Beiträge von Sowieso

    Mittwoch 25.03.2026 Grenada

    Heute hieß es früh aufstehen - dank Jetlag ja gar kein Problem. Unser gebuchter TC-Ausflug "Wanderung durch den Regenwald zum Wasserfall" startete bereits um 8:00.
    Wir mögen es überhaupt nicht, stundenlang in irgendwelchen Bussen zu sitzen. Daher war das unser einziger Ausflug mit "Anreise", hier stand in der Beschreibung dass man ca. 45 Minuten ins Hinterland fährt um dann zu wandern. Ok, das war gerade noch vertretbar.

    Wir starteten pünktlich in mehreren Kleinbussen und eine abenteuerliche Fahrt begann. Ne, das ist nichts für mich. Mir ist zwar nicht schlecht geworden, dank Reisetablette, aber ich habe schon Angst wenn der Fahrstil wild ist und der Zustand der Busse nur karibischen Standards entspricht. Unser junger Fahrer und Guide hat gelegentlich was auf englisch erklärt, aber insgesamt eher wenig. Nun ja. Wir fuhren durch sehr ärmliche Bebauung mit sehr viel Autoverkehr immer bergauf mit wilden Überholmanövern und viel Gehupe. Irgendwann kamen wir ins waldreiche Hinterland, das war schon sehr schön. Wir machten einen Stopp am "Grand-Etang-Visitors-Center" - leider ohne jegliche Info. Wir wurden einfach dort rausgelassen und es hieß, es geht in 15 Minuten weiter. Also schauten wir bisschen links und rechts, ich fand Toiletten die ich vorsichtshalber nutzte. Vielleicht hätten wir das Center besuchen können / sollen?
    Sollte es mich nochmal dorthin verschlagen, könnte man hier am Grand Etang sicher gut und schön auf eigene Faust wandern. Die anderen Mitreisenden im Bus hatten übrigens auch schon Sorge, wie die rasante Fahrt auf dem Rückweg dann bergab wohl ausgeht....

    Nach kurzer Weiterfahrt kamen wir zum Startpunkt der Wanderung. Hier sammelten sich alle Kleinbusse der Tour (ca. 5) und es wurden uns verschiedene einheimische Pflanzen und Früchte gezeigt und deren Nutzung erklärt. Das ganze in verständlichem englisch, ich fand es interessant.



    Nun folgte die Wanderung. Ich würde sie als anspruchsvoll beschreiben. Es war ja heiß - sehr heiß und es ging auf einem Trail mit vielen hohen Naturstufen überwiegend bergab. Man musste schon gut zu Fuß sein - ich mit leicht lädiertem Knie habe schon ein bisschen gekämpft. Da man auf den Weg achten musste, konnte man gar nicht soooo viel in die Natur sehen. Zum Glück war es trocken, bei Regen wäre es echt schwierig gewesen.

    An wirklich schwierigen Stellen halfen die Guides. Nach ca. 1,5 km und 100hm bergab erreichten wir den sehenswerten Wasserfall.

    Hier hätte man kurz schwimmen können, wir haben unsere Badesachen wieder umsonst mitgenommen. Es war nicht viel Zeit und es war schwierig, einen geeigneten Platz um Umziehen zu finden.
    Zurück konnte man bergauf - was ja besser geht, obwohl anstrengend - im eigenen Tempo gehen, wir sind mit einer kleineren Gruppe etwas früher zurückgegangen und konnten es uns so relativ entspannt angehen.

    Die Rückfahrt war dann übrigens total gemäßigt und entspannt, so dass es insgesamt ein schöner, anstrengender Ausflug war.

    Zurück an Bord belohnten wir uns mit einer dringend nötigen Dusche und abweichend vom Ritual mit Hähnchendöner und Eis.

    Ursprünglich wollten wir noch mit dem Wassertaxi zum Strand fahren, aber das war uns dann doch nicht mehr wichtig. So haben wir nachmittags noch einen kurzen Stadtbummel über den Gewürzmarkt gemacht und dieses schöne Bild machen können:

    Der Abend endete mit einem guten Essen im "Ganz-schön-gesund"-Bistro und ein paar Runden SkipBo in der Schaubar. Auf ein paar Lieder schauten wir noch bei der Poolparty vorbei. Für Freude sorgte die abendliche Durchsage, dass wir in Antigua zwei volle Tage liegen würden, da wir am ersten Tag bereits um 9:00 statt 14:00 anlegen würden. Ich hatte mich schon auf einen halben Seetag gefreut....

