Beiträge von Tanja73

    Episode 10: Lemminge on Tour - oder wie man einen Kapitän verwirrt

    Sonntag, 8.3.2026

    Unser vorletzter Seetag ist angebrochen. Und wir genießen wieder die Sonne, was dazu führt, dass wir am Ende des Tages alle different shades of red aufweisen. Seegang und Wind nehmen zu, ich muss den Patch wechseln, mir ist ein wenig flau im Magen.

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    Abends gehen wir ausnahmsweise in das Fischrestaurant (Fischmarkt) auf Deck 12. Auch keine Wartezeit (wir gehen immer um 18:45 essen – mein Kind würde sagen, alte Menschen halt) und das Essen ist sehr gut. Unser Kellner ist total süß und wir geben ihm abschließend ein Trinkgeld (was wir eigentlich jeden Abend auch im Hauptrestaurant machen) – er ist sehr überrascht und freut sich sichtlich.

    Vielleicht noch eine Anekdote am Rande (damit ihr wisst, was wir als Lemming-Ehefrauen manchmal mitmachen):

    Wir liegen alle am Pooldeck und der Kapitän (Sven Kassel) kommt vorbei. Mein Mann springt auf (Lemming 2 gleich mit), fragt den Kapitän um ein Foto und drückt ihm das Handy in die Hand. Die Lemminge werfen sich in Pose und der Kapitän ist deutlich irritiert (weil normalerweise ein Foto mit ihm gewünscht wird und nicht von ihm). Letztendlich machen sie dann doch alle 3 ein Foto. Da passt dann auch der Spruch des Kapitäns zum Weltfrauentag „Hinter jedem lustigen Mann steht eine Frau, die den Kopf schüttelt.“ Das war mal wieder so ein Moment.

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    Episode 9: Lemminge on Tour - wir schaukeln auf Coxen Hole

    Sonntag, 7.3.2026

    Es geht Schlag auf Schlag, wir sind jetzt in Coxen Hole auf Roatan angekommen. Hier haben wir einen privaten Transfer zu einem Strand, Brady´s Cay, gebucht (59,99 $).

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    Wir gehen pünktlich vom Schiff, und unser Fahrer wartet schon auf uns. Nach einer sehr kurzweiligen und informativen Fahrt über die Insel kommen wir am Bootstransfer an.

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    Unser Fahrer sagt, dass heute der perfekte Tag ist, weil nur unser Schiff im Hafen liegt – das bedeutet weniger trubelig. Und echt, wir sind derzeit zu 6! Am Strand. Und der ist einfach nur herrlich.

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    Türkises Wasser, perfekte Liegen und eine Schaukel für die tollsten Fotos. So stellt man sich Karibik vor. Wir genießen die Zeit, machen Fotos, tauschen diese mehr oder weniger erfolgreich aus und debattieren, ob unsere Männer sich für uns aufgespart haben. Sie bestehen darauf, obwohl wir es natürlich besser wissen (ich sage nur, liederlicher Lebenswandel).

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    Gegen halb 3 lassen wir uns wieder zurück in den Hafen bringen, Magnete kaufen sich ja nicht von alleine. Der Hafen von Roatan ist auch wirklich schön und läd zum Verweilen ein. Wir finden hier wunderschöne Magnet und ebenso tolle Ohrringe (wer kann bei Schildkröten schon nein sagen?) – mission completed!

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    Zurück am Schiff entspannen manche, manche gehen ins Fitte (nenne keine Namen). Aber fürs Auslaufen sind wir wiedervereint – ich muss sagen, mit Auslaufmusik ist das nochmal schöner und eine ganz andere Liga.

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    Abends essen wir wieder im Dining Room, das ist hier immer sehr entspannt und man muss nie warten. Scheinbar isst ein Großteil der Passagiere lieber im Selbstbedienungsrestaurant. Wir machen das nur, wenn ein Ausflug zu lange dauert, weil wir finden, dass die Auswahl nicht optimal ist. Aber grundsätzlich wird hier niemand verhungern.

    Episode 8: Lemminge on Tour - Belize (Nervenzusammenbruch to go)

    Freitag, 6.3.2026

    Wir sind in Belize angekommen und es wartet ein Tag voller Herausforderungen auf mich. Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte einen Nervenzusammenbruch auf einer Brücke (Hängebrücke, wackeliges Teil) gehabt. Aber fangen wir beim Anfang an.

    Wir haben heute wieder einen Ausflug vom Schiff gebucht „Hängebrücke, Zipline und Maya-Höhlen mit Gummireifenfahrt“ um 119,20 Euro pro Person und er sollte 6,5 Stunden dauern. Eva hatte es gebucht und hat mich in einem schwachen Moment erwischt (wahrscheinlich war ich betrunken) – weil Höhenangst und Hängebrücke und Zipline ist eine durchaus schwierige Kombination. Mal sehen (und ich habe viiiiel gesehen!).

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    Wir tendern wieder, aber da wir einen Ausflug machen, brauchen wir uns um nichts kümmern. Am Ort des Geschehens angekommen, bekommen wir alle einen Helm mit Licht – das brauchen wir später in der Höhle. Wir werden in Gruppen zu 8 Personen aufgeteilt, 6 sehr sympathische Menschen und 2, nun ja, andere. Unser Guide erzählt uns viel, er macht das echt gut.

