Beiträge von John

    Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit dem Getränkeservice in den Aufpreisrestaurants ablaufen wird. Hier auf der MS7 ist mir ja nochmals aufgefallen, wie gut hier alles organisiert ist, mit der zentralen Bar für alle drei Restaurants, wo auch alle Weine gelagert sind.

    Auf der Relax sind die Restaurants ja mehr oder weniger zerstreut.

    Positiv auf jeden Fall, dass die Frühstückslocation mit dem Steakhouse deutlich größer sein wird. Das doch deutlich kleinere La Spezia kam insbesondere an Seetagen, aber auch heute, schon deutlich an seine Grenzen.

    Leixoes ist immer Donnerstags Wechselhafen, da ist es nicht möglich mal eben um einen Tag zu verschieben.

    Was die MS3 sonst so im Sommer macht, keine Ahnung, da sind noch viele Lücken.

    Ansonsten würde es mich nicht wundern, wenn TUI da keinen großen Wert drauf legt. Veranstaltungen wie den Hafengeburtstag in Hamburg haben sie die letzten Jahre auch ignoriert.

    Danke John - auch von mir. Da war ja heute wirklich alles an Wetter dabei... Wir urlauben grad Nähe Flensburg und wissen, was du meinst ^^

    Gute Heimreise und wir hoffen, du stürzt dich bitte bald wieder auf die Sommer- Routenfragmente 2026, wir können alle deine Neuigkeiten und das Logbuch kaum erwarten 8o.. bis bald, Gruß Liane

    Danke! In der Heimat ist das Wetter bei uns in NRW ja auch nicht wirklich besser :| .

    Ich habe gerade nochmal nachgefragt, dass Logbuch soll Ende Oktober kommen. Schönen Urlaub noch und ich hoffe ihr habt ein paar Inspirationen für eine mögliche Ostsee Reise nächstes Jahr :)

    Nach der Streichung der Schärenpassage in Stockholm aufgrund zu starker Winde machten wir heute Morgen mit leichter Verspätung um kurz nach neun Uhr alternativ in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, fest. Beim Blick aus dem Fenster sahen wir überraschend die Mein Schiff 3 am Omniterminal liegen. Auch sie musste auf ihrer Full Metal Cruise nach Aarhus ausweichen, da ein Anlegen in Ålesund morgen nicht möglich ist.

    Seit der Abfahrt aus Helsinki hat sich das Wetter deutlich geändert. Es wurde zunehmend kälter, und heute Morgen waren die Temperaturen sogar nur noch im einstelligen Bereich. Gegen 11 Uhr kam die Sonne kurzzeitig heraus und es wurde kurz wieder sommerlich warm, bevor sich der Himmel erneut bezog und gerade auch ein Regenschauer über Aarhus zog. Aktuell liegen die Temperaturen bei etwa 15 Grad.

    Während für viele Passagiere das Highlight der Reise – Stockholm – ausfiel, blieben wir entspannt, da wir bereits zweimal dort gewesen sind. Aarhus war für uns ein neuer Hafen, und so freuten wir uns auf die Erkundung. Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg und blieben dabei stets rechts entlang der Promenade in Richtung des Neubaugebiets. Wie auch in anderen Häfen wird in Aarhus fleißig am Wasser gebaut. Es entsteht ein schönes neues Viertel mit vielen Naherholungsgebieten, das bereits größtenteils fertiggestellt ist. Wir schlenderten durch die Gassen und versuchten ein Bild von den beiden Schwesternschiffen zu machen, was im industriell geprägten Hafen allerdings nicht so einfach war.

    Anschließend ging es über den Friedhof zurück in Richtung Stadtzentrum, wo wir ebenfalls ein wenig durch die Straßen und Geschäfte bummelten. Da es zunehmend voller wurde, kehrten wir schließlich wieder Richtung Hafen zurück. Es fühlte sich an, als wäre die halbe Stadt von TUI-Kreuzfahrtpassagieren gefüllt, und besonders die vielen Full-Metal-Gäste waren nicht zu übersehen – coole Schlüsselbänder gab es übrigens auf dieser Reise. Im Hafen trafen wir auf viele Crewmitglieder unseres Schiffs, die sichtlich erfreut waren, ihre Kollegen von der Mein Schiff 3 zu sehen. Für die Crew waren wohl auch gegenseitige Schiffsbesichtigungen möglich, wenn ich das richtig mitbekommen habe.