    Dienstag 24.03.2026 Barbados - TC-Radtour

    Nun soll das Abenteuer Karibik richtig beginnen. Wir haben gut geschlafen - so bis 4:30, dann noch etwas nachgeschlummert und den Tag mit einem frühen Kaffee auf dem Balkon begonnen. Gegen 7 wurde dann im Anckelmanns gefrühstückt und wir machten uns für die E-Bike -Entdeckertour startklar, Beginn um 9:00.

    Wettermäßig war übrigens jeder Tag gleich - 29 Grad, manchmal schwül, oft sehr windig. Für mich ist das wirklich heiß. Aus Erfahrung geht Rad fahren immer noch besser als andere Bewegungsformen und mit E-Bike sollte das ja gar kein Problem sein.

    Wir fuhren mit zwei männlichen Guides (einer vorne, einer hinten), die interessanterweise ebenso wie wir schon in den 50ern sind, eine schöne Tour. Es wurde gut auf uns und den Linksverkehr aufgepasst. Insgesamt war auf einigen Straßen viel Verkehr, aber Radfahrer sind in der Karibik echte Exoten und man hat uns immer sehr respektvoll vorgelassen oder Platz gemacht.

    Leider habe ich recht wenig Fotos gemacht - zum Beispiel das Gebiet am schönen Golfplatz fehlt mir. Könnte ich evtl. noch nachreichen, GöGa hat viel fotografiert. Es ging an bunten kleinen Holzhäusern vorbei...

    ...mehr oder weniger sind wir durchgängig in Stadtrandgebieten gefahren. Also landschaftlich nicht sooooo das Highlight, aber es ging ja um einen ersten Eindruck. Zwischendurch machten wir Stopp an einem kleinen Supermarkt, das war gut so, denn meine zwei Flaschen Wasser waren schon verbraucht. Es folgt unser erster Strand, an dem wir etwa eine Stunde Aufenthalt hatten.

    Der Strand heißt "La Cabana" und ist kleiner, als er auf den Fotos wirkt. Aber sauber und es gab eine Bar, WLAN sowie gute Toiletten und Umziehmöglichkeiten. Außerdem Schatten durch Bäume. Uns war das aber zu viel Gewurschtel, obwohl wir Badesachen dabei hatten sind wir nur mit den Füßen rein. Vielleicht ein Tipp für jemanden, der einen Strand ohne Halligalli sucht, dazu in Schiffsnähe. Hier zwei Eindrücke:

    Wir hatten ja alles dabei im schweren Rucksack - Wasser, Essen, Badesachen, Badeschuhe, Regenjacke - hier konnten wir wenigstens die Badeschuhe nutzen. Anschließend ging es noch an "Rihannas House" vorbei - naja, wer´s braucht - und dann zurück zum Schiff, wo wir gegen 14:30 wieder ankamen. Insgesamt hatte die Tour laut komoot 34 km und 350 hm.

    Zurück an Bord haben wir unser festes Ritual - da wir ja eh nie den Aufzug nehmen kommen wir zwangsläufig am Tag und Nacht vorbei auf dem Weg im Treppenhaus nach oben. Dort gibt es immer ein erfrischendes Getränk und einen kleinen Mittagssnack. Heute war asiatischer Tag, da finde ich immer was.

    Bewegt hatten wir uns ja nun genug, der Rest des Tages verlief unspektakulär. Wir mussten zwischen 16 und 18 Uhr zur Seenotrettungsübung, dann aßen wir gut im Fischmarkt und waren pünktlich zum Ablegen um 19 Uhr auf dem Pooldeck. Nun kann die Kreuzfahrt richtig beginnen. Schade, wir in Barbados zugestiegene fühlten uns (öfter) wie Gäste zweiter Klasse - kein Auslaufsekt, keine besondere Stimmung beim ersten Ablegen.
    Mit uns im Hafenbecken lag die "Virgin Vaillant Lady" - ein schickes Schiff... dieses war abends ganz toll beleuchtet und hatte in roten Lichtern den Schriftzug "Barbados" auf ihrer Seitenfläche dargestellt. Leider kein Foto - ich bin an Bord immer ohne Handy unterwegs. Hatte ja nur 100 MB inkludiert, da muss man haushalten (näheres dazu später).

