Beiträge von bluekat

    Superschönes Routing!!

    Ja, anfangs waren sogar noch ein zusätzlicher Stopp in Mexiko sowie noch ein Stopp in Nicaragua vorgesehen. Aber diese wurden dann abgesagt und in Seetage umgewandelt, wohl wegen irgendwelcher politischer Querelen. Aber uns gefällt es auch so gut, denn wir freuen uns am meisten auf den Panama-Kanal. Und wir haben ja fast nach jedem Landtag einen Seetag. Was für ein Erholungsluxus. ;)

    So ganz ohne uns, kannst du wohl auch nicht!

    :D:D:D:D Was wahr ist, muss wohl auch wahr bleiben.

    Oceania wird Euch überraschen mit ganz viel Komfort.

    Das wäre toll. Fürs Erste würde mir schon eine ruhige Kabine und eine gute Matratze genügen. 8o

    Wir werden zum ersten Mal Oceania Cruises ausprobieren und sind schon ganz gespannt.

    Wir wollten gern, wenn möglich, noch eine Tour durch den Panama-Kanal machen, bevor ich dann wieder arbeiten gehe. Diese war die einzige Route, die uns zeitlich passte.

    Hier mal der Routenverlauf:

    3.7. San Diego

    4.7. Seetag

    5.7. Seetag

    6.7. Cabo San Lucas/Mexiko (Reede)

    7.7. Seetag

    8.7. Zihuatanejo/Mexiko (Reede)

    9.7. Seetag

    10.7. Puerto Quetzal/Guatemala

    11.7. Seetag

    12.7. Puntarenas/Costa Rica

    13.7. Seetag

    14.7. Panamakanal-Durchfahrt

    15.7. Cartagena/Kolumbien

    16.7. Seetag

    17.7. George Town/Grand Cayman (Reede)

    18.7. Seetag

    19.7. Miami/USA

    20.7. Port Canaveral/USA

    21.7. Seetag

    22.7. New York/USA

    23.7. New York/USA Ausschiffung


    Anschließend werden wir noch ein paar Tage in New York bleiben. 8)

    Und HIER geht der Bericht los.

    Wir haben super geschlafen und versuchen hier, mal so langsam Ordnung zu machen.

    Das Auto ist nach einem halben Jahr ohne Probleme angesprungen. Mega!

    Ich fühle mich schon wieder so, als wären wir bereits seit Tagen zu Hause. Ist irgendwie alles gewohnt und schön. Die Kassiererin bei Penny hat auch in gewohnter Weise rumgeblubbert. Die Apotheke hatte auch wieder nicht alles vorrätig, was wir brauchten. Wie soll man sich da nicht heimisch fühlen? ;):P

    Aber eigentlich - ich könnte schon wieder los. :D

    Hier noch ein paar abschließende Bemerkungen zur Busabreise und zum Haustürservice.

    Unser Bus fuhr leider 45 Minuten später ab Bremerhaven, da ein Koffer eines Paares in der Halle fehlte. Wie sich dann später während der Fahrt herausstellte, wurde der Koffer bei den Tefra-Koffern gefunden.

    Leider wurde es dadurch in Lehrte für den Zubringer-Bus wieder spät. Ein einziges Gehetze, schnell was essen, während die Koffer umgeladen wurden. Bis dahin immer noch Unklarheiten, wo wir überhaupt aussteigen. Der Busfahrer hatte eine, zugegebenermaßen, sehr unübersichtliche Liste. Erst hieß es Berlin, nachher hieß es Fichtenplan Raststätte.

    Als wir schließlich dort ankamen, war keines der Taxis für uns vorgesehen. Die hatten auch schon lange gewartet. Super. Aber dann meinte der ein Fahrer, sein Gast sei nicht gekommen. Wir sollten bei ihm einsteigen. Während der Fahrt, da waren wir schon halb angekommen, stellte sich dann heraus, dass unser eigentlicher Fahrer uns vermisste. Wie spät ist der denn angekommen???

    Also, ich sag mal so, es war ein einziges Chaos. Wir waren abends 19.15 Uhr zu Hause.

    Fazit: Beim nächsten Mal wieder Tefra-Koffer und die Bahn.

    Und nein, die Koffer gingen nicht unter die Betten.