    Gegen 17 Uhr legt die Mein Schiff 3 ab und nimmt Kurs auf Bergen. Mal schauen, ob es noch etwas Spannendes zu hören gibt. Für uns heißt es leider schon bald, die ersten Sachen zu packen. Dennoch war Aarhus ein schöner Abschluss einer Reise, die uns mit Malmö, Danzig, Riga, Aarhus und Helsinki gleich fünf neue Destinationen bei bestem Wetter auf einem tollen Schiff ermöglicht hat. Vielen Dank an alle, die meine Beiträge geliked haben – das hat mich wirklich sehr gefreut :) . Beste Grüße!

    Mich würde interessieren, wenn gleich zwei „Mein Schiffe“ kurzfristig auf Arhus umgeroutet wurden, wie ansprechend ist das sicher abgespeckte Ausflugsprogramm?

    Bei lokalen Anbietern dürften die Kapazitäten sicher knapp sein.

    Soweit ich weiß gab es Stadtrundgang, Panoramafahrt und Hafenrundfahrt sowie die Ausflüge über TUI wie Fahrrad und E-Scooter. Die Dauer der Rundfahrten war aber eher kurz mit nur um die 2 Stunden.

    Für heute Nachmittag sind noch reichlich Plätze frei und auch die Fahrradtour war gerade nur mit etwa 8 Personen besetzt, also dass Interesse augenscheinlich eher gering.

    Danke John, dass Du uns so nett an der Reise teilhaben lässt... :thumbup:

    Vielleicht gibt's ja auch mal was Interessantes von dem neuen Schiff zu berichten...

    Lasst es euch gut gehen, die Tage gehen so schnell vorbei, wenn man erstmal auf dem Schiff ist...

    Grüße Thomas ^^

    Ich habe ein wenig zum Schiff hier geschrieben:

    John
    10. September 2024 um 12:57

    Durch unseren vorgezogenen Seetag nun ein kurzes Fazit zum Schiff:

    Es ist ein schönes Schiff mit einigen sinnvollen Weiterentwicklungen. Unsere Kabine auf Deck 9 hat uns vom Design her sehr gut gefallen. Ein großer Pluspunkt ist der neue Föhn, auch wenn man sich zunächst daran gewöhnen muss – gleiches gilt für den Fernseher und die Fernbedienung. Etwas schade ist, dass es keine Nackenkissen mehr gibt (zumindest war dies bei uns der Fall).

    Kulinarisch hat sich ebenfalls viel getan. Die wohl größte Neuerung ist das Café Central, das die ehemalige Bier Bar ersetzt. Während die Bier Bar meiner Erfahrung nach oft eher spärlich besucht war, herrscht im Café besonders nachmittags reger Betrieb. Sehr beliebt sind die Kaffeespezialitäten, aber auch die kleinen Törtchen sind sehr lecker, wenn auch ziemlich mächtig. Der Aufpreis ist aber definitiv gerechtfertigt, gerade optisch sehen diese schon sehr toll aus.

    Im Diamanten ist das Hideki hinzugekommen, wo die Speisen wirklich hervorragend waren. Zudem haben wir hier die freundlichste Crew des Schiffes getroffen. Aufgrund des eingeschränkten Platzangebots empfiehlt es sich, frühzeitig zu reservieren. Ein kleiner Tipp: Das Sushi-Schiff für zwei Personen ist riesig und eher etwas für vier Personen 8| . Das Steakhouse und La Spezia haben wir ebenfalls getestet, beide waren auf einem ähnlich hohen Niveau wie auf den anderen Schiffen. Allerdings finde ich die Stühle im La Spezia extrem unbequem, und die Sessel im Wartebereich sind unpassend – darauf kann man einfach nicht vernünftig sitzen ohne Rückenschmerzen.