    Noch ein kurzer Absacker in der TUI-Bar, dann ging es früh ins Bett. Die "Leinen-Los"-Show haben wir im Fernsehen verfolgt.

    Vielen lieben Dank für die aufmunternden Worte und das Outen diverser weiterer Schattengewächse. Wenn ich hier im Forum die Diskussion mit den Poolliegen mitverfolge, denke ich immer, ich bin eine aussterbende Pflanzenart.
    Desdi Eine Trans könnte ich mir auch gut vorstellen, passt bislang nie in die Ferien, leider. Wie das so war mit dem Rückflug - du musst dich noch gedulden.

    Montag 23.03.2026 Flug nach Barbados

    Wir hatten den frühen Flug um 9:50 mit Condor zugeteilt bekommen, daher klingelte der Wecker um 6:30 und nach einem sehr guten Frühstück (auch mit veganen Angeboten) haben wir uns entschieden, zu Fuß zum Flughafen zu gehen. Es war zwar recht frisch draußen, aber wenn man 10 Stunden Flug vor sich hat, tut Bewegung gut. Beim Frühstück trafen wir wieder eine Familie, mit der wir schon im Zug Kontakt hatten, die hatten auch den selben Flug - auf dem Schiff haben wir uns in den gesamten 14 Tagen nicht einmal wieder gesehen!

    Innerhalb von 25 Minuten waren wir durch die Sicherheitskontrolle und so war noch gut Zeit, einen ersten Blick auf die Ringelsocke zu werfen und sich mental vorzubereiten (hatte ich schon erwähnt, dass ich FLUGANGST habe?!?!? - zurück war jetzt auch keine Option).



    Wir nahmen unsere XL - Sitze am Notausgang 31 A und C ein- Platz war hier wirklich reichlich. Aufpreis pro Person: 90 €


    Ansonsten waren die Plätze nicht so gut, zum Glück hatten wir keinen Nachtflug. Unsere ausklappbaren Bildschirme waren in den Halterungen schon sehr ausgeleiert, so dass sie entweder schief hingen oder man sie halten musste. Zudem musste wirklich jeder zweite beim Vorbeilaufen zum WC einmal mit dem Hinterteil gegen meinen Bildschirm stoßen und dann hielt er wieder nicht oder war schief. Etwas mehr Rücksichtnahme hätte ich mir schon gewünscht.

    Wir starteten leicht verspätet, dafür wurde die Flugzeit auf 8:45 Dauer runterberechnet, das waren ja gute Nachrichten. 2x Essen, 3 Filme und schwupps ist man da. Der Flug selbst war ruhig - zum Glück - und komfortabel, netter Service, alles gut. Allerdings war die Maschine sehr sehr gut klimatisiert und die Lage am Notausgang tat ein übriges. Wir frieren nicht schnell, aber so nach 5 Stunden hatten wir alles wieder an, was greifbar war. Jacke, Halstuch..... klapper bibber. Decken gibt es erst ab Economy Plus.... und wurden auch gut genutzt, konnte man an den Müllbergen aus Einschweißfolie beim Aussteigen gut sehen.

    In Barbados steigt man direkt über die Gangway auf dem Rollfeld aus und wird dann gleich von energischem Personal in ordentlichen Reihen aufgestellt und in direkt vorfahrende Busse verfrachtet. Keine Koffer holen, das Flughafengebäude betritt man nicht. Mich traf der Hitzeschlag oben auf der Treppe - es hatte gerade kurz vorher geregnet und eine schwüle heiße Wolke hüllte mich ein. Einmal Saunaufguss zum Empfang. Na super, das kann ja was werden.

    Der Bus war schon ungewohnt - vielleicht so 25 Sitzplätze in Kindergröße. Dass wir die Beine nicht unterkriegen sind wir ja gewohnt. Aber wir sind wirklich eher schlank und passten nicht wirklich nebeneinander auf die 2er Bank. Egal - muss man durch. Ist ja nur ein Transfer. Dieser dauerte 45 Minuten und wir versuchten, erste Eindrücke von Barbados zu erlangen. Wir sahen etwas Landschaft und später in der Stadt große und relativ gepflegte Gebäude, tendenziell Banken, Kliniken und so was. Also erstmal ganz ansprechend.

