Bekannte sind gerade von der Flow abgestiegen, waren also auf der selben Reise wo angeblich alles überfüllt war. Sie waren begeistert.
Beiträge von Sowieso
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Wie weit wäre es denn zu Fuß in den Ort?
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Dass Leute unangenehm wegen Alkohol aufgefallen sind, habe ich noch nie erlebt bei TC.
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Mal eine Frage zum Mobilfunk/Internet.
Es geht doch bei 4Seetagen und den Fahrten zu den einzelnen Zielen hauptsächlich in Küstennähe entlang.
Hat man da nicht auch Mobilfunk vom Land oder muss man ein Paket vom Schiff nehmen?
Grüsse, Flu
(vom 26.08.-05.09.2026 auf der MS2 ab/bis HH)
Das kommt drauf an, wie wichtig die durchgehende Verbindung an Seetagen ist. Für ab und an mal einwählen reichen die inkludierten 350 MB. Auf See ist es meiner Erfahrung nach schon schwierig, dass das Landnetz noch reinkommt.
Ich finde es gut, dass ich meist mit 350 oder gar nur 100 MB haushalten muss und das Handy dann auch mal längere Zeit zur Seite gelegt wird.
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Hallo Sowieso
Wirklich viel von den Inseln konntet ihr ja bei euren Vorlieben nicht sehen.
Auf jeden Fall schön, dass dein Fazit nicht komplett negativ ausfällt. Wäre auch schade gewesen für Karibik.Ich finde mein Fazit überhaupt nicht negativ, habe nur keine rosarote Karibikbrille auf. Dafür bin ich nunmal zu sehr der nordische Typ. Und ich denke, wir haben - außer dort, wo wir zu Fuß unterwegs waren - auch viel von den Inseln gesehen, gerade weil wir z. T. auch große Radtouren gemacht haben. Aber wir haben halt anderes gesehen als bei den von dir geschilderten Aktivitäten.
GöGa hat gerade das Fazit gelesen, ich fragte ihn ob er das so unterschreiben würde. Ihm macht z. B. das Wetter nichts aus, dafür mag er gar keine Strandaufenthalte und Wasseraktivitäten. Sein Kommentar: „War schon schön, aber da müssen wir nicht nochmal hin. Aber einmal wollte ich es gesehen haben.“
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Fazit
MS 2
Das Schiff hat uns sehr gut gefallen, wir kannten zwar die 1, aber das ist schon 8 Jahre her und wir fanden sie damals (zu) groß. Die 2 wirkte irgendwie luftiger und frischer im Innenbereich als MS 3-6, gerade auch im Anckelmanns oder T+N, da hat man das Mehr an Breite gemerkt. Der Zustand war insgesamt gut, lediglich bei den öffentlichen Toiletten war oft mindestens eine Kabine defekt.
Abends sitzen wir eigentlich gern in der Tui Bar, da wir aber diesesmal allein unterwegs waren haben wir oft gespielt und daher die Schaubar wegen der Tische für uns entdeckt, auch wenn mir das Ambiente eigentlich dort zu gediegen ist.
Essen hat uns in den inkludierten Restaurants immer geschmeckt, wir sind da aber auch pflegeleicht. Mit dem Service waren wir ebenso zufrieden.
Kabine 9162
Die Kabine wurde uns im Plustarif zugeteilt, womit wir bei 1000€ Ersparnis eine höherwertige Kabine als die ursprünglich gebuchte 7039 erhalten haben. Ja, sie war im Raucherbereich, wir hatten aber keine rauchenden Nachbarn und das Bett in der Mitte, aber daran gewöhnt man sich schnell. Die Lage war top, direkt am Treppenhaus und den Wasserspendern und da wir ja nie den Fahrstuhl nehmen, war es auch toll, schnell auf Deck 12 zum Frühstück zu sein. Absoluter Glücksgriff war steuerbord, wir hatten fast immer Sicht an den Hafentagen, da wir meist backbord festgemacht haben.
Nachteil: Die Kabine knarzt lauter als üblich im Bereich den großen Spiegels. Für mich ein großes Ärgernis, GöGa hat es nicht gestört. So konnte ich nur mit Ohropax schlafen. Wenn die Lage nicht so toll gewesen wäre, hätte ich um einen Wechsel gebeten.
