Beiträge von letthesunshine

    Helsinki, Finnland
    31. Juli 2017


    Wetter: Heute zeigt sich vielfach die Sonne. es gibt aber auch Regenschauer.
    Die Temperaturen klettern am Tage auf 22°C.


    Leider hörte sich die Wettervorhersage besser an als das Wetter dann wirklich war. Eine
    dicke Wolkendecke und auch immer zwischendurch ein paar Tropfen. Also nicht gerade das
    schönste Wetter, um tolle Fotos zu machen. Hinzu kam, dass ich morgens auch mit Hals-
    schmerzen und den ersten Anzeichen einer Erkältung aufwachte.

    TUI Cruises stellte an diesem Tag auch einen Shuttle in die Innenstadt für 9€ zur Verfügung.
    Da die Entfernung ziemlich weit war, nahmen wir ihn heute mal in Anspruch. Wir wurden dann
    in der Nähe der Esplanade abgesetzt.

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    Dom von Helsinki mit dem Senatsplatz

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    Noch einmal OT: ich finde es immer sehr schwierig, wenn man den ganzen Tag Sightseeing
    macht, gefühlt 1000 Sachen fotografieren möchte und nicht für jedes Fotos viel Zeit hat.
    Da lobe ich mir die Automatik Funktion und die ist bei der RX 100 schon klasse. Ich nehme
    mir immer vor, wenn ich dann mal Zeit habe, die anderen Programme auszuprobieren,
    aber da fehlt mir doch meistens die Zeit. Auch müsste ich dann alleine unterwegs sein,
    denn sonst dauert es für die Begleitperson immer ewig - ich kann mich noch gut daran
    erinnern, als mein Mann bei unserer New York Reise die schwarz weiß Funktion entdeckt
    hatte und meine Tochter und ich hinterher echt schon genervt waren :)

    Aber jetzt in Meran nehme ich mir wirklich ernsthaft vor, mehr auszuprobieren, denn dann
    sind wir nur zu zweit und dann jeder mit einer anderen Kamera bewaffnet unterwegs.
    Aber für einen guten Tipp eines Buches wäre ist auch immer dankbar. Das Sony Buch habe
    ich mir schon zugelegt.

    LG
    Ute

    wird mir mal wieder bewusst, wie wenig ich die Möglichkeiten meiner RX100 eigentlich ausschöpfe.

    Oh Mann, dass habe ich gerade auch so gedacht, habe die Kamera auch erst eine
    Woche vor der Kreuzfahrt bekommen und aus zeitlichen Gründen fast nur im
    Automatikmodus fotografiert. Fahren jetzt im September noch nach Meran, ich
    hoffe, dann habe ich mehr Zeit die anderen Programme zu probieren. Aber ansonsten
    war ich sehr zufrieden mit der RX100.

    LG
    Ute

    Nun wir kamen ohne Staus durch und waren pünktlich um 16.30 Uhr
    nach genau 7 Stunden wieder am Hafen. Dies war besonders für meine
    Tochter und ihren Freund wichtig, da sie auf glühenden Kohlen saßen,
    denn für 16.45 Uhr war ja die Brückenführung angesetzt. Also im Dauerlauf
    durch die Kontrollen und natürlich - sie sind ja auch noch was jünger - haben
    sie es pünktlich geschafft. Ich muss schon sagen, ich fand die Ansetzung
    um diese Uhrzeit sehr unglücklich, da mit Sicherheit die meisten noch in
    St. Petersburg unterwegs waren. So wie sie dann später erzählten, waren
    auch wohl nur 6 Personen da. Es gab übrigens keinerlei Probleme, dass
    sie für uns an der Brückenführung teilnahmen.

    So und nun zum Abschluß an diese beiden Tage in St. Petersburg noch
    ein paar Bilder vom Auslaufen bei schönstem Wetter:

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    das neugebaute Fußballstadion in St. Petersburg

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    Nach der Bootsfahrt stiegen wir wieder in unseren Kleinbus ein, der uns
    gefühlt nur ein paar Meter weiter wegbrachte, dies aber zeitlich ewig
    dauerte, da wir nur schrittweise vorwärts kamen. Endlich waren wir an
    unserem Ziel angekommen, eine weitere Metrostation, die wir auf besonderen
    Wunsch noch sehen wollten. Vladimir hatte also Wort gehalten und seinen
    Plan ein wenig geändert.


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    letzter Punkt war dann der Isaaksplatz mit der Isaakskathedrale, die wir jetzt
    leider dann doch nicht mehr schafften, uns anzusehen. Sehr schade, aber
    wir mussten den Heimweg zum Schiff antreten, da wir auch nicht wussten, was
    es noch an Staus geben würde.


    Wir hielten uns auch nicht lange am Schlossplatz auf, da unser Boot
    für die Bootsfahrt auf der Newa wartete. Also im Laufschritt zu unserem
    nächsten Besichtigungspunkt. Man musste schon an diesem Tag ziemlich
    fit gewesen sein, denn es ging doch immer in sehr schnellem Tempo vorwärts,
    also von gemütlich konnte diesmal keine Rede sein. Aber das war uns
    klar und wir wollten ja auch soviel wie möglich von unserem Plan schaffen.

