Und schon war er da, der vorletzte Tag im Land der Kiwis, die Zeit ist so schnell vergangen. Mit einem lachenden und zwei weinenden augen machten wir uns auf nach Auckland, die Stadt der Segler
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sogar der Himmel weinte (jetzt werde ich schwülstig)
Die Neuseeländer leben in der Regel in Einfamilienhäusern, dementsprechend groß ist die Fläche Städte. In Auckland leben 1,7 Millionen Menschen (Neuseeland hat nur 4,7 Millionen Einwohner und ist größer als Deutschland)
In den letzten Jahren ist hier eine Skyline entstanden die ich von unserem letzten Besuch 2004 noch nicht kannte, aber es sind auch viele historische Bauten erhalten geblieben
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Am nächsten Tag ging um 20.35 Uhr unser Rückflug nach Dubai, 16.40 Stunden Nonstop ab Auckland. Ich konnte sogar "häppchenweise" 9 Stunden schlafen. Der Service bei Emirates war minimalistisch wie immer, aber das bin ich von ihnen gewöhnt. Der Flug nach München verging schneller als gedacht und mein Gepäck kam wieder als letztes, trotz Priority Anhänger. Das hat mir aber die Reise nicht vermiest.
Es war eine wunderschöne Reise und bis auf 2 Tage hatten wir Glück mit dem Wetter. Wir haben viel gesehen und erlebt, und die Gruppe war nicht nur sehr nett, sondern auch sehr lustig.
Ich kann Neuseeland nur empfehlen, die Menschen sind äußerst freundlich, die Hotels gut, das Essen fabelhaft und die Natur atemberaubend.
Es gibt kaum Kriminalität und die Kiwis sind sehr naturverbunden. Die Kinder und Jugendlichen verbringen ihre Zeit noch im Freien und die Handysucht hat noch nicht um sich gegriffen, es gibt auch in manchen Regionen kein Wlan . Man kann für seinen Urlaub ein Motorhome mieten, oder die Inseln mit dem Auto erkunden. Für Rucksacktouristen gibt es gute Busverbindungen und Backpackers Zimmer in den Hotels.
Wer den langen Flug scheut kann Stopover einlegen, die Kombination mit der Südsee, vor allem den Cook Inseln (die ein polynesischer Traum sind)
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auf dem Rückweg gab es an einem kleinen See Mittagessen, Fisch & Chips . Eine der Teilnehmerinnen hatte Pech, sie ging kurz ins Restaurant zurück um etwas zu holen und wie der Blitz waren sämtliche Möwen an ihrem Essen. Die Reste haben sie dann auch noch bekommen.
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in Neuseeland wachsen die riesigen Kauribäume, leider ist der Bestand gefährdet da in den letzten 100 Jahren zu viel abgeholzt wurde. Jetzt ist es verboten einen Kauri Baum zu fällen, nur wenn der Baum stirbt und von selbst umfällt darf das Holz verarbeitet werden.
Diese Stämme gehören zu den "Kleinen", ein großer Kauribaum hat locker 4-6 m Durchmesser
Am nächsten Tag stand die Fahrt zum Cape Reinga im Programm, die Maori nenne es Te Rerenga Wairua und es hat für sie eine sehr wichtige Bedeutung. In ihrer Mythologie treffen sich die Seelen der Verstorbenen am Cape Reinga um sich auf den Berggipfel Ohau auf den Three King Islands, sie nennen es Manawatawi, zu begeben. Dort angekommen, werfen die Seelen der Verstorbenen den letzten Blick zurück auf Aotearoa und machen sich dann auf in das Land ihrer Ahnen, nach Hawaiki.
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der erste Halt war in einem kleinen Ort wo es nicht nur ein schönes Auto zu bewundern gab, sondern auch viele Boote, da ein SpeedbootrRennen stattfinden sollte.