    In der Mockup-Kabine passten alle vier (zwei mittlere und zwei große) unters Bett. In der Balkonkabine hätten die beiden mittleren ohne Öffnen der Dehnungsfalte unters Bett gepasst. Die zwei großen Koffer haben wir in den Store gegeben.

    Die Matratzen sind vermutlich einfach generell zu weich. Wenn da Menschen mit sehr viel Körpergewicht, und da sieht man auf den Schiffen ja immer so einige, drauf schlafen, sind die schnell etwas eingedellt, Kuhle in der Mitte.

    Wir haben wirklich überlegt, ob wir die Matratzen in der Balkonkabine tauschen lassen, dann aber davon Abstand genommen.Bei einer längeren Tour hätten wir aber etwas unternommen.

    Die Matratzen in der Mockup waren in Ordnung.

    Aber die Matratzen auf der Amadea waren uns auch zu weich.

    Auf jeden Fall sorgte es für viele Lacher, wenn Phoenix immer diesen Spruch in den Tagesprogrammen bringt: „Sie lieben Ihre Matratze? Nehmen sie die doch mit nach Hause.“

    Wann hast du mit der Planung angefangen?

    Mit Bekanntwerden der genauen Route. Das war Ende November 2022.

    Hast du dir vorab jeden Hafen angeschaut und dann entschieden Ausflug ja/nein?

    Ja, wir haben uns zuerst die Phoenix-Ausflüge angesehen und dann überlegt, ob da was dabei wäre. Ich glaube, wir haben diese fünf- oder sechsmal immer wieder vorgenommen und diskutiert. Immer natürlich mit wochenlangem Abstand. Ich habe dann die Wunschausflüge alle notiert. Bei den Häfen, in denen wir keinen Ausflug mit Phoenix machen wollten, habe ich im Internet recherchiert, was man da machen könnte.Teilweise habe ich auf alte Reiseberichte zurückgegriffen. Waiheke Island war z.B. ein Tipp von Gabi46 .

    Während der Tour haben wir dann noch so drei, vier Ausflüge geändert oder gecancelt. Zum Beispiel in Melbourne, als klar wurde, dass wir dort auch gut allein losziehen können.

    Wieviel Geld habt ihr für die Ausflüge und unbekannten Kosten (mal was Essen gehen, Souvenirs, Getränke an Bord etc.) eingeplant und ging der Plan auf?

    Wir wussten, dass die Ausflüge ca. 8800€ für die gesamte Zeit kosten. Dazu haben wir mit etwa 300 € Bordausgaben (Getränke) pro Abschnitt gerechnet. Die waren aber überdimensioniert. Nur durch den Friseurbesuch kam das etwa hin. Ansonsten haben wir etwa 100€ gebraucht. Wir haben aber auch viel Tischwein getrunken. Und auch viel Sekt gehabt. Dann haben wir uns auch öfter mal einheimisches Bier mit an Bord gebracht, z.B. in Neuseeland. Große Ausgaben hatten wir dadurch nicht. Gegessen haben wir auch nur äußerst selten auswärts. Souvenirs haben wir nur wenige gekauft. Einige Schlüsselanhänger, drei Shirts und die Possumsocken. Das war‘s auch schon. Ach ja, und die zwei Paar Schuhe für mich.

    Wann kam der Gedanke auf, alles toll, aber eigentlich reicht es jetzt auch

    Eigentlich so die letzten sechs, sieben Tage. Ich glaube, es wäre auch nicht soooo verkehrt gewesen, wenn wir in Gran Canaria ausgestiegen wären. Viele bekannte Gesichter waren auf einmal weg. Das war schon ein ziemlicher Cut. Dazu dann der Umzug, die neue Kabine. :huh:

    Für September 2026 habe ich eine Reise entdeckt die bis Januar 2027 geht, insg. 9 Teilabschnitte ... und ich bin am überlegen (vielleicht bleibt es auch ein Traum ... mal sehen).