    Unsere zugeteilte Kabine war die 9162 und damit haben wir wie immer bisher bei Plus-Auslosung Glück gehabt. Ich sah uns schon unterm Pooldeck oder hinterm Rettungsboot - puuh zum Glück nicht.

    Die Koffer kamen schnell, und da es an diesem Abend kein Auslaufen gab - wir lagen overnight - endete der Tag unspektakulär. Ein erster Rundgang - die MS 2 kannten wir noch nicht, aber alle anderen Zahlenschiffe außer der 7 -, ein Cocktail, einmal Essen im Anckelmanns und dann sahen wir noch den Vortrag des Lektors über unsere erste Insel - Grenada - im Kabinen-TV. Die Vorträge haben wir uns alle angesehen, da ja alles neu für uns war und die Informationen insgesamt sehr hilfreich. Toll, dass man die Vorträge auch zeitversetzt im Theaterkanal ansehen konnte.

    Der Blick abends vom Balkon auf die Konkurrenz konnte sich sehen lassen:



    Um 21 Uhr lagen wir also früh in den Federn und waren gespannt, was uns ab morgen erwarten würde.

    Sonntag - 22.03.2026 Anreise Frankfurt

    Bei bestem Frühlingswetter starteten wir nachmittags ab Göttingen mit dem durchgehenden ICE stressfrei nach Frankfurt und kamen sogar pünktlich (!!!) um 17:52 am Fernbahnhof an. Der Zug war sehr gut gefüllt und die Kofferanhänger verrieten schon, da wollen noch mehr Leute nach Barbados.
    So konnten wir ganz entspannt zum Vorabend-Checkin ab 18 Uhr und zügig die Koffer aufgeben. Das kostete 10€ pro Person und war für uns eine gute Entscheidung. So konnten wir noch gepäcklos einen Frühlingsspaziergang zum Hotel "Park Radisson Inn" machen - ca. 25 Minuten. Auf dem Weg haben wir uns noch nach den Haltestellen für S-Bahn und Bus (direkt vor dem Hotel) umgesehen, um die gegebenenfalls am nächsten Morgen zu nutzen.

    Das Hotel hat uns 88€ inkl. Frühstück gekostet und war so mittelmäßig.

    Negativ fand ich die vorherige Kommunikation auf englisch, den nicht besonders netten Empfang am Service (Frage "Können Sie uns sagen, wann der Bus zum Flughafen fährt?" - Antwort "alle halbe Stunde" - ah ja. Fahrplan hing auch nicht aus. Also g.....gle.), dass es nur eine Bettdecke gab und den Zustand der Flure.

    Positiv waren die bequemen Betten, die schöne Lobbybar mit modernen Snacks und frischen Gerichten wie bowls und der nette Service dort. Wir teilten uns jeweils eine Pinsa mit Tomate / Rucola und einen Salat, alles lecker und frisch. In der Bar trafen wir auch Personen aus dem Zug wieder. Der Abend endete entspannt beim "Tatort", gefolgt von einer unruhigen Nacht mit etwas Aufregung.

    Sooooo - ich bin ja ganz aufgeregt. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich einen Reisebericht zu unserer "Einmal-im Leben-muss-man-dahin"-Karibikreise schreibe. Es gibt ja hier im Forum doch schon eine Vielzahl sehr guter Berichte zu dieser Route. Nun werde ich es aber doch wagen. Vielleicht ist mein Bericht etwas anders - wir haben es so gar nicht mit Strandliegen oder Sonne anbeten oder privaten Busausflügen und sind eher an Bewegung und Natur interessiert. Und für diejenigen, die ihre allererste Karibikkreuzfahrt planen ist bestimmt die eine oder andere Information dabei. Zu guter Letzt möchte ich auch meine eigenen Erinnerungen auffrischen und die vielen Eindrücke Revue passieren lassen.

    Vorgeschichte: Gebucht wurde wie immer mit fast zwei Jahren Vorlauf gleich nach Erscheinen des Logbuchs, da die Reise haarscharf in die niedersächsischen Ferien passte. Puh - mit An- und Abreise 16 Tage von zu Hause weg (Island 12 Tage war uns eigentlich schon zu lang), dann - noch ungewohnt - ohne Kinder und dann auch noch so eine Fernreise. Unsere bisher einzige außereuropäische Reise war im Jahr 2001 USA - ewig her. Und diese Klimazone - ich finde alles über 20 Grad tropisch - und hatte nicht viel Wissen über die Karibik. Nun ja, Schiff geht immer und ist ja auch Erholung und GöGa war gleich Feuer und Flamme, wollte er doch immer schon dorthin und Natur erkunden.