    Die Bootstour dauerte 1Stunde und kostete 15€. Wir bekamen alle einen
    Knopf ins Ohr mit deutscher Übersetzung.


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    St. Petersburg mit dem Boot ist wirklich zu empfehlen, denn man sieht
    sehr viele schöne, alte Häuser und Brücken. Auch die Peter-Paul Festung,
    die wir in unserer Planung
    von vornherein aus zeitlichen Gründen ausgelassen
    hatten, sahen wir so wenigstens vom Wasser aus.

    weiter geht es zum Schloßplatz mit der Eremitage und was für eine Enttäuschung.
    Der ganze Platz ist mit Raketen, Panzern und Abschußrampen vollgestellt und
    vor lauter Menschen kaum etwas zu sehen. Oh, Mann ich hatte mich so auf den
    Schloßplatz gefreut

    Habe versucht ein paar Fotos ohne die Menschenmassen zu machen, aber sind
    natürlich nicht der Renner
    :(


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    hier mal ein paar Fotos meiner Tochter, die auch die Menschen mit fotografiert
    hat, um einen Eindruck zu bekommen:


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    Unser nächster Abstecher war eine evangelische Kirche, die Ende 1950 zu einem
    Schwimmbad von den Sowjets umgebaut wurde. Zwischenzeitlich wurde sie dann
    der evangelischen Gemeinde wieder zurückgegeben und wird nun wieder als
    Gotteshaus genutzt. Sieht aber schon echt witzig aus.



    dann fing auch die Parade an und über unseren Köpfen spielte sich folgendes ab:

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    ist überhaupt nicht mein Fall, da ich als Jugendliche mal live ein Unglück mit Starfightern
    und vielen Toten erlebt habe. Bekomme bei so etwas immer noch jedesmal Gänsehaut.

    Dafür war dann die Erlöserkirche umso schöner


    Weiter ging es dann mit dem Kleinbus zur nächsten Metrostation.
    100 m tief ist die Metro und somit eine Fahrt mit der Rolltreppe schon
    aussergewöhnlich, viele lesen dabei ein Buch
    :)


    Die Metrostation, die uns bis zum Nevski Prospekt bringen sollte,
    war schön, aber nichts Besonderes. Ich sprach daraufhin Vladimir an,
    ob wir noch zu den ausgefallenen Metrostationen kommen würden,
    da wir diese gerne sehen würden. Eigentlich war es nicht geplant,
    obwohl es auf meiner Liste stand (allerdings weiß ich nicht mehr,
    wie genau ich mich ausgedrückt hatte), doch er wollte seinen Plan
    überarbeiten und uns noch zu einer bringen.

    Ich muss sagen, dass diese Tour für ihn wirklich Schwerstarbeit war,
    denn durch die Parade war einiges schwer zu erreichen und auch der
    Zeitaufwand, um von A nach B zu kommen, riesig. Aber Hut ab, er hat
    es toll hinbekommen und wir haben fast alles, was wir wollten gesehen,
    wenn auch nicht immer so wie gewünscht. Nun das Leben ist manchmal
    eben kein Wunschkonzert
    :freude:


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    Fotos vom Nevski Prospekt habe ich nicht so viele gemacht, da es mir einfach zu voll war mit
    den Menschenmassen. Aber dafür hat er uns in ein Geschäft, das einem Freund von Putin gehört,
    geführt. Wir hätten so etwas alleine wahrscheinlich nie entdeckt, absolut sehenswert und
    natürlich nicht gerade preiswert.


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    St. Petersburg
    Sonntag, 30. Juli 2017


    Wetter: Heute ermöglichen zahllose Wolken nur selten sonnige Momente.
    Dabei werden im Tagesverlauf bis 22°C erreicht.


    So jetzt war er da: der große Tag, auf den ich mich ganz besonders gefreut habe.
    Wie schon vorher erwähnt hatten wir den Tagesausflug mit Irina (einfach im Internet
    Irina St. Petersburg eingeben) gebucht. Die Kommunikation war immer sehr angenehm
    und es hat alles zügig und reibungslos geklappt. Wir nannten ihr unsere Wünsche,
    was wir sehen wollten und sie bestätigte unsere Auswahl. Für diesen Ausflug von
    7 Stunden bezahlten wir bei 6 Personen pro Person 69€ zuzüglich der Eintrittspreise,
    der Bootsfahrt und der Metrotickets. Falls wir etwas essen, trinken oder kaufen
    wollten, würden ihre Reiseführer dies in Rubel bezahlen und dann am Schluß mit
    uns in Euro abrechnen. In dem Preis war auch das Visa enthalten und wir mussten
    keine Anzahlung leisten - also alles sehr einfach.

