Beiträge von TimCruise

    Hier ist Team "Der Weg ist zu lang" und schlecht ausgeschildert.
    Das Kreuzfahrtterminal ist super modern und zumindest der Teil mit den Shoppingcentern ist schön.
    Wir standen in Block E und von da läuft man erstmal circa 700 Meter im Terminal in die falsche Richtung um dann nach erfolgreichem Verlassen des Schiffes außen wieder zurückzulaufen.

    Es sind zwar nur 3,2 Km bis zu den Archäologischen Stätten, aber dazu steht der lange Weg im Terminal im Missverhältnis.
    Für Euch die Zeit gestoppt: 16 Minuten von Bord und dann wieder außen auf Höhe des Schiffes. Von da an 43 Minuten zur Hagia Sophia. (sind die Strecke 2x, falls ihr euch unten fragt, was das mit dem Taxi ist). Die Fußgängerwege in Karakoy sind für die Kreuzfahrermengen nicht ausgelegt, so dass es sich auf dem Fußwegen immer wieder staut.
    Die Beschilderung rund um und im Terminal ist für die viele Passagiere nicht logisch, so dass sich der ein oder andere verläuft und an neuralgischen Punkten noch weitere Schilder oder menschliche Wegweiser sind.
    Kommt man zum Seiteneingang wieder rein, ist der Eingang zu Terminal, der sich dann ungünstiger im 90° WInkel in einer kleinen Gasse befindet, noch schwerer zu finden.
    Das Schiff verlässt man mit Bord-Karte und einem ausgedruckten DIN-A4-Zettel mit Code, dem Share-Pass.
    BItte. Wir haben 2024 und man läuft mit nem Zettel durch Istanbul?

    Ich erwarte das ehrlicherweise per Mail, e-ticket in mein Wallet oder auf die MeinSchiff-App (die wie immer nur rudimentär funktioniert).
    Vor der Tür dann Nepper, Schlepper, Bauernfänger bei den Taxen. Einfache Fahrt zur Hagia Sophia endet in endlosen Verhandlungen, dass man ne ganze Tour machen soll, Taxameter natürlich aus und auf wiederholte BItte nicht angemacht. Wegen des vielen Verkehrs (Sonntagmorgen war kein Verkehr) wären es 45€, nach einer Diskussion, als ich im nachgewiesen habe, dass er extra Umwege fährt, waren es dann nur noch 25€, die hat er dann aber gleich zweimal unter dem Vorwand, das erste Mal habe nicht funktioniert, abgebucht.

    Tolle Stadt, aber das Kreuzfahrtterminal ist dimensioniert wie ein Flughafen und schafft nur ein Bruchteil davon und von den Dienstleistern, die keine Grenze oder gar Wunsch respektieren, fange ich hier nicht wieder an.

    Ich glaube, das Taxi-Angebot war 60-75€ für Gdingen nach Danzig und zurück. Es gibt die Taxen im Hafen und die, die direkt vor dem Hafen stehen. Geht fleißend ineinander über und circa 300Meter ab dem Schiff.
    Wir sind dann wie viele andere mit dem Zug gefahren. Das gibt einem einen unfreiwilligen Einblick in das eher unschöne Gdingen. Der Fahrplan war leider so mäßig am Bahnhof angezeigt und es gab drei verschiedene Zugarten, so dass wir recht lange (40 Minuten) auf einen gewartet haben, während ein anderer zwei Gleise weiter gefahren abgefahren ist. Um dann aus dem Zug wieder aussteigen zu müssen, da wir dafür nicht die richtigen Karten hatten. Dafür hatten wir aber auch für die Kinder zu viel bezahlt.
    Alles kein Drama, was ich damit sagen will: Rückblickend hätten die Taxifahrer die 60-75€ sicher verdient gehabt.

