Wetter: Heute zeigt sich vielfach die Sonne. es gibt aber auch Regenschauer. Die Temperaturen klettern am Tage auf 22°C.
Leider hörte sich die Wettervorhersage besser an als das Wetter dann wirklich war. Eine dicke Wolkendecke und auch immer zwischendurch ein paar Tropfen. Also nicht gerade das schönste Wetter, um tolle Fotos zu machen. Hinzu kam, dass ich morgens auch mit Hals- schmerzen und den ersten Anzeichen einer Erkältung aufwachte.
TUI Cruises stellte an diesem Tag auch einen Shuttle in die Innenstadt für 9€ zur Verfügung. Da die Entfernung ziemlich weit war, nahmen wir ihn heute mal in Anspruch. Wir wurden dann in der Nähe der Esplanade abgesetzt.
Noch einmal OT: ich finde es immer sehr schwierig, wenn man den ganzen Tag Sightseeing macht, gefühlt 1000 Sachen fotografieren möchte und nicht für jedes Fotos viel Zeit hat. Da lobe ich mir die Automatik Funktion und die ist bei der RX 100 schon klasse. Ich nehme mir immer vor, wenn ich dann mal Zeit habe, die anderen Programme auszuprobieren, aber da fehlt mir doch meistens die Zeit. Auch müsste ich dann alleine unterwegs sein, denn sonst dauert es für die Begleitperson immer ewig - ich kann mich noch gut daran erinnern, als mein Mann bei unserer New York Reise die schwarz weiß Funktion entdeckt hatte und meine Tochter und ich hinterher echt schon genervt waren
Aber jetzt in Meran nehme ich mir wirklich ernsthaft vor, mehr auszuprobieren, denn dann sind wir nur zu zweit und dann jeder mit einer anderen Kamera bewaffnet unterwegs. Aber für einen guten Tipp eines Buches wäre ist auch immer dankbar. Das Sony Buch habe ich mir schon zugelegt.
wird mir mal wieder bewusst, wie wenig ich die Möglichkeiten meiner RX100 eigentlich ausschöpfe.
Oh Mann, dass habe ich gerade auch so gedacht, habe die Kamera auch erst eine Woche vor der Kreuzfahrt bekommen und aus zeitlichen Gründen fast nur im Automatikmodus fotografiert. Fahren jetzt im September noch nach Meran, ich hoffe, dann habe ich mehr Zeit die anderen Programme zu probieren. Aber ansonsten war ich sehr zufrieden mit der RX100.
Nun wir kamen ohne Staus durch und waren pünktlich um 16.30 Uhr nach genau 7 Stunden wieder am Hafen. Dies war besonders für meine Tochter und ihren Freund wichtig, da sie auf glühenden Kohlen saßen, denn für 16.45 Uhr war ja die Brückenführung angesetzt. Also im Dauerlauf durch die Kontrollen und natürlich - sie sind ja auch noch was jünger - haben sie es pünktlich geschafft. Ich muss schon sagen, ich fand die Ansetzung um diese Uhrzeit sehr unglücklich, da mit Sicherheit die meisten noch in St. Petersburg unterwegs waren. So wie sie dann später erzählten, waren auch wohl nur 6 Personen da. Es gab übrigens keinerlei Probleme, dass sie für uns an der Brückenführung teilnahmen.
So und nun zum Abschluß an diese beiden Tage in St. Petersburg noch ein paar Bilder vom Auslaufen bei schönstem Wetter:
Nach der Bootsfahrt stiegen wir wieder in unseren Kleinbus ein, der uns gefühlt nur ein paar Meter weiter wegbrachte, dies aber zeitlich ewig dauerte, da wir nur schrittweise vorwärts kamen. Endlich waren wir an unserem Ziel angekommen, eine weitere Metrostation, die wir auf besonderen Wunsch noch sehen wollten. Vladimir hatte also Wort gehalten und seinen Plan ein wenig geändert.
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letzter Punkt war dann der Isaaksplatz mit der Isaakskathedrale, die wir jetzt leider dann doch nicht mehr schafften, uns anzusehen. Sehr schade, aber wir mussten den Heimweg zum Schiff antreten, da wir auch nicht wussten, was es noch an Staus geben würde.
Wir hielten uns auch nicht lange am Schlossplatz auf, da unser Boot für die Bootsfahrt auf der Newa wartete. Also im Laufschritt zu unserem nächsten Besichtigungspunkt. Man musste schon an diesem Tag ziemlich fit gewesen sein, denn es ging doch immer in sehr schnellem Tempo vorwärts, also von gemütlich konnte diesmal keine Rede sein. Aber das war uns klar und wir wollten ja auch soviel wie möglich von unserem Plan schaffen.
Die Bootstour dauerte 1Stunde und kostete 15€. Wir bekamen alle einen Knopf ins Ohr mit deutscher Übersetzung.