    Nicht so überzeugend war der Bedienbereich im Fischmarkt. Das Essen war eher durchschnittlich, und der Service wirkte wenig motiviert. Wir waren offenbar nicht die Einzigen mit dieser Meinung, denn es war dort durchgehend wenig los – ganz anders als auf der Mein Schiff 1 im Februar. Der Buffetbereich ist jedoch eine positive Ergänzung, wenn auch mit leider sehr kurzen Öffnungszeiten mittags.

    Positiv hervorzuheben ist der Anckelmannsplatz: Die Speisenauswahl und der Geschmack haben sich im Vergleich zu den letzten beiden Jahren deutlich verbessert, insbesondere bei der Fleisch- und Obstauswahl. Auch der Döner war gut. „Ganz schön Gesund“ haben wir zwar gemieden, es war jedoch gut besucht.

    Im Atlantik war das Essen gut, aber es gab seltsamerweise mittags einmal keinen Hauptgang – das habe ich so auch noch nie erlebt. Auf Nachfrage hieß es, das könne schon mal vorkommen, da die Speisekarten bereits gedruckt seien und man das dann nicht mehr ändern könne :| .

    Der neue Indoorpool ist sehr schön gestaltet, gerade an windigen Tagen wie heute. Ich finde das Design sehr gelungen, und der befürchtete Schwimmbadgeruch blieb aus. Wenn draußen die Sonne stark scheint, sind die klimatisierten Temperaturen dort auch angenehmer. Positiv ist auch, dass ein Teil der Unverzicht Bar nun als Indoor Bar genutzt wird – gerade an kälteren Abenden ideal.

    Auch der neue Champagner Treff ist toll geworden. Eine schöne Location mit toller Aussicht, die besonders zum Auslaufen und abends sehr beliebt ist. Nach zahlreichen Beschwerden hat die Zentrale in Hamburg an Tag drei schließlich auch einem kleinen Nichtraucher-Bereich zugestimmt.

    Zum Entertainment kann ich wenig sagen, da wir die Angebote nicht genutzt haben. Shows gab es aber offenbar nur sehr selten oder gar nicht. Poolpartys fanden ebenfalls nur eine statt, obwohl das Wetter mehr zugelassen hätte.

    Zusammenfassend bleibt es ein schönes Schiff der Mein Schiff Flotte, mit einigen sinnvollen Weiterentwicklungen. Dennoch geht die nächste Reise auf den Kanaren für uns auf die Mein Schiff 5 – denn der teils hohe Aufpreis für die Mein Schiff 7 ist es mir dann auch nicht wert. Tollen Urlaub kann man auf allen Schiffen der Flotte haben 8) . Nach Bildern vom Essen muss ich nachher mal gucken, denn jetzt geht es erstmal selbst zum Essen :S .

    Die Termine sind jetzt bekannt:

    5 Nächte – Full Metal Cruise XII – Part I
    20.09. – 25.09.2025
    Route: Kiel – Klaipeda – Gdynia – Kiel
    Preis: Innenkabine bei Doppelbelegung für 1.499 € p. P.

    5 Nächte – Full Metal Cruise XII – Part II
    25.09. – 30.09.2025
    Route: Kiel – Visby – Riga – Kiel
    Preis: Innenkabine bei Doppelbelegung für 1.499 € p. P.


    10 Nächte – Full Metal Cruise XII – Part I+II
    20.09. – 30.09.2025
    Route: Kiel – Klaipeda – Gdynia – Kiel – Visby – Riga – Kiel
    Preis: Innenkabine bei Doppelbelegung für 2.998 € p. P.

    Es ist schon lange her, genauer gesagt über zehn Jahre, seit unserem letzten Aufenthalt in Helsinki. Die Hauptstadt Finnlands ist bekannt für ihre zahlreichen Inseln, und wie an den vergangenen Tagen erwartete uns auch heute strahlender Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen um die 24 Grad.

