Beiträge von Mupfel

    Dienstag, 30. Juli 2024

    Nordkap

    Wir haben es uns heute einfach gemacht und sind mit dem TC-Shuttle zum Nordkap gefahren. Sammeln war um 15.45 Uhr und etwa eine dreiviertel Stunde später waren wir am Ziel. Um 18.00 Uhr ging es zurück.

    Die Fahrt durch die weite und karge Landschaft war sehr schön. Ein paar Rentiere waren auch zu sehen.



    Das Kap selber lag zur Ankunft im Nebel. Während des Aufenthalts wechselte die Dichte schnell. Es war also eine VIP-Tour (extra Mystik, special effects der Nebelmaschine, usw.)

    Montag, 29. Juli 2024 Zweiter Seetag, Blickwinkeltour

    Zu meinem weiteren Nachmittagsprogramm gibt es leider keine Fotos. Ich habe an der rund zweistündigen Tour hinter die Kulissen des Schiffs teilgenommen. Fotos durften wir leider nicht machen, jedoch lief eine Bordfotografin mit.

    Treffpunkt war um 16.00 Uhr am Diamanten. Zur Begrüßung gab es ein Glas Sekt und ein Foto-Gutschein.
    Nach einem Gruppenfoto auf der Treppe zum La Spezia ging es in die Hauptküche. Sous Chefin Lea Belloff hat uns verschiedene Geräte erklärt und uns vieles anschaulich zu den Abläufen in der Maingalley erläutert. Reichlich leckere Häppchen gab es auch. Mit der Rolltreppe ging es danach ein Deck tiefer zur Konditorei und Bäckerei und wir duften einen Blick von der Seite in die Ausgabe der Crewmesse werfen. Auf diese Art und Weise hätte ich mir das noch stundenlang anschauen können.

    Danach wechselten wir zu den Proviantmeistern. Neben frisch gepressten O-Saft gab es allerlei Informationen zur Arbeitsweise und zu unserem aller Verbrauch. Nur so viel: Wir scheinen mächtig reinzuhauen.
    Wir waren im Trockenlager, beim Gemüse, beim Fleisch, beim Bier und in der Schatzkammer mit dem harten Zeug. Für mich ist jetzt auch klar, warum unsere Steuerbordseite zumeist dem Pier abgewandt im Hafen liegt. Auf der Backbordseite sind größere und schnellere Verladeeinrichtungen.

    Von den Lagern ging es auf der Autobahn, der auf Deck 2 längs durchs Schiff verlaufenden Hauptschlagader, bis zum Treppenhaus A. Von dort fuhren wir mit den Fahrstühlen zum Theater.

    Dort gab es erst eine Einführung zur Licht- sowie zur Tontechnik und dann bekamen wir drei kurze Vorführungen dazu. Anschließend durften wir alle auf die Bühne, wo uns einiges zur Bühnentechnik erklärt und gezeigt wurde.
    Zum Abschluss ging es Backstage duch die Gaderoben, Schneiderei und Bühnenlager - alles spartanisch und zweckmäßig.

    Für mich war das ein ganz tolles Erlebnis!

    Die Diskussionen zur Sinnhaftigkeit, Preisgestaltung (aktuell 79 € je Erw.) usw. bitte ich ggf. in dem vorhandenen gut gefüllten Thread zu führen. Fragen zu meiner Tour beantworte ich natürlich auch gerne hier.

    Montag, 29. Juli 2024

    Zweiter Seetag


    Nach einem ausgiebigen Frühstück lockt das Wetter an Deck. Statt Mittagessen gibt es eine Runde Kartenspielen in der TUI-Bar. Irgendwie ist mir das Spielglück diese Reise nicht vergönnt. Dafür ist der Vortag "Faszintion Nordlandreise seit den 19. Jhd." ein absoluter Gewinn. Uns hatte der Lektor Prof. Dr. Christian Bunnenberg schon mit seinem ersten Vortag überzeugt. Das ging wohl anderen auch so, denn dieses Mal ist die Schaubude komplett belegt. Und als er gegen Ende des Vortags mit Blick auf die Uhr um Verzeihung bittet, dass er überziehen werde, gibt das Puplikum vielstimmig kund, dass er sich da keine Sorge machen müsse und gerne weiter überziehen solle.
    Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, mit Herrn Bunnenberg in die Geschichte eintauchen zu können und ihre Wirkung auf uns heute hinterfragen zu können.