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Auf dem Stand Highway gelten die normalen Verkehrsregeln Neuseelands , man muss auch aufpassen dass man keine Möwen oder "freilaufenden Touristen" überfährt. Es war ein tolles Erlebnis wir wir da 30 km über den Strand gesaust sind
Paihia ist ein nettes kleines Städtchen, mit schönen Stränden und vielen Wassersportmöglichkeiten, natürlich bietet sich die Region auch zum Wandern an. Die Fahrt dorthin hat uns wieder viele Landschaftliche Highlights geboten.
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wir sind noch zur Besichtigung von drei Original Kriegskanus der Maori und des Wohnsitzes von James Busby, eines Englischen Politikers, in dessen Haus 1840 der "Vertrag von Waitangi" unterzeichnet wurde. Durch eine doppeldeutige Klausel in diesem Vertrag waren sich die Maori nicht bewusst, dass sie Ihr Land hergaben.
Langsam kommen wir immer weiter nach Norden und es ist in Neuseeland umgekehrt wie bei uns, je nördlicher je Wärmer.
Wir wollen nach Coromandel in der Region Bay of Plenty. die Strände der Coromandel Halbinsel sind berühmt und es gibt an einem sogar heiße Quellen.
Die Fahrt ging wieder durch abwechslungsreiche Landschaften, Streckenweise waren Hügel zu sehen, die wie aufgeschüttet wirken aber eher durch Erdbeben entstanden sind
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und nun der Beweis dass es in Neuseeland auch Ackerbau gibt und nicht nur Viehzucht, vor einigen Jahren gab es noch 80 Millionen Schafe, jetzt nur noch 20 Millionen. Viele Farmer haben auf Rinderzucht umgestellt und auch Alpakas sieht man immer mehr.
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Nach einem Stopp und der Besichtigung der Waitomo Glühwürmchen Höhlen, sind wir in Paihia angekommen, wo wir die nächsten 2 Nächte bleiben um die Coromandel Halbinsel zu erforschen. In den Glühwürmchen Höhlen darf nicht fotografiert werden und man muss leise sein um sie nicht zu stören. Sie sind Verwandte unserer Glühwürmchen, fliegen aber nicht, sondern hängen an der Decke und lassen leuchtende Fäden herabhängen, die klebrig sind, um damit Insekten zu fangen. Wir sind erst durch die Tropfsteinhöhlen gegangen und wurden dann im Dunklen zu den Booten geführt, die über den Höhlensee zum Ausgang fahren. Es ist ein besonderes Erlebnis auf dem See zu fahren und über den Köpfen leuchten tausende Glühwürmchen wie kleine Sterne an der Höhlendecke .
ja genau, sie galten als das 8. Weltwunder und wurden 1886 beim Ausbruch des Mount Tawarera zerstört. Dabei hat sich der Lake Rotomahana gebildet. Eine von Maori und Europäischen Einwanderern bewohnte Siedlung wurde beim Ausbruch zerstört, es gab nur wenige Überlebende.
Heute wird vermutet dass die Terrassen im Uferbereich verschüttet liegen.
nein, das ist der Geysir "Lady Knox" im Geothermalgebiet von Wai-O-Tapu. Es gibt jetzt mehrere Geothermalgebiete in Rotorua und Umgebung die für Touristen zugängig sind. Als ich 1994 das erste Mal in Rotorua war gab es nur eines.
Frisch und munter haben wir am nächsten Morgen die Gegend um Rotorua erkundet. Überall blubbert und dampft es
Rotorua ist bekannt für seine "blubbernden Tümpel" und dem allgegenwärtigen Geruch von Schwefel in der Stadt, die mit ihrem Umland Teil des North Island Vulcanic Plateau ist und hier im Speziellen geothermische und vulkanische Aktivitäten, wie Geysire, Heißwasserquellen und brodelnde Schlammtümptel und Teiche zu beobachten sind. An vielen Stellen in der Stadt tritt heißer Dampf mit Schwefelgeruch aus Tümpeln und Erdspalten hervor, was zum einen eine touristische Attraktion darstellt und zum anderen darauf hinweist, dass die Stadt auf einem Vulkan gebaut wurde. Viele seiner Thermalquellen werden für Bäder und Kureinrichtungen oder auch zum Heizen in den kühleren Jahreszeiten verwendet.