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    Wir kommen bald zu einer sehr kurzen Zipline, diese dient sozusagen dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn man die nicht schafft, ist man eine Lusche (er hat es etwas netter formuliert, aber das Ergebnis ist das gleiche). Ich bin sowas mal sicher nicht und stürze mich todesmutig hinein. Ha, ich bin ein Held (ich meine, die Zipline war praktisch fast am Boden, fast konnte man mitlaufen – aber immerhin)!

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    Aber leider hält mein Hochgefühl nur bis zur sehr langen, sehr hohen, sehr instabilen Hängebrücke an (bitte vergesst nicht, wir sind in Belize, Mittelamerika, die haben sicherlich keine deutschen Standarts, wie Hängebrücken im Dschungel zu bauen sind). Bei der Hälfte möchte ich nachhause. Klein Tanja möchte aus der Hängebrücken-Hölle abgeholt werden. Denke kurz darüber nach, mich hinzusetzen und einen Nervenzusammenbruch zu bekommen – bin mir aber auch durchaus klar, dass mich das nicht von der Sch… Brücke bringt. Eva merkt meine missliche Lage (möglicherweise habe ich geschluchzt) und atmet mich zum Brückenende (Einatmen und ausatmen, nicht nach unten schauen, Ziel fokussieren, einatmen, ….). Das Ergebnis ist, dass die ganze Brücke geatmet hat und ich irgendwann schweißgebadet wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Herrschaftszeiten, was für ein kranker Sch…

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    Da sind die nachfolgenden Ziplines Kinderkram – also fast, also eher nicht, aber machbar. Bis wir zur letzten Zipline gekommen sind. Die endet nämlich in der Höhle – das bedeutet, du siehst die Hand vor Augen nicht (Licht hin oder her) – das bedeutet wiederum, du siehst das Ende nicht – das bedeutet, du hoffst, dass da wer steht, der dich freundlicherweise abbremst, bevor du an die Wand knallst.

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    Da ich noch in der Lage bin, hier darüber zu berichten, sind wir abgebremst worden. Im Nachhinein auf sicheren Boden stehend ist das alles sehr geil und ich bin stolz auf mich (vergessen wir mal diesen winzigkleinen Nervenzusammenbruch – kaum der Rede wert).

    Weiter geht es jetzt am Wasser mit Gummireifen. Diese bindet unser Guide zusammen und lenkt uns durch das Höhlensystem. Nett, wie Eva so ist, denkt sie sich, Tanja schaut wieder entspannt aus, das beenden wir und fragt nach, ob es hier Wasserschlangen gibt – ja, gibt es, sofort ist Tanja weniger entspannt (denkt euch bloß, jetzt überlebe ich diese ganze Hängebrücken- und Ziplinethematik, um dann im Wasser treibend durch eine Wasserschlange zu sterben – das wäre echt voll schade). Schlangen haben wir dann aber freundlicherweise keine gesehen, dafür aber eine ziemlich große Spinne (die Eva hasst) – Karma is a bitch, liebe Eva!

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    Mitten in der Höhle müssen wir dann alle unser Stirnlampen auschalten, wow, das nenne ich finster. Irgendwie auch gruselig, weil wir so nie mehr aus der Höhle herausfinden würden. Solche Dunkelheiten kennt man gar nicht mehr. Gsd funktionieren dann unsere Lampen, aber es ist schon ein eigenartiges Gefühl.

    Dann sind wir auch schon am Ende unserer Fahrt angekommen, Mutige (Bernd und ich) werfen sich noch ins Wasser und genießen die Abkühlung. Es war jedenfalls ein Ausflug, der empfehlenswert ist – auch weil man die ganze Tour in Kleingruppen macht. Würde ich es nochmal machen? Ja! Warum? Weil ich das Schlechte gerne verdränge und der Rest super war.

    Zurück im Hafen noch schnell Magnete besorgt (ist gar nicht so einfach, da fast alle Geschäfte schon zu haben) und dann tendern wir auch schon zurück. Wieder geht ein wunderschöner Tag mit wundervollen Menschen zu Ende, Urlaub pur!

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    Episode 7: Lemminge on Tour - Mexiko (oder wer ist der schnellste Lemming von Mexiko?)

    Donnerstag, 5.3.2026

    Viva la Mexiko!

    Heute erreichen wir Mexiko, hier haben wir unseren längsten Ausflug gebucht. Wir besuchen Tulum und dann weiter Xel-Ha. Das bedeutet, wir müssen um 5:45 aufstehen, um um 6:30 rechtzeitig am Treffpunkt zu sein. Wir sind uns unschlüssig, wer das entschieden hat, weil das ist schon sch… früh. Ob der Uhrzeit sind wir leider deutlich weniger schön, weniger geistreich und weniger lebendig. Aber es hilft ja nichts, also raus aus den Federn, alles, was die Schönheitsindustrie zu bieten hat, ins Gesicht klatschen und das Beste hoffen.

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    Auf jeden Fall gehen wir pünktlich vom Schiff, um das nächste Schiff zu entern – die Fähre, die uns zum Festland bringen soll. Und das tut sie auch, mit viel Schaukelei und Gehüpfe. Trotz Kaugummi und frischen Patch wird das zu einer Herausforderung, Mageninhalt gegen Tanjas Willen. Ich gewinne, es ist allerdings knapp und tut ihr Übriges, um meine Schönheit deutlich ins Negative zu drehen. Gsd kommen wir irgendwann an, hier werden wir auf Busse verteilt und es geht los Richtung Tulum. Dort angekommen, werden wir erstmal über die Regeln aufgeklärt – kein Plastik, Filmen nur mit Gebühr, keine Drohnen, Fotografieren erlaubt (ohne Gebühr). Dann können wir die Maya Stadt besichtigen, zuerst in der Gruppe, dann allein. Es ist sehr schön, sehr alt, sehr heiß.

