielen Schiffs-Mitarbeiten zu einem freien WLAN, dann geht's zurück.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Mittlerweile können wir ja schon auf die Kabine - oder auch nicht. Denn wir haben wieder mal ein Problem mit den Türen, aber das regelt sich auch bald und wir können unsere Balkonkabine genießen. Zuerst scheint das ja etwas wenig Staufläche zu sein, aber es entpuppt sich doch als Raumwunder, was TUI hier geschaffen hat, alles durchdacht. Brüderchen erwählt dann auch die Couch, die steht direkt am Fenster....
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Gegen 18 Uhr geht es dann ins Atlantik Klassik. Dort erfahren wir, dass Volkan, unser Lieblingskellner von der Asientour, mittlerweile im Surf and Turf ist, werden aber zu Ludmilla geführt, die uns verwöhnt. Es gibt wieder den Barrakuda (nun, nach drei Wochen Asien kennt man die Karte dann doch), Bernie nimmt Steak und der Weißwein ist sogar ganz lecker.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zurück in der Kabine sind wir begeistert: Es gibt Handtuch-Bilder, yes! Wir ziehen uns aber nur kurz um, damit wir gerüstet sind für die Auslauf-Party. Dort muss man wieder mal erkennen, dass die neue Auslaufhymne leider noch nicht einmal mit viel Alkohol zu ertragen ist, die Aussicht auf Gran Canaria aber viel wieder gutmacht. An dieser Stelle dann auch ein Satz an die liebe TU: Ich möchte die "vielen positiven Stimmen", die ihr im Netz und sonstwo immer an dieser Stelle anführt, gern mal persönlich sprechen. Auf dem Schiff haben wir niemanden gefunden, der den Song gut fand (wobei, hihi, ich fast sicher bin, dass ich für diesen Satz im Forum ordentlich "Dresche" bekomme).
:joke:Danach gibt es die Willkommensshow und die Erkenntnis, dass es leider auch auf dieser Reise Menschen gibt, die sich mit der absoluten Selbstverständlichkeit vor einen stellen, so dass man (als 1.60 m- Zwerg) nichts mehr sieht und das noch nicht einmal zu bemerken scheinen. Aber nun, davon lassen wir uns den Abend nicht vermiesen.
Danach geht es in die Schaubar, dort spielt die Columbus Band gut auf (aber keiner tanzt, die Armen!). Da Brüderchen schwächelt (ich glaube, der ist seekrank, will es aber nicht zugeben), gehen wir dann aber bald auf die Kabine.