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dieses Naturschauspeil hat uns alle beeindruckt und einige von uns beneiden die Einwohner die heiße Quellen im Garten haben, sie brauchen keinen Herd zum Kochen
Langsam mussten wir uns beeilen, den in Rotorua wartete heute ein Maori Hangi auf uns - mit dem Haka - das ist der traditionelle Begrüßungs- tanz, wobei den Gästen klar gemacht wird welche guten Krieger die Anwesenden sind - und mit Polynesischen Liedern, Tänzen und natürlich dem gebackenen Schweinchen aus dem Erdofen.
Oh ihr ahnt es schon, wir sind zurück! Mit einem lachenden und zwei weinenden Augen haben wir vom "schönsten Ende der Welt" Abschied genommen.
Aber mit euch bin ich noch auf der Reise und durchlebe den Rest noch einmal. Das ist jetzt zwar kein Life-bericht mehr, aber es war nicht machbar. Wir haben jeden Tag soviel gesehen, dass Abends nach dem "Schlemmern" nur noch das Bett rief.
Auf geht's es wird heiß , aber vorher hat es noch geregnet. Wir haben uns jedoch nicht beklagt, da wir mit dem Wetter bisher immer viel Glück hatten und waren tapfer. Wir sind vom Tongariro Nationalpark aus wieder durch abwechslungsreiche Regionen gefahren und ich habe mich mindestens 100 mal geärgert, dass ich wegen der verregneten Fensterscheiben keine Fotos machen konnte. Jetzt habe ich tausend Schafe und 800 Rinder weniger auf meinen Fotos.
Dafür habe ich das Neuseeländische "Nessie" entdeckt, und es gibt sogar zwei davon
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Das ist doch eindeutig ein "Nessie" da neben dem Schwan, und hinten schwimmt noch Eines!
Wir waren am Lake Taupo angekommen und nach einem gemütlichen Stadtbummel hatten wir eine Schiffsfahrt auf dem Programm, die wurde auch trotz des Regens durchgeführt. Gesehen haben wir nicht viel - der Kaffee und das Blueberry Muffin waren aber lecker und schließlich muss man auch mal Zeit haben zum plaudern und um die Katzenfotos aller Mitreisenden zu bewundern (meine Stubentiger sind die schönsten, echt)! Später ging der Dunst etwas weg und wir konnten eine Felsskulptur der Maori Kunst fotografieren.
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Am späteren Nachmittag erreichten wir Rotorua und konnten noch die Kiwi Aufzuchtstation besichtigen. Die Kiwis sind das Wappentier Neuseelands und waren bis vor einigen Jahren noch stark vom Aussterben bedroht, da bei der Besiedlung Neuseelands viele Feinde wie Marder, Possum, Ratten, Katzen usw. eingeschleppt wurden. Da der Kiwi nicht fliegen kann, war er diesen Fressfeinden hilflos ausgeliefert. Heute gibt es mehrere Einrichtungen wo Kiwi Eier in Brutboxen ausgebrütet und in Inkubatoren gepflegt werden bis sie ins ein Gehege können um ausgewildert zu werden, sobald sie Überlebensfähig sind. Die Eier werden oft in beschädigten Nestern gefunden, oder sind beschädigt. In der Station kann festgestellt werden wo das Junge liegt und ob es noch lebt, dann kommt es in die Brutbox. Verletzte Junge oder ältere Kiwis werden gepflegt und wieder ausgewildert.
In der Natur ist es sehr schwer einen Kiwi zu sehen, denn er ist Nachtaktiv. Aber große zweibeinige Kiwis laufen tagsüber überall rum, das sind nämlich die Neuseeländer.
Diesen Kiwi durften wir fotografieren (er ist ausgestopft)
Heute hätte ich euch gerne Bilder von Rotorua gezeigt, der Stadt wo es überall dampft und viele Einwohner keinen Ofen oder Herd brauchen weil die Hitze aus dem Boden kommt.
Aber ich muss es verschieben, PICR macht ein Update und ich kann keine Bilder laden, oder liegt es am WIFI in Neuseeland. Bis später.