    Helsinki war für uns ein kleines Fragezeichen auf dieser Reise. Da wir die Stadt von unserem letzten Besuch nicht so positiv in Erinnerung hatten, entschieden wir uns dieses Mal für einen Bike-Ausflug über TUI Cruises, um mehr von der finnischen Natur zu erleben – und die ist wirklich sehenswert. Für individuelle Reisende bietet TUI einen Shuttle-Bus in die Stadt an, alternativ kann man auch etwa 1,5 km zur nächsten Straßenbahnhaltestelle laufen. In Helsinki fahren viele Straßenbahnen, mit denen man alle zentralen Punkte gut erreichen kann.

    Unser Fahrradausflug startete am Kreuzfahrtanleger in Hernesaari und führte uns mitten in die finnische Seenlandschaft. Die Strecke war traumhaft schön, mit gut befestigten Wegen, die durch Wälder entlang des Wassers führten. Hier wäre es schön gewesen, wenn der Guide eine kurze Pause eingelegt hätte, um die idyllische Landschaft auf sich wirken zu lassen und ein paar Fotos zu machen.

    Unser erster größerer Stopp war auf der Museumsinsel Seurasaari, wo wir etwa 25 Minuten Freizeit hatten. Diese reichten aus, um einen kurzen Überblick über die traditionellen Hütten im vorderen Teil der Insel zu gewinnen und ein paar schöne Fotos von der finnischen Seenlandschaft samt Gänsen zu schießen. Anschließend ging es weiter Richtung Stadt, mit kurzen Pausen am Sibelius-Denkmal, am Olympiastadion, an der Felsenkirche und an der Universität.

    Die Hauptpause verbrachten wir an der Promenade im alten Fischereihafen, wo sich auch die Markthalle, der Dom und die Uspenski-Kathedrale befinden. Hier hatten wir 60 Minuten zur individuellen Gestaltung, was mehr als ausreichend war, um sich alles in Ruhe anzusehen. An der Promenade herrschte reges Treiben; neben zahlreichen Fahrradgruppen waren auch viele Touristen unterwegs. Danach fuhren wir die letzten drei Kilometer zurück zum Schiff.

    Insgesamt war es eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour, die Natur und Stadt perfekt miteinander verband. Mit 31 Kilometern und etwa 170 Höhenmetern war die Tour nicht besonders anspruchsvoll und daher für jedermann geeignet – alle kamen gut mit. Wenn ich noch einmal nach Finnland oder Helsinki zurückkehren würde, würde ich mich jedoch ausschließlich für einen Ausflug in die Natur entscheiden. Für mich war dies definitiv das Highlight der Tour.

    Nun steht in Kürze das Auslaufen an, und wir nehmen Kurs auf den letzten Stopp unserer Reise: Stockholm. Die Einfahrt in die Schärenlandschaft ist für 3 Uhr morgens geplant, bevor wir morgen früh am Stadsgården festmachen werden. Leider ist das Wetter für morgen nicht ganz so gut vorhergesagt, aber es sollte zumindest tagsüber trocken bleiben. Wir hoffen das Beste. Beste Grüße!

    Ziemlich genau drei Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal in Tallinn war – damals, während der Corona-Pandemie, auf der Reise „Schwedische Küste mit Tallinn“, dick eingepackt in warme Jacken. Heute hingegen erwartete uns, wie in den letzten Tagen, strahlender Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen um die 25 Grad. Somit stand einem weiteren Teil unseres nordischen Sommermärchens nichts im Wege.

    Aufgrund der langen Liegezeit haben wir uns entschieden, den Vormittag an Bord zu verbringen, eine Runde Sport zu machen und uns erst am Nachmittag auf den Weg nach Tallinn zu begeben. Wir hofften, dass es dann nicht mehr so voll ist und der heute stattfindende Marathon bereits beendet sein würde. Vom Schiff aus führte unser Weg zunächst nach links, Richtung Fährterminal und Neustadt. Tallinn ist vermutlich die Stadt mit den meisten Investitionen in die Stadtentwicklung direkt am Hafen. Sämtliche Wege rund um die Fährterminals wurden oder werden noch erneuert. Eine Straßenbahnlinie wird bis zum Hafen verlängert, und zahlreiche Promenaden, Wohnanlagen sowie Einkaufszentren sind bereits entstanden. Allein ein Spaziergang entlang des Hafens war schon ein Highlight.