Ja und Nachbarn kann man sich nicht aussuchen. Unsere Familie auf der rechten Seite hat alles gegeben beim Türen zufallen lassen. So extrem hatten wir das noch nie.
Programm an Bord
Das Tagesprogramm gab es mit 600 Exemplaren auch gedruckt abends im Bereich der Rezi. Oft konnte ich eins bekommen, nicht immer. Gegen Ende der Reise hieß es dann, es gäbe nur noch die digitale Variante, ohne Ausnahme, am nächsten Tag wurde dann doch wieder gedruckt. Etwas unbefriedigend.
Wir haben drei gute Veranstaltungen in der Schaubühne besucht. Im Theater waren wir nicht, obwohl ich gerade die Crewshow sehr mag. Es hat wohl nicht gepasst. Es gab drei Poolparties, bei denen wir als Zaungast mal eine Weile anwesend waren. Einmal wurde nur Schlager gespielt, das setzt bei mir sofort Fluchtinstinkte in Kraft.
Es gab jeden Tag am frühen Abend Tanzkurse in der Arena von einem sympathischen jungen Tanzlehrerpaar, die auch ihr Kleinkind mit hatten. Die Kurse wurden auch gut von jüngeren Paaren angenommen. Ich hätte gern teilgenommen, aber da streikt der Gatte. Dafür war ich beim Linedance, da ich das auch zuhause betreibe waren natürlich meine Ansprüche nicht erfüllt, aber die haben das schon gut gemacht und es wurde auch gut angenommen.
Fitnesskurse besuche ich gern und oft, GöGa geht zum Spinning. Alles war gut.
Wir haben alle Lektorenvorträge gesehen und sie waren sehr wertvoll für uns Frischlinge. Gut fand ich, dass Detlef Rübenach jeweils genau erklärt hat, wie man mit Busssen und Taxen oder zu Fuß irgendwo hinkommt. Zum Ende der Reise kam dann Claudia Oldenburg, die das auch sehr ansprechend gemacht hat.
Kapitän war Panos, dann Günther Batzner, KD Stefan Seizer. Alles gut für uns.
Ausflüge (TC)
Als Neulinge in der Karibik haben wir keine privaten Ausflüge gebucht.
E Bike Touren (3 gebucht), alle toll. Die Guides fahren die Route ja monatelang mit und kennen jedes Schlagloch.
Radtour mit Schnorcheln am Champagne Reef, alles gut, sehr schöner Ausflug.
Wanderungen Grenada und Antigua gut und sehr gut. Auf Grenada wären mehr Informationen während der Busfahrt gut gewesen.
Motorbootfahrt mit Schildkrötensichtung Martinique, ganz toll gemacht, sehr engagierte Tourleitung.
Transfer Isla Catalina auch empfehlenswert.
In den anderen Häfen sind wir zu Fuß losgezogen, da wir auch nicht mit den Bussen oder Taxen fahren wollten und die Ziele - häufig Strandtransfers - uns nicht ansprachen.
Zu Fuß haben wir auch ein paar nicht so schöne Ecken durchlaufen müssen, in denen man sich nicht immer wohl gefühlt hat. Toll war der Vigie Beach auf St. Lucia sowie die Trailwanderung auf Sint Maarten.Route
Da wir jeden Tag aktiv unterwegs waren und uns die Inseln erlaufen oder erradelt haben war es schon anstrengend, nur 2 Seetage gegen Ende der Reise sind schon wenig. Die Inseln waren sehr abwechslungsreich in Vegetation und Landschaft, auch unterschiedlich hinsichtlich Entwicklungsstand. Natürlich weiß man vorher, dass in Teilen Armut herrscht, aber über den vielen Müll an vielen Ecken kann ich nicht hinwegsehen. Selbst auf der tollen Trailwanderung auf der wohlhabenden und gepflegten Insel Sint Maarten war in den Buchten viel angeschwemmter Müll, für den sich wohl niemand zuständig fühlte.
Sonstiges
Hinflug Condor / Rückflug Discover: Klare Empfehlung für Discover! Da hatte ich aufgrund von Berichten hier anderes erwartet.
Aufgrund der Empfehlungen hier haben wir immer Badeschuhe und Regenjacke mitgeschleppt. Beides wäre entbehrlich gewesen, aber haben ist besser als brauchen.