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    Irgendwann haben wir alles gesehen, beschlossen, dass wir unsere Männer heute doch nicht zum Vergnügen opfern und machen uns vollzählig auf die obligate Suche nach Magneten. Gefunden und zurück zum Bus – alle wieder am selben Platz, wir wollen ja eine Revolution verhindern.

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    Weiter geht es nach Xel-Ha, einem wunderschönen Wasservergnügungspark. Nach einer sehr langen Einweisung (entweder denkt unser Guide, wir sind alle blöd oder dement oder brauchen deutsche Gruppen das immer? Ich bin kurz davor, jetzt eine Revolution zu starten, weil das hält ja niemand aus. Zuerst müssen wir als Gruppe reingehen, dann zeigt er uns beide Restaurants, dann die Umkleide – alles gut ausgeschildert, alles hätten wir allein gefunden. Und zu meiner Verteidigung – es war sooooo heiß. Und kein Lemming weit und breit, der fächern würde bzw. keiner, der bereit würde zu fächern. Deswegen ist ein umfassender Kollektivvertrag so wichtig) sind wir endlich losgelassen. Und das Wasser ist echt ein Traum. Wir machen zuerst die Flussfahrt mit Reifen – schon sehr herrlich. Dann schnorcheln wir und die 3 Mutigen (also ohne mich) machen auch die Wasserrutsche. Alles in allem eine Traumzeit!

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    Langsam, aber sicher geht es zurück und damit endet ein anstrengender, informativer und lustiger Tag in Mexiko. Von den Ausschreitungen haben wir nichts mitbekommen, auch eine vermehrte Polizeipräsenz ist uns nicht aufgefallen.

    Irgendwann sind wir wieder gesund und wenig munter am Schiff. Heute reicht die Energie nur mehr für ein Abendessen im Anckelmannsplatz, dann ist Schicht im Schacht.


    So, das war es für heute - morgen geht es weiter mit den Episoden und den Lemmingen on Tour! Ich freue mich, wenn es euch bis jetzt gefallen hat und ihr unsere Tour weiter verfolgt!

    Episode 6: Lemminge on Tour - Seetag (oder auch Kofferträger müssen ruhen)

    Mittwoch, 4.3.2026

    Seetag – immer gut zur Erholung. Wir verbringen diesen Tag mit sonnen, sporteln, essen, liegen, Unterhaltungen führen … und dann wieder von vorne beginnen.

    Allerdings ist es ein ewiger Kampf Sonne gegen Sonnencreme. Wir schmieren, die Sonne brennt, wir schmieren, die Sonne brennt – es ist tatsächlich schwierig unter diesen Bedingungen, nicht verbrannt zu werden. Wir haben versucht, unsere Männer dahingehend zu motivieren, mit einem großen Palmwedel neben uns zu stehen und uns den gewünschten Abkühlungseffekt zu generieren – also zu wedeln (Kleopatra lässt grüßen). Allerdings entspricht das scheinbar nicht dem Aufgabenkatalog im Kollektivvertrag, sodass sie hier nicht zu motivieren sind (Erinnerung an uns: das muss in den geplanten neuen Vertrag, immer gut sowas).

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    Irgendwann geben wir auf, die Klimaanlage ist dann unser Freund. Der Spiegel eher nicht, er lässt deutlich erkennen, wo die Sonne gewonnen hat. Nachdem wir uns gut runtergekühlt haben, machen Eva und ich dann im Pool noch unser obligates 1-10 Ranking, wer ist schön (ganz schön; Biniki schön, …) und wer eher nicht. Und wir stellen beide fest, dass diese Schiff eher im unteren Drittel (eher nicht schön – um Gottes willen, was hat sich der oder die dabei nur gedacht) sich bewegt. Auch gut, ist es diesmal halt leicht, dass wir die schönsten sind.

    Sonst passiert nicht mehr viel, wir genießen den Abend im Dining Room und spielen zum Abschluss noch Karten.

    Episode 5: Lemminge on Tour - Grand Cayman (oder Frau sollte doch nicht beim ersten Date schmusen)

    Dienstag, 3.3.2026

    Heute hat Anna Geburtstag, sie ist ja mit uns in derselben Zeitzone unterwegs von NY Richtung Karibik. Dank Internetpaket können wir ihr auch gratulieren, 26 Jahre, ich kann es kaum glauben.

    Unser Ziel ist heute Grand Cayman, hier tendern wir das erste Mal. Und nach den anfänglichen Problemen gestern mit dem Tenderticket haben wir dann ja noch ein früheres bekommen. Somit steht unserem Ausflug nichts mehr im Wege, Stingray City, wir kommen.

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    Wir haben vorab einen 4 stündigen Ausflug über „grandcaymanexcursions.com“ gebucht, „Stingray City, Barrier Reef Snorkeling & Starfish Beach Excursion“ (65 $ pro Person). Treffpunkt ist direkt am Hafen, weiter geht es mit einem Transfer zum Boot und dann zur Stingray City. Hier heißt es dann mutig sein und ins seichte Wasser zu den (auf die Nähe doch sehr großen) Stachelrochen zu gehen. Ralf bleibt an Bord, wir haben somit unseren eigenen, persönlichen Fotografen.

