Moin!
Hier noch ein kleiner Reisebericht von mir. Ein paar Sachen waren wirklich gut, ein paar Sachen waren so naja. 
Die gute Nachricht: Schlecht war nichts! Mit einer Norwegentour kann man nichts falsch machen. Und mit der AIDAnova auch nicht - vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist.
Beim Einchecken hatte ich den 16 Uhr Termin, den ich ein bisschen knapp fand, denn um 16.30 Uhr ist ja schon Schluss. Mit Anreise ins Hafengelände exakt das 30-Minuten-Fenster zu erwischen ist recht schwer, finde ich. In Finkenwerder gibts genau NICHTS außer dem Cruiseterminal. So war ich dann auch schon um 15 Uhr da und stand in der Schlange mit 1000 anderen Paxen. Da muss man AIDA aber zu Gute halten: Um 16 Uhr war die ganze Halle leer. Also Tipp für alle Reisenden, die ohne Suite oder Early Check in anreisen: Wer um 16 Uhr ankommt, ist um 16.05 Uhr auf dem Schiff. Ich garantiere dafür. 
Sehr gut gelöst: Man kann die Sicherheitseinweisung auf dem Handy anschauen, während man in der Schlange wartet.
Hier der Reiseplan. Leute ohne Smartphone müssen die ganze Fahrt über die Torte mit rumtragen.
Ja, in Kopenhagen liegt man ganz weit außerhalb. TUI aber auch. Muss man Shuttle nehmen oder Bus+U-Bahn. Beides gut machbar, aber ich bin faul und an Bord geblieben. Gemeinsam mit 4.000 anderen Paxen übrigens, wie der (hervorragende) Captain erzählt hat.
Insgesamt waren 6.230 Paxe (davon 2.000 Kids) an Bord. Das ist halt so, dafür ists dann auch ein bisschen preiswerter, als mit der TUI im Winter nach La Romana zu tingeln. Das führt aber natürlich auch zu überfüllten Gängen, anstehen am Buffet und keinen Sitzmöglichkeiten im Restaurant. Ich vermeide ausdrücklich den Begriff "Gedrängel", da die Leute Rücksicht aufeinander nehmen und die Crew nachfüllt, so schnell sie kann. Aber wenn 100 Leute das Buffet stürmen, ist halt nach 2 Minuten die Pasta weg. So schnell kann man gar nicht nachfüllen. Das ist eher ein Planungsproblem. Man müsste mehr Restaurants öffnen um die Leute zu verteilen. Gerade das Fuego oben ist von 12-18 Uhr eigentlich permanent überfüllt. Und wenn man alle Frühstücksbuffets um 10.30 Uhr schließt bis auf eines, kann man sich vorstellen, was dort dann ab 10.30 Uhr los ist, denn jeder will am Seetag ausschlafen. Da gabs dann nicht mal mehr Geschirr zu holen. Das war keine Meisterleistung von der AIDA-Planung.
Hervorragend dann wieder der Overnight in Oslo. Ich liebe Overnights, denn da besteht keine Gefahr, das Schiff zu verpassen.
Tipp: Mit den öffentlichen Hafenfähren eine kleine Rundfahrt machen. Dazu die Ruter-App vom Oslo-Nahverkehr installieren und ein Ticket für 7 € kaufen. Gilt 90 Minuten.
Hier noch zwei Fotos vom Winter-Wonderland. Die Gondeln kann man für 30 €? 50 €? -ich habs vergessen- mieten und dann gibts ne Brotzeit. Sah nett aus.
Augen auf übrigens bei der Kabinenwahl, besonders auf der AIDAnova.
Hier ein paar Nietenkabinen auf Deck 8. Vielleicht buche ich die mal und mache einen Balkonverkauf, um die Reise zu refinanzieren:
Auch die Kabinen darüber auf Deck 9 sind nicht der Renner, da das ganze Schiff von oben auf den Balkon gucken kann. Generell ist die AIDAnova an einigen Stellen recht verbaut, sodass man gelegentlich in Sackgassen landet oder nicht so schön rausgucken kann, weil die Verglasung der offenen Decks zwei Meter hoch ist und bei kaltem Wetter beschlägt.
Mit meiner Restposten-Kabine hatte ich Glück und bin am Heck in der 8091 gelandet mit Blick nach hinten. Sowas hatte ich auch noch nie. Man hört von unten die Gäste der Lanai-Bar, ohne dass man sie sieht, da die Bar überdacht ist. Das war eigentlich ganz nett. Innen war die Kabine großartig. Auf dem Balkon befindet sich eine Luftansaugung für die Pantry der Lanai-Bar. Wenn man die Balkontür schloss, war es innendrin komplett still. Also dafür auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.
Ja, und nach einer Woche waren wir dann auch schon wieder im nebligen Hamburg.
Als Highlight behalte ich die tollen Shows in Erinnerung, besonders die im TV-Studio. Das war immer sehr kurzweilig. Und natürlich die Fahrt durch den Oslofjord.
In diesem Sinne: Auf AIDAsehen. 