An Bargeld haben wir genau 20$ ausgegeben. Einen Teil des zuviel getauschten Geldes konnten wir als Trinkgeld verwenden. Sonstige Käufe an Land liefen über Kreditkarte.
Internet: Wir sind mehrere Tage mit Hafen WLAN und den 100MB ausgekommen, danach waren die im Vorfeld buchbaren 1GB für 15 € satt ausreichend. Mir reicht es im Urlaub, mal kurz ein paar Bilder in die Heimat zu schicken und übe mich gern mal in digital detox.
Frage aller Fragen - Wiederholung ja / nein?
Klares jein. Es war eine schöne Reise, keine Frage, aber keine Traumreise. Es ist nicht meine Klimazone und das wurde auch nicht besser. Für mich als Aktivmensch ist die Bewegung in der Schwüle echt kein Spaß. Falls uns doch mal nach Strand und Sonne im Winter sein sollte, würden es auch die Kanaren tun.
Wir möchten möglichst nicht mehr fliegen oder das zumindest stark eingrenzen. Der GöGa mag keine Häfen als Wiederholung. Theoretisch könnten man bei den ABC Inseln nochmal schwach werden.
Wir haben noch zuviele andere Ziele und Wünsche auf der Liste, auch viele Landurlaube, solange man noch fit genug für wandern und Rad fahren ist wollen wir auch davon was abarbeiten.
Eine Transreise mit nur dem Hinflug in die Karibik und dann gemütlich zurück fahren könnte ich mir gut vorstellen, vielleicht passt das mal.
FERTIG
Falls noch Fragen sind, gern her damit.
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Das kommt wohl immer drauf an, wie Tui gerade drauf ist und mit wem man spricht. Ich habe schon mal 30€ p.P. zahlen müssen, das war ok, letztes Jahr sollte es 50€ kosten, da habe ich es nicht gemacht. Jeweils gleich zu Beginn der Flugzuteilumg angefragt.
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Dienstag 07.04.2026 Home sweet home...
Wir landeten überpünktlich um 11:33 statt 12:15 und konnten so bereits einen früheren ICE in die Heimat erreichen. Dieser fuhr zwar nicht durch nach Göttingen, sondern war eine Umsteigeverbindung, dafür war er recht leer. Unsere Sitzplatzreservierung war irgendwie verloren gegangen, aber auch nicht nötig. Wir fuhren durch herrliche Frühlingslandschaften, ach was ist Deutschland an einem sonnigen Apriltag schön! Überall diese weißen Blüten und hellgrünen Blattknospen 💚....
Unser Sohn holte uns am Bahnhof ab und kurz vor 17 Uhr schlossen wir die Wohnungstür auf. Gut, dass wir den Jetlag in Grenzen halten konnten, wir schliefen in der ersten Nacht gut und saßen brav am nächsten Tag am Arbeitsplatz.
Danke an die vielen Mitleser, die durchgehalten haben. Ein ausführliches Fazit zum Schiff, der Route und dem Wohlfühlgrad der Schattenpflanze folgt zeitnah. Dann erfahrt ihr auch, ob eine Wiederholung angedacht ist. -
Montag 06.04.2026 Barbados - Abreise
Bei der Flugzuteilung ärgerte ich mich, hatten wir doch den spätesten Flug um 20:55 und dann auch noch mit Discover bekommen (zur Erinnerung, hin sind wir mit dem frühen Flug und Condor geflogen). Eine Umbuchung auf den frühesten Condorflug um 18:15 hätte p.P. 50€ gekostet - och nö, bei sowas sind wir ja sparsam veranlagt. Also stellten wir uns auf einen langen letzten Tag ein.
Wie immer waren wir um 6:00 wach und konnten bei unserem Morgenkaffee das Einlaufen und Festmachen beobachten. Hier lagen wir nämlich ausnahmsweise mal mit Steuerbord am Kai. Dann hieß es noch vor der Kabinenfreigabe zu frühstücken, denn wir bekamen ein Zeitfenster ab 10:00 zugeteilt, in dem wir die Koffer im Hafenterminal aufgeben mussten.