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St. Petersburg mit dem Boot ist wirklich zu empfehlen, denn man sieht sehr viele schöne, alte Häuser und Brücken. Auch die Peter-Paul Festung, die wir in unserer Planungvon vornherein aus zeitlichen Gründen ausgelassen hatten, sahen wir so wenigstens vom Wasser aus.
weiter geht es zum Schloßplatz mit der Eremitage und was für eine Enttäuschung. Der ganze Platz ist mit Raketen, Panzern und Abschußrampen vollgestellt und vor lauter Menschen kaum etwas zu sehen. Oh, Mann ich hatte mich so auf den Schloßplatz gefreut
Habe versucht ein paar Fotos ohne die Menschenmassen zu machen, aber sind natürlich nicht der Renner
habe gerade erst festgestellt, dass ich meinen Reisebericht in die Rubrik Nordland eingestellt habe und nicht unter Ostsee. Kann man ihn vielleicht dahin verschieben?
Unser nächster Abstecher war eine evangelische Kirche, die Ende 1950 zu einem Schwimmbad von den Sowjets umgebaut wurde. Zwischenzeitlich wurde sie dann der evangelischen Gemeinde wieder zurückgegeben und wird nun wieder als Gotteshaus genutzt. Sieht aber schon echt witzig aus.
dann fing auch die Parade an und über unseren Köpfen spielte sich folgendes ab:
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ist überhaupt nicht mein Fall, da ich als Jugendliche mal live ein Unglück mit Starfightern und vielen Toten erlebt habe. Bekomme bei so etwas immer noch jedesmal Gänsehaut.
Weiter ging es dann mit dem Kleinbus zur nächsten Metrostation. 100 m tief ist die Metro und somit eine Fahrt mit der Rolltreppe schon aussergewöhnlich, viele lesen dabei ein Buch
Die Metrostation, die uns bis zum Nevski Prospekt bringen sollte, war schön, aber nichts Besonderes. Ich sprach daraufhin Vladimir an, ob wir noch zu den ausgefallenen Metrostationen kommen würden, da wir diese gerne sehen würden. Eigentlich war es nicht geplant, obwohl es auf meiner Liste stand (allerdings weiß ich nicht mehr, wie genau ich mich ausgedrückt hatte), doch er wollte seinen Plan überarbeiten und uns noch zu einer bringen.
Ich muss sagen, dass diese Tour für ihn wirklich Schwerstarbeit war, denn durch die Parade war einiges schwer zu erreichen und auch der Zeitaufwand, um von A nach B zu kommen, riesig. Aber Hut ab, er hat es toll hinbekommen und wir haben fast alles, was wir wollten gesehen, wenn auch nicht immer so wie gewünscht. Nun das Leben ist manchmal eben kein Wunschkonzert :freude:
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Fotos vom Nevski Prospekt habe ich nicht so viele gemacht, da es mir einfach zu voll war mit den Menschenmassen. Aber dafür hat er uns in ein Geschäft, das einem Freund von Putin gehört, geführt. Wir hätten so etwas alleine wahrscheinlich nie entdeckt, absolut sehenswert und natürlich nicht gerade preiswert.
wir sind dann mit dem Kleinbus ein kleines Stück gefahren bis zur nächsten Metrostation. Vladimir meinte, dass es auf jeden Fall einfacher wäre, mit der Metro in die Innenstadt zu kommen als mit dem Bus. Spannend war es eigentlich den ganzen Tag, da man nie wusste, was man noch so schafft bei den Menschenmassen.
Wetter: Heute ermöglichen zahllose Wolken nur selten sonnige Momente. Dabei werden im Tagesverlauf bis 22°C erreicht.
So jetzt war er da: der große Tag, auf den ich mich ganz besonders gefreut habe. Wie schon vorher erwähnt hatten wir den Tagesausflug mit Irina (einfach im Internet Irina St. Petersburg eingeben) gebucht. Die Kommunikation war immer sehr angenehm und es hat alles zügig und reibungslos geklappt. Wir nannten ihr unsere Wünsche, was wir sehen wollten und sie bestätigte unsere Auswahl. Für diesen Ausflug von 7 Stunden bezahlten wir bei 6 Personen pro Person 69€ zuzüglich der Eintrittspreise, der Bootsfahrt und der Metrotickets. Falls wir etwas essen, trinken oder kaufen wollten, würden ihre Reiseführer dies in Rubel bezahlen und dann am Schluß mit uns in Euro abrechnen. In dem Preis war auch das Visa enthalten und wir mussten keine Anzahlung leisten - also alles sehr einfach.
Treffpunkt war 9.30 Uhr vor der Abfertigungshalle und natürlich war Vladimir unser Reiseführer äußerst pünktlich, da wir heute ein sehr strammes Programm haben sollten. Denn wie schon erzählt, fand an diesem Sonntag eine Marine Militärparade mit Putin statt. Dies bedeutete, extrem viele Menschen - und ich meine wirklich extrem viele - waren unterwegs, um sich dieses Schauspiel anzusehen. Außerdem müsse man mit vielen Staus und Straßensperren rechnen. Na prima, so hatten wir uns das nicht vorge- stellt und wenn wir es früher gewußt hätten, hätten wir unser Programm umgestellt und Sonntags die Schlösser besichtigt. Nun ja, war leider nicht so kurzfristig mehr zu ändern.