    Unser Weg führte uns weiter ins Rotermanni-Quartier, wo wir, ähnlich wie in Oslo, ein modernes und aufstrebendes Stadtviertel vorfanden, mit vielen Einheimischen, die in den dortigen Lokalitäten saßen. Von dort ging es weiter in die Altstadt, für viele das Wahrzeichen von Tallinn. Ohne zu wissen, wie voll es vormittags war, ging unsere Rechnung auf: Die Altstadt war deutlich leerer als erwartet, sodass wir entspannt durch die historischen Gassen schlendern und Sehenswürdigkeiten wie das Stadttor, die Stadtmauer, das Rathaus oder die Kathedrale von außen besichtigen konnten. Für Kulturinteressierte gibt es in Tallinn ebenfalls zahlreiche Museen zu erkunden. Eine Übersichtskarte dieser Museen befindet sich direkt am modernen Kreuzfahrtterminal. Von der Kohtuotsa-Aussichtsplattform hat man außerdem einen herrlichen Blick über die Stadt und den Hafen mit den Schiffen.

    Nach dem Altstadtbesuch spazierten wir über den Toompark, den Platz der Türme und den Rannamägi in Richtung des Kalaranna-Quartiers. Ähnlich wie im Rotermanni-Quartier entsteht hier ein neues Wohnviertel mit Naherholungsmöglichkeiten wie einem Strandabschnitt, Spielplätzen und Beachvolleyballfeldern – der Blick auf das Schiff ist ebenfalls inklusive.

    Zum Abschluss ging es zurück zum Hafen mit einem kurzen Abstecher zu den Tallinn-Buchstaben, um noch einige Fotos vom Schiff zu machen. Insgesamt hatten wir einen wunderschönen Nachmittag in Tallinn, und der Kontrast zwischen Altstadt und Neustadt macht die Stadt, zusammen mit Malmö, zum bisherigen Highlight dieser Reise. Das Auslaufen heute Abend um 22:30 Uhr wird leider ohne Typhon und Hymne stattfinden. Morgen früh werden wir dann in der finnischen Hauptstadt Helsinki anlegen.

    Hi John das war in 2023 auf die MS 4 auch schon so.

    Haben wir auch nicht verstanden.

    Wir haben sogar angeboten das wir gerne zuzahlen würden.

    Verstehe wer will :/

    Noch eine schöne weitere KF :)

    Danke für den Hinweis und die Grüße :) Gerade das Flanksteak kostet pro Person ja nur 20€, aber naja, manche Entscheidung seitens TUI werde ich wohl nie verstehen :S .

    Dem kann ich mich auch anschließen, allerdings mit einem sehr weinendem Auge, denn irgendwann verschwindet der RollCall ins Archiv und dort schaut dann leider keiner wenn er auf Tippsuche ist. :/

    Oh, das wusste ich gar nicht. Ich wollte keinen eigenen Reisebericht machen, weil uschisiggi sich schon so viel Mühe mit ihrem gibt und täglich berichtet. Das wäre dann vielleicht nicht so gut angekommen, weshalb ich mich auf einen kurzen Bericht zu den Städten beschränken wollte.

    Danke John, dass Du uns so nett an der Reise teilhaben lässt... :thumbup:

    Vielleicht gibt's ja auch mal was Interessantes von dem neuen Schiff zu berichten...

    Lasst es euch gut gehen, die Tage gehen so schnell vorbei, wenn man erstmal auf dem Schiff ist...

    Grüße Thomas

    Ich finde das neue Schiff sehr schön. Ich habe noch nicht alles gesehen und vor allem noch nicht alle Restaurants und Bars getestet, aber bislang gefällt es mir sehr gut. Der neue Indoor-Pool ist architektonisch wirklich gelungen und gefällt mir deutlich besser als auf der MS3 und MS4. Auch wenn es dort etwas nach Schwimmbad riecht, sind die Temperaturen wesentlich angenehmer als erwartet, besonders wenn draußen auf dem Pooldeck die Sonne stark scheint. Bei Familien scheint der Indoor-Pool besonders gut anzukommen.