    Anschließend geht es auf das Pooldeck, das spätestens um 14.00 Uhr picke packe voll ist. Mit einem Gedicht versucht der Kapitän den Meeresgott Neptun herbei zu rufen und um sichere Fahrt durch sein Reich zu erbitten. Am Vormittag haben wir nämlich den nördlichen Polarkreis überquert und nun stand die Polarkreistaufe an!

    Mit forumskonformen Fotos ist es angesichts der Menschenmenge schwierig. Ihr müsst euch also vorstellen, wie plötzlich Hälse gereckt und Smartphones sowie Fotoapparate gezückt werden. Ein Weltstar scheint das Deck betreten zu haben. Ist es Taylor Swift? König Charles? Der Papst?

    Nein, Neptun höchstpersönlich! Mit seiner Gattin Thetis nebst Hofstaat. (Mythologische Einordnungen bitte ich bei Bedarf mit dem Kreuzfahrtdirektor zu erörten.)

    Anschließend wird eine Warteschlange um den gesamten Hauptpool herum gebildet, denn wirklich viele Gäste möchten an der Taufzeremonie teilnehmen.

    Nach dem einige Köstlichkeiten kredenzt werden, besteht die Möglichkeit für ein Erinnerungsfoto mit den hohe Herrschaften in einer nett zurecht gemachten Ecke hinter der Handtuchausgabe.

    Tschüß Molde!



    Am Abend gab es eine Schlager-Party am Pool. Schlauerweise fand dort gleichzeitig das Offiziers-Shaken statt. Mir hat das leider nicht geholfen, da der DJ einfach zu früh in die Vollen gegangen ist. Das zweite Lied war schon "Atemlos" und traf mich unvorbereitet, da ich noch in der Bezahlschlange für den ersten Cocktail stand. Zweite Schlange - zweiter Cocktail. Und als ich in der dritten Bezahlschlange für den dritten Cocktail stand, erklang "Ein Stern". Meine Kinder und ich hatten dann zwar endlich jeder einen der drei Cocktails in der Hand, aber meine Chance, mir den Schlagerabend erträglich zu gestalten war vertan. Wir sind dann so noch übers Deck gelaufen und haben uns dann nach drinnen zurück gezogen.

    Ich kann euch aber beruhigen: Wir hatten Spaß ohne Schlager und gaaaaaanz viele Mitreisende hatten Spaß mit Schlager.

    Sonntag, 28. Juli 2024, Molde
    Guten Morgen Molde! Klasse, dass du uns mit so einem Anblick und diesem Wetter empfängst.


    Nach unserem Vormittagsausflug, zu dem ich noch gesondert schreibe, kehren wir für einen Mittagssnack auf das Schiff zurück. Während sich die Kinder dafür entscheiden, am Nachmittag die Annehmlichkeiten der 7 zu genießen, gehen wir Eltern noch etwas in Molde spazieren.



    Der Dom war zwar geschlossen, dafür stand die knuffige katholische Kirche offen.


    Wir schlagen insgesamt einen Bogen durch Molde und kamen wieder ans Wasser zurück.



    Norwegische Mähroboter sind hart im Nehmen.

    Abschied von Geiranger

    Von Geiranger ging es zunächst nach Hellesylt.


    Der Halt dort diente ausschließlich dazu, Ausflügler aufzunehmen. Landgang war für die Stunde nicht vorgesehen.

    Unter anderem wurden die eingesammelt, die an dem RIB-Boot-Ausflug für diese Strecke teilgenommen haben. Und wer genau hinsieht, entdeckt Jana11 .



    Unterwegs sind wir gaaaaaanz langsam an den sieben Schwestern (an Steuerbord) und ihrem Verehrer (an Backbord) vorbeigefahren.



    Nachdem das Sommerwetter zwischendurch mit etwas Regen versetzt war, gibt die Sonne zum Abschluss noch mal richtig Gas und lässt die Felsen golden erstrahlen.


    Den sonnigen Vormittag verbringen wir an Bord sowie in Geiranger in diesem grandiosen Panorama.



    Nachmittags geht es auf Bustour zur Adlerkehre, dem Aussichtspunkt der Flydalbucht und dem Skywalk am Dalsnibba.

    Die Fahrt war von den Straßen her schon aufregend. Die Landschaft mit den Bergen, den Felsformationen, Wasserfällen, Schnee, Gletscher und Bergsee war mehr als sehenswert.