    Treffpunkt war 9.30 Uhr vor der Abfertigungshalle und natürlich war Vladimir unser
    Reiseführer äußerst pünktlich, da wir heute ein sehr strammes Programm haben
    sollten. Denn wie schon erzählt, fand an diesem Sonntag eine Marine Militärparade mit
    Putin statt. Dies bedeutete, extrem viele Menschen - und ich meine wirklich extrem viele -
    waren unterwegs, um sich dieses Schauspiel anzusehen. Außerdem müsse man mit
    vielen Staus und Straßensperren rechnen. Na prima, so hatten wir uns das nicht vorge-
    stellt und wenn wir es früher gewußt hätten, hätten wir unser Programm umgestellt und
    Sonntags die Schlösser besichtigt. Nun ja, war leider nicht so kurzfristig mehr zu ändern.

    Los ging es mit dem Kleinbus Richtung Newa, um ein besonderes Schauspiel zu
    betrachten: wie die Brücken hochgelassen werden, dies sieht man wohl heute nur noch
    an diesen speziellen Tagen und Vladimir dachte, dies wäre ein Spektakel, dass uns
    interessieren würde.


    Ein besonderes Erlebnis dazu möchte ich noch kurz erzählen: Als wir zurück zum Bus
    kamen, war dieser komplett zugeparkt. In Dreierreihen standen die parkenden Autos
    nehmen uns, wir waren entsetzt und sahen unseren Zeitplan zusammenbrechen. Aber
    nichts da, ihr glaubt es nicht, innerhalb von 10 Minuten waren wir weg. Die Russen legen
    hinter die Windschutzscheibe einen Zettel mit der Handynummer, die kann man dann
    anrufen und kurze Zeit später fuhren alle ihre Autos weg, sodass wir auch weiterfahren
    konnten. Und das funktioniert wirklich in kürzester Zeit, wir waren echt beeindruckt.
    Echt klasse, würde hier nie klappen.

    Nach dem sehr schönen Rundgang durch den Garten des Katharinenpalastes
    ging es dann mit dem Bus zu einer Lokation, in der das Mittagessen eingenommen
    wurde. Fahrtzeit waren so ca. 45 Minuten, möchte mich da aber nicht so genau
    festlegen, kann mich nicht mehr hundertprozentig an die Fahrzeit erinnern.
    Und leider sollte sich nun auch der Wetterbericht bewahrheiten, nun
    zog es sich zu und es fing auch an zu regnen. Zum Mittagessen gab es ein Glas
    Wodka, ein Glas Sekt (leider warm, da er schon längere Zeit dort stand)
    und eine Flasche Wasser. Alles war sehr ordentlich, sauber und freundliches
    Personal. Es gab zur Vorspeise Kartoffelsalat, dann eine Suppe (Borretsch),
    Geschnetzeltes mit Kartoffelpürree und als Nachtisch ??? - nun bin scheinbar
    nicht mehr die jüngste, kann mich nicht mehr erinnern, aber ich glaube ein
    Apfelküchlein. Kaffee und Tee wurden dann nach dem Essen gereicht.
    Ich persönlich bin kein Fan von solchen Essen, kann auch gut mal ohne aus-
    kommen, habe nur die Suppe und den Nachtisch gegessen, dies war aber
    gut. Den anderen hat es aber geschmeckt.

    Leider regnete es nach dem Essen immer noch, so fuhren wir nun weiter
    zum Peterhof. Dort war es um einiges voller als morgens im Katharinenpalast,
    dafür hatte aber der Regen nun aufgehört. Die Kaskaden und Brunnen in den
    Gärten sind wirklich sehr schön, nur war es oft schwierig Fotos zu machen,
    da viele Menschen dort unterwegs waren. Im Palast selber durfte man nicht
    fotografieren, ich kann nur dazu sagen: Prunk, Gold und ähnlich wie im
    Katharinenpalast


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    Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen, alles war wie immer bei TUI sehr gut organisiert.
    Ich hatte vorher lange überlegt, ob wir abends die Bootsfahrt über die Newa machen sollten,
    haben uns aber dagegen enntschieden, da ich weiß, dass meine Familie nach einem
    Ganztagsausflug abends immer froh ist, wenn man nur noch gemütlich irgendwo einkehren
    kann
    :) Die Entscheidung war auch zu 100% richtig, da das Wetter auch sehr schlecht wurde
    (es schüttete wie aus Kübeln, also nicht schön für eine Bootsfahrt)

    @waesserchen,

    also ob Irina mal eine Mitarbeiterin von Sergej war, kann ich nicht sagen.
    aber sie hat sich vor ein paar Jahren erst selbstständig gemacht und hat noch
    ein sehr junges Team. Ihr könnt es gerne mal googeln, einfach irina Sankt Petersburg
    eingeben. Wir haben uns für sie entschieden, da sie auf unsere Anfrage schneller und
    sehr nett geantwortet hatte. Ich muss sagen, dass die Abwicklung vorbildlich war,
    es kam alles pünktlich von ihr selber, ich musste nie nachhaken und es hat auch
    in Sankt Petersburg selber alles hervorragend geklappt. Wir waren sehr zufrieden.
    bei Sergej hat es relativ lange gedauert bis er geantwortet hatte, allerdings hat er
    sich dafür auch entschuldigt - nur hatten wir uns da schon für Irina entschieden und
    es nicht bereut.

    LG
    Ute