    Auf dem Sonnendeck war es bisher problemlos möglich, eine Liege zu bekommen, auch später am Vor- oder Nachmittag. Und das, obwohl das Wetter bisher eigentlich jeden Tag dazu einlud, sich dort zu entspannen.

    Das Café Central wird ebenfalls sehr gut angenommen und ist jeden Nachmittag ziemlich voll. Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, einen der Kuchen zu probieren, aber das steht definitiv noch auf meiner Liste. Der Anckelmannsplatz ist ebenfalls gut besucht, allerdings ging es dort teilweise schon recht hektisch und chaotisch zu. Am Eingang wurde anfangs verstärkt darauf geachtet, dass die Hände desinfiziert oder gewaschen werden, was inzwischen eher weniger der Fall ist. Auch beim Dresscode ist alles dabei, von Badebekleidung bis Unterhemd.

    Das neue Restaurantkonzept „Hideki“ finde ich sehr gelungen. Es ist an allen Tagen gut besucht, was generell für die Restaurants gilt, denn es ist aktuell schwierig, noch einen Tisch zu reservieren. Allerdings scheint der Fischmarkt unter dem Erfolg des Hideki zu leiden, vor allem der Bedienbereich. Dort war kaum etwas los, was ich so noch nicht erlebt habe. Das reduzierte Speisenangebot, insbesondere durch den Wegfall der asiatischen Spezialitäten und des Sushis, trägt sicherlich dazu bei. Leider war auch der Zander nicht besonders gut. Mehr zum Essen werde ich am Ende der Reise berichten.

    In der Kabine finde ich es schade, dass es keine Nackenkissen mehr gibt. Auch die Bedienung des Fernsehers war anfangs recht gewöhnungsbedürftig – da frage ich mich wirklich, warum man sich für eine so komplizierte Fernbedienung entschieden hat.

    Neu an Bord ist auch die KI Bea, welche die Rezeption entlasten soll. Allerdings habe ich sie bislang noch nicht zum Laufen bekommen.

    Heute stand mit Riga der dritte neue Hafen auf unserem Programm. Riga ist die Hauptstadt Lettlands und liegt am Fluss Düna. Während der Ein- und Ausfahrt in den Hafen kann man also gewissermaßen eine Panoramafahrt genießen. Die Einfahrt erfolgte heute früh bereits um 5 Uhr, jedoch legen wir erst in etwa einer Stunde, um 16 Uhr, ab. Somit lässt sich die Ausfahrt entspannt am Nachmittag verfolgen.

    Ab diesem Jahr können auch Schiffe mit einer Länge von über 300 Metern wieder direkt an der Altstadt, an der Vansu-Brücke, anlegen. Damit liegt man so zentral wie in keinem anderen Hafen der Ostsee. Da die Altstadt recht kompakt und gut zu erkunden ist, entschieden wir uns, einen kleinen Umweg zu machen und überquerten zunächst die Vansu-Brücke, um auf die andere Seite von Riga zu gelangen. Dort spazierten wir durch Parkanlagen und am Wasser entlang.

    Auf dem Rückweg überquerten wir die Akmens-Brücke, an deren Ende uns das Okkupationsmuseum und das Denkmal der lettischen Schützen erwarteten. Unser weiterer Weg führte uns über den Rathausplatz, vorbei an den „Bremer Stadtmusikanten“, zum Dom, zu den Drei-Brüder-Gebäuden, zur Nationalbank und schließlich zum Nationaltheater. Vom Theater aus waren es nur wenige Minuten zurück zum Schiff.

    Insgesamt ist Riga eine sehr schöne Stadt mit historischen Bauten, die sich, ähnlich wie Danzig, hervorragend individuell erkunden lässt. Auch weitere Sehenswürdigkeiten, wie die Markthalle, sind problemlos zu Fuß vom Schiff aus erreichbar. Das Wetter spielte mit Temperaturen um die 26 Grad und strahlendem Sonnenschein wieder einmal perfekt mit. Unser nächster Zielhafen ist morgen Tallinn, wo uns laut Vorhersage erneut Temperaturen um die 26 Grad und Sonnenschein erwarten.