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    Wir dürfen dann die Rochen angreifen (fühlen sich sehr fischig an) und auch füttern. Die Stingrays beißen ja nicht (ungemein erleichternd), sondern saugen den Fisch ein – und meiner ist da scheinbar sehr hungrig. Er verpasst mir einen Mega-Knutschfleck an meiner Hand (man sollte doch nicht gleich beim ersten Date knutschen), das ist doch sehr schmerzhaft. Wahrscheinlich dachte er, ich würde zum Menü dazugehören. Kurz vermeinte ich zu hören, dass er enttäuscht seufzen würde (verstehe ich, ich wäre für jeden Stachelrochen ein Gewinn).

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    Auf jeden Fall kann man noch Fotos machen (machen wir natürlich), und dann ist das erste Highlight vorbei.

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    Ich muss sagen, letztendlich bin ich ein wenig froh, dies relativ unbeschadet überlebt zu haben. Ich bin auch die einzige mit einem (im Ausmaß zunehmenden) Knutschfleck, trage es mit Fassung und fühle mich geehrt (wir machen solche Ausflüge mit irgendwelchen Tieren, die dafür eingesperrt werden, nie – aber hier geht es, weil die Rochen jederzeit wegschwimmen können, wenn es für sie zu viel wird). Weiter geht es zum Schnorchel Spot, klares Wasser und bunte Fische inklusive.

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    Anschließend tuckern wir noch zu den Seesternen, eine kleine Insel mit herrlichem Wasser, wo wir die Seesterne auch angreifen dürfen – aber keinesfalls aus dem Wasser heben (per Strafe verboten und wird von allen Passagieren rigoros geahndet). Ist schon schön hier, muss ich sagen – würde ich auch ohne Seesterne gut aushalten.

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    Bevor die Reise dann im Hafen wieder endet, bittet einer von der Crew Ralf noch seine Ansage auf Deutsch zu übersetzen (also genau derjenige, der nicht auf ein amerikanisches Schiff wollte, weil er kein Englisch kann) – er macht es jedenfalls fehlerfrei und launig. Trinkgelder bekommt trotzdem nur die Crew, es ist ein brotloses Geschäft, so als Simultan-Dolmetscher auf Grand Cayman.

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    Im Hafen selbst besorgen wir dann noch Starbucks Tassen und Magnete, es läuft, kann man sagen.

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    Kleiner Scherz am Rande:

    Bernd hat beide Tassen an Bord getragen und Eva`s durch eine Mein Schiff Tasse (aus der Kabine) ersetzt. Befürchte, sie wird es erst zuhause merken (er hat sich doch vorher erbarmt, wir haben alle sehr gelacht – vielleicht Eva weniger, bei Starbucks Tassen kennt sie keinen Spaß).

    Abends müssen wir noch eine kleine Kontaktlinsen-Krise bewältigen. Das Drecksding hat sich gedacht, verstecke ich mich mal in Evas Auge. Nach einer fast sterilen chirurgischen Augapfelextraktion (beinahe) und verschiedenartigsten Flüchen in verschiedenen Sprachen (deutsch und österreichisch) konnte das kleine Scheißerchen geborgen und vernichtet werden. Und Eva sieht sogar noch was – als Erfolg auf voller Linie.

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    Episode 4: Lemminge on Tour - noch immer Jamaika, diesmal Montego Bay

    Montag, 2.3.2026

    Geburtstags-, Aida-Hochzeitstags- und Verlobungsfeiertag! Das muss doch ein guter Tag werden. Aber organisatorisch hakt es heute ein wenig:

    1. Eva hat uns gestern für heute noch einen Ausflug bei getyourguide an einen Strand gebucht – Abholzeit 10:00 Uhr. Das Bestätigungsemail enthielt dann 8:00 Uhr als Abholzeit – somit wurde der Ausflug storniert (da wir nicht so früh von Bord gehen wollten, und uns auch nicht stressen wollten). Nur das akzeptierten sie nicht und überweisen das Geld nicht zurück. Bleibt spannend (News: trotz Einschaltung von paypal wird das Geld nicht zurücküberwiesen, da es in der Beschreibung steht, dass sich die Zeit geringfügig ändern kann – das hatten wir vorher auch gelesen, aber geringfügig war für uns vielleicht 9:00 oder 9:30, aber sicher nicht einfach 2 Stunden. Frau Recht hat das jetzt akzeptiert und es wird uns eine Lehre sein).
    2. Aufgrund des Rundherum-Sorglos-Pakets haben wir nicht daran gedacht, dass wir morgen ja tendern müssen und dazu einen Tender-Slot brauchen. Jetzt haben wir (mit Mühe) 12:15 erhalten – unser Ausflug startet aber um 12:00 Uhr. Wir werden also hoffen müssen, dass wir vorher runter kommen, sonst ist der Ausflug weg. Jetzt wissen wir es, hoffentlich funktioniert das trotzdem (News: nachmittags wurden neue frühere Slots freigeschalten, somit sind wir save. Es hätte uns eigentlich auch klar sein müssen, da wir heute ja in Montego Bay sind und neue Passagiere zusteigen – die ja auch einen Slot brauchen. Ärgerlich war nur, dass ich dafür extra bei der Guest Relation war und die mir das auch sagen hätte können. Hätte uns ein wenig die Spannung herausgenommen).

    Nachdem das mit dem Ausflug ja nichts geworden ist, sind wir einfach mit einem Taxi (7 $ pro Person) zum Doctor`s Cave, einem sehr schönen Strand, nicht weit weg vom Hafen – oder wäre es, wenn der Verkehr nicht ein Wahnsinn wäre. Endlich angekommen, zahlen wir den Eintritt (8 $ pro Person), leihen uns Liegen und Schirme und genießen das karibische, türkisblaue Wasser (wir empfehlen hier, früh genug vom Schiff zu kommen, es wird dann durchaus voll). Nach einem sehr langen und in Klagenfurt auch sehr nebeligen Winter ist das nochmal mehr eine einzige Wohltat.