Das hat dann wirklich super geklappt, man holte seine Koffer aus dem "Lager", stellte sich mit Reisepass kurz in die Schlange und zack war man die Koffer wieder los und hatte die schon vorbereiteten Bordkarten in der Hand. Alles top organisiert. Übrigens, gewogen wurde hier kein Koffer. Keine Ahnung, ob die noch im Flughafen gewogen wurden und was passiert wäre, wenn man über den Frei-kg gewesen wäre? Hier war ja ein Vorteil von Discover, da wir auf dem Hinflug mit 20kg auskommen mussten und nun 23 kg hatten, konnte ja trotz einiger weniger Käufe nichts schiefgehen.
Ursprünglich, von zuhause aus, hatten wir vor heute noch zum Stadtstrand Carlisle Bay zu schlendern. Aber unser Bedarf an Schwitzen und Sonne und Sonnencreme in Kombination mit Schwitzen war gedeckt und die Logistik mit umziehen, duschen usw. wäre auch schwieriger gewesen. Also lasen wir zunächst lange im Schattenbereich der noch geschlossenen Überschaubar und beobachteten auch das Treiben an Land. Niedlich, die vielen kleinen LKW, die die ganzen Koffer zum Flughafen bringen - und Respekt für die logistische Leistung.
Gespräch zweier älterer Damen neben uns: "Du, an dem Strand XY, da war das aber nicht schön. Die wollten uns da ja gar nicht haben. Da gab es ja nicht mal Liegen und Sonnenschirme und auch keine vernünftige Bar!" - So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Das wäre vielleicht unser Traumstrand gewesen.Irgendwann wurde es uns zu warm und ein Hüngerchen machte sich breit. Also gingen wir nochmal ins Ganz-schön-gesund-Bistro, dort waren wir während der Reise sehr zufrieden. Heute nicht. Das Essen war nicht so gut, der Service unaufmerksam, der bestellte Nachtisch kam nie. Vielleicht sollte es so sein, dass der Abschied leichter fällt.
Dann verzogen wir uns in den Innenbereich und spielten noch zwei Runden Skip Bo - immer noch Gleichstand bei den Siegen.
Um 17:30 wurden wir zum Flughafen abgeholt und bekamen dort zunächst einen verspäteten Abflug angezeigt. Also wanderten wir eine Weile im Flughafengebäude (mit recht vielen kleinen Geschäften) umher und dann ging auf einmal doch ganz fix los mit dem Boarding, so dass wir sogar noch vor der Condormaschine starten konnten, die eigentlich zeitgleich um 20:55 mit uns auf die Reise gehen sollte. (Wir waren dann auch 15 Minuten früher in Frankfurt!)
Wir hatten wieder XL-Sitze gebucht - diesmal 18 K und H - und diese Plätze waren total super. Kein Vergleich zum Hinflug.
Der Service war sehr nett, das Essen schmeckte und es gab im Gegensatz zu Condor auch Decken inklusive und die Decken waren nicht in Folie verpackt, sondern in Papier. Dazu wurden die Becher mehrfach genutzt. Bei dem Condorflug auf der Hinreise haben sich wirklich Müllberge angehäuft. Also, Discover bekommt ein dickes Lob. Der Flug war trotz kleiner Turbulenzen ruhig, schlafen konnten wir nicht, aber ein bisschen döst man ja doch und kriegt so ein paar Stunden rum.
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Sonntag 05.04.2026 St. Vincent
Und schon war er da, der letzte Reisetag und unsere allerletzte Insel. Das Wetter gab nochmal alles, die südlichen Inseln empfanden wir nicht nur heiß, sondern auch eher schwül. Vorgenommen hatten wir uns heute nichts Größeres.
Nach dem obligatorischen Morgenkaffee auf dem Balkon (Rituale sind schon was Schönes) ging ich ein letztes Mal zum Aquafit und wir frühstückten entspannt. Obwohl wir uns fest vorgenommen hatten, auf dieser Reise mal morgens das Atlantik auszuprobieren, sind wir doch immer im Anckelmanns gelandet, da es nie so voll war wie wir das von anderen Reisen kennen. Wir hatten wohl einen anderen Rhythmus als die Massen.
Am späten Vormittag brachen wir zu Fuß auf zum botanischen Garten. Die Stadt war zumindest im Hafenbereich wieder sehr unansehnlich, vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass es Sonntag war und daher wie ausgestorben. Positiv aufgefallen sind mir mehrere Kirchengebäude und die Singer-Nähmaschinenfabrik.
Alle anderen Gebäude außer Schulen und kirchlichen Gebäuden waren oft halb verfallen.