    Gebucht hatten wir zunächst wie immer im Protarif Deck 7 Balkon Kat. D im Nichtraucherbereich - später auf Plus umgebucht und nicht bereut (näheres später) - immerhin gut 1000 € gespart. Sowas nehme ich immer mit, wenn möglich.

    Die Route:

    Barbados - Barbados - Grenada - St. Lucia - Martinique - Dominica - Antigua - Antigua - St. Maarten - St. Kitts - Seetag - La Romana - Seetag - St. Vincent - Barbados.

    Straffes Programm. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Seetage liebe? Die kommen hier eindeutig zu kurz und zu spät.

    Urlaubsvorbereitungen:

    Mitte Juli kamen bereits die Flugzuteilungen ab Frankfurt - hin Condor mit dem frühen Flug, zurück Discover mit dem späten Flug. Über letzteres war ich leicht enttäuscht, da ich hier im Forum gelesen hatte, dass viele Condor bevorzugen. Im Endeffekt war es jetzt aber gut so mit den Flügen. Schnell noch XL-Sitze reserviert - danke für den Tipp aus dem Forum - da uns Economy vom Service ausreicht, aber die Beine lang sind, musste mehr Platz her. Das hat gut geklappt.

    Ebenfalls konnte man im Juli bereits aus gut 500 (!!!) Ausflügen wählen und buchen. Völlige Überforderung. Trotz Lesen im Forum (Danke KleineSonne1985 für das Beantworten einiger Fragen) und eines Reiseführers waren für uns als Ersttäter gefühlt alle Inseln gleich. Wenn es nach GöGa ginge, hätten wir einfach alle Bikeausflüge gebucht. Aber da man ja Abwechslung braucht und die Touren auch sehr teuer waren (p.P. je über 100 €) haben wir nur drei gebucht. Auf den anderen Inseln wollten wir möglichst wandern oder zu einem Strand spazieren und haben noch drei kleine TC-Ausflüge gebucht.

    Gleich geht es loooos.....

    Ich denke, mit den paar zur Reservierung angebotenen Plätzen geht es nicht wirklich um zusätzliche Einnahmequellen für TC, da die Beträge im Gesamtgefüge verschwindend gering sind, zumal ja als Gegenwert auch noch ein Getränk ausgegeben wird.

    Wer vielleicht weder Zeit noch Muße hat, lange vorher einen Platz zu sichern, für den ist das doch ein gutes Angebot, vielleicht kann man wegen körperlicher Einschränkungen nicht so lange sitzen oder es gibt andere Gründe.

    Und so schlecht sind die Shows nun auch nicht, je nachdem was man erwartet. Sonst wären ja viele Sitzplätze frei.

    Übrigens esse ich mein Essen im Restaurant auf, schließlich habe ich es bestellt und ausgesucht. So schlecht kann es dann nicht sein, dass man es nicht essen kann. Und 45 Minuten hält man auch in einer Show aus, wenn sie einem nicht zusagt. Bin ich unsicher, schaue ich lieber im KabinenTV, ehe ich andere ablenke durch Rumlauferei.

    Auf unserer letzten KF kam in der Schaubühne ein ganz anderes Programm als angekündigt… wir waren zwar verwundert und nicht soooo amused, haben es aber trotzdem zu Ende gesehen. Ja, es geht um Respekt vor den Künstlern, gerade in dem kleinen Theater sehen die ja auch wenn Leute reihenweise fliehen.

    Die Reise muss schon sehr gut gebucht sein.

    Freunde von uns wollten als Familie zu viert eine Balkonkabine buchen und die stand schon vor knapp einem Monat gar nicht mehr zur Auswahl. Verrückt, wenn man bedenkt wie weit im Voraus das noch war.

    3er oder 4er Belegung in den Ferien ist oft schon über ein Jahr im Voraus nicht mehr buchbar. Das hat mit den Rettungskapazitäten zu tun. Zu zweit findet man leichter ein Plätzchen..

    Habe gerade mal nachgesehen, letztes Jahr kam die Zuteilung für Karibik März 26 um den 10. Juli. Erst der Hinflug und dann drei Tage später der Rückflug. Das tägliche Nachsehen hat bestimmt bald ein Ende!