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    Starbucks Becher von Jamaika bekommen wir auch hier leider nicht, sie sind auch hier nicht verfügbar. Eva und ich sind da echt traurig, es ist nicht so wahrscheinlich, dass wir nochmal nach Jamaika kommen. Aber nützt ja nichts, dann muss es halt wieder auf unsere To-do-Liste (von der wissen die Lemminge natürlich, natürlich nicht in vollen Umfang, wir sind ja fürsorgliche Chefs, wir wollen nicht, dass sie primär dekompensieren. Das muss langsam und in kleinen Schritten kommuniziert werden)!

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    Sonnenverbrannt, klebrig von der Sonnencreme, in Salz und Sand paniert (KFC könnte uns ohne Probleme auf die Speisekarte setzen), bringt uns Willbert sicher durch den chaotischen Straßenverkehr zurück zum Schiff. Magnete kaufen wir im Hafen, damit erhöht sich die Anzahl auf 2, welche in die Kabine ziehen dürfen. Abends feiern wir noch ein wenig mit Pizza und Sekt, Geschenke werden verteilt, ein durchaus netter Abend (das ist wirklich anders als am amerikanischen Schiff, den Geburtstag (obwohl wir mit Geschenken am Tisch sitzen) ignorieren die Waiter wirklich vollkommen. Das ist tatsächlich ein wenig komisch – man muss ja nicht singen, aber gratulieren wäre doch nett).

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    Episode 3: Lemminge on Tour - Ochos Rios

    Sonntag, 1.3.2026

    Wir sind gut auf Jamaica angekommen und Ochos Rios empfängt uns mit Sonnenschein. Apropos Ochos Rios, wurde von Eva (Frau Recht) darauf hingewiesen, dass man „Oschos Rios“ sagt. Also eine, die zu Villach – Willach, zu China – Schina und zu dreiviertel 3 – Viertel vor 3 sagt, bessert mich aus. Wollte ich nur mal erwähnt haben und weiß noch nicht, was ich davon halten soll.

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    In Ochos Rios machen wir einen Ausflug über das Schiff „Transfer zu den Dunn´s River Falls“ um 43,20 Euro pro Person. Die Fahrt vom Hafen dauert ca. 15 Minuten und Andrea (unser Guide) hat machen lustigen Spruch auf Lager. „Left is the new right, right is suicid“ (bezogen auf den Linksverkehr). Nachdem wir sehr viele Zettel ausgefüllt und unterschrieben haben (wir waren uns alle nicht so ganz sicher, was wir unterschrieben haben – sind ganz unsicher aus dem Bus gestiegen, voller Angst, jetzt mindestens einer Niere verlustig zu werden. Oder 1 Hoden bei den Männern? Habt ihr mal geschaut, was man am Schwarzmarkt für so ein Ding bekommt? Und unsere Männer haben 2 davon, könnten eigentlich wirklich heroisch eines davon opfern und uns damit Reisen ohne Ende bescheren!!! Hmmm, der Gedanke sollte vielleicht weiterverfolgt werden bzw. Eva und ich sollten vielleicht den Lemming-Kollektivvertrag nochmal überarbeiten), kann es losgehen.

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    Es geht mit einem Führer ganz runter bis zum Strand, hier beginnt dann unsere Kletterpartie. Das ist lustiger, als erwartet, aber auch voll thrillig (bin voller Adrenalin). Wir klettern, wir springen, wir rutschen (sowohl gewollt, als u, wir spritzen uns nass, es ist ein geiler Ausflug.

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    Dann passiert mir etwas ausgesprochen peinliches. Mein Mann nervt mal wieder und ich will ihn (gerechtfertigterweise) schlagen, drehe mich um, nehme Schwung und … schlage einen Wildfremden. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, ich dachte, es wäre Bernd. Ich habe auch kurz vor dem Auftreffen meiner Hand an seiner Brust erkannt, dass es überraschenderweise nicht Bernd war, aber da konnte ich den Schwung leider nicht mehr bremsen. Es hat direkt gerumst. Der unbekannte Geschlagene hat verdutzt geschaut, seine Tochter hat verdutzt geschaut, und ich habe verdutzt geschaut (obwohl, was steht der hinter mir, wenn ich denke, dass mein Mann hinter mir steht, eigentlich fast selbst schuld). Trotzdem 1000 mal entschuldigt und wir haben letztendlich alle gelacht (er wahrscheinlich aus Erleichterung, dass ich ihn nicht weiter schlage, weil verdient hat er es sicherlich irgendwie – weil halt Mann).

    Der Rest der Dunn`s River Falls Besteigung erfolgt dann ohne weitere Zwischenfälle, ich schlage zur Vorsicht nicht mal mehr den Lemming, es ist einfach ein großer Spaß.

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    Die Rückfahrt zum Schiff verläuft problemlos und wir kommen zufrieden wieder im Hafen an.

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    Noch Magnete besorgt, eine Christbaumkugel, leider keine Starbucks Tasse (es gibt zwar einen Starbucks, aber ohne Tasse. Spoiler vorweg, das wird das große Thema dieser Reise – die große Suche nach einer Starbucks Tasse) und schöne Ohrringe.