    Das klingt toll. Vielleicht wird das ja was. Na, wir werden es sicher erfahren! 8o

    Bedanken möchte ich mich bei allen, die mir hier gefolgt sind, ob nun stumm oder aktiv, indem sie das eine oder andere Mal etwas kommentiert haben. Dadurch ist der Bericht manchmal auch erst lustig geworden. Es hat mir großen Spaß gemacht, hier täglich zu berichten, weil ich dadurch auch wusste, dass viele auf Neuigkeiten von uns warten. Das hat auch dazu beigetragen, die Reise noch intensiver zu erleben und zu genießen. Vielen Dank für all eure Likes. Ihr seid einfach spitze, und ich bin sehr froh, Teil dieses Forums zu sein. :love:

    Ein großes Dankeschön auch an alle Administrator en für die Geduld und Nachsicht, die ihr mit mir gehabt habt. Immerhin schleichen sich trotz aller Vorsicht mal Bilder ein, die hätten bearbeitet werden müssen. Ich habe mir hierbei Mühe gegeben, aber trotzdem erkennt man auf dem kleinen Handydisplay nicht immer alles! :saint:

    Allgemein:

    Würden wir wieder auf ein Phoenix-Schiff gehen? Ja, aber lieber auf die Amadea als die Artania. Und es wird für uns in der Zukunft auch schwierig sein, eine Hochseekreuzfahrt bei Phoenix zu buchen, denn die Länge der Reisen passt mit den normalen Ferienzeiten meist nicht zusammen. Bleiben in der Regel nur die Sommerferien, aber da ist das Fahrgebiet ja auch wieder sehr überschaubar.

    Wir haben eine wunderbare und sehr lange Reise erlebt und sind sehr dankbar dafür!!!

    Wetter:

    Damit hatten wir großes Glück. Nur auf drei Ausflügen (darunter zwei Badeausflüge) hatten wir teilweise Regen, konnten uns aber gut unterstellen und etwas essen und trinken und dadurch die Zeit nutzen. Ansonsten hat es nur hin und wieder geregnet, wenn wir Seetage hatten. Also halb so wild. Stürmisch war es zu Beginn der Reise und dann immer mal zwischendurch. Wir werden aber nicht seekrank, haben das also sehr gut überstanden. Das schwülwarme Wetter in Brasilien und später dann in Asien hat Mutti sehr zu schaffen gemacht. Das ist einfach nicht so günstig, wenn man eine Lungenkrankheit hat. Aber auch das ging letzten Endes irgendwie. Geholfen hat dort tatsächlich, dass wir keine Ganztagesausflüge gebucht hatten.

    Kabinen:

    6636:

    Schön groß und freundlich für eine Balkonkabine. Sehr viel Stauraum und ein bequemes Doppelbett. Allerdings oft laut, Rattern und Rütteln in den frühen Morgenstunden, Partys von der Phoenixbar bis teilweise 1.30 Uhr trotz geschlossener Balkontür zu hören. Tür zum Außendeck ging wie ein Kanonenschuss zu. Ich habe noch in keiner Kabine so schlecht geschlafen wie in dieser, auch wenn ich mich mit der Zeit an die Umstände gewöhnt hatte.

    5638:

    Kleiner, schmaler, dunkler. Weniger Stauraum. Sehr laut, auch hier Rattern und Rütteln und Knarzen aus jeder Ecke. Tür zum Außendeck allerdings schön leise. Die Betten waren auch nicht bequem, die Matratzen leider schon durchgelegen. Geschlafen haben wir hier sogar noch schlechter als in der 6636.

    Essen:

    Die Menus wiederholen sich natürlich, aber manchmal hatte das schon was Skurriles, drei Wochen lang keine Pommes, dann wieder drei Tage hintereinander. Zum Ende hin gab es gefühlt jeden Tag Kartoffelsalat und alle paar Tage Currywurst. Schade ist auch, dass es zum Frühstück immer mehr oder weniger die gleiche Wurstauswahl gibt und zum Abendbrot zwar ein anderen, aber eben auch die dann gleich. Da könnte doch mal eine Durchmischung stattfinden. Warum keine Leberwurst zum Abendbrot? Das erschließt sich mir nicht. Man kann zwar jederzeit seine Sonderwünsche anmelden. Aber das widerstrebt mir einfach.

    Leider war das Essen oft zu salzig. Viele Gäste bemerkten dies. Der Chefkoch meinte, daraufhin angesprochen nur, die Geschmäcker wären eben verschieden. Mag sein, aber Nachsalzen geht immer, Salz entfernen geht eben nicht. Außerdem haben wir eine Zeit lang eine gewisse Kümmellastigkeit festgestellt. Warum nur??? Das ließ irgendwann nach. Gab es zu viele Beschwerden???

