Beiträge von Hannah

    Die Motive von TC für das Anlegen in Bayonne sind mir bekannt und ich kann diese wirtschaftlich durchaus nachvollziehen. Für mich als Reiseteilnehmer ist Bayonne jedoch abseits von den in New York für die meisten Passagiere interessanten Gegenden. Das gilt im Übrigen unabhängig von der völlig verunglückten Organisation der Einreise.

    Daher bleibe ich dabei, dass der Anleger von Carnival am Pier 88 und Umgebung für mich und aus meiner Sicht auch die die meisten anderen Passagiere die bessere Wahl ist.

    Ein "Highlight" der Reise gab es zum Schluss. TC war sehr darauf bedacht, die Leute schnell von Bord zu bekommen. Es gab Durchsagen, dass für Individualreisende vor dem Terminal ausreichend Taxis zur Verfügung.

    Ab 09:30 Uhr konnte man seinen Koffer im Terminal in Empfang nehmen. Danach trat man heraus und als Individualreisender in eine Menschenmenge, die auf Transportmittel warteten, bevorzugt ein Taxi.

    Ich kann nur jedem raten, sich mit der Nutzung von Uber vertraut zu machen. Nach 10 min Wartezeit konnten wir einsteigen und nach Manhattan fahren. Was aus den übrigen Wartenden geworden ist, weiß ich nicht.

    Mein Fazit zum Liegeplatz im Vergleich zu AIDA: Näher zum Flughafen Newark, aber ansonsten am Ende der Welt.

    Ich traf im Übrigen jemanden, der einen Ausflug wegen der Immigration verpasst hat. Auf Nachfrage an der Rezeption wurde diesem mitgeteilt, dass noch nicht feststehe, ob eine Erstattung erfolgt. Das mag ich nicht glauben.

    Es bleibt die Frage, warum die Immigration nicht an einem Hafen zuvor z.B. Bar Harbour oder Boston erfolgt. Statt Cornerbrook wäre das sinnvoller gewesen und hätte den Gästen einen Tag in New York garantiert.

    Hier sind einige Gäste an Bord, die sich auf eigene Faust nicht zurecht finden können. Bei Abholung morgen Vormittag zum Flughafen fällt das Highlight der Reise aus.

    Die letzten für Singapore Airlines um 11:30 Uhr. Bis um 10:15 Uhr sollen alle von Bord sein.

    Hier ist Chaos bei der Immigration. Ich sitze seit einer Stunde in der TUI Bar. Solange war der Zugang zum Terminal dicht. Jetzt geht es wieder los. Allerdings ist die Schlange bis zum Theater. Da warte ich noch ab. Eben kam eine Durchsage, dass man versucht, dass die Busse warten. Es kann daher sein, dass der gebuchte Ausflug nicht wartet.

    Ich bedauere alle Mitreisenden, die morgen abreisen und zuvor noch nie in Manhattan waren. Heute wird es nur ein halber Tag.

    Ergänzung:

    Man hat die Taktik geändert. Jetzt werden jede Viertelstunde 150 Leute zur Immigration gelassen. Entspannung ist nicht in Sicht. Mein Mann ist zurück in die Kabine um schon einmal den Koffer zu packen, denn dieser muss heute bis 21 Uhr vor die Tür.

    Ich bin gespannt, wie lange wir morgen brauchen. Dann müssen wir alle mit Gepäck durch den Zoll.

    Es Neuigkeiten von der Fernsehfront. Nach Tagen des Entzuges können wie versprochen wieder Sender empfangen werden: ein japanischer Nachrichtensender und zwei chinesische Sender (Nachrichten und Dokumentationen), die vorgenannten alle auf Englisch, und dann noch ein chinesischer Sender, der chinesischsprachige Serien bringt. Deutsche Welle soll es geben, funktioniert aber nicht.

    Darauf sollte man sich also einrichten, wenn man Nordamerika fährt.

    Der IT Experte, der auf dieser Reise den Lektor gibt, soll erzählt haben, dass ein Server ausgefallen ist. Deswegen die massiven Internetprobleme. Außerhalb der Kernzeiten funktionierte das Netz gestern. Leider ist die Kernzeit von 10 bis 18 Uhr.

    Der Seegang war heute Nacht doch deutlich zu spüren und es hält an. Ich bin gespannt, ob sich damit die Restaurantlage entspannt. Ich habe von Zeiten von drei Stunden für fünf Gänge im Atlantik gehört.

    Das Frühstück im Esszimmer dauert tatsächlich sehr lange. Insbesondere Getränke und Eierspeisen erhöhen die Wartezeiten erheblich.

    Die Restaurantzeiten im Diamanten sind ebenfalls 1,5 bis 2 Stunden. Man muss also Zeit mitbringen, aber wir sind ja im Urlaub.

    Die Internetverbindung ist Glückssache. Schlimm finde ich die Haltung der Rezeption, die die offensichtlichen Schwierigkeiten nicht zugeben möchte, sondern den Gast als doof hinstellt. Erst auf mein Insistieren hin, teilte man mir mit, das das Internet sehr langsam ist.

    Ich denke auch, dass man gute Nerven für einen Poker auf Plustarife haben muss. Meine beiden letzten Reisen (Weihnachten und jetzt Transatlantik) sind gar nicht (Weihnachten) der erst kurz vorher in den Plustarif gekommen. Selbst der Purtarif, der ungefähr ein oder zwei Wochen vor Reisestart angeboten wurde, liegt ungefähr bei dem Kabinenpreis bei Buchung im Protarif mit Frühbucherrabatt.

    Eine Reise mit einer Dauer von mehr als zwei Wochen kann ich nicht so kurzfristig buchen. Meine beruflichen Termine werden z.T. langfristig angesetzt. Außerdem sind die Flugpreise für den Individual-Rückflug erheblich gestiegen. Auch das sollte man bei einem Poker auf eine Preissenkung beachten, sofern ein Fernziel ansteht.

    Bei einer Reise, bei der das Ziel eigentlich das Schiff und vielleicht noch schönes Wetter ist, kann man sicher auf kurzfristige Angebote spekulieren und sollte diese dann auch wahrnehmen. Ich selbst ärgere mich auch, dass wir nach der Transatlantik zurückfliegen müssen und nicht die wirklich günstigen Angebote für die an die Transatlantik anschließende Kanadareise nutzen können. Leider lässt das meine Planung erst dan zu, wenn ich zeitlich flexibler sein kann. Auf diese Zeiten freue ich mich schon, denn dann werde ich nicht mehr langfristig planen, sondern Wunschreisen beobachten und bei einem günstigen Tarif zuschlagen, gegebenenfalls auch erst eine Woche vorher.