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    Eigentlich wollen wir dann noch zum Strand, aber 10 $ pro Person sind uns als Eintritt für diese Uhrzeit einfach zu viel. Deswegen geht es zurück aufs Schiff zum Pooldeck.

    Langsam füllen sich auf die Gänge mit Koffer, auf Montego Bay ist ja Ausschiffungstag für einen Teil der Passagiere. Immer ein schönes Gefühl, wenn es einen noch nicht betrifft. Abends spielen wir noch eine Runde Kniffle, wieder gewinnt Ralf, wieder gewinnt der Schreiber (sollte man dahinter System vermuten?). Danach sind wir alle gut müde – Gute Nacht für heute!

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    Episode 2: Lemminge on Tour - Seetag

    Samstag, 28.2.2026

    Heute haben wir unseren ersten Seetag auf dem Weg nach Jamaica. Wir haben die Uhr eine Stunde zurückgestellt (also somit hat uns der Kapitän eine Stunde geschenkt! Bitte beachtet das Wort geschenkt – ein Geschenk gehört einem für immer und wird nicht schnöde zurückverlangt. Aber kaum 10 Tage später macht er praktisch Schluss mit uns und will sein Geschenk wiederhaben. So was spricht nicht von einer guten Kinderstube), das hilft beim Jetlag. Das Schiff schaukelt ein wenig, dank Patch ist das aber kein Problem für mich. Mal schauen, was der Tag so bringt.

    Mir stellen sich um 6:30 Uhr folgende Fragen:

    1. Wie kann ich mit dem Nachbarzimmer (Eva & Ralf) in Verbindung treten (auf der RCL App gibt es die Möglichkeit, miteinander ohne Internet zu schreiben)?
    2. Warum schlafen die noch (faules Gesindel)?
    3. Wo werde ich frühstücken?

    Bernd ist schon im Fitte – auch das wirft Fragen auf:

    1. Warum?
    2. Warum so früh?
    3. Wie existiert man ohne Kaffee?
    4. Und sind wir schon zu spät, um Liegen zu reservieren (ich mein, deutsches Schiff, deutsche Passagiere – muss ich noch mehr sagen? Und wer bin ich, dass ich mich einem tradierten Verhalten in den Weg stelle?)

    Nach einem guten Frühstück im Anckelmannsplatz begeben wir uns auf das Pooldeck, 4 Liegen sind noch zu finden. Wir fangen langsam an, in den Urlaubsmodus zu wechseln.

    Fazit nach dem ersten Tag:

    • Liegen reservieren können auch Österreicher.
    • Wintergebräunte Körper können rot werden.
    • Man sollte Sonnencreme flächendeckend verwenden, sonst sieht man aus wie ein roter Halbhummer.

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    Episode 1:

    Lemming on Tour - die Anreise

    Donnerstag, 26.2.2026

    Nach langer Planung starten wir mit dem Zug um 10:50 Uhr von Klagenfurt nach München den ersten Abschnitt unserer Reise.

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    Wer sind nun wir?

    Da bin mal ich, die alles geplant hat (natürlich zusammen mit Eva), ein Pamphlet geschrieben hat (das keiner lesen wird), an den Flügen fast verzweifelt ist (da soll noch mal wer sagen, ein Charter Flug ist easy), Listen für die Koffer hat und diese abarbeitet, eine Medikamententasche mithat, die jeden Bordarzt vor Neid erblassen lässt (sie haben eine Amöbenruhr – keine Sorge, kommen sie zu mir), die zusammen mit Eva jeden Ausflug geplant und gebucht hat, die im Vorfeld mindestens 2 Nervenzusammenbrüche ob des Übergepäcks hatte (20 kg – was denkt sich Condor da bloß – bedenke – Medis) und eine Mappe mit allen Informationen in ausgedruckter Form (und gespeichert am Handy) mithat. Und da ist mein Mann, der … mit ist. Als Kofferträger mit Kollektivvertrag (das gilt übrigens auch für Ralf), also mit Anmeldung und Lohn und alles, nicht, dass jemand glaubt, wir betreiben Schwarzarbeit. Unsere Männer sind somit Reiseprinzen!

    Auf jeden Fall sitzen wir nun im Zug, welcher lt. Zugansage nach Darmenstadt fährt (kenne ich nicht, dachte, er fährt nach Darmstadt, aber gut, man lernt ja nie aus), haben alle Koffer gepackt (noch immer hass ich das), haben das erste Teil vergessen (das I-Pad meines Mannes mit allen gespeicherten Filmen – es hängt noch gut an der Steckdose) und den ersten Prosecco getrunken. Deutsches Schiff, zieh dich warm an, die Ösis kommen!

    Die Zugfahrt war sehr angenehm, und gegen 17:30 kommen wir im Hotel an. Wir sind wieder im Hilton am Münchner Flughafen, das ist einfach perfekt für uns. Diesmal sogar mit Badewanne, so endet der heutige (der 1. Anreisetag) sehr entspannt. Morgen wird ein langer Tag, wird schon alles gut und dann sehen wir endlich Eva & Ralf wieder.

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    Freitag, 27.2.2026

    Nach einer durchaus unruhigen Nacht (zuerst warm, dann kalt, dann schnarcht der Mann, obwohl er immer sagt, dass er nur die wilden Tiere vertreibt) und dann läutet auch noch der Wecker unfreundlich früh. Gerade dann, wenn mein Mann mal alle Tiere vertrieben hat, mir angenehm kühl ist und ich entspannt ruhe. Dachte kurz, die Russen kommen, war dann aber doch nur der Wecker (Drecksding). Also aufstehen, anziehen (genaue Reihenfolge beachten, die Unterwäsche gehört, wie schon der Name sagt, unter die Wäsche), waschen, Zähne putzen, Schönheitscreme ins Gesicht klatschen (und hoffen, dass sie ihre Arbeit tut und ihr Geld wert ist – was soll ich sagen, wenn ich meine Brille nicht aufsetze, geht es) und die Koffer wieder schließen.

