Dienstag 04.02.2020 Seetag auf dem Weg nach East London
Heute sollte es eigentlich ein geruhsamer Seetag für uns werden, denn wir wollten uns noch für die nächsten Tage gut ausruhen, da jetzt endlich unsere Safaris auf dem Plan standen. Doch leider wurde es dann wieder ein wenig aufregend. Im Laufe des Vormittags informierte uns Kapitän Dolfi, dass es aufgrund des Wetters und der Strömung kein Stop in Durban geben würde, da man die Strecke nicht schaffen würde. Und wirklich fuhr das Schiff sowas von langsam, dass wir doch eine ganz andere Vermutung hatten. Ich möchte nun extra darauf hinweisen, dass dies nur unsere Deutung der Lage ist und wir sie natürlich nicht beweisen können. Da wir nun aber schon ein paar Kreuzfahrten gemacht haben, denke ich, dass wir uns gut eine eigene Meinung bilden konnten. Ob diese dann wahr ist, sei dahin gestellt.
Jedenfalls war das Wetter nicht besonders schlecht, die Wellen auch nicht besonders stark, da hatten wir schon ganz anderes erlebt, sodass wir uns schon über die extrem langsame Fahrt wunderten. Gut, wir wissen auch, dass man die Strömung nicht unbedingt an den Wellen ausmachen kann, aber man kann es dann doch einmal in Frage stellen. Zumal
andere Schiffe diese Strecke ja auch schaffen und auch schon die Reisen vorher
die Strecke bis Durban nicht gefahren sind und die Route geändert wurde. Natürlich wurden auch sofort Stimmen laut, die behaupteten, dass ein Motor wohl nicht mehr richtig laufen würde. Wie gesagt, ob es stimmt, weiß nur der Kapitän.
Der Plan war jetzt 2 Tage East London und dann 2 Tage Port Elizabeth, bevor es zurück nach Kapstadt gehen würde. Für den zusätzlichen Tag würde die Ausflugsabteilung bis zum nächsten Tag neue Ausflüge anbieten und die stornierten Ausflüge in Durban wurden dem Bordkonto gutgeschrieben. Zusätzlich bekam jede Person 100€ Bonus als Ent- schädigung auf das Bordkonto. Daraufhin buchten wir dann bei Freigabe der neuen Ausflüge eine dritte Safari. Ihr könnt euch aber sicherlich vorstellen, was es für ein Chaos bei Freigabe der Ausflüge am Ausflugsschalter gab. Ich hatte dann - während ich brav in der Schlange stand - immer mal wieder über das Internet versucht, auf die Ausflüge zuzugreifen und siehe da, nach einiger Zeit gelang es mir, unseren Ausflug zu buchen, sodass ich mich relativ schnell aus der Warteschlange verabschieden konnte. Später erzählte man uns, dass man teilweise 3 Stunden dort gestanden hat.
Nachher berichte ich dann noch etwas über das Schiff, da es die nächsten Tage dann doch wieder viele Fotos von den Safaris geben wird. Ich hoffe, ihr habt Lust unsere Reise trotz des Coronavirus weiterzuverfolgen, da ich schon überlegt habe, ein wenig auszusetzen, da es ja z.Zt. wirklich Wichtigeres gibt als unsere Kreuzfahrt in Südafrika.