Im Tongariro Nationalpark haben wir auch Ostern verbracht, auch wenn die Neuseeländer Ostern nicht so feiern wie wir, gab es doch beim Frühstück Ostereier, die trotz stundenlangem kochen nicht weich waren. Bei den Neuseeländern ist nur der Karfreitag ein Feiertag, der Rest normales Wochenende. Und Geschenke gibt es auch keine!
Wir hatten dafür High Tea und am Abend wurden wir auch wieder kulinarisch verwöhnt. Langsam kann ich kein Rinderfilet, keinen Lachs oder kein Lamm mehr sehen. Ich träume von Leberkäs .
Nach zwei Nächten in Wellington wartet der Nationalpark Tongariro auf uns. Im Winter ein schönes Skigebiet, während der anderen Jahreszeiten ideal zum Wandern - solange nur die Vulkane nicht spucken
Das Museum ist sehr interessant, momentan ist auch die Ausstellung der chinesischen Terrakotta Krieger zu sehen, aber die Neuseeländische Kultur hat mich ehrlich gesagt mehr interessiert.
Wellington, die Hauptstadt Neuseelands hat etwas über 200 000 Einwohner.
Sie liegt am südlichsten Ende der Nordinsel an der Cookstraße. Als kompakte Stadt umfasst sie eine Uferpromenade, Sandstrände, einen aktiven Hafen und bunte Holzhäuser auf den umliegenden Hügeln. Vom Lambton Quay aus fährt die typische rote Standseilbahn zu den Wellington Botanic Gardens. Den starken Winden in der Cookstraße verdankt die Stadt ihren Beinamen "Windiges Wellington".
(Auszug aus Wikipedia)
Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, weder Wind noch Nebel, so verbrachten wir einen schönen Tag im sonnigen "Windi Welli"
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Das Regierungsgebäude mit dem "Bienenstock", die Premierministerin ist Jacinda Adern, die 2017 gewählt wurde und dieses Jahr 39 Jahre "alt" wird. Sie ist sehr beliebt im Land.
Das Einschiffen ging problemlos und schnell, wir konnten uns gemütliche Plätze suchen und auf dem Schiff zu Mittag essen. Der Marlborouh Sound mit seinen vielen Inseln erinnert mich an die Überfahrt von Vancouver nach Vancouver Island, da ist es auch so schön.
Eine Fähre ist schon etwas anders, das wisst ihr ja, aber sie ist fast so groß wie die Schiffe von TC
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Pikton ist ein gemütliches Städtchen, mit schönen Cafes, Läden usw. und von hier gehen die Fähren zur Nordinsel. Brücke gibt es keine. Die Fahrt dauert etwa 3,5 Stunden und geht durch den malerischen Marlborough Sound in die Cook Straight bis nach Wellington
letztes Jahr auf der MS 5, im März, dieses Jahr ging ich mit meiner Familie später essen und bekam es glücklicher Weise nicht mit. Aber wenn mein Mann dabei ist, möchte er um 18 Uhr beim Essen sein und dann erwischt es uns. Und wir möchten unser Abendessen wirklich nicht nach der Musik richten. 2017 mussten wir 4,5 Wochen das Lied in voller Lautstärke (Mittelamerika Reise mit anschließender Transatlantik Überquerung) über uns ergehen lassen, was nicht nur uns aufgeregt hat. Ich finde die Geschmäcker sind so verschieden dass TC beim Abendessen lieber keine Musik laufen lassen sollte.
Sehe ich auch so und ich bin sehr froh dass man diesen schauderhaften Sprechgesang (wobei es ja kein Gesang ist) auf den Balkonen glücklicherweise nicht mehr ertragen muss, das war furchtbar und dass das gekrächze im Restaurant auch abgestellt wurde, dafür danke ich TC. Singen kann er nicht, ein Gesang ist etwas anderes, und für mich hört es sich eher nach Entlassung aus dem Knast an.
auch von mir noch nachträglich die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag. Bleib gesund und munter und erfreue uns noch viele, viele male mit deinen schönen Reiseberichten.