    Wir wissen ja, das vieles mit dem Küchenchef steht und fällt. Wir jammern vielleicht auf hohem Niveau. Fest steht, das geht deutlich besser, da ist viel Luft nach oben (mal bei der Amadea abschauen).

    Ausflüge:

    Wir haben ca. 50 Phoenix-Ausflüge mitgemacht. Wie immer gab es ganz tolle Ausflüge, aber leider auch weniger gute. Alles in allem waren wir mit der Durchführung zufrieden. Auf Ganztagesausflüge haben wir weitgehend verzichtet, da sie für Mutti zu anstrengend sind. Private Anbieter hatten wir nicht gebucht, sind aber an einigen Orten, vor allem in den Großstädten allein losgezogen (Auckland, Sydney, Singapur). Das brauchten wir auch, einfach mal für uns sein und für uns selbst entscheiden.

    Bordleben:

    Das Unterhaltungsprogramm von Phoenix haben wir teilweise genutzt (Jakkolo, Shuffleboard usw.) Die Turniere haben viel Spaß gemacht.

    Lektorenvorträge haben wir nicht besucht, künstlerische Angebote und ähnliches haben wir auch nicht probiert.

    Dafür waren wir bei Aktionen wie Osternestsuche oder Neptuntaufe dabei. Auch der 1. April war toll.

    Von den Shows haben wir nur wenige besucht. Sie waren ganz okay, vom Hocker haben sie uns nicht gerissen. Und sorry, ich kann da leider oft mein Musikerohr nicht ausblenden. Die Gastkünstler haben wir auch eher nicht besucht. Hier ist mir nur aufgefallen, dass viele von ihnen immer wieder auf den Schiffen sind. So etwas bemerkt man, wenn man die Programme ab und zu liest. Ich würde mir hier mehr Abwechslung wünschen.

    Schiff:

    Die Artania hat schon eine gute Größe. Allerdings müssen wir nach unserer längeren Reise auf der Amadea (als Vergleich) doch sagen, sind uns bei Vollbelegung 1200 Gäste schon wieder zu viel. Zum Glück hatten wir nicht auf allen Etappen derart viele Gäste an Bord. Das Publikum ist hier allerdings teilweise schon gewöhnungsbedürftig. Benehmen und Erscheinung sind mitunter erschreckend (nur ein Beispiel: Naseputzen in die Stoffserviette, bei unterschiedlichen Gästen beobachtet). Genervt hat mich auch, gerade bei einigen sehr alten Gästen, dass sie alles besser wissen wollen und einem erklären müssen, wie die Welt läuft, obwohl man sie nicht darum gebeten hat.

    Natürlich gibt es wie überall auch sehr nette Mitreisende und wir haben nette Bekanntschaften gemacht.

    Es gibt auf der Artania zu viele Raucherecken für unseren Geschmack. Schade, dass wir die Pazifik-Lounge daher nicht nutzen mochten.

    Der Pool mit dem Salzwasser, na ja. Das Wasser war mir zu trübe. Hat nicht so einen Spaß gemacht.

    Den Spabereich und auch den Fitnessbereich haben wir nicht genutzt. (Mein mitgenommenes Sportzeug hätte zu Hause bleiben können.) Das Pichler's haben wir nicht ausprobiert. Für uns unterschied sich die Karte einfach nicht deutlich genug von den Gala-Essen, von denen wir insgesamt 24 hatten.

    Fazit:

    Weltreise:

    So eine Weltumrundung ist etwas Besonderes. Wer kann schon sagen, dass er einmal um den Erdball gereist ist? Allerdings ist das natürlich eine sehr lange Reise mit vielen unterschiedlichen Klimazonen, unheimlich vielen neuen Eindrücken und natürlich auch etlichen Seetagen. Wenn man nicht lange fliegen möchte, ist so eine Reise ideal, um auch in die entlegeneren Gebiete zu gelangen.

    Ich bin glücklich, dass wir diese Umrundung machen konnten. Dennoch muss ich auch sagen, dass man die Ziele gut in Etappen erleben könnte, vorausgesetzt natürlich, man hat nichts gegen die längeren Flüge.

    Die Route selbst war natürlich ein Traum. Für mich vor allem: Brasilien, Argentinien, Chile, Kap Hoorn, Osterinsel, Südsee, Neuseeland und Australien.