Los ging es mit dem Kleinbus Richtung Newa, um ein besonderes Schauspiel zu betrachten: wie die Brücken hochgelassen werden, dies sieht man wohl heute nur noch an diesen speziellen Tagen und Vladimir dachte, dies wäre ein Spektakel, dass uns interessieren würde.
Ein besonderes Erlebnis dazu möchte ich noch kurz erzählen: Als wir zurück zum Bus kamen, war dieser komplett zugeparkt. In Dreierreihen standen die parkenden Autos nehmen uns, wir waren entsetzt und sahen unseren Zeitplan zusammenbrechen. Aber nichts da, ihr glaubt es nicht, innerhalb von 10 Minuten waren wir weg. Die Russen legen hinter die Windschutzscheibe einen Zettel mit der Handynummer, die kann man dann anrufen und kurze Zeit später fuhren alle ihre Autos weg, sodass wir auch weiterfahren konnten. Und das funktioniert wirklich in kürzester Zeit, wir waren echt beeindruckt. Echt klasse, würde hier nie klappen.
Nach dem sehr schönen Rundgang durch den Garten des Katharinenpalastes ging es dann mit dem Bus zu einer Lokation, in der das Mittagessen eingenommen wurde. Fahrtzeit waren so ca. 45 Minuten, möchte mich da aber nicht so genau festlegen, kann mich nicht mehr hundertprozentig an die Fahrzeit erinnern. Und leider sollte sich nun auch der Wetterbericht bewahrheiten, nun zog es sich zu und es fing auch an zu regnen. Zum Mittagessen gab es ein Glas Wodka, ein Glas Sekt (leider warm, da er schon längere Zeit dort stand) und eine Flasche Wasser. Alles war sehr ordentlich, sauber und freundliches Personal. Es gab zur Vorspeise Kartoffelsalat, dann eine Suppe (Borretsch), Geschnetzeltes mit Kartoffelpürree und als Nachtisch ??? - nun bin scheinbar nicht mehr die jüngste, kann mich nicht mehr erinnern, aber ich glaube ein Apfelküchlein. Kaffee und Tee wurden dann nach dem Essen gereicht. Ich persönlich bin kein Fan von solchen Essen, kann auch gut mal ohne aus- kommen, habe nur die Suppe und den Nachtisch gegessen, dies war aber gut. Den anderen hat es aber geschmeckt.
Leider regnete es nach dem Essen immer noch, so fuhren wir nun weiter zum Peterhof. Dort war es um einiges voller als morgens im Katharinenpalast, dafür hatte aber der Regen nun aufgehört. Die Kaskaden und Brunnen in den Gärten sind wirklich sehr schön, nur war es oft schwierig Fotos zu machen, da viele Menschen dort unterwegs waren. Im Palast selber durfte man nicht fotografieren, ich kann nur dazu sagen: Prunk, Gold und ähnlich wie im Katharinenpalast
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Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen, alles war wie immer bei TUI sehr gut organisiert. Ich hatte vorher lange überlegt, ob wir abends die Bootsfahrt über die Newa machen sollten, haben uns aber dagegen enntschieden, da ich weiß, dass meine Familie nach einem Ganztagsausflug abends immer froh ist, wenn man nur noch gemütlich irgendwo einkehren kann Die Entscheidung war auch zu 100% richtig, da das Wetter auch sehr schlecht wurde (es schüttete wie aus Kübeln, also nicht schön für eine Bootsfahrt)
also ob Irina mal eine Mitarbeiterin von Sergej war, kann ich nicht sagen. aber sie hat sich vor ein paar Jahren erst selbstständig gemacht und hat noch ein sehr junges Team. Ihr könnt es gerne mal googeln, einfach irina Sankt Petersburg eingeben. Wir haben uns für sie entschieden, da sie auf unsere Anfrage schneller und sehr nett geantwortet hatte. Ich muss sagen, dass die Abwicklung vorbildlich war, es kam alles pünktlich von ihr selber, ich musste nie nachhaken und es hat auch in Sankt Petersburg selber alles hervorragend geklappt. Wir waren sehr zufrieden. bei Sergej hat es relativ lange gedauert bis er geantwortet hatte, allerdings hat er sich dafür auch entschuldigt - nur hatten wir uns da schon für Irina entschieden und es nicht bereut.
stimmt unser Reiseführer Vladimir erzählte am 2.Tag, dass es in st. Petersburg 11 verschiedene Grautöne beim Wetter gibt und das es die ersten 3 Sommertage gewesen wären. Allerdings sollte sich das Wetter dann mittags leider ändern.