Zurück an Bord ging dann alles seinen gewohnten Gang: In die Kabine und auspacken (wobei Brüderchen begeistert war: Eigentlich hatten Mütterchen und ich eine Kabine gebucht, bei der die Couch zur Tür hin steht und nicht am Fenster - wir wollten auch mal Aussicht haben, aber nunja, war dann doch andersrum), sich wundern, wie viel Stauraum es gibt und dann Bummel über's Schiff (noch alles da), Abendessen, Seenotrettungsübung, Auslaufen (Juhu! Wir haben den Grafen wieder und nicht diese olle TUI-Musik!) und dann, nach einem kleinen (klitzekleinen) Cocktail, ins Bett.
Am nächsten Tag dann ausschlafen, gemütlich frühstücken, in die Bibliothek, was zu Lesen holen (PS: Es gibt mittlerweile auch E-Book-Reader, die man sich an der Rezeption ausleihen kann), danach er Gourmet-Rundgang, sehr zu empfehlen, wenngleich mittlerweile so überlaufen, dass drei große Gruppen eingeteilt wurden.
Dann gab es Aufregung: Eine Dame musste krank ausgeflogen werden - und das war wegen des starken Winds gar nicht so einfach, dafür mussten wir den Kurs wechseln und ein Stück Richtung Land fahren. Zum Glück konnte der Kapitän bald mitteilen, dass es der Dame den Umständen entsprechend gut geht. Das ist ein gutes Gefühl, dass man so gut versorgt wird, im Falle des Falles. Was auch gut war: Alles waren immer informiert, der Kapitän sagte alles an, was gemacht wurde.
Der Wind war auch für den Rest ein Problem - und das aufziehende schlechte Wetter. Schade... es sollte uns allerdings begleiten.
Abends dann Willkommens-Show im Theater.