Leider nicht mehr Ahoi, sondern nur noch Hallo!
Zu den Fragen zu Kontrollen, Anreise etc. wie ich sie erlebt habe:
Am Check-in Schalter von Eurowings in München wurde der Reisepass und der CovPass (Impfung) kontrolliert. In Palma de Mallorca wurde bei der Einreise 3x das spanische Einreiseformular kontrolliert. Einmal der CovPass. Immer ohne, dass ich den Reisepass zusätzlich hätte vorzeigen müssen! Der Antigen Schnelltest musste am Flughafen nicht gezeigt werden. Ob am Flughafen Fieber gemessen wurde, weiß ich nicht mehr.
Im Transferbus zum Schiff wurde von jedem die Kabinennummer und der Sitzplatz notiert, bevor man aussteigen durfte. Vor dem Check-in wurde Fieber gemessen und dann das Ergebnis des Antigen Schnelltests und der CovPass kontrolliert. Ob dabei auch auf die Uhrzeit des Test geschaut wurde, kann ich nicht sagen.
In der JS lagen 2 Packen mit OP-Masken, die ich aber nicht benutzt habe, weil ich eigene FFP2 Masken mitgebracht hatte, die mir besser passen. Es wurde durchgesagt, dass TUI FFP2 Masken mit Ventil, die auf dem Schiff ja nicht verwendet werden dürfen, an La Palma spendet, da sie gegen die Vulkanasche helfen und das Ventil im Freien ja coronamäßig kein Problem darstellt. (Ich habe auf La Palma einen Landausflug gemacht und dort erlebt wie sich selbst in größerer Entfernung Vulkanascheteilchen im Mund wiederfinden, wenn man keine Maske trägt und die Asche sich auch auf der Kleidung etc. wiederfindet.)
In der X-Lounge wurde jeden Morgen vor dem Betreten Fieber gemessen, so dass das schon mal erledigt war. Ansonsten hätte man sich in der Abtanzbar oder, bis 10 Uhr, vor dem Verlassen des Schiffs Fieber messen lassen können. Wie schon geschrieben im Innern des Schiffs Maskenpflicht, man durfte die Maske aber abnhehmen, wenn man sich in den Bars oder Restaurants setzte. Es kam aber fast immer jemand, der nach der Kabinennummer fragte und diese notierte. Im Theater und Klanghaus musste man die Maske auch im Sitzen aufbehalten. Da wurde aber nicht notiert, wer wo saß. Es musste immer 1 Platz zwischen den verschiedenen Passagieren / Paaren / Gruppen freibleiben. Es waren immer Leute von der Crew da, die auch während der Veranstaltung kontrolliert haben, ob alle die Maske aufhatten und die Leute ggf. aufgefordert haben die Maske richtig aufzusetzen. Man sollte sich für alle Veranstaltungen über die Mein Schiff App oder die Rezeption anmelden. Wenn etwas nicht ausgebucht war, konnte man aber auch einfach hingehen und dann wurde die Kabinennummer am Eingang notiert.
In der X-Lounge wurde das, was man vom Buffet haben wollte, gebracht. Auch dort wurde notiert welche Kabinennummer wo sitzt. Der Service dort war wieder super. Wenn man Pommery Rosé Champagner wollte, musste man das explizit sagen. Ansonsten bekam man Henri Favre, der mir persönlich nicht so schmeckt. Leider entfiel der Kapitänscocktail und somit auch die kleinen Wiener Backhendl Portiönchen, die so genial schmecken. Auch die Vorstellung der Führungsoffiziere im Theater fiel aus. Die nautische Fragestunde mit dem Kapitän fand aber statt. Die Crew-Show fand in kleinem Rahmen im Klanghaus statt, war aber trotzdem toll. Ansonsten gab es jeden Tag die Abendschau des Kreuzfahrtdirektors (meist im Klanghaus), wo er mit Künstlern oder Crewmitgliedern sprach. Alles Veranstaltungen konnte man auch auf der Kabine sehen. Auch die Borddurchsagen konnte man sich am Fernseher oder über die App anhören.
Vermisst habe ich die Stadtpläne zu den jeweiligen Häfen. Die musste man sich dann in der Touristeninformation besorgen. Die Flyer zum Internet auf dem Schiff gab es dafür in großer Menge.
Der sehr gründlich durchgeführte Antigen Schnelltest, der am Vorabend der Abreise im Klanghaus durchgeführt wurde, wurde wohl von der spanischen Regierung verlangt (Kreuzfahrer, die von den Kanaren zurückreisen), den wollte bei mir aber niemand sehen. Nur durch Zufall habe ich mitbekommen, dass es wohl einen oder mehrere positive Fälle gab. Der Transferbus zum Flughafen musste auf einige Passagiere warten, die das Schiff warten mussten, weil der Ausgang gesperrt war, um den oder die positiv Getesteten vom Schiff zu bringen.
Bei der Einreise nach Deutschland wollte am Münchner Flughafen niemand irgendetwas sehen. Am nächsten Tag habe ich eine SMS entdeckt, in der die Bundesregierung einen Link mit den Einreisebestimmungen geschickt hat.
Von den Dreharbeiten hat man relativ wenig mitbekommen. Es wurden aber dauernd Komparsen gesucht. Die Komparsenbetreuerin war einmal Gast in der Abendschau.
Einmal gab es eine White Night am Pooldeck. Halloween fiel aber für die Passagiere komplett aus. In Funchal und anderen Orten Madeiras standen die Jugendlichen aber in langen Schlangen für die Tests für Halloweenpartys an.
Insgesamt war es trotz der Auflagen eine tolle Reise, die ich unendlich genossen habe.
Ciao 