Zum botanischen Garten ging es immer leicht bergauf, er war aber leicht zu finden. Hier zahlten wir 5 $ p. P. und hätten auch für kleines Geld eine Führung buchen können. Der Garten war hübsch angelegt und so konnten wir z. T. im Schatten etwas in der Natur spazieren. Leider waren viele für uns exotische Pflanzen nicht mit Schildern zur Erläuterung versehen.
Nach einer guten halben Stunde waren wir aber damit durch und hatten eigentlich geplant, noch weiter zum Fort zu gehen. Das wäre aber sicher noch eine gute Stunde zusätzlich gewesen und so richtig Lust hatten wir dann nicht mehr - es war ja auch recht warm. Also spazierten wir zurück, vorbei an diesem beruhigenden Schild:
Nach etwa 2 Stunden und insgesamt 6,5 km waren wir wieder an Bord und genossen noch einmal den zu dieser Zeit recht leeren Pool zur Abkühlung. Der Rest des Tages verlief unspektakulär mit Lesen und einem letzten Abendessen im Anckelmanns. Nach einem kurzen (und unserem einzigen) karibischen Schauer erlebten wir unser letztes Auslaufen an Deck, dann hieß es Koffer packen, diese sollten bis 22:00 vor der Tür stehen.
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Samstag 04.04.2026 (zweiter und letzter) Seetag
Das Reisetagebuch weist folgenden Notizen auf: warm, bewölkt, sehr windiges und angenehmes Wetter
Kaffee auf Balkon
8:15 Pilates (ich)
Frühstück, Deckrundgang, Shopping an Bord
11:30 die neue Lektorin Claudia Oldenburg stellte Karibik allgemein (für die Neuankömmlinge 😉) sowie St. Vincent im Detail vor, guter und informativer Vortrag
14:00 Spinning (GöGa)
14:15 Fitness (ich)
dazwischen viel gelesen auf dem schattigen Balkon
18:00 gutes Essen im Atlantik, es war wie immer so früh wenig los und wir hatten nette Gespräche mit unser Bedienung im Service, eine aufgeschlossene Österreicherin. Sie war froh, dass die Karibiksaison sich dem Ende nähert, denn sie fuhren ja seit Monaten die gleiche Route und in den Städten gibt es wenig Möglichkeiten an freien Tagen selbst mal nett essen zu gehen oder ähnliches (ihre Worte).
20:15 Lesung "Mayday" in der Schaubar, es ging um historische Schiffsunglücke und fiktive Katastrophen, anschaulich von einer Schauspielerin gelesen und vertont. Die Veranstaltung war wieder schwach besucht, aber für uns hat es sich gelohnt.
Abschließend gab es noch ein paar Runden Skip Bo in der Schaubar - danach stand es nun zum Schluss der Reise genau patt an Siegen für uns beide. Die Nacht war unruhig, der Seegang spürbar.
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Ich hätte auch nichts gegen Deck 6, wollte nur ausdrücken, dass wir es im normal Plus immer "besser / teurer" getroffen hatten. Bisher Deck 7 (mehrfach), Deck 9 (einmal) Deck 11 (2x Spa Kabine, nie unter dem Pool).
Wir haben auch schon mal genau die Kabine auf Deck 7 bekommen, die wir vorher im Pro hatten.... -
Freitag 03.04.2026 La Romana
Da uns meine Mutter im Vorfeld bestimmt 20x gebeten hat, in der Dom Rep bloß nicht auf eigene Faust loszuziehen und auch der Lektor so Sätze ließ wie "Sie können sich gern in der Altstadt bewegen, sie merken schon wo der gesicherte touristische Bereich endet, dort stehen Polizisten und passen auf, dass Sie nicht weitergehen" haben wir hier das geplant, was wir nie machen. Strand!