    Hallo zusammen,
    wir waren im vierten Anlauf auf Dammam im Februar mit dabei.
    Mein Bericht kann nicht objektiv sein, denn wir waren wieder da, hatten wir doch in den 80er hier gewohnt.
    Mit den Visa war es bei unserer Tour leider eine Katastrophe. Die Homepage zur Visa-Beantragung wurde zwischenzeitlich aus guten Gründen neu gemacht. Ein häufiger Fehler war, dass im Antrag unter dem Hafen, die Einreise "by ship" (wie auch sonst ;-)) beim Bearbeiten wieder verschwunden war und das leere Feld nicht mehr zu bearbeiten war. Dann stand im Zustand, erst, dass es in Bearbeitung sei und dann dass es zur Botschaft gesendet wurde, was rückblickend nicht stimmte, da diese Anträge nicht bearbeitet wurden. Tui und auch unser Reiseanbieter hatten aber alle beruhigt, dass fehlende Visum sei normal, das würde erst an Bord ausgestellt werden. Dem war nicht so.
    Die Hälfte der Gäste hatte wohl Visa. Einige wenige hatten es dann auf Anraten noch geschafft, morgens einen neuen Antrag zu stellen, der auch durchging.
    Es gab auch die seltsamsten Kombinationen von Gruppenanträgen, wo nur ein Teil genehmigt wurde. Vielen Dank an die Mitarbeiterin von Mein Schiff, die sich mit Engelsgeduld die berechtigten Beschwerden angehört hatte. Selbst der Kapitän hat kein Visum erhalten.

    Dadurch mussten mehr an Bord bleiben, als wollten und es gab tatsächlich tagsüber kein Alkohol oder Schweinefleisch.
    Es reicht ein Transit-by Sea-Visum für circa 20€ und dazu eine obligate Krankenversicherung für 4-30€ je nach Alter.

    Wir konnten von Bord und haben eine Tour auf eigene Faust gemacht. Man muss das Shuttle von Mein Schiff bis nach Khobar nehmen (glaube 15€) und dort haben wir uns ein Taxi genommen. Alles war sehr sicher, Taxometer natürlich an und für 2 Stunden Rundfahrt haben wir 45 € bezahlt (in Rial mit Kreditkarte). Anschließend noch an der Corniche flaniert mit tollen Spielplätzen und Strand. Abstecher zu Starbucks. In den Supermarkt und den Buchladen haben wir es nicht mehr geschafft. Dank eSim für 8,99€ konnten wir die Daheimgebliebenen live einbinden auf der Suche nach alten Plätzen.

    Für Familien: Fahrt mit dem Shuttle nach Khobar, dort seid ihr an einem schönen Ort mit Strandpromenade, vielen, riesigen, überschatteten Spielplätzen, etwas Sandstrand (mit Krabben), mit ein bisschen Glück Delphine, ausleihbaren, diversen Fahrzeugen (Fahrräder,...) und Essensmöglichkeiten.

    Für die anderen Gäste habe ich nur Gutes über den oben beschriebenen Ausflug gehört.

    Die Saudis sehr freundlich, wir sind in Khobar und Dammam aber nicht aufgefallen. Frauen auch durchaus alleine unterwegs und alle konnten perfektes Englisch, wenn wir mit Ihnen ins Gespräch kamen.
    Die Immigration war sehr nett und hat sich sehr über die Touristen gefreut. Bei der Rückkehr warteten dann eine ganze Delegation von Saudis auf uns um uns auf Wiedersehen zu wünschen. Und von wegen keine Fotos. Nach dem die Fehlinformation ausgeräumt war, gab es Fotos für alle Beteiligten.

    Ja, es ist ein ungewöhnliches Ziel und touristisch noch nicht ausgebaut. Dabei haben die Saudis auf Grund von Hadj und Umrah viel Erfahrung mit Touristen.
    Wer also die Chance ein eher seltenes Reiseziel zu besuchen haben will, ist hier gut aufgehoben. Es mutiert halt ein wenig zur Bildungs-Reise.