Das erkennt man an der Anzeige, in welchem Netz man eingebucht ist, an Land und in Landnähe (in der Regel in guter Sichtweite) hat man die einschlägigen Kennungen drin (T-Mobile, orange, vodafone, telefonica, und wie sie alle heißen), auf See steht dann "TIM Maritime" oder ähnliches drin, das ist der satellitengestützte Seefunkdienst, und wenn ich das richtig verstanden habe, empfängt das Schiff das Signal vom Satelliten, und generiert ein Handynetz an Bord, damit handelsübliche Geräte funktionieren - eine fahrende Funkzelle sozusagen. Ansonsten bräuchte man ein satellitenkompatibles Handy.
Ich glaube, eine einfache Auslands-Prepaid-Karte würde möglicherweise gar nicht eingebucht, und wenn doch, wäre sie sicher nach einer Minute aufgebraucht, da Seefunkdienste nicht unter die normalen "Roamingabkommen" fallen, hier sind meines Wissens ca. € 5,-/min futsch!!! Mit (wirklich) kurz gefaßten SMS kann man sich behelfen, die kosten zwischen 50 und 90 Cent.
Mein Tip, auf See einfach ausmachen, oder den Flugmodus rein, falls Ihr es noch anderweitig nutzen möchtet (GPS, Musik...). Gegen böse Überraschungen habt Ihr Euch mittels Prepaid ja abgesichert, alle Anrufe und Surfereien an Land erledigen, fertig! Doch Achtung - hat man sich allzu früh eingebucht (evtl. unter Deck), könnte das schiffseigene Netz auch im Hafen noch erreichbar sein, das Handy steigt erst auf ein anderes Netz um, wenn das alte abreißt, immer einen Blick auf's Display werfen!!!
Und meine Erfahrung als selbständiger Dienstleister in einer untersättigten Branche: Ihr glaubt gar nicht, wie wohltuend das ist, einmal nicht erreichbar zu sein... ![]()