    Am Flughafen geht das Einchecken des Gepäcks sehr schnell, wiedersehen werden wir es (so Tui will) erst am Schiff wieder. Auch das Handgepäck wird gewogen, aber erstaunlicherweise ist alles gut. Jetzt heißt es mal warten, am Terminal 1, Gate 17, bedeutet dies, hier steppt kein Bär. Wir und gaaaaaaaaanz viele Deutsche (eigentlich nur Deutsche), ein kleiner Vorgeschmack was noch kommen wird. Der Flug nach Frankfurt hat zwar Startschwierigkeiten (Passagiere müssen ob der Balance umgesetzt werden und in Frankfurt herrscht Nebel, sodass wir warten müssen), aber dann ist der Teil der Anreise rasch erledigt. Der wirklich lange Flug nach La Romana ist dann wirklich voll, nicht ein Kind und wirklich viele Deutsche (also nur, das muss man auch mögen – schwierig). Binnen kurzer Zeit ist der Gang neben uns voll mit stehenden Menschen, das würde es bei anderen Fluggesellschaften nicht geben (das ist durchaus nervig und ich bin kurz davor, mir Turbulenzen zu wünschen. Also echt kurz davor und jeder, der mich kennt, weiß, was das heißt). Zusätzlich haben meine Kopfhörer ein kleines Stromproblem, was dazu führt, dass ich die auch noch alle höre. Ach ja, und wir haben noch nicht mal die Hälfte geschafft. Eher anstrengend, das Ganze.

    Wie ihr ja wisst, esse ich eher nicht im Flieger (Flugangst drückt mir doch auf den Magen, das ist ganz anders, wenn wir Business fliegen können, weil als Passagier in der Business stürze ich nicht ab, weil die Business Klasse zu teuer zum Abstürzen ist und auch wenn, werden wir primär gerettet – weil halt Business. Ist doch voll logisch. Und weil logisch, kann ich das Essen in der Business genießen) und da wir Ecco fliegen (verdammt) kommt meine Abstürz-Logik leider nicht zum Tragen und ich esse halt nichts. Die Stewardess war schon ganz fertig und wollte mir aus der Crew-Kiste (Joghurt, Obst, Snacks…) anbieten, nur damit ich nicht komplett vom Fleisch falle (die Gute, die, ich habe leider Gottes sehr viel Fleisch, was da noch abfallen muss, damit man das überhaupt merken würde).

    Letztendlich schaffen wir es ohne größere Amokläufe nach La Romana, ich bin echt erleichtert. Busse bringen uns zur Mein Schiff 1, die Koffer müssen wir nicht selbst holen (Werden alle da sein? Ja, werden sie).

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    Und dann sehen wir sie auch schon, schaut gut aus – und noch besser, weil wir Eva & Ralf am Balkon sehen. Lemminge sind wiedervereint und wir Besties auch! Es ist wie immer so, als wären wir nie getrennt gewesen.

    Auf den ersten Blick gefällt uns das Schiff gut, es wirkt hell und freundlich und auch moderner, als die amerikanischen Schiffe. Was ich nicht gut finde, ist, dass auf vielen Balkonkabinen am Balkon geraucht werden kann – das finde ich doch aus der Zeit gefallen und störend (am Ende der Reise werden wir feststellen, dass es uns nicht aufgefallen ist – wir werden aber in Zukunft darauf achten, im Nichtraucherbereich unsere Kabine zu haben). Nach dem obligaten ersten Essen im Buffetrestaurant werden noch die Koffer ausgepackt und wir werden versuchen, das Auslaufen noch mitzuerleben. Die Chancen stehen 50:50, es bliebt spannend.

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    PS: Unsere Kabinentüre wurde ausgesprochen nett und zuvorkommend von den Deitschen geschmückt. „Schleichts euch, ist unser Schiff!“ Da fühlt man sich doch gleich willkommen. Die Spiele können beginnen.

    Übrigens, das Schiff ist ohne unsere komplette Aufmerksamkeit ausgelaufen. Also eigentlich ein Wahnsinn, dass der Kapitän das geschafft hat, aber wir sind morgens noch geschwommen (also nicht selbst, weil das wäre doch etwas blöd gelaufen, sondern schon das Gesamtschiff), somit versteht er scheinbar sein Geschäft. Hoffentlich bleibt das so, ansonsten kann er sich gerne beim Ausparken oder so unserer Hilfe versichern.

    Lemminge on Tour

    Die Lemming waren wieder einmal unterwegs, Sherpa Tours mit Lemming 1, Lemming 2 und natürlich den Bossen von Lemming 1 und Lemming 2 unterwegs in Mittelamerika. Natürlich von uns mit Tour Shirts ausgestattet und, falls hier jemand vom Arbeitsgericht unterwegs ist, immer nach den Bestimmungen des unterschriebenen Kollektivvertrag. Dieser ist sehr vorteilhaft für sie gestaltet, sie haben Urlaubsanspruch (wenig), sie werden theoretisch bezahlt (nachdem sie aber für unterschiedliche Leistungen auch bezahlen müssen, ist es ein Null-Spiel) und sie dürfen meistens in der Kabine im! Bett schlafen. Also wirklich traumhafte Arbeitsbedingungen für die Lemminge, die sie diesmal nach Mittelamerika mit der Mein Schiff 1 führen.