Also buchten wir den TC-Ausflug mit Transfer zur Isla Catalina mit dort 3-stündigem Strandaufenthalt. Dazu mussten wir früh raus, unser Transfer ging bereits um 08:40. Zu dieser Zeit war es sogar mal noch ganz leicht frisch draußen, es hatte früh auch leicht geregnet.Per kurzem Bustransfer ging es zur Anlegestelle der Fährboote, die nur Personen mitnehmen. Die Überfahrt dauerte ca. 45 Minuten und dabei hatte man schöne Ausblicke auf die Küstenlinie. Wir waren das allererste Boot an diesem Tag und betraten auch mit als erstes die wirklich sehr schöne Isla Catalina. Es gab für jeden ein Willkommensgetränk am Anleger und dann ging man mit sehr hilfsbereiten Mitarbeitern über den Strand und durfte sich seinen Wunschplatz aussuchen, dort wurden dann Liegen und Sonnenschirm nach Wunsch platziert. Wir wählten einen schönen Platz mit "Doppelschatten - Palme plus Sonnenschirm". Bei einem späteren 3-Minuten-Schauer war das die richtige Wahl.
Für ungefähr 15 Minuten hatten wir den perfekten Platz - Schatten, Blick auf den karibischen Traum vor uns. Dann kamen leider 4 Sonnenanbeter und ließen sich ihre Liegen plus zwei Schirme genau vor uns platzieren. Das war es dann mit dem schönen Blick. Wir gingen je einmal schwimmen und da es immer noch nicht sooooo heiß war, machten wir uns dann zu einem Strandspaziergang auf, bei dem wir wirklich schöne Motive entdecken konnten.
Bei dem Spaziergang waren wir weitgehend allein unterwegs. Ich ging anschließend nochmal ins Wasser und dann hieß es auch schon Sachen packen und zurück zum Transferboot. Mittlerweile war es an dem Strand sehr voll geworden und es kamen auch sehr viele Motorboote und Yachten, die vor der Bucht lagen, zusätzlich war es jetzt auch wieder richtig heiß. Ich würde den Ausflug auf jeden Fall am Vormittag machen, so hat man zumindest in den ersten beiden Stunden den Strand noch nicht zu sehr gefüllt.
Es war ein schöner Ausflug, der gegen 14:15 Uhr endete.Nach einer Stärkung mit einem Döner und Eis sind wir dann später nochmal durch das sehenswerte Hafenterminal geschlendert. Wer es noch nicht kennt - hier ein paar Eindrücke:
Abends aßen wir wieder sehr gut im Fischmarkt und besuchten dann die Willkommensshow an Deck für die Neuankömmlinge. Gegen 22:00 liefen wir aus, jetzt so richtig mit Sekt und Stimmung. Für uns 10 Tage zu spät.
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Donnerstag 02.04.2026 (endlich!) Seetag
Heute brach nun der zweite, entspanntere Teil der Reise an:
Teil 1: 10 Tage action und neue Eindrücke und Aktivitäten - jeden Tag eine neue Insel die entdeckt werden wollte. Das haben wir hinter uns.
Teil 2: Seetag- Wechseltag La Romana -Seetag - noch eine Insel - nach Hause.
Seetage verbringen wir mit einem Wechsel aus Sport, essen, lesen, über das Schiff schlendern in beliebiger Reihenfolge. Eine der begehrten Poolliegen benötigen wir nicht. So gibt es heute auch nur ein Foto, aufgenommen beim Morgenkaffee um 6:30 auf dem Balkon - der Tag könnte schlechter starten!
Die Sonne wanderte dann zum Heck, so dass wir den ganzen Tag den perfekten Schatten auf dem Balkon genießen konnten. Unterbrochen von diversen Programmpunkten:
8:15 Aquafit (ich)
Frühstück
10:30 Spinning (GöGa)
13:00 Linedance (ich)
14:00 Sportkurs "Meine Balance" (ich)
Snack im Anckelmanns
15:30 Theater Vortrag des Lektors zu La Romana
Abendessen Anckelmanns
20:15 waren wir wieder in der Schaubühne, hatte uns ja "Stan and Laurel" so gut gefallen. Für heute war im Tagesprogramm eine Komödie angesetzt. Offensichtlich war das ein Kommunikationsfehler, es fand ein anderes Programm statt (was genau, ist mir entfallen). Da es unterhaltsam war und nicht gut besucht, wollten wir nicht mittendrin aufstehen und gehen. Aber seltsam und etwas enttäuschend war das schon, zumal niemand den Fehler nochmal angesprochen oder bemerkt hat, die Komödie wurde auch nicht nachgeholt.
Der Abend endete mit einigen Runden SkipBo in der Schaubar.
Fast den ganzen Tag war Puerto Rico am Horizont zu sehen und gegen Abend machte sich auch erstmals leichter Seegang bemerkbar.