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    Wir würden euch gerne auf die Tour mitnehmen, Tour-Shirts sind in unserem Online-Shop auf Nachfrage erhältlich. Auch bieten wir Wochenend-Kurse zur Lemming-Schulung an (online). Das ist für alle zukünftigen Bosse interessant, die mit Lemmingen auf Urlaub fahren wollen. Gerne bei uns melden!

    (Ich werde die Reise in unterschiedliche Episoden einstellen - bitte wartet mit Anmerkungen und Fragen, bis ich fertig bin. Dann beantworte ich gerne alles. Sonst liest sich der Bericht so schlecht - ich bedanke mich)

    Liebe Tani,

    ich war leider auf Urlaub (auf der Mein Schiff) und konnte deswegen leider nicht zeitgerecht ein Plätzchen reservieren. Aber ich hoffe, du hast trotzdem noch eine (bitte nicht zu beengt und mit schönen Ausblick) nette Unterkunft frei?

    Ich mag deinen Schreibstil, das ist lustig, und die Bilder machen Lust auf mehr - und ich frage mich, warum mein allerbester Ehemann (und Lemming) noch nicht auf die Idee gekommen ist, so eine Kreuzfahrt zu machen. Dabei liebe ich Champagner

    Ich schreibe Reiseberichte vor allem, damit ich sie in mein (bzw. unser) Fotobuch übernehmen kann. Ich möchte mich im nachhinein erinnern können, möchte mich vor allem an lustige Situationen erinnern und dann nochmal lachen. Ich schreibe sicherlich eher unterhaltsam, als ausschließlich informativ.

    Ich lese Reiseberichte, um mich im Vorfeld über Ausflüge uä. informieren zu können und nehme gerne Tipps und Tricks mit. ich bevorzuge RB, die im Erzählerstil geschrieben sind und nicht nur eine reine Aufzählung, weil ich finde, das ist netter zu lesen - aber das ist meine persönliche Meinung.

    Da ich weiß, wieviel Arbeit ein RB ist, kritisiere ich das nicht, sondern nehme es, wie es ist - nicht jeder Stil muss mir gefallen.

    Wir haben über unser Reisebüro wieder nachgefragt, aber Tui will oder kann unsere Anfrage nicht verstehen. Im schlimmsten Fall sehen wir erst 3 Wochen davor unseren Zubringerflug und können unsere Gepäckfrage klären - ich muss sagen, das finde ich nicht kundenfreundlich und ich bin ausgesprochen genervt.

    Halte ich jedenfalls am Laufenden.

    Wenn ihr mit Anreisepaket gebucht habt, ist die Buchungsstelle der Ansprechpartner.

    Also entweder TC oder das Reisebüro

    Ja, so sagte mir mein Reisebüro - aber TUI sagt, es muss bei Condor liegen und die sagen es muss bei der Tui liegen. DAs REisebüro versucht sich e als Vermittler, kann aber ohne die Beiden nichts tun.

    Ich frage nur, ob jemand schon mal so ein Problem mit einem Anschlussflug hatte.

    Hallo,

    ich habe ein kleines Problem mit unserm Flug, vielleicht hat da jemand eine Ahnung, was das Problem sein könnte:

    Wir haben unsere Flüge mitgebucht, dh. wir fliegen zuerst von München nach Frankfurt und dann weiter nach La Romana, alles mit Condor. Diese Flüge scheinen in der Tui App auch auf. Nun wollten wir Zusatzgepäck buchen, dazu bin ich in die Condor App gegangen. Da scheint aber ausschließlich der lange Flug auf. Dann habe ich bei Condor nachgefragt, die gaben mir die Auskunft, ich muss mich an das Reisebüro bzw. Tui wenden. Das habe ich getan, Tui sagt, ich muss mich an Condor wenden.

    Es gibt den Anschlussflug, man kann ihn auch buchen - nur ich sehe ihn nicht und ich habe dafür auch keine Nummer - ergo, kann ich nichts dazubuchen oder Sitze reservieren. Wie kann das sein? Ich verstehe das nicht, wir haben den Flug ja gebucht.

    Vielleicht erkennt wer das Problem oder hatte das schon mal und kann mir weiterhelfen? Danke im voraus.

    Du hast uns nicht zuviel versprochen liebe Tanja73 , den Bericht würde ich nicht missen wollen! Ein ganz herzliches Danke dafür! Eure kleine Reisegruppe ist toll! Darf ich fragen, wie Ihr zusammen gekommen seid? Ich meine, zwischen Olpe und Klagenfurt liegen ja eigentlich Welten;):saint:.

    Und mich würde auch interessieren, welche "Patches" Du benutzt. Ich kenne nur Scopoderm, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht (bin nämlich auch nicht seefest).

    Hallo,

    Danke für deinen netten Worte! Ich finde unsere Reisegruppe auch super. Gefunden haben wir uns über ein anderes Forum, da gab es dann ein Forumstreffen in Klagenfurt und was soll ich sagen, nicht gesucht, aber gefunden :) Es hat sofort gepasst.

    Als patch nehme ich auch Scopoderm, die funktionieren super für mich. sind nur leider in Österreich schwer zu kriegen und auch sehr teuer. Aber ohne fahre ich nicht so gerne (außer bei der KF zu den Kanaren, da habe ich sie vergessen - frage nicht).